Jetzt läuft auf Ö1:

Leporello

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

5:00Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

5:03Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal

6:00Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

6:10Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Und vergib auch unseren Gläubigern". Gar nicht schuldhafte Gedanken macht sicher der Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche" Oliver Tanzer. - Gestaltung: Alexandra Mantler Schuld und Schulden gelten als sündhaft und für manche sogar als Fluch Gottes. Dabei ist die eine (Schuld) eine natürliche Förderkraft von Weisheit und Erkenntnis, und die anderen (Schulden) sind ein wichtiger Antrieb positiver wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Schuld und Schulden sollen also etwas Positives sein? Das klingt mehr als befremdlich in unseren Ohren. Das tut es aber nur, weil wir in einer Gesellschaft leben, die zu oft sinnlos straft und ziellos wegen allfälliger Vergehen Leid zufügt. Diese destruktiven Mechanismen werden von Kindheit an gelehrt und eingeübt, sie gehen aber an den Anforderungen der Realität vorbei. Wer hingegen Schuld als Antrieb zur Gabe und Schulden als einen Generator der menschlichen Erfindungskraft und Energie sieht, wird dem Geheimnis des Fortschritts näher kommen und Werte und Selbstwerte gerade dort entdecken, wo sonst nur Scham und Schande vermutet werden. Gar nicht so schuldhafte "Gedanken für den Tag" von Oliver Tanzer.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

7:33Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

7:52Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht

8:00Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Eine traditionsreiche Haustierrasse. Die Biologin Irene Hochrathner über das Altsteirer Huhn. Teil 3: Ein Huhn wie aus dem Bilderbuch Gestaltung: Lothar Bodingbauer Haushühner stammen aus dem chinesischen Raum, sie wurden bereits vor 4000 Jahren domestiziert. Sie kamen durch Phönizier, Griechen und Römer nach Europa. Bei uns haben sich in ländlichen Gebieten je nach Gegend individuelle Rassen weiterentwickelt, die zunehmend wiederentdeckt werden. Das Altsteirer Huhn, das Sulmtaler Huhn und das Nackthalshuhn sind drei österreichische Hühnerrassen, die als gefährdet gelten. Besonders das Altsteirer Huhn wird zunehmend in bäuerlichen Kleinbetrieben wiederentdeckt, da es als besonders stabile, wetterfeste und krankheitsresistente Rasse gilt. Es ist die Zweifachnutzung, für die die Tiere gehalten werden, für Eier und Fleisch gleichermaßen. Hybridrassen im Gegensatz dazu werden in der modernen Hühnerzucht spezialisiert gezüchtet: entweder als Mast- oder Legehennen. Im Vergleich zu Hybridhühnern legen die Altsteirer Hühner zwar weniger Eier, dafür aber bis ins hohe Alter.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

9:00Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiederverzauberung der Welt

Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (3). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Esoterikbranche brummt. 25 bis 30 Milliarden Euro setzen Astrologen, Raumenergetikerinnen, Wünschelrutengänger, Aura-Analytiker und Kristallheilerinnen allein im deutschen Sprachraum Jahr für Jahr um. Im Vergleich dazu: der Buchhandel kommt auf einen Jahresumsatz von gerade einmal 9 Milliarden. Bei allen inhaltlichen Differenzen: Die diversen esoterischen Schulen teilen einige "philosophische" Grundannahmen. Der Berliner Religionswissenschaftler Hartmut Zinser fasst die esoterischen Grundprinzipien so zusammen: "Alles im Kosmos steht mit allem in Verbindung, die verschiedenen Sphären sind durch das Analogie-Prinzip miteinander verbunden. ,Wie oben, so unten', so lautet eines der esoterischen Axiome, oder: ,wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos'. Für Atome, Alltagsgegenstände und die menschliche Psyche gelten aus esoterischer Perspektive die gleichen Gesetze und Regeln. Deshalb kann man durch geistige Energien, so glauben Esoteriker, auf die materielle Welt einwirken". Von den Wissenschaften belächelt und den Kirchen bekämpft haben sich esoterische Heils- und Erlösungslehren - vor allem seit dem krisenhaften Niedergang der christlichen Religionen - einen festen Platz in den Herzen und Hirnen der Menschen erkämpft. Einer Umfrage des Linzer Market-Instituts zufolge glauben 72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an die "Macht des Karmas", 60 Prozent an die Wirkungsmacht spiritueller "Kraftplätze" und immerhin noch 45 Prozent vertrauen den seherischen Qualitäten von Wünschelrutengängern, während nur 39 Prozent an den christlichen Gott und 20 Prozent an die Auferstehung Christi glauben. Warum aber sind esoterische Phantasmagorien so erfolgreich? Zum einen, darauf weisen Religionswissenschafter und Psychologen immer wieder hin, arbeiten Esoteriker an einer "Wiederverzauberung der Welt", was in Zeiten eines platten Materialismus verführerisch auf viele wirkt. Zum anderen befördert die Esoterik narzisstische Allmachtsphantasien - eine Reaktion auf archaische Angst- und Ohnmachtsgefühle. Esoterische Heilslehren führen zu einem Aufblähen des Individuums, sie sagen dem Menschen: Du bist alles, du kannst alles, das ganze Universum dreht sich um dich, und Engel oder andere Mächte des Lichts umkreisen dich wie ein Bienenvolk, wenn du nur die richtige - esoterische - Einstellung an den Tag legst". Und wer hätte das nicht gern, dass sich das ganze Universum um ihn dreht?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Steile Bewirtschaftung

Bergbauernbetriebe in Österreich (3). Gestaltung: Andreas Wolf Dass Menschen auf Bergen siedelten war das Ergebnis eines Verdrängungswettbewerbes um die besten Lagen in den Tälern. Heute werden die, oft aus Holz gebauten Höfe, als idyllische Postkartenensembles für den Fremdenverkehr in Szene gesetzt. Doch das Leben auf Bergbauernhöfen war Jahrhunderte lang überaus hart und entbehrungsreich. Im Winter waren die Höfe oft Monate lang von der Außenwelt abgeschnitten. In den oft bis zu 30 Personen umfassenden Hausgemeinschaften stand physische und psychische Gewalt an der Tagesordnung. Auf historischen Höfen lassen sich die Sozialdramen vergangener Zeiten an Hand von getrennten Küchen rekonstruieren. In diesem oft einzigen beheizten Raum war es stickig und heiß, dementsprechend brüteten dort auch Hühner. Der Gestank von Fäkalien durchdrang die Gehöfte, denn die wärmespendenden Ställe waren direkt mit den Häusern verbunden. Hunger und daraus resultierende Mangelerkrankungen waren ständige Begleiter. In manchen Regionen trug auch das Erbrecht zur Verelendung der Bauern bei. Der Alltag wurde von landwirtschaftlichen Tätigkeiten, einem strengen Katholizismus und Aberglauben bestimmt. Armenfürsorge gab es beinahe keine. Alte Mägde und Knechte gingen zur "Einlage". Dabei mussten sie von fremden Bauern mitversorgt und untergebracht werden. Dementsprechend schlecht wurden die "zusätzlichen Esser" oft behandelt. Mit der Hofübergabe verloren Altbauern ihre Machtstellung, weshalb sie diese häufig bis zuletzt hinauszögerten. Heute werden Bergbauernbetriebe in Katasterplänen erfasst. An Hand der u. a. zu bewirtschaftenden Fläche, der Klimazone und der Hangneigung erfolgt die Einteilung in Erschwerniszonen die als Bemessungsgrundlage für EU-Förderungen dienen. In den vergangenen Jahrzehnten vollzog sich in der Bergbauernwirtschaft ein Wandel von der Produktion zur Landschaftspflege. Durch die Beweidung hochgelegener Flächen wird das Auftreten von Hangrutschungen verhindert und die Verwaldung verzögert. Viele Betriebe versuchen ihre landwirtschaftlichen Produkte als Direktvermarkter zu verkaufen. Damit entgehen sie dem Preisdruck von Großhandelsketten. Ein weiteres Segment, dass viele Bergbauern für sich erschlossen haben ist der Tourismus. Häufig existieren Kooperationen mit lokalen Tourismusverbänden. Angeboten wird ein vielfältiges Programm, dass vom klassischen Urlaub am Bauernhof, bis zur Mithilfe auf Almen reicht.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Komponisten komplett!

Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch 200 CDs und zwei Bücher umfasste die Gesamtedition von Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffen. Die inhaltlich und kilomäßig gewichtige Box erschien zum 225. Todestag des Komponisten im Jahr 2016 und war das Ergebnis intensiver Archivrecherchen führender Musiklabels. Bereits in den vorangegangenen eineinhalb Jahrzehnten kamen zwei Gesamteditionen der Lieder von Franz Schubert heraus. Angelegt waren sie nach unterschiedlichen Ordnungsprinzipien: Nach Textdichtern, Themen, Liederjahren in der einen Version, nach Dichtern und Dichterkreisen in der anderen. Für Liebhaber und Experten klassischer Musik sind solche umfassende Werkausgaben ein unermesslicher Schatz, für die Musikgeschichte stellen sie äußerst wertvolle Dokumente dar. Bereits seit 1993 bemüht sich Schott Music, gemeinsam mit russischen Partnern die Gesamtedition von Peter Iljitsch Tschaikowski zu realisieren, schließlich gehört der russische Komponist zu den bedeutendsten und meistaufgeführten Künstlern weltweit. Erste Bände erschienen bald, doch dann ruhten die Bemühungen. Man wollte das Projekt überarbeiten und möglichst alle einschlägigen russischen Institutionen mit einbeziehen. Mittels eines deutsch-russischen Kooperationsvertrags konnte man sich die ideelle und wirtschaftliche Unterstützung des russischen Staates sichern. Die Experten sind zuversichtlich, dass sie nun alle Anforderungen einer modernen wissenschaftlichen Gesamtausgabe erfüllen können. 120 Bände soll die Edition umfassen und mit russischen und englischen Texten erscheinen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

9:57Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

10:00Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur Hob.III/72 (Schuppanzigh-Quartett) Ein dissonanter Akkord - dann eine Pause. Joseph Haydn macht's gleich zu Beginn spannend - aber er zielt auf ganz anderes hin: Passagen mit fast irrwitziger satztechnischer Kunst wechseln mit solchen reinster Einfachheit - und am End' stellt sich Überwältigung ein angesichts dieses vielschichtigen Kompendiums an Schönheit.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten

11:00Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Haus" von Irene Dische. Aus dem Amerikanischen von Tanja Handels. Es liest Sona MacDonald. Gestaltung: Gudrun Hamböck Die Jones, Abstinenzler, stramme Republikaner, Inhaber einer florierenden Klempnerfirma und Leiter der Sonntagsschule der Southern Baptist Church, haben es sich in ihrem neu errichteten Haus am Ufer eines von Alligatoren wimmelnden Sees bequem gemacht. Schwere Eichentüren, luxuriöses Badezimmer, die Teppiche in den Farben der Konföderierten-Flagge, die vor dem Haus weht. Wir schreiben das Jahr 1962. Das Grundstück stammt aus der Familie von Mrs. Jones, den Smiths, von denen man sagt, dass sie von einer Indianerprinzessin abstammen. Doch etwas stimmt an dieser Geschichte nicht - wie auch mit dem Grundstück selbst ... Irene Dische, 1952 in New York geboren, in Deutschland lebend und auf Englisch schreibend, machte erstmals 1989 mit ihrem gefeierten Erzählband "Fromme Lügen" auf sich aufmerksam. Es folgten zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, zuletzt der 2017 erschienene Roman "Schwarz und Weiß".


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali. "Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide". Ein berührender Vers aus einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, der von vielen Komponisten aufgegriffen und vertont worden ist. Unter jenen ist auch ein Russe, der diese Sehnsucht womöglich mehr kennt als alle anderen: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Die deutsche Violinistin Antje Weithaas hat mit der Camerata Bern zwei Werke von Tschaikowsky aufgenommen: Das Violinkonzert op. 35 in D-Dur und das Streichquartett op. 30 es-Moll in der Fassung für Streichorchester. Was diese Aufnahme zu einer besonderen macht? Ohne Dirigent holen die Solistin und das Orchester das Violinkonzert aus der "virtuosen Ecke" heraus.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

11:57Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

13:00Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

13:55Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

14:00Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Lahti Symphony Orchestra, Dima Slobodeniou; Baiba Skride, Violine. Jean Sibelius: a) Ouvertüre a-Moll; b) Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47; c) "Schwanenweiß", Suite op. 54a (aufgenommen am 6. September im Sibeliustalo in Lahti im Rahmen des "Sibelius Festival Lahti 2018"). Präsentation: Peter Kislinger.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Mit der Klanganalyse gegen den Glockenriss Seit 150 Jahren sind Kirchenglocken viel schneller beschädigt als in früheren Zeiten: um den Straßenlärm zu übertönen, kommen immer größere Klöppel zum Einsatz. In Deutschland forscht man mit Methoden aus dem Maschinenbau, was die Glocken am meisten belastet und wie man sie am besten erhalten könnte. Eine Innsbrucker Glockengießerei wendet die Methoden an. Gestaltung: Jonathan Scheucher Wort der Woche: Bea Sommersguter Echo: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wenn Vier- und Zweibeiner durch die Pampa ziehen Rudi liegt betrübt im Körbchen. Niemand will mit ihm spazieren gehen. Weder Rosi noch Tonmeister haben diese Woche Zeit für ihn. Da gibt ihm der Kater den Tipp: er solle sich doch ein Lama ausborgen. Die würden dann mit ihm Gassi gehen, genauso wie sie es mit Zweibeinern machen, die keine Begleitung haben. Was für eine geniale Idee! Sofort wobbelt der Radiohund zur "Lama-Lady" und Zoologin Astrid Herler ins niederösterreichische Maria Anzbach. Sie bietet solche Spaziergänge mit Lamas und Alpakas an. Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten

16:00Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

16:05Praxis - Religion und Gesellschaft


16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin

Nicole Wesner ist 4-malige Leichtgewicht-Boxweltmeisterin und lebt in Wien. Auf Ihrem Steckbrief findet sich unter der Rubrik "was ich mag": andere mit meiner Leidenschaft fürs Boxen anstecken.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

16:55Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf

17:00Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

17:09Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1936 - Freihaus auf der Wieden


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. The Real Group und Kicks Sticks The Real Group muss nicht weiter vorgestellt werden. Wer kennt das Vokalquintett aus Schweden nicht, eines der seit bald 35 Jahren weltweit erfolgreichsten A Cappella-Ensembles? Hinter "Kicks Sticks" verbirgt sich das fabelhafte Landesjugend Jazzorchester Hessen, bereits 1985 von Wolfgang Diefenbach gegründet, um immer wieder neuen hochbegabten Nachwuchsmusikern/innen eine professionelle Bigband-Ausbildung zu ermöglichen. Das Album "Friendship" überzeugt alleine schon durch seine hinreißenden Arrangements. Ensemble- und Einzelleistungen sind darüber hinaus so exzellent, dass dieses musikalisch zeitlos gehaltene Album einfach nur Freude bereitet, große Freude. Alte Hasen und junge Hupfer treffen einander auf Augenhöhe, dabei wird Bekanntes von Gershwin über Beatles bis Michael Jackson und Eigenes so intelligent und lustvoll neu interpretiert, dass es ein Vergnügen ist, bei mehrmaligem Hören immer wieder neue Feinheiten zu entdecken. The Real Group ist übrigens derzeit auf Tour und tritt am 8. Oktober im Wiener Konzerthaus auf.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das medizinische Wundermittel des 20. Jahrhunderts. Mit Heinz Burgmann, Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Noch vor 100 Jahren waren bakterielle Infektionskrankheiten wie Scharlach oder Lungenentzündung ein sicheres Todesurteil. Heute können diese Krankheiten rasch und gut geheilt werden - mittels Antibiotika. Penicillin, das erste Antibiotikum und daher oft synonym verwendet, gilt als eine der wichtigsten Entdeckungen der Medizingeschichte. An deren Anfang stand der Zufall: im September 1928 hatte sich in den Petrischalen des Bakteriologen Alexander Fleming unbeabsichtigt Schimmelpilz ausgebreitet. Statt die "verdorbenen" Bakterienkulturen zu entsorgen, bemerkte der aus Schottland stammende Mediziner, dass rund um den Pilz "Penicillium notatum" der Bakterienrasen verschwunden war. Seine Erkenntnis, dass Penicillin "ein wirksames antiseptisches Mittel sein könnte", fand jedoch kaum Beachtung. Erst mehr als ein Jahrzehnt später gelang es dem Pathologen Howard Florey und dem Biochemiker Ernst Chain den Wirkstoff zu isolieren, beim Menschen anzuwenden und damit seine therapeutische Wirkung zu beweisen. Die Massenproduktion durch die US-amerikanische Pharmaindustrie setzte in Folge des Zweiten Weltkrieges ein. Durch die Rettung zehntausender verwundeter Soldaten errang Penicillin seinen Ruf als Wunderwaffe. Die wie ein Wunder erscheinende Wirkung führte allerdings auch dazu, dass Antibiotika in den folgenden Jahrzehnten übermäßig und oft unnötigerweise verabreicht wurden. Mit den Folgen kämpft man heute: immer mehr Bakterienstämme sind gegen Antibiotika resistent.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal

18:00Ö1 Abendjournal


18.30 Uhr

 

 

Klartext

mit Klaus Webhofer


19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

Der Blockflötist Maximilian Volbers, Gewinner des "9. Internationalen Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerbs" musiziert bei den "Internationalen Barocktagen Stift Melk 2018". Gestaltung: Gerhard Hafner Der 1994 im deutschen Münster geborene Maximilian Volbers zählt zu den profiliertesten Blockflötisten der jüngeren Generation. Seine Ausbildung erhielt er zunächst privat und später als Jungstudent bei Ulrike Volkhardt, Winfried Michel und Gregor Hollmann. Seit 2012 studiert er an der Universität Mozarteum Salzburg bei Dorothee Oberlinger, Florian Birsak und Reinhard Goebel. 2017 gewann Maximilian Volbers in Melk den 9. Internationalen Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb. Im Rahmen der heurigen "Internationalen Barocktagen Stift Melk" gab Maximilian Volbers am 19. Mai 2018 in Schloss Pielach ein Konzert mit dem Titel "Klingendes Planetarium". Gemeinsam mit seinen zwei Musikerfreunden, dem Gambisten Christoph Urbanetz und dem Cembalisten Andreas Gilger brachte er dabei Werke von u.a. Corelli, Telemann und Couperin zur Aufführung.


21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Eindrücke vom Philosophicum Lech 2018 Gestaltung: Martin Haidinger Für manche Zeitgenossen scheint es auf der Hand zu liegen: Die Hölle, das sind die anderen! Seit Jean-Paul Sartres existentialistischer Deutung ist zumindest klar, dass es die Menschen selbst sind, die sich ihr eigenes und das Leben der anderen zur Hölle machen. Das ursprünglich religiös gedachte Modell der Hölle wird zur Metapher, mit der wir im Alltag und in der Geschichte jene Situationen beschreiben, die als unzumutbar, quälend, letztlich unerträglich empfunden werden. Indes ist das Unerträgliche weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen. Trotzdem steckt in jeder Hölle noch ein religiöser Kern. Die Qualen, die sich Menschen ausgemalt haben, sind Dokumente eines Bewusstseins von Gerechtigkeit. Der Böse, der der irdischen Gerichtsbarkeit entkommen konnte, sollte wenigstens im Jenseits dafür büßen. Die Konzepte dieser religiösen Vorstellungen einer ausgleichenden jenseitigen Gerechtigkeit reichen von einer freudlosen Unterwelt über ein reinigendes Fegefeuer bis zu einem ausgeklügelten System von Foltern und Qualen und der ewigen Verdammnis. Die Hölle und ihre Bilder sind so selbst zu einer Quelle der Kultur geworden, von Dantes "Inferno" bis zu Don Giovannis Höllenfahrt, von den grausamen Weltgerichtsphantasien des Hieronymus Bosch bis zu den modernen Darstellungen auswegloser Situationen reichen die ästhetischen Bearbeitungen und Variationen der Hölle. Ohne Hölle und Höllenfahrten wären Literatur, Kunst und Musik um einiges ärmer. In einer Sendung von Martin Haidinger mit Eindrücken vom 22. Philosophicum Lech machen sich Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschafter Gedanken über die Hölle und ihre religiösen und weltlichen Dimensionen.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal

22:00Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Wiederverzauberung der Welt. Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (3). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Steile Bewirtschaftung. Bergbauernbetriebe in Österreich (3). Gestaltung: Andreas Wolf Komponisten komplett! Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

23:00Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Rainer Elstner Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

0:00Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1:00Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Stephanie Maderthaner Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten