Jetzt läuft auf Ö1:

Des Cis

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Der Schatz im Mistkübel". P. Gustav Schörghofer SJ, Theologe, Philosoph und Kunstwissenschafter stellt Überlegungen an, ob Abfall wirklich wertlos ist. - Gestaltung: Alexandra Mantler Die Kehrseite des Konsums sind immer größer werdende Müllberge. Neben der Fülle dessen, was wir gebrauchen, wird der Berg dessen, was wir verbraucht haben, immer größer. Ist der Abfall tatsächlich wertlos? Im Abfall sind Schätze zu entdecken, nicht nur im materiellen Abfall, sondern auch in all dem, was oft als wertlos und unbrauchbar verworfen wird. Das Verachtete verdient höchste Achtung.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Jörg Duit


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1 Wie man die Welt erklärt. Hugo Portisch Gestaltung: Stephan Pokorny "Meine Geschichte folgt der Zeitgeschichte, nimmt Bedacht auf das jeweilige Geschehen in Österreich und in der Welt. So wechseln die Schauplätze meines Lebens mit den Schauplätzen des Weltgeschehens, aber auch meine jeweiligen beruflichen Aufgaben. Bei all diesen bin ich immer eines geblieben: Journalist." In diesem "Menschenbild" (Gestaltung: Johann Kneihs), das im September 2017 erstmals ausgestrahlt wurde, erzählt Hugo Portisch von seinen prägenden Jugendjahren, von seinen Reisen und Erfahrungen bei der Arbeit und der nur durch gelegentliche Buchveröffentlichungen unterbrochenen Zeit nach dem Berufsleben, vor allem in der Wahlheimat von Gertraude und Hugo Portisch, der Toskana.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Der Punkt schluckt den Satz. Ein Porträt des südafrikanischen Künstlers William Kentridge und seines Vaters, des Anwalts Sir Sydney Kentridge. Feature von Franziska Doraus (ORF/BR 2017). Sir Sydney Kentridge sitzt in der Küche seiner Gartenwohnung im noblen und grünen Londoner Stadtteil Maida Vale. Er trinkt Filterkaffee. Bis zu seinem 90. Geburtstag arbeitete er als Anwalt am English Bar. Die Queen adelte ihn für sein Lebenswerk. Seine größten Verdienste als Jurist erwarb er jedoch nicht in England, sondern in Südafrika. 1922 in Johannesburg in eine polnisch-litauisch-jüdische Familie geboren, wurde er in den 1950er Jahren zu einem der wichtigsten Verteidiger der Anti-Apartheid Bewegung. Die Staatsanwälte des Regimes fürchteten seine mit brillanter Ironie und kühler Beharrlichkeit geführten Kreuzverhöre. Im Laufe seiner Karriere zählte er drei künftige Nobelpreisträger zu seinen Mandanten: Nelson Mandela, Desmond Tutu und Albert Luthuli. Sein Sohn William Kentridge ist Anfang 60 und einer der gefragtesten Künstler der Welt. Ohne jemals einfache Antworten zu finden, versucht er, die moralisch komplexe Position des Weißen in der südafrikanischen Gesellschaft zu ergründen. Seine aus Kohlezeichnungen entstehenden Animationsfilme setzt er als Bestandteile von Kunstinstallationen und multimedialen Performances ein. Immer wieder hat er darin Ereignisse verarbeitet, die mit der beruflichen Laufbahn seines Vaters zu tun haben. Zum Beispiel jenen Moment, als er im Alter von sechs Jahren in dessen Arbeitszimmer heimlich eine gelbe Schachtel öffnete, von der er meinte, dass sie Schokolade enthalten müsste, doch stattdessen die forensischen Fotos des Sharpeville Massakers vom März 1960 erblickte. Als weißer, südafrikanischer Künstler, sagt William Kentridge, war und ist es ein narrow gap, ein enger Zwischenraum, in dem er arbeite, immer im Bewusstsein der Eigentümlichkeit seiner Position: Teil eines kompromittierten, unnatürlichen Gesellschaftssystems zu sein und dies als Ausgangspunkt für seine Kunst zu akzeptieren. William Kentridges "Prozession der Reparierenden" ist noch bis 8.7. im Rupertinum in Salzburg zu sehen. Sounddesign: Stefan Weber Ton: Martin Leitner Redaktion: Elisabeth Stratka


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Louie's Cage Percussion. Präsentation: Renate Burtscher Der heutige "Klassik-Treffpunkt" wird musikalisch bunt, dafür stehen die Gäste von Renate Burtscher, das Ensemble Louie's Cage Percussion. Sechs junge Musiker, die sich ungern einordnen lassen, das Neue und vor allem Abwechslung lieben, was sich in der Bandbreite ihrer Schlagwerk- und Perkussions-, aber auch anderer Instrumente wie Gitarre, Keyboard, Tuba bzw. Gesang, zeigt! Wie das klingt? Das demonstriert das Ensemble live im RadioCafe, in Worten charakterisieren die sechs Künstler ihre Musik folgendermaßen: "die Wurzeln in der Klassik, den Stamm im Jazz, die Äste in der elektronischen Musik und Zweige im Schauspiel". Somit sind die Konzerte und Vorstellungen nicht nur musikalischer Genuss, sondern haben auch optisch einiges zu bieten, agieren sämtliche Ensemblemitglieder (mithilfe eines Visualisten) stets mit voller Leidenschaft und viel Elan. Davon überzeugen konnte sich das Publikum schon mehrmals beim Programm "Sketchbook", z.B. in der Volksoper in Wien. Einen Vorgeschmack auf die kommenden Aktivitäten von Louie's Cage Percussion bietet auf jeden Fall der heutige "Ö1 Klassik-Treffpunkt", mit Livemusik und persönlichen Gesprächen von Renate Burtscher und ihren Gästen. Abwechslung garantiert am Samstagvormittag in Ihrem Kultursender!


11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung.


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Die kleine Komödie" von Arthur Schnitzler. Mit Michael Heltau und Christiane Hörbiger, Ton: Josef Adelberger, Schnitt: Gerda Eisendle, Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner (ORF Salzburg 1979) Am 5. Juli feiert Michael Heltau seinen 85. Geburtstag. Der in Ingolstadt geborene Burgschauspieler und Chansonnier hat für Ö1 in zahlreichen Hörspielen mitgewirkt, u.a. in der "Kleinen Komödie" von Arthur Schnitzler als reicher Herr von Wilmers, der den Vergnügungen, die die elegante Wiener Gesellschaft der Jahrhundertwende bietet, seit einiger Zeit keinen rechten Reiz mehr abgewinnen kann. Die teuren Soupers in den Restaurants, in denen man immer die gleichen Snobs und Müßiggänger trifft, die flüchtigen Affären mit den Damen seines Milieus sind ihm langweilig geworden. Er sehnt sich nach dem "Glück der kleinen Leute", nach den bescheidenen Freuden des Alltags. Er begegnet der Schauspielerin Josefine, verkörpert von Christiane Hörbiger, die ebenfalls Abwechslung von der Langeweile des Alltags sucht. Alfred von Wilmers verliebt sich in sie. Beide verbergen ihre wahre Identität. Sie gibt vor, eine arme Näherin, er ein ebenso armer Dichter zu sein. In Briefen berichten die beiden von ihrem amourösen Abenteuer und der "Komödie", die sie einander vorspielen ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Philipp Weismann. Komponist, Dirigent, Jurist Musikmanager. Peter Ruzicka: "...Ins Offene...", Musik für 22 Streicher * Francis Poulenc: Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll * Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (Mozarteumorchester Salzburg, Peter Ruzicka Iveta Apkalna) (aufgenommen am 26.4.2018 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum). Peter Ruzicka, aktuell erfolgreicher geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele, kehrt nach einem guten Jahrzehnt mit einem vielseitigen Programm an das Pult des Mozarteumorchesters zurück. Er dirigiert das selten gespielte Orgelkonzert von Francis Poulenc, Schumanns 4. Symphonie, deren Erstfassung eigentlich so alt ist wie dessen 1.Symphonie, und der Dirigent Ruzicka wird auch den Komponisten Ruzicka "zu Wort" kommen lassen. In wenigen Tagen, am 3. Juli, wird der Künstler und Manager 70 Jahre alt. Gestaltung: Gerti Mittermeyer


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Zwischen Protokoll und Poesie. Diagonal zum Thema Tagebuch. Präsentation: Ines Mitterer* Anschl. Diagonals Feiner Musiksalon 15. April 18; Sonntag, bewölkt, 18 Grad. Musste mir heute Gedanken über das Tagebuch schreiben machen, weil Sendung Ende Juni, und das Programmheft braucht einen Text. "Schreiben Sie so ehrlich Tagebuch, dass Sie im Boden versinken würden, wenn es jemand zu lesen bekäme, so erhalten Sie Zugang zu ihrem Unterbewusstsein", lese ich am Vormittag in einem Interview mit Schauspielguru Ivana Chubbuck in der Süddeutschen Zeitung. Das rät sie allen, nicht nur ihren Schülern, Hollywoods Superstarmimen von Brad Pitt bis Halle Berry. Geheim, privat, entlarvend, schmerzhaft, peinlich - Texte mit Schlüssel. Zum Wegsperren vor den Anderen, zum Erschließen der Psyche für die Schreiberin, den Schreiber selbst. Texte für dunkle Kämmerchen nicht für die große Arena. Dorthin kommen Tagebücher (die wirklich geheimen) erst nach Ableben ihrer Verfasser: Anne Frank oder Joseph Goebbels, Anais Nin oder Ludwig Wittgenstein. Ihr Versprechen: Authentizität. Ehrlichkeit. Das nackte Ich. Literarisch geht es natürlich auch. Bestes Beispiel: Karl Ove Knausgards "Kampf" in sechs Bänden, in dem er seinen Alltag mit allen Erlebnissen, Erkenntnissen, Eindrücken und Erniedrigungen so genau schildert, dass jeder Geheimtagebuchschreiber vor Neid erblassen muss. Leitmotiv wie bei Baudelaire, Kafka, Pavese, Pessoa: seelischer Schmerz, umgewandelt in feinste Literatur. Und sonst? Sind die Tagebücher von heute nicht fotografisch? Instagram? Facebook? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Wirklich? Fürs Protokoll vielleicht - für das Knacken der Nüsse, die uns das Leben so vor die Füße wirft, hmmmm?! Das Wort-an-Wort-Fügen, immer schön eines nach dem anderen, hat schon etwas Ordnendes. Zumindest, wenn es um einen Text fürs Ö1 Programmheft geht. Spazieren gegangen, den Frühling genossen.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Was glauben Sie?". Tobias Moretti spricht unter anderem über das, was ihn hält und woran er glaubt. - Gestaltung: Johannes Kaup Er ist der derzeitige "Jedermann" im gleichnamigen von Hugo von Hofmannsthal adaptierten Mysterienspiel. 2017 hat er die Titelrolle bei den Salzburger Festspielen übernommen. Gegenwärtig spielt er am Wiener Akademietheater die Hauptrolle in "Rosa oder Die barmherzige Erde": der renommierte Theater- und Filmschauspieler Tobias Moretti. Am 11. Juli 1959 wurde er in Gries am Brenner als Tobias Bloéb geboren. Den Familiennamen seiner Mutter Moretti nahm er 1984 an, als er mit Giorgio Strehler in Italien arbeitete. Tobias Moretti studierte zunächst Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Nach seiner Theaterausbildung an der Otto Falckenberg Hochschule München begann er seine Karriere am Staatstheater Hannover, von dem er bald zu Frank Baumbauer ans Residenztheater München wechselte. Ab 1986 wird er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, wo er zahlreiche Erfolge in diversen Titelrollen feierte. Seit Anfang der 1990er Jahre spielte Moretti zunehmend Rollen in Kinofilmen und im Fernsehen. Seine letzten Kinoproduktionen waren "Io, Don Giovanni" (Carlos Saura), "Jud Süß - Film ohne Gewissen" (Oskar Roehler), "Das finstere Tal" (Andreas Prochaska), "Hirngespinster" (Christian Bach), "Der Vampir auf der Couch" (David Rühm), "Das ewige Leben" (Wolfgang Murnberger), "Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit" (Wolfgang Murnberger) und "Die Hölle" (Stefan Ruzowitzky). Daneben wurde Moretti mit zahlreichen Film- und Theaterpreisen ausgezeichnet. 2016 wurde er zum "Österreicher des Jahres" in der Kategorie "Kulturerbe" gewählt. Tobias Moretti, der aufgrund seiner italienischen Vorfahren fließend italienisch spricht, hat drei Brüder. Der bekannteste unter ihnen, Gregor Bloéb, ist ebenfalls Schauspieler. 1997 heiratete Moretti die Oboistin Julia Moretti. Sie leitet das von ihr gegründete Kammerorchester Moderntimes. Das Ehepaar Moretti hat gemeinsam drei Kinder, zwei Mädchen und einen Sohn. Die älteste Tochter Antonia Moretti ist ebenfalls Schauspielerin. Der leidenschaftliche Motorradfahrer, der auf seiner KTM schon die Afrika Rally absolvierte, bewirtschaftet zudem seinen 400 Jahre alten Bergbauernhof im Tiroler Dorf Ranggen, wo er Rinder züchtet. Johannes Kaup spricht mit dem Vielseitigen unter anderem auch über das, was ihn hält und woran er glaubt.


19.30 Uhr

 

 

Giuseppe Verdi: "Don Carlos"

Mit Jonas Kaufmann (Don Carlos), Sonya Yoncheva (Elisabeth de Valois), Elina Garanca (Eboli), Ludovic Tezier (Marquis de Posa), Ildar Abdrazakov (Philippe II), Dmitry Belosselsky (Le grand inquisiteur) u.a. Chor und Orchester der Opéra National de Paris; Dirigent: Philippe Jordan (aufgenommen am 16. Oktober 2017 in der Opéra Bastille, Paris) Präsentation: Michael Blees


23.30 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Ines Reiger. Der pianistische Brückenbauer: Roland Batik im Jazznacht-Studio. Chanda Rule und das Outreach Orchestra beim Outreach-Festival in Schwaz 2017 Genauso wie für seinen Lehrer Friedrich Gulda waren und sind die Ausflüge in den Jazz für Roland Batik nicht nur Versuche zu beweisen, sowohl in der Klassik als auch in der improvisierten Musik zu Hause zu sein. Vielmehr entspricht es dem Bedürfnis des Pianisten und Komponisten, zwischen den verschiedenen Genres keinerlei Grenzen zu ziehen. Roland Batik vermeidet in seinen virtuosen Improvisationen Klischees, und er ist offen für Neues, Spontanes. Einfach klassisch schön. Ines Reiger bittet den sympathischen Künstler zum Gespräch und präsentiert das Konzert von US-Sängerin Chanda Rule mit dem von Franz Hackl geleiteten Outreach Orchestra, aufgenommen beim Outreach-Festival in Schwaz im August 2017.



00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Die Ö1 Jazznacht mit Ines Reiger. Der pianistische Brückenbauer: Roland Batik im Jazznacht-Studio. Chanda Rule und das Outreach Orchestra beim Outreach-Festival in Schwaz 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Genauso wie für seinen Lehrer Friedrich Gulda waren und sind die Ausflüge in den Jazz für Roland Batik nicht nur Versuche zu beweisen, sowohl in der Klassik als auch in der improvisierten Musik zu Hause zu sein. Vielmehr entspricht es dem Bedürfnis des Pianisten und Komponisten, zwischen den verschiedenen Genres keinerlei Grenzen zu ziehen. Roland Batik vermeidet in seinen virtuosen Improvisationen Klischees, und er ist offen für Neues, Spontanes. Einfach klassisch schön. Ines Reiger bittet den sympathischen Künstler zum Gespräch und präsentiert das Konzert von US-Sängerin Chanda Rule mit dem von Franz Hackl geleiteten Outreach Orchestra, aufgenommen beim Outreach-Festival in Schwaz im August 2017.