Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die Rettung der Menschheit besteht darin, dass alle alles angeht". Zum 100. Geburtstag von Alexander Solschenizyn Gedanken von Cornelius Hell, Literaturwissenschafter und Übersetzer. - Gestaltung: Alexandra Mantler Mit seinem Roman "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" hat Alexander Solschenizyn 1962 für eine Sensation in der Sowjetunion gesorgt: Zum ersten Mal wurde der Alltag in einem stalinistischen Arbeitslager beschrieben. Seinen "Archipel Gulag" hat er "All jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen". Mit "Krebsstation" ist der Literaturnobelpreisträger des Jahres 1970 weltberühmt geworden, musste aber die Sowjetunion verlassen. In seiner Jugend Leninist, hat er sich später der orthodoxen Kirche zugewandt und war überzeugt: "Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen." Der Literaturwissenschafter und Übersetzer Cornelius Hell macht sich "Gedanken für den Tag" zum 100. Geburtstag von Alexander Solschenizyn.


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Schäfer Erich Frank über die Krainer Steinschafe im Biosphärenpark Wienerwald Teil 4: Eine natürliche Klimaanlage Gestaltung: Nikolaus Scholz Karge Flächen - wie etwa die Trockenrasen im Biosphärenpark Wienerwald - wurden seit Jahrhunderten als Weiden genutzt, weil sie weder für die Heuproduktion noch für den Ackerbau geeignet sind. Außerdem würde die Mahd viele seltene, an Beweidung angepasste Pflanzen zurückdrängen oder sogar für immer zum Verschwinden bringen. Zahlreiche Arten können nur bei viel Licht und auf offenen Bodenstellen, die durch Beweidung immer wieder neu entstehen, keimen. Für viele wärme- und trockenheitsliebende Tierarten sind diese offenen Bodenstellen überlebenswichtig, da sie die direkte Sonneneinstrahlung für die Entwicklung ihrer Eier und Larven benötigen. Heute ist die traditionelle Beweidung mit Rindern und Pferden in einem intensiv genutzten Erholungsgebiet und mit einer vergleichsweise geringen Fläche kaum mehr möglich. Auf den noch verbliebenen Trockenrasen-Flächen im Biosphärenpark Wienerwald kommen daher die Krainer Steinschafe zum Einsatz - eine kleine, robuste, genügsame und zugleich seltene, wie gefährdete Haustierrasse, die wenig wählerisch beim Futter ist und daher vor allem auch Gräser wie die Fieder-Zwenke und abgestorbene Pflanzenteile frisst. Die Schafe verhindern durch die Beweidung, dass eine verfilzte, lichtundurchlässige Pflanzenschicht am Boden entstehen kann, und fördern damit auch die Artenvielfalt der Kräuter. Seit dem Jahr 2009 weiden im Biosphärenpark Wienerwald unter der Obhut des Schäfers Erich Frank kleinere Herden von Krainer Steinschafen, die damit erfolgreich zum Naturschutz und zur Erhaltung der Trockenrasenflächen beitragen.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Kunst des Schlafens

Eine produktive Zeitverschwendung (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz Wir Menschen verbringen durchschnittlich ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen. Schenkt man den Hochrechnungen auf Basis vorhandener Quellen Glauben, so haben die Menschen um 1950 noch durchschnittlich 8 Stunden geschlafen und um 1900 unvorstellbare 10 Stunden, wobei manch ein Bauer mitten in der Nacht aufstand, um nach dem Vieh zu sehen. Auch die Arbeiterfamilien in ihren kleinen, gemeinschaftlich belegten Untermietkammern haben nicht immer durchgeschlafen. Die Zahlen deuten vor allem darauf, dass auch der Schlaf eine Geschichte hat. Nicht nur die Art, wie wir schlafen, hat sich verändert, sondern auch die Art, wie wir über den Schlaf nachdenken. Wie wir schlafen, mit wem wir den Schlafplatz teilen und wo wir schlafen, ist abhängig von Kultur und Gewohnheit und Teil der Traditionen, die von Generation zu Generation weiter-gegeben werden. Während des größten Teils der Menschheitsgeschichte schliefen Babys und Kinder in der Regel bei ihren Müttern. Noch im Mittelalter teilten sich Großfamilien mitsamt Gesinde meist einen einzigen Raum, in dem sie auch schliefen. Mit der Industrialisierung wurde dann der Schlaf zum ökonomischen Faktor. Während sich die Industriellen einen erholsamen Schlaf leisten konnten, mussten die Arbeiter im Schichtbetrieb schlafen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geriet der Schlaf in den Fokus der Wissenschaft, die die neurologischen und biochemischen Prozesse ins Zentrum ihres Interesses rückten. Grundlage dieser Forschung war die Elektroenzephalographie - das heißt das Messen von Gehirnströmen mittels Elektroden. 1953 publizierten Forscher der Universität Chicago ihre Entdeckung der sogenannten REM­Phasen, in denen sich die Augen schnell bewegen (Rapid-Eye-Movement), der Muskeltonus sinkt, während Blutdruck und Puls steigen - und wir träumen. Heute ist der Schlaf zwar eine zentrale Ressource für den gestressten Menschen, macht sich unter Stress aber gleichzeitig rar, da der Körper unter konstant erhöhter Belastung das Stresshormon Cortisol ausschüttet, das abbauende Stoffwechselvorgänge aktiviert und so dem Körper energiereiche Verbindungen zur Verfügung stellt - ein kaum zu unterbindender Teufelskreis.


0 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein Museum im Werden

Das Haus der Geschichte Österreichs (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Die Idee, ein Republiksmuseum zu gründen, ist nicht neu: Sie datiert zurück ins Jahr 1919, als die Republik Österreich gerade einmal ein paar Monate bestand. Tatsächlich wurde nach dem 2. Weltkrieg ein Museumsraum in der Hofburg eingerichtet, in dem ein paar Ausstellungsstücke zur Republiksgeschichte präsentiert wurden. Dieser Raum wurde jedoch bald mangels Besucherinteresses geschlossen. Erst ab 2005 gab es wieder Ideen, ein österreichisches Nationalmuseum zu gründen - und nach vielen Debatten, Streitereien und vor allem großen Mühen aller Beteiligten war es am 100. Jahrestag der Republiksgründung endlich soweit: Das Haus der Geschichte Österreich eröffnete am Heldenplatz seine erste Ausstellung. Sabine Nikolay zeichnet den Weg dorhin nach, stellt das in vielerlei Hinsicht neuartige Museum mit der aktuellen Ausstellung, seinen Objekten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den neuartigen Vermittlungskonzepten und den geplanten Projekten für die Zukunft vor.


0 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Salam!

Arabisch-österreichische Musikszenen (4). Gestaltung: Maria Reininger Der Krieg in Syrien hat die Szene arabisch-österreichischer Musik verändert. Die Sängerin Basma Jabr ist nach Österreich geflüchtet, der Oud-Spieler Orwa Saleh und der Bozoukspieler Salah Ammo. Sie haben in den vergangenen Jahren in unzähligen neuen Formationen Worldmusic in Österreich gespielt. Und das mit einigen Herausforderungen: Salah Ammo zum Beispiel kann schildern, was es heißt, von einer Kultur der Einstimmigkeit in die der Polyphonie und der Jazzpatterns zu wechseln. Für den Sänger und Oudspieler Marwan Abado, der seit mehr als 30 Jahren in Österreich lebt, brachte der Krieg in Syrien die Herausforderung, hier zu intensivieren, was er seit Jahren in palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon und in österreichischen Schulen macht: Kindern traditionelle arabische Musik beizubringen, aber auch Rap-Produktionen arabischer Jugendlicher zu fördern und jungen Flüchtlingen mit Musik Mut zu machen. Das Radiokolleg schildert, was sich drei Jahre, nachdem die größte Zahl an Flüchtlingen aus Syrien in Österreich angekommen ist, musikalisch getan hat. Und lässt diejenigen zu Wort kommen, die hier schon lange den arabisch-österreichischen Austausch kreiieren - den marokkanischen Sänger Kadero zum Beispiel, den tunesischen Percussionisten Habib Samandi, und den Erfinder des Festivals Salam Orient.


0 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Albert Hosp. Bachs 6. Brandenburgisches Konzert im Interpretationsvergleich. Die sechs Brandenburgischen Konzerte heißen eigentlich "Concerts avec plusieurs instruments" und das kann man wohl sagen: Hörner und Trompeten, Blockflöten und Querflöten, Oboen und Fagotte, die gesamte Familie der Streichinstrumente inklusive einer Piccolo-Violine, sowie das Cembalo, alle lässt Bach auffahren, um in diesem Zyklus ihr Bestes zu geben. Am Ende des fulminanten 6er-Packs stellt er ein Streichsextett nebst Cembalo auf die Bühne und inszeniert einen freundschaftlichen Familienkonflikt: Je drei Vertreter der Gamben- wie der Violinen-Familie konzertieren, und zwar in vornehmlich tiefen Lagen: Zwei Bass-Gamben und der Violone treten mit zwei Bratschen und einem Cello in Wettstreit, wobei das Cembalo sich neutral zu verhalten versteht. Warum Bach gerade hier auf die Violine, also DAS Winner-Streichinstrument der folgenden Jahrhunderte verzichtet, bleibt offen. Ziemlich sicher leitete er die Aufführungen vom ersten Bratschenpult. Wie Mozart, Dvorak und Hindemith spielte auch er gern dieses Instrument, die Viola, von der die Violine ja nur ein Diminutiv darstellt ... Das 6. der Brandenburgischen Konzerte ist besonders berühmt und bietet sich geradezu an, einem Interpretationsvergleich ausgesetzt zu werden. Stimmen Sie ab, per E-Mail an ausgewaehlt@orf.at; entscheiden Sie, welche Aufnahme am Schluss der Sendung komplett gespielt wird. Stimmengleichstand wäre auch kein Problem - es gibt drei Sätze und damit die Möglichkeit einer Koalition.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Familienporträt". Von Maryse Condé. (Alternativer Literaturnobelpreis 2018). Aus dem Französischen von Margret Millischer. Sowie "Victoire. Ein Familienleben im Kolonialen Guadeloupe". Von Maryse Condé. Aus dem Französischen von Peter Trier. Es liest Konstanze Breitebner. Gestaltung: Friederike Raderer. Maryse Condé stammt aus Guadeloupe, hat lange Jahre in Paris und in Westafrika verbracht und ist vor allem in der frankophonen Welt bekannt. Ihre Themen kreisen um die Kluft, die die Kolonisation in die Menschheit getragen hat. Sie wurde Mitte Oktober als Preisträgerin des "Alternativen Literaturpreises der Neuen Akademie" erwählt. Die Preisvergabe findet am 9. Dezember 2018 in Stockholm statt. Condés autobiographischer Text "Familienporträt" ist eine Erinnerung an ihre Kindheit.


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger. Das Entdeckerlabel Toccata Classics mit Erstaufnahmen von Orchestermusik von Walter Bricht. Er dürfte der Lieblingsschüler von Franz Schmidt gewesen sein: Walter Bricht (1904 - 1970). Gemäß den nationalsozialistischen "Nürnberger Rassegesetzen" nach dem "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland galt der lutherisch erzogene Bricht aufgrund seiner jüdischen Großeltern in der Diktion der Nationalsozialisten als "Volljude". Mit Hilfe der USA-Botschaft verließ Bricht seine Heimatstadt Wien und emigrierte in die USA. An der Indiana University in Bloomington wurde Bricht Professor zunächst für Klavier und später Gesang. Das in Indiana beheimatete Fort Wayne Philharmonic hat nun auf seinem Debütalbum zum ersten Mal Musik von Bricht aufgenommen. Seine 1934 vollendete a-Moll Symphonie, für die sich sogleich die Wiener Philharmoniker und die Dresdner Staatskapelle interessierten, ist mit ihrer Kontrapunktik, Form- und Chromatiksprache in der Welt eines Franz Schmidt, auch in den Klangwelten eines Schreker, Korngold oder Hans Gál beheimatet. Das informative Beiheft stammt von Michael Haas, dem Wissenschaftlichen Leiter des Institute for Supressed Music in London und dem Autor von "Forbidden Music: The Jewish Composers Banned by the Nazis".


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Die Wiener Oper am Ring als Uraufführungshaus: Klingende Schätze von Goldmark bis von Einem Die Geschichte der 1869 eröffneten Wiener Hof- und Staatsoper am Ring ist voll von Opern-Uraufführungen - aber was ist geblieben? Jedenfalls Strauss' "Ariadne"-Definitivfassung und "Die Frau ohne Schatten", im kollektiven Bewusstsein, vielleicht noch "Die Königin von Saba" von Carl Goldmark. Aber sonst? Alles vergessen und verweht? Vielleicht, vielleicht auch nur temporär. Überraschende Wiederaufführungen gab es zuletzt von Goldmarks "Merlin", von Jaromir Weinbergers "Wallenstein", ja sogar von "Die Dorfschule" des zweimaligen Wiener Operndirektors Felix von Weingartner. Franz Schmidts "Notre Dame" lässt sich abrufen, ebenfalls so manches von Julius Bittner, das "am Ring" erstmals erklang. Aus der Zeit nach 1955, mit schüttererer Uraufführungs-Bilanz, wurden etwa Frank Martins "Der Sturm" und - natürlich! - "Der Besuch der alten Dame" von Gottfried von Einem nachgespielt - etwas, das man auch den "Weiden" von Johannes Maria Staud wünscht!


5 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Wenn am Hof der Erbe fehlt Versuche von Hofübergaben außerhalb der Familie 3.000 bäuerliche Betriebe in Österreich stellen jährlich ihre Bewirtschaftung ein. Wenn Kinder vorhanden sind, wählen diese oft einen anderen Beruf und fallen als Erbe aus. Umgekehrt gibt es viele junge Menschen mit landwirtschaftlicher Ausbildung, die keinen Zugang zu einem Hof haben. Über Internetplattformen wird versucht, Hofübergebende mit Hofsuchenden zusammen zu bringen. Im Idealfall soll nach der Übergabe Jung und Alt am Betrieb zusammenleben. Doch die Annäherung und gegenseitige Sondierung wird oft zur emotionalen Hochschaubahn. Gestaltung: Jonathan Scheucher Aufgehoben: Ein Kindersessel aus Mali Gestaltung: Olivia Wimmer


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi und der Nikolo Am 6. Dezember besucht der Nikolaus, wie jedes Jahr, die Kinder dieser Welt. Trotz des recht vollen Terminkalenders hat er Zeit für unseren Rudi gehabt und ihm von seinem Leben erzählt. Der heilige Nikolaus kommt ursprünglich aus der heutigen Türkei. Im vierten Jahrhundert nach Christus war er Bischof von Myra. Er ist Schutzpatron der Kaufleute, Seefahrer und Kinder. Gestaltung: Paul Urban Blaha


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


0 Wertungen:      Bewerten

16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Tiefe Welten unter Wasser Gestaltung: Ilse Huber Der Mensch besitzt eine Lunge - keine Flossen. Er hat Haare - keine Schuppen. Für sämtliche Tätigkeiten unter Wasser ist sein Körper wenig geeignet. Doch das hält ihn nicht ab, Tiere, Pflanzen, Schwämme und Schätze unterhalb der Wasseroberfläche zu erforschen. Oder auch zu erobern - denn schon früh waren Seeschlachten Anlass für Tauchgänge, die den Feind zu schwächen versuchten. Heute sind Taucher bei Baustellen gefragt, wenn unter Wasser geschweißt wird oder Kabel repariert werden müssen. Auch die Spuren der Menschheitsgeschichte finden sich oft unter Wasser. Da braucht es Spezialisten, die nicht nur wissen, was zu tun ist, sondern auch imstande sind, Luft aus Flaschen zu atmen, den Wasserdruck auszuhalten und den Temperaturen zu trotzen. Wie bereitet man sich auf Tauchgänge vor? Wie verständigt man sich unter Wasser? Und gibt es Zonen, die für das Tauchen tabu sind? David Flotzinger und Miriam Piesinger begeben sich mit dem Tauchlehrer Dieter Ehrenstorfer, Lektor an der Fachhochschule Oberösterreich, unter Wasser.


3 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Dunkle Grooves: Sylvie Courvoisier, Drew Gress, Kenny Wollesen. Sylvie Courvoisier feiert am 30. November ihren 50. Geburtstag, und seit exakt 20 Jahren lebt die in Lausanne geborene Pianistin in New York. Mit "D'Agala" (Intakt Records) ist unlängst eine großartige Trio-Platte erschienen, auf der Courvoisier und ihre Partner Drew Gress (Bass) und Kenny Wollesen (Schlagzeug) freie Improvisation und dunkle, suchende, stampfende Grooves enigmatisch-faszinierende Liaisons eingehen lassen.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

20 Jahre Kunstrückgabegesetz in Österreich. Mit Leonhard Weidinger, Historiker und Provenienzforscher in Wien und München. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller Am 3. Dezember 1998 beschlossen 44 Staaten im Rahmen einer Konferenz in Washington, D.C., elf Grundsätze für die Rückgabe von Vermögenswerten aus der Zeit des Holocaust und verpflichteten sich, nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu suchen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um gerechte und faire Lösungen mit den Nachkommen der früheren Eigentümer/innen zu finden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Österreich, das ebenfalls an der Konferenz in Washington teilnahm, bereits wesentliche Maßnahmen in die geforderte Richtung getroffen: Nachdem am 7. Jänner 1998 in New York zwei Gemälde von Egon Schiele aus der Sammlung Leopold als NS-Raubkunst beschlagnahmt worden waren, setzte die zuständige Ministerin Elisabeth Gehrer unter dem Druck internationaler und nationaler Medien im Februar 1998 die Kommission für Provenienzforschung ein, die die Sammlungen der Bundesmuseen systematisch auf in der NS-Zeit entzogene Werke hin überprüfen sollte. Am 5. November 1998 beschloss der Nationalrat das Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus den österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen, das den juristischen Rahmen für Restitutionen absteckte. Damit war ein Modell gefunden worden, nachdem seit 1999 über 40.000 Objekte von Gemälden über Kunsthandwerk und Bücher bis hin zu technischen und naturwissenschaftlichen Exponaten zurückgegeben wurden. Das Gesetz wird international als Vorbild gesehen, aber auch kritisiert. Schon mehr als 350 Fälle wurden vom Kunstrückgabebeirat behandelt, ein Ende ist allerdings nach wie vor nicht in Sicht.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vor 30 Jahren wurde die Kaukasusrepublik von einem schweren Erdbeben erschüttert. Wo steht das Land heute? Gestaltung: Christoph Kersting "Land der Steine", so nennen die Armenier ihre Heimat, weil es tatsächlich nicht viel mehr gibt in der kleinen Kaukasusrepublik als Berge und karge Hochebenen. Kaum Industrie, die Grenzen zu Aserbaidschan und der Türkei dicht, Abhängigkeit von Russland - auch politisch und wirtschaftlich befindet sich das Land in einer prekären Lage. Bis heute haben sich die Armenier auch nicht von dem schweren Erdbeben erholt, das Anfang Dezember 1988 mehr als 25 000 Menschen in den Tod riss. In Gyumri, der zweitgrößten armenischen Stadt nahe dem Epizentrum, leben noch immer tausende Menschen in rostigen Containersiedlungen, weil es kein Geld für Wohnungen gibt. Hoffnung macht vielen Menschen im Land immerhin, dass nach wochenlangen Protesten in diesem Frühjahr die korrupte Machtelite in Jerewan verjagt wurde - in einer "samtenen" Revolution. Durch die Parlamentswahl am kommenden Sonntag möchte sich der neue Regierungschef, der Reformer Nikol Paschinjan, seine Machtübernahme auch durch das Volk legitimieren lassen.


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Ökonomie der Nachhaltigkeit. Von Marlene Nowotny 1975 erschien beim Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien ein umweltökonomisches Arbeitspapier. "Können wir Kohlendioxid kontrollieren?", fragte der damals 34-jährige Ökonom William Nordhaus - und beschrieb die potenziell katastrophalen Folgen eines Klimawandels, bei dem die Temperaturen um mehr als zwei Grad Celsius stiegen. Nordhaus formulierte damit erstmals das sogenannte Zwei-Grad-Ziel, das bis heute im Zentrum der globalen Klimapolitik steht. Mehr als vier Jahrzehnte später, erhält der US-amerikanische Ökonom den Wirtschaftsnobelpreis 2018. Er teilt sich das Preisgeld mit Paul Romer, der mit seinen Arbeiten vielleicht zur Lösung des Klimaproblems beitragen könnte. Der Ökonom von der New York University hat analysiert, wie sich technologische Innovationen auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Mit ihren Arbeiten hätten beide Laureaten grundlegende Ideen für ein nachhaltiges Wachstum entwickelt, argumentierte das Nobelpreiskomitee, und nicht nur theoretisiert, sondern konkrete Probleme in Angriff genommen.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Vilde Frang, Barnabás Kelemen, Roberto Gonzáles-Monjas und Sarah Christian, Violine; Katalin Kokas und Adrien Boisseau, Viola; Nicolas Altstaedt, Maximilian Hornung und Vashti Hunter, Violoncello; Katharina Konradi, Sopran; Alexander Lonquich, Herbert Schuch und Cristina Barbuti, Klavier. Béla Bartók: Klavierquintett * Dmitrij Schostakowitsch: Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok op. 127 * Olivier Messiaen: Amen du Désir aus "Visions de l'Amen" * Ernst von Dohnányi: Lento, 2. Satz aus dem Klavierquintett Nr. 2 Es-Dur op. 87 (aufgenommen vom 5. - 14. Juli auf Burg Lockenhaus im Rahmen des "37. Kammermusikfestes Lockenhaus 2018"). Präsentation: Gerhard Krammer Das Kammermusikfest Lockenhaus 2018 stand unter dem Motto "Creatio". Intendant Nicolas Altstaedt hat "sein" Festival-Format konstant weiterentwickelt und mit seinen musikalischen Freunden eine ganz besondere Klangatmosphäre in der mittelburgenländischen Gemeinde Lockenhaus geschaffen.Mit Vilde Frang, Barnabás Kelemen, oder Alexander Lonquich interpretierte er Werke von Dmitrij Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Ernst von Dohnányi und Belá Bartok.


1 Wertung:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Der Kampf gegen Radikalisierung und Extremismus führt über die Mütter" - Birgit Dalheimer im Gespräch mit Edit Schlaffer, Sozialwissenschafterin Sozialforschung ohne Anwendungsaspekt oder konkrete Empfehlungen hält Edit Schlaffer für verantwortungslos. 1950 im burgenländischen Stegersbach geboren, kam sie 1968 zum Soziologiestudium nach Wien und begann schnell, sich für die Frauenbewegung zu interessieren. 1981 gründete sie gemeinsam mit der Sozialwissenschafterin Cheryl Benard die feministische Menschenrechtsorganisation "Amnesty for Women". 23 Jahre lang, bis 2005, leitete sie - ebenfalls zusammen mit Cheryl Benard - die "Ludwig-Boltzmann Forschungsstelle für Politik und zwischenmenschliche Beziehungen". 2002 gründete Edit Schlaffer "Frauen ohne Grenzen", eine internationale Dialog- und Kooperationsorganisation für Frauen. Aufbauend auf ihren Forschungsarbeiten etablierte sie ein globales Netzwerk von Frauen, die sich - oft unter Einsatz ihres Lebens - für Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit in ihren Ländern einsetzen. Mit "Frauen ohne Grenzen" etablierte die Soziologin das Modell der "Mütterschulen gegen Extremismus". Dort lernen Frauen, Anzeichen von Radikalisierung bei ihren Kindern zu erkennen und ihnen wirkungsvoll gegenzusteuern, damit sie radikalen Anwerbern widerstehen können. Für ihre Arbeit erhielt Edit Schlaffer vielfach international Anerkennung. Zuletzt ernannte Reader's Digest sie zur "Europäerin des Jahres 2018".


8 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Kunst des Schlafens. Eine produktive Zeitverschwendung (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz Ein Museum im Werden. Das Haus der Geschichte Österreichs (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Salam! Arabisch-österreichische Musikszenen (4). Gestaltung: Maria Reininger


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

duo-mono-lith. Klingendes Augen-Tracking. Gestaltung: Susanna Niedermayr Für ihr Stück "lidschlag. Stimmsteuerungsnetze für ein außerplanetares Elektronik- und Stimmen-Duo", das beim Wien Modern Festival am 24. November zur Uraufführung gelangte, hat das duo-mono-lith von Boris Hegenbart und David Moss Augen-Tracking musikalisch nutzbar gemacht. Über Augen-Tracking werden üblicherweise etwa High Tech Waffen gesteuert, Roboterarme durch Körperbehinderte bewegt oder die Wachheit von Pilot/innen und LKW-Fahrer/innen kontrolliert. Hier wurde die Technologie von Hegenbart zum Scannen und Tracken des Körpers von Moss eingesetzt, während selbiger als Sänger und Sprecher dessen Sound-Maschinen fütterte. Über diverse Sensoren wurde jede Regung, auch jeder Lidschlag registriert und in Steuerdaten umgewandelt. Dieser Datenstrom wiederum modulierte die Stimme.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten