Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Hörspiel

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die vielen Gesichter der Gerechtigkeit". In der Woche des Ö1 Schwerpunkts "100 Jahre Erste Republik" macht sich der Literatur- und Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk "Gedanken für den Tag" über die vielen Gesichter der Gerechtigkeit. - Gestaltung: Alexandra Mantler Am 11. November 1918 unterzeichneten die Entente-Mächte und Deutschland im französischen Compiègne einen Waffenstillstand und beendeten damit den Ersten Weltkrieg. Am 12. November 1918 um 15.00 Uhr erfolgte von der Parlamentsrampe aus die Ausrufung der Republik Österreich. In der Woche des Ö1 Schwerpunkts "100 Jahre Erste Republik" macht sich der Literatur- und Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk "Gedanken für den Tag" über die vielen Gesichter der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit genießt in unserer Welt ein hohes Prestige. Wer möchte nicht, dass es gerecht zugeht? Wer möchte schon selbst als ungerecht gelten? Wer möchte nicht gerecht behandelt werden? Wie gerecht geht es in der Welt, in der wir leben, zu? Und ist eine vollständig gerechte Welt überhaupt denkbar? Gerechtigkeit ist ein Phänomen, das für den sozialen Zusammenhalt einer Gemeinschaft unverzichtbar ist. Aber ganz so einfach ist es mit der Gerechtigkeit nun auch wieder nicht - in bestimmten Konfliktsituationen denken nicht selten beide Kontrahenten, dass der jeweils andere ungerecht ist. Gerechtigkeit gründet auf moralischen Urteilen und ist stets eingebettet in ein bestimmtes Wertesystem. In modernen Gesellschaften wird darum und darüber gestritten, was gerecht ist und was nicht. Gerechtigkeit beinhaltet aber nicht nur eine Bewertung nach vorgegebenen Maßstäben, sondern ist immer auch ein Affekt. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, der gerät in die Situation, wie er sich gegenüber dem erlittenen Unrecht verhalten soll. Revanche und Rache sind dabei ein verführerisches Angebot. Wer für eine gerechte Welt kämpfen will, der sieht sich mit der Frage konfrontiert, welche Mittel legitim sind, um dieses hehre Ziel zu erreichen und ob es nicht unter Umständen moralisch besser wäre, auf die Durchsetzung absoluter Gerechtigkeit zu verzichten, um nicht neues Unrecht zu stiften.


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello

Junger Mann im Burgtheater Familienfahnen und Zeit im Bild Junger Mann im Burgtheater Für seinen jüngsten Roman "Junger Mann" hat sich Wolf Haas an seine Kindheit und Jugend in den 1960er und 1970er Jahren auf dem Salzburger Land erinnert. Mit 13 verliebt sich der Protagonist unsterblich und beginnt eine radikale Abmagerungskur. Das einzige Problem: seine Angebetete Elsa ist verheiratet mit dem Lastwagenfahrer Tscho. Doch sein Ferienjob auf der Tankstelle hat den großen Vorteil, dass er immer genau weiß, wann Elsas Mann gerade nach Griechenland oder in ein noch ferneres Land aufgebrochen ist. Eines Tages taucht Tscho aber doch überraschend zwischen Diesel-Zapfsäule und Tankstellenshop auf und macht dem jungen Mann ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Heute Abend liest der Schriftsteller im Burgtheater in Wien aus seinem Roman. - Gestaltung: Hanna Ronzheimer Familienfahnen und Zeit im Bild Die bildende Künstlerin Linde Waber stammt aus einer erstaunlichen Familie, die eine Reihe von Filmstars, Wissenschafter, Künstler und Olympia-Sieger hervorgebracht hat. Sie alle waren oder sind Nachfahren von Franz Bernert, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts völlig mittellos nach Wien kam und sich mit viel Energie hocharbeitet hat, Stadtbaumeister wurde, sich sozial engagierte und einige Gründerzeithäuser errichtete. Eines davon steht am Gaußplatz 11, in dem Urenkelin Linde Waber heute lebt, arbeitet und unter anderem diese Familiengeschichte künstlerisch aufgearbeitet hat. Das Ergebnis wird morgen erstmals bei der Ausstellungseröffnung "Familienfahnen" im Kulturverein "Aktionsradius" im Erdgeschoss des Hauses Gaußplatz 11 gezeigt. Im Sinne eines Familienprojekts hat sich Linde Wabers Sohn - also Bernerts Ururenkel - als Historiker damit beschäftigt und hält an dem Abend einen Vortrag über die Wiener Gründerzeit. Danach geht es für Linde Waber bereits zum nächsten Termin. Die Künstlerin eröffnet am 15. November in der Wiener Galerie Amart ihre Ausstellung "Zeit im Bild". Die Herausforderung ist dort, 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu füllen, sagt Linde Waber, die diese Hürde mit Bravour bewältigen wird. - Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Verschwommene Rhythmen bei Dvorak, Debussy vertont die Bewegungen eines Jongleurs, Musik zur Gründung der 1. Republik und dem Ende der Monarchie genau heute vor 100 Jahren. Wien, November 1918: in der Staatsoper erklingt Richard Strauss' Salome, Schönberg gründet seinen "Verein für musikalische Privataufführungen", vor dem Parlamentsgebäude wird am 12.11. die Erste Republik "Deutschösterreich" ausgerufen.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Nicolas Straube über leuchtende Haie der Tiefsee. Teil 1: Auf der Suche nach seltenen Exemplaren Gestaltung: Anja Petersen Redaktion: Renate Pliem Laternenhaie haben sich an das Leben in der Tiefsee angepasst. Ihren Namen ver-danken sie speziellen Leuchtorganen, die sie an den Flanken, der Schwanzflosse und an der Bauchseite besitzen. Die Leuchtorgane dienen den Haien nicht nur dazu, mit ihren Artgenossen zu kom-munizieren. Sie nutzen sie auch, um sich zu tarnen, indem sie das Restlicht imitie-ren, das von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee dringt. Die Folge ist, dass ihre Körperkonturen von unten nicht mehr wahrnehmbar sind. Sie machen sich vor Räubern quasi unsichtbar. Bislang haben Forscher über 50 verschiedene Arten von Laternenhaien entdeckt. Einer der bekanntesten ist der Zwerg-Laternenhai, der nur eine Größe von etwa 18 Zentimetern erreicht. Er gilt - neben dem Zylindrischen Laternenhai - als einer der kleinsten Haie der Welt. Laternenhaie leben hauptsächlich in Tiefen zwischen 200 bis 2000 Metern. Den bisherigen Rekord hält ein Exemplar, das von Forschern am Nordatlantischen Rücken entdeckt und fotografiert wurde - in über 3.000 Metern Wassertiefe.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg Spezial "1918"

Anatomie einer Zeitwende. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer, Tanja Malle, Sabine Nikolay, Wolfgang Ritschl und Peter Zimmermann *Epochenende. Ein Imperium zerfällt* Vor 100 Jahren, am 12. November 1918, wird die Erste Republik ausgerufen. Noch trägt sie einen ungewöhnlichen Namen, nämlich: Deutschösterreich. Um die Zukunft des neuen Staates herrscht Verwirrung, ebenso wie um seine territorialen Grenzen. Mit Ende des Ersten Weltkriegs ist die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn Geschichte, die Bevölkerung traumatisiert. Die Gesellschaft muss sich neu erfinden - politisch und wirtschaftlich. Teil 1 widmet sich der Vorgeschichte der Ersten Republik und der Suche nach einem neuen Selbstverständnis. Teil 2 zeichnet nach, was ab 1918 rund um "Deutschösterreich" passiert. Teil 3 schildert, wie sich eine erschütterte Gesellschaft neu aufstellt und Teil 4 skizziert den Kollaps der Wirtschaft und fragt nach, welche Lehren sich aus den Anfangsjahren der Ersten Republik ziehen lassen. Die Erste Republik trägt zunächst einen ungewöhnlichen Namen: Deutschösterreich. Noch am Gründungstag, dem 12. November 1918, beschließt die Provisorische Nationalversammlung, dass der neue Staat ein Teil der drei Tage zuvor ausgerufenen deutschen Republik sei. Der Aufbau des neuen Österreich gestaltet sich chaotisch: Eine Zeitlang existieren parallele Behörden und Strukturen: Alte, aus der Zeit der Doppelmonarchie, und neue, nationalstaatliche. Unruhe und Orientierungslosigkeit herrschen vor. Doch nicht nur Zuständigkeiten sind ungeklärt. Auch die neuen Grenzen des jungen Nationalstaates sind umstritten, das gilt für Tirol, für Kärnten und für das Burgendland. Der Verlust Südtirols, seine Angliederung an Italien, schmerzt und wird jahrzehntelang nicht überwunden werden. In Kärnten erheben Truppen des neuen Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen Anspruch auf Teile des Bundeslandes, es beginnen bewaffnete Auseinandersetzungen. Die Erinnerung daran spielt in Kärnten auch heute noch eine tagespolitisch aktuelle Rolle. Im Studiogespräch erklärt die Historikerin Verena Moritz die Gründe für das Ende der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn, die territoriale Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg und spricht über die Schwierigkeiten beim Start der Demokratie. Wie schwierig Österreich eine Neupositionierung fällt, verdeutlicht unter anderem, dass bis zum Jahr 1933 gleich drei Hymnen in Umlauf sind. Die Erste Republik wird von vielen als Rumpfstaat betrachtet, als Staat, den niemand will. Österreich sucht nach einem neuen Selbstbild in der Literatur und in der Politik. Das soeben untergegangene Habsburgerreich wird wieder aufgewertet, eine tragende Rolle spielt außerdem der Katholizismus. Andere Bevölkerungsgruppen träumen von der Revolution - wenn auch nur kurz. Denn während nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in weiten Teilen Europas revolutionäre Bewegungen aufflammen, setzen sich in der Ersten Republik die Kräfte der Restauration durch. Moderation: Wolfgang Ritschl. Recherche der zeithistorischen Originaltöne: Michael Liensberger. Redaktion: Tanja Malle, Ina Zwerger


0 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefan Höfel. Gioachino Rossini - abseits der Oper. Mit nur 37 Jahren zieht sich Gioachino Rossini aus dem Opernbetrieb zurück und beschließt, keine weiteren Musiktheaterwerke zu komponieren. Freilich erarbeitet er weiterhin kleinere Musikstücke, die er als "Sünden des Alters" bezeichnet. Humorvoll, und gleichermaßen tragisch sind die Titel: Etwa "Gefolterter Walzer", der "Bittere Schmerz der Erben" oder die "asthmatische Etüde". Am 13. November jährt sich Rossinis Todestag zum 150. Mal.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Hysteria" von Eckhart Nickel. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Matthias Mamedof


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. Viele Kritiken über Musikerinnen beginnen beim Aussehen, warum also nicht Cecile Chaminade ins Bild setzen? Sie macht sich gern schön: mit auffälligen Halsketten, Boas aus Straußenfedern, Puffärmeln, großen Spitzenkragen, Hüten mit Blumengebinden. Zu Lebzeiten war sie eine Berühmtheit, beliebt vor allem wegen ihrer Salonstücke. Zusammen mit ihrer eleganten Erscheinung führten diese allerdings zu dem Vorurteil, hier sei eine zweitklassige Komponistin seicht-gefälliger Musik am Werke. Chaminade begann schon als achtjähriges Kind, Stücke zu komponieren, und mit 18 Jahren konzertierte sie erstmalig. Es folgte eine erfolgreiche pianistische Karriere; häufig spielte Chaminade eigene Stücke. Sie wurde zu einem Lieblingsgast der Königin Victoria. Um 1900 wurden Fanclubs in den USA gegründet, und 1908 spielte sie innerhalb von drei Monaten in zwölf US-Städten. Nichts, was eine Frau tut, das nicht auch gegen sie spricht: auch die Ehe mit einem zwanzig Jahre älteren Musikverleger nicht, die sie erst mit 43 Jahren schloss. "Es ist schwierig, das häusliche Leben mit dem künstlerischen zu vereinbaren", sagte sie. "Wenn eine begabte Frau einen Mann heiratet, der die Künstlerin in ihr achtet, kann eine solche Ehe beiden Glück bringen." Louis-Mathieu Carbonel starb 1907. Sie heiratete nicht wieder. 1913 wurde sie als erste Komponistin überhaupt in die Légion d'Honneur aufgenommen. Als der erste Weltkrieg ausbrach, war kein Interesse mehr für ihre Musik vorhanden, und sie starb in Monte Carlo mit 86 Jahren. Auch sie also ein Opfer des Großen Krieges, der ihr Leben zerstörte. So ist diese CD Vorstellung auch ein Beitrag zum Jahr der Zeitgeschichte. - Ihre Musik voll Leichtigkeit und Originalität ist neu eingespielt worden, sie zeigt ihre große pianistische Kunst. Außerdem: die Mundharmonika-Virtuosin und Sammlerin Isabella Krapf zeigt ihre Kunst. Ein Buchtipp als Reverenz an den Tag - der Festakt zur Begründung der 1. Republik.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Zu Fuß von Wien nach Marrakesch. Gast: Ernst Merkinger, Weitwanderer 2.0 Moderation: Alois Schörghuber Im Jahr 2017 ging Ernst Merkinger viereinhalb Monate lang zu Fuß von Wien nach Marrakesch. Es war eine Art Pilgerreise, obwohl der aus christlichem Haus Stammende durchwegs seine Bruchstellen mit der Kirche hat. Vielleicht war es die Idee von der "Schule des Lebens", die ihn dazu brachte, zu pilgern. Das Ergebnis seiner Reise liegt nun in Buchform vor. Hier erzählt Ernst Merkinger über Begegnungen mit Menschen, Krisen und gelungene Momente. Entschleunigung ist eines der wesentlichen Elemente, die ihn vom Gehen als Fortbewegung überzeugen. Er wird Geschichten von seinen Weitwanderungen erzählen. Und auch darüber, wie ein 27-Jähriger sich so eine Pilgerreise finanziert und vermarktet. Wenn Sie sich in der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie an unter 0800 22 69 79 oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Wartburgkonzerte 2018. Viviane Chassot, Akkordeon und Freunde. Gestaltung: Jörg Duit. Die Wartburg - UNESCO-Weltkulturerbe, Luther-Pilgerstätte und Hort der Musik. Im 61. Jahrgang der Wartburgkonzerte spielte die Zürcher "Quetschkommoden"-Meisterin Viviane Chassot Mozart, Haydn, Bartok, Dvorak - und natürlich Astor Piazzolla, auf ihr Instrument zurechtgezimmert. Ein ausgesprochen erquickliches Musikerleben voll phänomenaler musikalischer Spiellust.


1 Wertung:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Wie die Polizei bei Gewalt in der Familie auf Kinder eingeht. Das Zentrum für Sozialforschung und Wissenschaftsdidaktik in Wien befragte 30 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Bundesländern, die Kontakte zu Gewaltschutzzentren hatten und über ihre Erfahrungen mit Polizeieinrichtungen berichteten. "EinSatz", heißt das Forschungsprojekt. In den meisten Fällen waren Männer die Gewalttäter - Väter, Stiefväter, Lebensgefährten. Etwa ein Drittel der Kinder und Jugendlichen wählte selbst den Notruf und holte die Polizei um Hilfe. Sie waren meist erleichtert, als die Ordnungshüter kamen, sie erhofften sich ein Ende der Familienprobleme. Die Exekutive muss bei diesen Einsätzen einerseits hart und entschlossen gegen die Gewalttäter vorgehen, andererseits soll sie die Kinder und Jugendlichen beruhigen. Die Kinder wollen von der Polizei wahrgenommen werden - ein Gruß, ein Augenzwinkern, eine Geste können beruhigend wirken. Sie möchten auch über die Vorgänge informiert und aufgeklärt werden. Für Polizisten - vor allem wenn sie nur zu zweit im Einsatz sind - ist es oft schwierig, auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Gestaltung: Ernst Weber Randnotizen: Alois Schörghuber


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Warum werfen Bäume ihre Blätter ab? Vorige Woche war Rudi im Botanischen Garten in Wien und hat von Michael Kiehn erfahren, warum die Blätter im Herbst bunt werden. Dabei ist eine neue Frage aufgetaucht, eine grundlegende: Warum fallen die Blätter in dieser Jahreszeit überhaupt ab? Ist das nicht Verschwendung? Der Direktor des Botanischen Gartens der Universität Wien entführt Rudi in die fantastische Welt der Pflanzen. Michael Kiehn, Direktor des Botanischen Gartens der Universität Wien: "Schau dir einmal eine Platane an, lieber Rudi. Da sitzen die Blätter jetzt noch an den Ästen und wenn du an einem Blatt ziehst, wirst du sehen, dass es unten ausschaut wie ein Stanitzel. Das Stanitzel schützt die neue Knospe. Die sitzt darunter und hat einen echten Mantel um sich. Und du kannst das Blatt abziehen, dann siehst du die Knospe; du kannst es dann wieder draufsetzen, damit der Schutz der Knospe erhalten bleibt." Gestaltung: Barbara Zeithammer


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Passagen

"Letzte Wiener Lesebühne" Severin Groebner, Stefanie Sargnagel und Hosea Ratschiller. Gäste: Dirk Stermann, Sarah Bosetti und Gustav (Eva Jantschitsch und Elise Mori) Aufgenommen am 27. Mai 2018 im Vienna Ballhaus in der Berggasse in Wien. Bearbeitung: Alice Pfitzner Seit Anfang 2017 gibt es auch in Wien eine "Lesebühne": Severin Groebner (Österreichischer Kabarettpreis 2013), Hosea Ratschiller (Salzburger Stier 2017) und Stefanie Sargnagel (Bachmann-Publikumspreis 2016) laden seither allmonatlich zu einer gemeinsamen literarisch-satirischen Jam-Session: der "Letzten Wiener Lesebühne". Ein einfaches aber bestechendes Konzept: Die Gastgeber treffen einander stets am letzten Sonntag im Monat im Vienna Ballhaus im 9. Bezirk, um gemeinsam mit ausgewählten Gästen dem interessierten Publikum ihre neuesten satirischen Texte, komischen Kurzgeschichten, aktuellen Kolumnen, Lieder, Monologe oder lyrischen Ergüsse zu präsentieren.


0 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1918 - Österreichische Nationalbank An der Rückseite des großzügigen, begrünten Vorplatzes an der Alser Straße wirkt das Gebäude zwar imposant, jedoch niedriger als es mit neun Stockwerken tatsächlich ist: die Hauptstelle der Oesterreichischen Nationalbank am Otto-Wagner-Platz im 9. Bezirk in Wien. Dass es sich dabei nur um das Druckereigebäude eines ursprünglich viel mächtiger angelegten Bankpalastes handelt, ist, so Claudia Köpf, Historikerin und Mitarbeiterin des Bankhistorischen Archivs der ÖNB, dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie geschuldet: "1918, das Schicksalsjahr, hat auch diese Baustelle entscheiden, denn die Vision von einem Bankpalast ist mit dem Zerfall der Monarchie geplatzt." Leopold Bauer, ein Otto-Wagner-Schüler, entwarf für das Wiener Hauptgebäude ein gigantomanisches Bankpalais, entsprechend dem Repräsentationsbedürfnis der Großmacht und ihrer Notenbank. Es sollte - aus Sicherheitsgründen - zweigeteilt sein: vorne der Palast und hinten dran, über eine mehrstöckige Brücke verbunden, ein eigenes Druckereigebäude für die Banknotenfabrikation. 1913 begann man noch voller Optimismus zu bauen, aber schon bald - im Laufe des Ersten Weltkriegs - sind die Bauarbeiten abgebrochen worden und 1917 zu einem kompletten Stillstand gekommen. Zu diesem Zeitpunkt war das damalige Druckereigebäude nur im Rohbau fertig. Der Umbau wurde - nach der Liquidierung der vormals österreichisch-ungarischen Bank und der Neugründung der Österreichischen Nationalbank - den Architekten Ferdinand Glaser und Rudolf Eisler übertragen. Eröffnet wurde das neue Hauptquartier 1925, nur wenige Wochen nach der Einführung der Schillingwährung. "Man kann an dem Gebäude sicherlich ablesen, wie der Zeitgeist sich geändert hat", so Claudia Köpf über die durch das Wendejahr 1918 geprägte Baugeschichte des prestigereichen Hauses. Es ist dies die letzte Folge der Architektur-Serie "Hundert Häuser". In Form von einhundert Radiobeiträgen wurde auf Ö1 eine Geschichte Österreichs anhand seiner Bauwerke erzählt. Anlass ist das Jubiläum der Republik Österreich, die am 12. November 1918 ausgerufen wurde. Alle Folgen sind auf oe1.orf.at/hunderthaeuser in Text, Bild und Ton dauerhaft abrufbar. Architektur: Leopold Bauer (Erstentwurf); Ferdinand Glaser und Rudolf Eisler (Adaptierung und Fertigstellung) Wende in der Baugeschichte: 1918 Adresse: 1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 3 Gestaltung: Anna Soucek


0 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Marianne Faithfulls neues Album "Negative Capabilities" und Julia Holters Album "Aviary". Mit 17 Jahren und ihrer Single "As tears go by" legte die britische Popikone in den 1960ern den Grundstein für ihre Karriere. Auf "Negative Capabilities" blickt sie auf ihr langes Bühnenleben zurück und interpretiert neben anderen ihren ersten Hit noch einmal neu, den ihr ehemaliger Partner Mick Jagger und Keith Richards geschrieben haben. Diesmal bekommt er mit ihrer tiefen, brüchigen Stimme die emotionale Tiefe, die ihm gebührt. Verletzlichkeit und die daraus erwachsende Stärke klingen in Marianne Faithfulls Liedern nach. Ihr 21. Album ist eine Meditation über das Älterwerden, Einsamkeit und Tod, denn viele ihrer Freunde wie die Malerin Anita Pallenberg oder der Gitarrist Martin Stone sind in den letzten Jahren verstorben. Aber auch das Attentat im Bataclan in Paris 2015 kommentiert die Wahlpariserin. "Es ist ehrlichste Album, das sie je gemacht habe", sagt sie. Obwohl sie gesundheitlich beeinträchtigt ist, sucht Marianne Faithfull auch mit 71 immer noch die Herausforderung. Über die fehlenden Worte in dieser verrückten, lauten Welt singt Julia Holter auf ihrem neuen Album "Aviary". Diese Unmöglichkeit fasst die US-amerikanische Komponistin und Sängerin in epische Stücke, die in keine Schublade passen. Außerdem ein exklusiver Ausschnitt des neuen Albums "I Love Pop" vom New Piano Trio.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Untergang der Habsburger Monarchie. Mit Hannes Leidinger, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Am 12. November 1918, einen Tag nach dem Regierungsverzicht Kaiser Karls I., wurde die Gründung der Ersten Republik ausgerufen. Damit endete die mehr als 600 Jahre währende Herrschaft des Hauses Habsburg. Deren Reich war, wie kaum ein anderes, durch eine Vielfalt an Nationalitäten, Sprachen und Konfessionen geprägt. Dieses heterogene Machtkonglomerat war von Anfang an durch eine chronische Fragilität gekennzeichnet, zeigte aber eine beachtliche Überlebensfähigkeit. Das 19. Jahrhundert war durch Verluste an Territorium und Macht geprägt. Die Nationalitätenkonflikte verschärfen sich nach dem Ausgleich mit Ungarn 1867, der vor allem die slawischen Völker benachteiligte. Die Führung versuchte die Einheit der Monarchie und die Reputation des "Doppeladlers" mit Gewalt zu erhalten, das Militär ging äußerst gewaltsam gegen vermeintliche oder tatsächliche Illoyale vor. Die fatale Entscheidung für den Krieg gegen Serbien, der sich zum verheerenden Ersten Weltkrieg ausweitete, sowie 1916 der Tod von Kaiser Franz Joseph I., schwächten die Habsburgermonarchie enorm. Doch entscheidend für deren tatsächlichen Untergang waren die Ereignisse in den letzten Kriegsmonaten. Im November 1918 war die Monarchie militärisch und politisch tot. Wirtschaftlich, kulturell und vor allem mental scheint sie jedoch überlebt zu haben. Diese Einschätzung vom Fortleben der Monarchie in den Köpfen den Menschen führt zu Überlegungen, welche Alternativen es für den Donauraum gegeben hätte. Und sie deutet an, dass dies keine gute Voraussetzung für das Selbstverständnis und die Überlebensfähigkeit der Ersten Republik war.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Zusammenfassung des Festakts in der Wiener Staatsoper Gestaltung: Astrid Plank, Elisa Vass Am 12. November vor genau 100 Jahren wurde die Republik Österreich ausgerufen. Aus diesem Anlass laden Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka zu einem großen Staatsakt in die Staatsoper ein. Besondere Gäste dieses Staatsaktes sind Überlebende des Holocaust sowie Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich. Nach den politischen Ansprachen hält Schriftstellerin Maja Haderlap die Festrede.


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Der Fall Galois. Von Armin Stadler Paris, 30. Mai 1832, am frühen Morgen. Zwei Pistolenschüsse scheuchen die Enten am Glacière-Teich auf - und Evariste Galois stürzt mit einem Bauchschuss zu Boden. Von seinem Duellanten tödlich getroffen, stirbt der französische Mathematiker am nächsten Tag im Alter von 20 Jahren. Wer war der gegnerische Schütze? Und was war der Grund für das Duell? - Fest steht: In der Nacht davor fasste der glühende Republikaner seine mathematischen Erkenntnisse in einem Brief an einen Freund zusammen. Er enthielt die Lösung eines 300 Jahre alten Problems mit einem revolutionären Verfahren. Galois konnte zeigen, unter welchen Bedingungen eine Polynomgleichung mit einer Unbekannten fünften Grades lösbar ist. Sein Geniestreich, in dem erstmals der Begriff der mathematischen "Gruppe" auftaucht, lieferte die Grundlage für die moderne Algebra und ist heute als Galoistheorie bekannt.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

On stage

mit Maria Reininger. Persische Tradition, jazzig interpretiert: Golnar Shahyar und Mahan Mirarab "Derakht" bedeutet im Persischen "Baum" und steht sinnbildlich für Wachstum, Weisheit und Schönheit. "Derakht" lautet auch der Titel des aktuellen Albums von Sängerin Golnar Shahyar und Gitarrist Mahan Mirarab: Die beiden in Teheran geborenen Wahl-Wiener arbeiten seit 2011 zusammen und kombinieren traditionelle persische Musik mit jazzigen und anderen Einflüssen, raffiniert und sinnlich, mit Shahyars expressiver Stimme als Mittelpunkt. Anlässlich der Präsentation des Albums am 25. November 2017 im Wiener RadioKulturhaus wurden "Golnar Mahan", wie sich die beiden auch nennen, vom österreichisch-ägyptischen Perkussionisten Amir Wahba begleitet, der etwa im Flamenco-angefixten Stück "Cadiz" seine virtuosen Handtrommel-Künste demonstrierte. Und eine große Schar von Gästen fand sich auf der Bühne ein, von Klarinettistin Mona Matbou Riahi über Cellistin Rina Kacinari bis zu Efe Turumtay und Magdalena Zenz (Violinen) sowie Emily Steward (Viola). Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte des berauschenden Abends.


0 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


7 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Spezial "1918". Anatomie einer Zeitenwende. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer, Tanja Malle, Sabine Nikolay, Wolfgang Ritschl und Peter Zimmermann


10 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Wien Modern 2018. Trio Accanto spielt Uraufführungen von Christian Wolff. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Christian Wolff, Sohn des ersten Kafka-Verlegers Kurt Wolff, war schon als 16-Jähriger Schüler von John Cage. Der amerikanische Komponist ist als einer der jüngsten der New York School rund um Cage, Morton Feldman und David Tudor auch einer der letzten großen Zeitzeugen dieser für die Musik so folgenreichen Zeit. Der unkonventionelle Altmeister Wolff war heuer zu Gast bei Wien Modern - unter anderem mit der Uraufführung eines neuen Auftragswerks, das vom Trio Accanto, einem virtuosen Kammermusikensemble für Saxophon, Klavier und Perkussion, präsentiert worden ist. Marcus Weiss, Nicolas Hodges und Christian Dierstein haben in diesem Konzert zudem für die österreichische Erstaufführung von Georg Friedrich Haas' neuer Werkserie "Blumenwiese" gesorgt. Ein Mitschnitt eines Konzertes aus dem Mozartsaal des Wiener Konzerthauses vom 3. November 2018.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten