Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Das Leben wählen ...". Anlässlich des 100. Geburtstages von Oscar Romero setzt sich der Missionstheologe Pater Franz Helm mit dessen Leben auseinander. - Gestaltung: Alexandra Mantler Als katholischer Erzbischof von San Salvador trat Oscar Arnulfo Romero für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in seinem Land ein und galt daher als Verfechter der Theologie der Befreiung. Damit stellte er sich in Opposition zur damaligen Militärdiktatur und wurde 1980 deshalb ermordet. Der Prozess zu seiner Seligsprechung dauerte zwei Jahrzehnte, wurde immer wieder gestoppt, weil Romero Beteiligten des Verfahrens als Repräsentant der Befreiungstheologie verdächtig erschien. Erst vor zwei Jahren wurde Oscar Romero in San Salvador offiziell seliggesprochen. Der Missionstheologe Pater Franz Helm vom katholischen Orden der Steyler Missionare, der u.a. mehrere Jahre in Brasilien tätig war, setzt sich in seinen "Gedanken für den Tag" anlässlich des 100. Geburtstages von Romero mit dessen Leben und Theologie auseinander.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Wien: Kammermusik im Schloss Laudon 2. Bregenz: Herbert Albrecht zum 90. Geburtstag 3. Krimifestival am Attersee 1. "10. Kammermusikfestival Schloss Laudon" 21. bis 27. August 2017 Mo, 21.8. | 19:30 Uhr -> Eröffnung Rubina Möhring, Reporter ohne Grenzen | aron quartett -> Gabriel Iranyi: Streichquartett (2008) | Egon Wellesz: Streichquartett Nr. 2 in g-moll op.20 (1920) | Franz Schubert: Streichquartett Nr. 15 in G-Dur D887 (1826) Dienstag, 22.8. | 19:30 Uhr quartett -> Anton v. Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op.5 (1909) | Alban Berg: Streichquartett op.3 (1909/10) | Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 1 op.7 in d-moll (1904/05) Mittwoch, 23.8. | 19:30 Uhr Tiffany Wu Ludwig Müller -> Darius Milhaud: Duo pour Deux Violons, op.258 (1945) | Mieczyslaw Weinberg: Sonate für 2 Violinen op.69 (1959) | Sergei Prokofiev: Sonate für 2 Violinen op.56 (1932) Donnerstag, 24.8. | 19:30 Uhr Vorgespräch Im Gespräch mit Francoise Fürstenthal | Rafael Fingerlos, Bariton und Magda Amara, Klavier -> Robert Fürstenthal: Lieder (1980-2009) | Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen (1884-85) | Alma Mahler: (Vier) Lieder (1899-1901) | Johannes Brahms: Lieder und Gesänge.op.32 (1864) | Aus den Slawischen und Deutschen Volksliedern Freitag, 25.8. | 19:30 Uhr quartett, Julia Stemberger - Rezitation, Lena Fankhauser - Viola -> Hans Krása: Thema mit Variationen für Streichquartett (1936) | Lesung aus der "Kreutzersonate" von Leo Tolstoi (1904) | Leo? Janá?ek: Streichquartett Nr. 1 "Kreutzersonate" (1923) | Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett in g-moll KV 516 (1787) Samstag, 26.8. | 19:30 Uhr Quatuor Debussy -> Claude Debussy: Quatuor op. 10 (1893) | Gideon Klein: Fantasie und Fuge für Streichquartett (1942) | Franti?ek Doma?lický: Lied ohne Worte für Streichquartett (1942) | Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 4 in D-Dur, op.83 (1949) Sonntag, 27.8.| 11 Uhr quartett, Cristian Niculescu - Klavier Bohuslav Martin? Streichquartett Nr. 2 (1925) | Robert Schumann Klavierquintett in Es-Dur op.44 (1843) 2. "Herbert Albrecht. Stein und Bronze" Bis 03. September im Atrium des vorarlberg museums in Bregenz Führungen von Kurator Walter Fink und Herbert Albrecht -> So, 20. August; So, 27. August - jeweils um 17.30 Uhr Im Anschluss wird die Ausstellung ab 18. September 2017 in leicht veränderter Form im Kunsthistorischen Museum Wien gezeigt. 3. Mörderischer Attersee 17. Juli bis 23. November 2017 URSULA POZNANSKI Di 22.8. - 19:30 Uhr NICOLA FÖRG, ERICH WEIDINGER Di 29.8. - 19:30 Uhr ANDREAS GRUBER, THERESA PRAMMER Do 7.9. - 20:00 Uhr RENÉ FREUND Do 14.9. - 19:00 Uhr KURT PALM Do 21.9. - 19:00 Uhr OSKAR FEIFAR, GÜNTER NEUWIRTH Do 19.10. - 20:00 Uhr HARRY KÄMMERER FRIENDS So 22.10. - 18:00 Uhr HERMANN BAUER, PETRA K.GUNGL Di 24.10. - 19:00 Uhr STEFAN SLUPETZKY Fr.10.11. - 20:00 Uhr BEATE MAXIAN Do 23.11 - 19:00 Uhr


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali. Notenlinien und Furchen des Kartoffelackers Könnte man Antonin Dvorak als "Nebenerwerbsbauern" bezeichnen? Im Pasticcio gehen wir dieser Frage nach und auch, wie es Leopold Mozart gelang, in den "Orden der geflickten Hosen" aufgenommen zu werden. Außerdem ergründen wir, weshalb Jean Francaix dem Horn aus dem Weg gegangen ist. Viele Fragen also ...


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Gestaltung: Jörg Duit flute extended ist eine Sammlung von Werken für Flöte und Elektronik, die für Sylvie Lacroix geschrieben und in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden ist. Sylvie Lacroix wurde in Lyon geboren und ist Flötistin und Komponistin. Sie lebt in Wien. Sie tritt vor allem als Solistin und Kammermusikerin im Bereich der neuen, klassischen und barocken Musik auf. Sylvie Lacroix - Flute Extended ORF-CD 3194 Bestellnr.: 2016103


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Museum der Meisterwerke: Gefangen in Kabul. Ein CIA-Opfer erzählt. Von Christian Brüser (DLF/ORF). Sein Fall ist zum Politikum geworden und belastete die deutsch-amerikanischen Beziehungen schwer. Aber auch bundesdeutsche Behörden und die Geheimdienste mussten sich Fragen gefallen lassen, deren Beantwortung ihnen schwer zu fallen schien. Begonnen hat alles freilich ganz "unpolitisch". Khaled el-Masri hat Streit mit seiner Frau und will ein paar Tage allein sein. Der aus dem Libanon stammende Deutsche bucht eine Busreise nach Mazedonien. Am 31. Dezember 2003 beginnt für ihn die Fahrt in einen Albtraum. An der jugoslawisch-mazedonischen Grenze holen ihn Sicherheitsbeamte aus dem Bus, drei Wochen lang hält man ihn in Skopje fest, dann wird er CIA-Agenten übergeben, die ihn betäuben und nach Kabul fliegen. Mehr als vier Monate sperrt man ihn in ein schmutziges Kellerverlies und verhört ihn zu seinen angeblichen Terroristenkontakten. Er bekommt trübes Wasser zu trinken und verdorbenes Essen. Aus Protest hungert er sich fast zu Tode. Nach fünf Wochen Hungerstreik wird er mittels Nasensonde zwangsernährt. Schließlich erkennen seine US-amerikanischen Entführer, dass sie einen Fehler gemacht haben. Khaled el-Masri, sagt man bedauernd, sei Opfer einer Namensverwechslung geworden. Die Entführer päppeln el-Masri auf und fliegen ihn zurück. Als er Ende Mai 2004 in seine Wohnung in Deutschland zurückkehrt, ist seine Frau mit den vier Söhnen verschwunden. Fünf Monate hatten sie kein Lebenszeichen erhalten und waren in den Libanon zurückgekehrt.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Aron Quartett. Präsentaiton: Renate Burtscher Ab kommendem Montag lädt das Aron Quartett zum zehnten Kammermusikfestival ins Schloss Laudon, einem Wasserschloss am Rande von Wien, an der Mauerbachstraße gelegen. Im Rahmen des einwöchigen Musikfestes spielen die beiden Geiger Ludwig Müller und Barna Kobori, der Bratschist Georg Hamann sowie Christophe Pantillon am Cello u. a. ausgesuchte Werke von unter dem Naziregime verfolgten Komponisten und schlagen mit einem zeitgenössischen Werk auch die Brücke zur Gegenwart. Unterstützt wird das Streichquartett von namhaften Musiker-Kolleg/innen. Renate Burtscher freut sich, die Herren des Aron Quartetts im RadioCafe in der Argentinierstraße zu einem Ö1 Klassik-Treffpunkt begrüßen zu dürfen. Schon der Namenspatron des wunderschönen Wasserschlosses, Graf Gideon Laudon, war ein sehr kunstsinniger Mann und ließ das von ihm 1776 erworbene Schloss, inmitten eines Parks, prachtvoll ausstatten. Der Feldmarschall im Dienste Maria Theresias galt als Kultur- und Kunstförderer seiner Zeit. Was läge daher näher, die Räumlichkeiten mit Kammermusik auf hohem Niveau zu bespielen? Und auf die hörenswerten Werke der zum Teil verfolgten, emigrierten Komponisten aufmerksam zu machen, die absichtlich vergessen gemacht worden sind? Die Wichtigkeit eines solchen Festivals wird das Aron Quartett mit live musizierten Ausschnitten aus den Konzertprogrammen sowohl dem Ö1-Radiopublikum als auch den Besucher/innen des RadioCafe näherbringen. Die Gespräche mit den vier Musikern führt Renate Burtscher.


11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Sommerakademie: isa-Konzert in Wr. Neustadt 2. Freistadt: "Der neue Heimatfilm" 3. Klagenfurt: Stillleben im MMK 1. "Open Chamber Music" Im Rahmen der isa - der Internationalen Sommerakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien musizieren Professorinnen und Professoren Seite an Seite mit Studierenden Michail Glinka: Klaviersextett Es-Dur | Nikolai Miaskovsky: Sonate Nr. 1, op.12 u.a. 24. August, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Wiener Neustadt 2. Das 30. Festival DER NEUE HEIMATFILM Mi. 23. bis So. 27. August 2017, Freistadt Das Festival "Der neue Heimatfilm" im oberösterreichischen Freistadt eröffnet am Mittwoch, dem 23.08. im Open-Air-Sommerkino mit dem mehrfach ausgezeichneten Spielfilm "Die beste aller Welten" von Adrian Goiginger. 3. Museum moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt -> fokus sammlung 05 | STILLLEBEN 8. Juni bis 7. Oktober 2017


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. 8 - Eine Schleife für die Unendlichkeit. Mit Musik von Frédéric Chopin, Jimmy Smith, David Bowie, Edgar Varèse, May Nagl, James Tenney und vielen anderen.


14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

Museum der Meisterwerke: "Onkel Wanja". Von Anton Tschechow. Mit Paul Hoffmann, Christiane Hörbiger, Christine Ostermayer, Walter Schmidinger, Romuald Pekny u.a. Übersetzung: Ilse Schneyder, Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner. (ORF Salzburg 1978) Der emeritierte Kunstprofessor Serebrjakow hat sich mit seiner jungen Frau Jelena auf das Landgut seiner verstorbenen ersten Frau zurückgezogen, weil das Leben auf dem Land billiger ist. Das Gut wird seit Jahren von Sonja, seiner Tochter aus erster Ehe und von "Onkel" Wanja bewirtschaftet, dem Bruder seiner ersten Frau. Serebjakow dankt den beiden jedoch nicht, dass sie bis zur Erschöpfung arbeiten, um sein Leben zu finanzieren. Als Wanja, der einst Serebrjakow bewundert hat, erkennt, dass dieser keineswegs eine wissenschaftliche Kapazität ist, und seine Umgebung mit Hypochondrie und Geltungssucht tyrannisiert, verliert er die Lust zu arbeiten und beginnt zu trinken, zumal seine leidenschaftliche Verehrung für Serebrjakows junge Frau Jelena nicht erwidert wird. Jelena liebt den Landarzt Astrow, der auch ihr seine Liebe gesteht. Astrow indes wird auch von Sonja geliebt, die seit Jahren vergebens auf Gegenliebe hofft. Als Serebrjakow verlangt, das Gut - Mitgift seiner ersten Frau und somit Sonjas Eigentum - zu verkaufen und in Wertpapieren anzulegen, damit er sich ein Haus in Finnland kaufen kann, bricht aus Wanja Empörung, Hass und Verachtung für Serebrjakow hervor, für den er Jahre seines Lebens vertan hat. Er schießt zweimal auf Serebrjakow, ohne ihn zu treffen. Serebrjakow reist mit seiner Gattin ab, auch Astrow verlässt das Gut und Wanja stürzt sich verzweifelt wieder in seine Arbeit. Gemeinsam mit Sonja wird er weiterhin das Gut bewirtschaften und den Ertrag an Serebrjakow schicken. Nichts hat sich geändert, alles bleibt beim Alten. Sonja tröstet ihn: "Armer Onkel Wanja, du hast in deinem Leben keine Freude gekannt, aber warte, warte: Wir werden ausruhen, wir werden ausruhen!" 25 Jahre lang war Klaus Gmeiner Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung des Landesstudios Salzburg. Zwischen 1971 und 1996 hat der aus Vorarlberg stammende Theater- und Hörspielregisseur mehr als 400 Hörspiele produziert, viele davon mit herausragenden Schauspieler/innen, die bei den Salzburger Festspielen gastierten. Zu den Qualitäten Klaus Gmeiners, der für Ö1 auch 700 Ausgaben von "Du holde Kunst" gestaltete, zählen klare Formensprache, sensible Schauspielerführung und die Konzentration auf das Wesentliche: das gesprochene Wort. In der Reihe "Museum der Meisterwerke" bringen wir Klaus Gmeiners Hörspielfassung von Anton Tschechows "Onkel Wanja - Szenen aus dem Landleben".


15.30 Uhr

 

 

Nachrichten


15.35 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Meteorologische Kompositionen zu Hitze, Sommergewitter und Urlaubsflair Der Lauf der Jahreszeiten hat immer wieder das Entstehen von musikalischen Werken inspiriert. Dass es auch zu anderen Sommerzeiten heiß hergegangen ist, und was Gustav Mahler und Johannes Brahms während der "Sommerfrische" produziert haben, dem geht dieser musikalische Wetterbericht nach.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Museum der Meisterwerke: 100 Objekte zeigen die Welt. "Diagonal" mit und über Peter Greenaway. Eine Sendung aus dem Jahr 1992. 100 Schuhe, 100 Regenschirme, 100 Gipsbüsten, 100 fotografierte Penisse, ein lebendes Schwein, eine "echte Wolke", die Venus von Willendorf ... Der englische Filmregisseur und Künstler Peter Greenaway ("Der Kontrakt des Zeichners", "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber") liebt Listen und megalomane Systeme. In Wien - im Rahmen der Feierlichkeiten zum 300-Jahres-Jubiläum der Akademie der Bildenden Künste - gestaltete er im Herbst 1992 eine große Ausstellung. 100 Objekte sollten "die ganze Welt zeigen". Bei aller Ironie ist Greenaways "exzessiv ambitioniertes Projekt" der Versuch, eine "komplette Sicht der Welt darzustellen". Zum Beispiel wird jeden Tag eine Stunde lang eine Mutter mit ihrem Baby ausgestellt - als Verweis auf Millionen Madonnenbilder. "Diagonal" porträtiert den britischen Gesamtkunstwerker und stellt alle 100 Exponate vor - zum Teil mit skurrilen Hintergrundstorys. Denn nicht immer konnte Greenaways maßlosen Wünschen entsprochen werden. Greenaway wirkt an der "Diagonal"-Sendung mit: In gepflegtem Englisch übernahm er den Part des Nummernzählers (von 1 bis 100). Die "Diagonal"-Sendung wurde nach der Erstsendung als Kassette vertrieben und hat in der Ausstellung 1992 als "akustischer Katalog" fungiert. Gestaltung der Sendung: Monika Czernin, Wolfgang Kos, Roland Schöny, Michael Schrott.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Eine widersprüchliche Erfolgsgeschichte", Teil 3. Die Geschichte von Jesus, im ständigen Konflikt mit den religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit, endet nicht am Kreuz. Seine Botschaft begann damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. - Gestaltung: Johannes Kaup und Hubert Gaisbauer Jesus von Nazareth, geboren um das Jahr 4 der gängigen Zeitrechnung, zeichnete ein absolutes Vertrauen auf Gott aus, ein einzigartiges Verhältnis zu seinem - theologisch gesprochen - Vater, eine radikale Unabhängigkeit von den Erwartungen seiner religiös-politischen Umgebung, Lebensmut und Unerschrockenheit. So jedenfalls sehen ihn Theologen und Theologinnen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Die Botschaft des jüdischen Wanderpredigers war eine religiös-politische, nämlich die Forderung nach einer Herrschaft Gottes ohne menschliche Zwischeninstanzen, ohne die Herrschaft von Menschen über Menschen. Damit kam Jesus in Konflikt mit den maßgebenden religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit. Den revolutionären Umsturz vermochten diese Mächtigen nicht zu verkraften, sodass sie ihn dem Kreuzestod auslieferten. Doch Jesus, von seinen Anhängern als Messias, übersetzt Christus, bekannt, ist am Kreuz nicht gescheitert. Die Geschichte seiner Botschaft beginnt damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. (Die Wiederholung einer vierteiligen Reihe aus dem Jahr 1999 - aus Anlass von "50 Jahre Ö1".)


19.30 Uhr

 

 

Hector Berlioz: "Les Troyens"

Mit Christine Goerke (Cassandre), Susan Graham (Didon), Brandon Jovanovich (Enée), Lucas Meachem (Chorèbe), Christian van Horen (Narbal) und Okka van der Damerau (Anna) Chor und Orchester der Lyric Opera Chicago; Dirigent: Andrew Davis (aufgenommen am 13. November 2016 im Civic Opera House Chicago). Präsentation: Chris Tina Tengel


23.20 Uhr

 

 

Nachrichten



23.23 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Nikolaus Schauerhuber. Cafe Drechsler im Jazznacht-Studio, das Uli Drechsler Trio mit Sahar Lotfi im Mai 2017 im Wiener RadioCafe. Sie waren eine der präsentesten österreichischen Jazz-Combos der frühen Nuller-Jahre: Zwischen 2000 und 2006 beschallte das Trio Cafe Drechsler mit improvisierten akustischen Groove-Tracks Konzert-Bühnen und Club-Crowds. Aus Anlass der Wiedervereinigung und der Veröffentlichung des Comeback-Albums "And NOW... Boogie!" sind Saxofonist Uli Drechsler, Kontrabassist Oliver Steger und Schlagzeuger Alex Deutsch zu Gast im Jazznacht-Studio und stehen Nikolaus Schauerhuber Rede und Antwort. Im Anschluss präsentiert Schauerhuber eine ganz andere Seite von Uli Drechsler: Beim Konzert seines Trios mit Bassistin Judith Ferstl und Schlagzeugerin Judith Schwarz am 9. Mai 2017 im Wiener RadioCafe wirkten die persische Sängerin Sahar Lotfi und ihr Mann Samer Habibi, Virtuose der Kamancheh (Stachelgeige), als Gäste mit. Gemeinsam improvisierte man intime, kammermusikalische Klang-Gewebe, in die sich Lotfis Stimme immer wieder expressiv einklinkte.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Die Ö1 Jazznacht mit Nikolaus Schauerhuber. Cafe Drechsler im Jazznacht-Studio, das Uli Drechsler Trio mit Sahar Lotfi im Mai 2017 im Wiener RadioCafe; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Sie waren eine der präsentesten österreichischen Jazz-Combos der frühen Nuller-Jahre: Zwischen 2000 und 2006 beschallte das Trio Cafe Drechsler mit improvisierten akustischen Groove-Tracks Konzert-Bühnen und Club-Crowds. Aus Anlass der Wiedervereinigung und der Veröffentlichung des Comeback-Albums "And NOW... Boogie!" sind Saxofonist Uli Drechsler, Kontrabassist Oliver Steger und Schlagzeuger Alex Deutsch zu Gast im Jazznacht-Studio und stehen Nikolaus Schauerhuber Rede und Antwort. Im Anschluss präsentiert Schauerhuber eine ganz andere Seite von Uli Drechsler: Beim Konzert seines Trios mit Bassistin Judith Ferstl und Schlagzeugerin Judith Schwarz am 9. Mai 2017 im Wiener RadioCafe wirkten die persische Sängerin Sahar Lotfi und ihr Mann Samer Habibi, Virtuose der Kamancheh (Stachelgeige), als Gäste mit. Gemeinsam improvisierte man intime, kammermusikalische Klang-Gewebe, in die sich Lotfis Stimme immer wieder expressiv einklinkte.