Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nelson Mandela - Ein Leben für die Freiheit". Zum 100. Geburtstag des "Nationalheiligen" Südafrikas Gedanken von Ulrike Bechmann, Professorin für Religionswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. - Gestaltung: Alexandra Mantler Nelson Mandela (1918 - 2013), dessen Geburtstag sich am 18. Juli zum 100. Mal jährt, gilt als eine Art "Nationalheiligtum" in Südafrika. Der Übergang des Landes vom rassistischen Apartheidregime zu einem demokratischen Staat mit gleichen Rechten für alle Bürger und Bürgerinnen, wäre ohne ihn wohl nicht möglich gewesen. Denn nicht zuletzt sein Wille, sein Durchsetzungsvermögen und seine persönliche Integrität halfen Südafrika nach der Apartheid durch alle inneren und äußeren Konflikte in dieser entscheidenden Zeit des Neubeginns.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Friederike Raderer.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der kleine Bruder des Wolfes. Die Wildtierökologin Jennifer Hatlauf über den Goldschakal. Teil 3: Weintrauben und Wildschweinfrischlinge im Menüplan. Gestaltung: Maria Harmer Seine Heimat ist der Balkan, in den letzten Jahren ist er aber auch bereits in Skandinavien nachzuweisen: der Goldschakal. Auch Österreich war ein Durchzugsland, jetzt gibt es erste Reproduktionsnachweise im Seewinkel. Bis heute ist der Goldschakal - der dämmerungs- bzw. nachtaktiv und sehr scheu ist - ein wenig erforschtes Tier. Irgendwo zwischen Fuchs und Wolf ist er von seinem Aussehen her einzuordnen, auf jeden Fall gehört er zur Familie der Caniden, der Hundeartigen. Am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft läuft derzeit ein Projekt, um mehr über den Goldschakal herauszufinden und um eine präzisere Verbreitungskarte zu erstellen. Initiiert und geleitet wird es von der Wildtierökologin Jennifer Hatlauf.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Allein in der Menge

Wenn Einsamkeit krank macht (3). Gestaltung: Madeleine Amberger Großbritannien hat neuerdings eine eigene Ministerin für Einsamkeit. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neueste Daten: Rund 15 Prozent der Briten geben an, sie fühlten sich häufig einsam. In Australien will die Regierung mit rund 30 Millionen Euro lokale Organisationen unterstützen, die beim Knüpfen zwischenmenschlicher Kontakte helfen. In Deutschland steht im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, man werde angesichts einer zunehmend individualisierten, mobilen und digitalisierten Gesellschaft "Strategien und Konzepte entwickeln, die der Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen". Einsamkeit und die sozialen sowie gesundheitlichen Folgen gelten als demographische Zeitbombe. Denn: Immer mehr Menschen leben länger. Je älter der Mensch, desto eher fühlt er sich im Abseits. Einer der Gründe ist, dass Senioren im Laufe des langen Lebens Freunde und Familienmitglieder verloren haben. Das soziale Netz wird also immer schwächer. Ein weiterer Grund: die eingeschränkte Mobilität. In einen Klub oder zu einer Veranstaltung zu gehen, ist nicht mehr möglich. Gerade für Senioren können daher digitale Hilfsmittel wie Skype und soziale Medien eine Bereicherung darstellen. Doch das ist nur eine Seite der technologischen Medaille: Viele jüngere Menschen sind zwar bestens vernetzt, doch beschreiben sich zunehmend als einsam. Soziale Medien befriedigen nur eingeschränkt, was der Mensch als soziales Wesen braucht: Gespräche, Zuwendung, Geborgenheit, Liebe. Eine britische Befragung kam zu dem überraschenden Schluss, dass 18- bis 35-Jährige häufiger an Einsamkeit leiden als die über 55-Jährigen. Dieses Ergebnis, so die Forscher, sei auf alle westlichen Gesellschaften umzulegen, denn: Es gebe immer weniger Platz für gewachsene Gemeinschaften. Menschen ziehen für die Ausbildung weiter von daheim weg als früher; im Berufleben werden die Pendelzeiten immer länger. Die Arbeitszeit dehnt sich dank Technologie in die Freizeit aus. Kurz: Das moderne Leben macht es also schwieriger, bedeutsame Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen. Einsamkeit verursacht nicht nur emotionales Leid, sie kann krank machen. Laut einer US-amerikanischen Studie liegt das Demenz-Risiko bei alten Menschen umso höher je einsamer sie sich fühlen. Finnische und schwedische Wissenschafter analysierten Langzeitdaten von fast einer halben Million Menschen. Demnach leiden sozial Isolierte eher an chronischen Erkrankungen. Eine britische Studie bestätigte ein um 43 Prozent höheres Risiko einen ersten Herzinfarkt zu erleiden. Daraus ergibt sich: Einsamkeit zu bekämpfen würde auch das Gesundheitssystem entlasten. Diesen Schluss lässt ein Pilotprojekt in einer englischen Kleinstadt zu: Seit Ärzte, Gemeinde und private Organisationen versuchen, vereinsamten Menschen mit ihren behördlichen sowie gesundheitlichen Problemen zu unterstützen und ihnen zu sozialen Kontakten zu verhelfen, gingen die Aufnahmen in den Notambulanzen zurück.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre

Von Schwundgeld und kleinen Wundern (3). Gestaltung: Juliane Nagiller In den Jahren 1932 / 1933 ereignete sich in der kleinen, Tiroler Gemeinde Wörgl ein regelrechtes Wunder. Während im ganzen Land die Arbeitslosigkeit stieg, ging die Zahl der Arbeitslosen in Wörgl um 25 Prozent zurück. Das Wiener "12-Uhr-Blatt" schrieb: Wörgl hat plötzlich Weltbedeutung erlangt. Hinter diesem Weltruhm stand ein Experiment des damaligen Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger. Er führte eine eigene Währung im Tausch für Arbeitskraft ein, die nur im Umkreis von Wörgl gültig war - das Schwundgeld. Damit es gültig blieb, musste man jeden Monat eine Wertmarke auf den Schein kleben. Wer beispielsweise einen 10-Schilling-Schein über das Monatsende hinaus behalten wollte, musste für zehn Groschen eine Marke kaufen und sie auf den Schein kleben. Über die Idee zum Schwundgeld stolperte Michael Unterguggenberger regelrecht. Als er im Jahr 1916 als Lokomotivführer in der Nähe der Front seinen Dienst tat, fand er im Zug eine Ausgabe der Zeitschrift "Der Physiokrat". Diese monatliche Zeitschrift wurde zwischen 1912 und 1916 von Silvio Gesell und seinem Mitstreiter Georg Blumenthal herausgegeben. Der 1862 geborene Silvio Gesell gilt als Begründer der Freiwirtschaftslehre, die er in seinem Hauptwerk Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld veröffentlichte. Um Stagnationserscheinungen und eine wirtschaftliche Rezession zu vermeiden, sei es die primäre Aufgabe des Staates für einen stabilen Umlauf im Geldwesen zu sorgen, argumentierte Silvio Gesell. Freigeld, also Geld das einem Wertverfall unterworfen ist, steht unter Umlaufzwang. Da es schnell ausgegeben wird, regt es Investitions- und Konsumausgaben an und verhindert Deflation und Arbeitslosigkeit. Der ökonomische Autodidakt Gesell lehnte den Zins ab und beklagte, dass das Geld tauschdynamisch den Waren und der Arbeitskraft überlegen sei. Denn diese lassen sich nicht unbegrenzt bewahren, verderben oder verlieren an Wert. Wird hingegen Geld aufbewahrt gewinnt es durch den Zins sogar an Wert. Würde das Geld jedoch "rosten", dann würden sich Geldbesitzer nicht mehr weigern das Geld zirkulieren zu lassen, so Gesells Idee. Seit der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Ideen von Silvio Gesell wieder stärker diskutiert. Das Problem, dass Menschen und Banken Geld horten anstatt es zu investieren, erscheint wieder aktuell. Auf regionaler Ebene wird aktuell nach Alternativen zum bestehenden Geldsystem gesucht. So gibt es in Österreich die Regionalwährung Waldviertler und in Bayern den Chiemgauer. Das Schwundgeld-Projekt in Wörgl wurde übrigens nach einem Jahr von der Bundesregierung verboten, da es gegen das Notenbank-Privileg verstieß. Eine Problematik mit der auch aktuelle Kryptowährungen bald konfrontiert werden könnten.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Mucho gusto! Sehr angenehm!

Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (3). Gestaltung: Maria Reininger Das ist zum einen die Vielzahl lateinamerikanischer Tanzlokale, die zu besuchen in Österreich schon lange nicht mehr als Begegnung mit dem Fremden gilt. Salsatanzen in einem der Wiener Innenstadtlokale ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Auch Sambaschulen und Candomblékurse befeuern seit vielen Jahren diverse Festln in Österreich. Das lateinamerikanisch-österreichische Zusammenwirken abseits des Breitenvergnügens hat auch Worldmusicstars hervorgebracht: Juan Garcia Herreros zum Beispiel - der E-Bassist aus Bogotà hat sich mit seinen Worldjazzkompositionen schon vor 10 Jahren einen Martin Kollerpreis erspielt, und sein Album Snow Owl wurde international gefeiert. Und Luis Ribeiro, Drummer und Percussionist, ursprünglich aus Sao Paulo. Er hat seine Virtuosität in den vergangenen Jahren in zahlreichen Formationen eingesetzt, und wird immer wieder für die großen Konzerthäuser nachgefragt. Einige seiner Musikerkollegen aus Brasilien sind wieder zurückgekehrt, nachdem sie jahrelang die österreichische Worldmusiczene geprägt haben: der Gitarrist, Sänger und einer der ersten Cajonspieler in Österreich, Alegre Correa gehört dazu. Und die Sängerin und Gitarristin Celia Mara pendelt seit ein paar Jahren zwischen Österreich und ihrem Kulturhaus in Salvador de Bahia in Brasilien. - Eine Lebensform von Kulturschaffenden, die zunimmt. Wiederkommen wird der kolumbianische Dirigent Andrès Orozco Estrada, und zwar als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Seine Arbeit wirkt der Gefahr allzu deutscher Klassik-Interpretationen entgegen. Abseits des großen Konzertbetriebs feiern auch zahlreiche südamerikanische Immigranten-Communities ihre Musik. Die der Chilenen zum Beispiel, die in den 1970er Jahren vorm Militärputsch geflohen sind. Mit rund 1.000 von 18.000 Menschen lateinamerikanischer Herkunft hier in Österreich, ist das Grüppchen zwar überschaubar, aber im Vergleich kulturell aktiver als andere, mit mehreren Organisationen. Auch eine internationale Gesellschaft für chilenische Musik gehört dazu, die hier die chilenischen Komponisten der vergangenen hundert Jahre bekanntmachen möchte.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. George Onslow: Sextett Es-Dur op. 30 (Ma'alot Quintet, Markus Becker, Nabil Shehata) In den 1820er und 1830er Jahren stand er am Höhepunkt seiner Karriere, der "französische Beethoven", George Onslow. Sein 1825 entstandenes Sextett erweitert das von Mozart etablierte Konzept des Klavierquintetts, indem ein Kontrabass hinzukommt. George Onslow fühlte sich zeitlebens der Klassik verpflichtet, war aber doch aufgeschlossen für allerlei Experimente.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Ein Abenteuer". Von Adolfo Bioy Casares (aus dem Spanischen übersetzt von René Strien). Es liest Cornelius Obonya. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Gudrun Hamböck Als Mildred nach ihrer Rückkunft aus den Schweizer Bergen von ihrem Mann in London wegen der vielen Rechnungen bekeppelt wird, fährt sie spontan nach Rom zu Tullio, jenem impulsiven jungen Mann, den sie in eben diesen Schweizer Bergen kennengelernt und - noch nicht - erhört hat. Der führt ihr gleich begeistert seinen schnellen Wagen vor, in dem er sie zu seiner Großfamilie zu bringen gedenkt ... Adolfo Bioy Casares, 1914 in Buenos Aires geboren, lernte 1932 Jorge Luis Borges kennen und zwei Jahre darauf seine spätere Frau Silvina Ocampo - ebenfalls Schriftstellerin - die ihn gemeinsam mit Borges überzeugte, sein Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie aufzugeben und sich ganz der Literatur zu widmen. 1940 veröffentlichte er "La invencion de Morel", seinen wohl bekanntesten Roman. Unter den gemeinsamen Pseudonymen H. Bustos Domecq und B. Suarez Lynch verfasste er mit Borges zusammen zahlreiche Erzählungen. 1990 erhielt Bioy Casares den bedeutendsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt: den "Premio Cervantes". Er starb 1999 in Buenos Aires.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

BBC Scottish Symphony Orchestra, Dirigent: John Wilson; Pavel Kolesnikov, Klavier. Benjamin Britten: a) Four Sea Interludes und Passacaglia aus "Peter Grimes"; b) Diversions für Klavier (für die linke Hand) und Orchester op. 21 * Aaron Copland: "Billy the Kid", Suite (aufgenommen am 9. Juni in der Snape Maltings Concert Hall in Aldeburgh im Rahmen des "Aldeburgh Festival 2018"). Präsentation: Peter Kislinger


15.30 Uhr

 

 

Moment

Achtung vor der Fracht. Wenn ätzende oder explosive Stoffe von A nach B müssen Als Gefahrgut, umgangssprachlich Gefahrengut, gilt alles, was für Mensch, Tier und Umwelt gefährlich werden kann. Das sind giftige, entzündbare, radioaktive oder ätzende Stoffe und Güter. Wie man sie verfrachtet, ist international geregelt. Manches darf nicht mit Flugzeug oder Schiff transportiert werden, manches nicht auf derselben Ladefläche mit anderen Gütern. Über Transporte, von denen man meist nur nach einem Zwischenfall hört. Gestaltung: Elisabeth Stecker


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Ein Radiohund kurz vorm Absprung Rudi japst. Er bekommt überhaupt keine Luft mehr, wenn er den jungen Zweibeinern zusieht, wie sie vom Sprungbrett springen. Von 5 Metern runter in die Tiefe. Boah, das ist so hoch! Wie schaffen die das bloß? Und wird sich Rudi je trauen? Schließlich ist er ein Radiohund - kein Steinbock... Viola: "Also ich mach die Augen zu und spring dann einfach." Sophie: "Ja, ich muss mich zuerst auch überwinden. Dann schau ich ins Wasser... oh mein Gott!... und dann wippe ich ein bisschen... und dann sage ich mir: O.K., dann kann nichts passieren und dann springe ich runter!" Gestaltung: Kristin Gruber


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

2009 - Hypobank Klagenfurt "Außen eine expressive Architekturskulptur, innen ein Gewirr von Resträumen, in dem irgendwie Arbeitsplätze angeordnet sind, zum Teil dunkel, zum Teil überbelichtet" - so urteilte der Architekturtheoretiker Otto Kapfinger 1999 über jenes Bauwerk, das gut zehn Jahre später das Symbolbild für den Hypo-Skandal werden sollte. Draußen, in der Peripherie von Klagenfurt, türmen sich gewaltige Volumina scheinbar willkürlich in luftige Höhen. Der Architekt Thom Mayne zitierte mit seinem Entwurf für die Konzernzentrale der Hypo Alpe Adria die Ackerschollen der umliegenden Felder. Die Felder sind so wie auch die Bank Geschichte. Heute bilden Einkaufszentren, ein Kinocenter und verwaiste Parkplätze eine wenig charmante Kulisse für jenes Bauwerk, das zum Symbol für jene kapitalen Fehler wurde, deren Rechnungen noch lange nicht beglichen sind. Architektur: Thom Mayne / morphosis Verstaatlichung Hypo: 1999 Adresse: 9020 Klagenfurt, Alpen-Adria-Platz Gestaltung: Martina Frühwirth


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Finnischer Tango in den Händen und Mündern von Sväng. Den Vorwurf, einfach nur originell und witzig zu sein, brauchen sich die vier Herren schon lange nicht mehr gefallen lassen. So wie sich der Tango in der ersten Hälfte 20. Jahrhunderts in Finnland festgesetzt und als "genuin" finnische Tanzmusik etabliert hat, so hat sich auch das Mundharmonika-Quartett Sväng mittlerweile als dauerhafte musikalische Institution in Finnland erwiesen, mit stets neuen, hochmusikalischen und absolut ernst zu nehmenden Musikprojekten - auch wenn die Wahl der Instrumente nach wie vor skurril wirken mag und die vier hochkarätigen Musiker immer auch für ein Augenzwinkern gut sind und sich bei Live-Auftritten als humorbegabte Entertainer präsentieren. Nach einer Hommage an den finnischen Nationalkomponisten Sibelius widmet Sväng sein aktuelles Album nun gänzlich der finnischen Nationalmusik Tango. Zeit war's!


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Nelson Mandelas Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Mit Walter Sauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Gudrun Braunsperger Im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit gilt er neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King als eine der großen Galionsfiguren des 20. Jahrhunderts. Nelson Mandela erkämpfte in Südafrika das Ende der Apartheid und verbrachte deshalb 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis. Ein Jahr nach seiner Freilassung, 1991, wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes gewählt. Noch in den späten achtziger Jahren war sich die westliche Welt nicht darüber einig gewesen, ob sie in Mandela einen Terroristen sehen sollte, oder ob man Solidarität mit ihm bekunden dürfe. 1993 erhielt er schließlich den Friedensnobelpreis. Seine Politik der Versöhnung und Vergebung hat ein Tor zur Befreiung Südafrikas aufgestoßen, sein politisches Erbe will jedoch verwaltet werden. Das Ende der Apartheid war nur ein Etappensieg auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit für die schwarze Bevölkerung in Südafrika, das zeigt die aktuelle Lage angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, der Aidskrise und stagnierender politischer Reformen. Nelson Mandela war sich des langen und schwierigen Wegs vor dem die Republik Südafrika steht, bewusst: "Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt".


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Wie grauslich ist das Internet ? Gestaltung: Astrid Plank Maria Windhager ist Medienanwältin und auf Persönlichkeitsschutz spezialisiert. Sie hat schon erfolgreich Prozesse gegen Facebook geführt und Menschen vertreten, die zu Unrecht in Massenmedien bloßgestellt, bedroht oder fälschlicherweise Verbrechen bezichtigt wurden. In ihrem aktuellen Fall geht es um sexistische Online-Attacken gegen eine Frau, die sich dagegen wehrt und deshalb nun selbst vor dem Richter steht: Die frühere Grün-Politikerin Sigrid Maurer erhielt via Facebook extrem obszöne, erniedrigende Nachrichten. Sie machte diese öffentlich zugänglich. Nun verklagt sie der Mann, von dessen Facebook-Account die Attacken gesendet wurden, auf 60 000 Euro. Was läuft da schief? Warum kehren Social Media die schlechtesten Seiten von Menschen hervor? Was kann man wirkungsvoll gegen den vielzitierten Hass im Netz tun, und sind strengere Gesetze der Weisheit letzter Schluss?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Das Drama um Myanmars Elefanten Von Peter Jaeggi Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Myanmar, dem ehemaligen Burma. Ein Großteil ist heute aber arbeitslos. Ein Holzschlagmoratorium der neuen Regierung hat sie zum Nichtstun verurteilt. Für viele eine Katastrophe - auch für die Elefantenführer. - Elefanten gelten in Myanmar als heilig, allen voran die weißen Elefanten. Umso unverständlicher ist es, dass die Riesen gerade dort nicht artgerecht gehalten werden. Aber auch den frei lebenden Exemplaren im Land geht es schlecht. Wilderer töten durchschnittlich ein Tier pro Woche, ziehen ihm anschließend die Haut ab und schneiden ihm die Stoßzähne ab. Getrocknet wird beides dann zu Medizin für den chinesischen Markt verarbeitet. Ein Problem, das durch die vielen bürgerkriegsähnlichen Konfliktherde schwer unter Kontrolle zu bringen ist.


19.30 Uhr

 

 

Live von den Bregenzer Festspielen - Berthold Goldschmidt: "

Beatrice Cenci" Mit Christoph Pohl (Graf Francesco), Dshamilja Kaiser (Lucrezia), Gal James (Beatrice), Per Bach Nissen (Kardinal Camillo), Michael Laurenz (Orsino), Wolfgang Stefan Schwaiger (Marzio), u.a.; Prager Philharmonischer Chor, Wiener Symphoniker; Dirigent: Johannes Debus (Live-Übertragung aus dem Bregenzer Festspielhaus im Rahmen der Bregenzer Festspiele 2018)


22.15 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal



22.23 Uhr

 

 

Radiokolleg

Allein in der Menge. Wenn Einsamkeit krank macht (3). Gestaltung: Madeleine Amberger Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre. Von Schwundgeld und kleinen Wundern (3). Gestaltung: Juliane Nagiller Mucho gusto! Sehr angenehm! Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (3). Gestaltung: Maria Reininger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Gestaltung: Rainer Elstner Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Sibylle Norden Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten