Jetzt läuft auf Ö1:

Tolle Titel - starke Stücke

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

Dichten und Nachdichten V.: August Wilhelm Schlegels "Blumensträuße" - Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Beate Linke-Fischer. August Wilhelm Schlegels 1803 erschienene Anthologie "Blumensträuße italienischer, spanischer und portugiesischer Poesie" mit mustergültigen Übersetzungen von Dante und Petrarca bis Cervantes und Camões versammelt vor allem lyrische, aber auch dramatische und epische Texte vom 14. bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts, die die ganze Bandbreite romanischen Formenreichtums - teilweise erstmals - in deutscher Sprache repräsentieren: etwa Sonett und Madrigal, Stanze und Sestine, Kanzone und Glosse. Der kleine Band ist - entstanden mitten in den Napoleonischen Kriegen - ein Dokument romantischen Kulturtransfers von europäischer Dimension. Der erfahrene Shakespeare-Übersetzer zeigt sich dabei auch als genauer Kenner der romanischen Dichtungen. Zu hören sind sechs Sonette Francesco Petrarcas (1304-1374) - eines beigesteuert von Schlegel-Freund Johann Diederich Gries -, ein Madrigal von Torquato Tasso (1544-1595) und eines der "Kleinen Gedichte" von Luís de Camões (1524/'25-1580).


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Der Akkordeonist und Komponist Otto Lechner, der von Geburt an schwer sehbehindert war und schließlich erblindete, spricht in den "Gedanken" über die Musik, die vielen kulturellen Einflüsse und die Fähigkeit seine Musikerkollegen zu kreativen Höhenflügen zu verführen. Gestaltung: Ursula Burkert "Im Mittelpunkt meiner Arbeit, die stark von der ethnischen und kulturellen Vielfalt der Stadt Wien geprägt ist, bewegt sich das Akkordeon weiter - zwischen Literatur, Theater und Jazz." Ab seinem 4. Lebensjahr spielte er Akkordeon, zunächst bei Schul- und Dorffesten, dann in Gast- und Kunsthäusern, im Rahmen von Tauf- und Sterbefeiern, für Schau- und Hörspiele, vor Wein- und Bildhauern, als Ton- und Kleinkünstler, als Kompo- und Pianist bei Puppen- und Tanztheater und bei noch vielen anderen Gelegenheiten. Seinen Schulkollegen Josef Hader begleitete er zum Beispiel bei dessen ersten Kabarettauftritten bei den Sprungbrett-Veranstaltungen des Kabarett Niedermair. Otto Lechner sagt: "Aus diesem Gewirr von Eindrücken entsteht eine Tonsprache, die von Sentimentalität und deren Anfechtbarkeit handelt." Eine führende Rolle hatte der 1964 im niederösterreichischen Melk geborene Otto Lechner indem er durch seine vielfältige Virtuosität am Instrument mitwirkte, das Akkordeon in Österreich populär zu machen. Er spielt in den unterschiedlichsten Formationen mit Musikerkollegen wie Marwan Abado, Georg Danzer, Slavko Ninic, Kurt Ostbahn, Peter Rosmanith, Klaus Trabitsch, Triology und vielen anderen. Er gründete Akkordeon Tribe, ein internationales Akkordeonquintett auf der Suche nach Glück und Erfolg, über das auch ein Film gedreht wurde, produzierte mit den Bethlehem Allstars Weihnachts-CDs, wirkte bei Hörspielen unter der Regie von Götz Fritsch mit und erarbeitete gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Anne Bennent, literarisch-musikalische Abende, die auch als Hörbücher produziert wurden. Otto Lechner ist auch künstlerischer Leiter des Festivals Kunst in der Kartause, das heuer unter dem Motto "Mit Pfeifen und Zungen" steht. Vom 28. August bis zum 1. September werden in der Kartause Aggstein in der Wachau musikalische Anlässe verschiedener Genres geboten: Im Meditationsgarten etwa findet ein Eröffnungs-Ritual mit Otto Lechner und Hans Tschiritsch statt, in der Kartausenkirche wird eine Messe von Joseph Haydn zur Aufführung gebracht und im Refektorium der Kartause wird Anne Bennent "Das trunkene Schiff" von Arthur Rimbaud lesen, musikalisch an der Gitarre begleitet von Karl Ritter. Otto Lechner: "Musik ist ein schlechter Trost, aber manchmal der beste, den wir haben."


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Granatäpfel und Barock. Ein Besuch im Wohnhaus des spanischen Nationaldichters Lope de Vega in Madrid. Von Günter Kaindlstorfer. Ruse: Auf den bulgarischen Spuren von Elias Canetti. Von Brigitte Voykowitsch Büchner in Goddelau. Ein Besuch im Geburtshaus. Von Edgar Schütz. Redaktion: Ursula Burkert. Er war eine der schillerndsten Gestalten des europäischen Barocks: der 1562 geborene spanische Dramatiker Lope de Vega. 1.500 Lustspiele soll der schreibfreudige Autor bis zu seinem Tod 1635 zu Papier gebracht haben, 500 davon sind erhalten. Lope de Vega war aber nicht nur ein genialer Theater-Innovator, er lebt im Gedächtnis der Nachwelt auch als lebenslustiger Priester, unermüdlicher Frauenverbraucher und scharfzüngiger Cervantes-Rivale weiter. Sein Wohnhaus im Madrider Dichterviertel "Barrio de las Musas" ist heute als Museum eingerichtet. Hier kann man die Wohn- und Arbeitsräume Lope de Vegas besichtigen, man hat aber auch Gelegenheit, durch das schmucke Gärtlein des Hauses zu spazieren. Die Orangen- und Granatapfelbäume, die hier wachsen, pflegte der Dichter gärtnerisch zu umhätscheln. "Alles, was ich später erlebt habe, war in Rustschuk schon einmal geschehen", schrieb Elias Canetti in "Die Gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend." Der spätere Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger verbrachte seine ersten Lebensjahre in Rustschuk/Ruse. Die nordbulgarische Stadt war aufgrund ihrer Lage an der Donau ein wichtiges Verkehrszentrum im Osmanischen Reich, zu dem Bulgarien lange gehörte. Hier siedelten sich zahlreiche Juden an, Canettis Großvater gehörte zu den erfolgreichen Geschäftsleuten der Stadt. Canetti war nur sechs Jahre alt, als seine Familie 1911 beschloss, nach England zu übersiedeln. Doch seine emotionale Verbindung zu Ruse blieb sein Leben lang bestehen. In Ruse selbst pflegt die Canetti-Gesellschaft die Erinnerung an den Autor. Mehrere Festivals sind nach ihm benannt. Das ehemalige Geschäftshaus von Canettis Großvaters wird als Kunst- und Kulturraum genutzt. Der Schriftsteller und Dramatiker hinterließ ein schmales ?uvre, das aber bereits im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts den Naturalismus und Expressionismus des frühen 20. Jahrhunderts vorwegnahm. Nicht zuletzt deshalb war Büchner während der NS-Zeit verpönt. Heute ist er fixer Bestandteil der Lehrpläne an den Gymnasien im deutschsprachigen Raum. Seine Dramen werden in der Schule gelesen und weltweit auf den renommiertesten Bühnen gespielt. Die kurze - aber intensive - Vita dieses kritischen und auch aufrührerischen Geistes begann in Goddelau im deutschen Bundesland Hessen.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2019 - Matinee live

Mozarteumorchester Salzburg, Dirigent: Ádám Fischer; Lucas und Arthur Jussen, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: a) Symphonie C-Dur KV 338; b) Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365; c) Symphonie D-Dur KV 504, "Prager" (Übertragung aus der Stiftung Mozarteum Salzburg). Präsentation: Nicole Brunner


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2019 - Matinee Live

Mozarteumorchester Salzburg, Dirigent: Ádám Fischer (Übertragung aus der Stiftung Mozarteum Salzburg). Präsentation: Nicole Brunner


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13.05 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.15 Uhr

 

 

Tolle Titel - starke Stücke

Präsentation: Gerhard Hafner. Wie bereits letztes Jahr begibt sich Ö1 auch diesen Sommer in den sonntäglichen Mittagsstunden auf eine akustische Wanderung querfeldein durch die mannigfache Blütenpracht der Musikgeschichte. Den musikalischen Proviant, mit dem der Rucksack für den jeweiligen Ausflug bestückt ist, können Sie wertes Ö1 Publikum selbst zusammenstellen. Im Rahmen unserer Wunschkonzert-Reihe "Tolle Titel - starke Stücke" bietet sich die Gelegenheit Musik zu hören, die Ihnen etwas bedeutet oder auf die Sie andere Ö1 Hörerinnen- und Hörer aufmerksam machen wollen. Wir laden Sie ein, noch heute und am kommenden Sonntag, auf dem Sendeplatz des Ö1-Quiz "gehört.gewusst", das Musikprogramm in Österreich 1 aktiv mitzugestalten. Nennen Sie uns Ihr Lieblingsstück via E-Mail tolletitel@orf.at, deponieren Sie Ihren Wunsch unter der Telefonnummer 0800/400 555 - kostenlos aus ganz Österreich oder taggen Sie Ö1 in Social Media (facebook, twitter, instagram).


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Reflections" - Der Musiker und Komponist Berndt Luef Ob mit dem "Jazztett Forum Graz", dem Berndt Luef Trio oder mit anderen Formationen - der steirische Komponist und Vibraphonist Berndt Luef ist einer der bekanntesten Jazz-Musiker des Landes. In diesem Jahr feiert sein "Jazztett Forum Graz" das 25jährige Bestehen - mit der neuen CD "Perseverance" und mit zahlreichen Konzerten. Berndt Luef, geboren 1952, wollte nach der Matura Klavier studieren, verlor aber bei einem Arbeitsunfall in der Ferialpraxis 1970 den kleinen Finger und den Ringfinger der linken Hand, der Mittelfinger blieb steif. Da er trotzdem unbedingt Musiker werden wollte, lernte er Schlagzeug und begann ein Jahr später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Klassik und Jazz zu studieren. Nach Beendigung seines klassischen Studiums konzentrierte er sich auf das Vibraphon und absolvierte 1983 auf diesem Instrument sein künstlerisches Diplom. Seitdem lebt er als freischaffender Künstler in Graz. Berndt Luef leitete von 1988 bis 2006 das Musikreferat im Forum Stadtpark. Er ist heute bei vielen Jazz-Veranstaltungen und Musikprojekten engagiert und ist auch als Theatermusiker gefragt. Als Komponist überrascht er mit "musikalischen Reiseberichten" ebenso wie mit Musik zur Eröffnung der Ausstellung "Die Verbrechen der Wehrmacht" oder mit Werken zur Flüchtlingsproblematik Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

"A Gala Celebration": Stars der Metropolitan Opera (IV./V.) René Pape, Sonya Yoncheva, Diana Damrau, Mariusz Kwiecien, Pretty Yende, Renée Fleming, Joseph Calleja u.a. unter der musikalischen Leitung von Yannick Nézet-Seguin, Marco Armiliato und James Levine in Ausschnitten aus Opern von Modest Mussorgsky, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi und Jules Massenet. Gestaltung: Michael Blees. Vor zwei Jahren, im Mai 2017, hat die Metropolitan Opera den 50. Jahrestag der Eröffnung des Hauses im Lincoln Center mit einer großen Festveranstaltung begangen: Es war ein umjubeltes Gipfeltreffen der großen Stars und eine Erinnerung an bedeutende Produktionen der Gegenwart und Vergangenheit - dazu auch eine Gelegenheit, manche der Publikumslieblinge in Rollen zu erleben, die sie auf der Bühne der Met bis dahin noch nicht verkörpert hatten.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Saisoneröffnung Rachel Kushner: Ich bin ein Schicksal, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Bettina Abarbanell) Ian McEwan: Maschinen wie ich, Roman, Diogenes Verlag (Übersetzung: Bernhard Robben) Thomas Stangl: Die Geschichte des Körpers, Erzählungen, Droschl Verlag Norbert Gstrein: Als ich jung war, Roman, Hanser Verlag Nicolas Mathieu: Wie später ihre Kinder, Roman, S. Fischer Verlag (Übersetzung: Lena Müller und André Hansen) Daria Wilke: Die Hyazinthenstimme, Roman, Residenz Verlag


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Areni Agbabian und ihr Debütalbum "Bloom". Gestaltung: Ulla Pilz Improvisierende Vokalistin, Folksängerin, Geschichtenerzählerin, Pianistin - all das ist Areni Agbabian, geborene Kalifornierin mit armenischen Wurzeln, laut Eigendefinition. Seit 2009 tourt sie mit Tigran Hamasyan; ihr erstes eigenes Album produziert sie 2014 noch selber und macht damit den ECM-Chef Manfred Eicher auf sich aufmerksam, der schließlich im April 2019 "Bloom" herausbringt. Areni Agbabian huldigt hier gemeinsam mit dem Perkussionisten Nicolas Stocker vor allem der Reduktion und der Stille und zelebriert dabei unüberhörbar ihr armenisches Erbe.


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17.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Das unwahrscheinliche Szenario vom Verschwinden eines Mannschaftssports Wie es wäre, wenn man das Fußballspiel abschaffen würde Sollte jemand auf die Idee kommen, das Fußballspiel abzuschaffen, was wäre dann? Geht es weiter wie bisher, nur ohne Fußball? Bricht die Wirtschaft zusammen? Was wird aus all den Fußballplätzen und Fußballstadien? Zu Wort kommen Fußballfans und Menschen, die vom Fußball leben, Philosophen, Statistiker, Kritiker und viele andere. Gestaltung: Alois Schörghuber


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18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Fünf Frauen sagen "Veto!" - Stefanie Grob, Knuth Tucek, Christine Prayon und Lara Stoll beim Eröffnungsabend des Salzburger Stiers 2017 in Schaffhausen Gestaltung: Doris Glaser Fünf wortgewaltige Frauen laden beim Salzburger Stier 2017 zum kabarettistischen Aufstand ein. Die Berner Schriftstellerin Stefanie Grob, bekannt durch ihre satirischen "Zytlupen" auf Radio SRF 1 und die ehemaligen Schweizer Stier-Preisträgerinnen Knuth Tucek sind für den teuflisch schwarzen Humor zuständig. Aus Deutschland reist die Wundertüte Christine Prayon über die Grenze, die bewegende Momente mit Hinterlist zerstört. Und vielleicht legt zum Schluss Lara Stoll ihr Veto gegen alle anderen ein: Die Slam-Poetin ist zwar mindestens 10 Jahre jünger als ihre Mitstreiterinnen, brüllt deswegen aber nicht leiser. Gabriel Vetter, Salzburger Stier-Preisträger aus Schaffhausen, moderiert die satirische Frauenrunde.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Jazzig-luzide Sounds von Mundharmonika und Vibrafon. Gestaltung: Helmut Jasbar Flip Philipp, einer der wichtigsten Vibrafonisten Österreichs, und Bertl Mayer, einer der profiliertesten Jazz-Solisten auf der chromatischen Mundharmonika, sind gemeinsam in der "Radiosession" zu Gast! Unterstützt von David Dolliner am Kontrabass und Wolfgang Rainer am Schlagzeug, werden im Rahmen dieses Quartetts Flip Philipps tief in der Bebop-Tradition verankerte Kompositionen interpretiert. Die kammerjazzige Instrumentierung lässt den einzelnen Instrumenten viel Raum. Als Motto gilt der Band das George-Gershwin-Zitat: "Life is a lot like jazz. It's best when you improvise."


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Gedächtnis und Mohn. Schauspielerinnen und Schauspieler erlesen Paul Celan. Von Philip Scheiner. Gedichte zwischen Tod und Leben, zwischen Vergessen und Erinnern: Paul Celan betrachtete in seinem ersten offiziellen Lyrikband, "Mohn und Gedächtnis" (1952), auf vielfältige und verschlüsselte Weise das Trauern um die Opfer des Nationalsozialismus, sein Trauern auch um die Eltern, seine "Überlebensschuld". Die Sammlung enthält Celans bekanntesten Text "Todesfuge", der unmittelbar das Sein, das Morden, das Sterben im Konzentrationslager verhandelt: "Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends / wir trinken sie mittags wir trinken sie nachts", heißt es da. Jene "schwarze Milch" ist eines der schlüssigsten Bilder in Celans Poesie. Wohin führen seine vom Symbolismus und von Dichtern wie Hölderlin und Trakl beeinflussten Worte? Erschließen sie sich anhand von biografischen Betrachtungen, mittels literaturwissenschaftlicher Methoden? Per Intuition? Oder bleiben die Gedichte unergründlich? Wo und wie forschen jene Menschen, die uns, zumal im Radio, Lyrik näherbringen: Schauspielerinnen und Schauspieler? Wie gehen sie vor, um sich und den Hörer/innen Dichtung zu entschlüsseln? Kann man Celan "ganz" verstehen? In den "Tonspuren" unternehmen Schauspieler/innen eine gemeinsame Reise in und durch die (Be-)Deutungen seiner Lyrik, in die Gründe von "Gedächtnis" und "Mohn". Außerdem wurden, um die Unternehmung noch spannender zu machen, zwei Jugendliche zu demselben Thema befragt. Ihre Annäherungen erfolgen ohne Vorwissen - sie erschließen sich Celans "Todesfuge" von Grund auf.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Betty Carters grandioser Schwanengesang. Gestaltung: Astrid Schwarz In den 1990erJahren stieß Betty Carter in die erste Reihe der erfolgreichen Jazzvokalistinnen vor - was nach Meinung vieler überfällig war: Denn die 1929 in Flint/Michigan geborene und in Detroit aufgewachsene Sängerin galt schon seit den frühen 1950er Jahren, als sie in der Band von Lionel Hampton sowie mit Charlie Parker und Dizzy Gillespie auftrat, als eine der besten Vokalistinnen des damals neuen Jazzstils - wovon ihr Spitzname "Betty Bebop" zeugte. Spontaneität und Eigenwilligkeit in Phrasierung und Tempowahl waren auch einige der Charakteristika, die Betty Carter bis zum Ende ihrer Karriere auszeichneten: Fixierte Setlists und das Buchstabieren altbekannter Licks waren ihre Sache nicht, Carter versuchte sich den ausgewählten Songs tatsächlich aus dem Moment heraus zu nähern. Das 1996, auf dem Höhepunkt ihrer Popularität, mit Saxofonist Mark Shim, Posaunist Andre Heyward, Pianist Xavier Davis, den Bassisten Curtis Lundy und Matt Hughes sowie Schlagzeuger Gregory Hutchinson aufgenommene Album "I'm Yours, You're Mine", auf dem Carter Standards von Jule Styne bis Kurt Weill veredelte und die titelgebende Eigenkomposition interpretierte, avancierte unerwartet zum Schwanengesang. Betty Carter starb nur zwei Jahre später 69-jährig an Krebs.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten": "Die Wolke des Humphrey Jennings". Von Harald Friedl. Es liest: Michael Dangl. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. Wer war Humphrey Jennings? Sein Porträtfoto hängt in der Londoner "National Portrait Gallery", es stammt von Lee Miller und zeigt einen gepflegten Mann der 1940er Jahre. Der Brite war einer der bedeutendsten Dokumentarfilmer, er drehte 1945 den Film "A Diary for Timothy" über den 2. Weltkrieg. Jennings verunglückte sehr jung bei einer Filmarbeit. Der Wiener Autor Harald Friedl, ebenfalls Filmregisseur, erzählt von einer fiktiven Begegnung mit dem 1950 verstorbenen Humphrey Jennings.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Erste Erinnerungen von Dieter Sperl, Komposition: Caroline Profanter Ausgangspunkt dafür waren dem Autor übermittelte erste Erinnerungen, die er als erzählte Lebensanfänge in eine poetische Anordnung brachte, welche von der Komponistin Caroline Profanter weiter verdichtet wurde. Jede dieser Erinnerungen könnte man als früheste Bewusstwerdung bezeichnen, vielleicht als eine Art-Lebens-Motto, in jedem Fall aber als den Beginn einer Selbsterzählung. Damit ist "Erste Erinnerungen" das Finale einer Hörstück-Trilogie des Autors, die die Frage umkreist, wer wir denn eigentlich sind und wovon getragen, von welcher Sprache und welchem ureigenen Sound? Den Anfang machte "Wer bist du?" (2015). Sperl stellte 28 Menschen unterschiedlicher Berufe und Berufungen nur diese eine Frage. Es folgte "Aus meinem Leben" (2018). Wahre Geschichten, die vom Leben in all seiner Vielfalt handeln. Hier ging es dem Autor darum, Menschen einzuladen, eine Geschichte aus ihrem Leben auszuwählen und zu erzählen. Und am Ende die Rückkehr zu den Anfängen ... Erste Erinnerungen. Der Autor fand ein für das Hörstück wegweisendes Bild in Shunryu Suzuki's Buch ZEN MIND BEGINNERS MIND, wo der Zen-Meister von Wasserfällen im Yosemite-Nationalpark erzählt, von denen der höchste 1.340 Fuß hoch ist. Suzuki sagt, dass es für jeden einzelnen Tropfen eine schwierige Erfahrung sein muss, vom Gipfel eines so hohen Berges herabzukommen. Und dass dies Zeit braucht. "Es ist, als ob das Wasser kein Gefühl hätte, solange es ein einziger Strom ist. Erst aufgeteilt in viele Tropfen, kann es beginnen, ein bestimmtes Gefühl zu haben oder zum Ausdruck zu bringen." Damit wäre der geistige Hintergrund für das Hör-Stück skizziert, der es als offene Haltung bewegt. Mit Erinnerungen von: Thomas Antonic, Astrid Becksteiner-Rasche, Gordon Burgess, Petra Coronato, Petra Ganglbauer, Anselm Glück, Christoph Grill, Oskar Grzonka, Harold Hacker, Wilhelm Hengstler, Doris Hlawaczek, Geoffrey C. Howes, Dominik Hruza, Horst Karnthaler, Gerald Kaufmann, Alfred Kolleritsch, Julian Kolleritsch, Dora Kuthy, Oliver Mally, Madeleine Napetschnig, Franz Niegelhell, Robert Pichler, Elisa Polimeni, Birgit Pölzl, Caroline Profanter, Tina Raffel, Andreas Rinofner, Hanne Römer, Barbara Schimek, Martin Schnur, Dieter Sperl, Christian Steinbacher, Josef Strobl, Andreas Unterweger, ruth weiss, Helga Wimmer, Anne Zauner, Silvia Zendron, Elisabeth Zimmermann.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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