Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Als lachten alle Sterne" - Texte von Antoine de Saint-Exupéry aus Anlass seines 75. Todestages, gelesen von Schauspieler Manuel Rubey. - Gestaltung: Alexandra Mantler. "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können", hat der Schriftsteller und Pilot Antoine de Saint-Exupéry in seinem wohl bekanntesten Werk "Der kleine Prinz" geschrieben. Bis heute begeistert Antoine de Saint-Exupéry ein millionenfaches Publikum mit Werken wie "Südkurier", "Wind, Sand und Sterne", "Flug nach Arras" und "Der kleine Prinz", in denen er große menschliche Themen wie Angst und Freundschaft, Liebe und Tod thematisiert. Der Flieger Antoine de Saint-Exupéry kehrte von seinem letzten Flug, einem Aufklärungsflug über Korsika am 31. Juli 1944, nicht zurück und wurde vermutlich von deutschen Jagdfliegern abgeschossen. - Anlässlich von Saint-Exupérys 75. Todestag liest der Schauspieler Manuel Rubey Texte des französischen Schriftstellers.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Veronika Fileccia, Toilettenfrau am Wiener Burgtheater Veronika Fileccia ist Toilettenfrau am Wiener Burgtheater. Seit 22 Jahren schaltet und waltet die Hausmeistertochter aus Wien-Penzing schon am bedeutendsten österreichischen Sprechtheater. Sie hat bereits die Euphorien und Triumphe der legendären Ära Peymann aus nächster Nähe miterlebt: "Ich hab beim Peymann angefangen, im 1997er-Jahr. Ich habe kein Problem mit ihm gehabt, er war ein super Boss, er hat gegrüßt, er war ganz ein normaler Typ. Die Zeit vom Peymann hab ich genossen." Anfang der 80er-Jahre, gerade volljährig geworden, hat Veronika Fileccia eine Karriere als Striptease- und Revuetänzerin begonnen. - Nun zählt sie zu den längstdienenden Mitarbeitern der Burg: "Man darf nicht vergessen, der nächste Direktor, der nächste Saison kommt, ist mein fünfter Direktor. Also, ich habe Peymann, Bachler, Hartmann und Bergmann erlebt. Ich habe mit allen ein gutes Verhältnis gehabt, außer mit dem Hartmann, der hat frauenfeindliche Ansagen gemacht, das hat mir nicht getaugt. Na ja, er hat gemeint, alle, die über fünfzig sind, sind alt, und darauf hab ich gesagt: Wenn Sie weiter so reden, dann werden Sie nicht alt, weil dann erschlagen die Frauen Sie vorher". Gestaltung: Günter Kaindlstorfer


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Ach, Europa ... - und: Ach ja, die Franzosen ... sie haben uns mit ihrer Konsequenz im Schlechten wie im Guten immer wieder überraschen können. Wussten Sie beispielsweise, dass während der Französischen Revolution die Häute guillotinierter Aristokraten zu Leder verarbeitet wurden? Das erste Exemplar der neuen Verfassung wurde - Liberté, Egalité, Fraternité - in eine solche Haut gebunden.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Ökologe Andreas Richter über die arktische Tundra. Teil 4: Ein gigantischer Kohlenstoffspeicher. Gestaltung: Jakob Fessler Die arktische Tundra grenzt im Norden an die arktischen Eisgebiete und im Süden an den nördlichen Nadelwald. Die größten Teile der Tundra liegen in Russland, Kanada und auf Grönland, weitere im US-Bundesstaat Alaska sowie in Nordeuropa. Vom Menschen ist die Tundra nur sehr dünn besiedelt. Vereinzelt gibt es Nomaden mit Rentieren. In der Tundra zu forschen ist herausfordernd. Tiefe Temperaturen, abgelegene Standorte und das Forschen in Feldlagern mit eingeschränkter Infrastruktur erschweren die Arbeit. Die Tundra ist gekennzeichnet durch ein extremes Klima. Kalte Winter, kurze Vegetationsperioden, starker Wind, Permafrostböden und Staunässe ermöglichen es nur wenigen Pflanzen zu überleben. Im Laufe der Jahreszeiten verändert die Tundra ihr farbliches Erscheinungsbild. Im Winter überspannt eine weiße Schneedecke die Landschaft, im Frühling dominieren Blätter und Pflanzenteile in Grün- und Braunschattierungen, später im Sommer bunte Blüten. In der Tundra gibt es keine Bäume, sondern nur kleinere Pflanzen. Dazu zählen strauchähnliche Gewächse wie etwa Zwergbirken sowie Gräser und Moose. Die Vegetationsperiode beträgt in der Tundra nur wenige Wochen. In dieser Zeit müssen die Pflanzen zum Fruchten kommen und Samen ausbilden. Manche Pflanzen legen schon im Herbst Blüten an, die im darauffolgenden Frühjahr nach dem Verschwinden der Schneedecke möglich rasch zu blühen beginnen und dann befruchtet werden können. Bei anderen Arten kommt es zu Viviparie. Dabei entsteht an der Mutterpflanze selbst ein Sämling, der dort geschützt zu wachsen beginnt und erst später zu Boden fällt, um als eigenständige Pflanze weiterzubestehen. Die Tundra besteht aus Permafrostböden. Diese sind in einer gewissen Tiefe permanent gefroren. Darüber liegt eine sogenannte "aktive Zone", die im Sommer auftaut. Im Laufe der Jahreszeiten frieren Teile des Bodens ein und tauen später wieder auf, wodurch sich die Bodenschichten durchmischen. Diese Kryoturbation prägt auch die Landschaft oberhalb der Bodenschichten. So entstehen etwa Steinringe. Durch Frosthebungen können außerdem bis zu 60 Meter hohe Hügel, sogenannte Pingos, sowie vieleckige Bodenformen in der Landschaft entstehen. Die Tundra ist ein sensibles Ökosystem. In den Permafrostböden sind enorme Mengen an Kohlenstoff gespeichert sind. Durch die Kälte und die Feuchtigkeit können Mikroorganismen den organischen Kohlenstoff nur eingeschränkt zu Kohlendioxid abbauen. Eine wärmere Tundra aufgrund des Klimawandels könnte eine Freisetzung großer Kohlenstoffmengen in Form von Kohlendioxid und Methan zur Folge haben.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Gruppen machen Menschen

Von der Urhorde zur Whatsapp Group (4). Gestaltung: Christian Schüller Selbstbestimmung und Individualität gelten als wichtige Errungenschaften der westlichen Gesellschaft. Doch wie unabhängig sind wir voneinander wirklich? Psychologie, Verhaltensforschung und Biologie haben längst gezeigt, dass vor dem Ich das Wir kommt. Es sind Rollen, die unser Verhalten bestimmen - ob im Kindergarten, am Arbeitsplatz oder in sozialen Medien. Wie funktionieren Gruppen, zu denen wir freiwillig oder unfreiwillig gehören? Was machen sie mit uns? Und was können wir mit Gruppen machen? *Die Gruppe als Therapeutin* Seit den 1930er und 40er Jahren wissen Soziologen und Psychologen, dass Gruppen wie ein Spiegelsaal wirken: was der oder die Einzelne in einer Gruppe tut oder fühlt, spiegelt sich immer bei den Anderen. Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir aussprechen, was die Gruppe durch uns zum Ausdruck bringen will. Das ist nur eine der verblüffenden Auswirkungen der Gruppendynamik. Weil Menschen in einer Gruppe oft ähnliche Konflikte erleben wie in der Familie oder am Arbeitsplatz, eignen sich Gruppen gut für Psychotherapie. Wir haben uns sehr unterschiedliche Methoden angesehen, vom Psychodrama über die systemische Aufstellung bis zur Gruppenanalyse. Gemeinsam haben sie, dass Patient/innen lernen müssen, auch auf andere Gruppenteilnehmer/innen einzugehen. Gehirnforscher haben inzwischen bestätigt, was Kinder-Psychotherapeuten aus der Praxis wissen: Auch unsere Fähigkeit zu denken ist von Beziehungen abhängig, und damit auch von den Gruppen, in denen wir aufwachsen. Deshalb können auch im späteren Leben Beziehungsstress und Verlustangst zu Denkblockaden führen. Neben Therapiegruppen haben auch Selbsthilfegruppen großen Zulauf: Alkoholkranke, Trauernde, Schüchterne, Schwerhörige oder Menschen, die mit ihrer sexuellen Ausrichtung Probleme haben, suchen die Gesellschaft Anderer, die Ähnliches erleben und sich in sie hineindenken können. Seit kurzem gibt es auch Gruppen für Internet- Süchtige. Wer es also schwer findet, eine reale Gruppe in der nicht-virtuellen Welt zu ertragen, kann sich mit Menschen treffen, denen es genau so geht.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Pigmente

Partikel für eine bunte Welt (4). Gestaltung: Sabine Nikolay "Pigment" ist die Bezeichnung für farbgebende Substanzen. Ohne sie wäre das Blut nicht rot, wären Blätter nicht grün, Haare nicht blond und die Haut von Tieren und Menschen durchsichtig. Pigmente dienen in der Natur und in der Kultur als Orientierung, haben Signalwirkung, sind Tarnung und Täuschung und bieten in ihrer organischen Form Schutz vor der Sonne. Ohne Farben kein Michelangelo, kein Raffael, keine Maria Lassnig ... und natürlich keine Höhlenmalerei! Über 40.000 Jahre alt sind die Zeichnungen aus der spanischen La Castillo-Höhle, gemalen mit Pigmenten von Holzkohle, Ocker und Lehm. Ein Farbstoff sticht unter allen anderen hervor: Das tiefblaue Indigo, das aus Indien nach Europa kam und als Farbe für Textilien einen Siegeszug antrat: ohne Indigo keine Arbeitskleidung, keine Jeans, kein "Blaumann" und auch kein "blau machen". Das Gegenstück für den Farbstoff Indigo ist das Pigment Ultramarin, ein Gestein von geradezu himmlischer Farbe - das in der Malerei passenderweise für die Farbgebung des Himmels aber auch den Mantel der Maria auf unzähligen Gemälden von unschätzbarem Wert war. Es wurde teurer gehandelt als Gold, kommt vor allem in Afghanistan vor, und ist mit ein Grund, warum dieses Land über Jahrhunderte ausgebeutet und seine gewachsene Kultur zerstört wurde. Pigmente und Farbstoffe lassen sich in drei Gruppen einteilen: anorganische, mineralische Pigmente; organische, die in Flora und Fauna zu finden sind, und von Menschen geschaffene Effektpigmente auf chemischer Basis. Welche Folge hat das Fehlen von Pigmenten für alle Organismen? Wie (über)leben Menschen und Tiere, denen alle Pigmente fehlen, die an "Albinismus" erkranken? Und: sind nun Cochenille-Läuse im tiefroten beliebten Sommerdrink oder nicht? - Ein Streifzug durch unsere farbenfrohe Welt und ihre Bedeutung.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Konzert für Stimme und Kurbelorchester

Natasa Mirkovic Matthias Loibner im Doppelporträt (4). Gestaltung: Dorothee Frank Mit "Sängerin" und "Drehleierspieler" wäre das musikalische Tun von Natasa Mirkovic und Matthias Loibner nur unzureichend beschrieben. Beide mäandern zwischen Barock und Rock, traditioneller Musik unterschiedlicher Provenienz, Jazz und Elektronik. Natasa Mirkovic mit einer Stimme, die Gänsehaut erzeugt, insbesondere in der Darstellung von Trauer und Schmerz und deren Überwindung mit musikalischen Mitteln. Matthias Loibner hat die Drehleier zu seinem Multi-Instrument gemacht. Unplugged, oder auch mit Live-Elektronik zum zeitgenössischen "Kurbelorchester" erweitert, und zwar durch ein selbst konzipiertes "Kastl" plus Software. Die beiden haben schon im Sandy Lopicic Orkestar zusammen gearbeitet. Eines ihrer wichtigsten Duoprojekte ist Schuberts Zyklus "Winterreise", für Stimme und Drehleier adaptiert. Ein Konzert in der Elbphilharmonie im Februar 2018 erbrachte eine glänzende Rezension in der New York Times. Das Doppelporträt im "Radiokolleg" beobachtet Natasa Mirkovic und Matthias Loibner bei ihren jeweils eigenen, stilistisch vielfältigen Unternehmungen und an ihrer Schnittstelle als Duo.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Unter anderem Duke Ellingtons "Harlem" und andere Verwicklungen von symphonischer Musik und Jazz. Die Verbindung von Jazz und symphonischer Musik ist von beiden Seiten, von Seiten großer Jazzmusiker und großer "klassischer" Komponisten im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder versucht worden. Neugier und Ehrgeiz haben gerade die erfolgreichen Musiker dazu getrieben, sich auch im anderen Genre zu beweisen oder zumindest Elemente zu adaptieren, Klangfarben, Harmonien, Rhythmen zu nutzen. So zum Beispiel Duke Ellingtons Orchestersuite "Harlem", Rolf Liebermanns Konzert für Jazzband und Symphonieorchester oder Bernsteins "Prelude, Fugues and Riffs". Für die Interpreten/innen stellt sich die Frage: wie "klassisch-symphonisch" oder "jazzig" sind diese Werke zu spielen?


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Papierjunge". Von Sofia Andruchowytsch (aus dem Ukrainischen von Maria Weissenböck). Es liest Chris Pichler. Gestaltung: Friederike Raderer. Stanislau um 1900: eine galizische Kleinstadt am Rande der Monarchie. Adelja und Stefa, "miteinander verflochten wie die Stämme zweier Bäume", einander stützend, einander die Luft zum Atmen nehmend, wachsen gemeinsam auf. Als Adelja den Steinmetz Petro heiratet, wird aus der engen Verstrickung ein Dreieck, aus dem Stefa sich vergeblich zu befreien trachtet. Und als der Magier Torn mit seinem Zirkus die Stadt besucht, taucht plötzlich der engelsgleiche Junge Felix in Petros Werkstatt auf - ein kleiner Schlangenmensch, sprachlos, biegsam und brüchig wie Papier.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. In der Barockmusik. Die Mezzosopranistin Magdalena Ko?ená und der Cembalist Václav Luks (Gründer vom Collegium 1704) musizieren Werke von Benedetto Marcello, Leonardo Vinci, Francesco Gasparini, Leonardo Leo und Georg Friedrich Händel. Dabei geht es subtil zu - vokal wie instrumental. Ariadne, bei Marcello von Theseus verlassen, bewahrt die Contenance: Sie tobt und wütet nicht, sie seufzt. Bei Gasparinis alttestamentarischer Königin Atalia, die im Wortsinn über Leichen geht, wird es düsterer. Leos Kantate "Angelica e Medoro" beschwört die Schäferidylle: Hier zwitschern die Vöglein und murmeln die Quellen. Und Händels "Ero e Leandro" huldigt einem berühmten Paar der griechischen Mythologie.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. "Hier gilt's der Kunst!" Tenor Ernst Haefliger zwischen Bach und Schubert. Für in die Breite wirkende deutschsprachige Tenorstars wie Rudolf Schock oder Fritz Wunderlich war der gebürtige Schweizer Ernst Haefliger kein Konkurrent; Genauigkeitsfanatiker am Dirigentenpult wie Ferenc Fricsay hätten ihn hingegen am liebsten für alles von Mozart-Opern bis zur neuesten Moderne eingesetzt. So einnehmend war Ernst Haefligers Mischung von Noten-Akkuratesse, gesangstechnischer Tugendhaftigkeit und Schmelz ohne Schmalz. Der vor 100 Jahren Geborene machte im Schallplattenstudio beste Figur, wurde für seine von romantischen Exzessen vollends freien Liedinterpretationen bewundert und galt außerdem als einer "der" Bach-Evangelisten seiner Generation. Ernst Haefliger: führende Persönlichkeit einer Gesangsära, die ihren treibenden Impuls aus dem "nie wieder" gegen den Stil der Väter empfing.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Eine Region kämpft gegen das Aussterben einer Zunft. Die steirischen Schafbauern aus Weiz Als nach dem EU-Beitritt von Österreich im Jahr 1995 die Molkerei in Weiz zusperrte, verloren 40 Schafbetriebe im Bezirk ihren Abnehmer und standen vor dem Aus. Aus Not heraus gründeten sie eine Genossenschaft und kauften die Molkerei kurzerhand selbst, um sie auf eigene Faust weiterzuführen. Unter dem Markennamen "Weizer Schafbauern" verkaufen sie ihre Produkte seither direkt an Supermarktketten und Bauernläden in der Region. Zudem begann man auch Lammfleisch zu produzieren. Bis heute ist die Genossenschaft auf 300 Betriebe in Weiz und den angrenzenden Bezirken angewachsen. Meistens werden sie von Frauen geleitet, die den Hof führen, während ihre Männer einem anderen Beruf nachgehen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Die Dinge des Lebens - Der Zwirnknopf Gestaltung: Momo Kunishio


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

"Rudi, gib Acht!" Teil 4: Rudi in der Bärenburg Was haben ein Wasserkocher, der Herd und ein Tischtuch gemeinsam? Alle drei Dinge - und noch viele mehr - finden sich daheim und können gefährlich sein. In Graz steht auf dem Gelände des Krankenhauses ein ganz besonders Haus: die Bärenburg. Es ist ein Wohnhaus, ein Museum und ein Sicherheitszentrum. Dort lernen Kinder und Erwachsene Gefahren im Haushalt zu erkennen. Gabriele Blaschitz: "Du bist ja so klein und du wirst nicht kochen, Rudi, aber bei den Kindern ist das anders. Da kochen die Eltern und beim Herd wird alles sehr heiß. Und du siehst nicht hinauf, was da am Herd passiert. Was in dem Topf drinnen ist. Genauso geht es den Kindern, die sehen auch nicht hinauf, aber sie wüssten gern, was da drin ist und was da oben passiert. Und damit die Kinder nicht zum Herd hinauflangen können und vielleicht den Stiel von der Pfanne da oben erwischen können, gibt es ein Herdschutzgitter." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Wie Gerüche auf uns wirken. Gestaltung: Ute Maurnböck. Jemanden nicht riechen können - dieses Sprichwort zeigt, wie wichtig der Geruch für die zwischenmenschlichen Beziehungen ist. Wir testen dabei sozusagen geruchsmäßig, wie gut jemand zu uns passt. Was man riecht und was nicht, ist individuell verschieden: die Ö1 Kinderuni Reporter/innen Alba, Clemens, Frieda, Moritz sowie Nora und Anna überlegen: eine mag Spargel nicht, ein anderer kann Eichenmoos nicht riechen, wieder eine hat ihre Probleme mit Rindenmulch. Auch Geruch und Geschmack hängen eng miteinander zusammen. Mit der Zunge schmecken wir zum Beispiel süß oder sauer, wenn wir aber meinen, wie gut etwas schmeckt, dann riechen wir es eigentlich mehr, als dass wir es schmecken. Die Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher erklärt, wie die Sinneszellen in unserer Nase arbeiten und was sie mit uns machen.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

In den Mythen der Maori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands und Teilen Ozeaniens, wird folgende Geschichte erzählt: "Papa, die Mutter der Erde, und Rangi, der Vater des Himmels, liebten einander so sehr, dass sie seit Anbeginn der Zeit jeden Moment in inniger Umarmung verbringen wollten. " "Zum Leidwesen ihrer vielen Söhne, die in der Dunkelheit und Enge zwischen ihnen kaum mehr Platz hatten. Tu-matauenga, der Gott des Krieges, schlug erzürnt vor die Eltern zu töten. Der Gott des Windes war dagegen, und so schlug der Gott des Waldes Tanemahuta vor, die Eltern eben zu trennen. Er legte sich also hin, und mit seinen kräftigen Beinen schob er die Eltern auseinander und trennte die beiden Liebenden, Papa und Rangi, Erde und Himmel, für immer voneinander." Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Neuheiten und Wiederveröffentlichungen von Franz Koglmann "Fruits of Solitude" nennt sich das neueste Werk des Wiener Trompeters und Komponisten Franz Koglmann, in dessen Rahmen er - lose inspiriert von Duke Ellingtons "Solitude" - in aparter Kammer-Jazz-Besetzung über die unterschiedlichen emotionalen Schattierungen der Einsamkeit sinniert: Dem Septett gehören u. a. Oboist Mario Arcari, Fagottist Milan Turkovic und Kontrabassist Peter Herbert an. Stimmungsmäßig bewegen sich Koglmanns musikalische Reflexionen, die auch Kompositionen von Jimmy Giuffre und Dick Twardzik einschließen, zwischen Melancholie, Gelassenheit und schmissiger Leichtigkeit. In interessantem Kontrast dazu sind 2019 die ersten beiden, noch im Geiste des freien Jazz stehenden Alben Franz Koglmanns als CD-Reissues erschienen: "Flaps" von 1973 und "Opium/ For Franz" von 1975/76 mit Sopransaxofonist Steve Lacy bzw. Trompeter Bill Dixon.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Kulturgeschichte des Alkohols. Mit Regina Thumser-Wöhs, Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Das Geheimnis der Gärung kannten die Menschen schon vor Jahrtausenden. Bier, Wein und Met waren bereits bei den Sumerern beliebt. Hochprozentiges wurde allerdings erst ab dem siebten Jahrhundert hergestellt. Lange Zeit zog man den leichten Alkohol sogar dem Wasser als Durstlöscher vor, denn Alkohol tötete Erreger ab, die sich im ungeklärten Wasser befinden konnten. Außerdem hat Alkohol viele Kalorien- er galt daher früher auch als Nahrungsmittel. Der preußische König Friedrich der Große (1712-1786) trat noch im 18. Jahrhundert einen Propagandafeldzug gegen den in Europa aufkommenden Kaffee an. Er selbst sei, sowie alle seine Vorfahren, mit Bier-Suppe erzogen worden, das sei "viel gesünder als der Caffee". Alkohol war schon immer auch eine Medizin, die schmerzlindernd wirkte - etwa bei Hippokrates, der sich gern mit Wein kurierte. Die gesundheitlichen Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums sind heute allseits bekannt und unbestritten, doch wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt es erst seit gut 200 Jahren.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Seit 17 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan; die Friedensaussichten sind gering. Gestaltung: Bernd Musch-Borowska Ende 2001, nach den Terroranschlägen vom 11. September, wurde die Regierung der Taliban durch einen internationalen Militäreinsatz gestürzt. Es begann der Versuch, im Land eine Demokratie zu verankern. Doch die radikal-islamischen Taliban kämpften sich in den Folgejahren zurück und jedes Jahr sterben nach wie vor Tausende Zivilisten und Sicherheitskräfte bei Schießereien und Bombenattentaten. Immerhin gibt es seit rund einem Jahr Bemühungen, eine Friedenslösung für Afghanistan zu finden. Doch die Umstände sind bisher nicht sehr vielversprechend. Fehlende Gesprächsbereitschaft, Vorbedingungen, Misstrauen und möglicherweise auch grundsätzlich fehlender Wille zum Frieden erschweren den Prozess. Bei einer Friedenskonferenz Anfang Juli im Golfemirat Katar wurden nur minimale Kompromisse erzielt: Man einigte sich auf eine Reduzierung der Gewalt in dem Bürgerkriegsland, doch schon wenige Tage später wurden bei Bombenanschlägen auf Hochzeiten und Angriffen wieder mindestens 50 Zivilisten und Soldaten getötet. Dennoch: Ende September sollen in Afghanistan Präsidentschaftswahlen stattfinden.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Festival Glatt Verkehrt live

Mitreißende Klänge aus Galicien und der Welt des Klezmer. Gestaltung: Johann Kneihs und Albert Hosp. "Übers Meer" lautet das Motto des heutigen "Glatt Verkehrt"-Abends in Krems. Mit Sängerin Uxìa erhebt die Grande Dame der traditionellen Musik Galiciens ihre Stimme, im nordwestlichen Eck der iberischen Halbinsel an der Atlantik-Küste gelegen, wo man mit Stolz auf den keltischen Einfluss verweist. Die siebenköpfige britische Klezmerband She'Koyokh um Klarinettistin Susi Evans und die kurdische Sängerin Çigdem Aslan bietet hingegen mitreißende Lieder und Tänze nicht nur aus der jüdischen Tradition, sondern ebenso aus Bulgarien, Bosnien, Serbien und Anatolien.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gruppen machen Menschen. Von der Urhorde zur Whatsapp Group (4). Gestaltung: Christian Schüller Pigmente. Partikel für eine bunte Welt (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Konzert für Stimme und Kurbelorchester (4). Natasa Mirkovic Matthias Loibner im Doppelporträt. Gestaltung: Dorothee Frank


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

ICAS Radio vom Gamma Festival in St. Petersburg. Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn Ende 2014 gründeten 16 Festivals des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound die Plattform Shape für spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst - eines dieser 16 Festivals ist das ORF musikprotokoll im steirischen herbst. Gemeinsam werden jedes Jahr 48 Künstler/innen und Projekte ausgewählt, auf die dann jeweils zwölf Monate lang die ICAS Scheinwerfer gerichtet sind. Und einmal im Laufe dieser zwölf Monate besuchen wir ein befreundetes Festival, um gemeinsam einen Shape Showcase zu veranstalten. Nach Montreal, Rio und Kampala führte uns dieser Anfang Juli in die russische Kulturmetropole St. Petersburg zum Gamma Festival. Gemeinsam mit dem musikprotokoll zum Gamma Festival gereist sind Schtum.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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