Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

Der österreichische Caritaspräsident über Zivilgesellschaft und Solidarität. - Gestaltung: Alexandra Mantler Oft wird behauptet, die Krisen nehmen überhand, und sie seien zusehends ausweglos. Eine Ansicht, die Caritas-Präsident Michael Landau entschieden zurückweist. Der Priester und Biochemiker ist überzeugt: "Jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Man muss dafür nicht an Wunder glauben. Es reicht der Glaube daran, dass das Gemeinsame letztlich stärker ist als das Trennende, dass das "Wir" mehr bewirken kann als jeder und jede von uns alleine. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn benutzen. Es liegt auch an uns, wie die Welt aussieht, in der wir leben". Nächstenliebe müsse dem Fernen und Fremden ebenso wie dem räumlich Nächsten und dem unmittelbaren Gegenüber gelten. Angesichts des Leidens so vieler Menschen, die von Hunger, Not, Gewalt und Ungerechtigkeit ausgebrannt werden, können und dürfe man nicht bloß Zuschauer bleiben, findet Landau. Menschen wollen das Gute und tun es nicht. Oder manchmal sogar das Gegenteil davon. Vieles bleibt bruchstückhaft im eigenen Leben. "Selbst die beste Antwort kann nicht alles erklären. Zugleich brauchen wir einander als Menschen wesentlich: Ohne ein Du wird keiner zum Ich". Caritas-Präsident Michael Landau teilt seine Gedanken über Glaube und Verstand, über Gott und Naturwissenschaft, über Freiheit, Verantwortung und Toleranz und darüber, das Gute zu tun und zu zweifeln. Und nicht zuletzt über die Renaissance der Zivilgesellschaft und die so entscheidende Solidarität - sowohl gegenüber dem Nächsten, als auch als Weltmaßstab. Denn ein geglücktes Leben gelingt nicht am anderen Menschen vorbei.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Wo ist die Birkenmaus? Stephan Resch und Christine Blatt erforschen und schützen seltene heimische Kleinsäuger Teil 4: Ein kurzes Leben Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Birkenmaus gehört neben der Zwergmaus zu den kleinsten Nagetieren Europas. Sie wird rund acht Zentimeter groß und wiegt zehn Gramm. Man erkennt sie an ihrem schwarzen Strich am Rücken. Sie gehört zu den Springmäusen und zählt zu den seltensten Säugetieren. Nicht alles, was die Katze herbeischleppt, ist einfach "eine Maus". Die meisten Mäuse - Feldmaus, Wühlmaus, Waldmaus und Birkenmaus - gehören zu den Nagetieren. Es gibt aber auch die Spitzmäuse, die sich vorwiegend von Insekten ernähren. Um die Birkenmaus zu schützen, muss zunächst ihr Auftreten bestimmt werden. Sie zieht sich immer mehr zurück. Die Birkenmaus lebt in höheren Gegenden, über der Waldgrenze; in Hochmooren etwa. Dort bewegt sie sich bedächtig durch das Gebüsch, sie wirkt für den menschlichen Betrachter nicht hektisch.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Gute Reise

Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (4). Gestaltung: Beate Firlinger Die Ansätze des nachhaltigen Tourismus kamen weltweit und auch hierzulande bereits in den 1990er-Jahren auf. Es geht dabei um Formen der Fortbewegung und des Aufenthalts, die ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Verträglichkeitskriterien gleichermaßen erfüllen. Das heißt, nachhaltige Tourismusentwicklung versucht nicht nur, den Qualitätsansprüchen der Gäste Rechnung zu tragen. Sie eröffnet auch der ansässigen Bevölkerung wirtschaftliche Perspektiven, nimmt auf die Identität und die Integrität der bereisten Regionen Bedacht und ist dem Klima- und Umweltschutz verpflichtet. Nachhaltigkeit im Tourismus ist also kein ganz neues Themenfeld. Aktuell gewinnen ihre verschiedenen Aspekte aber verstärkt öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Vereinten Nationen 2017 zum "Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung" erklärt haben. Denn das globale Reisegeschäft boomt und schafft Erwerbsmöglichkeiten für Millionen von Menschen. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsländern hat der Tourismus starkes Potenzial, die Armut zu vermindern und den Wohlstand zu vergrößern. Gleichzeitig profitieren die lokalen Gemeinschaften an vielen Orten wenig vom steigenden Besucherandrang. Im Gegenteil: In den Zielgebieten kommt es oft höchst unnachhaltig zu Ressourcenverschwendung, Zerstörung der Lebensgrundlagen, unfairen Arbeitsbedingungen und Folklorisierung. Als Gegenentwurf zum "harten" Massentourismus kann "sanfter" Tourismus als ein Entwicklungsmotor fungieren, der die regionale Wertschöpfung und Prosperität befördert. Das betrifft besonders ärmere Länder, gilt aber auch in unseren Breiten, wo strukturschwache Gegenden mit den Problemen der Abwanderung und Überalterung schwer zu kämpfen haben. In den vergangenen Jahren entstanden daher zahlreiche Initiativen und Netzwerke, die im Zusammenspiel von Urlaubsangeboten, Mobilitätslösungen und Regionalentwicklung den ländlichen Raum bewegen und neu beleben wollen. Doch wie nachhaltig gestaltet sich der österreichische Fremdenverkehr tatsächlich? Wo stößt das Konzept an seine Grenzen? Welche Kenntnisse in Sachen nachhaltiges Tourismusmanagement sind in der Branche gefordert? Welche Modellregionen und Pilotprojekte weisen den Weg in Richtung authentische Gastlichkeit, bodenständige Kulinarik und umweltfreundliche Entschleunigung abseits des eigenen Autos? Was können Hotellerie, Gastronomie und Freizeitunternehmen zum regionalen Aufschwung beitragen? Beate Firlinger erkundet Positionen und Destinationen, die eine gute Reise und nachhaltige Erholung versprechen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Daten-Gesellschaft

Worauf sind wir programmiert? (4). Gestaltung: Sarah Kriesche Auf internationalen Konferenzen, in der Politik, in der Literatur oder in den Medien: Immer wieder ist vom "Geschäft mit unseren Daten" und "neuen Daten-Gesellschaftsformen" die Rede. Utopie und Dystopie scheinen diesen Gesellschaftsweg Hand in Hand entlang zu schreiten. Visionen der gemeinsamen, vernetzten, Welt, in der autonome Maschinen für ein weltweites Grundeinkommen sorgen - und die Menschen sich auf geistige, kreative, intellektuelle Themen fokussieren können -, stehen Schreckensszenarien von Überwachungsstaaten gegenüber, in welcher Menschen, von Algorithmen kontrolliert und ihre Autonomie an Maschinen verloren haben. Fest steht, dass das Geschäft mit Daten zu einer Säule des Kapitalismus avanciert ist. Fest steht aber auch, dass die Art und Weise, wie Daten mittlerweile generiert, aus- und wiederverwertet werden, eine Kampfansage an die Demokratie und ihre Grundwerte darstellt. Sarah Kriesche beleuchtet den Einfluss von Daten auf die Wirtschaft, Verbrechen, Krieg und Demokratie.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein wahrer Europäer

Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (4). Gestaltung: Gerhard Hafner Vor 250 Jahren, 25. Juni 1767. Im Alter von 86 Jahren stirbt der Komponist Georg Philipp Telemann in Hamburg. Mehr als die Hälfte seines Lebens war Telemann "Director Musices" der Hansestadt. Über sein langjähriges Hamburger Wirken hinaus war er eine der prägenden und wichtigen Gestalten des europäischen Barock. Er verstand es, die vielen unterschiedlichen Musikstile seiner Zeit zu adaptieren und zu vermischen. Telemann war der freundliche, brillante, humorvolle Geist unter den Komponisten der galanten Zeit, stets darauf bedacht sein Publikum zu unterhalten und den Musikern keine unspielbaren Stücke auf den Leib zu komponieren. Dabei fielen dem gebürtigen Magdeburger die Melodien nur so in den Schoß. Wie es dazu kam, hat er in seiner humorvollen Autobiografie von 1740 erzählt. Gegen alle Widerstände in der Familie folgte er seiner Berufung zum Musiker und bescherte den Zeitgenossen jahrzehntelang ungetrübtes musikalisches Glück. Mehr als 3600 Werke umfasst Telemanns Oeuvre, geistliche Choräle, Opern, Orgelstücke, aber auch Sinfonien für Orchester. Bis ins hohe Alter brach er als Komponist immer wieder zu neuen Ufern auf. So hat er etwa eine eigene Monatszeitschrift herausgegeben, den "Getreuen Musikmeister", den man auch abonnieren konnte. Die eine Ausgabe endete mit einem Sonatensatz, und wenn man die ganze Sonate spielen wollte, musste man sich die nächste Ausgabe kaufen, fast wie im Groschenroman. Als innovativer Konzertunternehmer etablierte er zudem an seinen Wirkungsorten Leipzig, Frankfurt am Main und Hamburg ein bürgerliches Musikleben, das bis heute fortwirkt. Die "Telemann"-Musikviertelstunde versucht die unterschiedlichen Facetten Telemanns und seines kompositorischen Schaffens zu beleuchten. Dabei wird unter anderem die Botschafterin des neugegründeten Netzwerkes der Telemannstädte, die international gefeierte Blockflötistin, Dorothee Oberlinger zu Wort kommen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Musician's musician: Jim Gordon. Gestaltung: Klaus Wienerroither Er war ein richtiger "All American Boy": Selbst vielen musikinteressierten Menschen sagt der Name Jim Gordon nichts. Der 1945 in Los Angeles geborene Schlagzeuger startet noch im Teenageralter seine Karriere bei den Everly Brothers und wird bald ein gefragter und sehr vielseitiger Studiomusiker. So ist er beispielsweise auf dem "Pet Sounds" Album der Beach Boys oder "Imagine" von John Lennon zu hören. Ende der 1970er Jahre bekommt Jim Gordon schwere psychische Probleme. 1984 ermordet er seine Mutter während eines psychotischen Anfalls und sitzt bis zum heutigen Tag in einem psychiatrischen Gefängnis ein.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Burgenland. "Flucht vor der Nacht". Von Dine Petrik. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Elisabeth Findeis "Der Wunsch zu gehen ist die Flucht vor der Nacht, ist die Flucht vor der Angst", heißt es an einer Stelle in Dine Petriks Roman "Flucht vor der Nacht". Um den Zwiespalt zwischen gehen oder bleiben, im eigentlichen und im übertragenen Sinn, geht es darin: Soll man in der Stadt, bei dem Partner, in dem Haus, bei den Menschen und Dingen, die man sich erwählt hat, bleiben oder besser diese verlassen? Soll man überhaupt als letzten Ausweg aus dem Leben gehen oder sich doch diesem stellen? Dine Petrik, 1942 im Burgenland geboren, hat neben Gedichten, Erzählungen und Romanen auch eine Biografie über Hertha Kräftner veröffentlicht.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1.Die Oper Carmen bei den Bregenzer Festspielen 2.Viele Wege führen zur Gesundheit. Medicinicum Lech 3."Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" Ö1 Club-Exklusiv bei den Bregenzer Festspielen: Auf der Grundlage der Novelle "Carmen" von Prosper Merimee schuf George Bizet 1875 die charismatische Figur der Zigeunerin Carmen und die Musik zur gleichnamigen Oper in vier Akten, die unter der Regie von Kasper Holten auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele am 19. Juli Premiere hat. Die Handlung der Oper vollzieht ein intensives Spiel um Liebe und Macht. Carmen trifft in Sevilla auf den Soldaten Don José, der ihr rettungslos verfällt. Im Konflikt zwischen ihrer Freiheit und ihrer Liebe zu José entscheidet sich Carmen für die Freiheit - mit tödlichen Konsequenzen. George Bizet gelang es, durch die im Milieu von Soldaten, Arbeiterinnen, Schmugglern und Zigeunern angesiedelte Oper neue soziale Schichten auf die Musikbühne zu holen, was beim Publikum zunächst auf Ablehnung stieß, das Werk setzte sich aber trotzdem schnell durch und ist eine der meistgespielten Opern der Welt. Am 19. Juli hat die Oper auf der Seebühne bei den Bregenzer Festspielen Premiere. Regie: Kasper Holten. Carmen: Gaelle Arquez. Don José: Daniel Johansson. Musikalische Leitung: Paolo Carignani und Jordan de Souza. Für die Vorstellung am 11. August bieten wir ein Ö1 Exklusiv. Ausgewählte Ö1 Clubmitglieder können einen Blick hinter die Kulissen werfen und sind zu einem Sektempfang mit Werkeinführung eingeladen. Anmeldungen für diesen Ö1 Club Exklusiv bitte telefonische oder per Mail beim Ö1 Club. Die Kontaktdaten finden Sie in unserem monatlichen Magazin Gehört oder auf unserer Homepage oe1.orf.at. Anmeldeschluss ist der 3. Juli. Die Teilnehmer werden ausgelost und verständigt. Viele Wege führen zur Gesundheit. Medicinicum Lech "Würde sich Platon liften lassen? Eine philosophische Gebrauchsanweisung für die so genannte wahre Schönheit." Oder: "Realität und Wahn der Anti-Aging Problematik in unserer Gesellschaft." Oder: "Was sagt die Wissenschaft zu Zusammenhängen von Körper, Seele und Geist?" Diese und andere Fragen werden heuer beim Medicinicum Lech in Lech am Arlberg zwischen 7. und 9. Juli erörtert. Dass viele Wege zu Gesundheit führen können und dass in der Suche nach diesen Wegen viel Potential steckt, das diskutieren Ärzte, Wissenschaftler, Autoren, Philosophen, Köche und Yoginis. Kernthemen sind dabei die Schnittpunkte der Medizin in Ost und West. Neben Kräuterwanderungen, Yoga und der Spiritualität in der Medizin, wird Gemeinsamens und Trennendes der beiden Richtungen erörtert: Was kann die chinesische Medizin, was die Schulmedizin nicht kann und umgekehrt. Diskutiert werden außerdem Fragen zu Komplementär- und Ganzheitsmedizin sowie die Überdiagnose der modernen Medizin bzw. das Spannungsfeld von Schulmedizin und Esoterik - das Unerklärliche in der Medizin. Medicinicum Lech in Lech am Arlberg "Die Kunst des Heilens zwischen Orient und Okzident" beginnt am 6. Juli und dauert bis zum 9. Juli. "Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" Wenn Sie einen Ausflug ins Naturhistorische Museum in Wien machen wollen, dann werden Sie im Moment vor allem ein Tier in seiner ganzen Vielseitigkeit erleben, die Katze. Dort stehen sich nämlich noch bis zum 8. Oktober Katzentiere unterschiedlicher Größe und Ausführung einander gegenüber. In der Ausstellung "Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" begegnen zoologische Präparate von Groß- und Kleinkatzen Gemälden, Bildwerken und Graphiken von der Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Ob in beschaulicher Ruhe oder rasanter Aktion, Hauskatzen sind Tiere, die Künstler und andere Menschen seit jeher begeistern, genauso wie ihre großen Verwandten, die Löwen, um die sich Mythen, Fabeln, Gleichnisse ranken und die die Menschheit schon immer zu unterschiedlichster Metaphorik und Symbolik inspiriert hat. Die alten Ägypter verehrten Gottheiten in Katzengestalt, unsere Vorfahren stellten Tempel, Heim und Schätze unter den Schutz des Löwen. Im Naturhistorischen Museum haben Sie jetzt die Gelegenheit, sich einen Überblick über die Katze in Natur- und Kunststudien von Cranach bis Klimt verschaffen. Noch bis zum 8, Oktober, täglich, außer Dienstag.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. 30 Jahre Sopranstimme Amerikas: vielfältige Renée Fleming Geht sie oder geht sie nicht? Nein, Renée Fleming hat die Debatte nicht verdient, die sie selbst ausgelöst hat: Indem sie die Auftritte als Marschallin im "Rosenkavalier" an der Metropolitan Opera New York im April/Mai 2017 zuerst selbst zu ihrem Opern-Bühnenabschied ausrief, waren sie erst in greifbarer Nähe, davon aber nichts mehr wissen wollte. Ein ganz Geburtstags-unabhängiger Karriererückblick bringt bei der sich scheinbar so sorgsam dosierenden Sopranistin jedenfalls unglaubliche Fülle und unglaubliche Vielfalt zutage: da ist die auch mit dem Namen Maria Callas verbundene Rossini-"Armida", da sind Recitals wie die überhaupt letzte Platte, die Sir Georg Solti dirigiert hat, da sind Händel, französisches Fach, Mozart und natürlich eigens für sie Komponiertes wie André Previns "Endstation Sehnsucht"-Oper - sowie, à propos, "Jazziges" mit Previn am Flügel. Nicht zu vergessen - wie wäre es möglich? - die Opern von Richard Strauss, die in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt der Bühnenauftritte von Renée Fleming gestanden sind.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Video ist passé. Dennoch lagern in vielen Wohnungen und wenigen Videotheken noch große Bestände an sperrigen VHS-Kassetten. Über den Untergang eines Mediums Die letzten VHS-Kassetten waren bereits 2002 produziert worden. Vor ziemlich genau einem Jahr lief der letzte Videorecorder vom Band. Video ist passé, zumindest in den Elektronikmärkten. Zuhause stapeln sich oft noch die Videocassetten und kaum jemand weiß, wohin mit den aufgenommenen Erinnerungen und auf Video gebannten Filmen. Wer kann, überspielt zumindest Hochzeits- und Urlaubsvideos auf ein digitales Medium, meist landen die alten VHS-Kassetten auf Flohmärkten oder im Müll. Mit dem Aufkommen von Film-Streaming-Diensten stirbt auch eine ganze Branche: die Videotheken. Gab es in Wien im Jahr 2004 davon noch 140, so sind es heute weniger als 15. Gestaltung: Bea Sommersguter Aufgehoben: Der Fernseh- und Filmproduzent Rudolf Klingohr erzählt über seinen Zirkuswagen. Er hat ihn nicht einfach aufgehoben, das außergewöhnliche Stück steht als Büroséparée auf dem Firmendach der Interspot Film. Gestaltung: Tanja Rogaunig


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Diskussionsstoff zum Schuljahresende. Wie alle Jahre wieder, steht der Tag der Entscheidung bevor - der Zeugnistag. Und wie alle Jahre wieder, wird es Tränen der Freude und Verzweiflung geben. Rudi will die Schulnoten abschaffen. Wie sehen das die Schülerinnen und Schüler? Und sind die Alternativen besser? Mati: "Ich bin für Schulnoten! Unbedingt. Weil mit Schulnoten kann man sich selbst einschätzen." Sophie: "Und ohne Schulnoten - woher soll ich wissen, ob ich mich verbessert habe?" Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Radiodoktor - Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von hohen Temperaturen und verbrannten Hautschichten. Gestaltung: Ute Maurnböck Wenn es brennt, ist manchmal nicht die Feuerwehr gefragt, sondern die Intensivstation für Verbrennungen. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester Diana Raidl arbeitet seit elf Jahren in der Verbrennungsintensivstation im AKH Wien und erzählt den Ö1 Kinderuni-Reporter/innen eine Menge über die verschiedenen Verbrennungsstufen - von leichtem Sonnenbrand bis zu schweren Verbrennungen, bei denen alle Hautschichten betroffen sind. Die Expertin erzählt nicht nur, warum die Räume, in denen die Ärztinnen und Ärzte, sowie das Pflegepersonal die schwerverletzten Verbrennungsopfer behandeln, so heiß sind, sondern hält auch gute Tipps bereit. Denn besonders am Beginn der Sommermonate ist es gut zu wissen, wie die Wundheilung bei der Haut verläuft und was man tun kann, wenn es wirklich zu einem bösen Sonnenbrand oder einer Brandblase kommt.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Marlene Schnedl. Von Königinnen und Saboteurinnen: Rhoda Scott und Yazz Ahmed mit neuen Alben Barfüßig sitzt die bald 79-jährige afroamerikanische, seit Jahrzehnten in Frankreich lebende Hammond B3-Organistin Rhoda Scott an ihrer Orgel, um die Holzpedale zu schonen, das hat sie bereits als Kind gelernt. Heute zählt sie zu den wichtigsten Organistinnen im Jazz und mit ihrem Lady Quartet - eine reine Frauen Band - feiert Rhoda Scott dieses Jahr das 10-jährige Bestehen, mit einem neuen Album: "We Free Queens". Der Titel ist sowohl befreiend als auch unterstützend zu verstehen: Instrumentalistinnen im Jazz bekommen langsam endlich mehr gebührende Anerkennung und bündeln ihre Ideen in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit. Das hört man auch in Rhoda Scotts Musik; sie spielt einfach drauf los und alles beginnt zu grooven, ihren Mitmusikerinnen lässt sie dabei genügend Raum für Soli und Eigenkompositionen. Die bahrainisch-britische Flügelhornistin und Komponistin Yazz Ahmed zählt bereits zu einer jungen Generation von Instrumentalistinnen, die zeigen wie sich Jazz im Jahr 2017 anhört. Mit ihrem eben vorgelegten Album "La Saboteuse" vereint sie auf spannende Weise ihre bahrainischen und britischen Wurzeln. Yazz Ahmed meint dazu, erfrischend selbstbewusst: " Ich fühle mich als Erneuerin des Jazz und gebe dieses Gefühl an das Publikum weiter."


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das wilde Kurdistan. Geschichte und Mythen von einer Ethnie ohne Staat. Mit Walter Posch, Turkologe und Iranist, Forscher am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der Landesverteidigungsakademie in Wien. Gestaltung: Martin Adel Jugendliche Karl May-Leser/innen kannten bis vor einigen Jahrzehnten noch "Durchs wilde Kurdistan", den 2. Band des ehemals berühmten Orient-Romanzyklus. Abgesehen von den spannenden Abenteuern bekam man mit, dass sich Kurdistan irgendwo zwischen dem Vorderen Orient und West-Asien befinden mochte. Städtenamen beflügelten eher die Fantasie, als dass sie zu einer konkreten geographischen Bestimmung und Vorstellung beitrugen. Viel später waren es dann Terroranschläge (auch in Wien), die die "Kurden" ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung "schossen". Dennoch: Bis in die 2000er-Jahre fehlte jede namentliche Nennung dieser "Ethnie" in politischen Dokumenten oder Stellungnahmen. Erst im Irakkrieg tauchten sie als offizielle Verbündete der USA im Kampf gegen Saddam Hussein auf. Es gibt eben keinen Staat "Kurdistan", obwohl es (z.B.) selbst der seit Jahrhunderten tief gespaltene Libanon geschafft hat, im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Staat zu werden. Warum also gibt es bis heute keinen Staat der Kurden? Liegt es daran, dass Kurden im Wesentlichen in vier verschiedenen Staaten leben (in der Türkei, im Iran, im Irak und in Syrien)? - dass sie in mindestens zwei Hauptsprachen und regional noch in einigen weiteren sprechen? Dass sie verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören und darüber hinaus auch noch völlig verschiedenen, politischen Zielvorstellungen anhängen? Die anti-etatistische (also Eigenstaatlichkeit ablehnende) und revolutionäre Grundhaltung insbesondere der PKK in der Türkei (etwa) ist nicht vereinbar mit dem Clanwesen der nordirakischen Kurden. Oder: Gehören nun die Jesiden zu den Kurden oder nicht? Und noch verwirrender: Auch unter den IS-Kämpfern soll es mehr als einen Kurden geben! Und doch zählen die Peshmerga zu den Helden des Westens im Kampf gegen dieses Terror-Regime!


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Auch in Österreich wird die gefährliche Partydroge immer häufiger konsumiert. Die 2016 erstmals ausgestrahlte Sendung wird mit dem Pressepreis der Ärztekammer für Oberösterreich ausgezeichnet. - Gestaltung: Cornelia Krebs Methamphetamin hat eine lange Tradition: Schon in der Nazizeit war der gefährliche Wirkstoff, heute als Crystal Meth bekannt, verbreitet. Selbst Adolf Hitler soll davon abhängig gewesen sein, die Wehrmacht wurde flächendeckend mit dem Aufputschmittel versorgt. Heute ist "Meth" ein Massenphänomen, konsumiert von Schüler/innen, Schichtarbeitern, Politikern. In Österreich konzentriert sich der Handel mit der gefährlichen Droge noch auf die Grenzgebiete zu Tschechien, doch auch in großen Städten taucht "Crystal" immer häufiger auf. Psychiatrische Ambulanzen stöhnen unter dem grassierenden Problem, dem mit herkömmlichen Therapieansätzen kaum beizukommen ist.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Teil 2. Bike-Cities. Eine Fahrradtour durch Kopenhagen und Wien. Von Hanna Ronzheimer Kopenhagen gilt als fahrradfreundlichste Stadt der Welt. Die Hälfte der Kopenhagener pendelt nach offiziellen Angaben mit dem Rad zur Schule, Arbeit oder Universität. Viele Familien mit Kindern haben kein Auto, sondern nutzen ein Lastenrad - und das nicht nur aus Kostengründen, sondern weil Radfahren auch als effizienter gilt. Der hohe Stellenwert des Fahrrads ist im Stadtbild unübersehbar: In der Kopenhagener Innenstadt soll es mehr Fahrräder als Einwohner geben. Großzügig ausgelegte Radwege, eine am Fahrrad orientierte Ampelschaltung und sogar eine eigene Fahrrad-Botschaft gibt es hier. Selbst die Taxis haben in Kopenhagen Träger, mit denen Fahrräder mittransportiert werden können. Das Fahrrad ist hier keine umweltfreundliche Alternative, sondern ein wichtiges Verkehrsmittel. Der Fahrradstadt Kopenhagen geht eine Geschichte voraus, die bereits in den 1970er Jahren ihre verkehrspolitischen Anfänge nahm. Ganz im Gegenteil zu Wien, das als traditionelle Autostadt dem Radfahren erst in jüngster Zeit etwas mehr Platz eingeräumt hat. - Eine Reportage aus Kopenhagen mit einem Vergleichsblick auf Wien.


19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Schwarzenberg 2017

Pavel Haas Quartett; Sharon Kam, Klarinette. Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D 887 * Johannes Brahms: Klarinettenquinett h-Moll op. 115 (aufgenommen am 18. Juni im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg). Präsentation: Stefan Höfel. Seit seinem Schubertiade-Debüt 2010 begeistert das in Prag beheimatete Pavel Haas Quartett das Schubertiade-Publikum immer wieder aufs Neue mit seinem energiegeladenen Spiel und besonderen Klang. Bei ihrem diesjährigen Auftritt in Schwarzenberg spielen die vier Musiker Franz Schuberts Streichquartett in G-Dur und - gemeinsam mit der weltweit gefeierten Klarinettistin Sharon Kam - Johannes Brahms' Klarinettenquintett in h-Moll, das zu den schönsten und beliebtesten Werken für diese Besetzung zählt. (Schubertiade Schwarzenberg)


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

Renata Schmidtkunz spricht mit dem Literaturwissenschafter Silvio Vietta. Das Gespräch entstand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zeitgenosse im Gespräch" als Kooperation mit der Tageszeitung DER STANDARD und der Universität Salzburg, wo es am 19. Juni 2017 aufgezeichnet wurde Silvio Vietta hat sein Leben der europäischen Kulturgeschichte, der Literatur und der Erforschung der Rationalität verschrieben. Seine Publikationsliste dazu ist schier unüberschaubar. 2016 ist das aktuellste Exemplar dazugekommen: "Die Weltgesellschaft. Wie die abendländische Rationalität die Welt erobert und verändert hat." Der 1941 in Berlin geborene Literaturwissenschafter promovierte 1970 an der Universität Würzburg und habilitierte sich 1981 für Neuere deutsche Philologie an der Universität Mannheim. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören auch einige über die beiden Philosophen Martin Heidegger und Hans-Georg Gadamer. Mit beiden war Vietta persönlich bekannt. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht Silvio Vietta über die gegenwärtige europäische Gesellschaft, darüber, welche historischen und kulturhistorischen Grundlagen es für die jetzige Situation gibt - und über seine Liebe zur Literatur.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1.Die Oper Carmen bei den Bregenzer Festspielen 2.Viele Wege führen zur Gesundheit. Medicinicum Lech 3."Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" Ö1 Club-Exklusiv bei den Bregenzer Festspielen: Auf der Grundlage der Novelle "Carmen" von Prosper Merimee schuf George Bizet 1875 die charismatische Figur der Zigeunerin Carmen und die Musik zur gleichnamigen Oper in vier Akten, die unter der Regie von Kasper Holten auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele am 19. Juli Premiere hat. Die Handlung der Oper vollzieht ein intensives Spiel um Liebe und Macht. Carmen trifft in Sevilla auf den Soldaten Don José, der ihr rettungslos verfällt. Im Konflikt zwischen ihrer Freiheit und ihrer Liebe zu José entscheidet sich Carmen für die Freiheit - mit tödlichen Konsequenzen. George Bizet gelang es, durch die im Milieu von Soldaten, Arbeiterinnen, Schmugglern und Zigeunern angesiedelte Oper neue soziale Schichten auf die Musikbühne zu holen, was beim Publikum zunächst auf Ablehnung stieß, das Werk setzte sich aber trotzdem schnell durch und ist eine der meistgespielten Opern der Welt. Am 19. Juli hat die Oper auf der Seebühne bei den Bregenzer Festspielen Premiere. Regie: Kasper Holten. Carmen: Gaelle Arquez. Don José: Daniel Johansson. Musikalische Leitung: Paolo Carignani und Jordan de Souza. Für die Vorstellung am 11. August bieten wir ein Ö1 Exklusiv. Ausgewählte Ö1 Clubmitglieder können einen Blick hinter die Kulissen werfen und sind zu einem Sektempfang mit Werkeinführung eingeladen. Anmeldungen für diesen Ö1 Club Exklusiv bitte telefonische oder per Mail beim Ö1 Club. Die Kontaktdaten finden Sie in unserem monatlichen Magazin Gehört oder auf unserer Homepage oe1.orf.at. Anmeldeschluss ist der 3. Juli. Die Teilnehmer werden ausgelost und verständigt. Viele Wege führen zur Gesundheit. Medicinicum Lech "Würde sich Platon liften lassen? Eine philosophische Gebrauchsanweisung für die so genannte wahre Schönheit." Oder: "Realität und Wahn der Anti-Aging Problematik in unserer Gesellschaft." Oder: "Was sagt die Wissenschaft zu Zusammenhängen von Körper, Seele und Geist?" Diese und andere Fragen werden heuer beim Medicinicum Lech in Lech am Arlberg zwischen 7. und 9. Juli erörtert. Dass viele Wege zu Gesundheit führen können und dass in der Suche nach diesen Wegen viel Potential steckt, das diskutieren Ärzte, Wissenschaftler, Autoren, Philosophen, Köche und Yoginis. Kernthemen sind dabei die Schnittpunkte der Medizin in Ost und West. Neben Kräuterwanderungen, Yoga und der Spiritualität in der Medizin, wird Gemeinsamens und Trennendes der beiden Richtungen erörtert: Was kann die chinesische Medizin, was die Schulmedizin nicht kann und umgekehrt. Diskutiert werden außerdem Fragen zu Komplementär- und Ganzheitsmedizin sowie die Überdiagnose der modernen Medizin bzw. das Spannungsfeld von Schulmedizin und Esoterik - das Unerklärliche in der Medizin. Medicinicum Lech in Lech am Arlberg "Die Kunst des Heilens zwischen Orient und Okzident" beginnt am 6. Juli und dauert bis zum 9. Juli. "Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" Wenn Sie einen Ausflug ins Naturhistorische Museum in Wien machen wollen, dann werden Sie im Moment vor allem ein Tier in seiner ganzen Vielseitigkeit erleben, die Katze. Dort stehen sich nämlich noch bis zum 8. Oktober Katzentiere unterschiedlicher Größe und Ausführung einander gegenüber. In der Ausstellung "Natur und Kunst von Cranach bis Klimt" begegnen zoologische Präparate von Groß- und Kleinkatzen Gemälden, Bildwerken und Graphiken von der Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Ob in beschaulicher Ruhe oder rasanter Aktion, Hauskatzen sind Tiere, die Künstler und andere Menschen seit jeher begeistern, genauso wie ihre großen Verwandten, die Löwen, um die sich Mythen, Fabeln, Gleichnisse ranken und die die Menschheit schon immer zu unterschiedlichster Metaphorik und Symbolik inspiriert hat. Die alten Ägypter verehrten Gottheiten in Katzengestalt, unsere Vorfahren stellten Tempel, Heim und Schätze unter den Schutz des Löwen. Im Naturhistorischen Museum haben Sie jetzt die Gelegenheit, sich einen Überblick über die Katze in Natur- und Kunststudien von Cranach bis Klimt verschaffen. Noch bis zum 8, Oktober, täglich, außer Dienstag.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gute Reise. Mit nachhaltigem Tourismus zum regionalen Aufschwung (4). Gestaltung: Beate Firlinger Die Daten-Gesellschaft. Worauf sind wir programmiert? (4). Gestaltung: Sarah Kriesche Ein wahrer Europäer. Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (4). Gestaltung: Gerhard Hafner


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Einmal um die Welt mit den Gebrüdern Teichmann (Teil 1), Gestaltung: Susanna Niedermayr Mit viel Begeisterung und auch Begeisterungsfähigkeit verstehen es die Gebrüder Teichmann temporäre Räume zu schaffen, in denen sich Musiker/innen unterschiedlicher Kulturen begegnen können, um gemeinsam neue Musik zu schaffen. Musikalisch geprägt wurden Hannes und Andi Teichmann nicht zuletzt von der aufkeimenden elektronischen Club-Kultur im Berlin der 1990er Jahre. Die Techno-Clubs und Raves als Orte, an denen tradierte Gesellschaftsnormen keine Rolle mehr spielen sollten; an denen sich jeder ausprobieren konnte; an denen alles möglich war - auf ihren Tanzflächen trafen sich Berliner/innen aus West und Ost erstmals auf Augenhöhe. An diese gelebte Utopie knüpfen die beiden Brüder an, wenn sie etwa in Kenia, Sri Lanka oder Pakistan eine Gruppe ausgewählter Musiker/innen zu einem temporären Soundcamp laden. Vergangenes Jahr haben Hannes und Andi Teichmann die Plattform Noland gegründet. Als bereits dritte Veröffentlichung ist dort kürzlich eine gemeinsame EP mit dem nigerianischen Perkussionisten Wura Samba erschienen, nach den "Karachi Files", den besten Momenten aus den Karachi Soundcamp Sessions und dem höchst eigenwillig klingenden Debut-Album "Ank" des aus Jaipur stammenden Elektronik-Musikers Kalab. "Vielleicht ist es einfach so eine Art kulturelles Nirvana", meint Andi Teichmann auf die Frage, wo Noland sich befindet, "wo alles in Partikeln drinnen ist, aber nicht mehr zuordenbar, also so stell ich mir das eigentlich vor".


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten