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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Also - gut, du willst den Dichter geben" - Gedichte von Peter Rühmkorf. (90. GT am 25.10.). Es liest Peter Simonischek. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Beate Linke-Fischer. Das Sendungsmotto, Peter Rühmkorfs Gedicht "Geschlossene Anstalt" entnommen, trifft auf den Dichter genauso zu, wie es nicht auf ihn zutrifft. Denn, den Dichter "gegeben" hat Rühmkorf wohl nicht, er war einer. Gerade die Erkennbarkeit der Subjektivität des lyrischen Ichs war ihm wichtig. Andererseits gibt es unter den deutschen Nachkriegslyrikern kaum jemanden, der diese Subjektivität so regelmäßig ironisch gebrochen hat wie er. Auch dass er, der Avantgardist, in Vers und Reim schrieb, macht ihn zu einem Sonderfall. Nicht nur in seinen Essays und seinen legendären Poetik-Vorlesungen reflektierte Rühmkorf lyrisches Schaffen, auch vielen seiner Gedichte ist ihr Entstehungsprozess eingeschrieben, manche handeln ausschließlich vom Dichten selbst. Aus dieser Gruppe sind einige in der Sendung zu hören. In Adenauers "Restauratorium" (Peter Rühmkorf) setzte sich der studierte Germanist von der harmlosen Naturlyrik seiner Zeitgenossen ab, aber auch zur Agit-Prop-Lyrik der 1968er ging er auf Distanz. Seinen unverwechselbaren Ton bilden sinnliche Intensität, das Beherrschen historischer Formen und eine gegenwärtige Welthaltigkeit, die ihre historischen und politischen Bedingungen kennt. Peter Rühmkorf starb 2008 in Schleswig-Holstein.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Das Theater kann ein Werkzeug sein, im Kampf um gesellschaftliche Macht, Chancengleichheit und eine gerechtere Zukunft." Tina Leisch über die Bühne als Ort gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Gestaltung: Jakob Fessler Identitäten, Rollen, Machtverhältnisse - für Tina Leisch ist das Theater eine Probebühne für soziale Konflikte. An diesem Ort können Benachteiligte das Wort ergreifen, Ungehörte sich Gehör verschaffen und Visionärinnen Utopien erproben. Das Schauspiel kann dabei ein Hilfsmittel zur Emanzipation sein. Die Theatermacherin macht sich Gedanken über die politische Kraft und über die Möglichkeiten und Grenzen des Theaters, über verschiedene künstlerische Strategien und ihre Risiken. Jedes Spielen ist ein Spiel mit Bedeutungen, auch außerhalb des klassischen Theaterraumes, wo es soziale Beziehungen und Institutionen verändern kann. In ihren "Theaterexperimenten" erarbeitete Tina Leisch bereits Stücke mit Kindern, Jugendlichen, Geflüchteten, Obdachlosen, Gefängnisinsassen und Psychiatriepatienten. Tina Leisch wurde 1964 in München geboren. In den 1980er Jahren engagierte sie sich im Widerstand gegen die Errichtung der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage in der bayerischen Gemeinde Wackersdorf. Als Teil der Volksbewegung in El Salvador lernte Leisch Theater als politisches Ausdrucksmittel in Zeiten von Bürgerkrieg und Diktatur kennen. Seit über 25 Jahren lebt die "Film-, Text- und Theaterarbeiterin" - wie sie sich selbst bezeichnet - in Österreich. 1994 begründete sie das Volxtheater Favoriten mit. In ihrem Film "Gangster Girls" aus dem Jahr 2008 dokumentierte sie ein Theaterprojekt in den Haftanstalten Schwarzau und Gerasdorf. Seit 2015 engagiert sich Tina Leisch im Kollektiv "Die Schweigende Mehrheit" für Geflüchtete und Schutzsuchende. Das Stück "Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene" von Tina Leisch und Bernhard Dechant wurde im selben Jahr als "bewegendes Kunstprojekt an der Schnittstelle zum Sozialprojekt" (Jurybegründung) mit dem Nestroy Spezialpreis ausgezeichnet. Das Theaterstück "Kinderfressen leicht gemacht" wurde gemeinsam mit rund 40 Kindern und Jugendlichen anlässlich 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention erarbeitet. Die Uraufführung findet am 21. Oktober 2019 im Wiener Volkstheater statt. Weitere Aufführungen u.a. bei der Wiener Kinderrechtsgala am 20. November 2019 im Wiener Rathaus. Eine Kooperation des Kollektivs "Die Schweigende Mehrheit" mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien und dem Jungen Volkstheater.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Verborgene Vielfalt in der Grenzregion - Nationalpark Thayatal. Ein Lokalaugenschein von Jakob Fessler; Ohr im Zug. Audioguide über die Semmering-Bahnstrecke. Eine Testfahrt akustisch dokumentiert von Ilse Huber; Götter des Waldes - Neuseelands berühmtester Kauri-Wald. Von Michael Marek Saskia Guntermann Redaktion: Ursula Burkert "Verborgene Vielfalt in der Grenzregion" - Nationalpark Thayatal Jahrzehntelang fühlte man sich im nördlichen Weinviertel wie am Ende der Welt. Bis 1989 trennte der "Eiserne Vorhang" Österreich von der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik. Nordwestlich der Stadt Retz ist es die Thaya, die bis heute die Grenze zum Nachbarstaat bildet. Umgeben von Wäldern bahnt sich hier der mäandernde Fluss, an Felswänden vorbei, seinen Weg durch ein Tal. Hier trifft die pannonische auf die mitteleuropäische Floren- und Faunaregion, was eine besonders große Artenvielfalt zur Folge hat. Der Schwarzstorch und der Fischerotter kommen hier ebenso vor wie die Wildkatze. Die einst strikte Grenzpolitik hatte trotz der Isolation und dem vielen Leid einen positiven Nebeneffekt. Es konnte sich hier eine nahezu unberührte Naturlandschaft erhalten und weiterentwickeln. Nach dem Zerfall des Ostblocks in den 1990er-Jahren wurde auf tschechischer Seite rasch der Nationalpark Podyjí errichtet. In Österreich gibt es seit dem Jahr 2000 den Nationalpark Thayatal. Hardegg an der Thaya gilt als kleinste Stadt Österreichs. Hier thront eine alte Burg auf einem Fels, während unten im Tal eine Brücke über den Grenzfluss führt. Im Dezember 1989 begegneten sich hier tschechische und österreichische Nachbarinnen und Nachbarn. Im April 1990 wurde die Thayabrücke offiziell wiedereröffnet. An den beiden Ufern befinden sich heute noch ehemalige Zollhäuser, die für Ausstellungen genutzt werden. Grenzüberschreitend, zu Fuß und mit dem Fahrrad, lässt sich das Gebiet der beiden Nationalparks erkunden. Ohr im Zug. Audioguide über die Semmering-Bahnstrecke. Seit Sommer 2019 kommen zwischen Wiener Neustadt und Mürzzuschlag Aug und Ohr gemeinsam zum Zug. Und zwar direkt im Zug. Reist man über den Semmering hört man, was man sieht. Dank des extra für die UNECSO Weltkulturerbe-Strecke entwickelten Audioguides. Mitarbeiter des Instituts für Landschaftsarchitektur von der Universität für Bodenkultur haben eine akustische Begleitung geschaffen, die punktgenau funktioniert: hier die Polleroswand, dort die Burg Wartenstein. Über GPS-Daten geleitet, schaltet sich an dem jeweiligen Ort die richtige Hörtextstelle ein. Entweder im WLAN-ÖBB Onboard Portal des roten Railjets oder via kostenfreier App ?Audioguide Semmeringbahn' in allen anderen Zügen. Das wirft neue Perspektiven auf historische Ereignisse rund um den Bau der Semmeringbahn. Ilse Huber ist mit den beiden Erfindern, Roland Tusch und Manfred Schwaba, Probegefahren. Lord of the trees - Götter des Waldes - Neuseelands berühmtester Kauri-Wald. Im Nordwesten Neuseelands liegt einer der außergewöhnlichsten Orte Down Under: Waipoua Forest, zugleich die Heimat einer der ältesten Wälder der Erde. Und am berühmtesten von all den Kauribäumen ist Tane Mahuta: der "Gott des Waldes", wie er von den M?ori genannt wird. Sein Alter wird auf bis zu 2.500 Jahre geschätzt. Tane Mahuta war auch schon groß und mächtig, als Captain James Cook 1769 die Nordinsel entdeckte. Dieser ließ damals Teile seines Schiffes mit dem haltbaren und gerade gewachsenen Holz der Kauri-Bäume ausbessern. Später folgten immer mehr Bootsbauer seinem Beispiel. Die Stämme eigneten sich wie keine anderen als Masten für Segelschiffe, wurden aber wegen der feinen Maserung auch gern für die Herstellung von Möbeln verwendet. Doch nicht nur den Holzfällern fielen die Bäume zum Opfer - die sogenannten Gum Digger waren hinter dem Harz der Nadelbäume her. Heute sind diese wunderschönen Bäume bedroht, und zwar durch ein Bakterium, das sich wie ein Pilz verbreitet. Bis heute gibt es kein Gegenmittel für diesen Krankheitserreger, über den kaum etwas bekannt ist und der als "Kauri dieback" bezeichnet wird. Die Krankheit macht aus den gewaltigen Bäumen kahle, verhungerte Gerippe.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Das Bayerische Staatsorchester, Dirigent: Kirill Petrenko. Bedrich Smetana: Má Vlast ("Mein Vaterland"), Symphonische Dichtung (aufgenommen am 3. Oktober im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Smetanas symphonisches Epos über Geschichte, Land und Leute seiner böhmischen Heimat gehört bis heute zu den musikalischen Nationalheiligtümern der Tschechen. Seine Aufführung bildet alljährlich am 12. Mai, dem Todestag des Komponisten, den Auftakt zum musikalischen Prager Frühling. Smetana, dessen Gehör sich während der Arbeit an der zweiten, heute populärsten Tondichtung ("Die Moldau") rapide verschlechterte, komplettierte den sechsteiligen Zyklus in einem Zeitraum von etwa vier Jahren bei vollständiger Taubheit. Eine Art Beethoven'scher Nimbus ging damit auf den Komponisten über, was seinem "Helden-Image" keineswegs schadete. Unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Kirill Petrenko (er beerbte Mitte August Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker) spielt am Tag der Deutschen Einheit das Bayerische Staatsorchester Smetanas "Mein Vaterland" im Wiener Konzerthaus. Die Rolle der Deutschen Botschaft in Prag im Herbst des Wendejahres 1989 ist bekannt: Hier siegte die Menschlichkeit und die Mauer fiel. (Wiener Konzerthaus)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Das Bayerische Staatsorchester, Dirigent: Kirill Petrenko (aufgenommen am 3. Oktober im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2020 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Genussreise für zwei Personen ins Piemont. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Einmalig wie wir alle" - Peter Rühmkorf Eine Erinnerung Vor neunzig Jahren - am 25.Oktober 1929 - wurde der Schriftsteller Peter Rühmkorf in Dortmund geboren. "Habe viele Schlachten aber nie meine Identität verloren" bekannte der Lyriker und Essayist einmal in einem Interview. Der "poetische Irrwisch" und prosaische Aufklärer, der sich selbst einmal als "Glücksprophet" bezeichnete, starb am 8.Juli 2008 im Alter von 78 Jahren. Ein "Menschenbild" über den biografischen Grund und Zündstoff seiner künstlerischen Produktion. Geboren als unehelicher Sohn einer sonst braven Pastorentochter und eines durchreisenden Puppenspielers erlebte Peter Rühmkorf von Kindheit an eine krasse Schrägstellung zur Welt, die auch in seinen Büchern spürbar wird. Seine Lyrik- und Essaybände - wie "Außer der Liebe nichts", "Einmalig wie wir alle" oder "Paradiesvogelschiß" - warten darauf, neu entdeckt zu werden. Gestaltung: Eva Schobel


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Mailänder Scala. Ausschnitte aus einem Gala-Konzert mit Werken von Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Gaetano Donizetti, Fromental Halévy, Charles Lecocq u.a., mit der Sopranistin Sonya Yoncheva und der Tenören Juan Diego Flórez und Jonas Kaufmann, sowie den Wiener Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo (aufgenommen am 23. Juni 2019 in der Mailänder Scala) Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann International Affairs Nora Bossong: Schutzzone, Roman, Suhrkamp Verlag Dagmar Leupold: Lavinia, Roman, Jung Jung Verlag Patricio Pron: Vergieß deine Tränen für keinen, der in diesen Straßen lebt, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Christian Hansen) Hans Platzgumer: Willkommen in meiner Wirklichkeit, Milena Verlag Gespräch mit dem Autor Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

musikprotokoll 2019. Bretonischer Dudelsack trifft arabische Klangkunst. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Ein bretonischer Dudelsackspieler, ein tunesischer Sänger und ein libanesischer Perkussionist haben sich zu diesem erstaunlichen Trio formiert. Dass der Dudelsack mit seiner archaischen Kraft ein faszinierendes Instrument für Experiment und neue Musik sein kann, hat Erwan Keravec immer wieder bewiesen - unter anderem in der Zusammenarbeit mit Wolfgang Mitterer und Mats Gustafsson. Mit dem Poeten und Sänger Mounir Troudi, dessen Stimme in arabischer Gesangskunst, Sufitraditionen und Jazz geschult ist, und dem Perkussionisten Wassim Halal gründete er 2015 das Trio Revolutionary Birds, das seither immer wieder die faszinierenden klanglichen Möglichkeitswelten ausmisst, die sich aus einer derart ungewöhnlichen Besetzung ergeben. Erstmals war das Trio am 4. Oktober 2019 beim ORF Festival musikprotokoll in Österreich zu erleben


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Viel Papier, zwei Kartondeckel: Was alles immer noch mit Akten dokumentiert wird Gutachten, Belege, Gerichtsprotokolle - auf Papier gedruckt oder handschriftlich, gesammelt in Aktenordnern, Heftern und Mappen. Man kennt Akten bei Gericht, aus der Welt der Geheimdienste und von Versicherungen, es gibt Kundenakten, Personalakten, Protokollakten, Krankenakten. Akten werden zur Identifikation mit Aktenzeichen versehen, in Regalen und Kästen gelagert und in letzter Zeit vermehrt digitalisiert. Aus Hängeregistraturen werden Festplatten, und es verschwindet damit die Möglichkeit, am Blattrand der Akten handschriftlich etwas zu ergänzen. Eine Reise in Archive mit Papier, Büroklammern, Ordnern und verschnürten Aktenbergen Gestaltung: Lukas Tremetsberger


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Mario Lucic - Super, Wahnsinn Gestaltung: Bernhard Fellinger Lemens Maria Schreiner - Schwarz auf weiß Das beste Kabarettprogramm seit der Erfindung des Humors. Gestaltung: Peter Blau Mario Lucic meldet sich mit seinem dritten Soloprogramm "Super, Wahnsinn!" zurück. Er hat sein Glück kurzzeitig in der Arbeitswelt gesucht und natürlich nicht gefunden. Seine Heimat ist das AMS geblieben und der selbst ernannte Ghettoneurotiker hat endgültig genug! "Super, Wahnsinn!" ist eine Abrechnung mit ehemaligen Kunden, mit der österreichischen Politik, mit der heutigen Jugend und einer Gesellschaft, die Angst vor "negativen Vibes" hat. Was kann man überhaupt noch glauben, fragt der steirische Kabarettist Clemens Maria Schreiner. Die News sind fake, die Fakten alternativ - und die schwärzesten Schafe tragen die weißesten Westen. Mit gezücktem Leserschwert bahnt sich der Kabarettist seinen Weg durch das Dickicht der Details, liest zwischen den Schlagzeilen und gibt komplizierte Antworten auf einfache Fragen. Denn wer genau hinsieht, findet zwischen Schwarz und Weiß eine Welt voller Grautöne. Und Grau ist das neue Bunt.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

"Dirty Anderluh-Kunstlieder". Gestaltung: Helmut Jasbar Die junge Sängerin Anna Anderluh, die ihre Songs "Dirty Anderluh-Kunstlieder" nennt, wählt ungewöhnliche Wege, um die atmosphärischen Wort-Ton-Kreationen selbst zu begleiten. Zerbrechlich und fragil steigen ihre Song-Gespinste auf, sie mischt Obertongesang, Text und quasi "instrumentale" Vokal-Improvisation. Neben dem Klavier begleitet sie sich selbst auf der "Autoharp" (einer Art Zither) und auf einem indischen Harmonium. Deren Klänge werden zum Teil durch Looper und Delay-Effekte verfremdet. Anna Anderluh spürt der Magie der kleinen Dinge nach. "Ich krieg alles, was ich will, und ich tu nie genug dafür", heißt es bei ihr.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

How About Uke?" und "50th State Jazz" von Lyle Ritz. Gestaltung: Michael Neuhauser Es gibt große Meilensteine im Jazz und es gibt kleine. So wie es auch große Instrumente gibt und kleine, etwa Kontrabass und Ukulele. Lyle Ritz spielte beides. Der 1930 in Ohio geborene Musiker verdiente sein Geld in den 1960er und 70er Jahren unter anderem als Mitglied der berühmten Wrecking Crew und spielte als Sessionmusiker den Bass für Popgrößen wie The Righteous Brothers, Screamin' Jay Hawkins, Sonny Cher oder Randy Newman. Seine große Leidenschaft aber galt der Ukulele, und mit der nahm er auch seine wenigen eigenen Alben auf. Deren erste zwei stellen einen kleinen, aber unbestreitbaren Jazz-Meilenstein dar: Denn hier widmete sich einer mit der Ukulele dem Jazz, zwar vielleicht nicht als allererster, aber zweifellos erstmals mit dieser Könnerschaft und Hingabe. Ritz' Alben "How About Uke?" und "50th State Jazz", aufgenommen 1957 bzw. 1959 für Verve, machten deutlich, wie schön und ernst zu nehmen das kleine, unterschätzte Instrument ist. Und wie elegant Jazzakkorde und solistische Linien auf seinen vier Saiten realisiert werden können. Lyle Ritz wurde damit zum "Father of Jazz Ukulele" und beeinflusste eine ganze Generation von Ukulele-Virtuosen in Hawaii und darüber hinaus.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten": "Nenn mich Grímur". Über ein Werk von Zacharias Heinesen. Von Erwin Uhrmann. Redaktion: Edith-Ulla Gasser


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Das Ende einer Ära: Das Ensemble die reihe gibt sein Abschiedskonzert. Gestaltung: Irene Suchy Die reihe - seit 1958 war das Ensemble jene Schiene, auf der neue Musik in Österreich ins Konzertleben gelangte. Mit viel Nachkriegselan, von Friedrich und Gertraud Cerha und Kurt Schwertsik gegründet, stillten die Konzerte den Durst auf das versäumte Repertoire der NS-Zeit, es eroberte neue Räume und verband Musikschaffende verschiedener Institutionen zu einem Ensemble voller Enthusiasmus und höchster Qualität. Damals war, lange noch, die zeitgenössische Musik ein geliebter Nebenberuf und ein Sprungbrett für Karrieren. Am Dienstag, 3. November 2019 gibt das Ensemble die reihe bei Wien Modern im Wiener Konzerthaus sein Abschiedskonzert. Mit dem Ende der reihe geht nicht nur ein Podium für neue Kompositionen verloren, sondern auch eine Einübung in das Ensemble-Spiel; nicht zuletzt ein Verlust für das Publikum mit Neugier an zeitgenössischer Musik. Aus Anlass des Abschiedskonzerts: Dank und Anerkennung, aber auch die Frage: Wie lässt sich heute ein Ensemble neuer Musik in Österreich tragfähig im Musikleben verankern? In welcher Weise fungierten Mentoren und Intendanten? Welche Bedingungen aus der Gründungszeit der reihe sind übernehmbar, welche haben sich geändert? Eine Sendung über die Höhepunkte von sieben Jahrzehnten.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Dreams and Tears of Anna Karenina (What Tolstoy didn't write)". Ein Radio-Musical von Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko mit Gustavo Petek und Rosemarie Poiarkov In der Stadt voller Musik, gelegen im Nordwesten Russlands am Weißen Meer, in Kandalakscha flog die Inspiration schon einigen der größten der zahlreichen russischen Genies zu. Die beiden Künstler_innen Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko bringen die traumhafte Stimmung dieser Stadt on air: Anna Karenina bekommt endlich ihr eigenes Radio-Musical! In dem Musical entkommt die viel zitierte Heldin eines der angeblich besten Romane aller Zeiten ihrem Schöpfer, dem Moralisten und Anarcho-Pazifisten Leo Nikolajewitsch Tolstoi. Anna träumt davon, eine andere zu sein. Sie tanzt im Bolschoi-Theater in der Premiere von Tschaikowskis "Schwanensee" die Hauptrolle. Die Zuhörer*innen sind hier ebenso live dabei, wie wenn Anna als Nastassja Filippowna in Dostojewskis "Der Idiot" ihren Geburtstag feiert oder als Hexe Margarita aus Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita" über das nächtliche Moskau fliegt. Anna Kareninas Träume gipfeln im himmlischen Abgesang an all die russischen Genies, die Anna vorschreiben wollten, wovon sie zu träumen hat. (Lo-fi vom Feinsten!) Singen Sie mit!


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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