Jetzt läuft auf Ö1:

Musiktage Mondsee 2018

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Superintendent Olivier Dantine (Innsbruck)


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Wenn Dichter sich und uns von Liebesglück belügen" - Sylvester Groth liest Liebesgedichte von Eduard Mörike. Gestaltung: Klaus Gmeiner, Bearbeitung: Gudrun Hamböck. Vom Selbstverlust im Glück, der Bodenlosigkeit des Liebesbedürfnisses, von der schlafraubenden Sehnsucht und dem Gespenst des Endes - Eduard Mörikes Liebesgedichte sind nicht mehr von klassischer Überhöhung oder romantischer Entgrenzung geprägt, sie poetisieren Erfahrung mit der verhaltenen Erotik und der Innigkeit des Biedermeier. Zu Mörikes Gedichten ist Musik von Luigi Boccherini zu hören.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Der Autor und Journalist Christian Seiler macht sich Gedanken über die vielen Vorteile der fußläufigen Fortbewegung: das Gute am Gehen. Gestaltung: Peter Blau. Schwerpunktwoche "Bewusst gesund: Stressfrei durch Bewegung" Dass man eine Strecke von A nach B zu Fuß bewältigen kann, ist für den Autor und Journalisten Christian Seiler eigentlich nur ein positiver Nebeneffekt. Denn ihm geht es um die menschliche Geschwindigkeit, um die Bodenhaftung, um die viel intensivere, weil schrittweise Wahrnehmung der Umwelt und um das bewusstseinserweiternde Sich-Gehen-Lassen. So abgedroschen der Spruch auch sein mag, auf Christian Seiler trifft er täglich zu: Der Weg ist das Ziel. Als "meditative Gedankenlosigkeit" beschrieb Christian Seiler selbst eine Variante seiner täglichen Spaziergänge unlängst in seiner seit zwei Jahren im "Kurier" erscheinenden Kolumne "Gehen": "Gehen ist für mich täglicher Eskapismus. Die Entscheidung, den Schreibtisch sein zu lassen und mich hinaus in den Sommer zu begeben, gehört zu den Privilegien meines Arbeitslebens. Ich gehe dann, ohne die Arbeit einzustellen, entlang von Wegen, die ich aus dem Effeff kenne, sodass mich nichts ablenkt oder überrascht, kein natürliches Phänomen, keine architektonische Pointe, nur eines: Wenn sich eine Veränderung einstellt". In der heutigen Sendung macht er sich Gedanken u.a. über die Zerlegung des aufrechten Gangs in instabile Schritte, die klärende Kraft des rhythmischen In-sich-Gehens, die körperlich wohltuende Wirkung regelmäßigen Zufußgehens - und über die ungeahnten Erkenntnisse, die Einem das Spazieren in der Fremde oder gar an dafür völlig ungeeigneten Orten beschert. Gedanken über das Gute am Gehen. Christian Seiler (geb. 1961) arbeitete als Kulturjournalist und Redakteur beim "Wiener", der Züricher "Weltwoche" und beim "profil". Seit 2005 schreibt er Kolumnen für zahlreiche deutschsprachige Zeitungen und ist als Buchautor tätig - vor allem zu kulinarischen Themen und als Biograf prominenter Zeitgenossen. Unter anderem ließen sich bereits Toni Innauer ("Der kritische Punkt"), Hans Söllner ("Freiheit muss weh tun"), Philipp Lahm ("Der feine Unterschied") und André Heller ("Feuerkopf") von ihm porträtieren. Noch heuer soll seine Biographie von Willi Resetarits erscheinen.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Auf der Spur der Zirbe. Unterwegs im Tiroler Pitztal. Von Stefan Spath; Ballermann-Moloch oder Exempel für nachhaltiges Bauen - Ein Lokalaugenschein in Benidorm von Edgar Schütz; Im Zentrum der malaiischen Kultur - Ein akustischer Streifzug durch Kuala Terengganu. Von Ernst Weber. Redaktion: Ursula Burkert Auf der Spur der Zirbe. Unterwegs im Tiroler Pitztal. Wer nicht mit einem Guide des Naturparks Kaunergrat einen der größten Zirbenwälder Österreichs durchwandert, kann in einem 2015 eröffneten Zirbenpark alles über die "Königin der Alpen" in Erfahrung bringen. Auch die kulinarischen Facetten der Kiefernart werden im Pitztal ausgelotet - vom Zirbensirup über den Zirbenschnaps bis zum Zirbensenf reicht das Angebot. Höher als jede Zirbe klettern kann, nämlich auf 3.440 Meter, liegt am Hinteren Brunnenkogel die Bergstation der Wildspitzbahn - ein Ort der touristischen Rekorde. Österreichs höchstgelegener Punkt, der mit Seilbahn erreicht werden kann, verfügt über ein Panoramacafé mit Blick über ein Meer von Dreitausendern. Im höchstgelegenen Kaffeehaus der Alpenrepublik hat auch ein Trauungssaal Platz. Die Höhe hat ihre Tücken: Einen guten Kaffee zuzubereiten, erfordert Fingerspitzengefühl, und auch der Kuchen, der im Café 3440 serviert wird, muss eine Etage tiefer nach eigenen Kriterien zubereitet werden. Ballermann-Moloch oder Exempel für nachhaltiges Bauen. Sie stechen in den Himmel und ins Auge: Die Wolkenkratzer von Benidorm, die dem ehemals beschaulichen Fischerdorf an der Costa Blanca einen eher zweifelhaften Ruf eingebracht haben. Der Stadtarchitekt José Luis Camarasa ist freilich von dem Konzept überzeugt: Je höher die Bauten, desto kleiner dafür die notwendige Fläche. Es handle sich also um eine umweltschonende und nachhaltige Architektur, die auch ihre historischen Wurzeln hat. Benidorm war seit jeher der Heimatort von Matrosen und Seeleuten. Sie kamen in der Welt umher und sahen so bereits zu Beginn des 20. Jahrhundert die Skyline von Manhattan. Als dann der Fremdenverkehr seinen Siegeszug antrat, wollten sie dieses Lebensgefühl an das Mittelmeer transferieren. In Bürgermeister Pedro Zaragoza Orts (1922 - 2008) fanden sie einen kongenialen Partner. Er galt als Pionier des modernen Tourismus. Heute gibt sich Benidorm neben seinen Partymeilen mitunter auch naturverbunden. Knapp außerhalb der Küstenmetropole lassen sich mit Fahrrad oder E-Bike durchaus urige Küstenabschnitte erkunden... Im Zentrum der malaiischen Kultur. Kuala Terengganu ist die Hauptstadt des Bundesstaates Terengganu und liegt an der Ostküste am Südchinesischen Meer. Die ruhige Stadt ist Ausgangspunkt für Fahrten zu den Taucherinseln Pulau Perhentian und Redang. Kuala Terengganu ist eine sehr alte Stadt, sie wurde von chinesischen Händlern als Handelsposten errichtet. Vor allem Goldstaub und Pfeffer wurden verschifft. Die Stadt verlor an Bedeutung, als die Häfen Melaka und Singapur wichtiger wurden. Die Chinatown der Stadt erinnert an die alte Handelszeit; 1998 wollte man sie abreißen, dann wurde sie restauriert und zählt heute zu den größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sehenswert sind auch die großen Moscheen der Stadt - besonders die Kristallmoschee lockt viele Besucher an. Die Moschee liegt im sogenannten "Islamic Heritage Park" auf der vorgelagerten Insel.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Herbert Blomstedt. Franz Berwald: Symphonie Nr. 3 C-Dur, "Symphonie singulière" * Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Herbert Blomstedt (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2019 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Flusskreuzfahrt für zwei Personen am Rio Douro in Portugal. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Der Schriftsteller und Zeichner Günter Brus. Zum 80.Geburtstag Sein Ruf als "Aktionist" ist legendär. Auch als Zeichner kennt man Günter Brus. Weniger bekannt ist der Schriftsteller Günter Brus, der mit seinem Roman "Irrwisch" ein irritierendes Beispiel avantgardistischer experimenteller Literatur veröffentlicht hat. "Die Geheimnisträger" und "Amor und Amok" heißen zwei weitere Romane des vielseitigen Künstlers. Am 27. September feiert er seinen 80.Geburtstag. Geboren 1938 in Ardning in der Steiermark besuchte Günter Brus von 1957 bis 1960 die Akademie für angewandte Kunst in Wien.1964 begründete er mit Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler den "Wiener Aktionismus". Ihm gelinge in seinem Werk eine "quecksilberhafte Korrespondenz mit dem eigenen Bewusstsein" schreibt sein Freund Gerhard Roth über die Arbeiten von Günter Brus. Was er zeige, seien "Stücke rigorosester Privatheit". Ein Besuch bei Günter Brus in Graz. Gestaltung: Heinz Janisch


14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast im Teatro La Fenice von Venedig: Ausschnitte aus Vincenzo Bellinis Oper "Norma", mit Mariella Devia (Norma), Carmelo Remigio (Adalgisa), Stefan Pop (Pollione), Luca Tittoto (Oroveso), u.a., sowie Chor und Orchester des Teatro La Fenice, unter der musikalischen Leitung von Riccardo Frizza (aufgenommen am 13. Mai 2018). Gestaltung: Michael Blees.


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Nicole Dietrich Frankfurter Buchmesse 2018: Ehrengast Georgien/2 Davit Gabunia: Farben der Nacht, Roman, Rowohlt Berlin (Übersetzung: Rachel Gratzfeld) Geheimnisse Ally Klein: Carter, Roman, Droschl Verlag Adolf Muschg: Heimkehr nach Fukushima, Roman, C.H. Beck Verlag Maxim Biller: Sechs Koffer, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag Marjana Gaponenko: Der Dorfgescheite. Ein Bibliothekarsroman, C.H. Beck Verlag Jugendbuch des Monats


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Zum Geburtstag von Les McCann. Gestaltung: Klaus Wienerroither Der Pianist und Sänger Les McCann feiert heute seinen 83. Geburtstag. Der tief im Gospel und Blues verwurzelte Mann aus Lexington, Kentucky gilt als einer der Pioniere des sogenannten Soul Jazz. Unvergesslich ist seine Version des Gene McDaniels Klassikers "Compared to what" zusammen mit dem Saxofonisten Eddie Harris. Als einer der ersten Jazzmusiker hat McCann regelmäßig elektrisches Klavier, Clavinet und diverse Syntheziser in sein Instrumentarium integriert. Als Komponist war er nicht immer geschmackssicher, aber seine besten Aufnahmen sind ein stimmiges Amalgam aus Jazz, Funk, Soul und Blues.


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Es lebe der Minimalismus! Plastikmüll vermeiden, weniger besitzen, weniger einkaufen: Askese bereichere das Leben, sagen jene, die den Verzicht zu ihrem Lebensmotto erklären. Rund 10.000 Dinge nennt ein Mitteleuropäer im Schnitt sein Eigen - und benötigt im Alltag nicht einmal die Hälfte davon. Statt im ewigen Kreislauf von Arbeit, Shoppen und Ausmisten gefangen zu sein, setzen viele auf "Downshifting". Gespräche über Minimalismus und Verzicht. Gestaltung: Bea Sommersguter


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Im Glanz der Vergeblichkeit - Vergnügte Elegien von Sebastian Krämer. Eine Vorschau auf die Wien-Premiere von Peter Blau; Michael Buchinger: "Lange Beine, kurze Lüsgen!" Gestaltung: Silvia Lahner Während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt sich der deutsche Sänger und Dichter Sebastian Krämer, aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien, ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden musste, führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein - je nachdem, wie man es anrichtet. Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau. Michael Buchinger, 1992 in Wien geboren, ist YouTuber und schreibt für "Vice", "Miss" und "Die Welt". Er hat Anglistik studiert und erhielt 2015 den Deutschen Webvideopreis in der Kategorie Lifestyle für sein Format "Michaels Hass-Liste". Sein erstes Buch, "Der Letzte Macht den Mund zu", stieg auf Platz elf der "Spiegel"-Bestsellerliste ein. 2017 erschien sein zweites Buch "Lange Beine, kurze Lügen: Michi schenkt euch reinen Wein ein", wie auch sein erstes Bühnenprogramm.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert live

Eivind Berg, Orgel; Julia Hagen, Violoncello. Johann Peter Emilius Hartmann: Sonate für Orgel g-Moll op. 58 * Joseph Rheinberger: Abendlied aus: "Sechs Stücke für Violine und Orgel" op. 150 (Fassung für Violoncello und Orgel) * César Franck: Pièce heroique h-Moll M 37 * Sofia Gubaidulina: In Croce für Violoncello und Orgel * Max Bruch: Kol Nidre, Adagio über hebräische Melodien op. 47 (Bearbeitung für Violoncello und Orgel von Heinrich Reimann) * Otto Olsson: Präludium und Fuge dis-Moll op. 56 (Übertragung aus dem RadioKulturhaus in Wien im Rahmen der "Jeunesse" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel Romantische Klänge aus dem hohen Norden, ein heroischer Abstecher in das Orgelland Frankreich und vom tiefen Glauben inspirierte Auseinandersetzungen mit christlichen und hebräischen Traditionen prägen das erste Konzert des gemeinsam von Ö1 und Jeunesse veranstalteten Orgelzyklus. Der junge norwegische Organist Eivind Berg unternimmt diese musikalische Reise und stellt Raritäten aus dem europäischen Norden vor, darunter eine Sonate des dänischen Romantikers Johann Peter Emilius Hartmann. Gemeinsam mit der fabelhaften Salzburger Cellistin Julia Hagen, u. a. Gewinnerin der International Cello Competition Benedetto Mazzacurati 2016 und "Featured Artist 2018/19" der Jeunesse, musiziert er Max Bruchs berühmtes "Kol Nidre" über hebräische Melodien und "In Croce" der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina, eine intensive Meditation über das Kreuz-Symbol des christlichen Glaubens. Den französischen Akzent dieses abwechslungsreichen Programms steuert César Francks Pièce heroique bei, ein prachtvolles Werk, das für die erste Konzertorgel Frankreichs entstanden ist, die 1878 im Rahmen der Pariser Weltausstellung im "Palais du Trocadéro" errichtet wurde. (Jeunesse)


21.10 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag live



21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Bruchstücke". Von Ursula Wiegele. Es liest: Ninja Reichert. Redaktion und Gestaltung: Günter Encic Vera Pascoli, Tochter einer "volksdeutschen" Kanaltalerin und eines Italieners, lebt nach dem Erdbeben in Oberitalien 1976 mit den Eltern und der Großmutter in einem Zelt am Rande des zerstörten Ortes Venzone. Nach neuerlichen Erdbeben muss Vera nach Lignano ausweichen, wo es Winterquartiere gibt. Ihre Eltern bleiben im Zelt zurück. Vera geht zu Verwandten nach Kärnten, wo sie in Villach die Schule besucht. Nach und nach erfährt sie dort, was sie aus Erzählungen ihrer Eltern bereits gehört hat: die schwierigen Beziehungen zwischen Italienern und "Deutschen/Österreichern". Die gebürtige Kärntnerin Ursula Wiegele lebt seit langem schon in Graz. Themen aus ihrer früheren Heimat haben sie jedoch auch literarisch nie ganz losgelassen. Wiegele setzt die Romanhandlung in den Jahren 1976 und 1977 an. Durch Rückblenden bis zum Ersten Weltkrieg erweitert Wiegele aber ihren Erzählraum.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Zu Besuch bei unserem ICAS Partner Festival in Uganda. Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn Unser diesjähriger Shape Showcase führte uns nach Uganda, zu unserem neuen ICAS Partner-Festival Nyege Nyege, das vom 6. bis zum 9. September zum bereits vierten Mal auf dem Gelände des Nile Discovery Resorts stattfand, nur einen Kilometer von jenem Ort entfernt, an dem der Nil entspringt. Nyege bezeichnet in der in Süd-Uganda gebräuchlichen Sprache Luganda jenes Gefühl das einen überkommt, wenn man plötzlich den unwiderstehlichen Drang zu Tanzen verspürt. Eine ganz wunderbare Beschreibung für diese so bunte, lebensfrohe und engagierte Unternehmung. Ursprünglich von Derek Debru und Arlen Dilsizian gegründet umfasst Nyege Nyege, dessen Zentrale sich in der ugandischen Hauptstadt Kampala befindet, weiters eine Reihe von Community Studios, ein Artist in Residence Programm und das Label und die Booking Agentur Nyege Nyege Tapes. Außerdem ist die Plattform Heimat der Party Crew Boutiq Electroniq. Das alljährliche Festival an den Ufern des Nils entwickelte sich schnell zum wichtigsten Treffpunkt für Musikschaffende und Musikbegeisterte in ganz Ostafrika. Das Festivalnetzwerk ICAS der International Cities of Advanced Sound wurde 2007 vom ORF musikprotokoll im steirischen herbst mitbegründet und zählt mittlerweile über dreißig Mitglieder. Ende 2014 haben wir gemeinsam mit 15 europäischen ICAS Festivals die Plattform Shape für spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst gegründet. Nach Jinja begleitet haben das musikprotokoll der Wiener Elektronikmusiker Kimyan Law, der familiäre Verbindungen in den benachbarten Kongo hat und die ursprünglich aus Japan stammende und nun in Paris beheimatete Klangkünstlerin Tomoko Sauvage.


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Echoes on Air ein Live Netzwerk mit Knotenpunkten in Belgrad, Ljbuljana, Pula - Zagreb und Wien ECHOES ON AIR ist ein simultanes live Radio Netzwerk Projekt, das gleichzeitig im ORF in Ö1 Radiokunst - Kunstradio, HRT, Radio Slovenija und Radio Belgrad 3 ausgestrahlt wird. ECHOES ON AIR ist Teil von der Alpen-Adria Kulturinitiative Echoes from invisible Landscapes, ein Projekt, das von der europäischen Union kofinanziert wird. ECHOES ON AIR ist eine künstlerische und kulturelle Brücke, konstruiert aus von den KünstlerInnen gesammelten regionalen Klangfragmenten, die die Diversität der Sprachen, der Musik und der Menschen reflektieren und vereinen. ECHOES ON AIR ist Metapher und Event zugleich. Die Alpen-Adria Region wird während des kollaborativen Radioevents hörbar gemacht. Echoes on air wurde von Mani doo (Istrien) konzipiert. Projektpartner sind Enterprise Z (Steiermark), die Abteilung für Kulturanthropologie der Universtität Klagenfurt (Kärnten), Wieser Verlag (Kärnten) sowie Zveza Mink Tolmin (Slowenien). In jedem der vier Studios spielt eine Künstlerin / ein Künstler live, und eine bzw einer mischt. Die Klänge der Performances werden via Live Stream an die anderen teilnehmenden Studios geschickt. Die jeweiligen Live Klänge werden mit den Signalen aus den anderen 3 Studios gemischt. Die gemischte Summe dieser 4 Spuren wird für die Zuhörer und Zuhörerinnen gesendet. Vier verschieden Fassungen desselben Stückes entstehen somit simultan im Äther. Teilnehmende Künstler und Künstlerinnen: Pula-Zagreb: Zahra Mani Mia Zabelka Ljubljana: Samo Kutin, Jure Tori tbc Wien: Andrea Sodomka Tibor Szemzö Belgrade: Thomas Köner Svetlana Maras


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 3:00 Uhr Nachrichten