Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Morgen Gespräch mit Dr. Erich Ritter, Haiforscher: Der Weiße Hai ist zurück? Gespräch mit Alexander Kreipl, ADAC Südbayern: In zwei Wochen gibt es eine neue Kfz-Steuer - was muss ich jetzt schon wissen? Gespräch mit Achim Wiese, DLRG-Pressesprecher: Zwischenbilanz der Badesaison Kommentar von Holger Gerska, ARD: Hat sich das Konzept "European Championschips" bewährt? Wo ist unser Wasser? - Globale Wasserkarte Am 20.8. läuft das 3. Hilfspaket für Griechenland aus Gauland im ZDF-Sommerinterview Wie werden eigentlich Kleidergrößen bestimmt? 3D-Drucker könnten die Arbeitsteilung der Welt fundamental verändern Sommerserie "German Kunst - Deutschlands größte Exportschlager": Bier und Architektur in Qingdao (China) Die Presse mit Matthias Keller-May Gedanken zum Tag von Albert Schweitzer Ende der Welt von Petra Herrmann: Rebellion gegen die Alten - gar nicht so einfach 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Joana Ortmann Die erste historische Oper der Welt: Monteverdis "Krönung der Poppea" bei den Salzburger Festspielen Von Sven Ricklefs Ein Kinderheim in Georgien: Nana Ekvtimishvili und ihr Debütroman "Das Birnenfeld" Von Mirko Schwanitz Zum Tag des Mauerbaus: Wie schaut's aus beim Einheitsdenkmal? Von Maria Ossowski Warum denn Durchspielen? Ein Plädoyer für mehr Pausen im Theater Von Daniela Weiland Musik: Jake Shears: Jake Shears [Freida Jean Records]


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Bosporus und Straße von Gibraltar Der Bosporus Geschichte einer Meerenge Die Straße von Gibraltar Ein Nadelöhr der Weltgeschichte Das Kalenderblatt 13.8.1929 Thea Rasche startet beim Puderquastenrennen Von Armin Strohmeyr Der Bosporus - Geschichte einer Meerenge Autorin: Claudia Steiner / Regie: Susi Weichselbaumer Die Istanbuler haben eine sehr innige Beziehung zum Bosporus - der Meerenge zwischen Europa und Asien. Auf beiden Seiten liegen idyllische Orte, die in ihrem Namen zwar noch den Wortteil Dorf haben, aber längst Teile der Millionenmetropole sind. Vereinzelt sind an den Ufern noch Holzvillen und Paläste zu sehen, in denen einst osmanische Familien die Sommermonate verbrachten. Bereits in antiken Sagen wurde die Meerenge, die das Marmarameer mit dem Schwarzen Meer verbindet, erwähnt: Jason musste auf seiner Fahrt nach Kolchis an den gefährlichen Symplegaden, zwei mythologischen Felseninseln vorbei, die an der Mündung des Bosporus in das Schwarze Meer liegen. Im 6. Jahrhundert vor Christus ließ der persische König Dareios I. eine Schiffsbrücke über die Meerenge errichten. So soll sein Heer für seinen Feldzug gegen die Skythen übergesetzt haben. Die Osmanen bauten vor der Eroberung der Stadt zwei Festungen, um die Wasserstraße zu kontrollieren - noch heute sind die Überreste dieser mächtigen Anlagen zu sehen. Die Straße von Gibraltar - Ein Nadelöhr der Weltgeschichte Autor: Lukas Grasberger / Regie: Christiane Klenz Mit den Debatten um den Brexit ist Gibraltar einmal mehr zum Zankapfel zwischen Großbritannien und Spanien geworden. Die kleine Halbinsel an der Südspitze Spaniens hat eine so lange und konfliktreiche - wie faszinierende Geschichte. 1704 von den Briten erobert, hat sich Gibraltar über die Jahrhunderte zu einer kosmopolitischen Enklave im Mittelmeer entwickelt. Spanier, Engländer, Portugiesen, Malteser, Juden: Sie alle nutzten die strategische Lage der Landzunge am Ausgang des Mittelmeers, zwischen Europa und Afrika, um Handel zu treiben. Für viele wurde Gibraltar auch zum "sicheren Hafen" vor Verfolgung, etwa durch Truppen des spanischen Diktators Franco oder die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg. Die Erfahrungen immer wiederkehrender Belagerungen, Bedrohungen und Blockaden: Sie haben das Zusammenleben der Gibraltarer geprägt und eine einzigartige Gesellschaft geschaffen. Die Bewohner der Kronkolonie mussten stets auf kleinstem Raum miteinander auskommen - weshalb mancher Wissenschaftler in Gibraltar Hinweise darauf zu finden glaubt, wie eine tolerante Weltgesellschaft funktionieren könnte. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Sommernotizbuch

"Volontäre machen Radio" Die gute Nachricht des Tages Europa-Feeling durch Interrail? Free-Interrail: Gratis Tickets für 18-Jährige Vom Rüssel bis zum Ringelschwanz Wir verwerten die Zunge Meine Welt - Deine Welt: Ein Boxer auf dem Golfplatz und ein Golfer im Boxstudio Nah dran: Arbeit bis zum Morgengrauen - wenn die Nachtschicht übernimmt Von Hanna Maier Wiederholung vom 30. Januar 2018 Ab geht der Post - der Netztalk Wochenserie: Die Kleinanzeige - Wer steckt dahinter? Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Mittag Gespräch mit Prof. Ottmar Edenhofer, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK): Wochenserie "Klimawandel"


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Digitale Einkaufswelt Coburg - bislang kein Erfolgsschlager *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Stiefel schnüren Stiefel schnüren: Die radioReisen gehen wandern Reisegeschichten, für die festes Schuhwerk nötig ist: Wir pilgern durch Bayern und besteigen den Kilimandscharo - aber nicht ohne ausgiebige Vorbereitung. Höhentraining im Brandenburger Haus Wie ich für eine Nacht Hüttenwirtin wurde Auf dem höchsten Berg Afrikas Mutter, Tochter, Kilimandscharo Immer der Muschel nach Auf dem Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt Moderation: David Mayonga Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Höhentraining im Brandenburger Haus Wie ich für eine Nacht Hüttenwirtin wurde Eigentlich wollte sie nur Höhentraining für den Kilimandscharo machen. Also heuerte unsere Autorin für einen Monat auf der höchsten Hütte des Alpenvereins an, dem Brandenburger Haus. Am Ende durfte sie sich sogar Hüttenwirtin nennen. Von Tessa Röhrl Auf dem höchsten Berg Afrikas Mutter, Tochter, Kilimandscharo Mutter und Tochter haben selten ein einfaches Verhältnis. Aber vielleicht schweißt ein Abenteuer ja zusammen? Unsere Autorin wollte mit ihrer Tochter den Kilimandscharo besteigen, den höchsten Berg Afrikas. Eine Bergtour der besonderen Art. Von Frauke Röhrl Immer der Muschel nach Auf dem Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt Der Jakobsweg fasziniert, nicht erst seit Harpe Kerkelings Buch. Das Ergebnis: Das letzte Teilstück im Norden Spaniens ist restlos überlaufen. Aber auch in Mittelfranken folgen Pilger der Jakobsmuschel. Unser Autor sucht unterwegs den Sinn des Wanderns. Von Thomas Grasberger


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Zur Geschichte der modernen Stadt Straßenbahn, Tramway oder "Bim" Ratternd durch die Stadt Die Geschichte der Street Art Schmierereien und/oder Kunst? Das Kalenderblatt 13.8.1929 Thea Rasche startet beim Puderquastenrennen Von Armin Strohmeyr Straßenbahn, Tramway oder "Bim" - Ratternd durch die Stadt Autor und Regie: Martin Trauner Heute spricht man von einer "Renaissance" - von einer Renaissance der guten, alten Straßenbahn. Die Straßenbahn ist nun wieder kaum wegzudenken aus einer städtischen Verkehrsplanung. Jahrelang freilich fuhren die Trambahnen Richtung Abstellgleis. Sie hatten anscheinend ausgedient in einer autogerechten Stadt. Dabei hatte Mitte des 19. Jahrhunderts die Tramway als Erfolgsmodell begonnen. In New York. Anfangs zogen Pferde die auf Gleise gesetzten Wagen, später wurden die Rösser von Dampfbetrieb und Elektrizität abgelöst. Jede größere Stadt bekam nun eine eigene Trambahn. Das Bimmeln, das Rattern, das Bremsen: Überall klang es anders. Und so wundert es nicht, dass viele Straßenbahnen heute nicht nur den Autoverkehr entlasten, sondern auch zu Touristenattraktionen geworden sind. Die Geschichte der Street Art - Schmierereien und/oder Kunst? Autorin: Katharina Kühn / Regie: Für manche ist es purer Vandalismus und gehört verboten, andere werten es als Kunst: An Graffiti und Street Art scheiden sich seit den ersten Kritzeleien die Geister. Als Jugendliche in New York Ende der 60er-Jahre ihre Namen an Häuserwände sprayten oder mit Filzstiften malten, drohte der damalige Bürgermeister mit einem "Krieg gegen Graffiti". In München führte der erste bemalte S-Bahnzug zu einer Sonderkommission bei der Polizei. Die "Mauerkünstler" wurden am Anfang noch von den Berlinern beschimpft, was sie sich einbildeten, zu versuchen, die Trennung von Ost- und West-Deutschland verschönern zu wollen. Dabei veränderten sich die Straßenwerke: Anfangs waren es hauptsächlich schnell hingeschriebene Wörter, dann entwickelten die Sprayer aufwendig verzierte Schriftzüge, zuletzt kamen großformatige Bilder hinzu, oft mit einer gesellschaftskritischen oder politischen Botschaft. Mittlerweile kaufen Menschen für ein Vermögen die Werke vom britischen Street-Artist Banksy, Städte rühmen sich mit ihrer Graffiti-Szene. Und so kommt eine neue Frage auf: Kann Street Art in einem Museum hängen? Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Heike Makatsch, Schauspielerin Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Heike Makatsch, Schauspielerin Aufnahme von 2017 Wiederholung um 22.05 Uhr Vom Musikfernsehen kam sie zum Schauspiel, vom Fernsehen auf die Kinoleinwand. Ihre Natürlichkeit hat Heike Makatsch auf dieser Reise nie verloren. 2017 war sie zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk". Wir wiederholen das Gespräch im Bayern 2-Sommerradio. Prototyp des Girlie Angefangen hat Heike Makatsch als Fernsehmoderatorin beim Musiksender "Viva". Sie selbst ist gerade erst ihrer Teenagerzeit entwachsen, hat ein abgebrochenes Politik- und Sozialwissenschaftsstudium hinter sich und beginnt eine Schneiderlehre, als Viva an ihre Türe klopft. Mit 22 Jahren beginnt Heike Makatsch ihre Fernsehkarriere und wird zum Vorbild einer Mädchengeneration. Auf dem Weg von der Fernseh- in die Filmwelt streift sie ihr Girlie-Image ab. Zusammen mit ihrem Partner Daniel Craig zieht Makatsch nach London, genießt das Partyleben und die Zeit mit Freunden, merkt aber irgendwann: "Das reicht nicht für ein Leben". Nach der Trennung zieht sie zurück nach Deutschland und verfolgt ihre eigenen Projekte. Durch den Film "Hilde", in dem sie 2009 die legendäre Sängerin und Schauspielerin Hildegard Kneef verkörpert, entdeckt sie ihr Gesangstalent. Nach einem Jahr Gesangsunterricht beschließt sie, den Soundtrack selbst zu singen. Zuletzt war sie 2017 in Leander Haußmanns Film "Das Pubertier" auf der Kinoleinwand zu sehen. Rebellion mit roten Haaren In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Heike Makatsch 2017 auch über die Parallelen zwischen ihrer Filmrolle als Mutter und ihrer privaten zu Hause. Sie ist Mutter von drei Töchtern, die ihre Pubertät noch vor sich haben. Außerdem verriet sie, dass ihre Stimmung in der eigenen Pubertät an den Rottönen ihrer Haare abzulesen war, und warum sie lieber eine "Nesthockerin" als eine Rampensau ist.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Abend Gespräch mit Dr. Benedikt Lauber, Universität Freiburg: Linkshänder bei bestimmten Sportarten im Vorteil? Sommerserie "German Kunst - Deutschlands größte Exportschlager": Bier und Architektur in Qingdao (China) 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist

Legenden und Entdeckungen Legenden und Entdeckungen Mit Kakkmaddafakka, Souad Massi, Diana Ross & The Supremes und vielen mehr Moderation: Dagmar Golle


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Ein Yankee am Hofe des König Artus(1/4) Ein Yankee am Hofe des König Artus - Folgen eines Museumsbesuches Erzählung von Mark Twain Ab 8 Jahren Mit Karl Maria Schley Funkbearbeitung: Stefan Wilfert BR 1977 Folgen eines Museumsbesuches Harry Morgan ist ein Amerikaner wie er im Buche steht. Selbstbewusst, ein bisschen forsch und manchmal durchaus ruppig. Nach einem Schlag auf den Kopf findet er sich am Hofe König Artus' wieder, man schreibt das Jahr 528 nach Christus. Morgan wird gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Allerdings ist der gewitzte Mann mit dem Wissen eines Ingenieurs aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und den Rittern des Mittelalters damit total überlegen. Er gibt sich als Zauberer aus und beschließt, aus dem rückständigen England eine technisch hochgerüstete und demokratische Gesellschaft nach amerikanischem Vorbild zu machen. So einfach kann das natürlich nicht klappen. Und auch die Rückkehr in die eigene Zeit gestaltet sich mehr als schwierig für Harry Morgan. Mark Twain zeichnet eine muntere Geschichte auf mit ernstem Hintergrund. Was kann passieren, wenn die eine Gesellschaft sich für besser, fortschrittlicher, demokratischer hält als die andere ...


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Schlaue Ulknudel: Eine Begegnung mit Sophie Passmann Schlaue Ulknudel: Eine Begegnung mit Sophie Passmann Mit Tobias Ruhland und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ödön von Horváth: Der ewige Spießer(2/4) Der ewige Spießer (2/4) Von Ödön von Horváth Horváth - Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna - Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel - Markus Böker Demokrat/Hofrat - Peter Fröhlich Beamter/Hausmann - Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau. 1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Wie man das Leben meistert Wie man das Leben meistert Auf der Suche nach dem Lebensglück. Über Erfüllung und Sinn des Lebens. Von Rita Homfeldt Spiritualität von den Alpen bis Hawaii. Sinnsuche ohne Gott. Von Daniel Knopp Spiritualität in den Bergen. Wandern mit allen Sinnen. Von Barbara Weiß Wege zur inneren Heilung. Kann man das lernen? Wolfgang Küpper im Gespräch mit Ilse Manuela Völk, Psychotherapeutin und Chefärztin Hochgrad-Klinik Oberstaufen Sommerserie Moscheen in Bayern: Das Sufi-Gebetshaus in Nürnberg. Von Barbara Schneider Moderation: Karin Wendlinger Wie bin ich gedacht? Was ist meine Bestimmung? Die Suche nach dem Sinn im Leben und wie man zufrieden und glücklich durchs Leben geht, kann sich manchmal schwierig gestalten. Theo.Logik macht sich auf die Suche nach dem gelingenden Leben - mit und ohne Spiritualität. Im Interview erklärt die Ärztin und Psychotherapeutin Ilse Völk wie es gelingt, mit den Schattenseiten des Lebens umzugehen und wie man lernt, sich selbst zu lieben. In der Sommerserie "Ornament, Gebetsteppich, Minarett - Moscheewelten in Bayern" besuchen wir das Sufi-Gebetshaus in Nürnberg, wo man die mystische Dimension des Islam kennenlernen kann.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Heike Makatsch, Schauspielerin Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Heike Makatsch, Schauspielerin Aufnahme von 2017 Wiederholung von 16.05 Uhr Vom Musikfernsehen kam sie zum Schauspiel, vom Fernsehen auf die Kinoleinwand. Ihre Natürlichkeit hat Heike Makatsch auf dieser Reise nie verloren. 2017 war sie zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk". Wir wiederholen das Gespräch im Bayern 2-Sommerradio. Prototyp des Girlie Angefangen hat Heike Makatsch als Fernsehmoderatorin beim Musiksender "Viva". Sie selbst ist gerade erst ihrer Teenagerzeit entwachsen, hat ein abgebrochenes Politik- und Sozialwissenschaftsstudium hinter sich und beginnt eine Schneiderlehre, als Viva an ihre Türe klopft. Mit 22 Jahren beginnt Heike Makatsch ihre Fernsehkarriere und wird zum Vorbild einer Mädchengeneration. Auf dem Weg von der Fernseh- in die Filmwelt streift sie ihr Girlie-Image ab. Zusammen mit ihrem Partner Daniel Craig zieht Makatsch nach London, genießt das Partyleben und die Zeit mit Freunden, merkt aber irgendwann: "Das reicht nicht für ein Leben". Nach der Trennung zieht sie zurück nach Deutschland und verfolgt ihre eigenen Projekte. Durch den Film "Hilde", in dem sie 2009 die legendäre Sängerin und Schauspielerin Hildegard Kneef verkörpert, entdeckt sie ihr Gesangstalent. Nach einem Jahr Gesangsunterricht beschließt sie, den Soundtrack selbst zu singen. Zuletzt war sie 2017 in Leander Haußmanns Film "Das Pubertier" auf der Kinoleinwand zu sehen. Rebellion mit roten Haaren In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Heike Makatsch 2017 auch über die Parallelen zwischen ihrer Filmrolle als Mutter und ihrer privaten zu Hause. Sie ist Mutter von drei Töchtern, die ihre Pubertät noch vor sich haben. Außerdem verriet sie, dass ihre Stimmung in der eigenen Pubertät an den Rottönen ihrer Haare abzulesen war, und warum sie lieber eine "Nesthockerin" als eine Rampensau ist.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Melancholisches von Aphex Twin, Tirzah und Ooi Ooi ist ein neues Trio aus München und Berlin - mit einem Plan: die Herren veröffentlichen nur an Vollmond neue Songs. Zur Mondfinsternis Ende Juli hatten sie das passende Stück parat: das dunkel-glühende "Sukajan". Werden wir ebenso hören wie ihre erste Vollmond-Musik "Sharks", die Ende Juno "aufging" - bzw. auf Soundcloud (und bei den Streaming-Diensten) aufploppte: schwelgerischer Synthie-Pop, eine Entdeckung! Ihr Live-Debüt spielen Ooi am 6. September im Münchner Feierwerk - die Einladung zum Zündfunk-Interview ist schon ausgesprochen.Neu ist auch die Britin Tirzah: ihr Sound ist ein Mix aus Neo-Soul, Downbeat und R'n'B - ihre ersten Songs veröffentlichte sie auf dem Label von Hot Chip. Ihr Debüt "Devotion" klingt sehr nach 2018, entstand mit ihrer Jugendfreundin, der Musiker Micachu, und mit Rapper Kwes.Keine Einführung braucht Electronic-Wizard Aphex Twin: mit "T69" hat der Brite gerade einen seiner typischen, verschwurbelten Tracks veröffentlicht - als Vorab-Stück zur kommenden Maxi, der Collapse EP, die am 14. September kommt.Ausserdem hören wir The Beta Band (ihre The Three E.P.'s von 1998 werden zum 20-Jährigen wiederveröffentlicht), Eden Ahbez (seine LP Eden's Island von 1960 kommt neu auf Vinyl), Channel Tres, Jenny Hval, Michael Nau und Pariah.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 14.8.1901 - Frankenpower: Gustav Weißkopf und der wirklich erste Motorflug


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Harald Genzmer: Konzert (Dale Kavanagh, Thomas Kirchhoff, Gitarre; Residenzquintett München; Amati-Ensemble: Attila Balogh); Wilhelm Killmayer: "Hölderlin-Lieder", 3. Zyklus (Christoph Prégardien, Tenor; Siegfried Mauser, Klavier); Günter Bialas: "Concerto lirico" (Tzimon Barto, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Christoph Eschenbach); Karl Amadeus Hartmann: Symphonie Nr. 3 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Ferdinand Leitner)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Alla Pavlova: Symphonie Nr. 5 fis-moll/d-moll (Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks: Vladimir Ziva); Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll, op. 25 (Ian Brown, Klavier; The Nash Ensemble); Niccolò Paganini: "Balletto campestre" (Salvatore Accardo, Violine; The Chamber Orchestra of Europe: Franco Tamponi)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Ignaz Beck: Symphonie B-Dur, op. 4, Nr. 2 (La Stagione Frankfurt: Michael Schneider); Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541 (Andrea Marcon, Orgel); Nino Rota: "Il Gattopardo", Suite (Filarmonica della Scala: Riccardo Muti)


04.58 Uhr

 

 

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