Jetzt läuft auf Bayern 2:

Tagesgespräch

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen Bayern hat gewählt. Wir sprechen dazu mit: Heinrich Oberreuter, Politikwissenschaftler Arne Wilsdorff, BR-Redaktion Landespolitik Martin Sichert, AfD-Landesvorsitzender Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler im bayerischen Landtag Markus Blume, CSU-Generalsekretär ------------------------------------------------------------ Kommentar von Christian Nitsche, BR-Chefredakteur, zum Ausgang der Landtagswahl Die Presse mit Jeanne Rubner Gedanken zum Tag Ende der Welt von Norbert Joa: Hoppla - verwählt? 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Knut Cordsen "Künstler mit Herz": Der Liedermacher Roland Hefter hat musikalisch gegen die Wahl der AfD in Bayern mobilisiert Moderationsgespräch "Freiheit des Ichs": Die Ausstellung mit Bildern von Egon Schiele im Georg-Schäfer-Museum in Schweinfurt Von Barbara Bogen Heldenmythos eines Beschützers der Bauern: Die Oper "Dalibor" am Theater Augsburg Von Peter Jungblut Unser Kind soll Adolf heißen: Sönke Wortmanns Kinokomödie "Der Vorname" Von Christoph Leibold Musik: Jerry Paper: "Like A Baby" (VÖ: 12.10. / Stone Throw Records)


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Reisen und Expeditionen Ida Pfeifer Weltreisende im Biedermeier Der Sinn von Expeditionen Die Schlagintweits und das Weltwissen Das Kalenderblatt 15.10.1844 Johann Strauß Sohn tritt erstmals mit eigenem Orchester auf Von Xaver Frühbeis Ida Pfeifer - Weltreisende im Biedermeier Autorin: Henriette Wrege / Regie: Irene Schuck Mitte des 19. Jahrhunderts trat die Wienerin Ida Pfeiffer ihre erste von fünf großen Reisen an. Sie betrat viele Länder als erste Weiße - vor allem als erste weiße Frau. Die Strapazen von Fernreisen um 1850 machten ihr nichts aus. Sie wollte schon als Kind hinaus in die weite Welt. Das war allerdings mit den Konventionen ihrer Zeit - des Biedermeier - nicht vereinbar. Bevor sie ihrem Forschungs- und Entdeckerdrang folgen konnte, musste sie erst einmal ihre Pflichten als Hausfrau und Mutter erfüllen. Im März 1842 war es dann soweit. Im Alter von 45 Jahren begann sie ihre Träume zu verwirklichen. Kreuz und quer reiste sie um die Welt: von Palästina ging es unter anderem nach Skandinavien, es folgten Nord- und Südamerika, China, Indien und einige afrikanische Länder, wie Madagaskar. Um die Reisen zu finanzieren, schrieb sie ihre Beobachtungen auf. Eine Lektüre, die nicht nur der Unterhaltung des gehobenen Bürgertums diente, sondern auch der Wissenschaft. Sie brachte viele Pflanzen, kleine Tiere und Mineralien von ihren Reisen mit zurück nach Wien. Einige sind sogar nach ihr benannt worden wie eine Wasserfroschart aus Madagaskar "Rana idae". Der Sinn von Expeditionen - Die Schlagintweits und das Weltwissen Autorin: Bettina Weiz / Regie: Martin Trauner Tibetisches Edelweiß, Ochsenfrösche, Steine, Wasser, ganze Bäume - die Münchner Brüder Hermann, Adolph und Robert Schlagintweit brachten von ihrer Indien-Expedition 1854 - 1858 nach Bayern mit, was ihnen von die Forschernasen kam. Außerdem malten sie Landschaften, beobachteten, wie magnetisch die Erde war, fotografierten Menschen, vermaßen sie, nahmen ihre Ebenbilder in Form von Gipsmasken mit nachhause und, und, und. Ihr Anspruch auf Wissen und Erkenntnis war allumfassend. Dazu hatte sie Alexander von Humboldt inspiriert. Der preußische Baron hatte selbst ausgiebig Expeditionen in entfernte Erdteile gemacht. Bis heute prägt seine Vorstellung davon, dass Wissenschaft auf Erfahrungen in der Welt beruht und die Grenzen einzelner Disziplinen wie Botanik, Geologie oder Zoologie überschreiten muss das Verständnis von Bildung in Deutschland. Das Beispiel der Schlagintweits zeigt die Chancen und Grenzen von Expeditionen. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wie wird mein Kind ein mutiger Mensch? Wie wir tolerant bleiben können Gespräch mit Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Notizbuch - Anrufsendung: Wie wird mein Kind ein mutiger Mensch? Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Ulrich Wiltschko, Familientherapeut Nah dran: Die wachsende Macht der Supermärkte - mit eigenen Marken gegen die Konzerne Von Elke Schmidhuber Wahlkampfhelfer - der Tag danach Wochenserie: Der Tag, an dem ich stark wurde Kinder erzählen ihre Geschichte Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Mittag Gespräch mit Nikolaus Neumaier, BR-Redaktion Landespolitik: Bayern hat gewählt Gespräch mit Arne Wilsdorff, BR-Redaktion Landespolitik: Bayern hat gewählt Gespräch mit Natascha Kohnen, SPD-Chefin Bayern, zum Wahlergebnis


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Landtagswahl-Ergebnisse und Analyse *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Culture Clash in Osteuropa Culture Clash in Osteuropa Albanien, Georgien und Bosnien-Herzegowina - Reisegeschichten fernab der Postkartenidylle Wir reisen in Länder, die gerade erst auf die touristische Landkarte klettern. Sie sind nicht immer Postkarten-tauglich. Aber spannend: Weil dort junge Leute leben, die etwas ändern. Slow Food im Plattenbau - wie vier Brüder ihren guten Ruf retten wollen. Georgien - die Hipster aus dem (nahen) Osten Sarajevo - Culture Clash damals und heute Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Slow Food im Plattenbau - wie vier Brüder ihren guten Ruf retten wollen. Vor kurzem wurde es von einem Blog unter die zehn besten Restaurants der Welt gewählt: Das Mullixhiu in Tirana. Das Degustationsmenü allein ist die Reise nach Albanien wert. Wer auch noch die Geschichte von Bledar, dem Koch hört, sieht dieses kleine Land mit anderen Augen. Von Elisabeth Veh Georgien - die Hipster aus dem (nahen) Osten Georgien als Reiseland wird gerade hip. Aber anders als man denkt: Vor allem in der Hauptstadt Tiflis trifft unser Autor Reisende aus dem Iran, Libanon, Oman und Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Das verändert das Reisen, sehr im Positiven. Von Michael Bartle Sarajevo - Culture Clash damals und heute Wer heute ein frisch gezapftes "Sarajevsko" trinkt, trinkt auch ein Stück Geschichte: Die Brauerei spielte während der Belagerung der Stadt eine wesentliche Rolle für das Überleben der Bewohner: Hier war die einzige Wasserquelle. Von Rebecca Hillauer


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Münchner Abkommen Das Münchner Abkommen Der letzte Friede vor Hitlers Krieg Die Deutschen im Sudetenland Zwischen 1919 und 1946 Das Kalenderblatt 15.10.1844 Johann Strauß Sohn tritt erstmals mit eigenem Orchester auf Von Xaver Frühbeis Das Münchner Abkommen - der letzte Friede vor Hitlers Krieg Autorin: Sabine Straßer / Regie: Sabine Kienhöfer In der Nacht zum 30. September 1938 fällt im Münchner "Führerbau" eine folgenschwere Entscheidung. Der britische Premier Chamberlain und der französische Ministerpräsident Daladier haben den italienischen Diktator Mussolini zum Vermittler in der Sudetenkrise bestellt. Heraus kommt am Ende ein Abkommen mit Adolf Hitler: Deutschland darf mit offizieller Genehmigung der Westmächte das mehrheitlich deutschsprachig besiedelte Sudetenland in der Tschechoslowakei besetzen. England und Frankreich wollen mit dieser Beschwichtigungspolitik, die unter dem Namen "Appeasement" in die Geschichte eingeht, den Krieg verhindern. Winston Churchill schleudert seiner Regierung danach im Parlament entgegen: "Sie hatten die Wahl zwischen Krieg und Schande. Sie haben die Schande gewählt und werden den Krieg bekommen." Er sollte Recht behalten. Hitler holt die Sudetendeutschen "heim ins Reich" - und marschiert knapp ein Jahr später, am 1. September 1939, in Polen ein. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen im Sudetenland - zwischen 1919 und 1946 Autor und Regie: Rainer Volk Als Böhmen und Mähren Teil des Habsburger Reiches waren, sprach "man" deutsch. Tschechisch galt als Sprache der Hausangestellten und Bauern. Trotzdem lebten Deutsche und Tschechen mehr oder weniger gut neben- und miteinander. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, nach dem Ende der Donaumonarchie wurde das von Asch im Westen bis Troppau im Osten reichende deutsche Siedlungsgebiet Teil der neu entstandenen Tschechoslowakei; und die verstand sich - trotz einer großen deutschen und einer großen ungarischen Minderheit - als Nationalstaat. Viele Deutsche - aber eben nicht alle - wünschten sich deshalb einen Anschluss an Deutschland. Die Sendung erzählt die Geschichte der Deutschen im Sudetenland, zwischen 1919 und 1946, als die meisten aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mensah Tokponto, Germanist Stefan Parrisius im Gespräch mit Mensah Tokponto, Germanist Wiederholung um 22.05 Uhr Mensah Tokponto ist Germanistik-Professor im afrikanischen Benin. Er vergleicht die Märchen der Gebrüder Grimm mit den mündlich überlieferten Märchen aus seiner Heimat. Vom Bauernsohn zum Professor Als Sohn eines Landarbeiters und eines von neun Geschwistern darf Mensah Tokponto die Schule besuchen. Das bedeutet einen täglichen Schulweg von zehn Kilometern - zu Fuß! Für die weiterführende Schule, die 30 Kilometer entfernt ist, bekommt er dann ein Fahrrad. Auf dem Gymnasium lernt er Deutsch als dritte Fremdsprache und bekommt anschließend ein Stipendium für ein Germanistik-Studium. Sein erster Aufenthalt in Deutschland wird ein Kulturschock, aber nach einer Weile gewöhnt sich Mensah Tokponto an Klima und Menschen. Heute leitet er die Fakultät für Germanistik in Abomey-Calavi in Benin und betreut dort 800 Studenten. Schulen für die Zukunft In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Mensah Tokponto auch von seinem Hilfsprojekt "Sonafa", das er während seiner Zeit in Deutschland gegründet hat. Mit Hilfe deutscher Spender wurden mittlerweile auf unbürokratische Weise über 100 Klassenräume in Benin errichtet.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Rolf Büllmann Magazin am Abend Bayern hat gewählt. Wir sprechen dazu mit: Prof. Andrea Römmele, Hertie School of Governance Erwin Huber, Ex-CSU-Chef Lorenz Storch, BR-Redaktion Landespolitik 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Embryonenschutz Warum Deutschland ein neues Gesetz braucht Zwischen Fakten und Träumen: Der Zoologe Gerhard Haszprunar Moderation: Martin Schramm


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Das letzte Hemd hat keine Taschen? Das letzte Hemd hat keine Taschen? Von gut gekleideten Leichen, bunten Särgen und fröhlichen Trauernden Von Silke Wolfrum kein Podcast verfügbar Der Kinderfunk gedenkt der Toten im Monat November in seiner Sendung radioMikro auf ganz praktische Weise: Was passiert mit dem Körper, wenn er stirbt? Wie viele Möglichkeiten gibt es sich beerdigen zu lassen und wie wird man eigentlich Bestatter? "Das letzte Hemd hat keine Taschen? Von gut gekleideten Leichen, bunten Särgen und fröhlichen Trauernden" ist der Titel der radioMikro-Sendung von Silke Wolfrum am Montag, den 15. Oktober 2018, um 18:30 Uhr in Bayern 2. Um dem Geheimnis des Todes auf die Spur zu kommen, besucht die Autorin einen Lehrfriedhof, wälzt Bücher über andere Länder und bittet immer wieder Kinder um ihre Meinung.


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Album der Woche im Zündfunk Das Album der Woche im Zündfunk Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ferdinand Schmalz: der herzerlfresser der herzerlfresser Von Ferdinand Schmalz Mit Marina Frenk, Maximilian Brauer, Thomas Loibl, Christoph Franken und Regine Zimmermann Komposition: zeitblom Regie: Hannah Georgi RBB 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Der steirische Knecht Paul Reininger wird Ende des 18. Jahrhunderts zum Mörder und Kannibalen. Im Kartenspiel seinen gesamten Besitz verloren, geht er einem alten Aberglauben auf den Leim und ist fortan von dem Gedanken besessen, durch den Verzehr von Frauenherzen unsichtbar zu werden. Ferdinand Schmalz transplantiert die Geschichte des Herzerlfressers in seinem poetischen Hörspiel in die Gegenwart einer ländlichen Kleinstadt. Ein neues Einkaufszentrum soll der Region zu wirtschaftlichem Aufschwung verhelfen, doch kurz vor dem Eröffnungsfest taucht eine Frauenleiche ohne Herz auf. Nun heißt es: "Wer einen Herzerlfresser fangen will, kann leicht sein eigenes Herz verlieren!" Ferdinand Schmalz, geb. 1985 in Graz, österreichischer Dramatiker und Theaterwissenschaftler. Theaterstücke unter anderem "am beispiel der butter" (2014), "dosenfleisch" (2015), "jedermann (stirbt)" (2018). Ingeborg-Bachmann-Preis 2017 für "mein lieblingstier heißt winter".


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Ich lass mich nicht zum Feind machen Aus Überzeugung - Ich lasse mich nicht vor den Karren spannen "Ich weigere mich ein Feind zu sein" - Daoud Nasser im Porträt. Von Elisabeth Möst "Ich wehre mich gegen Klischees" - Porträt der Genderforscherin und Aktivistin Stevie Schmiedel. Von Barbara Schneider Nach der Landtagswahl - kritische Analyse mit ZdK-Präsident Thomas Sternberg. Interview von Wolfgang Küpper Auf Wa(h)lfang - PR-Aktion für die Kirchenvorstandswahlen. Reportage von Theresa Greim Moderation: Wolfgang Küpper Sich nicht vor den Karren spannen zu lassen, das ist manchmal gar nicht so einfach. Zum Beispiel, wenn man in einer Region lebt, in der Hass und Feindschaft Alltag sind: Theo.Logik porträtiert Daoud Nasser, einen Palästinenser, der Christ ist, und sich weder vor den Karren der Palästinenser noch den der Israelis spannen lassen will. Er weigert sich Feind zu sein und kämpft auf seine Weise gegen diesen Hass, gegen Gewalt und gegen Resignation, die sich in der Region bei vielen Menschen breit zu machen scheint. Einen ganz anderen Kampf ficht Stevie Schmiedel aus: sie ist Genderforscherin, hinterfragt Klischees und alte Rollenbilder und fordert von Wirtschaft, Politik, Medien und Werbung für eine echte Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu sorgen und Kinder heute ohne definierte Geschlechterrollen aufwachsen zu lassen - frei nach dem Motto: Rosa für alle! Barbara Schneider stellt Stevie Schmiedel und den Verein "pinkstinks" vor. Sich nicht vor einen Karren spannen zu lassen - eine Gefahr auch für Wahlkämpfer. In Theo.Logik sind zwei Wahlen im Blickpunkt. Moderator Wolfgang Küpper spricht mit Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, über die Konsequenzen für Christen, die sich aus dem Landtagswahlergebnis und der derzeitigen politischen Großwetterlage ergeben. Reporterin Theresa Greim hat eine andere Wahl im Fokus: sie begleitet eine PR-Aktion für die Kirchenvorstandswahlen, die am 21. Oktober in mehr als 1500 evangelischen Kirchengemeinden in Bayern stattfinden.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mensah Tokponto, Germanist Stefan Parrisius im Gespräch mit Mensah Tokponto, Germanist Wiederholung von 16.05 Uhr Mensah Tokponto ist Germanistik-Professor im afrikanischen Benin. Er vergleicht die Märchen der Gebrüder Grimm mit den mündlich überlieferten Märchen aus seiner Heimat. Vom Bauernsohn zum Professor Als Sohn eines Landarbeiters und eines von neun Geschwistern darf Mensah Tokponto die Schule besuchen. Das bedeutet einen täglichen Schulweg von zehn Kilometern - zu Fuß! Für die weiterführende Schule, die 30 Kilometer entfernt ist, bekommt er dann ein Fahrrad. Auf dem Gymnasium lernt er Deutsch als dritte Fremdsprache und bekommt anschließend ein Stipendium für ein Germanistik-Studium. Sein erster Aufenthalt in Deutschland wird ein Kulturschock, aber nach einer Weile gewöhnt sich Mensah Tokponto an Klima und Menschen. Heute leitet er die Fakultät für Germanistik in Abomey-Calavi in Benin und betreut dort 800 Studenten. Schulen für die Zukunft In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius erzählt Mensah Tokponto auch von seinem Hilfsprojekt "Sonafa", das er während seiner Zeit in Deutschland gegründet hat. Mit Hilfe deutscher Spender wurden mittlerweile auf unbürokratische Weise über 100 Klassenräume in Benin errichtet.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Angie Portmann Blue Monday Musik von Karies, A Certain Ratio und Barbara Morgenstern Sie heißen Messer, Human Abfall oder Die Nerven. Wie ihre Bandnamen klingt auch ihre Musik: radikal und unversöhnlich. Postpunk ist einer ihrer fixen Bezugsgrößen. Zu diesen Bands gehört auch Karies aus Stuttgart. Auf ihrem dritten Album "Alice" greifen sie tief in die Genre-Wundertüte, bleiben dabei aber weiterhin düster und bedrohlich. "It's the end of the world as we know it" zitiert Barbara Morgenstern auf ihrem neuen Album "Unschuld und Verwüstung" R.E.M. - aber anstatt darüber zu verzweifeln, liefert Morgenstern die Option des Pop-Eskapismus. In ihren Songs wird explodiert, implodiert und verwüstet ... aber wenn alles nicht mehr hilft, muss die Rettung eben herbeigeträumt werden. Oder herbeigetanzt: von A Certain Ratio ("James Brown on acid") mit ihrer neuen Best Of-Compilation. Außerdem unter anderem mit dabei: John Grant, Agar Agar, Lawrence und Lubomyr Melnyk.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 16.10.1923 - Patent für die erste automatische Armbanduhr


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Hans Werner Henze: "Der junge Törless" (Kurt Guntner, Anja Röhn, Berthold Opower, Violine; Benjamin Rivinius, Nils Mönkemeier, Viola; Florian Barak, Violoncello); Harald Genzmer: Konzert (Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier; Bamberger Symphoniker: Hans Stadlmair); Wilhelm Killmayer: Symphonie Nr. 3 - "Menschen-Los" (Münchner Philharmoniker: Wilhelm Killmayer); Günter Bialas: Musik in zwei Sätzen (Helga Storck, Harfe; Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); Karl Amadeus Hartmann: "Klagegesang" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Lorin Maazel)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 7 d-Moll (London Philharmonic Orchestra: Yannick Nézet-Séguin); Jean Sibelius: Rondino, op. 68, Nr. 2 (Leif Ove Andsnes, Klavier); Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll (Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Mariss Jansons); Nikolaj Medtner: "Schlaflosigkeit", op. 37, Nr. 1 (Yana Ivanilova, Sopran; Boris Berezovsky, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-Dur, KV 253 (Bläsersolisten des Chamber Orchestra of Europe)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Peter Tschaikowsky: "Dornröschen-Suite", op. 66 a (San Francisco Symphony Orchestra: Seiji Ozawa); Ignaz Moscheles: Sonate E-Dur, op. 121 (Ramon Jaffé, Violoncello; Elisaveta Blumina, Klavier); Valentin Rathgeber: Konzert C-Dur, op. 6, Nr. 13 (Thibaud Robinne, Patrick Dreier, Trompete; Das Neu-Eröffnete Orchestre: Jürgen Sonnentheil)


04.58 Uhr

 

 

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