Jetzt läuft auf Ö1:

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

Hören
 

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Pfarrerin Sieglinde Pfänder (Oberwart, Burgenland)


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Erfüllte Zeit


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"So scheint die Liebe Liebenden ein Halt". Liebesgedichte von Bertolt Brecht, interpretiert von Birgit Minichmayr. Zusammenstellung der Sendung: Franz Putz und Kurt Reissnegger Brechts Sicht der Liebe ist von seinen gesellschaftspolitischen Vorstellungen nicht zu trennen. Bertolt Brecht war allerdings nicht nur marxistisch orientierter Theoretiker, sondern er war auch ein anarchischer Sinnenmensch, der viele der schönsten deutschsprachigen Liebesgedichte des 20. Jahrhunderts verfasst hat. Brecht hat Musik sehr geliebt, vor allem unprätentiöse. Deshalb hören Sie zwischen seinen Gedichten Werke von Joseph Haydn.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Gestaltung: Peter Blau Die Journalistin und Kriegsberichterstatterin Petra Ramsauer über ihre Erfahrungen in Krisengebieten - und ihren persönlichen Umgang mit dem Erlebten. Der u.a. mit dem Concordia-Preis für Menschenrechte ausgezeichneten Autorin und Politikwissenschaftlerin Petra Ramsauer geht es in ihren kompetenten und einfühlsamen Reportagen aus dem Nahen Osten stets weniger um die Kampfhandlungen und den Frontverlauf als um die verheerenden Folgen der Kriege und der Kriegsverbrechen für die Zivilbevölkerung. Ohnmächtig werden die Weltöffentlichkeit - und die internationale Staatengemeinschaft - tagtäglich Zeugen neuer Gräueltaten und menschlicher Katastrophen. Hunderttausende sind in den umkämpften Gebieten - belagert und abgeschnitten von der Außenwelt - zu Gefangenen des Kriegs geworden, ohne Zugang zu humanitärer Hilfe und ohne Möglichkeit zu fliehen, da längst alle Nachbarstaaten die Grenzen geschlossen haben. Und während in Syrien immer mehr ein Stellvertreterkrieg der Großmächte tobt, in dem auch djihadistische Extremisten mitmischen, ficht die Zivilbevölkerung Tag für Tag einen immer aussichtsloser werdenden Kampf ums nackte Überleben. Petra Ramsauer studierte in Wien Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Nahost, in Paris Journalismus. Nach Stationen beim ORF, bei Kurier und News, wo sie das Auslandsressort leitete, arbeitet sie seit 2009 als Autorin und freie Journalistin, u.a. für profil, Wiener Zeitung, Ö1, den Schweizer Rundfunk und Zeit online. Im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht seit 20 Jahren Krisen- und Kriegsberichterstattung, vor allem aus dem Nahen Osten. Seit 2011 berichtet sie aus Libyen, Ägypten, dem Irak und Syrien, zuletzt von der Schlacht gegen den IS in der nord-irakischen Stadt Mossul. Petra Ramsauers aktuelles Buch trägt den Titel "Siegen heißt, den Tag überleben" und ist bei Kremayr Scheriau erschienen. In der Rezension des Deutschlandfunks hieß es, Ramsauer sei "ein Buch gelungen, das seinem Titel gerecht wird: Beschreibend, analysierend, unaufgeregt. Gerade deshalb aber wühlt es auf und zwingt den Leser, seine Denkgewohnheiten über Bord zu werfen".


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - Reisen mit Ö1

Ambiente Spezial: Von Essaouira nach Tarfaya Marokkos multikulturelles Erbe an der südlichen Atlantikküste Von Margit Hainzl und Emil Wimmer Redaktion: Ursula Burkert Die befestigte Hafenstadt Essaouira wurde ab 1764 von einem französischen Architekten gebaut, der Name bedeutet "gut entworfen". Die Stadt mit europäischem Ambiente und nordafrikanischer Atmosphäre, wo Orson Welles 1949 "Othello" drehte, steht seit 2001 auf der Liste des Weltkulturerbes. Die spanische Enklave Sidi Ifni wurde erst 1969 an Marokko zurückgegeben. Die meisten Gebäude stammen aus den 1930er Jahren, darunter die Kirche, die in ein Gerichtsgebäude umgewandelt wurde. Bis zur Besetzung der ehemaligen spanischen Westsahara 1975 war Tarfaya der letzte südliche Außenposten Marokkos. In dem kleinen Fischereihafen, vom Meer und sonst weit und breit nur von Wüste umgeben, war der französische Autor Antoine de Saint-Exupéry in den 1920er Jahren als Postflieger stationiert. Die Anregungen für seine Werke "Südkurier" und "Der kleine Prinz" holte er sich an diesem entlegenen Ort am Rand der Welt.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Andris Nelsons. Claude Debussy: Prélude à l'aprés-midi d'un faune * Edgard Varèse: Arcana, für großes Orchester (rev. Fassung von 1960) * Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 - Episode de la vie d'un artiste (aufgenommen am 28. September 2016 in der Berliner Philharmonie im Rahmen des "Musikfestes Berlin 2016") Fanatische Liebe, Drogenrausch, Hinrichtung: Kaum eine extreme Erfahrung wird in Hector Berlioz? Symphonie fantastique ausgelassen. Dabei basiert die fieberhafte Expressivität auf einer klug kalkulierten Verwendung eines gewaltigen Orchesterapparats. Daneben interpretiert Andris Nelsons in diesem französischen Programm Debussys verträumtes Prélude à l?après-midi d?un faune und Edgard Varèses die kosmischen Urgewalten beschwörendes Arcana. (Berliner Philharmoniker)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigent: Andris Nelsons (aufgenommen am 28. September 2016 in der Berliner Philharmonie im Rahmen des "Musikfestes Berlin 2016")


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Superchampions-Runde aus dem Casino Salzburg Wochenlang lieferten sich KandidatInnen aus ganz Österreich via Telefon spannende und unterhaltsame Wissens-Gefechte. Zwei Mal pro Quiz-Saison kämpfen die Punktestärksten in einer öffentlichen Runde vor Publikum um den Superchampions-Preis. Diesmal um eine 8-tägige Herbstreise auf die Blumeninsel Madeira. Die Besichtigung prächtiger Gärten steht ebenso auf dem Programm wie ausgewählte Levada-Wanderungen, ein Orchideen-Workshop und der Besuch des Weinguts Caldeira. Das Casino Salzburg im Barockschloss Kleßheim ist am 25.Juni Schauplatz der nächsten "gehört.gewusst"-Superchampions-Runde. Fünfundfünfzig spannende Quiz-Minuten sind garantiert, wenn Moderatorin Doris Glaser den vier Champions Fragen aus Wissenschaft, Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft zu knacken gibt. Gewinnbringend kann der 25.Juni aber auch für die Besucher der Live-Sendung sein. Alle Gäste kommen in den Genuss eines Sektempfangs und haben die Möglichkeit - durch die richtige Beantwortung einer Publikums-Frage - Dinner Casino Gutscheine zu gewinnen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung per mail an salzburg@casinos.at Einlass ab 12:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass der Zutritt nur volljährigen Personen unter Vorweis eines amtlichen Lichtbildausweises gestattet ist.


14.05 Uhr

 

 

Nachrichten


14.10 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Reflections" Gestaltung: Heinz Janisch Ob mit dem "Jazztett Forum Graz", dem Berndt Luef Trio oder mit anderen Formationen - der steirische Komponist und Vibraphonist Berndt Luef ist einer der bekanntesten Jazz-Musiker des Landes. Berndt Luef - er feiert im Sommer seinen 65. Geburtstag - wollte nach der Matura Klavier studieren, verlor aber bei einem Arbeitsunfall in der Ferialpraxis 1970 den kleinen Finger und den Ringfinger der linken Hand, der Mittelfinger blieb steif. Da er trotzdem unbedingt Musiker werden wollte, lernte er Schlagzeug und begann ein Jahr später an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Klassik und Jazz zu studieren. Nach Beendigung seines klassischen Studiums konzentrierte er sich auf das Vibraphon und absolvierte 1983 auf diesem Instrument sein künstlerisches Diplom. Seitdem lebt er als freischaffender Künstler in Graz. Berndt Luef leitete von 1988 bis 2006 das Musikreferat im FORUM STADTPARK. Er ist heute bei vielen Jazz-Veranstaltungen und Musikprojekten engagiert und ist auch als Theatermusiker gefragt. Als Komponist überrascht er mit "musikalischen Reiseberichten" ebenso wie mit Musik zur Eröffnung der Ausstellung "Die Verbrechen der Wehrmacht" oder mit Werken zur Flüchtlingsproblematik.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper und Gespräche mit Künstler/innen. Gestaltung: Michael Blees


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Julia Zarbach Krimis der Saison Steve Hamilton: "Das zweite Leben des Nick Mason", Thriller, Droemer Verlag (Übersetzung: Karin Diemerling) Federico Axat: "Mysterium", Thriller, Atrium Verlag (Übersetzung: Matthias Strobel) Jérôme Leroy: "Der Block", Kriminalroman, Nautilus Verlag (Übersetzung: Cornelia Wend) Matteo Strukul: "Mila", Thriller, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Ingrid Ickler) Ungute Geschichten Jussi Adler Olsen: "Selfies", Thriller, dtv (Übersetzung: Hannes Thiess) Maurizio Torchio: "Das angehaltene Leben", Roman, Zsolnay Verlag (Übersetzung: Annette Kopetzki) Castle Freeman: "Auf die sanfte Tour", Roman, Nagel Kimche Verlag (Übersetzung: Dirk van Gunsteren) China Miéville: "Dieser Volkszähler", Roman, Liebeskind Verlag (Übersetzung: Peter Torberg) Lawrence Osborne: "Denen man vergibt", Roman, Wagenbach Verlag (Übersetzung: Reiner Pfleiderer)


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Seafarers Matter. Gestaltung: Michael Neuhauser Die eingeschworene Gemeinschaft der Seeleute und die harte gemeinsame Arbeit an Bord, die Sehnsucht nach der Heimat und der Kontakt mit fremden Kulturen, die Pflege traditioneller Lieder in mündlicher Überlieferung und der gleichzeitige Mangel an Musikinstrumenten auf See - all das hat durch viele Jahrhunderte die Seefahrt zu einem wichtigen Faktor in der Musikgeschichte gemacht und mit den "Sea Shanties" im angelsächsischen Bereich ein ganz eigenes Genre hervorgebracht. Wenn die IMO, die Internationale Seeschifffahrts-Organisation, den diesjährigen "Tag des Seefahrers" am 25. Juni also unter das Motto stellt: "Seafarers Matter" - "Seeleute sind wichtig", so gilt das in hohem Maße auch für Musik.


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

18.15: Hosea Ratschiller und RaDeschnig - "Der allerletzte Tag der Menschheit (Jetzt ist wirklich Schluss!)" 19.15 Uhr: Pigor und Eichhorn - "Wien Spezial - Pigor Eichhorn scheitern" 20.15 Uhr: Catch-Pop String-Strong Moderation: Bernhard Fellinger Der Gewinner des Salzburger Stiers 2017, Hosea Ratschiller, macht den Auftakt ? gemeinsam mit dem Musikerinnenduo RaDeschnig präsentiert der Kabarettist in seiner Collage "Der allerletzte Tag der Menschheit (Jetzt ist wirklich Schluss!)" seine Vorstellungen des Endes. Voll Ironie und schwarzem Humor spürt er die Abgründe unserer Gesellschaft und Gegenwart auf. Und danach liefert sich das Berliner Musikkabarett-Duo Pigor Eichhorn einen intellektuellen Kleinkrieg, der auf der Bühne ausgetragen wird: Pigor singt. Eichhorn muss begleiten. Am Sonntagabend lassen Jelena Poprzan und Rina Kacinari als Catch-Pop String-Strong das Programm im Ö1 Kulturzelt ausklingen - mit einzigartiger Bühnenpräsenz, überraschenden Vokalvolten und komödiantischen Einlagen.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Rostrum of Composers - der Songcontest der Neuen Musik (Teil 4). Gestaltung: Rainer Elstner Es ist der Song-Contest der Neuen Musik: Einmal im Jahr kommen Musikredakteur/innen aus aller Welt zusammen, um die besten Radioaufnahmen zeitgenössischer Musik zu hören und zu bewerten. Das jährlich stattfindende "Rostrum of Composers" hat eine möglichst umfangreiche Verbreitung von Aufnahmen zeitgenössischer Musik zum Ziel. Die zuletzt eingereichten Aufnahmen wurden weltweit 800-mal auf das Programm eines Radiosenders gesetzt. Ö1 sendet in den vier Juni-"Zeit-Ton extended"-Sendungen die interessantesten Werke des 64. Rostrums, das Mitte Mai in Palermo stattgefunden hat. Das Rostrum ist ein Programm des "International Music Council" der UNESCO unter Mitwirkung der European Broadcasting Union (EBU).


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Nur kurze Zeit noch - Zwischen Theogonie und Mythos Apokalypse" des österreichischen Komponisten und Regisseurs Peter Kaizar (Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) "Nur kurze Zeit noch - Zwischen Theogonie und Mythos Apokalypse" von Peter Kaizar Die Offenbarung des Johannes steht in der Tradition der jüdischen Apokalyptik, wie sie durch das Buch Daniel geprägt worden war und ist der einzige genuin prophetische Text, der für das Christentum Bedeutung erlangt hat. Das auf der Insel Patmos vor Ephesus ca. 95 n. Chr. entstandene Sendschreiben an die sieben christlichen Gemeinden in Kleinasien, eine Weissagung gegen das römische Imperium und den Kaiserkult, bedient sich universeller Bilder und Chiffren. Die Zahl Sieben steht in der jüdisch-christlichen Tradition für Ganzheit und Vollkommenheit, d.h. gemeint und adressiert war die ganze Welt. Dementsprechend sind Komponist/innen und Musiker/innen verschiedenen Ländern, Kontinenten, Kulturen und Religionen eingeladen, einzelne Abschnitte der Offenbarung zu vertonen. Die Zahlensymbolik wird in den Kompositionen einbezogen. Ausgehend von den Zahlen 3, 4 und 7, die in der Apokalypse besondere Bedeutung haben, werden rhythmische, melodische und harmonische Räume geschaffen. Der Mythos erzählt vom Ende her. Der Ablauf ist nicht umkehrbar, es gibt kein Entrinnen. Der Mythos folgt der Zeit. Schon die Genesis definiert die Zeit. Sieben Tage braucht die Schöpfung, sieben Trompeten künden vom Ende. Das Eine birgt das Andere. Sieben ist die Zahl.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 3:00 Uhr Nachrichten