Jetzt läuft auf Ö1:

ar|:s:|onore 2017

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Wer ist die Generation Ö1? Eine Spurensuche zum 50. Geburtstag von Ö1. In der Woche vom 25. bis 29. September porträtieren wir fünf Ö1 Club-Mitglieder, die das Geburtsjahr 1967 mit uns teilen. Karlheinz Rohrer aus Graz (1) "Meine Eltern waren Nachrichten-Junkies. Sie haben praktisch stündlich das Radio aufgedreht, und die Ö1-Nachrichten angehört. Danach wurde wieder abgedreht", erzählt der Pädagogik-Lehrer aus Graz. Mittlerweile ist er selbst Vater von vier Kindern, und hört Ö1 - "praktisch alle Wortsendungen - die Musik weniger" - entweder am Fahrrad oder im Auto; beim täglichen Weg in die Arbeit nach Hartberg. Wobei "Arbeit" wohl nicht ausreichend die Freude an seiner Tätigkeit an der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik beschreibt. Der gebürtige Plenzengreither ("das ist hinter dem Schöckel") ist ganz klar der Typ "Lieblingslehrer", der auch privat mit seinen Schülerinnen und Schülern via Social Media vernetzt ist. In den letzten 50 Jahren haben ihn vor allem die Friedensbewegung und der Start der Grünen geprägt: "Ich war der einzige Hippie im Feistritztal. Aber ganz ohne Drogen", erzählt er.


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Oden ans Radio" - Über Radiokultur macht sich der Publizist und Mitbegründer von Ö1, Hubert Gaisbauer, Gedanken. Gestaltung: Alexandra Mantler Das Radio loben und dabei nicht an einen vielgestaltig bewachsenen Ort der Phantasie, des Verweilens, der Intimität zu denken - fast unmöglich. Wenn es ein so ein Radio nicht gäbe, würden die Leute nur mehr uniformiert nach der Grundchoreographie nicht unterscheidbarer Formatradios durch den digitalen Äther hetzen. Und ein Wort wie "Radiokultur" nähme sich aus, als stamme es aus den Anfängen des Holozäns. Und es gäbe keine Hörer mehr, sondern nur mehr: Leute. Radiokultur steht in Opposition zu einer Scheinästhetik der Flüchtigkeit, sie lädt ein zum Gehen und zum Miteinander gehen, zum Erzählen und zum Zuhören. Zuhörer brauchen Zeit und die Zeit braucht Zuhörer, denn diese haben einen guten Kopf und ein lebendiges Herz. Das erste Hörspiel der Radiogeschichte hieß "Danger" und spielt im Dunkeln eines Bergwerks, dessen Lichtversorgung unterbrochen ist. Radiokultur bringt Licht ins Dunkel der Gefahr materialistischen Denkens, ihre vornehmste "Sendung" ist Aufklärung.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Deutschland nach der Wahl

Live-Diskussion aus Berlin Es nehmen teil: Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Christine Pütz, Politologin, Heinrich-Böll-Stiftung Thomas Angerer, Historiker, Universität Wien Hans Stark, Politologe; IFRI, Universität Sorbonne Diskussionsleitung: Hartmut Fiedler


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. Loblieder auf die Vorbilder im Klavierspiel: Badura Skoda auf Dinu Lipatti und Emanuel Geibel auf Tony Thiedemann, ein Loblied auf die Polizei und September Blues. "Bei all ihrer Unbefangenheit, Liebenswürdigkeit und geistigen Heiterkeit ist ihr Leben von vornherein doch wesentlich auf die selbständige künstlerische Tätigkeit, und zwar auf eine virtuosenmäßige, hin gerichtet ..." (über die Pianistin Tony Thiedemann)


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Risse durch Europa

Anfänge und Herausforderungen der EU (1). Gestaltung: Juliane Nagiller 1967 stellte Großbritannien zum zweiten Mal einen Beitrittsantrag an die Europäische Gemeinschaft. Und zum zweiten Mal scheiterte der Beitritt am Veto Charles de Gaulles. Die Insel würde sich in ihrer Natur und ökonomischen Ausrichtung zu sehr von den Kontinentalstaaten Europas unterscheiden, war der französische Staatspräsident überzeugt. Im selben Jahr trat der Fusionsvertrag in Kraft. Er fasste die Organe der drei Gemeinschaften EGKS, EWG und Euratom zusammen. Die sechs Gründungsstaaten der EU profitierten von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und waren gewillt diese weiter zu vertiefen - vorerst jedoch ohne Großbritannien. Die Befürchtung den wirtschaftlichen Anschluss zu verpassen, spornte Großbritannien vor 50 Jahren an Teil des Europäischen Integrationsprojektes zu werden. Heute sind es vor allem wirtschaftliche Bedenken, die zum Votum für einen Austritt führten. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union kommt der Artikel 50 des EU-Vertrags zur Anwendung. Nicht nur eine technisch-logistische Herausforderung, sondern auch eine emotionale. Der Brexit rüttelt an den Grundpfeilern der Europäischen Union. Statt einer "ever closer union" plädieren mittlerweile einige für ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten. Eine instabile Euro-Zone, europakritische Parteien und der Austritt Großbritanniens: die Europäische Union scheint zu bröckeln. Wieder einmal. Denn seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise steckt die EU in einer Dauerkrise. Darunter leidet auch ihr Image. Strenge Sparauflagen in Griechenland, überfüllte Flüchtlingslager in Italien und Steuerparadiese auf Malta: die EU als Wohlstands- und Friedensprojekt wirkt nicht mehr glaubhaft. Sobald europäische Solidarität gefragt ist, kommen die Interessen der europäischen Nationalstaaten zum Vorschein, die kontinuierlich die Arbeit an einem geeinten Europa unterwandern. Nach wie vor vertraut jeder zweite EU-Bürger, jede zweite EU-Bürgerin der Europäischen Union. Vor allem unter Jüngeren und gut Ausgebildeten ist das Vertrauen hoch. Doch viele Menschen empfinden die EU auch als sperrig und ungerecht. Ein gemeinsamer Binnenmarkt und eine gemeinsame Währung sollten das Friedensprojekt EU dauerhaft absichern. Doch der Euro hat die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den europäischen Staaten verstärkt anstatt sie einander anzupassen. Während die Mitgliedsstaaten im Süden sich noch immer nicht von der Euro-Krise erholt haben, verzeichnet Deutschland jedes Jahr höhere Exportüberschüsse. Die Reformideen gehen derzeit diametral auseinander: Braucht Europa mehr Integration oder ein Europa der Nationalstaaten? Kann man die Eurozone noch retten oder sollte man sie geordnet auflösen bevor sie von selbst zerfällt? Und wie kann man die Europäische Union so gestalten, dass sie eine Union der Bürgerinnen und Bürger ist?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Joseph Beuys, Valie Export, Charlotte Moorman, Andy Warhol (1). Gestaltung: Ina Zwerger, Thomas Mießgang 1967 war das Jahr, in dem Andy Warhol seinen Siebdruck von Marilyn Monroe nach einem Pressefoto für den Film "Niagara" herstellte - wohl sein bekanntestes Motiv und ein Kunstwerk, in dem sich die bunte psychedelische Revolte der Pop Art emblematisch verdichtete. Doch der bleiche Mann mit der Silberhaarperücke war auch sonst nicht untätig: Seit einigen Jahren lebte und arbeitete er in der sogenannten ´Silver Factory` in der 42. Straße in New York; dort schuf er mit seinen Drogenfreaks, Transvestiten und sonstigen Paradiesvögeln das Exploding Plastic Inevitable, ein Multimediaspektakel aus kreischenden Gitarrenverstärkern, zuckenden Stroboskopblitzen und sadomasochistisch angehauchten Tanzdarbietungen. Mittendrin: die Band Velvet Underground, die den Soundtrack zu den Roaring Sixties schuf. 1967, das Jahr der ersten Unruhen vor dem Sturm, der dann 1968 weltweit losbrechen sollte, hinterließ seine Abdrücke auch in der Bildenden Kunst: Viele heute weltberühmte Künstler hinterließen damals erste Abdrücke ihrer Kreativität im öffentlichen Bewusstsein oder nahmen 1967 als Jahr des Umbruchs wahr: Die Linzerin Waltraud Lehner erfand den Namen VALIE EXPORT als künstlerisches Konzept und Logo - mit der Vorgabe, ihn nur in Versalien zu schreiben. Sie schuf erste bedeutende Arbeiten des Expanded Cinema wie "Cutting" oder "abstract film No.1", der die Herstellung eines Filmes ohne Zelluloid thematisierte. Wenig später folgte das Tapp- und Tastkino, bei dem Passanten die durch eine Box verhüllten Brüste der Künstlerin betasten durften. Nacktheit in der Kunst wurde großgeschrieben in den Jahren des sexuellen Befreiung: Auch die Cellistin Charlotte Moorman, langjährige künstlerische Partnerin von Nam June Paik, präsentierte sich bei ihren Performances gerne textilfrei. 1967 wurde sie wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen und angeklagt, als sie in Paiks Opera Sextronique halbnackt auftrat. Durch dieses Ereignis wurde sie USA-weit als die "Oben-ohne-Cellistin" bekannt. Der deutsche Künstler Joseph Beuys wiederum hatte 1967 bereits einige wesentlich Parameter seiner Ästhetik - die Arbeit mit Filz und Fett - ausdifferenziert und gründete am 22. Juni die Deutsche Studentenpartei, um damit gegen die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg zu protestieren. Wenig später nannte er seine Gruppierung Fluxus Zone West und wollte damit auf das Bedürfnis nach einem strukturellen Wandel an den europäischen Universitäten hinweisen - der erste Schritt auf einem Weg, der Beuys immer tiefer in die Politik verstricken sollte. Die Serie "Positionen der Kunst" will, ausgehend vom Jahr 1967, Künstlerkarrieren darstellen, die nicht nur die Sturm- und Drang-Epoche der Sixties illuminiert haben, sondern bis heute Wirkung entfalten und ästhetische Echos produzieren: "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche", auch so ein Satz aus 1967, ist das Motto, das die Lebenswege der in diesem Radiokolleg porträtierten Künstlerinnen und Künstler begleitet.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Mystische Klänge

Der Komponist Alexander Skrjabin (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Sein größtes Projekt konnte der russische Komponist Alexander Skrjabin nicht mehr verwirklichen. Es sollte ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Worten, Tanz und Farben werden, eine Art multimediales Gesamtkunstwerk, das er mit bis zu 2.000 Mitwirkenden in Indien zur Aufführung bringen wollte. Doch Skrjabin starb überraschend 1915, im Alter von nur 43 Jahren. Interessant ist es jedenfalls, seinen Lebensweg und seine allmähliche Hinwendung zur Mystik zu verfolgen. Der 1871 in Moskau geborene Sohn eines Diplomaten und einer Konzertpianistin orientierte sich zunächst stark an Chopin und Liszt, bis er dann Wagner entdeckte und seinen eigenen "mystischen Akkord" entwickelte. Skrjabins philosophisch-ästhetische Interessen sind dabei im Kontext seiner Zeit zu sehen. Das ausgehende 19. Und frühe 20. Jahrhundert gelten als das silberne Zeitalter der russischen Kunst, das stark vom Symbolismus geprägt war und in dem diverse spirituelle Bewegungen an Einfluss gewannen. Skrjabin verfasste neben symphonischen Werken vor allem Kompositionen für sein bevorzugtes Instrument, das Klavier.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Sommerliche Reise durch österreichische Volksmusiklandschaften: Salzburg (9. und letzte Folge) Pinzgerisch und pongauerisch, "Soatn- und Stubnmusi". Auch volksmusikalisch hat Salzburg eine Menge zu bieten.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Steiermark. "Allemann". Von Alfred Kolleritsch. Es liest: Peter Simonischek. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser Ein Aufenthalt in einer oberitalienischen Therme setzt die Erinnerung des Erzählers in Bewegung. Er erinnert sich an das Begräbnis eines überzeugten Nazis im heimatlichen Dorf, und an den Aufmarsch der Ewiggestrigen bei diesem Anlass. Er erinnert sich an seine Kindheit in dieser sozialen Umgebung, und schließlich an die Jahre des Nationalsozialismus im Grazer Internat. Dort erlebt der Zögling Josef nicht nur die Schrecken der nationalsozialistischen Pädagogik, sondern auch einen politisch unangepassten Erzieher namens "Allemann", der den heranwachsenden jungen Menschen das widerständige, archaische und unreglementierbare der menschlichen Sexualität ins Bewusstsein ruft. Allemann wird dafür noch 1945 zum Tode verurteilt. Mit diesem unschwer als autobiografisch lesbaren Roman schrieb Alfred Kolleritsch nicht nur ein schillerndes Beispiel des Schul- und Internatsromans, sondern formulierte in ihm, wie sein Autorenkollege Thomas Stangl im Nachwort ausführt, auch eine faszinierende Kunsttheorie im Spannungsfeld von Körper und Sprache. Die Neuausgabe des "Allemann" wurde vom Autor durchgesehen und an einigen Stellen gegenüber der Erstausgabe von 1989 leicht verändert.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Wien: Buchpräsentation im Burgtheater 2. Hall: Balkanbasierte World-Music im Kulturlabor Stromboli 3. Salzburg: Clap Your Hands Say Yeah im Rockhaus 1. Im Rahmen der österreichischen Erstaufführung von "paradies fluten" von Thomas Köck präsentiert das Burgtheater am 29. September im Vestibül Ausschnitte aus der gesamten Klima-Trilogie des Autors. Sabine Haupt und Philipp Hauß werden in Anwesenheit von Thomas Köck aus paradies fluten/paradies hungern/paradies spielen lesen. 29. September 2017, 20 Uhr | Vestibül, Burgtheater Wien 2. Jelena Popr?an - Gesang, Viola Damir Imamovic - Gesang, Tambur 29. September 2017 ab 20:30 | Kulturlabor Stromboli in Hall 3. Clap Your Hands Say Yeah (US) support: The Ruby Suns (Solo) (NZ) Mittwoch, 27. September 2017, 20:00 Uhr | Rockhaus Salzburg


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner. Musik von Henry Purcell in Versionen für Klavier und Gesang sowie E-Gitarre Zwei äußerlich unterschiedliche, aber auf ihre Art überzeugende Lesarten der Musik von Henry Purcell stellen wir in dieser Sendung vor. Elegant und feinst poliert klingen Purcells Arien bei der Sopranistin Carolyn Sampson und dem Countertenor Iestyn Davies. Sie haben Purcell-Arien in der Bearbeitung für Klavier und Gesang von Benjamin Britten eingespielt. Eine innige, fein nuancierte Aufnahme. Rauer klingen Kompositionen des Barockkomponisten beim polnischen Gitarristen Raphael Roginski. Er interpretiert auf der CD "Populista presents: Raphael Rogi?ski plays Henry Purcell" die Musik des britischen Komponisten auf der E-Gitarre. Beide Einspielungen nähern sich der Musik von Henry Purcell aus entgegengesetzten Richtungen, dringen aber gleichermaßen zu deren Essenz vor. Die CD "Lost is my Quiet" wird ergänzt durch Duette von Mendelssohn, Schumann und Quilter.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Über die Arbeit in der Altenpflege. Gast: Claudiu Suditu, Haus- und Pflegedienstleiter im Haus St. Barbara der Caritas Wien. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Jedes Jahr steigt die Zahl der Pflegebedürftigen um ca. 10.000 Menschen an, schätzt der Soziologe Franz Kolland. Im Gegensatz dazu sinkt die Zahl derer, die sie pflegen wollen: Vor allem in der Altenpflege herrscht akuter Bedarf an Pflegern und Pflegerinnen. Immer wieder wird Alarm geschlagen und gefordert, den Personalschlüssel zu verbessern, um eine gute Pflege in Würde gewährleisten zu können. Im Frühjahr 2017 erregte ein Bericht der Volksanwaltschaft über Vernachlässigungen und grobe Hygiene-Mängel in österreichischen Pflege- und Altenheimen großes Aufsehen. Pflegeberufe gelten als nicht attraktiv: Man kümmert sich um alte, kranke Menschen, ist oft mit dem Tod konfrontiert und hat mit Körperausscheidungen zu tun. Die Schülerzahlen in Krankenpflegeschulen sinken. Trotzdem hat die Arbeit einen hohen sinnstiftenden Moment: In der Altenpflege wird die lange Begleitung von Patienten als belohnend und motivierend empfunden, wie eine Studie der Arbeiterkammer 2015 zeigte. Natasa Konopitzky spricht mit Claudiu Suditu, Haus- und Pflegedienstleiter im Haus St. Barbara der Caritas Wien über den Alltag, die Herausforderungen und die Zukunft des Pflegeberufs. Die Redaktion freut sich über Fragen und Gedanken zum Thema: Sie erreichen uns per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Bach-Akademie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017. Präsentation: Jörg Duit Als Isabelle Faust zum ersten Mal einen Barockbogen probierte, hatte sie sofort das Gefühl: "Jetzt kann ich mal so sein, wie ich sein möchte" (Zitat Die Zeit). Die New York Times schreibt: "Ihr Klang hat Leidenschaft, er hat Biss und er elektrisiert, aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süße ...". Bei ihrem Konzert im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg musizierte die deutsche Geigerin gemeinsam mit einer Institution in Sachen Bach-Interpretation: der Akademie für Alte Musik Berlin. Neben drei Violinkonzerten und der Urfassung der h-Moll-Ouvertüre von Johann Sebastian Bach ist auch die Symphonie in h-Moll Wq 182 Nr. 5 von Bachs Zweitältestem zu hören.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Patiniert, gusseisern, handbemalt. Über den Handel mit historischem Baumaterial Für die einen ist es Klump, für die anderen heiß begehrte Ware: historische Fliesen, gusseiserne Türen, 200 Jahre alte Dachbalken, Sichtziegel, ausgetretener Sternparkett. Mit Leidenschaft sind Händler auf Abrissbaustellen unterwegs, um auserkorene Stücke aus dem Bauschutt und vor dem Mistplatz zu retten. Gereinigt erhält das Material ein neues Leben. Käufer sind private Liebhaber, Bauherren oder Architekten. Gestaltung: Shenja Mannstein Randnotizen: Marie-Claire Messinger Moderation und Redaktion: Xaver Forthuber


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Wie schafft das der Kantinenkoch? Unser Radiohund hat sein Mikrofon aus den Pfoten gegeben. Wie versteinert drückt er sich die Schnauze an einer Vitrine platt: Putenbruststreifen, Chili-Käse-Krainer, Dinkelpizza mit Spinat und Rohschinken und Apfelringe mit Vanillesoße - Rudi hat die Qual der Wahl und fragt sich, wer auf die Idee kommt, Essen hinter Glas zu sperren. Maxim, Leonard, Elena und Edwin sind zwar hungrig aber nicht so gierig und schnappen sich den Koch der Köstlichkeiten: Florian Leixnering. Er arbeitet in einer Kantine, das heißt, er kocht für hunderte Menschen. Wie macht der das? Wann steht er auf? Wie plant er das Menü und kocht er auch selbst für sich daheim? Die Kinder haben Fragen über Fragen? Florian Leixnering: "Zu Hause interessiert mich das Kochen fast gar nicht. Das ist einfach, weil ich den ganzen Tag damit zu tun habe. Meine Eltern wünschen sich oft, ich solle doch einmal etwas für sie kochen, aber das kommt relativ selten vor." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Roland Knie liest und spricht über den Stegreifdichter und das Originalgenie Peter Hammerschlag (Aufzeichnung aus dem RadioCafe vom 14. Juni 2017) Bearbeitung: Robert Weichinger "Ich bin Dichter, trag Gehirn mit Heizung" - so stellte sich Peter Hammerschlag 1931 als Hausautor des neuen Wiener Literatur-Kabaretts "Der liebe Augustin" vor. Ein wenig überhitzt und sprunghaft wirkte er tatsächlich, der quirlige Blitzdichter, hochgebildete Meisterparodist, brillante Conférencier und lyrische Poet. Dabei war Hammerschlag ein wahrhaftiges Originalgenie, als Dichter einem Morgenstern oder Ringelnatz durchaus ebenbürtig.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Epische Breite. Das neue Album "Resurgam" der britischen Band Fink Elegische Melodien gepaart mit reduziertem Gestus und der zurückhaltenden Stimme von Fin Greenall sind auf Fink´s neuem Album zu hören. Der in England geborene und in Berlin ansässige Musiker war ursprünglich DJ bevor er seine Berufung zum Singer Songwriter entdeckte und 2006 als Fink sein erstes Album mit seinen Kollegen Tim Thornton am Bass und Guy Whittaker am Schlagzeug herausbrachte. Mit "Resurgam" erscheint das sechste Studioalbum der Band. Neun großformatige Tracks mit atmosphärischem Tiefgang. Anfang des Jahres hat Fink außerdem das erste Album seines Solo-Projekts "Fink's Sunday Night Blues Club Vol.1" veröffentlicht. Konzerte: 15.10.17 - Museumsquartier Halle E, Wien 20.10.17 - Conrad Sohm, Dornbirn 23.10.17 - Posthof, Linz 24.10.17 - Rockhaus Salzburg 25.10.17 - Treibhaus, Innsbruck


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Notwendigkeit und Repräsentation. Mit Karlheinz Wirnsberger, Universalmuseum Joanneum, Leiter der Abteilung Schloss Stainz, Jagdkunde und Landwirtschaftliche Sammlung. Gestaltung: Andreas Wolf In der Altsteinzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Die Jagd diente zur Nahrungsmittelversorgung und machte die Herstellung von Werkzeugen notwendig. Aus den tierischen Überresten wurden Leder, Werkzeuge oder Musikinstrumente wie z.B. Knochenflöten gefertigt. Mit der Sesshaftwerdung und der damit verbundenen Domestikation von Tieren verlor die Jagd an Bedeutung. Neben der Nahrungsmittelbeschaffung diente sie mehr und mehr dem Freizeitvergnügen der herrschenden Bevölkerungsschichten. Aus dem Mittelalter stammt die Einteilung in "Hohe Jagd", die nur dem Adel und der hohen Geistlichkeit vorbehalten war und der "Niederen Jagd". Diese war dem niederen Klerus sowie - wenn überhaupt - Bürgern und Bauern vorbehalten. Erst mit der Revolution von 1848 wurde das Jagdrecht auf fast alle Bevölkerungsgruppen ausgedehnt. Die über viele Jahrhunderte elitäre Jagdtradition beeinflusste auch die Kunst- und Kulturgeschichte. Opulente Feste, heroische Darstellungen und kunstvolle Waffen begleiteten die adeligen Jagdgesellschaften. Erst mit der Romantik änderte sich das Jagdverhalten. Bis dahin ging es vor allem um Abschusszahlen. Mit den Reformen von Erzherzog Johann wurde erstmals ein wildökologisches Waidwerk praktiziert. Dementsprechend änderte sich das Bild des Jägers vom adeligen Massentiermörder, hin zum Heger und Pfleger des Waldes.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Unterwegs im rumänischen Donau-Delta Von Ilse Huber Dort, wo die Donau ins Schwarze Meer mündet, erstreckt sich das weit verzweigte Donaudelta. Es ist nach dem Wolgadelta, das zweitgrößte in Europa - mit vielen Seitenarmen, Seen und Pelikanen, aber immer weniger Wasser. Denn die künstlich gebauten Kanäle, durch die viele Schiffe fahren, transportieren das Wasser schneller ins Meer. Die Folge: viele Wasseradern im Delta werden weniger durch- und überflutet, zurück bleiben nur Phosphate, Stickstoffverbindungen und Kohlenwasserstoffe. Wie reagiert der natürliche Filter des Gebietes auf diese ökologische Bedrohung? Welche Schutzmaßnahmen sind vorgesehen? Und was können die Bewohner des Deltas gegen die negativen Veränderungen unternehmen? - Eine Reise an das bedrohte Ende der Donau.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Marlene Schnedl. Eve Risser White Desert Orchestra beim Jazzfestival Saalfelden 2017. (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound.) Sie ist eine der Senkrechtstarterinnen des französischen Jazz der letzten Jahre: Die im Elsass aufgewachsene und in Paris lebende Komponistin und Pianistin Eve Risser schafft mit dem 2015 gegründeten, zehnköpfigen "White Desert Orchestra" aparte Klangszenerien zwischen Sinnlichkeit und Abstraktion, zwischen akustischem Obertonreichtum, perkussiver Direktheit und elektronischer Phantasiewelt. Die Assoziation landschaftlicher Weite im Bandnamen des "White Desert Orchestra" kommt dabei nicht von ungefähr, fungieren doch u. a. Eindrücke vom Grand Canyon in Arizona als Inspiration für die 35-jährige Risser. Marlene Schnedl präsentiert das Konzert dieses spannenden Klangkörpers beim Jazzfestival Saalfelden 2017.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Wer ist die Generation Ö1? Eine Spurensuche zum 50. Geburtstag von Ö1. In der Woche vom 25. bis 29. September porträtieren wir fünf Ö1 Club-Mitglieder, die das Geburtsjahr 1967 mit uns teilen. Karlheinz Rohrer aus Graz (1) "Meine Eltern waren Nachrichten-Junkies. Sie haben praktisch stündlich das Radio aufgedreht, und die Ö1-Nachrichten angehört. Danach wurde wieder abgedreht", erzählt der Pädagogik-Lehrer aus Graz. Mittlerweile ist er selbst Vater von vier Kindern, und hört Ö1 - "praktisch alle Wortsendungen - die Musik weniger" - entweder am Fahrrad oder im Auto; beim täglichen Weg in die Arbeit nach Hartberg. Wobei "Arbeit" wohl nicht ausreichend die Freude an seiner Tätigkeit an der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik beschreibt. Der gebürtige Plenzengreither ("das ist hinter dem Schöckel") ist ganz klar der Typ "Lieblingslehrer", der auch privat mit seinen Schülerinnen und Schülern via Social Media vernetzt ist. In den letzten 50 Jahren haben ihn vor allem die Friedensbewegung und der Start der Grünen geprägt: "Ich war der einzige Hippie im Feistritztal. Aber ganz ohne Drogen", erzählt er.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Risse durch Europa. Anfänge und Herausforderungen der EU (1). Gestaltung: Juliane Nagiller Positionen der Kunst. Joseph Beuys, Valie Export, Charlotte Moorman und Andy Warhol (1). Gestaltung: Ina Zwerger, Thomas Mießgang Mystische Klänge. Der Komponist Alexander Skrjabin (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2017. Metallon: Eine Brücke in die Vergangenheit. Gestaltung: Patrizia Jilg Metallon heißt die groß angelegte, dreiteilige Konzertinstallation, die den Klang der Glocken des Innsbrucker Doms aufzeichnet und dann mit digitalen Mitteln bearbeitet. Auf dem Domplatz interagiert das Trio dark matter live-elektronisch mit dem Stundengeläut und mit dem Angelus-Läuten und erweitert so den klanglichen Kontext. Dazwischen erklingen drei neue Stücke für Carillon (spielbares Glockenspiel im Turm), die von Bernhard Gander, Klaus Lang und Tom Sora für metallon komponiert worden sind. Höhepunkt ist dann das gut einstündige Raum-Klang-Konzert im Gotischen Keller der Hofburg mit dark matter, dem Tiroler Kammerorchester InnStrumenti und drei Schlagzeugern.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten