Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Bilder der Seele". Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, über den norwegischen Jahrhundertwendestar Edvard Munch anlässlich dessen 75. Todestages. - Gestaltung: Alexandra Mantler Edvard Munchs legendäre Bilder wie der "Schrei" gehören zu den Ikonen der Kunstgeschichte und finden sich auch 75 Jahre nach dessen Tod inflationär vermarktet auf Postern, Tassen und Faschingsmasken. Kein Zufall. Denn die Themen, die der norwegische Jahrhundertwendestar an der Schwelle von Symbolismus und Expressionismus in seiner Kunst erfasste, sind zeitlos und stehen für die tiefsten Empfindungen des menschlichen Lebens in Bezug auf Angst, Tod, Trauer, Sehnsucht, Einsamkeit, Liebe und Eifersucht. Aber nicht nur inhaltlich, auch die künstlerische Arbeitsweise und die Überschreitung von Gattungsgrenzen betreffend, war Munch seiner Zeit voraus und gilt als Pionier der Moderne. In den "Gedanken für den Tag" spürt Johanna Schwanberg, Kunst- und Literaturwissenschafterin und Direktorin des Dom Museum Wien, dem von Tod und Schicksalsschlägen gekennzeichneten Leben Edvard Munchs nach. Vor allem aber beleuchtet sie einzelne, berühmte wie auch weniger bekannte Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen des Künstlers. Sie fragt nach der existenziellen Direktheit von Munchs Kunst, die heute wie damals unter die Haut geht, weil sie die Seelenzustände eines Menschen auf unvergleichliche Weise in Farben und Formen zum Ausdruck bringt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Künstlich, natürlich, oder gefälscht? Die Mineralogin Vera Hammer spricht über die Echtheitsprüfung von Edelsteinen. Teil 5: Die Suche nach der Herkunft Gestaltung: Lothar Bodingbauer Es ist keine gute Idee, mit vermeintlichen Edelsteinen an einer Fensterscheibe zu kratzen, um die Härte des Steins zu prüfen. Zu leicht könnte ein Teil des Kristalls abspringen. Die Echtheitsprüfung von Edelsteinen funktioniert immer zerstörungsfrei - sie ist die Königsdisziplin der Werkstoffprüfung. Erste Aufschlüsse gibt die Wärmeleitfähigkeit des Steins, die oft, aber nicht immer die Echtheit eines Edelsteins bestätigt. Die Frage ist nämlich: Was ist echt? Es gibt auch synthetische Edelsteine mit denselben Eigenschaften wie natürlich gewachsene Steine. Weitere Prüfungen erfolgen unter UV-Licht, das die Farbe von Edelsteinen verändern kann. Ziel ist, punktgenau die Herkunft eines Edelsteins herauszufinden, was durch die chemische Zusammensetzung von Spurenelementen erfolgen kann. Für Besitzer/innen ist das wichtig: Sie möchten meist wissen, woher genau der wertvolle Edelstein kommt - der übrigens Schmuckstein genannt wird, wenn dessen Härte unter der von Quarz liegt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


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09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Der Pianist Maximilian Kromer +++ Good Vibes - Das CD-Debüt der Bruckner University Big Band +++ Ö1 Talentebörse. Präsentation: Stefan Höfel.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Unscheinbare Momente" und andere Erzählungen. Von Christine Haidegger. Es liest Chris Pichler. Gestaltung: Daniela Wagner. Im ihrem aktuellen Erzählband versteht es Christine Haidegger, mit wenigen prägnanten Sätzen Atmosphäre einzufangen und die Leser mitten in die Leben ihrer Figuren zu führen. Die insgesamt 15 Geschichten spielen am Meer, in Ägypten, Venedig und Salzburg. Meist handeln sie von Geheimnissen, die unter der Oberfläche pulsieren. Haidegger spielt mit Klischees, menschlichen Abgründen und angedeuteten Idyllen. In "Unscheinbare Momente" etwa erzählt die Autorin von Enzo, einem einsamen Mann, der seine viel zu früh verstorbene Frau vermisst. In "Meergrün" lässt sie die Leser mit den Augen eines blinden Mannes sehen. Christine Haidegger wurde 1942 in Dortmund geboren. Ihre Jugend verbrachte sie in Oberösterreich. Nach Aufenthalten in Frankreich, Italien und England lebt sie seit 1962 in Salzburg. Haidegger schreibt Lyrik, Kurzprosa und Romane. Für ihr Werk hat sie zahlreiche Preise erhalten, aber beinahe mehr Aufmerksamkeit als ihre Bücher fand ihre Arbeit als Literaturvermittlerin und ihr Engagement für die Interessen von Schriftstellern. Sie ist Mitbegründerin des Salzburger Literaturhauses, wo sie auch im Vorstand tätig ist, und sie rief den Meta-Merz-Literaturpreis ins Leben, der als Förderpreis für junge Autorinnen in unregelmäßigen Abständen ausgeschrieben wird.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Pollini trifft Chopin. 1960 gewann der 18-jährige Maurizio Pollini den Warschauer Chopin-Wettbewerb. Bereits seit seiner Kindheit war die Musik Chopins so etwas wie ein Fixstern im musikalischen Leben des Ausnahmepianisten. Für das Label "Deutsche Grammophon" hat er 2017 eine Aufnahme mit Spätwerken eingespielt, jetzt erfolgt die logische Weiterführung dieser musikalischen Lebensfreundschaft. Auf der am 25. Jänner 2019 erscheinenden neuen CD finden sich die Nocturnes op. 55, die drei Mazurken op. 56, die Berceuse Des-Dur op. 57 sowie die Klaviersonate in h-Moll op. 58.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

In Concert

Highlight der Rock-Geschichte: Deep Purple in Bestform. Gestaltung: Klaus Wienerroither Auf ihrer Japan-Tournee im Dezember 1972 lässt die englische Rockband Deep Purple drei Konzerte mitschneiden. Das aus diesen Aufnahmen entstandene Album "Made in Japan" gilt bis heute als eines der besten Live-Alben der Rockgeschichte. Die bekannteste und erfolgreichste Besetzung der Hardrock-Band-Legende - Jon Lord, Ritchie Blackmore, Ian Paice, Ian Gillan, Roger Glover - präsentiert sich in glänzender Spiellaune: Ausufernde Improvisationen und ein wasserdichtes Zusammenspiel der fünf Akteure haben wesentlich zum Ruhm dieses Doppelalbums beigetragen, welches viele junge Rockbands ziemlich alt aussehen lässt. In der digitalen Wiederveröffentlichung findet man als Bonustrack auch eine erstaunliche Coverversion des Little-Richard-Klassikers "Lucille".


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15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Ein wärmendes Winteressen Der süßlich schmeckende Topinambur lässt sich zu Vielem verarbeiten: Suppen, Aufläufen, Püree. Man isst ihn roh, gekocht oder frittiert - mit Pilzen, Mangold oder Blattsalat. Die Pflanze hat große gelbe Blüten, sie ist mit der Sonnenblume verwandt. Die Knolle, die an Ingwer erinnert und auch Jerusalem-Artischocke oder Zuckerkartoffel genannt wird, erntet man im Winter. Sie ist reich am Spezialzucker Inulin. Zu viel sollte man nicht davon essen. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Kostnotizen: Alois Schörghuber


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15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

1.Wien 2. Innsbruck 3. Graz 1. "Die Rote Zora und ihre Bande", das ist der Titel eines Theaterstücks für ab 7 Jährige. Aufgeführt wird es am Montag den 11. Februar von 16 Uhr bis 18 Uhr 30 im Volkstheater. Dabei geht es um einen armen kroatischen Jungen namens Branko. Seine Mutter ist tot - seinen Vater hat er nie gekannt. Als er auf einem Markplatz hungrig, einen von einem Stand heruntergefallenen Fisch aufhebt wird er verhaftet. Doch die - wie sie genannt wird - Rote Zora befreit Branko aus dem Gefängnis. "Zora [? ist die stadtbekannte, verrufene und unerschrockene Anführerin einer Bande. Mit drei anderen Kindern, alle arm und verwaist wie Branko, lebt sie auf einer alten Burg. Zora nimmt Branko in ihre Bande auf. Mit kleinen Diebstählen schlagen sich die Kinder durch, immer auf dem Sprung, immer ein wenig schneller, gewitzter und mutiger als die Polizei und die ehrenwerten Bürger des sauberen Städtchens, die sie verfolgen. Einen Verbündeten findet die Bande im alten Fischer Gorian. Der führt selber einen Kampf gegen die Fischfanggesellschaft, die es auf seine Bucht abgesehen hat. Gorian aber will ein freier Fischer bleiben. Nur ein dicker Thunfischfang kann ihn retten." 2. "Aus dem Himmel gepurzelt" Heißt es am Samstag den 9. Februar ab 15 Uhr für ab 4 Jährige im Tiroler Volkskunstmuseum. Am Beginn einer heiteren Handpuppenführung durch das Museum steht folgende Frage: "Was geschieht mit einem kleinen Engel, der frech geworden ist und aus dem Himmel rausgeworfen wird? Ausgerechnet in Tirol strandet er, noch dazu als Nörggele, das so teuflisch aussieht, dass sich alle vor ihm fürchten. Ein Glück, dass Ignaz Purzinigele die neugierige Reinigungsfrau im Tiroler Volkskunstmuseum trifft." 3. Im Frida und Fred in Graz, das Stück "Wie Findus zu Petterson kam" aufgeführt. "Die Geschichte erzählt vom einsamen Pettersson, der so oft allein ist, dass er sich am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würde. Eines Tages bringt ihm Beda Andersson eine Kiste mit: "Findus grüne Erbsen" steht drauf, aber in der Kiste liegt eine kleine Katze. Die Tage werden nun leichter für Pettersson, Findus lernt sprechen und alle sind glücklich. Bis eines Morgens alles ungewohnt still ist. Findus geht auf Entdeckungsreise und landet draußen im hohen Gras ?" Was dann passiert, erfahren Kinder ab 4 Jahren am Donnerstag den 31. Jänner ab 16 Uhr im Frida und Fred. Die Dauer der Veranstaltung ist 45 Minuten.


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Architektur definiert soziale Zusammenhänge" - Andreas Obrecht im Gespräch mit Jana Revedin, Architektin, Architekturtheoretikerin und Schriftstellerin Jana Revedins erste Ausbildung war eine Tischler-Lehre. Danach studierte sie in Buenos Aires, Princeton und Mailand und spezialisierte sich auf die Reformarchitektur der Moderne. Für sie ist Architektur eine Kunst, die soziale Zusammenhänge neu definiert und Gesellschaften auch verändern kann. Als Gründerin der Architektur-Stiftung LOCUS und des Global Award for Sustainable Architecture fordert und fördert sie ein radikal neues Verständnis in der Gestaltung menschlicher Lebensräume auf Basis regenerativer Ressourcen. Ihre reformatorischen Ansätze konnte sie u.a. in den Armenvierteln von Kairo und in den Favelas von Rio de Janeiro verwirklichen. Jana Revedin, deren Lebensmittelpunkt seit vielen Jahren die Stadt Venedig ist, hat die Räume der Gestaltung auch auf die Sprache ausgeweitet. Neben architekturtheoretischen Standardwerken verfasste sie auch Belletristik - zuletzt ein biografischer Roman über Ise Frank, engagierte Mentorin der Bauhaus-Bewegung in den 1920er-Jahren und Gattin von Walter Gropius. Jana Revedin, als viertes Kind einer preußischen Akademikerfamilie 1965 geboren, hat - wie sie Andreas Obrecht erzählt - ein Gutteil ihrer Kindheit selbst in einem Haus eines Bauhaus-Architekten am Bodensee verbracht.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Sport in der Frühen Neuzeit. Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Robert Weichinger. Nach einer landläufigen Vorstellung entstand der "moderne Sport" um 1850 und ist vor allem durch Chancengleichheit im Wettkampf, durch ein verbindliches Regelwerk, durch Verweltlichung, durch bürokratische Organisation und durch eine ständige Jagd nach Rekorden geprägt. Lange Zeit meinte man, in der Frühen Neuzeit damit also keine sportlichen Aktivitäten ausmachen zu können. Die neuere Forschung zeigt, unter anderem am Beispiel des "real tennis", dass viele dieser Voraussetzungen des modernen Sports aber schon im 16. Jahrhundert gegeben waren. Am Beispiel von Tennis mit einer ersten Tennisregel soll einerseits das Spiel selbst, aber auch die Sportstätten gezeigt werden. Eine erste deutsche Tennisregel wurde 1680 mit dem "Unterricht deß Ballen=Spiels" vorgelegt. Auch der Sportartikelhandel war in dieser Zeit schon weit entwickelt, es war zum Beispiel im 16. Jahrhundert für die adeligen Spieler kein Problem, Rackets und Tennisbälle aus Paris, Neapel oder Mailand zu beziehen. Adelige und Studenten waren begeisterte Tennisspieler, was sich aber auch als kostenintensiv erwies. Neben dem Tennis wurde auch auf hohem Niveau in Reithallen geritten, der bürgerliche Schießsport blühte zudem in dieser Zeit auf. Regelwerke und das Errichten von Sportanlagen sorgen dafür, dass wir in der Frühen Neuzeit erste Ansätze einer Institutionalisierung von Sport erleben.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Wie Smartphone und Sprachassistenten unsere Sprache formen. Gestaltung: Julia Gindl. Wenn wir auf unserem Smartphone Nachrichten verfassen, erhalten wir - sofern nicht deaktiviert - Formulierungsvorschläge. Das Textprogramm glaubt zu wissen, was wir schreiben möchten und schlägt Wortvervollständigungen oder auch ganze Wörter vor. Für den deutschen Sprachwissenschafter Henning Lobin ist dies ein massiver Eingriff in das eigene Formulierungsverhalten. "Hey Siri, stell den Timer auf 10 Minuten!" Nicht besonders liebevoll, eher im Befehlston formulieren wir, wenn wir mit Sprachassistenten reden. Ob virtuelle Systeme oder intelligente Maschinen und der Umgang mit ihnen unseren Wortschatz und unsere Sprache verändern, hat sich Julia Gindl angeschaut. Redaktion: Franz Zeller Moderation: Wolfgang Ritschl


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Marc Minkowski; Damen der Wiener Singakademie; Denis Kozhukhin, Klavier. Claude Debussy: Trois Nocturnes - Symphonisches Triptychon für Frauenchor und Orchester * César Franck: Variations symphoniques für Klavier und Orchester D-Dur M 46 * Ernest Chausson: Symphonie B-Dur op. 20 (aufgenommen am 17. Jänner im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel. Eine einzige Farbe in verschiedenen Besetzungen wiederzugeben - das stand Claude Debussy im Sinn, als er seine "Trois Nocturnes" komponierte. Die Bewegung der Wolken, ein buntes Jahrmarkttreiben und die vom Mond silbern scheinenden Wellen des Meeres, deren Rauschen durchdrungen ist vom mysteriösen Gesang der Sirenen - diese drei Bilder malte Debussy in seiner Musik. Und distanzierte sich damit einmal mehr von der auch in seinen Jugendjahren so geschätzten Klang- und Ideenwelt Richard Wagners. Diskretion, so Debussy, ist das Gebot der Muse! Ganz anders da sein enger Freund und Vertrauter Ernest Chausson, dessen musikalischer Horizont durchaus intensiver durch Wagner bestimmt wurde. Anklänge an diesen finden sich auch in seiner 1890 fertiggestellten Symphonie in B-Dur. Die Symphonie sollte ihm den ersehnten Erfolg bescheren - lange konnte der Komponist ihn jedoch nicht genießen, da ihn neun Jahre später ein Fahrradunfall aus dem Leben riss. Die Vorliebe für die deutschen Meister bekam Chausson durch seinen Lehrer César Franck vermittelt, der der Überzeugung war, dass Musik nicht bloße Unterhaltung, sondern eine Idee sei. Sein individueller Stil vereint beide Elemente - so auch in seinen "Variations Symphoniques", in denen Franck den traditionellen Wetteifer zwischen Solist und Orchester zu einem beredten und durchaus lyrischen Dialog wandelt. (Eva Teimel)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


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22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Sten Sandell bei der NOWJazz Session der Donaueschinger Musiktage 2018. Gestaltung: Nina Polaschegg. Der schwedische Pianist Sten Sandell liebt und lebt das energetische, dem Free Jazz nahe stehende Spiel ebenso wie fein gesponnene, klar gesetzte Klangwelten, von denen man vermuten würde, dass sie eher von der zeitgenössischen komponierten Musik inspiriert sind. Mit Letzterer hat sich der Pianist auch intensiv auseinander gesetzt. Einerseits liebt er den Moment, das pure Hier und Jetzt, das Spiel ohne Netz und jeglicher Vorabsprachen. In anderen Formationen wiederum richtet Sten Sandell sein Augenmerk auf strukturelle Konzepte, auf klare und komplexe Entwicklungen und Interaktionen. Zwei weithin bekannte aktuelle Formationen, in denen Sten Sandell zu hören ist, ist etwa Mats Gustafssons Fire! Orchestra oder das Quintett Life And Other Transient Storms. Das Solospiel ist ein weiteres Steckenpferd des Pianisten, der sich im Rahmen der Donaueschinger Musiktage mit Orgelklängen auf den Weg "ins Innere der Stille" begeben hat und auf kleiner und großer Orgel nebst seiner eigenen Stimme die Christuskirche in Donaueschingen bespielt hat.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten


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