Jetzt läuft auf Ö1:

Schubertiade Hohenems 2019

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mind the Gap". Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" und Buchautorin, geht wichtigen Fragen nach, etwa wie Gerechtigkeit in Form von gegenseitiger Anerkennung gelingen kann. - Gestaltung: Alexandra Mantler 2001 rief die UNESCO den Welttag der kulturellen Vielfalt aus, der am 21. Mai begangen wird. Die Rede von der Diversität hat ihren Ursprung in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die sich gegen den Rassismus richtete. Seither wurden europaweit Maßnahmen für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung eingeführt, doch der Diskurs verschiebt sich allmählich. Das berechtigte Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Genderideologie" beschimpft, der Ruf nach einer "Leitkultur" verstummt nicht und "Identität" wird gegen andere eingesetzt, mit enormen politischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Menschen sind verschieden, brauchen aber offensichtlich auch kollektive Identitäten. Die katholische Theologin und Germanistin Brigitte Schwens-Harrant geht wichtigen Fragen nach: Wie bringe ich Vorstellungen des Fremden und Anderen hervor? Wie gehe ich mit diesem "Fremden" und "Anderen" um? Wie gelingt gegenseitige Anerkennung, eine Haltung der Gerechtigkeit? "Ich weiß, ich verlange Unmögliches", schrieb der Bürgerrechtler James Baldwin 1963. "Doch in unserer Zeit, wie in jeder Zeit, ist das Unmögliche das Mindeste, was man verlangen kann".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Mehlschwalbe, Mauersegler, Haussperling. Ferdinand Schmeller von der Wiener Umweltschutzabteilung spricht über die Gebäudebrüter der Großstadt. Teil 4: Dohle und Hausrotschwanz Gestaltung: Renate Pliem Sie nisten versteckt in Mauerritzen, in unbenutzten Kaminen, unter Dachvorsprüngen: die Gebäudebrüter Wiens. Es sind Mauersegler, Mehlschwalben, Haussperlinge, Dohlen, Turmfalken oder Hausrotschwänze, die das "Flugleben" der Großstadt bunt und lebendig machen. Diese Vögel sind - wie auch ihre Brutplätze - nach dem Naturschutzgesetz geschützt, im Gegensatz zu den Tauben, die für das schlechte Image der Vögel an und in Gebäuden gesorgt haben. Der Mauersegler ist ein "Flugkünstler", der mit hoher Geschwindigkeit in sein Nest hinter Mauerritzen oder in Hohlräumen zischt. Genauso wie die Mehlschwalbe fängt er seine Beute im Flug und verbringt sehr viel Zeit in der Luft. Die Mehlschwalbe baut kunstvolle Nester aus Lehm, aus Tausenden Kügelchen. Mit jedem Kügelchen fliegt der Vogel einzeln zum Nistplatz. "Man kann nur etwas schützen, wenn man weiß, wo es ist", sagt der Landschaftsökologe Ferdinand Schmeller. Er arbeitet bei der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 und sammelt Daten über die Gebäudebrüter Wiens - Vögel wie Fledermäuse. Dabei setzt er auf einen Citizen-Science-Ansatz: Die Bevölkerung wird aufgerufen, Brutplätze von Mauersegler Co zu melden. Außerdem kann man seit kurzem eine Plakette am Haus anbringen, die auf die "geflügelten Bewohner" hinweist. Ein Problem für die Gebäudebrüter Wiens sind Sanierungen und Dachbodenausbauten. Da die Vögel immer denselben Brutplatz nutzen, ist es wichtig, Arbeiten am Gebäude außerhalb der Brutsaison zu beginnen und dann Ersatzbrutplätze in Nistkästen etc. in der Nähe zu schaffen, damit die Vögel später zurückkehren können.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie viele Regeln braucht der Mensch?

Sinn und Unsinn von Vorschriften (4). Gestaltung: Daphne Hruby "Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen". Diese Einschätzung traf der römische Historiker Tacitus schon um das Jahr 100 herum. Auch heute beobachten viele, einen regelrechten Verordnungswahn um sich greifen. Für jede noch so kleine soziale Interaktion braucht es neuerdings eine Vorschrift - so ihre Kritik. Und tatsächlich werden laufend Regeln für das gesellschaftliche Miteinander erlassen. Das Essverbot, das seit 2019 in allen Wiener U-Bahnen gilt, ist nur ein Exempel dafür. Manche Regeln haben durchaus Sinn, andere wieder orientieren sich bloß am gesellschaftspolitischen Stimmungsbarometer. Mit der zunehmenden Verregelung des Alltags steht Österreich keineswegs alleine da. In Singapur darf man seit 1992 keinen Kaugummi mehr kauen. Die USA gelten überhaupt als Mekka für Vorschriftsfanatiker. In der Stadt Kennesaw sind die Menschen beispielsweise gesetzlich verpflichtet eine Waffe zu besitzen. Jeder Zeit und Gesellschaft ihre Regeln des Zusammenlebens. Transportiert werden diese über die Erziehung - sei es nun im familiären Rahmen oder in Bildungseinrichtungen - und das soziale Umfeld. Konventionen sind dabei keineswegs in Stein gemeißelt - das gilt auch für ihre Tragweite. Das Richtschnurkorsett wird teils schon im Säuglingsalter übergestreift. Die Bücherregale biegen sich unter Ratgebern mit Titeln wie "Zehn Regeln zum Wunderkind". Andere wieder lassen ihrem Nachwuchs so ziemlich alles durchgehen - im Fachjargon Laissez-faire-Erziehung genannt. Gesellschaften, die einem besonders restriktiven Regelkatalog unterworfen sind, eignen sich als perfekter Nährboden extremistischen Gedankenguts. Gleichzeitig werfen Gemeinschaften, die von sich behaupten mit gängigen Hierarchien oder Regeln zu brechen, diesen Grundsatz teils recht schnell über Bord - wie die Entwicklung diverser Sekten vor Augen führt. Die persönliche Freiheit und das kollektive Bedürfnis nach Prosperität und Sicherheit, können teils in heftigen Widerspruch geraten. Aber würden wir uns ohne Gesetze wirklich alle die Köpfe einschlagen? Eine Studie der MedUni Wien ergab, dass sich Personen auch ohne vorgegebene Regeln großteils sozial verhalten und untereinander einen eigenen Verhaltenskodex entwickeln. Andererseits haben Untersuchungen wie das "Milgram-Experiment" gezeigt, dass Menschen unter gewissen Bedingungen auch recht schnell bereit sind, anderen Leid zuzufügen - vorausgesetzt sie erhalten den Befehl beziehungsweise glauben sich damit an die geltenden rechtlichen wie ethischen Normen zu halten. Überall wo Menschen zusammentreffen, entwickeln sie bestimmte Spielregeln - sei es nun die Sitte am Arbeitsplatz oder der Putzplan in einer Wohngemeinschaft. Woher kommt das Bedürfnis nach Regeln? Welchen Nutzen haben Gesetze, Verordnungen und Konventionen? Und was bedeutet es für das ethische Miteinander, wenn man plötzlich für jede Interaktion eine Vorschrift braucht?


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe

Der Romancier und Journalist Joseph Roth (4). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Mit ihm verbinden Literaturinteressierte zunächst wohl die Romane "Radetzkymarsch" und "Die Kapuzinergruft" - beides Abgesänge auf die Habsburgermonarchie, deren Kultur und Gesellschaft: Joseph Roth. Seinen Zeitgenossen war der 1894 in Brody, Galizien, geborene und 1914 nach Wien übersiedelte Schriftsteller aber vor allem als Journalist bekannt, der in der Zwischenkriegszeit Reportagen, Essays und feuilletonistische Arbeiten für verschiedene deutschsprachige Zeitungen verfasste. Auf beiden Gebieten erwies sich Roth als Meister der Beobachtung und Beschreibung, als ein sensibler, leidenschaftlich-subjektiver, aber - oder gerade deswegen - äußerst präziser Porträtist seiner Zeit. Engagiert, wortgewaltig und weitsichtig, haben seine Arbeiten bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Was Joseph Roth ebenso charakterisiert, ist seine Widersprüchlichkeit. Kaum ein anderer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, das wurde mehrfach angemerkt, habe seine Biographie und seine Haltung zur Welt so geschickt immer wieder neu erfunden wie er. Aus Kummer über die unheilbare Geisteskrankheit seiner Frau wurde Alkohol schon früh zu seinem ständigen Begleiter; überhaupt war Roths Leben von Verlust und Abschied geprägt: Mit dem Untergang der Donaumonarchie hatte er seine politische Heimat verloren; die jüdische Kultur, wesentlicher Teil seiner Identität, wurde von den Nationalsozialisten in die Emigration getrieben; Roth war einer, der früh und eindringlich vor deren verheerender Ideologie gewarnt hatte - und zwar schon in seinem ersten, 1923 erschienenen, jedoch unvollendet gebliebenen Fortsetzungsroman "Das Spinnennetz", der in der Wiener "Arbeiterzeitung" abgedruckt wurde. Schauplatz des Romans ist Berlin. Dorthin war der Autor - der Arbeit wegen - 1920 übersiedelt, kurz nach Gründung der NSDAP in Deutschland. 1933 ging Joseph Roth ins Pariser Exil. Von dort aus unternahm er Reisen, u.a. in die Niederlande, nach Österreich und nach Polen; im Unterschied zu vielen anderen emigrierten Schriftstellern, gelang es ihm, weiterhin zu publizieren. In seinen letzten Lebensjahren verschlechterten sich allerdings Roths finanzielle und gesundheitliche Situation dramatisch. Der unbändige Trinker, schreibende Nomade und Mann ohne Interesse an einem "bürgerlichen Fundament" starb am 27. Mai 1939 in einem Pariser Armenspital. Neben einem umfangreichen journalistischen Werk hat Joseph Roth Weltliteratur hinterlassen - Bücher wie "Hiob", "Tarabas", die "Flucht ohne Ende", die "Geschichte von der 1002. Nacht" und die "Legende vom heiligen Trinker". Sein kurzes, nur fünfundvierzig Jahre dauerndes Leben war wild, leidenschaftlich und durchsetzt von Brüchen wie das Jahrhundert, in dem er lebte.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - And the winner is ...

Musikpreise quer durch die Genres (4). Gestaltung: Paul Lohberger Der deutsche Musikpreis Echo wird gerade neu konzipiert. Denn in der Kategorie Pop kam es 2018 zu einer umstrittenen Auszeichnung. Als Branchenevent konzipiert, orientierte sich die Auszeichnung primär an Verkaufszahlen. So kam ein Rap Duo mit hasserfüllten Texten zum Zug, was viele als Entwertung von Preis und Veranstaltung empfanden. Prominente Künstlerinnen und Künstler gaben ihre Preise zurück, darunter Popacts ebenso wie der Dirigent Christian Thielemann - der Musikpreis Echo wurde spartenübergreifend vergeben. So trafen Genres aufeinander, die sonst wenig Berührungspunkte hatten. Das könnte spannend sein, birgt aber auch in Österreich Konfliktpotenzial. Hier will die Songwriterin Soap Skin nicht erscheinen, ihr Album ist in derselben Kategorie nominiert wie der Volks-Rocker Andreas Gabalier - inhaltlich stehen sie sich diametral entgegen. Muss der Amadeus nun auch neu konzipiert werden? Im klassischen Bereich haben Wettbewerbe eine klar definierte Rolle in den Karrieren der Musizierenden. Im Pop sind Sinn und Nutzen nicht so klar, auch die Methoden zur Bewertung sind sehr unterschiedlich. Wie es den Nominierten und Prämierten damit geht, ist ebenso Thema wie die Wirkung einer Auszeichnung. Dass Musikpreise wichtig sind, zeigt sich am Beispiel der österreichischen Jazz Szene. Beklagt wird, dass nach 2009 der Hans-Koller-Preis mangels Sponsoren abgeschafft wurde. Hier soll Ersatz geschaffen werden.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. Terror, Furor und Explosivität. Interpretationsansätze und Überlegungen zu Beethovens "sonata mulattica", bekannt als Kreutzersonate. Vollkommen unverdient verewigt diese wirkmächtige Violinsonate in Konzertdimension den Namen des Virtuosen Rodolphe Kreutzer, denn er hat sie nicht nur nie gespielt, sondern sie sogar öffentlich diffamiert. Der Geiger George Polgreen Bridgetower, mit afro-europäischer Abstammung, der seine frühe Kindheit auf Schloss Esterháza verbrachte, war der eigentliche Adressat. Mit ihm zusammen hat Beethoven am 24. Mai 1803 die hastig fertiggestellte Uraufführung im Augarten Pavillon gespielt. Doch ein falsches Wort über eine beiden bekannte Dame (vielleicht war es auch mehr) genügte und Beethoven entzog Bridgetower die Widmung. Die frappierende Lebensgeschichte dieses hochbegabten Musikers fungiert aber in diesem "Ausgewählt" nur als Nebenthema. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Interpretationsansätze und Überlegungen zu den enormen Herausforderungen, die dieses Werk an beide Interpreten stellt. Ein Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung 1805 bezeichnete sie als "seltsames Werk". Man müsse, so setzte er fort, einem ästhetischen oder artistischen Terrorismus anhängen, um die Sonate genießen zu können.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Elefanten im Garten" von Meral Kureyshi. Es liest Chris Pichler. Gestaltung: Friederike Raderer Fünfzehn Jahre lang war Vater das Zentrum und das Herz der entwurzelten Familie gewesen, der es gelang, aus Prizren im Kosovo zu fliehen und in der Schweiz Aufnahme zu finden. Als er unerwartet stirbt, gerät die Welt der 24-jährigen Erzählerin aus den Fugen. Sie verliert jeglichen Halt, besucht wahllos Vorlesungen an der Universität, bewegt sich irgendwie durch das Land. Bis sie den Entschluss fasst, die Orte ihrer Kindheit aufzusuchen.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Die Wiener Staatsoper in Feierlaune: Jubiläen und Festlichkeiten zwischen 1919 und 2019 "Über allem die Oper", mit einem Wort des Wiener Operndirektors der 1960er Jahre, Egon Hilbert? Im Nachkriegswien von 1919 feierte das eben von der "Hof-" zur "Staatsoper" gewordene Haus am Ring "sein" 50-Jahr-Jubiläum mit Nachdruck, unter anderem gar mit Goldmarks "Königin von Saba" und Cornelius "Barbier von Bagdad"! Den 75-jährigen Bestand des Hauses überlagerten halb politisch genommene Richard-Strauss-Feierlichkeiten und die nahende "Theatersperre". In der Direktion Ioan Holender wiederum wurde der 27. April 1995 stärkstens hervorgestrichen ("Ein Haus gedenkt nach 50 Jahren") - und 2005 das 50-Jahr-Jubiläum der Staatsopern-Neueröffnung nach dem Wiederaufbau begangen, mit prominent besetzten konzertanten Auszügen aus allen Premierenwerken der "Austrian Coronation" 1955. 1869, 1955 ... Sollte man vielleicht auch an die Staatsopern-Pioniere im Theater an der Wien erinnern, samt "Eröffnungs-Fidelio" am 6. Oktober 1945? "Heil sei dem Tag, Heil sei der Stunde"!


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Das Projekt "Ausheimische" Eine Strategie gegen Landflucht und Braindrain. Was können Orte von denen lernen, die weggezogen sind? Was haben die Weggezogenen von ihrer Heimatgemeinde mitgenommen? "Ausheimische" sind jene Menschen, die ihre ländlichen Geburtsorte für Ausbildung und Beruf verlassen haben. Manche bleiben in der Ferne dennoch mit ihrer Heimat verbunden. Andere kommen mit neuen Ideen wieder zurück. Wie etwa Yvonne O'Shannassy und Marlis Stubenvoll aus Hinterstoder in Oberösterreich. Die eine kehrte nach vielen Jahren im Ausland zurück, um ein Kaffeehaus zu eröffnen. Die andere lebt in Wien und beobachtet als "Dorfschreiberin" die Entwicklungen "ihres Dorfes". Gestaltung: Marie-Claire Messinger Was macht eigentlich ... die Österreichische Eierdatenbank? Gestaltung: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Cool oder uncool? Toni Terrier will plötzlich nur noch "Terry" genannt werden - das sei viel cooler als sein echter Name, meint er, der jetzt nur noch Markenhalsbänder trägt. Seit Toni Terrier am Schulhof mit den älteren Schülern abhängt spielt er nicht mehr mit Rudi und dem Kater fangen. Denn Radio findet Toni Terrier gar nicht cool, das ärgert Rudi am meisten. Was ist überhaupt cool - und wer bestimmt das? Rudi diskutiert mit seinen jungen Gästen. Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Airbusse, Vogelbeobachtungen und die Physik des Luftverkehrs Gestaltung: Hans Groiss Auf die Frage der Ö1 Kinderunireporter/innen, wie sich Flugzeuge am Himmel halten, antwortet der Professor für Didaktik der Physik Lutz-Helmut Schön: "Das Fliegen funktioniert vor allem, weil die Tragflächen Luft nach unten ablenken". Das genügt Nadine, Mischa, Joseph, Paul, Jan und Elias aber nicht als Antwort. Sie möchten wissen, ob ein Flugzeug eher wie ein Storch oder wie eine Schwalbe fliegt? Und warum haben große Flugzeuge Düsen? Das größte zivile Verkehrsflugzeug, das wir momentan am Himmel beobachten können ist der Airbus A380. 853 Passagiere können mit dem Tiefdecker transportiert werden - dieser große Luftbus könnte aber das Gewicht aller 10jährigen von Wien tragen. Otto Lilienthal, der Erfinder des Fliegens, beobachtete Vögel und baute sich selbst Flügel und Flugapparate. Die Brüder Wright haben die ersten angetriebenen Flugzeuge konstruiert und hatten auch bereits ein Werk für seriellen Flugzeugbau. Ob gegenwärtig zu viel geflogen wird, diskutieren die jungen Journalist/innen mit dem Wissenschafter.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte der Wiener Staatsoper. Mit Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Geschichte der Oper in Wien geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Damals dienten Opernaufführungen dem Kaiserhaus als fantasievolle und prächtige Machtdemonstration und Herrschaftslegitimation. Opernaufführungen gab es beispielsweise zu Geburtstagen des Kaisers und der Kaiserin. Nicht selten standen auch Mitglieder des Kaiserhauses und des Hofadels selbst auf der Bühne. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts kam auch die bürgerliche Schicht in den Genuss von Opernaufführungen. Mit der Eröffnung der Staatsoper am 25. Mai 1869, entworfen von den Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, erhielt Wien einen der weltweit pachtvollsten Aufführungsorte. Zu Eröffnung spielte man Mozarts "Don Giovanni", im Publikum saß auch Kaiser Franz Joseph. Während des Nationalsozialismus wurden jüdische Künstlerinnen und Künstler brutal vertrieben, die Wiener Staatsoper verkam zum faschistischen Propagandainstrument. Ein Bombenangriff zerstörte schließlich im Jahr 1945 das Gebäude. Erst zehn Jahre später, im November 1955, kam es zur Wiedereröffnung. Karl Böhm dirigierte Beethovens Fidelio - mit Übertragungen in die ganze Welt. 300 Millionen Rundfunkhörer und mehrere Millionen Fernsehteilnehmer erlebten diese symbolträchtige Aufführung, die zugleich für einen Neustart der österreichischen Nation stand.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Jugendbewegung dreht auf Gestaltung: Astrid Plank Seit ein paar Monaten sind weltweit die jungen Menschen der "Fridays for Future"-Bewegung aktiv. Sie schwänzen, wenn es sein muss, auch die Schule, um ihr Anliegen, nämlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen den Klimawandel durchzusetzen. Erste Erfolge sind zu verzeichnen: Etwa wenn Kommunen und Regionen den "Klimanotstand" ausrufen; doch es geht um mehr als nur symbolische Akte. Die Methoden der jungen Leute sind originell und auffallend, ihr Vorbild ist die junge Schwedin Greta Thunberg. Am 24. Mai findet der nächste weltweite Aktionstag statt. Auch in Österreich sollen wieder zehntausende Jugendliche und ihre erwachsenen Unterstützer/innen auf die Straße gehen. Wie lange können die Aktivist/innen ihr Engagement durchhalten? Gibt es historische Vorbilder, etwa in der Friedens- oder Umweltbewegung? Und was sind die Argumente gegen diejenigen, die den Jungen vorwerfen, sie würden nur groß reden und doch selbst einen umweltschädlichen Lebensstil pflegen?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die neosexuelle Revolution und ihre Folgen Nackte Haut auf einem Werbeplakat regt niemanden mehr wirklich auf. Schwule Pärchen, die eine offene Beziehung führen oder Ehepaare, die regelmäßig in den Swingerclub gehen, sorgen nicht mehr für Stirnrunzeln. Wesentlich problematischer wird es, wenn Menschen nicht den stereotypen Erwartungen an ihre Geschlechterrollen entsprechen, wenn sie nicht genderkonform sind. Frauen, die sich "maskulin" geben oder Männer die "typisch" weibliche Interessen haben, werden abgewertet, wobei es wesentlich kritischer ist, sich als Mann "feminin" zu geben als umgekehrt. Diese Wahrnehmung hängt mit der historisch tradierten Vorstellung von Geschlecht zusammen und die ist binär codiert. Geschlecht gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Stark, durchsetzungskräftig, aggressiv bzw. männlich und sanft, sozial und weinerlich bzw. weiblich. Und im gesellschaftlich normierten Idealfall ziehen sich diese Gegensätze an. Wie geht es Menschen, die sich in dieses zweipolige System nicht einordnen wollen? Was sagen Beziehungsmodelle über Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft aus? Und wer hat trotz aller Freiheiten noch mit dem Stigma "pervers" zu kämpfen?


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19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Hohenems 2019

Marie-Sophie Pollak und Sabine Winter, Sopran; Isabel Pfefferkorn, Alt; Jan Petryka und Nik Kevin Koch, Tenor; Manuel Walser, Bariton; Martin Summer, Bass; Minetti Quartett; Josef Gilgenreiner, Kontrabass; Johannes Hämmerle, Orgel. Franz Schubert: a) Ouvertüre für Streicher c-Moll D 8 A; b) Salve Regina A-Dur D 676; c) Chor der Engel aus "Faust" D 440; d) Szene im Dom aus "Faust" D 126 (1. Fassung); e) Deutsches Salve Regina F-Dur D 378; f) Der 92. Psalm D 953 (aufgenommen am 4. Mai im Markus-Sittikus-Saal, Hohenems). Präsentation: Stefan Höfel.


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Sexualität wird in Zukunft noch freier und lustvoller werden!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Sophie Wennerscheid, Literaturwissenschafterin und Skandinavistin Über die Zukunft etwas auszusagen ist immer schwer, sagt die Literaturwissenschafterin und Skandinavistin Sophie Wennerscheid. Und das stimmt auch für unser zukünftiges Sexualverhalten und Liebesleben. Werden wir dann mit von künstlicher Intelligenz belebten sex toys unsere Lust befriedigen, fragt Wennerscheid in ihrem soeben erschienen Buch "Sex Machina. Zur Zukunft des Begehrens". Eine Steigerung wäre der Sex-Roboter, ein fast wahrhaftes Gegenüber, mit dem wir in Interaktion treten könnten. Welches Begehren wird daraus entstehen, wenn wir akzeptieren müssen, dass wir es in der Lust mit einer Maschine zu tun haben? Sex ist ein Geben und Nehmen, aber auch ein Spiel von Macht und Herrschaft. Könnte es sein, dass uns der Sex-Roboter gefährlich wird? Aber, so die 1973 geborene Wennerscheid, sie glaube nicht, dass Maschinensex den Sex mit einem anderen Menschen ersetzen könne. "Das wird nur eine Erweiterung sein". Anhand zahlreicher, lebendig erzählter Beispiele aus Film, Fernsehen, Kunst und Literatur, zeigt Sophie Wennerscheid, Professorin für skandinavische Literatur und Kultur an der Universität von Gent/Belgien, die erstaunliche Bandbreite des Begehrens und der möglichen Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz plädiert sie für einen entspannten Umgang mit der Technik als Eigenart von Sexualität und Begehren.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie viele Regeln braucht der Mensch? Sinn und Unsinn von Vorschriften (4). Gestaltung: Daphne Hruby Ich kenne die Welt nur, wenn ich schreibe, Der Romancier und Journalist Joseph Roth (4). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht And the winner is ... Musikpreise quer durch die Genres (4). Gestaltung: Paul Lohberger


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Kompost3. Stilistische Grenzenlosigkeit im electrojazzigen Quartett. Gestaltung: Astrid Schwarz Immer auf der Suche nach neuen Wegen ist Kompost3. Seit mittlerweile zehn Jahren sorgen die ehemals als WG im dritten Wiener Gemeindebezirk zusammenwohnenden Musiker - daher der Name - für Aufhorchen. National wie international. Martin Eberle (Trompete, Flügelhorn), Benny Oberzell (Keyboards), Manu Mayr (Bass) und Lukas König (Drums, Percussion, Synths) haben sich auch mit Solo- und anderen Projekten einen Namen erspielt. Das Kompostieren von allem was die Jazz- und Popgeschichte herzugeben hat verleiht dem Quartett den nötigen Boden auf dem ihre groovigen, skurrilen und oft überraschenden Ideen gedeihen. Von frei improvisiert über kontemplativ bis hin zu streng konzipiert, Kompost3 erfinden ihren Sound immer wieder neu. Kommende Woche werden sie im Rahmen der Konzertreihe "5 Mio. Pesos" im Wiener RadioKulturhaus ihr neues Album "Aloft" präsentieren, als akustisches Gegenstück ihres im November erschienenen Albums "I/II Abyss". Ein Porträt dieser höchst lustvoll musizierenden Combo.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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