Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Heaven, not Sky" von Reinhard Deutsch, Verleger. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Die vier Himmelsrichtungen bestimmen die Position jedes Einzelnen. Es ist nicht egal, wo jemand aufwächst, welche Umweltbedingungen welches Leben ermöglichen. Ob Dürre das Umfeld prägt oder sattes Grün, schmutziges Trinkwasser oder ein umfassendes Gesundheitssystem - alles hat mit Geografie zu tun, Geschichte ist Erdgeschichte ist Geschichte des Raumes", sagt der Verleger Reinhard Deutsch in seinen "Gedanken für den Tag", in denen er gleich nach den "Koffergeschichten" die Reise fortsetzt: in alle vier Himmelsrichtungen. Und er kommt dabei zu dem Schluss: "Die wissenschaftlichen Erklärungen erhellen die Zusammenhänge, erforschen Ursache und Wirkung, bringen das Licht der Erkenntnis in das Dunkel des Unbegreiflichen - doch dennoch ? es bleibt und wird immer bleiben - ein Rest. Transzendenz, Glaube, Kult, Pantheismus oder Weltreligion - der Kompass in uns zeigt auf etwas, das jenseits aller Begrenzungen liegt".


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Veterinärmediziner Hans Frey über die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee. Teil 4: Vielfalt im Zuchtprogramm Gestaltung: Jakob Fessler Seit über 40 Jahren betreut der Eulen- und Greifvogelexperte Hans Frey verletzte Wildtiere in der niederösterreichischen Gemeinde Haringsee. In mehr als 70 Volieren und Gehegen finden verletzte Vögel, Jungtiere und "Dauerpatienten" die notwendige Behandlung und Verpflegung. Flugunfähige Tiere, die nicht mehr freigelassen werden können, dienen als Ammeneltern für die Aufzucht von Jungtieren. Dadurch werden Fehlprägungen vermieden, die sonst durch eine Handaufzucht entstehen würden. Die Berührung vermeintlich verletzter oder verwaister Wildtiere sollte von Laien unbedingt vermieden werden, da der direkte Kontakt Stress auslöst und dem Tier dauerhaften Schaden zufügen kann. Auch die Station Haringsee hält den Kontakt der Pfleger/innen zu den Tieren möglichst gering und achtet auch den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus der verschiedenen Vogelarten. Ohne Erlaubnis gehaltene Tiere, die von der Republik Österreich beschlagnahmt wurden, finden in der Station in Haringsee ebenfalls Unterschlupf. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes werden besonders gefährdete Arten betreut und deren Jungtiere aufgezogen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wenn die Seele schmerzt

Bewältigungsstrategien nach traumatischen Erlebnissen (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Keiner ist davor gefeit, jeden kann es betreffen: Ein unerwartetes, schockartiges Ereignis hinterlässt seine Spuren. Ob als Zeuge eines Verkehrsunfalls oder als Opfer von Gewalttaten: Das erlebte Trauma nimmt Einfluss auf die Psyche eines Menschen. Doch nicht jeder Mensch, der ein Trauma erlebt, erkrankt daran. Die Verarbeitungsmechanismen sind individuell sehr unterschiedlich. Die Resilienz, die psychische Widerstandskraft eines Menschen hilft, sich vom traumatischen Erleben zu distanzieren. Entscheidend ist auch, ob ein Trauma einmalig erlebt wird oder wiederholt zugefügt wird. Auch der Kontext und die Ursachen beeinflussen den Umgang damit. Opfer von Naturkatastrophen verkraften in der Regel diese belastende Erfahrung. Menschen, denen willentlich Gewalt durch einen anderen Menschen zugefügt wurde, erkranken öfters an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Oft treten körperliche und psychische Folgereaktionen erst Jahre nach dem Übergriff auf. Denn die menschliche Psyche ist darauf eingerichtet, möglichst rasch die basalen Funktionen wiederherzustellen. Diese Überlebensstrategie überwindet aber nicht das traumatische Erlebnis. Gleich einem Fremdkörper wird es im Gedächtnis isoliert und abgekapselt. Ein Satz, ein Wort, ein Bild, ein Geruch, ein Ton können spontan das traumatische Erlebnis reaktivieren. Der Betroffene wird unkontrolliert von seinen Ängsten überschwemmt. Um das zu verhindern, meiden traumatisierte Menschen jede Form der Erinnerung an das Ereignis. Viele Psychotherapeut/innen unterstützen sie darin. Denn das traumatische Erlebnis lässt sich nicht wiedergutmachen. Entscheidend ist aber, wie Menschen lernen, damit umzugehen. Traumatisierte Menschen brauchen Unterstützung. Forscher/innen widmen sich weltweit diesem Thema. Und unterschiedliche therapeutische Ansätze unterstützen die Betroffenen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

V wie Verbriefung, W wie Wiener Börse, Y wie Yen, Z wie Zertifikate (4). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Z wie Zertifikate Zertifikate gehören zur Gruppe der Strukturierten Produkte. Sie sind von Banken begebene Schuldverschreibungen. Der Käufer eines Zertifikats wird zum Gläubiger der Bank, die das Zertifikat begibt. Im Gegensatz zu [http://oe1.orf.at/artikel/641601|Anleihen] bekommt der Anleger für das verliehene Kapital keine Zinsen, sondern wird am Erfolg oder Misserfolg des Geschäfts beteiligt. Die Wertentwicklung des Zertifikats hängt von der Wertentwicklung anderer Finanzprodukte ab, denn Zertifikate verfügen über eine [http://oe1.orf.at/artikel/410295|derivative Komponente], bauen also auf Wertpapieren, [http://oe1.orf.at/artikel/439324|Indices] oder [http://oe1.orf.at/artikel/439323|Währungen] auf. Als erstes Zertifikat wird ein Index-Zertifikat aus dem Jahr 1990 genannt, das den DAX, das deutsche Pendant zum [http://oe1.orf.at/artikel/407433|ATX], eins zu eins abbildete. Für Anleger war es damals zum ersten Mal möglich sich mit kleinen Beträgen an der Entwicklung des bedeutendsten deutschen Aktienindex zu beteiligen. Die Palette an Zertifikaten ist reichhaltig. So gibt es etwa Turbo-Zertifikate, Express-Zertifikate, Bonus-Zertifikate, Airbag-Zertifikate, Discount-Zertifikate und Zertifikate mit [http://oe1.orf.at/artikel/636057|Hebelwirkung]. Zertifikate werden in letzter Zeit wieder verstärkt nachgefragt. Ein Grund dafür ist das aktuell niedrige Zinsniveau, eine Folge der [http://oe1.orf.at/artikel/423609|Geldpolitik] der [http://oe1.orf.at/artikel/410296|Europäischen Zentralbank]. Welche konkreten Finanzprodukte verbergen sich hinter dem Überbegriff Zertifikate? Und wie risikoreich sind diese Produkte eigentlich?


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Tango Argentino

Streiflichter eines anhaltenden Phänomens (4). Gestaltung: Verena Gruber Mit dem Begriff Tango Argentino verbinden die meisten Menschen in Europa einen Tanzstil. Der ist allerdings oft mit einem Klischee verbunden: Dem Tango Argentino haftet das Melancholische, das Anrüchige und das Morbide an, hartnäckig kursiert der Mythos von Sinnlichkeit und Leidenschaft. Doch Tango Argentino ist viel mehr. Neben dem Tanz ist er eine komplexe Musikrichtung, die in Europa mittlerweile - abgekoppelt vom Herkunftsland Argentinien und Uruguay - eigenständige Wurzeln geschlagen hat. Entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts in den Metropolen Buenos Aires und Montevideo war der Tango Argentino in seinen Anfängen eine Subkultur, die Tanz, Dichtung, Musik und Gesang vereinte und in der sozialen Unterschicht und dem Bordellmilieu angesiedelt war. Der Tango Argentino gelangte Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa, wurde in Paris euphorisch aufgenommen und trat daraufhin seinen Siegeszug um die Welt an, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Vergessenheit geriet. Erst vor etwa 50 Jahren kam es in Europa wieder zu einer Annäherung. Maßgeblich dafür verantwortlich war der "Erneuerer des Tango", der Komponist und Bandoneonspieler Astor Piazzolla (1921 - 1992), der als Begründer des sogenannten Tango nuevo gilt. Mit ihm begann sich der argentinische Tango neuen Musikgattungen zu öffnen, unter anderem dem Jazz, der Neuen Musik und der Weltmusik. Heute bietet er ein weites Feld für Grenzüberschreitungen und Experimente. Die Einordnung von Tango-Musik fällt bis heute schwer. Bei der aktuellen Vermarktung schwankt die Etikettierung zwischen Tanzmusik, Weltmusik, Crossover oder Experimentelles. Nichtsdestotrotz: Der Tango Argentino übt ungebrochen Faszination aus. Verena Gruber geht in ihrer Radiokolleg-Reihe der Frage nach, wie die Musik des Tango Argentino nach Europa gekommen ist, wie sie in Europa rezipiert wird, in welche Musikgattungen sie Eingang gefunden hat, was zeitgenössische Musiker/innen über sie denken, wie sie sie interpretieren und was so viele Menschen bis heute am Tango Argentino begeistert. Darüber hinaus beschäftigt sich die Sendung auch mit der engen Verbindung von Tanz und Musik und stellt das das Tango-Instrument Bandoneon vor.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Temposchwankungen in den Interpretationen von "Andante" und "Scherzo" (u.a. in Schuberts Klaviertrios und den Symphonien Brahms' und Mendelssohns) "Schnell" ist bekanntlich relativ, ebenso wie "langsam". Noch schwieriger wird es bei Tempoangaben wie "schreitend" (Andante) oder "heiter" (Allegro). Das Tempo ist eines der markantesten Unterschiede bei der Interpretation klassischer Werke. Dabei geht es am CD-Markt der Profis selten um technische Fähigkeiten, die man zeigen, oder Unfähigkeiten, die man verbergen will. Denn die digitale Technik ermöglicht jede beliebige Tempoveränderung einer Aufnahme. Es geht vielmehr um wirklich unterschiedliche Auffassungen zum Charakter eines Satzes: soll er beschwingt oder doch eher lyrisch klingen, ist es ein Tanz oder ein Gesang? Die langsamen Sätze in den großen Symphonien von Beethoven bis Brahms nimmt der britische Dirigent Roger Norrington zum Beispiel meistens schneller als die Kollegen, da er oftmals einen gemäßigten Tanz in den Stücken entdeckt, während andere einen breiten Gesang hören wollen. Ein anderes Beispiel sind die Scherzi. Das Scherzo ist ein meist gewagter, eher frecher Mittelsatz in Sonaten oder Symphonien. Ist der Witz der Scherzi z.B. in Schuberts Klaviertrios in getragenem Tempo für heutige Ohren noch hörbar?


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Hertha Kräftner, Briefe und Prosa. Es liest Eva Mayer. Gestaltung: Nicole Dietrich Die Dichterin Hertha Kräftner, 1928-1951, wird bis heute in einem Atemzug mit Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger genannt. Tod und Melancholie, Sehnsucht und Liebe, Depression und Trauer durchziehen ihr dichterisches Werk. Georg Trakl und Rainer Maria Rilke gelten als ihre Vorbilder. Die Wiener Literaturszene - rund um Hans Weigel im Cafe Raimund - war von ihrer Begabung fasziniert. Kräftner wächst in Wien und Mattersburg auf, in jener düsteren Kriegs- und Nachkriegzeit, die Ideale mit Ideen, Propaganda mit Urteilskraft verwechselt. Die junge Frau muss den Selbstmord des Großvaters, eine Vergewaltigung und den gewaltsamen Tod des Vaters, für den sie sich mitschuldig fühlt, erleben. Mit 23 Jahren nimmt sie sich das Leben. Sie hinterlässt rund einhundert Gedichte, einen Romanentwurf, einige kurze Prosatexte und Tagebuchaufzeichnungen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Spielarten deutscher "Zeitgenossenschaft": Schillings - Schreker - Klose - Pfitzner Die rege deutsche Opernproduktion von etwa 1900 bis in die 1920er Jahre - ein trüber Sumpf unausgegorener Wagnerei? Das kann nur glauben, wer an der Oberfläche bleibt. Wer tiefer gräbt, stößt bald auf die lichtdurchflutete "Rose vom Liebesgarten", von Hans Pfitzner und Jugendstil-infiziert - seit wenigen Monaten erstmals in ungekürzter Gesamtaufnahme greifbar! Zu Humperdinck und Siegfried Wagner gesellte sich kurz als Märchenopernschreiber der Bruckner-Schüler Friedrich Klose, dessen "Ilsebill" in alten Opernführern als Meisterwerk geführt wird - zu Unrecht? Der politisch problematische Max von Schillings huldigt in "Mona Lisa" effektvoll der Renaissancemode und ist mindestens so sehr "deutscher Verist" wie Eugen d'Albert. Dazu noch das fiebrige Leib- und Seelentheater, das Franz Schreker in seinen unnachgeahmt gebliebenen "Gezeichneten" aufrührt, mit Blick auf Sigmund Freuds Couch: Auch wenn das Wenigste davon im musikalischen Alltag noch eine Rolle spielt.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Schweben, drehen, rückwärts fliegen. Hubschrauberfliegen als Beruf Sie landen auf Felsen, befördern Baumstämme aus Wäldern und fächern warme Luft durch Weinberge. Drei Minuten dauert es, bis ein Rettungshubschrauber in der Luft ist und genauso schnell fällt er wieder runter, wenn ein Pilot falsch reagiert. "Ein Flugzeug will fliegen. Es hat Flügel und nutzt den Auftrieb. Ein Hubschrauber hingegen braucht Antrieb, Wind und Rotoren, um in die Luft zu gehen. Streikt die Technik, hat ein Pilot nur wenige Sekunden Zeit zu handeln, bevor das Fluggerät wieder auf den Boden kracht.", sagt die Hubschrauberpilotin Nadine Aumayr. Hubschrauberfliegen ist Luxus. Manche nehmen für ihren Pilotenschein Kredite auf oder investieren ihr Erbe. Drei Piloten und Pilotinnen sprechen über den Reiz am Fliegen in einer Blechdose ohne Schleudersitz. Gestaltung: Kathrin Wimmer Was macht eigentlich...: die "Gschichtldruckerei - Werkstatt für praktische Utopie?" Gestaltung: Elisabeth Stecker


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wie wird man Kabarettist? Der Radiohund und sein Freund der Kater arbeiten unentwegt daran, reich und berühmt zu werden - mit der Hilfe von Menschen, denen das zumindest zur Hälfte gelungen ist, die zumindest reich oder berühmt geworden sind. Josef Hader hat das mit seinen Kabaretts geschafft. Bloß: wie? Wie sollen die jungen Vierbeiner das angehen? Der erste Tipp kommt Rudi mehr als komisch vor... Josef Hader, Kabarettist: "Man kann immer und an jeder Schule eine freiwillige Neigungsgruppe machen, die sagt: Wir wollen Theater spielen. Wir wollen uns treffen und wir wollen etwas aufführen." Rudi: "Eine "Neigungs-Gruppe"? Hm... hab ich noch nie gehört... stell ich mir ein bisschen eintönig vor... neigen nach rechts, neigen nach links .... Ich dachte, es geht mehr ums Reden. Reden vor dem "geneigten" Publikum..." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über die Volksgruppe der Roma in Österreich Gestaltung: Ilse Huber Die Kultur der Roma ist auch in Österreich sehr lebendig und vielfältig. Es gibt viele Roma, die als Musiker/innen, Sänger/innen, Schauspieler/innen und Künstler/innen bekannt sind. Viele Familien leben seit Generationen in Österreich, andere sind in den vergangenen Jahrzehnten aus dem Balkan und aus Osteuropa zugewandert. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Angehörigen dieser Volksgruppe verfolgt, ermordet und ihre Kultur abgewertet. Bis zur offiziellen Anerkennung der Roma als österreichische Volksgruppe im Jahr 1993 war es ein langer Weg. Mit welchen Klischees und Vorurteilen hat diese ethnische Minderheit bis heute zu kämpfen? Welche Traditionen und Geschichten werden von den Roma hochgehalten und weitergegeben? Irina Spataru vom Verein Romano Centro und Walter Wolf von der Wirtschaftsuniversität Wien sprechen mit den Ö1 Kinderuni-Reporter/innen Marie und Sophie sowie Jonas und Yasim über die vielfältige Identität und Kultur der Roma in Österreich.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur historischen Bewertung Friedrichs III. (1415 - 93). Mit Renate Kohn, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Stellvertretende Institutsdirektorin, Leiterin der Arbeitsgruppe Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit). Gestaltung: Martin Adel Vorne, im rechten Seitenschiff des Stephansdoms in Wien kann man ein monumentales Meisterwerk nicht nur österreichischer Spätgotik bewundern: das rot-marmorne Hochgrab Friedrichs III., des Vaters von Maximilian I.; jener noch im Mittelalter verankert, dieser schon ein Renaissancefürst. Bei dieser Kurzcharakteristik geht vieles unter, was durchaus von Bedeutung war. Falsch wäre jedenfalls Friedrich daran zu messen, dass er gegen seinen Widersacher, den Ungarnkönig Matthias Corvinus, stets den Kürzeren zog. Er konzentrierte sich in seiner langen Regierungszeit mehr auf die Festigung und den Ausbau der eigenen Herrschaft als um Reichsangelegenheiten: Er vereinigte wieder die beiden Habsburger-Linien, die Albertinische und die Tiroler Linie, leitete einen tiefgreifenden Struktur- und Verfassungswandel ein, erwarb Burgund und mit der Anwartschaft auf das Königreich Ungarn legte er den Grundstein für den Aufstieg zur europäischen Großmacht. Nicht zuletzt sicherte er auch die Nachfolge seines Sohnes. Lange Zeit galt er - auch in der Forschung - als "des Heiligen Römischen Reiches Erzschlafmütze", ein Urteil, das sich zum einen auf unzureichende Quellen stützte - bloß auf die (grob gesprochen) erste Hälfte seiner Regentschaft - zum anderen, weil die Reichsgeschichte im Zentrum der Beurteilung lag, und das 15. Jahrhundert insgesamt eher als Zerfallszeit und nicht als Zeit gesellschaftlichen und politischen Wandels begriffen wurde. Und Friedrich III. hatte kein Kriegsglück und wenig Lust, sich gegen die "Türkengefahr" in Stellung zu bringen (1453 war Konstantinopel von den Osmanen erobert worden). Er setzte auf Verhandlungsgeschick, Urteilsvermögen und Geduld. Das machte sich bezahlt. Und er hatte das Glück, seine Widersacher - nicht zuletzt auch seinen Bruder Albrecht IV. oder Matthias Corvinus - um viele Jahre zu überleben. Er erhob das A.E.I.O.U. zu seinem Signé, seinem "Markenzeichen", zur Kennzeichnung seiner Besitztümer (erstmals wohl in Wiener Neustadt, wo er aufgewachsen war und das er zur Residenzstadt ausbauen ließ). Als Wahlspruch hat diese Signatur viele Deutungen erfahren, die sinngemäß aber zumeist mit der häufigsten übereinstimmt: "Alles Erdreich ist Österreich untertan." Austriae est imperare orbi universo" - Es ist Österreich bestimmt, die Welt zu beherrschen. Bis zu einem gewissen Grad machte sein Urenkel Karl V. diesen Anspruch wahr. Den Grundstein legte aber schon Friedrich - mit Heiratspolitik und Verhandlungsgeschick.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Bestandsaufnahme rund um die vielen Probleme beim Bau des neuen Krankenhauses in Wien-Floridsdorf Gestaltung: Astrid Plank Die Beauftragung eines "Energiekreises" um 95 000 Euro hat in der Öffentlichkeit das Fass zum Überlaufen gebracht rund um das neue Krankenhaus Nord. Abseits von esoterischem Spuk ist bei Planung und Errichtung dieses neuen Spitals etliches schief gegangen. Bau und Fertigstellung verzögerten sich mehrfach, die Kosten sind exorbitant gestiegen. Nun hoffen die Krankenhausplaner, dass bei knapp eineinhalb Milliarden Euro Schluss ist. Nächstes Jahr sollen die ersten Patienten in der supermodernen Klinik aufgenommen werden. Bis dahin ist aber noch Aufklärung angesagt: Eine Untersuchungs-Kommission des Wiener Gemeinderates wird demnächst eingesetzt und soll durch die Befragung von Politikern und Bauverantwortlichen herausfinden, ob nur Unfähigkeit am Werk war, oder ob es auch um echte Korruption geht. Ein gefundenes Fressen für die Rathaus-Opposition, die die Wiener SPÖ für die Kostenexplosion verantwortlich macht.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Herrschaftswissen Forschung im Auftrag der Politik Von Tanja Malle Die umstrittene Wiener Kindergartenstudie des Islamwissenschafters Ednan Aslan, eine ältere aber bisher nicht veröffentlichte Untersuchung über Konzernabwanderungen aus Österreich, eine mittlerweile geleakte Studie über Internet-Piraterie in der EU: Immer wieder vergibt die öffentliche Hand, seien es Ministerien oder Behörden, Forschungsaufträge an Hochschulen oder außeruniversitäre wissenschaftliche Institutionen. Mitunter auch zu umstrittenen Themen von tagespolitischer Aktualität. Nicht immer gelangen diese Studien vollständig an das Licht der Öffentlichkeit - obwohl sie mit Steuergeld finanziert und für die Allgemeinheit von Interessen sind. Und selbst wenn abschließende Projektberichte von den beteiligten Wissenschafter/innen publiziert werden, fehlt es oft an Transparenz, was Studiendetails, etwa zur Methodik, bzw. abschließende Empfehlungen an politische Handlungsträger/innen betrifft. Auch die Studienvergabe ist undurchsichtig - ausgeschrieben werden solche Forschungsaufträge in den seltensten Fällen. Für die Wissenschafter/innen ist von Nachteil, dass sie mitunter nicht über solche Aufträge und Ergebnisse sprechen dürfen, bzw. diese nicht auf die Liste ihrer wissenschaftlichen Publikationen eintragen können. - Wie funktioniert Forschung im Auftrag der Politik bzw. der öffentlichen Hand? Ein Sittenbild.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Preisträgerinnen und Preisträger des Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert und die Moderne 2018" (aufgenommen am 27. Februar im MUMUTH in Graz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger In Wien ist es Beethoven, in Salzburg Mozart - und in Graz dreht sich beim im Dreijahresrhythmus von der Grazer Kunstuniversität veranstalteten Kammermusikwettbewerb alles um Franz Schubert, aber nicht nur. Denn schon zum zehnten Mal müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre interpretatorische Kunst in der Auseinandersetzung mit dem Schaffen von Franz Schubert und Werken aus der Moderne unter Beweis stellen; und das vor einer internationalen, renommierten Jury aus Fachleuten. 189 Musikerinnen und Musiker aus 48 Ländern haben sich vom 19. bis zum 28. Februar dieser Herausforderung in den Sparten Lied, Klaviertrio und Streichquartett gestellt; mit der Aussicht auf Preisgelder von insgesamt 100.000 Euro sowie Konzertauftritte bei renommierten Festivals und Konzertreihen. Die Ensembles, die die Jurorinnen und Juroren überzeugen konnten und beim Schubertwettbewerb ausgezeichnet wurden, hören Sie in Ausschnitten aus den drei Finalrunden. (Franz Josef Kerstinger)


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Nicht politisch zu sein, kann ich mir leider nicht leisten" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Schauspielerin Katharina Stemberger. Angefangen hat alles ganz harmlos: erst lernte Katharina Stemberger, geboren 1968, Cello zu spielen, dann nahm sie Schauspielunterricht bei der großen, unvergessenen Eva Zilcher. Danach spielte sie auf großen und kleinen Bühnen und Festivals im "Kleinen Prinz" und der "Mutter Courage", in "Die Päpstin" und "Ein Sommernachtstraum". Daneben viel Fernsehen, zuletzt in "Die Rosenheim-Cops" und "Schnell ermittelt". Aber wirklich einschneidend waren zwei Filme, die sie mit ihrem Ehemann, dem Kameramann und Regisseur Fabian Eder realisiert hat: "Griechenland blüht", 2012, in dem sie sich gegen das internationale Bashing Griechenlands wandten, und "Keine Insel", 2014. Auf Lampedusa, Sizilien und Malta erforschen sie das Schicksal der Flüchtlinge. "Wohin und nicht zurück" folgte 2015: ein Dokumentarfilm zum 20-jährigen Jubiläum des Integrationshauses Wien. Seit kurzem ist Katharina Stemberger nun Vorstandsvorsitzende des Integrationshauses. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz macht Stemberger deutlich, warum sie es sich leider nicht leisten kann, nicht politisch zu sein.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wenn die Seele schmerzt. Bewältigungsstrategien nach traumatischen Erlebnissen (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das ABC der Finanzwelt. V wie Verbriefung, W wie Wiener Börse, Y wie Yen, Z wie Zertifikate (4). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Tango Argentino. Streiflichter eines anhaltenden Phänomens (4). Gestaltung: Verena Gruber


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Ein Label feiert Geburtstag: Cheap wird 25. Gestaltung: Astrid Schwarz 1993 gründeten die beiden Technopioniere und Musikproduzenten Patrick Pulsinger und Erdem Tunakan das Plattenlabel Cheap in Wien. Es war der Beginn der ersten, großen Welle der Labelgründungen der Wiener Elektronikszene. Cheap stand mit seinen Releases nach kurzer Zeit für einen internationalen Sound. Das Label war nicht nur homebase für die zahlreichen Projekte von Pulsinger und Tunakan, sie veröffentlichten neben Musik von Gerhard Potuznik und Christopher Just auch Alben von Musikern wie Louie Austen. Wir blicken mit den beiden Gründern zurück in eine Zeit als es noch wenige unabhängige Labels gab, in die Anfangszeit des Techno und der elektronischen Musik.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten