Jetzt läuft auf Ö1:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Advent am Jordan". Der katholische Theologe und Bibelwissenschafter Josef Schultes erzählt über Bibelstätten in Jordanien, die er selbst, als begeisteter Reiseleiter, besucht hat. - Gestaltung: Alexandra Mantler Über Jordanien, das "Land von Wasser und Wüste", spricht der römisch-katholische Theologe und Bibelwissenschafter Josef Schultes in seinen "Gedanken für den Tag". Denn oft schon ist er selbst am und im Jordan gestanden. Auch Jordanien - das Land, das diesem Fluss seinen Namen verdankt - hat der begeisterte Reiseleiter immer wieder besucht. Auf den Spuren der Bibel: meist mit Gruppen aus Österreich und Deutschland. Unterwegs, um "Heiliges Land" zu entdecken. Wie etwa die Taufstelle Jesu auf jordanischer Uferseite. Dieser Platz und die herodianische Festung Machärus erinnern an Johannes den Täufer, diese adventlich-prophetische Gestalt. Ganz in der Nähe liegt der Ort Madaba, berühmt wegen seines Bodenmosaiks von Palästina. Weiter nördlich erstrecken sich Gerasa, das "Pompeji des Nahen Ostens" und Gadara; beide zählen zur Dekapolis, zum Zehn-Städte-Bund aus hellenistisch-römischer Zeit. Und dann, weit im Süden: Petra, einst die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer und heute eine der großartigsten Ruinenstätten der Antike. Ihre monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem rötlichen Sandstein gehauen sind: Still verweisen sie auf den letzten Advent ...


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

Adventgrüße aus Österreich - Burgenland. Mit Gerhard Krammer. Der Countdown beginnt ... In zehn Tagen ist der Heilige Abend. Noch jede Menge Zeit um vieles zu erledigen. Zuerst aber in den Tag mit Musik, die ihre Wurzeln im östlichsten Bundesland Österreichs hat. Von Gregor Joseph Werner bis Karl Goldmark, von Joseph Haydn bis Franz Liszt, vom Haydn Chamber Ensemble zu Trio Frühstück: Adventliches von Zuckerguss bis Lebkuchenduft.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Chemikerin Nicole Halanek beschreibt die Ersteinrichtung eines Süßwasseraquariums. Teil 4: Die Einfahrphase Gestaltung: Renate Pliem Ein Süßwasseraquarium ist ein Ökosystem für sich. Die Fische oder Garnelen, die darin untergebracht sind, haben nur diesen einen Lebensraum. Ihn gilt es "wohnlich" einzurichten und zu pflegen. Die Chemikerin Nicole Halanek gibt praktische Tipps, wie die Ersteinrichtung eines Aquariums gelingt. Zur Basistechnik gehören Filter, Beleuchtung und Heizung. Der Bodengrund, Wurzeln und Pflanzen sind unabdingbare Elemente eines Aquariums. Auch die Qualität des Wassers ist essenziell. In der "Einfahrphase" wird das gefüllte Aquarium - noch ohne Tiere - zwei bis drei Wochen eingestellt. Behutsam werden dann die Fische eingesetzt. Wichtig ist, sich schon beim Kauf über die spätere Größe, die Schwimmfreudigkeit und die Biologie der Tiere zu informieren. Auch sollte berücksichtigt werden, ob die Arten Einzelgänger sind, im Schwarm leben oder einen Partner brauchen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - David gegen Goliath

Wenn Einzelkämpfer ins Rad der Geschichte greifen (4). Gestaltung: Johannes Gelich Wer kennt sie nicht, die alttestamentarische Geschichte vom jungen israelitischen Hirten David, der den schier unbezwingbaren Riesen Goliath im Kampf bezwingt. Der Mythos vom kleinen, schwachen, unbeirrbaren Kämpfer, der einen scheinbar übermächtigen Gegner in die Knie zwingt, hat in vielerlei Gestalt Eingang in die abendländische Kultur gefunden und bis heute in der populären Kultur überlebt: ob Charlie Chaplin, Inspektor Columbo oder Asterix und Obelix - all diese Geschichten leben von den kleinen Außenseitern, die sich mit den Mächtigen dieser Welt anlegen. Auf das Narrativ vom siegreichen David wird von Umweltaktivisten, die vom wackligen Schlauchboot aus gegen Riesentanker ins Feld ziehen, genauso zurückgegriffen wie von Rechtspopulisten wie Trump oder Orban. Doch unabhängig von der politischen und ökonomischen Verwertbarkeit des dramaturgischen David-gegen-Goliath-Schemas, liegt es wohl in der Natur des Menschen, dass sich immer wieder Einzelkämpfer aufschwingen, um gegen einen übermächtigen Gegner und ein dahinterstehendes System aufzubegehren. Ein österreichischer David ist Max Schrems, der sich zum Ziel gesetzt hat, einen der mächtigsten Internetriesen weltweit zu bekämpfen: das datenverschlingende Monster Facebook. Der Jurist und Datenschutzaktivist klagte quasi im Alleingang den multinationalen Konzern Facebook wegen Verletzung des Datenschutzes und der Weitergabe von persönlichen Daten an den US-amerikanischen Geheimdienst NSA. Auch der peruanische Bauer Saúl Lliuya hat den Kampf gegen einen Goliath aufgenommen, in diesem Fall gegen den deutschen Energieriesen RWE. Saúl Lliuya lebt mit seiner Familie unterhalb eines Gletschers, der aufgrund der Klimaerwärmung schmilzt und jederzeit eine lebensbedrohliche Überschwemmung verursachen könnte. Der Bauer fordert von dem größten CO2-Emittenten Europas eine finanzielle Entschädigung für die Mitverantwortung am Klimawandel. Eine Anwältin und ein Verein unterstützen den Bauern bei dem geradezu größenwahnsinnig anmutenden Gefecht gegen den Goliath RWE. Nachdem die Klage in erster Instanz abgewiesen wurde, geht der Kampf nun in die zweite Runde. Auch gegen den deutschen Chemieriesen BASF hat sich eine kleine Gruppe von Aktivisten formiert, um den Chemiekonzern an seine Lieferkettenverantwortung zu erinnern: Während das Platin in den 3-Weg-Katalysatoren unserer neuesten Automodelle für saubere Umwelt sorgt, sterben die schwarzen Minenarbeiter im südafrikanischen Marikana an TBC oder Staublungen, wenn sie nicht in Arbeitskämpfen von der Polizei erschossen werden. Der menschliche Drang, als David in das Rad der Geschichte greifen zu wollen, ist auch in Zeiten der sogenannten Politikverdrossenheit ungebrochen. Dieser Mythos ist nicht unterzukriegen - davon können die Goliaths von heute ein Lied singen.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Dazwischen: Ich

Kinder- und Jugendliteratur als Spiegel der Gesellschaft (4). Gestaltung: Ute Maurnböck Wenn ein Elternteil die Familie Knall auf Fall verlässt, wenn der Körper auf Idealmaße gehungert werden soll, wenn die echte Welt so grausam ist, dass man sich lieber in eine unechte flüchtet, wenn die Familie gezwungen ist, die Heimat zu verlassen. Autor/innen von Kinder- und Jugendbüchern erzählen Geschichten von jungen Menschen und ihren Träumen und Nöten. Ihre Erfahrungen spiegeln die Gegebenheiten unserer Gesellschaft wieder. Patchwork, Computersucht, Umweltzerstörung oder Migration in einer globalisierten Welt sind Themen, mit denen Kinder und Teenager heute konfrontiert sind. Die Verlage reagieren darauf: unter anderem mit einer Flut an pädagogisierenden Büchern, die aufgrund ihrer aktuellen Problematik guten Absatz versprechen. Und doch gibt es Schriftsteller/innen, die sich den Sujets auf hohem Niveau nähern: wortgewaltig, witzig, zart oder ironisch. Die Berliner Kinderbuchautorin und -illustratorin Ute Krause erzählt zu umwerfend komischen Bildern wie aus einer Trennungsfamilie gelungenes Patchwork werden kann, Julya Rabinowichs Protagonistin zeichnet in Tagebuchform den schwierigen Neuanfang nach der Flucht in ein fremdes Land nach; Tamara Bach schildert auf eindringliche Weise einen Spätsommertag im Leben einer Vierzehnjährigen. Das Radiokolleg stellt aktuelle Werke und ihre Verfasser/innen vor.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie das Bühnenhandwerk lernen?

Studierende beforschen ihre Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (4). Gestaltung: Hans Groiss 1817 gründete die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eine Singschule für je zwölf Knaben und zwölf Mädchen. Nach Pariser Vorbild sollte ein Konservatorium unter der Leitung von Antonio Salieri entstehen. Es folgten Instrumentalklassen für Violine und Klavier, sowie Schauspielunterricht. Vorerst im Wiener Musikverein am Karlsplatz angesiedelt, übersiedelte die k.u.k. Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien - nach Verstaatlichung - 1913 in die Lothringerstraße. Nach den beiden Weltkriegen, Naziterror, dem Wirtschaftswunder und der Entwicklung der Musikmarke Österreich zog sie als Musikuniversität Ende der 1990er Jahre bis zu Beginn des neuen Jahrtausends in das ehemalige Gebäude der Veterinärmedizin. Neben dem Hauptgebäude gibt es zehn weitere Standorte. An der mdw, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wird gegenwärtig Kunst, Theater und Film in 115 Studienrichtungen unterrichtet. 24 Institute - neben Musik und Schauspiel, auch für Wissenschaft, Forschung und Pädagogik - bieten mehr als 3.000 Studierenden aus mehr als 70 Ländern eine Ausbildungsstätte. Max Reinhardt Seminar oder Filmakademie zählen zu den bekannteren, aber es gibt auch Institute für Musiktherapie, Musiksoziologie, elementare Musikpädagogik oder Popularmusik. Computermusik, Tonmeisterei, Akustik, Komponieren und Dirigieren werden ebenso künstlerisch vermittelt, wie Kulturmanagement oder Gender Studies. Für Lehrende und Studierende stellt sich immer wieder die Frage neu, ob Kunstausbildung auch Berufsausbildung ist. Wie kann Kunst im 21. Jahrhundert vermittelt werden? Welchen Stellenwert haben globale kulturelle Entwicklungen für eine Musikuni in Wien, die heuer 200 Jahre alt wird? Solche Fragen stellen Studierende der mdw zum Beispiel an Rektorin Ulrike Sych, aber auch andere Entscheidungsträger/innen und Involvierte, sowie Alumni. Gemeinsam mit Hans Groiss analysieren sie Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Institution.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Schnee von gestern, Schnee von morgen. Pianist Brad Mehldau. Gestaltung: Helmut Jasbar Vor zwei Jahrzehnten war es noch so, dass in jedem New Yorker Club unbeachtet ein Klaviertrio vor sich hin perlte oder dudelte, je nachdem. Zutaten waren immer die gleichen: dezenter Kontrabass, Beserlschlagzeug und oft ein hart am Autismus vorbeischrammender Pianist, der nicht müde wurde, 32stel-Kaskaden über die Akkorde aus dem Great American Songbook zu streuen. Das änderte sich scheinbar von heute auf morgen radikal: Sowohl in Europa, als auch in den USA traten plötzlich Pianisten an die Öffentlichkeit, die mit neuen Ideen und konzentrierter Musikalität das Klaviertrio neu erfanden. Unter ihnen Brad Mehldau, der sowohl Standards als auch Material aus der Popmusik wie kein zweiter mit seinem energetischen, aber auch lyrischen Spiel neuen Glanz verleiht.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Wolke und Walzer". Von Ferdinand Peroutka. Aus dem Tschechischen von Mira Sonnenschein. Es liest Julian Loidl. Gestaltung: Friederike Raderer Es war die Nacht zu Mittwoch, dem 15. März 1939. In einem Prager Restaurant saßen ein paar Bekannte zusammen. Frau Pokornà erzählt, dass die junge Französin, die sie von ihrem Friseur kannte, heute früh ein Telegramm bekommen habe, in dem ihr geraten worden sei, sofort zu packen und abzureisen. Auch Doktor Pokorny erzählt Seltsames: heute war ein hoher Beamter aus dem Innenministerium in seine Sprechstunde gekommen, der sehr aufgeregt gewesen sei, aber nicht sagen wollte weshalb. Und Novotny berichtet, dass es heute nicht möglich gewesen wäre von der Bank aus nach Frankfurt zu telefonieren: die Verbindung wurde ständig unterbrochen. Und der englische Botschafter in Berlin habe seine Golfschläger nach London geschickt - kein günstiges Zeichen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Markante "Wiener" Opernstimme - musikalische Jahrhundertpersönlichkeit: die Sopranistin Hilde Zadek Allein schon ihr auf den 15. Dezember fallender 100. Geburtstag rückt Hilde Zadek in die Nähe einer Magda Olivero, einer Giulietta Simionato. Verfehlte Assoziation? Hilde Zadek, im Jerusalem der Kriegsjahre bei der großen Rose Pauly ausgebildet, danach in Zürich bei Ria Ginster, kam als Aida auf die Wiener Staatsopernbühne von 1947, sang weiteren Verdi, Puccini, Mascagni, aber eben wesentlich auch Mozart und Strauss, Gluck und Wagner, Zeitgenössisches. Die Parallelen zwischen ihr und den anderen "Jahrhundertsängerinnen" liegen im "Charakterton" der Stimme, im Wissen um die Ausdruckskraft des Wortes, ums "Warum" und "Wie". Wir holen Tonaufnahmen mit Hilde Zadek aus dem Archiv, die selten gespielt werden, während die Jubilarin selbst als Gesangspädagogin, Begründerin der Hilde-Zadek-Stiftung und Namensgeberin des Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerbs ungemindert präsent ist.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Alltag im Bild. Wie Amateurfilme ins Museum kamen Im Archiv des Österreichischen Filmmuseums stehen sie, Filmdose an Filmdose, auf langen Metallregalen: Meisterwerke der Filmgeschichte, aber auch tausende Rollen von Amateurfilmen - auf 8 oder 16 mm gebannte Szenen aus dem Alltagsleben, die es nie auf die große Leinwand geschafft haben. Einige dieser Filmdokumente sind nur knapp der Mülldeponie entronnen. Was für die Erben oft nur als lästiger Ballast angesehen wird, ist von der Wissenschaft als historische Quelle gefragt. Gestaltung: Bea Sommersguter Aufgehoben: Ihre Großmutter hat der Foodfotografin und -bloggerin Susanne Zimmel zwei besondere Stücke vererbt: ihr handgemachtes Nudelbrett samt -walker. Beide hat der Großvater geschreinert Gestaltung: Tanja Rogaunig


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Der dunkle nordische Winter. Was tun die Schweden gegen die Finsternis? Der Radiohund stöhnt: jeden Morgen quält er sich aus seinem Körbchen, wenn es noch finster ist und am Nachmittag wird es auch ganz früh dunkel. Um ihn aufzumuntern, hat der Tonmeister unserem Rudi erzählt, dass es Zwei- und Vierbeiner gibt, die noch schlechter dran sind. Nämlich jene, die im Norden wohnen. Rudi wird neugierig und ruft Lara an, die er im Funkhaus kennengelernt hat, und die für einige Monate in Schweden lebt. Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von Schnupfen, Schleim und Händewaschen Gestaltung: Isabella Ferenci Wenn Viren in unseren Körper kommen, ist unser Immunsystem gefragt. Denn anders als bei Bakterien gibt es kaum Medikamente, die uns leicht helfen könnten, sie abzuwehren. Und Viren gibt es viele verschiedene - manche machen uns gar nicht viel aus, andere machen uns ganz schön zu schaffen. Für manche gibt es Impfungen, für die meisten aber nicht. Was haben eigentlich ein Schnupfen und Ebola gemeinsam? Was macht ein Virus in unserem Körper? Und warum ist Nasenbohren, wirklich, wirklich schlecht? Darüber haben die Ö1 Kinderuni Reporterinnen und Reporter Linus Freistetter, Paul Wildfellner, Lilli Dillenz, Jonathan Shatashvili und Emma Tobolka mit Eva Geringer und Monika Redlberger-Fritz vom Department für Virologie an der Medizinischen Universität Wien gesprochen.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Tuberkulose. Mit Elisabeth Dietrich-Daum, vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Innsbruck und Autorin des Buchs "Die 'Wiener Krankheit'. Eine Sozialgeschichte der Tuberkulose in Österreich". Gestaltung: Daphne Hruby Schon der Homo erectus, ein sogenannter Frühmensch, hatte vor 500.000 Jahren mit dieser Krankheit zu kämpfen, die über Tröpfcheninfektion übertragen wird. Ein internationales Forscherteam entdeckte im Jahr 2004 an einem aus dieser Zeit stammenden Schädel Spuren einer Hirnhauentzündung, die vermutlich durch Tuberkulose ausgelöst wurde. Diese tückische Infektionskrankheit hat aber viele Gesichter. Vor allem befällt Tuberkulose die Lunge. Hier löst sie im Endstadium den bekannten Bluthusten aus, der auch in zahlreichen künstlerischen Werken Einzug gefunden hat. In Giacomo Puccinis Oper "La Bohème" geht etwa die Protagonistin Mimì elendig daran zugrunde. In der Realität hat die Seuche noch viele Opfer mehr gefordert. Auch der Schriftsteller Franz Kafka starb 1924 an den Folgen einer Tuberkulose. Vor allem in Ballungsgebieten, wo schlechte hygienische Bedingungen vorherrschten, breitete sie sich rasant aus. Hippokrates bezeichnete sie als Schwindsucht, weil Tuberkulose die Menschen völlig ausmergeln lässt. Während des 17. und 18. Jahrhunderts brach in Europa die größte Tuberkulose-Epidemie der Geschichte aus. Die damaligen Gelehrten führten das auf ein Ungleichgewicht der Köpersäfte aber auch auf den angeblichen sittlichen Verfall der Gesellschaft zurück. Im 19. Jahrhundert versuchte man die Patienten und Patientinnen wiederum mittels sogenannter Luftkuren zu heilen. Damals litten aber vor allem arme Menschen an Tuberkulose und für diese war die kostspielige Therapie natürlich unerschwinglich. Allerdings erwies sich die Luftkur ohnehin als wirkungslos. Erst 1943 konnte mit der Entwicklung des Antibiotikums Streptomycin ein wirksames Heilmittel gefunden werden. Trotzdem sterben laut der Weltgesundheitsorganisation bis heute jährlich mehr als eine Million Menschen an Tuberkulose. Auch in Österreich ist diese Krankheit längst nicht ausgerottet. Im Jahr 2016 haben sich hierzulande 644 Menschen damit infiziert.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Bei der Produktion von Kali, das als Dünger für Gemüsepflanzen begehrt ist, fallen bedenkliche Rückstände an: Abraum und Abwasser versalzen Boden und Gewässer. Gestaltung: Günter Beyer In Deutschland wird Kali seit langem gewonnen, unter anderem am Fluss Werra, einem Quellfluss der Weser zwischen Thüringen und Hessen. Dort türmen sich mittlerweile Berge aus Kali-Abfallprodukten, und salziges Abwasser landet im Fluss. Vegetation und Fischwelt leiden darunter, aber auch die Wasserleitungsrohre in den benachbarten Orten. Das Bergbauunternehmen und Anrainergemeinden liefern sich seit langem Gefechte um die umweltgerechte Entsorgung.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Offener Termin. Für Magazine, Diskussionen, einzelne Beiträge und monothematische Sendungen, deren Themen sich aktuell ergeben oder kurzfristig programmiert werden


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Günther Groisböck, Bass; Gerold Huber, Klavier. Richard Wagner: Fünf Lieder auf Gedichte von Mathilde Wesendonck * (aufgenommen am 26. November im Kristallsaal des Schlosses Rothschild in Waidhofen an der Ybbs). * Franz Schubert: Schwanengesang D 957 (aufgenommen am 9. September 2016 im Kristallsaal des Schlosses Rothschild in Waidhofen an der Ybbs). Präsentation: Gustav Danzinger Deutsche und russische Lieder standen auf dem Programm von Günther Groissböck und Gerold Huber bei ihrem Liederabend im Rahmen des Festivals Klangraum in Waidhofen/Ybbs vor zwei Wochen. Für Groissböck sind Auftritte in Waidhofen Heimspiele im wahrsten Sinne - er wurde in dieser Stadt geboren und ist dortselbst auch aufgewachsen, ehe die relativ spät begonnene Gesangsausbildung kam, der sehr schnell eine internationale Karriere folgte, wie sie sich nicht oft ereignet. Er singt die ganz großen Bassrollen der Opernliteratur an den bedeutendsten Opernhäusern und bei den wichtigsten Festspielen, ob das der Ochs auf Lerchenau oder der Gurnemanz oder der König Philipp ist. Und er pflegt daneben die subtile Kunst des Liedgesanges, eine Kombination, die nicht oft gelingt. Der bayrische Pianist Gerold Huber ist bei letzterem sein ständiger Partner, zuletzt haben die beiden Schuberts "Winterreise" und den "Schwanengesang" für die Firma Decca aufgenommen - übrigens im Kristallsaal des Rothschildschlosses von Waidhofen.


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Unsere Gesellschaft ist von Ängsten zerfressen" - Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Wolf D. Prix "Architektur muss brennen" - mit diesem Schlachtruf zog das Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au in den frühen 1980er Jahren aus, um die Grundlagen modernistischen Bauens neu zu definieren. Spektakuläre Projekte wie die "BMW-Welt" in München, das Hauptgebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main oder das "Museum für zeitgenössische Kunst" in der chinesischen Millionen-Metropole Shenzen haben den vorher schon bestehenden Ruf von Coop Himmelb(l)au als schöpferische Innovatoren dekonstruktivistischer Architektur gefestigt. Wolf D. Prix hat Coop Himmelb(l)au gemeinsam mit Helmut Swiczinsky und Michael Holzer 1968 gegründet. "Die Bereitschaft, neue Systeme auszuprobieren, ist sicher in China oder Aserbaidschan, wo wir auch bauen, am größten. Europa dagegen hat Angst vor der Zukunft", stellt Prix fest. "Unsere Gesellschaft ist von Ängsten zerfressen, mit dieser Haltung kann man die Zukunft nur schlecht bewältigen". Wolf D. Prix, "Rolling-Stones"-Fan seit frühester Jugend, ist auch mit 75 von revolutionären Ideen beseelt: "Neugierde ist ein mächtiger Entwicklungsmotor", bekennt er: "Ich bin ein Verfechter des Fortschritts. Wenn man stehen bleibt, ist man tot".



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

David gegen Goliath. Wenn Einzelkämpfer ins Rad der Geschichte greifen (4). Gestaltung: Johannes Gelich Dazwischen: Ich. Kinder- und Jugendliteratur als Spiegel der Gesellschaft (4). Gestaltung: Ute Maurnböck Wie das Bühnenhandwerk lernen? Studierende beforschen ihre Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (4). Gestaltung: Hans Groiss


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

The Acousmatic Project von Thomas Gorbach (Teil 2). Gestaltung: Heinrich Deisl Das Wiener Acousmonium ist ein von Thomas Gorbach entwickeltes Lautsprecher-Ensemble, mit dem sich elektroakustische, elektronische und akusmatische Musikstücke umsetzen lassen. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens war der Konzertserie "The Acousmatic Project" beim Festival Wien Modern eine zweiteilige, von Gorbach kuratierte Veranstaltungsreihe mit gut fünfzehn Aufführungen gewidmet. Verräumlichungen Mit seinen 30 Lautsprechern in unterschiedlichen Klangqualitäten dient das Acousmonium der Interpretation von auf Tonband oder Harddisk gespeicherten Werken. Und das in einem Ambiente, in dem Klänge räumlich erfahrbar werden. Dieses Aufführungsinstrument sei die logische Konsequenz seiner künstlerischen Arbeiten und dem 2007 von ihm initiierten "Acousmatic Project" gewesen, so Thomas Gorbach. Gorbach stammt aus Vorarlberg und studierte bei Günther Rabl. Seit 2004 unterrichtet er an der Technischen Universität Wien Elektroakustische Musik und 2000 gründete er das Label lecoq, auf dem er u. a. die ersten Werke von Anestis Logothetis wiederveröffentlichte. Die Wurzeln des Acousmoniums liegen in der Pionierzeit elektroakustischer und elektronischer Musik, als Komponisten wie François Bayle spezielle Lautsprechersysteme konzipierten, um Klänge räumlich aufführbar zu machen. "Cinema pour l'oreille" - Kino für die Ohren, so nannte der Komponist und Filmtheoretiker Michel Chion Soundtrack-hafte Musik für Filme, die erst während des Zuhörens im Kopf entstehen. Gorbach hat mit Institutionen wie der Brüsseler Musique Recherche oder der Pariser Groupe de Recherches Musicales GRM zusammengearbeitet. Daraus schuf er eine Lautsprecherkonfiguration und eine Steuereinheit - das Wiener Acousmonium. Seit 2010 haben eine Vielzahl Musikschaffender wie Alex Buck, Electric Indigo, Dieter Kaufmann oder Flo Menezes auf dem Acousmonium gespielt. Klangskulpturen Die Präsentation des "Acousmatic Project" beim heurigen Wien Modern Festival, die im TU-Kuppelsaal stattfand, war zweigeteilt. Am ersten Abend war u. a. Pierre Henrys Filmvertonung des Avantgarde-Klassikers "Der Mann mit der Kamera" zu hören. Der zweite Abend bot mit Porträtkonzerten einen Überblick über das Schaffen der argentinischen Komponistin Beatriz Ferreyra, die am GRM und mit Guy Reibel arbeitete. Umrahmt wurden diese Programme von Uraufführungen von Martina Claussen, Kirsten Reese, Elisabeth Schimana und Bruno Strobl sowie Werken von Manuella Blackburn, Nikos Stavropoulos und Studierenden der TU. Der Zeit-Ton präsentiert in drei Sendungen Stereoversionen einiger dieser Stücke. Thomas Gorbach erzählt über das "Acousmatic Project", die dort aufgetretenen Künstler/innen und aktuelle Arbeiten.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten