Jetzt läuft auf Ö1:

Hector Berlioz: "Les Troyens"

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Das Leben wählen ...". Anlässlich des 100. Geburtstages von Oscar Romero setzt sich der Missionstheologe Pater Franz Helm mit dessen Leben auseinander. - Gestaltung: Alexandra Mantler Als katholischer Erzbischof von San Salvador trat Oscar Arnulfo Romero für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land ein und galt daher als Verfechter der Theologie der Befreiung. Damit stellte er sich in Opposition zur damaligen Militärdiktatur und wurde 1980 deshalb ermordet. Der Prozess zu seiner Seligsprechung dauerte zwei Jahrzehnte, wurde immer wieder gestoppt, weil Romero Beteiligten des Verfahrens als Repräsentant der Befreiungstheologie verdächtig erschien. Erst vor zwei Jahren wurde Oscar Romero in San Salvador offiziell seliggesprochen. Der Missionstheologe Pater Franz Helm vom katholischen Orden der Steyler Missionare, der u.a. mehrere Jahre in Brasilien tätig war, setzt sich in seinen "Gedanken für den Tag" anlässlich des 100. Geburtstages von Romero mit dessen Leben und Theologie auseinander.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse

Junge Künstlerinnen und Künstler im Porträt. Gestaltung: Claudia Gschweitl und Eva Teimel Elisa Lapan, aufgewachsen in Wien, Burgenland und Kärnten, studiert klassisches Saxofon bei Peter Rohrsdorfer mit Schwerpunkt Jazzsaxofon bei Florian Bramböck an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Sie ist Gewinnerin des Auswahlspiels "Musica Juventutis 2016" im Wiener Konzerthaus.


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. György Kurtág erinnert sich an einen verstorbenen Freund, Marianna Martinez an das, was sie von Haydn gelernt hat, und Franz Schubert sitzt wie immer Beethoven im Nacken. "Isaac Albéniz sagt über seine eigenen Werke, sie wären ein wenig infantil, einfach und munter. Wie sein Volk, also die Spanier; findet er. Es gehe ihm nicht um die Musikwissenschaft oder die große Idee, sondern vielmehr um Farben, das Sonnenlicht und den Geschmack von Oliven."


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Warzige Zeitgenossen mit Seltenheitswert. Der Biologe Axel Schmidt erzählt über die Kreuzkröte, die gefährdetste Amphibienart Österreichs. Teil 1: Klein, aber schnell. Gestaltung: Wolfgang Bauer Die Kreuzkröte (Bufo calamita) ist die am stärksten gefährdete Amphibienart Österreichs. Sie kommt hierzulande an nur zwei Standorten vor - am Lech in Tirol mit etwa 20 Individuen sowie im Waldviertel bei Gmünd mit etwa 550 Individuen. Die Tiere bevorzugen Lebensräume mit lockeren Böden, in die sie sich als nachtaktive Lebewesen tagsüber vergraben können, die hohe Temperaturen aufweisen und die vegetationsarm sind. Das waren früher Schwemmsandböden von Bach- oder Flussauen. Durch die weitgehende Zerstörung dieser ursprünglichen Lebensräume (Primärhabitate) an Fließgewässern lebt die Kreuzkröte heute in von Menschen gestalteten so genannten Sekundärhabitaten wie Sandgruben oder Steinbrüchen. Im Namen der Kreuzkröte steckt bereits ein Hinweis auf ein besonders auffälliges Merkmal - das Kreuz. Aber es handelt sich nicht etwa um eine kreuzförmige Zeichnung, sondern um eine markante gelbe Linie am Rücken, der ja umgangssprachlich als Kreuz bezeichnet wird. Die Kreuzkröte ist nicht nur die seltenste Amphibienart Österreichs, mit einer durchschnittlichen Kopf-Rumpflänge von 60 Millimetern ist sie auch eine der kleinsten Kröten. Und sie ist die einzige Kröte, die sich laufend und nicht springend fortbewegt und dabei beachtliche Geschwindigkeiten erreicht. Dabei bewältigt sie mühelos Distanzen von zwei oder drei Kilometern. In den Sandgruben von Gmünd im Waldviertel können Aktionsradien von etwa einem Kilometer beobachtet werden. Auch die Kletterfähigkeit der Tiere ist beachtlich, sie überwinden mühelos steile Sandböschungen oder klettern auf Pflanzen, um Insekten zu fangen. Zur Fortpflanzung sucht die Kreuzkröte wie fast alle heimischen Amphibien Gewässer auf. Das sind in den Sanddünen bei Gmünd sehr seichte Gewässer, die immer wieder austrocknen können. Durch drei zeitlich voneinander getrennte Laichperioden zwischen April und August minimiert jedoch die Kreuzkröte das Risiko, durch eine Trockenperiode ihren gesamten Nachwuchs zu verlieren. Mit enorm lauten Rufen - bis zu 90 Dezibel - locken die Männchen die Weibchen zur Paarung an die Laichgewässer. Was die Gefährdung der Kreuzkröte an den beiden Standorten in Österreich angeht, so ist die Situation bei den 20 Individuen am Lech trotz Schutzmaßnahmen und Nachzuchten im Alpenzoo Innsbruck dramatisch. In den Sanddünen von Gmünd ist die Situation wesentlich entspannter. Die Population dort ist seit Jahren konstant, gezielte Schutzmaßnahmen sind nicht erforderlich. Durch den Sandabbau werden immer wieder neue Lebensräume für die Kreuzkröte geschaffen. Zusätzlich entstehen Ausgleichsflächen, so dass das Waldviertler Vorkommen für die nächsten Jahre gesichert zu sein scheint.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Geld frisst Welt

Wiederholung aus dem Jahr 1996 (1). Gestaltung: Helmut Waldert Eine Selbstverständlichkeit unserer Alltags- und Weltordnung "Geld ist Geld" - wird immer undurchschaubarer: wachsendes, wertloses, arbeitendes, spekulierendes, lügendes, imaginäres, abstraktes, elektronisches, künstliches Geld. Gerechtes, demokratisches, grünes, freies, neutrales Geld. Das Vertrauen in das Geldsystem sinkt. Indiz dafür: An mehreren Ecken und Enden wird mit Alternativen experimentiert, werden solche praktiziert. Das Geldsystem ist in einem Quantensprung begriffen: die imaginär wachsenden Geldmengen lassen den "Motor des Wirtschaftssystems" in einen Prozess der Selbstzerstörung kippen. Ob es so ist, spiegelt sich in einem Streit der Ökonomen. (Pressetext: Helmut Waldert, 1996) Die "Radiokolleg"-Reihe aus dem Jahr 1996 ist eine Bildungssendung über die Prinzipien des Geld- und Wirtschaftssystems. Beim nochmaligen Hören im Jahr 2017 wird schnell klar, dass diese Prinzipien keinen Naturgesetzen folgen, sondern politischen Eingriffen und Entwicklungen. War vor mehr als 20 Jahren noch von Schillingen, Inflationsgefahr und hohen Zinsen die Rede, so kämpft die Eurozone seit der Finanzkrise 2008 mit zu geringer Inflation, und die Zinsen haben einen Tiefstand erreicht. Die Begriffe, ihre Wirkung und Nebenwirkungen werden im "Radiokolleg" seit 2015 in der Langzeitreihe "Das ABC der Finanzwelt" beleuchtet. Die Wiederholung der Serie "Geld frisst Welt" ist ein spannendes Zeitdokument über die wechselvolle Beziehung zwischen Geld und Politik. Das ABC der Finanzwelt: [http://oe1.orf.at/archiv_abcfinanzwelt|Das ABC der Finanzwelt]


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Welt als Narrenschiff

Die Bilderzählungen des Malers Pieter Bruegel (1). Gestaltung: Nikolaus Halmer Pieter Bruegel der Ältere ist einer der innovativsten Maler und Zeichner des 16. Jahrhunderts. Er lebte in einer Epoche der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche, die von politischer und religiöser Repression geprägt war. Kurz vor dem Beginn des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft schuf Bruegel ein umfangreiches Werk, in dem er die zeitgenössischen gesellschaftlichen Verhältnisse und den religiösen Dogmatismus seiner Zeit kritisch kommentierte. Bis in das 20. Jahrhundert hatte Bruegel den Ruf eines "Bauernmalers", der in derben, teilsweise obszönen Szenen das Alltagsleben der Bauern schilderte. Genau gegen dieses Klischee wendet sich die von Eva Michel und Laura Ritter kuratierte Ausstellung "Pieter Bruegel der Ältere" in der Albertina, die vom 9. September bis zum 3. Dezember zu sehen ist. In dieser Ausstellung wird die komplexe Bilderwelt von Bruegel vorgestellt, in dem jedes Detail beabsichtigt ist und häufig als Symbolträger fungiert. Die Aktualität Bruegels besteht darin, dass er auf eine drastisch satirische Weise die Dekadenz einer Gesellschaft beschreibt, in der das Streben nach "Immer mehr" dominiert. In der Zeichnung "Die großen Fische fressen die kleinen Fische" illustriert der moralistische Künstler allegorisch den Antriebsmotor einer Gesellschaft, die sich der Habgier verschrieben hat. Hand in Hand geht damit die hemmungslose Befriedigung der sinnlichen Bedürfnisse, die in maßlosen Essgelagen, Besäufnissen und sexuellen Aktivitäten ausgelebt werden. Das Synonym für solch ein orgiastisches Treiben ist die "Bauernhochzeit", bei der sich die verschiedenen Laster ein Stelldichein geben. Die satirische Darstellung verschont auch nicht die herrschenden politischen und religiösen Mächte der Zeit. In den Zeichnungen und Gemälden nimmt Bruegel Bezug auf gelehrte Esel, korrupte Politiker und ungebildete und den Sinnesfreuden verfallene Kleriker. Ein besonderes Anliegen des Künstlers war die Darstellung von Gräueltaten, die im Namen der Staatsräson von den Schergen der Mächtigen ausgeübt wurden. In dem bestürzend aktuellen Gemälde "Der Bethlehemitische Kindermord" schildert Bruegel detailliert das bestialische Abschlachten von Kindern durch eine militärische Tötungsmaschinerie, die kein Erbarmen kennt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Bruegels oeuvre sind die beeindruckenden Landschaften, die in den Gemälden und in den Zeichnungen zu finden sind. Sie vermitteln den Eindruck einer mächtigen, erhabenen Natur, in der die Menschen nur eine unbedeutende Rolle spielen. Die Landschaftsdarstellungen gleichen einem Suchbild, in dem Bauern, Hirten und Wanderer als kleinste Figuren eingefügt sind. Breugels Landschaften sind keine bloßen Abbilder der realen Natur, sondern bilden einen vorerst rätselhaften Schauplatz eines Geschehens, die vom Betrachter erst erkundet werden muss.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Rolle rückwärts

Elvis, the King of Rock 'n' Roll (1). Gestaltung: Christa Nebenführ Am 16. August 1977 starb der amerikanische Sänger Elvis Presley auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee, an Herzversagen. US-Präsident Jimmy Carter würdigte ihn tags darauf als Persönlichkeit, die mit der Zusammenführung von weißem Country und schwarzem Rhythm Blues das Antlitz der amerikanischen Kultur für immer veränderte. Dabei sang Elvis seit den 1960er Jahren kaum mehr Blues, sondern bekam von seinem Manager Colonel Tom Parker Demobänder von bekannten Hits oder beauftragten Songschreibern vorgelegt, aus denen er auswählte, was für ihn arrangiert und eventuell neu getextet werden sollte. Am bekanntesten ist die Version des italienischen Gassenhauers "O Sole Mio" als "It's Now or Never". Elvis Musikkarriere war durch die Stationierung als GI im deutschen Bad Nauheim, während der er auch seine spätere Ehefrau Priscilla Beaulieu kennenlernte, unterbrochen worden. Bei seiner Heimkehr im März 1960 schloss er zuerst an seine Filmkarriere an und brachte einige Studio-Alben heraus, ehe er 1969 ein Comeback auf den Konzertbühnen antrat. In seiner Las-Vegas-Zeit der 1970er Jahre war aus "Elvis the Pelvis", wie er wegen seines Hüftschwungs genannt wurde, ein Schmusesänger im weißen Jumpsuit mit hohem Kragen und tiefem V-Ausschnitt geworden. Christa Nebenführ hat sich in der Rolle rückwärts auf die Spuren des Idols gemacht, vom Mythos um die Kunstfigur Elvis, der jedes Jahr Fangruppen aus aller Welt an seinem Todestag zu seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee pilgern lässt, bis zu den Anfängen des Jungen aus einem Schwarzenviertel in Mississippi. Sie hat mit den Musikern seiner Band während der Zeit als Entertainer in Las Vegas gesprochen und Elvis Interpreten, Sammler und Fans nach der Faszination des Stars befragt. Der musikalische Aufstieg des King of Rock 'n' Roll begann mit einer selbst bezahlten Schallplattenaufnahme in Sam Phillips Memphis Recording Service und war nach dem ersten Fernsehauftritt in der Ed Sullivan Show am 9. September 1956 nicht mehr zu stoppen. Beim Plattenlabel Sun Records von Sam Phillips hat Elvis Presley im Juli 1954 den ersten Rockabilly Song der Musikgeschichte eingespielt: "That's All Right Mama" des afroamerikanischen Blues Sängers Arthur Crudup im Stil der damaligen Country Musik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Sommerliche Reise durch Österreichs Volksmusiklandschaften: Burgenland (Teil 4 von 9) Vielfältig wie die Landschaft ist auch die Volksmusik des Burgenlandes. Es ist zum Beispiel das traditionsreiche Land der ausgedehnten Volksballaden und natürlich tragen die verschiedenen Volksgruppen zu dieser Vielfalt das Ihrige bei.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Er und sein Mann". Von J.M.Coetzee. Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke. Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Nicole Dietrich Robinson ist müde. Er hat wenig Lust, seine Energie mit Reden zu verschwenden und am Leben der Anderen teilzunehmen. Seine Frau hat ihn mit ihrem Gequassel zermürbt. Sie ist gestorben und er hat nicht getrauert. Schlimmer war für ihn der Tod seines Papageis. Wäre da nicht "sein Mann", er wäre komplett weltabgewandt, ein Einsiedler mit Alterssitz in der Zivilisation. "Sein Mann", das ist sein Schöpfer. Der Leser ahnt: Es muss Daniel Defoe sein. Aber nun steckt Robinson in der Rolle des Erzählers und denkt sich Defoe schreibend als extrovertierten Mann, der ihn, den alten Robinson, mit seinen Geschichten am Getriebe der Welt teilnehmen lässt, indem er über die Entenjagd in Lincolnshire oder den Ausbruch der Pest in London erzählt. Als J.M.Coetzee 2003 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, löste der medienscheue Schriftsteller mit dieser Erzählung elegant das Problem, vor großem Publikum über sich reden zu müssen. Coetzee, 1940 in Kapstadt geboren und seit zehn Jahren australischer Staatsbürger, wurde neben dem Nobelpreis auch zweimal mit dem Booker Prize geadelt. Er hat in seinen Romanen und Essays immer wieder autobiografische Details und Kunstfiguren miteinander verwoben.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. TONspuren am Asitz 2. HaydnLandTage 3. Jazz im Hof St. Pölten "Hommage an Karl Hodina" ist der Titel des Konzerts am 17. August auf der neuen Tonspur-Bühne am Speichersee am Salzburger. Der im März verstorbene Karl Hodina war ein Großmeister am Akkordeon, Jazz-Pianist, Sänger und Komponist wunderbarer Wiener Lieder. Am kommenden Donnerstag treffen sich musikalische Freunde und Weggefährten am Asitz um ihren Kollegen zu ehren. Dazu zählen Peter Havlicek, Tommy Hojsa, Tini Kainrath und Bassist Joschi Schneeberger. Außerdem dabei: das Zipflo Weinrich Quartett, Rudi Koschelu Marie Theres Stickler und Roland Neuwirth. Hommage an Karl Hodina - Treffpunkt: Donnerstag, 17. August um 19.30 Uhr auf der Tonspur-Bühne am Asitz. Rohrau, Wien aber vor allem die Residenzen des esterházyschen Hofes im ungarischen Fertöd, in Eisenstadt, Halbturn und Kittsee waren die zentralen Wirkungsstätten von Joseph Haydn. Ab 24. August laden die "HaydnLandTage" im Rahmen der Haydn Festspiele Burgenland zu einer musikalischen Rundreise zu einigen dieser Orte. International renommierte Musiker/innen bespielen bis 3. September das s.g. HaydnLand, darunter Adam Fischer, Mischa Maisky und der Tenor Piotr Beczala. Zum ersten Mal hier zu Gast ist der Geiger Renaud Capuçon. Gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel wird er am 26. August um 19.30 Uhr im Liszt Konzerthaus Raiding Werke von Joseph Haydn sowie Franz Schubert interpretieren. Die "HaydnLandtage" dauern von 24. August bis 3. September. Von 16.-19. August ist wieder "Jazz im Hof St Pölten" im Barockgarten im Stadtmuseum angesagt. Das David Helbock Trio gestaltet den Eröffnungsabend des Jazzfests, das Raum für Modern Jazz in vielen Spielarten bietet. Lokale und internationale Musiker/innen sind in diesen drei Tagen zu erleben - etwa Mamadou Diabaté und Band, der Pianist Edouard Ferlet, der Bach reflektiert und der Austro-Brasilianische Perkussionist Luis Ribeiro. Akkordeon und Bassklarinette vereinen Jean-Louis Matinier und Michael Riessler am 18. August. Eine musikalische Reise durch Sardinien unternehmen Gavino Murgia, Michel Godard und Patrice Heral und das Finale bestreitet die Jazz Big Band Graz. "Jazz im Hof St Pölten" von 16.-19. August im Barockgarten im Stadtmuseum.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Das musikalische Nahverhältnis der beiden britischen Komponisten Henry Purcell und Benjamin Britten wird deutlich, wenn man dem neuesten Album des Emerson String Quartet folgt. Auf ihm sind Purcells harmonisch sehr pointierte "Fantazias" zu hören - die Originale sind für Gamben Consort - sowie die Streichquartette Nr. 2 und 3 von Benjamin Britten, der sich in seiner Arbeit immer wieder auf den großen Barockkomponisten bezogen hat. Das Geheimnis der künstlerischen Verwandtschaft besteht in der Verwendung einer höchst luxuriösen Auslegung der Variationsform, auch bekannt unter dem Namen "Divisions".


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Notlösung Gefängnis. Gäste: Julia Dragosits, Reportage-Fotografin und Herausgeberin, Verena Murschetz, Strafrechtsprofessorin Universität Innsbruck, Katharina Rueprecht, emeritierte Rechtsanwältin. Moderation: Rainer Rosenberg. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Julia Dragosits ist eine Herausgeberin des Buches "Das Volk will es so" über das Leben "geistig abnormer Rechtsbrecher". Sie kann es treffen, solange eingesperrt zu sein, bis ein Gutachten sagt, dass ihre Unterbringung in einer Krankenanstalt oder in einer entsprechenden Strafvollzugsanstalt nicht mehr notwendig ist. Unabhängig von der Straftat ist eine solche Maßnahme wegen der möglichen Gefährlichkeit der Täter nicht limitiert. Derzeit ist eine Reform des Maßnahmenvollzugs in Diskussion, und auch die emeritierte Rechtsanwältin Katharina Rueprecht hat sich dazu geäußert. Auch angesichts immer wieder aufkommender Diskussionen über Strafrechtsverschärfungen spricht Rainer Rosenberg mit Julia Dragosits, Katharina Rueprecht und der Innsbrucker Strafrechtsprofessorin Verena Murschetz über diese spezielle Form der "Notlösung Gefängnis". Hörerinnen und Hörer sind herzlich eingeladen, sich per Telefon und Mail an der Sendung zu beteiligen: Sie erreichen uns per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Freiburger Barockorchester, Dirigent: Gottfried von der Goltz; Christiane Karg, Sopran. (aufgenommen am 2. Juni im Kaisersaal, Würzburg, im Rahmen des "Mozartfestes Würzburg 2017"). Präsentation: Jörg Duit


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Im Rahmen des Schwerpunkts "Im Park": Weitläufigkeit trotz Funktionenvielfalt. Was ein neu gestalteter Park können muss Jedes Jahr werden allein in Wien ein Dutzend neue Parkanlagen errichtet oder bestehende umgestaltet. Dabei gilt das Parkleitbild der Wiener Stadtgärten. Am Land entstehen Parks meist auf Initiative der Gemeinde. Ob in der Stadt oder am Land - für die Planer gilt, bei der Parkplanung den unterschiedlichen Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer und Nutzerinnen gerecht zu werden. Kaum eine Parkgestaltung verzichtet auf Zonen für Kleinkinder, Hundebesitzer, Jugendliche oder alte Menschen. In historische Parkanlagen werden diese denkmalgerecht integriert. Doch sind Ballspielkäfig, Hundezone und Outdoor- Fitnessgerät die Essenz eines Parks? Gestaltung: Shenja Mannstein


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Weiße Wäsche im Dampfbad! Heiße Berufe 1: Rudi in der Putzerei. Rudi ist zuversichtlich. Er hat mit dem Kater diese Woche eine Wette laufen. Es geht darum, wer den Beruf findet, in dem am meisten geschwitzt wird. Der Kater besucht seinen Onkel in Sizilien. Er hilft ihm beim Pizzabacken mit dem Steinofen und schickt Rudi ein Video, wo er direkt neben dem Ofen steht und ihm eine Schweißperle vom Schnurrbart tropft. Kater glaubt, mit diesem Beweisfoto bereits gewonnen zu haben. Aber da hat er die Rechnung ohne Rudi gemacht. Sofort wobbelt der Radiohund in die nächste Wäscherei. Sie gehört Renate Lüderitz und ist im vierten Gemeindebezirk. Renate Lüderitz: "Guten Tag Rudi! Wie geht es dir denn? Es ist heute heiß draußen, aber bei uns ist es noch viel wärmer! Also machen wir einen Spaziergang durch den Betrieb!?" Rudi: "Hallo Renate! Warum ist es eigentlich in einer Wäscherei so heiß? Renate Lüderitz: "Die Waschmaschine zuhause wird ja auch warm. Und beim Bügeln wird es auch warm, das ist klar. Aber man braucht im Sommer und im Winter trotzdem frische Wäsche und im Sommer vielleicht noch mehr! Da kann es sehr heiß werden." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen Spezial

Die Letzte Wiener Lesebühne im "Passagen"-Termin Die Letzte Wiener Lesebühne - mit Severin Groebner, Hosea Ratschiller, Stefanie Sargnagel, Thomas Maurer und Denice Bourbon Gestaltung: Silvia Lahner Die Letzte Wiener Lesebühne ist ein gemeinsamen Vorleseabend von und mit Severin Groebner (Österreichischer Kabarettpreis 2013), Hosea Ratschiller (Salzburger Stier 2017) und Stefanie Sargnagel (Bachmann-Publikumspreis 2016). Gemeinsam mit ausgewählten Gästen tragen sie dem interessierten Publikum ihre neuesten, komischen Kurzgeschichten, ihre Lieder, Monologe oder Experimentallyrik vor. Im August bieten wir im "Passagen"- Termin die 50 besten Minuten von vier Abenden bei der Letzten Wiener Lesebühne. Am 30. April baten Severin Groebner, Hosea Ratschiller und Stefanie Sargnagel Thomas Maurer und Denice Bourbon zu sich auf die Lesebühne.


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Phonola mit Isabella Sommer Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Respekt für Tradition ohne Grenzen Es ist Zeit für eine neue Art von Volksmusik, meint der polnische Gitarrist Raphael Roginski. Eine, die keine Grenzen kennt und gerade deshalb respektvoll mit der Tradition umgeht. Wir hören uns um und machen eine musikalische Reise von Afrika nach Mitteleuropa und wieder zurück. Mit Genowefa Lenarcik, Raphael Roginski, der Express Brass Band, dem Trio Sutari und Sibusile Xaba.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Trojanische Helden und kalte Krieger. Mit Ilja Steffelbauer, Historiker an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin" - mit dieser Parole ging die Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre gegen den Nato-Doppelbeschluss auf die Straße. Das Zitat stammt eigentlich vom amerikanischen Dichter Carl Sandburg, der als Kriegskorrespondent im Ersten Weltkrieg war und wissen musste, was Krieg abseits patriotischer Heldengeschichten wirklich bedeutet. Doch aus der Erfahrung scheint die Menschheit nicht zu lernen - wir sind jedenfalls heute um nichts friedlicher geworden als zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, auch wenn Westeuropa lange Zeit vom Krieg verschont geblieben ist. Ein Blick zurück in die vergangenen 3.000 Jahre zeigt: Der Krieg war in der Menschheitsgeschichte eher Normalzustand als Ausnahme. Kriege haben unsere Gesetze geprägt, auf Religion, Architektur und Literatur Einfluss genommen. Beispielsweise in der Person des Achilleus, der für die Griechen nach Troja zog und zum Helden des ersten großen Werkes der abendländischen Literatur wurde - der Ilias. Seit dem Fall Trojas um 1230 vor Christi haben sich die Kriege und ihre Protagonist/innen natürlich immer wieder verändert. Da gibt es den Legionär Gaius Julius Cäsar, den Putschisten Cemal Gürsel, den Terroristen Osama bin Laden, aber auch die Kindersoldatin China Keitetsi und den Drohnenkrieger Brandon Bryant.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Der US-Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA ist ein beliebtes Reiseziel. Neben Natur und Sport lassen sich dort auch kulinarische Besonderheiten genießen. - Gestaltung: Wolfgang Stuflesser Oregon gehört zu den größten US-Bundesstaaten, ist aber dünn besiedelt. Nur vier Millionen Menschen leben auf einer Fläche, dreimal so groß wie Österreich. Urlauber durchwandern das Tal des Columbia Rivers, genießen kühle Wälder und saftiges Grün - ein Kontrast zum heißen südlicheren Kalifornien. Oregon ist auch ein Land für kulinarische Feinspitze. So wird dort etwa spezielles Meersalz gewonnen. Und in den Leuchttürmen entlang der Pazifik-Küste treibt angeblich so mancher Geist sein Unwesen. Auch das zieht Touristen an.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Eine Testfahrt in die Zukunft des Verkehrs. Von Paul Lohberger Mit dem selbstfahrenden Auto zeichnen sich große Veränderungen im Verkehr ab: Er soll sicherer und dabei die Fahrzeit für andere Dinge genützt werden. Schon heute verfügen viele Fahrzeuge über Assistenzsysteme, um unter gewissen Bedingungen relativ selbständig unterwegs sein zu können. Großkonzerne, die eifrig am Individualverkehr der Zukunft basteln, wittern das große Geschäft. Aber in welchen Bereichen haben selbstfahrende Autos wirklich einen Sinn? Inwiefern verändern sie unsere Vorstellungen von Mobilität und - darüber hinaus - die Welt, durch die wir uns bewegen?


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Andreas Felber. Stimmbandkünstlerinnen, neu vereint: "Vocal Summit Reunion" 2017 im Wiener Porgy Bess. Es war 1982, als der deutsche Jazz-Impresario Joachim-Ernst Berendt für das New-Jazz-Meeting in Baden-Baden die Formation "Vocal Summit" aus fünf jungen Jazzvokalist/innen zusammen stellte. Lauren Newton, Jay Clayton, Jeanne Lee, Urszula Dudziak und ein noch kaum bekannter Bobby McFerrin sorgten rasch für Verblüffung und Begeisterung ob der "instrumentalen" Virtuosität des Stimmeneinsatzes. 1992 trat "Vocal Summit" zuletzt in veränderter Quartettbesetzung mit Dudziak, Clayton, Norma Winstone und Michele Hendricks auf, ein Vierteljahrhundert später vereinigten sich die vier Sängerinnen erstmals wieder zu nur drei gemeinsamen Auftritten: Einer davon fand am 16. April 2017 im Wiener Porgy Bess statt, wo die gereiften Damen, unbekümmert und experimentierfreudig wie einst, dem Publikum ein denkwürdiges Konzerterlebnis bescherten.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Peter Zimmermann Sommerserie, fünfter Teil Das bewegte Leben. Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts in Neuausgaben. Hans Henny Jahnn: Perrudja, Roman, Hoffmann Campe Verlag Boris Sawinkow: Das schwarze Pferd, Roman, Galiani Berlin (Übersetzung: Alexander Nitzberg)



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. TONspuren am Asitz 2. HaydnLandTage 3. Jazz im Hof St. Pölten "Hommage an Karl Hodina" ist der Titel des Konzerts am 17. August auf der neuen Tonspur-Bühne am Speichersee am Salzburger. Der im März verstorbene Karl Hodina war ein Großmeister am Akkordeon, Jazz-Pianist, Sänger und Komponist wunderbarer Wiener Lieder. Am kommenden Donnerstag treffen sich musikalische Freunde und Weggefährten am Asitz um ihren Kollegen zu ehren. Dazu zählen Peter Havlicek, Tommy Hojsa, Tini Kainrath und Bassist Joschi Schneeberger. Außerdem dabei: das Zipflo Weinrich Quartett, Rudi Koschelu Marie Theres Stickler und Roland Neuwirth. Hommage an Karl Hodina - Treffpunkt: Donnerstag, 17. August um 19.30 Uhr auf der Tonspur-Bühne am Asitz. Rohrau, Wien aber vor allem die Residenzen des esterházyschen Hofes im ungarischen Fertöd, in Eisenstadt, Halbturn und Kittsee waren die zentralen Wirkungsstätten von Joseph Haydn. Ab 24. August laden die "HaydnLandTage" im Rahmen der Haydn Festspiele Burgenland zu einer musikalischen Rundreise zu einigen dieser Orte. International renommierte Musiker/innen bespielen bis 3. September das s.g. HaydnLand, darunter Adam Fischer, Mischa Maisky und der Tenor Piotr Beczala. Zum ersten Mal hier zu Gast ist der Geiger Renaud Capuçon. Gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel wird er am 26. August um 19.30 Uhr im Liszt Konzerthaus Raiding Werke von Joseph Haydn sowie Franz Schubert interpretieren. Die "HaydnLandtage" dauern von 24. August bis 3. September. Von 16.-19. August ist wieder "Jazz im Hof St Pölten" im Barockgarten im Stadtmuseum angesagt. Das David Helbock Trio gestaltet den Eröffnungsabend des Jazzfests, das Raum für Modern Jazz in vielen Spielarten bietet. Lokale und internationale Musiker/innen sind in diesen drei Tagen zu erleben - etwa Mamadou Diabaté und Band, der Pianist Edouard Ferlet, der Bach reflektiert und der Austro-Brasilianische Perkussionist Luis Ribeiro. Akkordeon und Bassklarinette vereinen Jean-Louis Matinier und Michael Riessler am 18. August. Eine musikalische Reise durch Sardinien unternehmen Gavino Murgia, Michel Godard und Patrice Heral und das Finale bestreitet die Jazz Big Band Graz. "Jazz im Hof St Pölten" von 16.-19. August im Barockgarten im Stadtmuseum.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Geld frisst Welt. Wiederholung aus dem Jahr 1996 (1). Gestaltung: Helmut Waldert Die Welt als Narrenschiff. Die Bilderzählungen des Malers Pieter Bruegel (1). Gestaltung: Nikolaus Halmer Rolle rückwärts. Elvis, the King of Rock 'n' Roll (1). Gestaltung: Christa Nebenführ


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Gustav Mahler Kompositionspreis 2017. "Mein Herz ist wie ein Stein". Gestaltung: Angelika Benke Seit mehr als 20 Jahren versteht sich der Gustav Mahler Kompositionspreis, der gemeinsam von Stadt Klagenfurt und Musikforum Viktring alle zwei Jahre veranstaltet wird, als Motivation für Komponistinnen und Komponisten, sich auf neues Terrain zu begeben, das Zusammenwirken von improvisierter und notierter Musik neu zu erfahren und sich gleichzeitig mit vorgegebenen Texten auseinanderzusetzen. Die Ausschreibung 2016/17 war, wie schon seit vielen Jahren, dem Themenschwerpunkt "Menschenrechte" und "Würdigung indigener Völker" gewidmet, drei Texte von Sitting Bull, Winston Churchill und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai sollten ein inszeniertes Oratorium mit dem Titel "Mein Herz ist wie ein Stein" ergeben. Die Gewinner in diesem Jahr sind Katharina Klement (1963, Österreich), Krzysztof Knittel (1947, Polen) und Otto Wanke (1989, Tschechien), sie gestalteten je einen Akt des Oratoriums für vier Tasteninstrumente, Schlagwerk und Chor, das am 21.Juli 2017 im Stift Viktring unter der musikalischen Gesamtleitung von Christoph Cech uraufgeführt wurde.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten