Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Bilder der Seele". Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, über den norwegischen Jahrhundertwendestar Edvard Munch anlässlich dessen 75. Todestages. - Gestaltung: Alexandra Mantler Edvard Munchs legendäre Bilder wie der "Schrei" gehören zu den Ikonen der Kunstgeschichte und finden sich auch 75 Jahre nach dessen Tod inflationär vermarktet auf Postern, Tassen und Faschingsmasken. Kein Zufall. Denn die Themen, die der norwegische Jahrhundertwendestar an der Schwelle von Symbolismus und Expressionismus in seiner Kunst erfasste, sind zeitlos und stehen für die tiefsten Empfindungen des menschlichen Lebens in Bezug auf Angst, Tod, Trauer, Sehnsucht, Einsamkeit, Liebe und Eifersucht. Aber nicht nur inhaltlich, auch die künstlerische Arbeitsweise und die Überschreitung von Gattungsgrenzen betreffend, war Munch seiner Zeit voraus und gilt als Pionier der Moderne. In den "Gedanken für den Tag" spürt Johanna Schwanberg, Kunst- und Literaturwissenschafterin und Direktorin des Dom Museum Wien, dem von Tod und Schicksalsschlägen gekennzeichneten Leben Edvard Munchs nach. Vor allem aber beleuchtet sie einzelne, berühmte wie auch weniger bekannte Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen des Künstlers. Sie fragt nach der existenziellen Direktheit von Munchs Kunst, die heute wie damals unter die Haut geht, weil sie die Seelenzustände eines Menschen auf unvergleichliche Weise in Farben und Formen zum Ausdruck bringt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Teresa Vogl. Von Heimorgeln und Home-Office-Outfits Das Arbeiten von zu Hause aus erfreut sich ja dank wachsender Großraumbüros immer größerer Beliebtheit - aber was trägt man dort? Anzug und Krawatte? Sportkleidung, falls man dann gleich auch noch trainiert? Oder einen chicen Bademantel im Hedy-Lamarr-Stil? Und welche Musik ist der richtige Soundtrack? Vielleicht das Erste Wiener Heimorgelorchester.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Künstlich, natürlich, oder gefälscht? Die Mineralogin Vera Hammer spricht über die Echtheitsprüfung von Edelsteinen. Teil 2: Die Korrektur unerwünschter Eigenschaften Gestaltung: Lothar Bodingbauer Es ist keine gute Idee, mit vermeintlichen Edelsteinen an einer Fensterscheibe zu kratzen, um die Härte des Steins zu prüfen. Zu leicht könnte ein Teil des Kristalls abspringen. Die Echtheitsprüfung von Edelsteinen funktioniert immer zerstörungsfrei - sie ist die Königsdisziplin der Werkstoffprüfung. Erste Aufschlüsse gibt die Wärmeleitfähigkeit des Steins, die oft, aber nicht immer die Echtheit eines Edelsteins bestätigt. Die Frage ist nämlich: Was ist echt? Es gibt auch synthetische Edelsteine mit denselben Eigenschaften wie natürlich gewachsene Steine. Weitere Prüfungen erfolgen unter UV-Licht, das die Farbe von Edelsteinen verändern kann. Ziel ist, punktgenau die Herkunft eines Edelsteins herauszufinden, was durch die chemische Zusammensetzung von Spurenelementen erfolgen kann. Für Besitzer/innen ist das wichtig: Sie möchten meist wissen, woher genau der wertvolle Edelstein kommt - der übrigens Schmuckstein genannt wird, wenn dessen Härte unter der von Quarz liegt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Integrieren

Innovativ denken und handeln (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Neues mit Bekanntem in Verbindung bringen und daraus etwas Eigenes entwickeln gehört zu den genuinen Eigenschaften menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. Menschen beobachten, sie hören und sie fühlen: ständig nehmen sie Informationen wahr, sortieren, wählen aus und integrieren Relevantes in die vorhandene Wissensbasis. Und je positiver die Gefühle sind, die diesen Prozess begleiten, umso leichter fällt das Lernen, so die Hirnforschung. Dieser Lernprozess gilt auch für Gesellschaften. Hurrikans verwüsten ganze Landstriche. Hochwasser und Lawinen zerstören Regionen. Mit Dämmen und Wällen sich davor zu schützen, ist nahezu unmöglich. Denn Krisen sind überraschend, ihr Verlauf ist ungewiss. Hier bietet die Konfliktforschung Lösungsansätze an. Lernen die Mitglieder einer Gesellschaft, ihre eigenen Handlungskompetenzen zu erweitern und Unerwartetes in das Bestehende zu integrieren, zeigen sich diese Communities als resilient. Soziale Innovationen erweisen sich hier als wirkungsmächtig. In einer Wissens und Informationsgesellschaft wiederum sind integratives Denken und Handeln zur Selbstverständlichkeit geworden. Plattformen vernetzen unterschiedliche Denkansätze. Integrative Wissenschaften sind in den Kanon der Universitäten aufgenommen worden. Sie garantieren eine lebendige Forschungslandschaft.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Land der Flammen

Aserbaidschan Revisited (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Im Jahr 1993 bot sich erstmals die Gelegenheit, die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan im Rahmen einer journalistischen Erkundungstour für das Radiokolleg zu besuchen. Damals regierte das Militär, der Ausnahmezustand war verhängt, abends herrschte ab 20 Uhr Ausgangssperre. 25 Jahre später ist Sabine Nikolay an dieselben Orte zurückgekehrt um Nachschau zu halten, was aus dem "Land der Flammen" von damals geworden ist. Aserbaidschan, dessen Territorium sich von den hohen Bergen des Kaukasus bis an das Kaspische Meer zieht, ist bekannt durch seinen Dauerkonflikt mit Armenien und für seinen Reichtum an Öl, dessen Export dem Land trotz großer wirtschaftlicher Probleme das Überleben sichert. Gab es 1993 zarte Anfänge einer demokratischen Veränderung, wird das Land heute von der Familie Aliyev regiert, die ihm Fortschritt und Modernisierung von oben verordnet: Das führt dazu, dass die Hauptstadt Baku in neuem Glanz erstrahlt und über eine beeindruckende Skyline verfügt. In der Sonne glänzende Hochhäuser prägen die Stadteinfahrt, über der Altstadt, die 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde, leuchten die "Flame Towers": Luxushotel, Bürogebäude und Luxusresidenzen. Dahinter liegen Wohnviertel, die immer noch nicht renoviert sind. Und viele Häuserblocks aus der Sowjetzeit werden geschliffen, um neue Gebäude mit Blick auf das Meer zu errichten. Im Hinterland hingegen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dörfer, Weidenflächen und kleine landwirtschaftliche Betriebe bilden einen Gegenpol zur pulsierenden Metropole Baku. Wie leben die Menschen in Aserbaidschan, und wie schaffen sie den Spagat zwischen kulturellen Traditionen und Standortbestimmung in Zeiten der Globalisierung?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der letzte Schliff

Was ist gutes Audiomastering? (2). Gestaltung: Hans Groiss Hören Sie den Unterschied? Klingt "Nothing else matters" von Metallica glasklar oder verwaschen? Warum ist der Sound von Miles Davis' "Kind of Blue" unverwechselbar und einheitlich? Was war das Geheimnis des guten Tons eines Herbert von Karajan und haben Experimental-KomponistInnen wie Beatriz Ferreyra und Pierre Schaeffer ihre Werke nachbearbeitet? Nach der Studioproduktion einer Pop-Band, einem Livekonzert der Wiener Philharmoniker oder einer Jam-Session im Jazzstüberl gibt es meist Aufnahmen von höherer oder niederer Qualität. Um diese professionell auf Tonträger veröffentlichen zu können, werden die einzelnen Musikstücke abgemischt und gemastert: beim Mischen wird die Balance aller Instrumente zueinander hergestellt - beim Mastering wird der fertige Mix vom Mastering-Engineer in Absprache mit den Musiker/innen und Producern bearbeitet. Mastering ist ein englischer Begriff und bezeichnete in der Musikwelt ursprünglich die Überführung von Musikstücken auf Schallplatte. Heute bedeutet Mastering die Steigerung der Qualität durch einen kreativ-technischen Prozess. Damit Musik auf LP, CD, im Radio oder am Mobiltelefon gut klingt, ist Mastering am Ende einer Musikproduktion mittlerweile Standard. Abhängig vom Musikstil gibt es unterschiedliche Masteringphilosophien: das Angleichen von Lautstärkeunterschieden, das Festlegen von Pausenzeiten zwischen den Musikstücken und die Zusammenführung einzelner Tracks zu einem Album sind subjektive Entscheidungen, die viel Diskussionsstoff liefern. Welche Schritte aber sind nötig, um von einer Komposition oder Improvisation zu einem fertigen Master zu kommen? Wie möchte ich als Musiker/in in der Welt gehört werden: Glasklar oder dreckig? Aufgeblasen oder subtil? Und: Kann das Mastering verbessern, was bei einer Aufnahme nicht geglückt ist? Studierende des Radioproduktionsseminars der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien besuchen gemeinsam mit Hans Groiss Produktionen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Pop und Experimentalmusik und diskutieren mit Expert/innen über Mastering.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Erfolgreich nicht nur mit Puccini und Verdi: Erinnerungen an die Sopranistin Maria Chiara. Ausschnitte aus Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Alfredo Catalani, Ermanno Wolf-Ferrari, Arrigo Boito u.a. Gestaltung: Michael Blees. Sie hat zu den weltweit erfolgreichen und gefeierten Sopranistinnen der 1970er und 1980er Jahre gezählt: die aus Oderzo bei Venedig stammende Maria Chiara. So bewundert sie aber auch in Bühnenproduktionen, vor allem im italienischen Fach, unter anderem als Aida, Desdemona, Manon Lescaut, Amelia oder Liú gewesen war, so sehr ist sie von der offiziellen Tonträger-Industrie vernachlässigt worden: nur in wenigen Recitals und Gesamtaufnahmen ist ihre Stimme, mit lyrischer Legatokultur, dramatischer Expansionskraft und sicherer Höhe festgehalten. Grund genug, an diese vielseitige Künstlerin zu erinnern - aus Anlass ihres 80. Geburtstags am 24. Jänner.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Vertraute Dinge, fremde Dinge. Essays". Von Teju Cole. Aus dem Englischen von Uda Strätling. Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Nicole Dietrich. Der nigerianisch-amerikanische Schriftsteller, Fotograf und Kunsthistoriker Teju Cole betrachtet in diesem Essayband die Welt mit dem Blick eines unsystematischen Historikers, der hinter die Dinge sehen will. Er zieht erhellende Verbindungen, von der konkreten Gegenwart zur Dichtung, von der Geschichte zur Kunst. Im Essay "Blinder Fleck" etwa beschäftigt er sich mit seiner Wahrnehmung und seinem Empfinden während der vorübergehenden Erblindung eines Auges. Teju Cole, 1975 in den USA geboren, wuchs in Nigeria auf. Er lehrt am Bard College und ist der Fotografie-Kritiker des New York Times Magazine. Seine fotografische Arbeit wird international ausgestellt, seine Bücher "Open City" und "Jeder Tag gehört dem Dieb" gelten als herausragende Werke der neueren amerikanischen Literatur. Er wurde u. a. mit dem PEN/Hemingway Award, dem Internationalen Literaturpreis und dem Windham Campbell Prize ausgezeichnet. Er lebt in Brooklyn, New York. Zuletzt erschien "Blinder Fleck", ein Fotoband mit Kurzessays.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Bachs Violinkonzerte, auch jenes für zwei Violinen und Orchester, in einer neuen Aufnahme des jungen Ensembles "Il pomo d'oro" mit dem japanischen Barockgeiger Shunske Sato. Ohne Vivaldi hätte Bach diese Konzerte nicht schreiben können, heißt es immer wieder. Ja natürlich: Bach lernt in seiner Weimarer Zeit (1708-1717) die Solokonzerte Vivaldis kennen. Dass er etliche davon für Orgel oder Cembalo transkribierte, lässt keinen Zweifel daran, dass Bach von den Konzerten dieses Italieners begeistert war. Shunsko Sato ist seit 2013 Konzertmeister gleich zweier höchst traditionsreicher Ensembles, fast müsste man sagen: Institutionen der Alten Musik, nämlich des "Concerto Köln" und der schon 1921 gegründeten "Niederländischen Bachgesellschaft". Er spielt Bachs Violinkonzerte hier aber nicht mit einem "seiner" Orchester, sondern mit dem 2013 gegründeten italienischen Barockensemble 'Il pomo d'oro', ein Ensemble, das vor allem mit Aufnahmen und zahlreichen Aufführungen von Barockopern Aufsehen erregt hat. Was ist neu, anders, besonders bei dieser Aufnahme der viel gespielten Konzerte Bachs (E-Dur, a-Moll und auch das Doppelkonzert in d-Moll mit Zefira Valova)? Ein akzentuierter, zuweilen ruppiger Klang, der an "Il giardino armonico" erinnert, aber nie übertrieben hart wird; vor allem aber das zeitweilige Versinken des Solisten in den Orchesterklang mit reizvollen Effekten, Reibungen, Verschränkungen zwischen Solo und Orchester. Damit unterstreichen Sato und "Il pomo d'oro" genau das, was Bachs Konzerte von ihren vermeintlichen Vorbildern, den Konzerten Vivaldis unterscheidet: ihre größere Verwandtschaft zum Concerto grosso und vielleicht auch zu einem vielstimmigen Orgelsatz - Johann Sebastian hätte es ihnen gedankt.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Tschechische Philharmonie, Dirigent: Tomas Netopil. Bedrich Smetana: "Má Vlast" (Mein Vaterland), Zyklus Symphonischer Dichtungen (aufgenommen am 12. Mai 2018 im Smetana-Saal des Gemeindehauses in Prag, Eröffnungskonzert des Internationalen Musikfestivals "Prager Frühling 2018"). Das Internationale Musikfestival "Prager Frühling" findet seit 1946 statt. Es wird traditionsgemäß am 12. Mai, dem Todestag Smetanas, mit dem Zyklus "Mein Vaterland" eröffnet.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Kevin, Thorim, Hatschepsut oder doch Anna? Die Wahl von Vornamen Der Vorname begleitet einen Menschen ein Leben lang. Er ist wie eine zweite Haut, die man nicht abstreifen kann. Seit den 1950er Jahren löst sich die traditionelle und religiöse Namensgebung auf. Im Moment liegen kurze und Kosenamen sowie englische Namen im Trend; andere Eltern wieder bevorzugen germanische und altdeutsche Namen und nennen ihre Kinder Otto oder Frieda. Wem die Tausenden Möglichkeiten nicht ausreichen, der erfindet schlichtweg einen Namen. 0800/22 69 79. Nach der Sendung bitten wir Sie um Ihren Anruf: Welche Überlegungen stecken hinter den Namen, die Sie Ihren Kindern gegeben haben? Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem eigenen Namen? Machen Namen Leute? Gestaltung: Natasa Konopitzky


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Es war einmal... Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten Rudi besucht die Volksschule Gallspach in Oberösterreich und schummelt sich in eine Klasse. Es geht um verschiedene Märchen - unter anderem um die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten. Der Radiohund grübelt: "Davon hat er doch schon einmal gehört? War das nicht mit Tieren, die sich aufeinanderstapelten, um irgendwelche Räuber zu verjagen?" Rudi ist neugierig und lässt sich von Paul, David, Laurin und Oskar das Märchen erzählen. Laurin: "Bei den Bremer Stadtmusikanten gibt es vier Tiere: einen Esel, den wollte sein Besitzer nicht mehr füttern; einen alten Hund, den sein Besitzer schlachten wollte; eine alte Katze und einen Hahn. Und die Vier wollten gemeinsam nach Bremen gehen, um Stadtmusikanten zu werden!" Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Die Nobel-Affäe. Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess. Feature von Nikolaus Scholz. Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschaftlers gekratzt. Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte. 2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Dunkle Tänze, Helle Stimmen. Eine iberische Reise von Barcelona nach Lissabon Das Quintett Maruja Limón spielt Flamenco mit Seele und Witz. Im Video zu "La Piel" verliebt sich der Kassier eines kleinen Gemischtwarenladens in eine Kundin, und lebt dies aus, indem er sich schminkt und die Nägel lackiert. Dass alle Band-Mitglieder Frauen sind, sei nur "am Rande" erwähnt. Den Titel ihres Debüt-Albums "Más de ti" können wir nur unterstreichen: Bitte mehr davon! Von der Heimatstadt dieser formidablen Band, nämlich Barcelona, durchqueren wir flugs die Iberische Halbinsel und machen in der Nähe von Porto Station. "Danças Ocultas" ist ebenfalls ein Quartett, allerdings aus lauter Männern und lauter Akkordeons. Mit feinfühligen und allen Portugal-Klischees abholden Kompositionen spielen sich die vier in die Herzen ihres Publikums, was mit der Cellistin und Sängerin Dom La Nena als Gast besonders gut gelingt - demnächst auch in Österreich. Puren Fado können wir ebenfalls bald landesweit erleben, mit den Stimmen von Tania Oleiro, Cuca Roseta und Carlos Leitao.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Sport in der Frühen Neuzeit. Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Robert Weichinger. Nach einer landläufigen Vorstellung entstand der "moderne Sport" um 1850 und ist vor allem durch Chancengleichheit im Wettkampf, durch ein verbindliches Regelwerk, durch Verweltlichung, durch bürokratische Organisation und durch eine ständige Jagd nach Rekorden geprägt. Lange Zeit meinte man, in der Frühen Neuzeit damit also keine sportlichen Aktivitäten ausmachen zu können. Die neuere Forschung zeigt, unter anderem am Beispiel des "real tennis", dass viele dieser Voraussetzungen des modernen Sports aber schon im 16. Jahrhundert gegeben waren. Am Beispiel von Tennis mit einer ersten Tennisregel soll einerseits das Spiel selbst, aber auch die Sportstätten gezeigt werden. Eine erste deutsche Tennisregel wurde 1680 mit dem "Unterricht deß Ballen=Spiels" vorgelegt. Auch der Sportartikelhandel war in dieser Zeit schon weit entwickelt, es war zum Beispiel im 16. Jahrhundert für die adeligen Spieler kein Problem, Rackets und Tennisbälle aus Paris, Neapel oder Mailand zu beziehen. Adelige und Studenten waren begeisterte Tennisspieler, was sich aber auch als kostenintensiv erwies. Neben dem Tennis wurde auch auf hohem Niveau in Reithallen geritten, der bürgerliche Schießsport blühte zudem in dieser Zeit auf. Regelwerke und das Errichten von Sportanlagen sorgen dafür, dass wir in der Frühen Neuzeit erste Ansätze einer Institutionalisierung von Sport erleben.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Ein Besuch in der festungsartigen Redaktion in Prag. Gestaltung: Kilian Kirchgeßner Das Konzept des Radiosenders Radio Free Europe/Radio Liberty stammt aus der Zeit, als die Welt noch in schwarz und weiß eingeteilt war: Als Stimme der freien Welt sendete er im Kalten Krieg in den Ostblock, bezahlt von den Vereinigten Staaten; Rundfunkhörer und -hörerinnen in der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten sollten mit Informationen aus dem Westen versorgt werden und wurde daher als feindlicher Propagandasender bekämpft. Heute hat sich die Welt komplett verändert - aber den Radiosender gibt es immer noch, er strahlt Programme in 28 Sprachen aus. Für Demokratie will er auch heute kämpfen, hinzugekommen ist ein Feldzug gegen Fake News. Und: Zum Sendegebiet zählt inzwischen auch die arabische Welt.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Bakterien zu Waffen werden könnten. Von Marlene Nowotny. In den kriegerischen Konflikten der Gegenwart hat eine neue Strategie Einzug gehalten: Es geht nicht darum, den Gegner an Ort und Stelle zu töten. Stattdessen setzt man auf Bakterien als Waffen, also auf Verletzungen, die zu schweren Infektionen führen können. In Kriegsgebieten ist die medizinische Infrastruktur meist zusammengebrochen. Zu bestimmen, welche Bakterien nun die Wunden infiziert haben, wird dann unmöglich. Gleichzeitig sind passende Antibiotika Mangelware. Und selbst wenn Antibiotika vorhanden sind, müssen sie keine Abhilfe schaffen. Denn es gibt heute jede Menge multiresistenter Krankheitserreger, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind. Und ihre Anzahl nimmt ständig zu, aufgrund massiven Einsatzes in der Massentierhaltung, unzureichender Hygienemaßnahmen einerseits und übertriebener Desinfektion andererseits, unnötiger oder falscher Einnahme. 90 Jahre nach der Entdeckung der Antibiotika, die ein Zeitalter ohne bakterielle Infektionskrankheiten einleiten sollte, gilt es diesen neuen Krieg der Keime abzuwenden.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

"Kovacics Entdeckungen". Emanuel Tjeknavorian, Violine; Maximilian Kromer, Klavier; Albin Paulus, Maultrommel, Stimme; Ernst Kovacic, Moderation. Edvard Grieg: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 g-Moll op. 13 * Albin Paulus/Traditional: Introduktion; Halling; Rongger; Ganymed Obertöne; Maijodler * Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 (aufgenommen am 18. Oktober 2018 im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien). Start der neuen Konzertreihe: Kovacics Entdeckungen. Zum Auftakt begrüßte Ernst Kovacic den Geiger Emmanuel Tjeknavorian. Die Grundidee des Konzertzyklus' basiert auf dem Zusammenführen von Bekanntem und neu zu entdeckenden Werken in Form von Gehörtem und Erklärtem - eine spannende Mischung aus Meisterwerken, Meisterinterpreten, herausragenden Komponistenpersönlichkeiten und "Rising Stars" der heimischen Musiklandschaft. Jedes Konzert der neuen Reihe widmet sich einem der vier Themenblöcke.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Integrieren. Innovativ denken und handeln (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das Land der Flammen. Aserbaidschan Revisited (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Der letzte Schliff. Was ist gutes Audiomastering? (2). Gestaltung: Hans Groiss


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Das Klangforum Wien spielt neue Werke von Nina ?enk und Vinko Globokar. Gestaltung: Rainer Elstner. Beim Slowind Festival in Ljubljana spielte das Klangforum Wien im November 2018 zwei Uraufführungen: "Gouache" von Nina ?enk und "Bouquet de paramètres sauvages" von Vinko Globokar. Zwei slowenischen Komponierende, zwei unterschiedliche Zugänge: Nina ?enk ist bis dato bei der Konzeption eines neuen Werks immer von einer bestimmten Farbauswahl ausgegangen - die gewählten Farbtöne bestimmten die Muster und Strukturen des Stücks. Bei "Gouache" - benannt nach einer Maltechnik - versuchte sie sich von der entgegengesetzten Richtung her anzunähern: "Zunächst werden die rhythmischen und melodischen Muster und Strukturen festgelegt; mein Hauptaugenmerk gilt den unterschiedlichen Farben, die ebenfalls die Atmosphäre und Stimmung, ja die Struktur des Stücks beeinflussen." Globokar vereint in seinem Stück einen "Strauß wilder Parameter": "Ich hoffe, dass in diesem Strauß jeder Zuhörer seine wilde Blume findet". Gewidmet ist das Werk dem Festival Slowind, dem von Seiten des slowenischen Kulturministeriums die Subventionen gestrichen worden sind. "Es ist kein Zufall, wenn der slowenische Kulturminister, seit sich die Welt in die musikalische Banalität und Vergnügung stürzt, das Land erneuert, indem er die Subventionen für Bewegungen streicht, die zum Nachdenken anregen", so Globokar.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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