Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Sechs Tage - sechs Rufe" - Über die "Flugblätter der weißen Rose". Hubert Gaisbauer, Publizist, erinnert an die Geschwister Scholl, Christoph Probst und Alexander Schmorell und ihre Flugblätter, in denen sie 1942 zum Widerstand aufriefen und dafür hingerichtet wurden. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Flugblätter der weißen Rose", so waren die ersten vier Aufrufe überschrieben, die eine Gruppe deutscher Studenten und Studentinnen in den Monaten Mai und Juni 1942 verfasste und verbreitete. Das erste Flugblatt beginnt mit den Worten: "Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique ,regieren' zu lassen." Es gipfelt im Aufruf, passiven Widerstand zu leisten. Und dafür sind sie gestorben, Hans und Sophie Scholl und ihre Freunde. Vor 75 Jahren. Beim Verteilen des sechsten Flugblatts am 18. Februar 1943 im Lichthof der Universität München wurden sie verhaftet. Vier Tage später verhängte der Volksgerichtshof gegen die Geschwister Scholl und Christoph Probst die Todesstrafe, die noch am selben Tag vollstreckt wurde. Ihr Freund Alexander Schmorell, Mitakteur und Mitverfasser der Flugblätter, war orthodoxer Christ. Er wurde verraten, verurteilt und im Juli 1943 hingerichtet. Seine Kirche hat ihn als Märtyrer heiliggesprochen. Die ersten vier Blätter richteten sich an Schriftsteller, Professoren und Buchhändler aus München und Umgebung, aber auch an ihren Freundeskreis und Mitstudierende. Die Zielgruppe war bewusst gewählt. Ein Aufruf an die Intelligenz. Bereits das zweite Flugblatt berichtete über die Ermordung von 300.000 polnischen Juden und Jüdinnen. Im vierten Flugblatt findet sich eine lange Zitatencollage aus der Rede des Dichters Novalis "Das Christentum oder Europa". Im fünften heißt es unter anderem: "Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!" Allein in den letzten beiden Flugblättern ist zehnmal von der Besinnung auf den Geist Europas die Rede, vom Aufwecken der Seele, von der Notwendigkeit großzügiger Zusammenarbeit der europäischen Völker, vom Trugbild einer alles beherrschenden Wirtschaft. Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Botaniker Jürg Schönenberger spricht über das Aussehen der ersten Blüten vor 140 Millionen Jahren. Teil 2: Eine fehlende Verbindung Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Urblüte ist der letzte gemeinsame Vorfahre der heutigen Blütenpflanzen. Mindestens 300.000 verschiedenen Blütenpflanzen gibt es. Diese Gewächse bilden somit die mit Abstand größte Gruppe im Reich der Botanik. Sie gehen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück. Wie haben die Blüten dieses Vorfahren ausgesehen, und wie hat sich die heutige Vielfalt von Blüten entwickelt? Blüten sind für die Bestäubung wichtig. Botaniker unterscheiden genau die Begriffe "Blumen" und "Blüten". Für sie bezeichnet "Blume" die bestäubungsbiologische Einheit einer Blütenpflanze. Eine Blüte kann durchaus aus mehreren Blumen bestehen. Die ersten Blütenpflanzen sind vor 140 Millionen Jahren entstanden, in der Kreidezeit, zur Zeit der Dinosaurier. Kronblätter machen die Blüte farblich attraktiv, Staubblätter und Fruchtblätter sind die männlichen und weiblichen Organe. Die beiden Geschlechter sind in einer Blüte vorhanden. Das war auch bei der Urblüte so. Um herauszufinden, wie sie ausgesehen hat, brauchen Botaniker einen Stammbaum und eine Datenbank mit möglichst vielen Blüten und ihren Merkmalen. Mit Hilfe von Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Merkmale können die Forscher nun schrittweise in der Zeit zurückgehen. Die Urblüte war relativ klein, zweigeschlechtlich und hatte eine Blütenhülle, in der die Organe in Dreierkreisen angeordnet waren. Duft und Farbe können nicht rekonstruiert werden, weil diese Merkmale heute extrem verschieden sind und auf keinen gemeinsamen Vorfahren schließen lassen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Verzeihen und Versöhnen

Wie mit Verletzungen weiter leben? (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Ob im familiären Zwist oder in der Auseinandersetzung mit Vorgesetzten: abwertende Worte kränken. Werden Menschen benachteiligt, ausgeschlossen, missachtet, ignoriert, führt das zu Verletzungen. Ihr Selbstwert wird in Frage gestellt. Die Antwort darauf können Wut und Hass sein, depressiver Rückzug oder Selbstzerstörung. Massive Übergriffe stürzen Menschen in tiefe Verzweiflung. Doch wie lassen sich diese Wunden bearbeiten? Das, was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Dieses zu akzeptieren ist ein erster Schritt aus der Lebenskrise. In kriegerischen Auseinandersetzungen erleben Menschen Grausamkeiten, sie werden Zeugen von Mord und Zerstörung. Das erschüttert ein Grundvertrauen in die menschliche Gemeinschaft. Die Antwort darauf ist oft neuerlich Gewalt. Um einen Bürgerkrieg zu verhindern, ging 1995 in Südafrika Nelson Mandela einen anderen Weg. Er gründete den Ausschuss für Wahrheit und Versöhnung. Jeder, der ein Kriegsverbrechen begangen hatte, sollte von diesem Ausschuss begnadigt werden, wenn er sein Vergehen mit lückenloser Offenheit bekannte, und zwar im Angesicht der Hinterbliebenen und Opfer. Die Opfer sollen nicht vergessen, doch sie können vergeben, war Nelson Mandelas Überzeugung. Widerfährt ihnen damit Gerechtigkeit? In den Haag wurde vom UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien das vorläufig letzte Urteil gesprochen. Kriegsverbrecher wurden angeklagt und für schuldig gesprochen. Doch für die Menschen ist der Krieg noch allgegenwärtig. Das Zentrum für gewaltfreie Aktion versucht einen Versöhnungsprozess voranzutreiben. Die Voraussetzung dafür ist Verzeihen. "Täter und Opfer müssen einander als menschliche Wesen erkennen," erklärt die Südafrikanische Psychologin Pumla Gobondo-Madikizela. Sie hat im Ausschuss für Wahrheit und Versöhnung mitgearbeitet. Begleitet wird dieser Prozess von großer Trauer über das, was geschehen und nicht zu ändern ist. Ein Gefühl, das uns mit der Wirklichkeit versöhnen kann.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Bregenzerwald

Transformationen einer Talschaft (2). Gestaltung: Thomas Mießgang "In der guten alten Zeit hatte im Bregenzerwald wohl jedes Dorf und jedes Dörflein seine Linde, sein sogenanntes Kaufhaus oder sonst einen öffentlichen Platz, wo nicht nur die Jugend sich versammelt zu Spiel und Tanz, sondern wo auch die ernsteren Väter oft und gerne ihre Schätze von Lebensweisheit zum Nutzen und Frommen aller öffneten". So schrieb im 19. Jahrhundert Franz Michael Felder, Bauer, Sozialreformer und bis heute der berühmteste Schriftsteller, den der Bregenzerwald hervorgebracht hat. Doch das beschauliche, das er hier in knappen Worten schraffiert, war schon damals eher Wunsch als Wirklichkeit. Felder, der bereits im Alter von 29 Jahren an Tuberkulose starb, nutzte sein kurzes Leben neben der Produktion von Literatur vor allem dazu, gewerkschaftsähnliche Strukturen zu schaffen und die lokalen Käsebarone zu bekämpfen, die die Bauern ausplünderten. Die Käseproduktion, heute in der KäseStrasse, einem Zusammenschluss lokaler Molkereibetriebe organisiert, ist immer noch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Bregenzerwald, der noch bis vor wenigen Jahrzehnten kleinlandwirtschaftlich geprägt war. Doch seit einiger Zeit finden hier, wie auch in anderen ländlichen Gegenden, grundlegende gesellschaftliche und ökonomische Transformationen statt. Das Bregenzerwälder Handwerk, das einen international ausstrahlenden guten Ruf geniesst, hat sich im Rahmen des Werkraumes Andelsbuch zusammengeschlossen und verfügt über ein spektakuläres Gebäude des Stararchitekten Peter Zumthor, das als Showroom, als Konferenz- und Begegnungsort dient, aber auch als Marketing-Plattform, die ein lokales Qualitätsprodukt international vermarkten soll. Und seit den 1970er Jahren gibt es auch das Phänomen der Bregenzerwälder Architektur: Erst wurden lokale Holzbautraditionen in kleinem Stil auf lokaler Ebene revolutioniert, erläutert der international tätige Architekt Bernardo Bader, dann passierten Maßstabssprünge: "Plötzlich wurde es möglich, Hochhäuser in Holzbauweise zu errichten". Der Bregenzerwald hat die Transformation von einem landwirtschaftlichen Gebiet in eine Region, in der Traktor, Technologie und Tourismus eine synergetische Verbindung eingehen, vollzogen. Bei noch überwiegend intakter Landschaft und unter weitgehendem Verzicht auf die Betonburgen eines eskalierenden Massentourismus bündelt eine neue Generation von Handwerkern, Architekten, Gastronomen, Kulturveranstaltern, Touristikern und innovativen Landwirten alles, was an Traditionsbestand und Innovationspotential da ist, zu einem integralen Narrativ. Einer großen Erzählung, in der Geschichte und Gegenwart, das Ländliche und das Urbane, der Laptop und die Lederhose zu einer Hybridgesellschaft zusammenwachsen, die vielleicht Modellcharakter für andere vermeintlich rückständige Regionen haben kann. "Meor ehrod das Ault, und grüssed das Nü." schrieb einst der Bregenzerwälder Mundartdichter Gebhard Wölfle: "Wir ehren das Alte und begrüssen das Neue".


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Come on, Generals!

Der Soundtrack der Anti-Kriegs-Proteste 1968 (2). Gestaltung: Maria Reininger Dem Folksänger Country Joe Mc Donald konnte es nicht laut genug sein, wenn das Publikum seinen I-Feel-Like-I'm-Fixin'-to-Die Rag mit der Zeile "What are we fightin' for?" unterstützte. Come on Generals, eure Chance ist gekommen, war seine Ironisierung des Kriegs gegen die Vietkong. Der Vietnamkrieg war der erste, der per Radio in jedes westliche Wohnzimmer kam. Und es war der Krieg, der von Protesten und Protestsongs zu Ende gebracht wurde. Erst jüngst wurden mehr als 330 Songs über den Vietnamkrieg aus den Jahren zwischen 1961 und 2008 in einer neuen Edition zusammengetragen. 1968 ist das Jahr, in dem die Proteste in den USA zunehmend Gehör fanden - im doppelten Wortsinn. In Chicago wurden demonstrierende Vietnamkriegsgegner niedergeschlagen. Der bereits Monate zuvor von den Demokraten als US-Präsidentschaftskandidat erwogene Robert Kennedy, Gegner des Vietnamkriegs, wurde während der Vorwahlen ermordet. 1968 ist auch das Jahr, in dem die Antivietnamkriegsbewegung nach Europa kam. Das Radiokolleg geht den Songs des Jahres 1968 nach, in dem nach wie vor Tom Paxtons "What did you learn in school today" gesungen wurde, in dem Eric Burdon The Animals "You never reach the sky" formulierten und in dem The Doors mit ihrem "Unknown soldier" die Sinnlosigkeit des Vietnamkriegs besangen. Außerdem widmet sich das Radiokolleg den vielen Songs, die sowohl Woodstock im Jahr darauf als auch die Antikriegsdemos bis zum Rückzug aus dem Vietnam beschallten, und den musikalischen Verarbeitungen des Vietnamkriegs in den Jahrzehnten danach.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Der Operndirigent Riccardo Chailly. Ausschnitte aus Werken von Gioachino Rossini, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Umberto Giordano, u.a. Gestaltung: Robert Fontane Schon in jungen Jahren war der aus Mailand stammende Riccardo Chailly an das berühmte Opernhaus seiner Heimatstadt gekommen, seit 2015 ist er nun Musikdirektor der Mailänder Scala. Dazwischen war er Chefdirigent des Radio-Symphonieorchesters Berlin, des Concertgebouw Orchesters von Amsterdam sowie des Gewandhausorchesters von Leipzig - und er hat als Operndirigent in aller Welt höchst erfolgreich gastiert. Von Bach bis zur Moderne, inklusive der Symphonien von Beethoven bis Mahler, reicht das vielfältige Repertoire dieses Maestros im Konzertfach, in der Oper - insbesondere in den Aufnahmestudios - hat er sich dafür mehr auf das italienische Repertoire konzentriert. Ab den späten 1970er Jahren hat er immer wieder starbesetzte Opernproduktionen eingespielt und hat sich abseits davon auch immer wieder für Raritäten eingesetzt. Am 20. Februar feiert Riccardo Chailly seinen 65. Geburtstag.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Auszeit von der Liebe" und "Danke für das Feuer". Von Scott Fitzgerald. Aus dem amerikanischen Englisch von Melanie Walz und Gregor Runge. Es liest Katharina Knap. Gestaltung: Stefanie Zussner F. Scott Fitzgerald, geboren am 4. September 1896 in St. Paul in Minnesota, ging nach Studienjahren in Princeton zur Armee. Nach dem Krieg wurde er Journalist in New York. 1920 erschien sein erster Roman "This Side of Paradise" ("Diesseits vom Paradies") und machte ihn schlagartig berühmt und reich. Mit seiner Frau Zelda wurden sie zum New Yorker Glamourpaar schlechthin. 1922 folgte der Roman "Die Schönen und die Verdammten", 1925 "Der große Gatsby", 1934 "Zärtlich ist die Nacht". Nach zahlreichen persönlichen Rückschlägen - schwindende Erfolge, Verlust des Vermögens, Geisteskrankheit seiner Frau, Alkoholexzesse - starb Fitzgerald am 21. Dezember 1940 in Hollywood.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Mozartwoche 2018

Camerata Salzburg, Dirigent und Klarinette: Jörg Widmann; Olivia Vermeulen, Mezzosopran. Jörg Widmann: "Con brio", Konzertouvertüre für Orchester * Carl Maria von Weber: Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26 * Jörg Widmann: "180 beats per minute" für Streichsextett * Wolfgang Amadeus Mozart: a) Arie "Parto, ma tu ben mio" aus "La clemenza di Tiro" KV 621 (mit obligatorischer Klarinette); b) Symphonie g-Moll KV 550 (zweite Fassung mit Klarinette) (aufgenommen am 2. Februar im Großen Saal des Mozarteum Salzburg). Präsentation: Nicole Brunner


15.30 Uhr

 

 

Moment

Der stressige Weg zum Auserwählten. Wie Auftraggeber und Teilnehmer mit Assessment-Centern umgehen Bewerben sich viele Arbeitssuchende um eine ausgeschriebene Stelle, wird häufig ein Assessment-Center durchgeführt. Teilnehmer/innen sind mit Fragen wie diesen konfrontiert. "Sie stürzen mit dem Flugzeug ab und stranden auf einer Insel. Was tun Sie?", "Wie bezeichnet man das Verpackungsgewicht?" oder "Ordnen Sie folgende Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit!" Nach einer positiven Beurteilung der Bewerbung wird man je nach Ausrichtung und Branche zu einer Selbstpräsentation und zu Rollenspielen, zu einem Wissenstest und zu anderen Aufgabenstellungen eingeladen. In Unternehmen gelten Assessment-Center als effizientes und verlässliches Mittel der Personalauswahl. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das Assessment-Center oft eine Extremsituation mit enormem Zeit- und Leistungsdruck. In Kursen und Einzelcoachings können sie sich auf die Situation im Assessment-Center vorbereiten. Viele Experten raten: "Bleiben Sie authentisch!" Doch wie zeige ich mich authentisch und gleichzeitig von meiner "richtigen" Seite? Wie gehe ich mit meinen Schwächen und mit meiner Nervosität im Assessment-Center um? Habe ich als ruhiger, introvertierter Mensch auch eine Chance? Nach der Sendung ist Ihre Meinung gefragt. Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 oder per Mail an moment@orf.at. Haben Sie schon einmal ein Assessment-Center absolviert? Wie kann man sich darauf vorbereiten? Haben Sie sich fair behandelt gefühlt? Wie sind Sie mit dem Zeitdruck und der Wettbewerbssituation umgegangen? Und ist das Assessment-Center Ihrer Meinung nach eine sinnvolle Methode zur Personalauswahl? Gestaltung: Jakob Fessler


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rüdiger erzählt von seinen Reisen nach Südkorea Im für Rudi unaussprechlichen und unmöglich korrekt aussprechbaren Ort Pyeongchang finden derzeit die Olympischen Winterspiele 2018 statt. Dieser Ort liegt in Südkorea, dem südlichen Teil von Korea. Eigentlich ist Korea EIN Land, aber es wurde vor fast 80 Jahren zweigeteilt, weiß Rudi bereits von Rüdiger Frank, der beide Koreas kennt. In dieser Folge erzählt der Universitätsprofessor dem Radiohund und seinen Hörerinnen und Hörern von seinen Reisen nach Südkorea und vom Stress, den er dort empfindet. Er erzählt aber auch von herrlich-schönen Landschaften, die es in Korea zu sehen gibt, und einem Winter wie bei uns (nur kälter) und einem Sommer wie in den Tropen. Univ. Prof. Dr. Rüdiger Frank, Institut für Ostasienwissenschaften / Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens, Universität Wien: "Vom Wetter her ist es in Südkorea ganz ähnlich im Winter wie bei uns. Es ist kalt, es schneit und man kann Eislaufen. Manchmal frieren auch die Flüsse zu. Und viele Menschen machen dort Wintersport. Aber im Sommer ist das Wetter dort ganz anders: es ist sehr warm, aber es regnet auch sehr viel und ohne Klimaanlage hält man es überhaupt nicht aus." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

40 Grad Unterschied. Thomas Bernhard und Portugal. Feature von Julia Schlager "Was haben sie hier noch für unbeschwerte Landstriche", schwärmte Bernhard von Portugal, das zu seinen Lieblingsländern zählte und für ihn ein Fluchtpunkt vor den mitteleuropäischen Realitäten darstellte. Vor allem das milde Klima an der Atlantikküste hatte es dem Schriftsteller angetan. "Ich bin ja ein Meerfanatiker. Ich brauch' das Gefühl, dass das Meer in der Nähe ist, dann leb' ich schon auf". Ab 1974 reiste Thomas Bernhard regelmäßig nach Portugal. Häufig in Begleitung seines "Lebensmenschen", Hede Stavianicek, aber auch mit dem Bruder oder der langjährigen Freundin Gerda Maleta, seinem "Schiacherl". Noble Hotels und Kartenspiele hätten es ihm möglich gemacht, "quälende Gedanken wegzuwischen". Zumindest kurzfristig, denn Eklat und Drama waren nie weit. Ebenso wenig Österreich. Erzählte Thomas Bernhard von Portugal, erzählte er im Vergleich. "Dort in Portugal hat's zwanzig Grad über Null und da zwanzig Grad unter Null - vierzig Grad Unterschied". Seine Liebe zu dem Land am äußersten Rand Europas währte bis zu seinem Tod. Es wäre aber nicht Thomas Bernhard, wenn er Portugal nicht auch kritisch gesehen hätte. "Das ist halt so, wenn Sie ein gutes Gebiss näher anschauen, dann sehen Sie auch, mit dem ist es nicht weit her". Sprecher: Joseph Lorenz, Nikolaus Kinsky, Sabine Muhar, Ursula Scheidle Redaktion: Alfred Koch


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Country-Verweigerer, Jodlerschule, Weltorchester Wer behauptet, nicht verrückt zu sein, ist es oft. Umgekehrt sind die Verweigerer einer Tatsache oft ihre heimlichen Anhänger. Letzteres könnte für ein junges österreichisches Ensemble gelten, dessen CD "No Country" heißt. Mit Geige, Gitarre und Violoncello rücken die drei aber trotzdem gerade diesem Genre zu Leibe - mit hörbarem Spielwitz und spürbarer Zuneigung. Darüber hinaus musizieren sie auch Alpenländisches, womit die Verbindung von den Appalachen zu den Alpen, leichter hergestellt als gedacht ist. Auch leichter getan als vielleicht gedacht ist das Erlernen des Jodelns, zumindest mit der relativ neuen Jodel-App, oder bei der Musikwerkstatt des Festivals "Glatt Verkehrt". Ob schließlich das Vienna World Orchestra auch Jodler im Repertoire hat, wird sich zeigen, zum Beispiel bei den anstehenden Konzerten des achtköpfigen, sechs Nationen vertretenden Ensembles ...


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Victor Adler. Mit Wolfgang Maderthaner, Historiker und Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Geboren wurde Victor Adler 1852 in Prag, doch schon als Kleinkind übersiedelte er mit seiner Familie nach Wien. Sein Vater war ein wohlhabender jüdischer Geschäftsmann. Victor, das älteste von fünf Kindern, entschied sich für den Beruf des Mediziners. Er führte in den 1880er-Jahren eine Praxis als Armenarzt an seiner Wohnadresse, der Berggasse im Wiener Alsergrund. Politisch stand Victor Adler zunächst den Deutschnationalen nahe, er war Mitglied der Burschenschaft "Arminia Wien". Erst später schloss er sich der Arbeiterbewegung an und gründete 1886 die Wochenzeitung "Gleichheit" und 1889 die "Arbeiterzeitung". Für die Zeitungen und für seine politische Arbeit opferte er sein gesamtes Familienerbe. Er schrieb aufsehenerregende Reportagen über das soziale Elend der Ziegelarbeiter am Wienerberg, er kämpfte für Demokratie, für das allgemeine Wahlrecht und soziale Reformen. Mehrmals wurde er wegen seiner politischen Arbeit inhaftiert. Victor Adler ist der Gründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und wurde Staatssekretär des Äußeren in der ersten Staatsregierung unter Karl Renner. Die Erste Republik erlebte er allerdings de facto nicht mehr: einen Tag vor der Proklamation der demokratischen Republik Deutsch-Österreich, am 11. November 1918, verstarb Victor Adler.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Weltweit leiden viele Millionen Menschen an psychischen Erkrankungen. In Ländern wie Indien fehlt es oft an geeigneter medizinischer Behandlung, oder die Betroffenen können sie sich schlicht nicht leisten. Gestaltung: Thomas Kruchem Angehörige von psychisch Kranken werden häufig allein gelassen. Und vielfach glauben sie ohnehin, dass ihre kranken Verwandten von Dämonen besessen sind oder schlechtes Karma haben. Dann werden dubiose traditionelle Heiler konsultiert. Doch sinnvolle psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung ist in Indien schwer zu bekommen. Besonders schlimm ergeht es psychisch kranken Frauen.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Gefäßanomalien und ihre Therapie Von Sabrina Adlbrecht Unter einer Gefäßfehlbildung versteht man angeborene oder erworbene Anomalien der Lymphgefäße, Venen und Arterien. Diese Missbildungen treten einzeln oder vielfach auf, sie können oberflächlich auf der Haut oder tiefer und in verschiedenen Körperregionen auftreten. Angeborene Gefäßanomalien sind seltene, aber oft schwerwiegende Erkrankungen, die meist sehr junge Menschen betreffen. Am häufigsten treten sie an Armen, Beinen, Becken und Rumpf in Erscheinung. Die fehlerhafte Blutzirkulation in Extremitäten und Organen verursacht oft Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Es kann aber auch zu schweren Blutungen und offenen Hautgeschwüren kommen. Unterschieden werden die unterschiedlichen Formen dieser Erkrankung anhand des Wachstumsmusters und der Durchblutungsverhältnisse. Weil sie so vielgestaltig sind, werden solche Gefäßfehlbildungen von verschiedenen Fachdisziplinen diagnostiziert und behandelt.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Cornelius Meister; Christian Schmitt, Orgel. Joseph Haydn: Symphonie A-Dur Hob. I/59, "Feuer-Symphonie" * Toshio Hosokawa: Umarmung ? Licht und Schatten für Orgel und Orchester (2016; Österreichische Erstaufführung; Ein Kompositionsauftrag der Bamberger Symphoniker, Kölner Philharmonie, Philharmonie Luxembourg Orchestre Philharmonique du Luxembourg und der Wiener Konzerthausgesellschaft) * Igor Strawinsky: a) Chant funèbre op. 5 (Österreichische Erstaufführung) * b) L'oiseau de feu, Symphonische Suite (Fassung von 1919) (aufgenommen am 15. Februar im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel Klassische Verführung mit Teresa Vogl und Christoph Becher über Haydns "Feuer-Symphonie" und Strawinskys "Feuervogel" (aufgenommen am 14. Februar im ORF RadioKulturhaus in Wien)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Verzeihen und Versöhnen. Wie mit Verletzungen weiter leben? (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Der Bregenzerwald. Transformationen einer Talschaft (2). Gestaltung: Thomas Mießgang Come on, Generals! Der Soundtrack der Anti-Kriegs-Proteste 1968 (2). Gestaltung: Maria Reininger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Grazer Uraufführungen vom Kontrabass-Solo bis zum Sextett. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger (Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) In einem Projekt des Ensembles szene instrumental (mit Wolfgang Hattinger als Leiter) kamen im Juni 2017 neue Stücke von Yulan Yu, Sungah Kim, Americ Goh, Lorenzo Troiani, Carlos Hernandez und Alexander Chernyshk zur Aufführung. Gespielt wurden Kompositionen vom Kontrabass-Solo bis zum Sextett.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten