Jetzt läuft auf Bayern 2:

Hörspiel

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel extra

Die Italienfront in Musik und Lied 'La Leggenda del Piave' 1918 - Die Italienfront in Musik und Lied. Mit Stefan Semoff


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Humor am Krankenbett Trotzdem lachen Humor am Krankenbett Von Cornelia Rommé Die Vorstellung, im Angesicht von Krankheit, Sterben und Tod noch lachen zu können, ist zunächst schwer nachvollziehbar. Doch ist Humor viel mehr als Witz und Komödie. Humor ist eine Lebenseinstellung. Gerade dann, wenn der Humor immer schon eine charakteristische Eigenschaft eines Menschen war, verliert er ihn in der Regel nicht in seiner letzten Lebensphase. Wer schwerkranken und sterbenden Menschen begegnet, erfährt mitunter staunend, mit wie viel Humor so manch einer seiner schwierigen Lebenssituation gegenübertritt und sich mit ihr auseinandersetzt. Der humorvolle Umgang mit belastenden Ereignissen schützt nicht selten vor Ohnmacht, fördert Leichtigkeit und Lebensqualität.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Was die Seele stark macht Nichts ist hoffnungslos Was die Seele stark macht Von Doris Weber Nichts ist hoffnungslos. Auch aus einer schweren Kindheit kann ein glückliches Leben erwachsen. Die Kindheit eines jeden Menschen enthält Liebe, Freude und Glück aber auch Angst, Gewalt, tiefe Verletzungen und Schmerz. Menschen gehen allerdings unterschiedlich mit ihren leidvollen Erfahrungen um. Die einen verharren in Trauer und Resignation, die anderen schöpfen sogar aus einer schweren Kindheit Hoffnung und Mut. Das Leid kann die seelische Widerstandskraft des Kindes stärken - diese Kraft nennt die Fachsprache Resilienz. Sie kann helfen, trotz widriger Lebensumstände die psychische Gesundheit zu erhalten oder wiederzugewinnen. Die Resilienzforschung ist noch jung, doch sie überrascht schon heute mit spannenden und ermutigenden Nachrichten: Wir sind nicht dazu verurteilt, dass alles so bleiben muss, wie es ist.


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 - Das Feiertagsmagazin

Moderation: Silvia Wilhelm Deutscher Mühlentag: Gespräch mit der Müllerin Susanne Dorfner Pfingstmontag: Gesetzlicher Feiertag ja oder nein? FC Bayern: Auf dem Balkon des Münchner Rathauses Neues Marienfest: Pfingstmontag wird der "Gedenktag Marias, Mutter der Kirche" begangen Caracas: Ergebnis der Präsidentenwahl in Venezuela


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

San Francisco-Magazin

Kaliforniens magische Stadt an der Bucht Mit Beiträgen von Nicole Markwald, Katharina Wilhelm und Marcus Schuler Moderation: Claus Kruesken Die "City by the Bay" hält immer noch Überraschungen bereit. Unser kalifornisches Korrespondententeam beleuchtet die Metropole aus ganz speziellen Blickwinkeln. Der Sound dazu kommt aus den legendären Jahren, aber auch von topaktuellen Bands. Wiederholung um 17.05 Uhr


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Felicitas Hoppe: "Prawda" in Amerika(2/2) Im Death Valley findet sie ein Opernhaus, in Jacksonville wirbelt sie ein Twister durch die Luft. Felicitas Hoppe unterwegs durch die USA, auf der Spur zweier Russen vor 80 Jahren. Lesung mit Wiebke Puls Zu Gast im Studio: Felicitas Hoppe Moderation: Cornelia Zetzsche Die Erzählerin sitzt als "Frau Eckermann" - Goethe lässt grüßen - auf der Rückbank des Ford Explorer, mit Handbibliothek im Tocquevilleerker, in Reminiszenz an Alexis de Tocqueville, den französischen Grafen, Abgeordneten und Begründer der Politikwissenschaft, der vor circa 150 Jahren in Amerika die Demokratie und das Strafsystem erforschte. Die Route geht in fünf Etappen vom Nordosten der USA und Kanada über den Mittleren Westen bis Las Vegas, durch den Grand Canyon zur mexikanischen Grenze und zurück nach New York. Unterwegs ergeben sich seltsame Begegnungen: mit der legendären Eishockey-Familie Gretzky, Jeanne d'Arc als Kellnerin und IT-Experten im Silicon Valley, die Märchen lesen! Sehr anrührend ist die einsame alternde Sängerin und ihr Opernhaus in der Wüste. Und der Twister in Jacksonville befreit die Erzählerin von ihren drei anstrengenden Reisebegleitern und wirbelt sie ins Reich der Phantasie. Die zweite Lesung der Schauspielerin Wiebke Puls führt ins Death Valley und nach Jacksonville. Im Gespräch: Felicitas Hoppe. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche. Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Landpartie Künstlerkolonien in Oberbayern Von Hannelore Fisgus Die Erfindung der Fränkischen Schweiz Von Thomas Senne Landpartie Künstlerkolonien in Oberbayern Von Hannelore Fisgus Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts zog es Maler und Schriftsteller hinaus in die Natur. Inspiriert von der Französischen Schule von Barbizon, der 'plein air'-Malerei verließen die Künstler ihre Ateliers und stellten ihre Staffeleien unter freiem Himmel auf. Die oberbayerische Berg- und Seenlandschaft bot ihnen vielfältige Motive für ihre Freilichtmalerei. Aber auch die Mooslandschaften faszinierten die jungen Maler, die aus den Städten hinaus strebten und die Natur als Motiv entdeckten. Auf der Fraueninsel und in Prien am Chiemsee, in Brannenburg, in Murnau, am Tegernsee und im Dachauer Moos - überall entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts Künstlerkolonien. Sie zogen internationale Künstler, aber auch kunstbegeisterte junge Frauen an. Scharenweise zogen sie zwischen 1880 und 1914 etwa durch das Dachauer Moos mit breitkrempigen Hüten und Staffeleien ausgestattet. Da sie an der Münchner Kunstakademie nicht studieren durften, meldeten sie sich in Dachau bei dem Vater der Kolonie, Adolf Hölzl, an. Künstlerkollegen wie Lovis Corinth oder Franz Marc wurde das Gewimmel sogar zu groß, sodass sie sich in ruhigere Gegenden, an den Kochel- und Walchensee zurückzogen. Auf der Fraueninsel trafen sich zur gleichen Zeit nicht nur Künstler, sondern auch berühmte Schriftstellerinnen und Frauenrechtlerinnen. Es entstanden Lebens- und Arbeitsgemeinschaften, aber auch inspirierende Aufenthalte in der Sommerfrische, die bis heute nachwirken. Wir besuchen vergessene und bekannte Orte ehemaliger Künstlerkolonien. Die Erfindung der Fränkischen Schweiz Von Thomas Senne Im Mai des Jahres 1793 ritten Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck in die "Fränkische Schweiz". Damals hieß die Landschaft mit den bizarren Jurafelsen noch "Muggendorfer Gebirg'". Viele sehen in der legendären Pfingstreise von Wackenroder und Tieck die Geburtsstunde des Tourismus in dieser Region. Die Briefe, in denen die beiden Dichter ihre Eindrücke schilderten, wurden seinerzeit in Berliner Künstlerkreisen herumgereicht und weckten Reise- und Abenteuerlust. Prominente wie Fürst Pückler, Richard Wagner, Ernst Moritz Arndt, Ludwig Richter oder Viktor von Scheffel gingen auf Entdeckungstour und waren ebenfalls von den charakteristischen Kalkformationen begeistert. Das "Land der Burgen, Höhlen und Mühlen" ist für den Tourismus längst erschlossen, wirbt mit Museen und Spazierwegen und verfügt sogar über eine eigene Sommerrodelbahn: ein Eldorado für Wanderer, Kletterfreaks und Familien. Die Zeit für Bayern folgt den Spuren der Pfingstreise vor 225 Jahren und kontrastiert die Schilderungen der beiden romantischen Autoren mit der heutigen Realität.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Das seltsame Tagebuch des Ignaz Meyer Kaum zu fassen Das seltsame Tagebuch des Ignaz Meyer Von Ulrich Zwack Niemand weiß, wie das weit über 350 Seiten starke Tagebuch ins Stadtarchiv von Aichach gelangte. Der derzeitige Archivleiter hat es auch nur rein zufällig entdeckt. Und wäre dem Werk kein Dechiffrier-Schlüssel beigelegen, könnte es keiner lesen. Denn der königlich bayerische Volksschullehrer, Gemeindeschreiber, Kirchenmusiker und Anwaltsgehilfe Ignaz Meyer hat seine täglichen Aufzeichnungen zwischen 1870 und 1879 in Geheimschrift verfasst. So bemerkenswert wie die Geschichte des Tagebuchs ist auch sein Inhalt. Hat der Autor doch akribisch und sachlich nüchtern alles festgehalten, was jeder andere tunlichst verschweigen würde: Seine permanenten Alkoholexzesse und die hochgradige Karten-Spielsucht. Seine Faulheit und die chaotische Schlamperei bei der Berufsausübung - und die Reaktionen von Eltern und Vorgesetzten darauf. Seine häufigen Jähzornausbrüche und die von Lieblosigkeit und körperlicher Gewalt geprägte Ehe. Kurzum, seinen notorischen Hader mit Gott und der Welt, der ihm innerhalb von zehn Jahren so manches blaue Auge, acht verschiedene Arbeitsstellen und sieben verschiedene Wohnsitze bescherte. Wirklich Entspannung fand Ignaz Meyer offenbar nur, wenn er abends in die Kleider seiner Frau schlüpfte und dann etwas las, strickte, nähte oder sich ans Spinnrad setzte. Trotzdem war er vermutlich kein verkappter Trans- oder Homosexueller, sondern erwies sich dem anderen Geschlecht gegenüber durchaus als viril: Er zeugte vier Kinder, gönnte sich den einen oder anderen Seitensprung und ging auch schon mal ins Bordell. Ulrich Zwack stellt ein höchst ungewöhnliches Tagebuch und dessen nicht minder ungewöhnlichen Verfasser vor.


13.30 Uhr

 

 

Breitengrad

Schwieriges Zusammenleben in Bosnien Herzegowina Nationalismus versus Zivilcourage - schwieriges Zusammenleben in Bosnien Herzegowina Von Srdjan Govedarica Abwesenheit von Krieg bedeutet noch lange nicht, dass alles friedlich ist. Ein von westlichen Diplomaten auf dem Balkan oft wiederholter Satz. Damals Mitte der 1990er Jahre eine Mahnung. Mittlerweile eine bittere Feststellung, die bis heute gültig ist. Auch 23 Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton herrschen in Bosnien-Herzegowina Missgunst, Hass und Korruption. Dem gegenüber steht eine eher ratlose und zersplitterte Zivilgesellschaft. Womit der Staat de facto - zumindest in den Köpfen der Menschen - in drei Volksgruppen geteilt bleibt. Dementsprechend schwierig ist auch das Zusammenleben zwischen Serben, Bosniern und Kroaten in dieser äußerst fragilen Region Europas.


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioMikro

Linse & Flott Linse & Flott: Endlich Prinzessin (2/2) Ab 8 Jahren Hörspiel in zwei Teilen Von Renus Berbig Musik: Lars Kurz Regie: Bernhard Jugel BR 2013 Bei Linse & Flott handelt es sich um ein Detektivbüro der wirklich besonderen Art. Linse ist blind, Flott sitzt im Rollstuhl und beide sind - Kinder. Trotzdem sind die beiden dank besonderer Fähigkeiten erfolgreich. Denn welcher andere Detektiv kann schon alle möglichen Sachen reparieren oder gar Dinge aus Tönen erschaffen? Ihr neuester Fall beginnt ganz harmlos. Flott soll ein Telefon in Ordnung bringen, das früher bei jedem Anruf eine Münze ausgespuckt hat. Gleichzeitig startet in der Stadt ein Casting, bei der das schönste Mädchen zu einer richtigen Prinzessin gekürt werden soll. Mit den Jury-Mitgliedern scheint aber nicht alles zu stimmen. Alle Einnahmen der Veranstaltung sollen angeblich wohltätigen Zwecken zu Gute kommen, aber den beiden Ermittlern kommen schon bald erste Zweifel. Und die hängen mit dem merkwürdigen Telefon zusammen.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Paul Weller Paul Weller Aufnahme des Konzerts vom 4. September 2017 im Technikum in München Moderation: Rainer Schaller Paul Weller Aufnahme des Konzerts vom 4. September 2017 im Technikum in München Moderation: Rainer Schaller Setlist My ever changing moods Have you ever had it blue All I wanna do Hopper Woo sé mama Above the clouds Going my way Ballad of Jimmy Sinking Shout to the top Friday Street You do Besetzung Paul Weller - Gesang, Gitarre, Keyboard Steve Cradock- Gitarre Andy Lewis- Bass Steve Pilgrim- Schlagzeug Andy Crofts- Keyboard Ben Gordelier- Percussion Ton & Technik Gerhard Gruber, Björn Möller, Andreas Leis Eine Produktion des Bayerischen Rundfunks 2018


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Feiertags-Feuilleton

Sieben Gaben Sieben Gaben Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten soll es auch verschiedene Gaben mit herabregnen, zum Beispiel die Gabe der Weisheit oder der Prophetie. Eine schöne Stimme, ein phänomenales Gedächtnis, Klavier spielen. Wie verhält es sich mit unseren unterschiedlichen Gaben und Begabungen und woher kommen sie?


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

San Francisco-Magazin

Kaliforniens magische Stadt an der Bucht Mit Beiträgen von Nicole Markwald, Katharina Wilhelm und Marcus Schuler Moderation: Claus Kruesken Die "City by the Bay" hält immer noch Überraschungen bereit. Unser kalifornisches Korrespondententeam beleuchtet die Metropole aus ganz speziellen Blickwinkeln. Der Sound dazu kommt aus den legendären Jahren, aber auch von topaktuellen Bands. Wiederholung von 10.05 Uhr


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 an Pfingsten

Berge - Rausch und Risiko Berge - Rausch und Risiko Von der Selbstverwirklichung beim Bergsteigen bis zum Flow des Freikletterns Von Georg Bayerle Von Beginn an ist die Geschichte des Bergsteigens auch eine Geschichte der "dunklen" Seiten der modernen Zivilisation: die Geschichte von Rausch und Risiko. Berauscht von der Aussicht waren schon die allerersten, die von ihren Bergerfahrungen berichtet haben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben sich die Bergsteiger dem Rausch der Selbstüberwindung hin: die Todesgefahr führt zurück zur eigentlichen Tiefendimension des Lebens. Indem der Bergsteiger das Risiko überwindet, eröffnet er den Raum der Selbstverwirklichung. Der Rausch hat aber auch eine ganz buchstäbliche Bedeutung dort, wo sich Spitzenbergsteiger mit dem Aufputschmittel Pervitin zur Höchstleistung treiben. Heute ist die Suchtstruktur des Bergsteigens viel mehr von anderen Erlebnisformen überlagert: der Leistungs- und Gesundheitsaspekt zum Beispiel. Insofern sagt die Geschichte vom Rausch am Berg auch viel über die jeweilige Gesellschaft aus.


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag 19.05 Die DNA des Pop. Wie spezifische Klänge die Popmusik prägen Von Florian Fricke 20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 20.05 Listen!: Die Geburt der Weißen Teufel Black Sabbath als Begründer von Heavy Metal Von Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Die DNA des Pop. Wie spezifische Klänge die Popmusik prägen Phil Collins twitterte in Dezember 2017, wenn man seinen Hit "In The Air Tonight" an Silvester um genau 23:56:40 spielen werde, dann würde der wohl berühmteste Drum Break der Pop-Geschichte genau mit dem Jahreswechsel um 0 Uhr zusammenfallen: ta da, ta da, ta da, ta da, dum dum! Jeder Radiohörer kennt diesen wuchtigen Schlagzeugsound, dessen charakteristisches Merkmal ein Studioeffekt ist, der sogenannte Gated Reverb, ein Hall-Effekt, der abrupt abgeschnitten wird. Dieser Effekt war in der Folge aus der Popmusik der 1980er Jahre nicht mehr wegzudenken. Es gibt solche Sounds, die eine ganze Ära prägen. In den letzten Jahren war es vor allem der Autotune-Effekt, der der menschlichen Stimme einen maschinellen Touch gibt. Und wenn man vom typischen Disco-Sound oder Heavy Metal-Sound spricht, dann wissen die meisten, was gemeint ist. Aber auf welchen spezifischen Klängen bauen diese Stile auf? Wer entdeckt oder entwickelt diese Sounds, und wie gelangen sie in den Mainstream? Der Musikwissenschaftler und Produzent Immanuel Brockhaus ist Dozent an der Hochschule der Künste in Bern. In seiner Doktorarbeit hat er sich der Forschung um diese Kultsounds verschrieben, die nun auch als Buch vorliegt. Eine wissenschaftliche Reise in die Klangwelt des Pop. Wiederholung vom 21. Januar 2018 Listen! Die Geburt der Weißen Teufel. Black Sabbath als Begründer von Heavy Metal 1968 - also vor 50 Jahren - wurden Black Sabbath im britischen Birmingham gegründet. Mit ihnen kam das Böse in die Welt der Popmusik. Die ersten drei Alben (erschienen 1970/71) verabschiedeten sich vom Blues-Schema und von der Hippie-Seligkeit. Stattdessen wurden Tod und Teufel beschworen und die Lautstärke erhöht. Heute gelten Black Sabbath als unbestrittene Pioniere des Heavy Metal. Mit zehn Songs aus dem Frühwerk weisen wir nach, warum die Band zur rechten Zeit am rechten Ort war und warum ihr Einfluss bis heute nicht vergangen ist: Schlichtheit, Ironie und ein archetypisches Männerbild prägen bis heute eine Szene, die eher zufällig von Ozzy Osbourne und seinen Kollegen aus der Taufe gehoben wurde. Wiederholung vom 17. Februar 2018


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Mueller: Das bunte Leben und der schwarze Tod von Walddorf(2/2) Das bunte Leben und der schwarze Tod von Walddorf Von Harald Mueller Mit Otto Sander, Hans Karl Friedrich, Hannelore Hoger, Grete Wurm, Anneliese Betschart und anderen Gesang: Collegium Vocale Köln Regie: Walter Adler HR/BR/SFB 1980 Eine Chronik aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges hat Harald Mueller zu seinem zweiteiligen Hörspiel angeregt. Das großangelegte Historiengemälde versucht, Leben und Sprache der Epoche szenisch zu rekonstruieren. Der Prager Fenstersturz, der als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges gilt, jährt sich heuer zum 400. Mal. "Die Macht schwimmt in hundert kanonenbeladenen Schiffen über das Meer; sie stampft mit den eisernen Sohlen der Musketiere und Feuerröhrer von Böhmen gen Norden, sie galoppiert auf starken, weißen Pferden in festem Leder und in Eisen von Amsterdam aus in das Herz des deutschen Landes. Erst ist sie nur in den Köpfen der Großen, dann breitet sie sich rot in der Wirklichkeit aus. Sie heißt Gustav Adolf, Tilly, Wallenstein. Und Kaiser und Gott und Sohn und Tod. Sie ist nicht einfach, sie erscheint kompliziert, taugt nicht zum Begreifen, macht nur noch Angst, so groß und so schrecklich erscheint sie der Ohnmacht. Kluge Köpfe wachsen ihr auch und mit ihnen Rechtfertigungen des Schlimmen. Und eine von ihnen heißt Gottessohn. Und weil er am Holz hängt und furchtbar blutet, und weil solche Bilder ähnliche zeugen, versucht die Macht, alles ihm gleich zu machen: Was geschieht, geschieht im Namen des Herrn, der Raub, der Mord, der rote und auch der schwarze Tod. Und Gott heißt auch der Hebel der Angst, mit dem immer mehr Goldstücke, Taler und Dukaten in die Taschen der Macht hineingehievt werden." (Harald Mueller) Harald Mueller, geb. 1934 im heutigen Litauen. Theater- und Hörspielautor, Übersetzer. 1945 Flucht nach Schleswig-Holstein. 1969 Debüt-Drama "Großer Wolf". Förderung durch Martin Walser. Übersetzer von Bernhard Shaw. Bis 1974 Dramaturg am Schillertheater Berlin. Größter internationaler Erfolg "Totenfloß" (1984). Weitere Hörspiele unter anderem "Ein seltsamer Kampf um die Stadt Samarkand" (WDR 1970), "Stille Nacht" (WDR / BR 1973), "Der Zögling" (Rundfunk der DDR 1979), "Totenfloß" (hr / BR / SWF 1986).


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

1978 - Pop, Paranoia und Praxis Müsli-Punks unter Disco-Kugeln Von Harry Lachner 1978. Keine Zeitenwende, keine Jahrestag-Ikone. Harry Lachner blickt zurück auf ein Jahr mit einem Sektenmassenmord, einem Kongress der Alternativkultur, auf dem die taz gegründet wurde und den Foucault besuchte, sowie auf die kurze Flamme von Punk. Zwei Jahre zuvor hatte sich die Subkultur am Schockpotential der Punk-Bewegung erfreut. Doch was als aufbrausender Widerstand gegen eine durchkommerzialisierte Pop-Industrie begann, fand sich 1978 bereits eingehegt in die Mechanismen der Vermarktung. Mit der Geburt des ersten Retortenbabys fand sich die alte Gewissheit über den menschlichen Reproduktionsvorgang desavouiert; das Bild hunderter Leichen nach dem Massenselbstmord in Jonestown relativierte das Erlösungsversprechen jeder religiösen und esoterischen Praxis. Die Selbstgewissheiten jeder Form eines politischen Dogmatismus fanden sich nach dem "Deutschen Herbst" erschüttert; Paranoiker im Untergrund wie im Staat brauchten noch ein paar Jahre, um nachzuziehen. Doch gebar just diese Sphäre bleierner Desillusionierung neue Formen alternativer Strategien: Beim "Treffen in TUNIX" an der Berliner TU formten sich Gruppierungen, die politische Praxis anders definierten - undogmatisch, spontaneistisch, nomadisch. Die Gründung einer unabhängigen "tageszeitung" wurde initiiert, Schwulen- und Lesbengruppen gegründet, ökologische Fragen diskutiert. Es war, wie einer der 15.000 Beteiligten sich erinnerte, "die Geburtsstunde der Alternativbewegung".


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Der Sound von 1988 Musik von Nick Cave, Sugarcubes und Dinosaur Jr. Überall sieht man Erinnerungen an 1968 in den Medien - anlässlich der Mai-Studenten-Unruhen vor 50 Jahren - schön und gut und wichtig. Doch wir kümmern uns in dieser Sendung um ein anderes Jubiläums-Jahr: 1988. Ein Jahr, das - politisch gesehen - zwar im Schatten von 1989 steht, aber musikalisch interessant war: Vor 30 Jahren veröffentlichen die isländischen Sugarcubes ihr Debüt "Life´s Too Good" - die Pop-Welt bekam mit ihrer Sängerin Björk einen neuen Star. Das Jahr 1 nach Acid brachte in England den Rave-Pop (Happy Mondays), futuristischen House (A Guy Called Gerald) und Shoegaze (My Bloody Valentine). In den USA blüht HipHop weiter auf (Public Enemy, EPMD) und der Noise-Pop erlebt seine Blüte (Sonic Youth, Pixies, Dinosaur Jr). Härtere Electro-Acts wie die belgischen Front 242 sorgen dafür, dass "Techno" als neues Genre bekannt wird (im Jahr drauf sollte die erste Love Parade folgen). Aber auch Folky-Töne werden wir hören, die fast schon vergessen sind: Von Michelle Shocked und den Mekons. Und in Deutschland landete Andreas Dorau seinen Ironie-Hit "Demokratie".


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Ferruccio Busoni: Symphonische Suite, op. 25 (Radio-Symphonie-Orchester Berlin: Arturo Tamayo); César Franck: Symphonie d-Moll (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Tugan Sokhiev); Igor Strawinsky: "Ebony Konzert" (Dimitrij Ashkenazy, Klarinette; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Vladimir Ashkenazy); Karl Amadeus Hartmann: Konzert (Tatjana Masurenko, Viola; Frank-Immo Zichner, Klavier; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Peter Pixis: Klavierkonzert C-Dur, op. 100 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Richard Strauss: Klavierquartett c-Moll, op. 13 (Wolf Harden, Klavier; Michael Mücke, Violine; Hartmut Rohde, Viola; Jens Peter Maintz, Violoncello); Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 1 d-Moll (London Symphony Orchestra: André Previn)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Joseph Jongen: Symphonie concertante (Michael Murray, Orgel; San Francisco Symphony Orchestra: Edo de Waart); George Onslow: Streichquartett B-Dur, op. 4, Nr. 1 (Mandelring Quartett)


04.58 Uhr

 

 

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