Jetzt läuft auf Ö1:

Mittagsjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Gerald Kolbe


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Gerald Kolbe


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

Der österreichische Caritaspräsident über Zivilgesellschaft und Solidarität. - Gestaltung: Alexandra Mantler Oft wird behauptet, die Krisen nehmen überhand, und sie seien zusehends ausweglos. Eine Ansicht, die Caritas-Präsident Michael Landau entschieden zurückweist. Der Priester und Biochemiker ist überzeugt: "Jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Man muss dafür nicht an Wunder glauben. Es reicht der Glaube daran, dass das Gemeinsame letztlich stärker ist als das Trennende, dass das "Wir" mehr bewirken kann als jeder und jede von uns alleine. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn benutzen. Es liegt auch an uns, wie die Welt aussieht, in der wir leben". Nächstenliebe müsse dem Fernen und Fremden ebenso wie dem räumlich Nächsten und dem unmittelbaren Gegenüber gelten. Angesichts des Leidens so vieler Menschen, die von Hunger, Not, Gewalt und Ungerechtigkeit ausgebrannt werden, können und dürfe man nicht bloß Zuschauer bleiben, findet Landau. Menschen wollen das Gute und tun es nicht. Oder manchmal sogar das Gegenteil davon. Vieles bleibt bruchstückhaft im eigenen Leben. "Selbst die beste Antwort kann nicht alles erklären. Zugleich brauchen wir einander als Menschen wesentlich: Ohne ein Du wird keiner zum Ich". Caritas-Präsident Michael Landau teilt seine Gedanken über Glaube und Verstand, über Gott und Naturwissenschaft, über Freiheit, Verantwortung und Toleranz und darüber, das Gute zu tun und zu zweifeln. Und nicht zuletzt über die Renaissance der Zivilgesellschaft und die so entscheidende Solidarität - sowohl gegenüber dem Nächsten, als auch als Weltmaßstab. Denn ein geglücktes Leben gelingt nicht am anderen Menschen vorbei.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Gerald Kolbe


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Führungen durch die Loos-Räume in der Wiener Bartensteingasse Die Tanz-Performance "Pontifex" in Salzburg Führungen durch die Loos-Räume in der Wiener Bartensteingasse Leporello wandelte in der von Adolf Loos eingerichteten Wohnung in der Bartensteingasse Nr. 9 in der Nähe des Wiener Rathauses, wo heute die Musiksammlung der Wienbibliothek untergebracht ist. - Eine Reportage von Anna Soucek. Sommerszene 17: Premiere Navaridas Deutinger "Pontifex" Schon zweimal zierte er das Cover des US-Magazins Rolling Stone. Das Wall Street Journal nannte ihn "den Anführer der globalen Linken." Die Rede ist von Jorge Mario Bergoglio alias Papst Franziskus alias "Papa Pop". Dem Oberhaupt der katholischen Kirche widmet sich das Tanztheater- und Performanceduo Marta Navaridas und Alex Deutinger im dritten Teil von "Iconic Rhetorics", ihrer thematischen Reihe über zeitgenössische Führerfiguren, Volkslieblinge und Popikonen. Nach gefeierten Stücken in denen sie einmal Barack Obamas Nobelpreisrede, dann die Bekenntnisse der Lady Diana, Princess of Wales lustvoll re- und dekonstruierten, folgt nun der Pontifex mit seiner Rede zur Verleihung des Karlspreises für Verdienste um Europa. Premiere ist heute Abend im Rahmen der "Sommerszene 17" in Salzburg. Gestaltung: Roman Tschiedl


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. Blackberry - Brombeere oder Smartphone - über den Bedeutungswandel in Lied und Leben Die Neueinspielung der Carl Löwe Oper "Die drei Wünsche" führt zur Einkaufstour. Die Kaufhauskultur Wiens vor 1938 leitet in ihren musikalischen Verzweigungen zu den Klavierpartnern der Kaufhauserbinnen und den Kompositionen der Enkel. Es gibt Sonderangebote.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Wo ist die Birkenmaus? Christine Blatt und Stephan Resch erforschen und schützen seltene heimische Kleinsäuger. Teil 1: Ein schwarzer Strich am Rücken Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Birkenmaus gehört neben der Zwergmaus zu den kleinsten Nagetieren Europas. Sie wird rund acht Zentimeter groß und wiegt zehn Gramm. Man erkennt sie an ihrem schwarzen Strich am Rücken. Sie gehört zu den Springmäusen und zählt zu den seltensten Säugetieren. Nicht alles, was die Katze herbeischleppt, ist einfach "eine Maus". Die meisten Mäuse - Feldmaus, Wühlmaus, Waldmaus und Birkenmaus - gehören zu den Nagetieren. Es gibt aber auch die Spitzmäuse, die sich vorwiegend von Insekten ernähren. Um die Birkenmaus zu schützen, muss zunächst ihr Auftreten bestimmt werden. Sie zieht sich immer mehr zurück. Die Birkenmaus lebt in höheren Gegenden, über der Waldgrenze; in Hochmooren etwa. Dort bewegt sie sich bedächtig durch das Gebüsch, sie wirkt für den menschlichen Betrachter nicht hektisch.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Gute Reise

Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (1). Gestaltung: Beate Firlinger Die Ansätze des nachhaltigen Tourismus kamen weltweit und auch hierzulande bereits in den 1990er-Jahren auf. Es geht dabei um Formen der Fortbewegung und des Aufenthalts, die ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Verträglichkeitskriterien gleichermaßen erfüllen. Das heißt, nachhaltige Tourismusentwicklung versucht nicht nur, den Qualitätsansprüchen der Gäste Rechnung zu tragen. Sie eröffnet auch der ansässigen Bevölkerung wirtschaftliche Perspektiven, nimmt auf die Identität und die Integrität der bereisten Regionen Bedacht und ist dem Klima- und Umweltschutz verpflichtet. Nachhaltigkeit im Tourismus ist also kein ganz neues Themenfeld. Aktuell gewinnen ihre verschiedenen Aspekte aber verstärkt öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Vereinten Nationen 2017 zum "Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung" erklärt haben. Denn das globale Reisegeschäft boomt und schafft Erwerbsmöglichkeiten für Millionen von Menschen. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern hat der Tourismus starkes Potenzial, die Armut zu vermindern und den Wohlstand zu vergrößern. Gleichzeitig profitieren die lokalen Gemeinschaften an vielen Orten wenig vom steigenden Besucherandrang. Im Gegenteil: In den Zielgebieten kommt es oft höchst unnachhaltig zu Ressourcenverschwendung, Zerstörung der Lebensgrundlagen, unfairen Arbeitsbedingungen und Folklorisierung. Als Gegenentwurf zum "harten" Massentourismus kann "sanfter" Tourismus als ein Entwicklungsmotor fungieren, der die regionale Wertschöpfung und Prosperität befördert. Das betrifft besonders ärmere Länder, gilt aber auch in unseren Breiten, wo strukturschwache Gegenden mit den Problemen der Abwanderung und Überalterung schwer zu kämpfen haben. In den vergangenen Jahren entstanden daher zahlreiche Initiativen und Netzwerke, die im Zusammenspiel von Urlaubsangeboten, Mobilitätslösungen und Regionalentwicklung den ländlichen Raum bewegen und neu beleben wollen. Doch wie nachhaltig gestaltet sich der österreichische Fremdenverkehr tatsächlich? Wo stößt das Konzept an seine Grenzen? Welche Kenntnisse in Sachen nachhaltiges Tourismusmanagement sind in der Branche gefordert? Welche Modellregionen und Pilotprojekte weisen den Weg in Richtung authentische Gastlichkeit, bodenständige Kulinarik und umweltfreundliche Entschleunigung abseits des eigenen Autos? Was können Hotellerie, Gastronomie und Freizeitunternehmen zum regionalen Aufschwung beitragen? Beate Firlinger erkundet Positionen und Destinationen, die eine gute Reise und nachhaltige Erholung versprechen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Daten-Gesellschaft

Worauf sind wir programmiert? (1). Gestaltung: Sarah Kriesche Auf internationalen Konferenzen, in der Politik, in der Literatur oder in den Medien: Immer wieder ist vom "Geschäft mit unseren Daten" und "neuen Daten-Gesellschaftsformen" die Rede. Utopie und Dystopie scheinen diesen Gesellschaftsweg Hand in Hand entlang zu schreiten. Visionen der gemeinsamen, vernetzten, Welt, in der autonome Maschinen für ein weltweites Grundeinkommen sorgen - und die Menschen sich auf geistige, kreative, intellektuelle Themen fokussieren können -, stehen Schreckensszenarien von Überwachungsstaaten gegenüber, in welcher Menschen, von Algorithmen kontrolliert und ihre Autonomie an Maschinen verloren haben. Fest steht, dass das Geschäft mit Daten zu einer Säule des Kapitalismus avanciert ist. Fest steht aber auch, dass die Art und Weise, wie Daten mittlerweile generiert, aus- und wiederverwertet werden, eine Kampfansage an die Demokratie und ihre Grundwerte darstellt. Sarah Kriesche beleuchtet den Einfluss von Daten auf die Wirtschaft, Verbrechen, Krieg und Demokratie.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein wahrer Europäer

Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (1). Gestaltung: Gerhard Hafner Vor 250 Jahren, 25. Juni 1767. Im Alter von 86 Jahren stirbt der Komponist Georg Philipp Telemann in Hamburg. Mehr als die Hälfte seines Lebens war Telemann "Director Musices" der Hansestadt. Über sein langjähriges Hamburger Wirken hinaus war er eine der prägenden und wichtigen Gestalten des europäischen Barock. Er verstand es, die vielen unterschiedlichen Musikstile seiner Zeit zu adaptieren und zu vermischen. Telemann war der freundliche, brillante, humorvolle Geist unter den Komponisten der galanten Zeit, stets darauf bedacht sein Publikum zu unterhalten und den Musikern keine unspielbaren Stücke auf den Leib zu komponieren. Dabei fielen dem gebürtigen Magdeburger die Melodien nur so in den Schoß. Wie es dazu kam, hat er in seiner humorvollen Autobiografie von 1740 erzählt. Gegen alle Widerstände in der Familie folgte er seiner Berufung zum Musiker und bescherte den Zeitgenossen jahrzehntelang ungetrübtes musikalisches Glück. Mehr als 3600 Werke umfasst Telemanns Oeuvre, geistliche Choräle, Opern, Orgelstücke, aber auch Sinfonien für Orchester. Bis ins hohe Alter brach er als Komponist immer wieder zu neuen Ufern auf. So hat er etwa eine eigene Monatszeitschrift herausgegeben, den "Getreuen Musikmeister", den man auch abonnieren konnte. Die eine Ausgabe endete mit einem Sonatensatz, und wenn man die ganze Sonate spielen wollte, musste man sich die nächste Ausgabe kaufen, fast wie im Groschenroman. Als innovativer Konzertunternehmer etablierte er zudem an seinen Wirkungsorten Leipzig, Frankfurt am Main und Hamburg ein bürgerliches Musikleben, das bis heute fortwirkt. Die "Telemann"-Musikviertelstunde versucht die unterschiedlichen Facetten Telemanns und seines kompositorischen Schaffens zu beleuchten. Dabei wird unter anderem die Botschafterin des neugegründeten Netzwerkes der Telemannstädte, die international gefeierte Blockflötistin, Dorothee Oberlinger zu Wort kommen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. "Der Feldherr und der Philosoph" - Joseph Haydns Namenssymphonien "Le Matin" - "Laudon" - "Die Uhr"; von den frühesten bis zu den ganz späten Werken finden sich Beinamen zu Haydns Symphonien. Die meisten sind aber keineswegs vom Meister selbst - aber manche ließ er gelten, weil sie den Verkauf förderten. Leider behindern aber unverständliche Kosenamen oftmals den Blick und das Gehör für den wirklichen Gehalt einer Symphonie.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Burgenland. "Unser Maximilian". Von Richard Berczeller. Aus dem Englischen von Jacqueline Csuss. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Stefan Suske Die Lebensgeschichte des Richard Berczeller beginnt 1902 in Ödenburg/Sopron. Nachdem seine Familie nach dem Sturz der Räteregierung im August 1919 Ungarn aus politischen Gründen verlassen musste, ließ sie sich zunächst in Wiener Neustadt und dann im burgenländischen Sauerbrunn nieder. Der Vater, Adolf Berczeller, der für die Ungarische Sozialdemokratische Partei aktiv gewesen war, beteiligte sich aktiv am Aufbau einer Verwaltung für das neue österreichische Bundesland. Richard Berczeller studierte ab 1920 in Wien Medizin und arbeitete anschließend als praktischer Arzt in Mattersburg. 1934 schloss er sich den illegalen Revolutionären Sozialisten an. Unmittelbar nach dem so genannten Anschluss im März 1938 wurde er gemeinsam mit den meisten übrigen Mattersburger Juden verhaftet. Über Frankreich und die Elfenbeinküste gelang Richard Berczeller 1941 die Ausreise in die USA, wo er sich in New York eine neue Existenz als Arzt aufbaute. In den sechziger Jahren verfasste er mehrere Bücher und einige seiner Kurzgeschichten wurden in der Zeitschrift "New Yorker" veröffentlicht. Darin beschreibt er sein Leben im Wien der 20er und 30er Jahre als Medizinstudent und Filmschauspieler unter dem später in Hollywood berühmt gewordenen Regisseur Michael Curtiz, seine Erfahrungen als Jungarzt im Burgenland, seine Inhaftierung durch die Nazis, seine Flucht und letztlich sein Leben in den USA. Stefan Suske liest die Erzählung "Unser Maximilian".


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. styriarte-Konzert als Club Exklusiv 2. Europäisches Forum Alpbach 3. Internationale Konzerttage Stift Zwettl 1. WASSERMUSIK Ein Konzert im Rahmen der styriarte Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suite Nr. 1 in F Georg Philipp Telemann: Hamburger Ebb' und Fluth Orchestersuite "La Bourse" (Die Börse) Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suite Nr. 2 in D Concentus Musicus Wien Stefan Gottfried, Leitung Cembalo Michael Dangl, Lesung Di, 11. Juli 2017 20:00 Uhr Helmut-List-Halle, Graz Radioübertragung: Fr., 4. August, 19.30 Uhr, Ö1 2. Europäisches Forum Alpbach Die interdisziplinäre Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur Das Spannungsfeld zwischen "Konflikt Kooperation" 16. August bis 01. September 2017 3. Internationale Konzerttage Stift Zwettl unter der Leitung von Prof. Ludwig Güttler 01. - 09.07.2017 Sa. 01.07.2017, 18:00 Uhr - Stiftskirche Elisabeth Ullmann - Egedacher-Orgel Leipziger Bach-Collegium Ludwig Güttler - Leitung, Trompete und Corno da Caccia Werke von Johann Sebastian Bach, Tomaso Albinoni, Georg Philipp Telemann, John Stanley, Jehan Alain u.a. So. 02.07.2017, 15:00 Uhr - Bibliothek Kathrin Bäz-Lösch - Flöte, Katharina Engelbrecht - Violine, Magdalena Eber - Viola, Jan Ryska - Violoncello (Mitglieder des Stratos-Quartett, Österreich) Werke von W.A. Mozart, F. Schubert, J. Haydn u.a. Sa. 08.07.2017, 18:00 Uhr - Bibliothek Solistenensemble Virtuosi Saxoniae Ludwig Güttler - Trompete und Corno da Caccia, Leitung Werke von Johann Sebastian Bach, Alessandro Marcello, Georg Philipp Telemann, Maurizio Cazzati, Heinrich Ignaz Franz Biber und Franz Benda So. 09.07.2017, 11:00 Uhr - Festsaal Sächsisches Vocalensemble Matthias Jung - Leitung Matineekonzert a capella: Romantische Chormusik von R. Schumann, J. Brahms, F. Mendelssohn-Bartholdy So. 09.07.2017, 15:00 Uhr - Stiftskirche Gesangssolisten Sächsisches Vocalensemble Solistenensemble Virtuosi Saxoniae Ludwig Güttler - Leitung, Trompete und Corno da Caccia Jan Dismas Zelenka - Magnificat C-Dur, zwei Psalmen für Chor, Streicher und B.c., Johann Sebastian Bach - Motette BWV 227 "Jesu meine Freude" u.a.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger. Es ist jetzt gerade einen Monat her, dass der tschechische Dirigent Jiri Belohlavek gestorben ist - wir haben auch hier in "Des Cis" darüber berichtet. Belohlavek hat im Jahr 1991 das Stabat mater von Antonin Dvorak schon einmal aufgenommen. Damals begann gerade seine internationale Karriere. 25 Jahre später dirgierte er - ebenfalls in Prag - eine zweite Einspielung dieses Werkes, es war seine letzte Aufnahme, er stand dabei schon schwer unter Chemotherapie. Man ist versucht, diesem Umstand die besondere Intensität und Innigkeit zuzuschreiben, die da miterlebt werden kann.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Anleitung zum Widerstand. Gäste: Prof. Dr. Timothy Snyder, Yale University und IWM Dr. Martin Pollack, Historiker. Moderation: Philipp Blom. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Der Historiker Timothy Snyder beschäftigt sich mit den Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Osteuropa. Gleichzeitig ist er auch ein kritischer Beobachter der Gegenwart, besonders in seiner Heimat - den USA - wo er den Weg zur Diktatur schon geebnet sieht. In seinem neuen Buch "Über Tyrannei" schreibt Timothy Snyder über das Gefahrenpotential der Aushöhlung der Demokratie und formuliert Prinzipien, die den Widerstand möglich machen. Gemeinsam mit Moderator Philipp Blom denken Timothy Snyder und der österreichische Zeithistoriker Martin Pollack darüber nach, wie sicher Demokratien wirklich sind, wie sich demokratische Prozesse aushebeln lassen, und man und frau sich dagegen widersetzen können, denn: wir sind zwar nicht klüger als die Menschen, die Faschismus und Kommunismus erlebten, aber wir können aus ihren Erfahrungen lernen. Sie sind herzlich eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen. Die Redaktion freut sich auf ihre Statements per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der bekannten Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Aus Anlass des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann: Die visionären "Pariser Quartette" sowie die dramatische, vom 84jährigen Telemann komponierte Kantate "Ido". Präsentation: Christian Scheib Am 25. Juni des Jahres 1767, also vor 250 Jahren, ist Georg Philip Telemann im - für damalige Verhältnisse - Methusalem-artigen Alter von 86 Jahren verstorben. Schöpferisch tätig, und zwar an ästhetisch vorderster Front, war er bis in die letzten Monate seines langen Lebens. Aus deutscher Sicht waren im 18. Jahrhunderts die Stile, die da so unterschiedlich aus Italien und Frankreich kamen, eine Herausforderung dazu, durch eine Synthese etwas Drittes, Eigenständiges zu entwickeln. Kaum jemand war darin so virtuos, wie Georg Philipp Telemann. Seine kammermusikalischen Werke sind eben auch in Paris beliebt und 1737 verbringt er dann einige Monate dort, um zu recherchieren, zu komponieren und mit den angesagtesten Pariser Instrumentalvirtuosen aufzutreten. Dabei entstanden unter anderem die sechs sogenannten "Pariser Quartette". Und selten klang deutsche Musik so französisch. Über die dramatische Kantate "Ino", komponiert mit 84 Jahren, die in diesem "Ö1 Konzert" auch zu hören ist, heißt es: "Deutsche Kontrapunktik, italienische Melodiesprache und französische Orchestrationskunst lässt Telemann hier am Gipfel seiner eigenen Musiksprache als seinen unverwechselbaren Personalstil auf der Schwelle zur Klassik miteinander verschmelzen." "Ein Lulli wird gerühmt; Corelli lässt sich loben; nur Telemann allein ist übers Lob erhoben", meinte ein Zeitgenosse über Georg Philipp Telemann, einen musikalischen Tausendsassa, der - wie kaum einer seiner Kollegen - in sämtlichen musikalischen Stilen firm war. Ob italienischer, französischer Stil oder vermischter Geschmack, bei Telemann findet sich alles. An die tausend Orchesterwerke soll er komponiert haben, dazu etliche Jahrgänge an Kirchenkantaten, Opern, Oratorien, Kammermusik etc. Darüberhinaus hielt er als Generalmusikdirektor Hamburgs über viele Jahre die musikalischen Zügel der Hansestadt fest in der Hand. 1765 komponierte er "Ino", 1767 komponierte er noch eine Markus-Passion. Wenige Wochen später, am 25. Juni, starb Telemann im Alter von 86 Jahren.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Von wilden Kerlen, heißen Nächten und Göttern in Weiß. Die kleine, schnelle Literatur aus der Trafik. Er wirkt wie ein Produkt aus vergangenen Zeiten und hat dennoch in einer Nische überlebt. Der Heftroman ist in Trafiken und Bahnhofsbuchhandlungen zu haben, für wenig Geld bietet er seinen Lesern auf vierundsechzig Seiten Spannung, Romantik und Abenteuer sowie ein Happy End, das sich in der Woche darauf garantiert wiederholt. Ein Porträt eines Relikts der Trivialliteratur. Gestaltung: Tanja Rogaunig Randnotizen: Lothar Bodingbauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Die "Krankheit" vor dem großen Auftritt. Rudi ist sauer. In der Schule musste Mimi Maus ein Referat halten. Sie hat so etwas zuvor noch nie gemacht und war daher verständlicherweise unglaublich aufgeregt. Ein paar andere Schüler haben sie dann ausgelacht. So etwas geht nicht, findet der Radiohund und um Mimi Maus zu zeigen, dass sie mit dieser "Krankheit" nicht alleine ist, hat sich Rudi mit einer Expertin auf diesem Gebiet unterhalten: Claudia Waldherr, Schauspielerin. Sie findet, genau wie Rudi, dass Lampenfieber ganz normal ist und in gesundem Maße auch dazugehört. Von ihr hat er sich auch Tipps und Tricks geholt, mit denen alle kommenden Referate, Vorspielabende und Prüfungen mit Sicherheit ein voller Erfolg werden. Claudia Waldherr: "Ich bin jetzt schon seit sieben Jahren ungefähr Schauspielerin und ganz am Anfang war es so, dass ich wirklich zwei, drei Nächte vorher nervös war und nicht gut schlafen konnte, aber mittlerweile hab ich das ganz gut im Griff und dann bin ich am Tag selber aufgeregt. Dieses bisschen Aufregung gehört dazu. Ich bin auch immer noch aufgeregt, wenn meine Mama zuschauen kommt." Gestaltung: Lea Heurteur


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Hubert Christian Ehalt im Gespräch mit der Autorin und Kolumnistin Julya Rabinowich (Mitschnitt aus dem Großen Sendesaal vom 3. April 2017) Bearbeitung: Haimo Godler Die großen Werte, die sich in der Neuzeit herausgebildet und im Zeitalter der Aufklärung akzentuiert haben, das "Gute, Wahre und Schöne", wurden in der Postmoderne entscheidend zurückgedrängt. Man kann den Eindruck gewinnen, dass Ästhetisierung aller Subjekte und Objekte zu einer Hauptanstrengung der gegenwärtigen Welt geworden ist. Unsere Welt muss nicht länger nur unter Kontrolle sein, beherrschbar, berechenbar, kartografiert - sie muss auch apart erscheinen. Das gilt für den einzelnen Körper in jedem seiner Stadien, aber auch für unsere Tiere, deren natürliche Schönheit durch Überzüchtungen in Absurdität abgleitet, unsere Lebensmittel, jenes Obst und Gemüse, deren Spannkraft genauso wenig Dellen zeigen darf wie unsere Hinterteile, unser Wohnen, unser Sterben. Der Begriff der schönen neuen Welt eröffnet mannigfaltige Möglichkeiten - von künstlerischem Aspekt bis zum atemberaubenden Zwang, sich natürlichen Prozessen zu widersetzen, um noch seinen berechtigten Platz sichern zu können - in Partnerschaft und Berufsleben. Was kostet also unsere neue Welt? Hubert Christian Ehalt erörtert diese Fragen gemeinsam mit der Schriftstellerin Julya Rabinowich.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Und ewig lockt die Prärie. Americana von Amerikanern - und anderen Vier neue Alben spielen mit den Topoi des weiten Westens und seiner Musik. Man muss dafür nicht selbst made in USA sein, demonstriert die junge englische Sängerin Holly Macve auf hinreißende Art, während ihr Landsmann Peter Perret, Urgestein des britischen Pop, erklärt, wie der Wilde Westen erobert wurde. Bonnie Prince Billy, sanfter Held des Alternative Country, huldigt einem zu Lebzeiten nicht unumstrittenen Großen des Genres: Merle Haggard, seit letztem Jahr ein blinkender Stern am Musikhimmel, wäre heuer 80 geworden. Joe City Garcia, aus New Mexico in die kalifornische Wüste gezogen, besingt den Geist der Joshua Trees, mit Verbindungen auch nach Österreich.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das wilde Kurdistan. Geschichte und Mythen von einer Ethnie ohne Staat. Mit Walter Posch, Turkologe und Iranist, Forscher am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Landesverteidigungsakademie in Wien. Gestaltung: Martin Adel Jugendliche Karl May-Leser/innen kannten bis vor einigen Jahrzehnten noch "Durchs wilde Kurdistan", den 2. Band des ehemals berühmten Orient-Romanzyklus. Abgesehen von den spannenden Abenteuern bekam man mit, dass sich Kurdistan irgendwo zwischen dem Vorderen Orient und West-Asien befinden mochte. Städtenamen beflügelten eher die Fantasie, als dass sie zu einer konkreten geographischen Bestimmung und Vorstellung beitrugen. Viel später waren es dann Terroranschläge (auch in Wien), die die "Kurden" ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung "schossen". Dennoch: Bis in die 2000er-Jahre fehlte jede namentliche Nennung dieser "Ethnie" in politischen Dokumenten oder Stellungnahmen. Erst im Irakkrieg tauchten sie als offizielle Verbündete der USA im Kampf gegen Saddam Hussein auf. Es gibt eben keinen Staat "Kurdistan", obwohl es (z.B.) selbst der seit Jahrhunderten tief gespaltene Libanon geschafft hat, im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Staat zu werden. Warum also gibt es bis heute keinen Staat der Kurden? Liegt es daran, dass Kurden im Wesentlichen in vier verschiedenen Staaten leben (in der Türkei, im Iran, im Irak und in Syrien)? - dass sie in mindestens zwei Hauptsprachen und regional noch in einigen weiteren sprechen? Dass sie verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören und darüber hinaus auch noch völlig verschiedenen, politischen Zielvorstellungen anhängen? Die anti-etatistische (also Eigenstaatlichkeit ablehnende) und revolutionäre Grundhaltung insbesondere der PKK in der Türkei (etwa) ist nicht vereinbar mit dem Clanwesen der nordirakischen Kurden. Oder: Gehören nun die Jesiden zu den Kurden oder nicht? Und noch verwirrender: Auch unter den IS-Kämpfern soll es mehr als einen Kurden geben! Und doch zählen die Peshmerga zu den Helden des Westens im Kampf gegen dieses Terror-Regime!


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Nach dem Ende der Sanktionen öffnet sich der Iran gegenüber dem Westen - in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Lage in der Kultur bleibt widersprüchlich und nicht sehr erfreulich. - Gestaltung: Reinhard Baumgarten Laut Artikel 24 der Verfassung der Islamischen Republik darf es zwar im Iran keine Zensur geben. "Die Meinungsfreiheit in Publikation und Presse wird gewährleistet?", heißt es dort vielversprechend. Allerdings heißt es weiter: "? es sei denn, die Grundlagen des Islams und die Rechte der Öffentlichkeit werden beeinträchtigt." Irgendwie werden die Grundlagen des Islam nach Meinung der herrschenden Kleriker sehr häufig verletzt, denn Künstlerinnen, Autoren, Musiker, Verleger, Filmemacher - sie alle klagen über und leiden unter der allgegenwärtigen Zensur in Kultur und Kunst.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Woher wir kommen. Von Birgit Dalheimer "Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass alle bekannten Lebensformen, inklusive des Menschen, durch einen langen Prozess der Evolution entstanden sind". Dieser Satz brachte Lehrer in einigen US-Bundesstaaten lange Zeit in ernste Schwierigkeiten. Sollte der Rest der Natur sich auch irgendwie evolviert haben - der Mensch ist von Gott geschaffen. Diese Ansicht sah der Lehrplan kompromisslos vor. Erst 1967 wurde das Gesetz aufgehoben, das verbot, die Abstammung des Menschen von einfacheren Lebensformen zu unterrichten. Im selben Jahr errechneten zwei Wissenschafter der University of Berkley in Kalifornien, dass der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe vor "nur" rund 5 Millionen Jahren gelebt haben muss. In der Wissenschaft waren die Grundprinzipien der Evolutionstheorie längst akzeptiert. Über manche Details wird bis heute diskutiert. Die öffentliche Diskussion hingegen wird mancherorts bis heute von Kreationisten verschiedener Spielarten beeinflusst.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Andreas Felber. Vienna Blues Spring 2017: 40 Jahre Mojo Blues Band. Als "spielfreudiger Brauchtumsverein" beschreibt sich die Mojo Blues Band selbstironisch auf ihrer Homepage. 40 Jahre nach der Gründung und 15 Jahre nach der Neubesetzung gilt die Wiener Formation um Sänger-Gitarrist und Mundharmonika-Spieler Erik Trauner als europaweit anerkannte Institution in Sachen Chicago-Blues, wobei auch immer wieder Abstecher in Richtung R B und Boogie unternommen werden. Zudem sollte man nicht vergessen, dass der Formation 1988 mit der Zydeco-infizierten Nummer "Rosa Lee" Hitparaden-Erfolge feierte. Am 9. April 2017 zelebrierte die Mojo Blues Band im Rahmen des "Vienna Blues Spring" ihren 40. Geburtstag, verstärkt durch die stimmstarken Gäste Gisele Jackson und Petra Toyfl und die aus Tom Müller und Lisi Stiger (Saxofone) bestehende "Horn Section". Andreas Felber präsentiert die Höhepunkte des Abends im Wiener Theater Akzent.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Julia Zarbach Krimis der Saison Steve Hamilton: Das zweite Leben des Nick Mason, Thriller, Droemer Verlag (Übersetzung: Karin Diemerling) Federico Axat: Mysterium, Thriller, Atrium Verlag (Übersetzung: Matthias Strobel) Jérôme Leroy: Der Block, Kriminalroman, Nautilus Verlag (Übersetzung: Cornelia Wend) Matteo Strukul: Mila, Thriller, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Ingrid Ickler) Ungute Geschichten Jussi Adler Olsen: Selfies, Thriller, dtv (Übersetzung: Hannes Thiess) Maurizio Torchio: Das angehaltene Leben, Roman, Zsolnay Verlag (Übersetzung: Annette Kopetzki) Castle Freeman: Auf die sanfte Tour, Roman, Nagel Kimche Verlag (Übersetzung: Dirk van Gunsteren) China Miéville: Dieser Volkszähler, Roman, Liebeskind Verlag (Übersetzung: Peter Torberg) Lawrence Osborne: Denen man vergibt, Roman, Wagenbach Verlag (Übersetzung: Reiner Pfleiderer)



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. styriarte-Konzert als Club Exklusiv 2. Europäisches Forum Alpbach 3. Internationale Konzerttage Stift Zwettl 1. WASSERMUSIK Ein Konzert im Rahmen der styriarte Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suite Nr. 1 in F Georg Philipp Telemann: Hamburger Ebb' und Fluth Orchestersuite "La Bourse" (Die Börse) Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suite Nr. 2 in D Concentus Musicus Wien Stefan Gottfried, Leitung Cembalo Michael Dangl, Lesung Di, 11. Juli 2017 20:00 Uhr Helmut-List-Halle, Graz Radioübertragung: Fr., 4. August, 19.30 Uhr, Ö1 2. Europäisches Forum Alpbach Die interdisziplinäre Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur Das Spannungsfeld zwischen "Konflikt Kooperation" 16. August bis 01. September 2017 3. Internationale Konzerttage Stift Zwettl unter der Leitung von Prof. Ludwig Güttler 01. - 09.07.2017 Sa. 01.07.2017, 18:00 Uhr - Stiftskirche Elisabeth Ullmann - Egedacher-Orgel Leipziger Bach-Collegium Ludwig Güttler - Leitung, Trompete und Corno da Caccia Werke von Johann Sebastian Bach, Tomaso Albinoni, Georg Philipp Telemann, John Stanley, Jehan Alain u.a. So. 02.07.2017, 15:00 Uhr - Bibliothek Kathrin Bäz-Lösch - Flöte, Katharina Engelbrecht - Violine, Magdalena Eber - Viola, Jan Ryska - Violoncello (Mitglieder des Stratos-Quartett, Österreich) Werke von W.A. Mozart, F. Schubert, J. Haydn u.a. Sa. 08.07.2017, 18:00 Uhr - Bibliothek Solistenensemble Virtuosi Saxoniae Ludwig Güttler - Trompete und Corno da Caccia, Leitung Werke von Johann Sebastian Bach, Alessandro Marcello, Georg Philipp Telemann, Maurizio Cazzati, Heinrich Ignaz Franz Biber und Franz Benda So. 09.07.2017, 11:00 Uhr - Festsaal Sächsisches Vocalensemble Matthias Jung - Leitung Matineekonzert a capella: Romantische Chormusik von R. Schumann, J. Brahms, F. Mendelssohn-Bartholdy So. 09.07.2017, 15:00 Uhr - Stiftskirche Gesangssolisten Sächsisches Vocalensemble Solistenensemble Virtuosi Saxoniae Ludwig Güttler - Leitung, Trompete und Corno da Caccia Jan Dismas Zelenka - Magnificat C-Dur, zwei Psalmen für Chor, Streicher und B.c., Johann Sebastian Bach - Motette BWV 227 "Jesu meine Freude" u.a.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gute Reise. Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (1). Gestaltung: Beate Firlinger Die Daten-Gesellschaft. Worauf sind wir programmiert? (1). Gestaltung: Sarah Kriesche Ein wahrer Europäer. Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (1). Gestaltung: Gerhard Hafner


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Musikfest 2017. "Le Marteau sans maître" und zehn aktuelle Perspektiven auf eines der zentralen Werke des Serialismus der 1950er Jahre. Gestaltung: Nina Polaschegg Le Marteau sans maître ("Der herrenlose Hammer") ist ein Frühwerk von Pierre Boulez. Es gilt als Meilenstein der Musikgeschichte und bewegte die Gemüter der Uraufführung 1955 in Baden-Baden. Ein rein seriell durchorganisiertes Werk für Alt und sechs Instrumente in wechselnder Besetzung nach Gedichten von René Char. Es ist zugleich eine der wenigen Kompositionen, die der vor etwas mehr als einem Jahr verstorbene Komponist und Dirigent im Laufe seines langen Lebens nicht umgearbeitet hatte. Das Ensemble PHACE verbeugt sich posthum bei dem stets fragenden und reflektierenden, dabei emsig bis zu seinem Tod im Alter von 90 Jahren immer wieder auch mit Nachwuchsmusikerinnen und Musikern arbeitenden Pierre Boulez nicht nur mit der Aufführung des gut halbstündigen Werkes. PHACE und das Konzerthaus haben zudem Kompositionsaufträge erteilt. Zehn Komponist/innen der jüngeren und mittleren Generation haben kompositorische, auf "Le Martreau sans Maître" reflektierende Miniaturen zum Konzertabend beigesteuert.


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Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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Die Ö1 Klassiknacht

dazw. 03:00 Uhr Nachrichten