Jetzt läuft auf Bayern 2:

Eins zu Eins. Der Talk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin am Morgen Gespräch mit Clemens Prokop, Präsident des Leichtathletik-Verbandes, zur WM-Bilanz Gespräch mit Gero Beckmann, Lebensmittel-Hygieniker, zum Fipronil-Skandal Gespräch mit Fabian Kretschmer, Journalist in Südkorea, zur Krise in Nordkorea Gespräch mit Christian Wagner, Stiftung Wissenschaft und Politik, zu 70 Jahren Unabhängigkeit Pakistans Gespräch mit Joachim Herrmann, CSU-Spitzenkandidat und bayerischer Innenminister "Nachgefragt" - wie komfortabel und sicher ist der neue Reisepass wirklich? Kommentar von Felix Lincke, ARD-Studio Frankfurt: Abwrackprämien als Konjunktur-Programm für Autobauer Sommerserie "Krabbeln": Insektenvielfalt in Bayern Die Presse mit Felix Lincke Gedanken zum Tag von Helmut Zöpfl Ende der Welt von Georg Bayerle 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Christoph Leibold


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Ritter zwischen Alltag und Epos Die Ritter - Gezähmte Gewalt Autor: Klaus Uhrig / Regie: Martin Trauner Ritter sein, das bedeutet: Ein Ehrenmann sein. Einer, der alle Unbewaffneten schützt - Witwen, Waisen, Priester. Ritter sein, das bedeutet aber auch: Kämpfen, Töten, Erobern. Ein Ritter ist ein Elitekrieger, der mit Rüstung, Pferd und Lanze ganze Heerscharen an schlechter ausgestatteten Kämpfern aufwiegen kann. Ein Meister im Handwerk des Krieges. Ein Widerspruch ist das nicht. Es ist vielmehr die Konsequenz aus der Entstehungsgeschichte des Rittertums. Denn es waren nicht etwa die mittelalterlichen Reiterkämpfer selbst, die sich dem Ehrenkodex des Rittertums unterwarfen. Diese Bewegung ging von der Kirche aus. Entsetzt von der Brutalität der damaligen Kämpfer ersann der Klerus eine Reihe von Regeln, die die ausufernde Gewalt zumindest ein wenig eindämmen sollten. Es war die Geburtsstunde eines Standes, der sehr mehr sein sollte, als nur eine Krieger-Elite: Einer der Stützpfeiler der abendländischen Zivilisation. Wolfram von Eschenbach - Parzival Autorin: Christine Pitzke / Regie: Martin Trauner Ein "Bühnenweihfestspiel" hat Wagner sein letztes vollendetes Musikdrama untertitelt. Der Tempel dafür: Bayreuth, für dessen Akustik das Werk komponiert wurde. Weihevolle Musik, eine Reliquienenthüllung, eine Eucharistie und eine Taufe auf offener Bühne. Und eine Menge bizarrer Gestalten: "Ein von eigener Hand entmannter Zauberer; ein desperates Doppelwesen aus Verderberin und büßender Magdalena mit kataplektischen Übergangszuständen zwischen den beiden Existenzformen; ein liebesiecher Oberpriester, der auf die Erlösung durch einen keuschen Knaben harrt; dieser reine Tor und Erlöserknabe selbst (...) in seiner Art ebenfalls ein Fall von entlegener Sonderbarkeit", bemerkte Thomas Mann. Mit "Parsifal" stiftet Wagner nicht nur eine Kunstreligion, entwirft mit Kundry nicht nur eine der faszinierendsten Frauenfiguren der Operngeschichte, sondern komponiert auch eine Musik höchster Intensität. "Einmalig, edel, ungeahnt", empfand sie Claude Debussy, das "Größte" nannte es Gustav Mahler und Friedrich Nietzsche fragte: "Hat Wagner je etwas besser gemacht?" Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sommernotizbuch

"Volontäre machen Radio" Astro-Astrid: Das Horoskop der Woche Blattgold schlagen - Ein Selbstversuch Serie "Der Musik Sherlock" Versteckte Botschaften in Sommerhits entlarvt Rasende Rasenmäher - Erste Meisterschaft im Aufsitzrasenmäher-Fahren im Allgäu Einfach treiben lassen - Schlauchbootinterview mit Alexander Shelley, britischer Dirigent und Cellist Nah dran: Zu oft unentdeckt - die Schilddrüsenentzündung Hashimoto Von Julia Smilga Post it: Der Netztalk Der Märchen-Reality-Check: Dornröschen Unter freiem Himmel - Slacklining Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Nah dran: Zu oft unentdeckt - die Schilddrüsenentzündung Hashimoto Müdigkeit, Gewichtzunahme, Frieren, Konzentrationsschwierigkeit und Depressionen - das sind nur einige der Symptome, die auf Hashimoto hindeuten. Entdeckt wurde die Krankheit 1912 von dem japanischen Arzt HakaruHashimoto. Bei der Krankheit handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Geschätzt acht Millionen Deutsche sind von Hashimoto betroffen. Bislang ist die Krankheit nicht heilbar. Sie kann aber mit Medikamenten behandelt und in Schach gehalten werden. Das Problem ist allerdings: Oft wird Hashimoto nicht entdeckt. Viele Patienten haben einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die Ärzte den Grund ihrer zahlreichen Beschwerden finden. In der Sendung kommen einige Betroffen zu Wort, die eine wahre Odyssee hinter sich haben: Bei Natascha zum Beispiel dauerte es drei Jahre, bis die Diagnose stand. Gabrieles Sohn Robert wurde lange erfolglos mit Ritalin gegen seine Aufmerksamkeitsdefizite behandelt, dabei war die Ursache Hashimoto. Warum ist die Krankheit für die Ärzte oft schwer greifbar? Und welche Hormone sollen für die Diagnose bestimmt werden? Julia Smilga besucht für das Notizbuch-Nah dran auf Bayern 2 Patienten mit der Erkrankung Hashimoto Thyreoiditis. (Wiederholung vom 27.06.2016)


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Mittag Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Karoo, Kap-Halbinsel und Johannesburg Die radioReisen machen ein Roadtrip durch Südafrikas trockene Mitte und treffen dabei schräge Typen. Wir besuchen die frechen Paviane auf der Kap-Halbinsel. Und wir besuchen Südafrikas berühmtestes Hochhaus in Johannesburg.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Vom schweren Leben Bettelei - Aus der Geschichte einer Lebensform Autorin: Renate Währisch / Regie: Sabine Kienhöfer Das Betteln ist seit jeher überwiegend ein städtisches Phänomen - oft ausgelöst durch Krankheit, Alter oder den Wunsch, die armselige ländliche Heimat hinter sich zu lassen, um in der Stadt bessere Lebensbedingungen zu finden. Und gebettelt wurde schon immer - doch im Spätmittelalter müssen sich Scharen von Bettlern um die ersten Rathäuser herumgedrückt haben, angereichert durch die wachsende Zahl von klerikalen Bettelmönchen, deren Orden sich in dieser Zeit etablierten. 1350 war die Zahl der Städte in Deutschland von wenigen hundert auf 3.000 angewachsen. Doch die Arbeitsmöglichkeiten in der Stadt waren begrenzt: Die Zünfte und die Bruderschaften schlossen zugewanderte Arbeitswillige in der Regel vom Arbeitsmarkt aus. Junge Frauen, die es in der Stadt zu einer Stelle als Dienstmagd gebracht hatten, wurden bei einer sich ankündigenden Schwangerschaft in der Regel unbarmherzig entlassen. Kirchliche Organisation nahmen sich erstmals der Mittellosen an. Doch schon damals war es nicht jedermanns Sache, sich den Regeln christlicher Mildtätigkeit zu unterwerfen. Der Floh -Quälgeist und treuer Gefährte Autorin: Christiane Neukirch / Regie: Irene Schuck Einen Sack Flöhe hüten: Das muss heute keiner mehr, außer dem Flohzirkusdirektor auf dem Oktoberfest. Heute hat kaum jemand mehr Floherfahrung. Zum Glück, denn die Gesellschaft des kleinen Blutsaugers ist unangenehm; seine Stiche jucken extrem; und er ist schwer zu jagen, zu töten erst recht. Doch unsere Freiheit währt noch nicht allzu lange: Seit es den Menschen gibt, ist ihm sein treuer, bissiger Begleiter nicht von der Seite gewichen. Trotz alledem hat der Floh bei seinem menschlichen Wirt schon immer eine wohlwollende Lobby gehabt. Wohl über kaum einen anderen Plagegeist wurde so viel gewitzte Literatur verfasst. Auch Goethe - wie könnte es anders sein - hat ihm Zeit und Zeilen gewidmet. Flohforscher rücken dem kleinen flügellosen Springinsfeld ebenso auf den Panzer wie Dichter, Maler und Karikaturisten. Die wahren Flohexperten aber sind seit jeher die Frauen. Warum das so ist und welch bewegte Geschichte Mensch und Floh miteinander verbindet, davon wird die Rede sein in der radioWissen-Sendung. Modertion: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Peter Prange, Schriftsteller Peter Pranges Leidenschaft sind Geschichten mit Geschichte. Seine Bestseller "Das Bernstein-Amulett" und "Die Philosophin" zeigen, dass sich diese nicht auf unter 500 Seiten niederschreiben lassen. Sein aktueller Roman "Unsere wunderbaren Jahre" umfasst sogar fast 1000 Seiten. Wir wiederholen das Gespräch mit Peter Prange aus dem Mai 2017 im Bayern 2-Sommerradio. Von der Muse geknutscht Sein jüngstes Buch spannt einen Bogen vom ersten bis zum letzten Tag der D-Mark, 60 Jahre Nachkriegsgeschichte ab 1948. Insgesamt möchte er ein ganzes Jahrtausend literarisch aufarbeiten. Dabei wehrt sich Peter Prange erst einmal dagegen, Schriftsteller zu werden. Der studierte Philosoph und Romanist arbeitet zunächst als Unternehmensberater ("da kam ich mir immer vor wie Felix Krull") und Übersetzer. Sein Verleger bekniet ihn, endlich auch selbst unter die Autoren zu gehen - ohne Erfolg. Bis zum 19. August 1989. "Um 21.45 Uhr bin ich zum Schriftsteller geworden", erinnert sich Prange genau. Als er im "Heute Journal" den Mauerfall sieht, küsst ihn die Muse - oder knutscht ihn vielmehr, wie er schmunzelnd korrigiert. Sein neuer Roman spielt in seiner Heimatstadt Altena im Sauerland. Seine Geschichten speisen sich oft aus eigenen Erfahrungen. Vom Bettengeschäft seiner Eltern bis zum "staatlich geprüften Erotologen", als der er sich selbst nach seiner Dissertation über die sexuelle Revolution im 18. Jahrhundert beschreibt, ist es aber noch ein weiter Weg. Ein Pferd zum Studium In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius verriet Peter Prange, warum ihm sein Vater ein Pferd zum Studium geschenkt hat und wie er seine türkische Frau in einer WG kennengelernt hat. "Sie hat leider kein Talent zur Bewunderung", sagt er. Bei seinen Auflagen kann er das aber sicher verschmerzen.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Abend Sommerserie "Krabbeln": Insektenvielfalt in Bayern Feiertag auf der Kippe? Mariä Himmelfahrt ist nur in überwiegend katholischen Gegenden Feiertag Vor 70 Jahren wurde Pakistan unabhängig Wahlkampfauftritte von Angela Merkel 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit dem Pullup Orchestra, David Bowie, Benjamin Clementine und vielen mehr Moderation: Thomas Mehringer


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

radioMikro Ruhestörung Shalala und hey ja - Singen ohne Worte Von und mit Silke Schmidt-Thrö Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Der Zufall entscheidet: Über die Vorzüge des "Randomized Living" Der Zufall entscheidet: Über die Vorzüge des "Randomized Living" / Können Maschinen kreativ sein? Interview mit dem Technikphilosophen Mads Pankow Mit Tobias Ruhland und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

DAB+ Bayern 2 Süd: ARD Radiofestival 2017 15. Juli bis 9. September, 20.00-00.00 Uhr www.ardradiofestival.de


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Carl Amery: Das Penthouse-Protokoll Das Penthouse-Protokoll Von Carl Amery Mit Martin Schwab, Lukas Ammann, Helmut Krauss, Michael Theodor, Thomas Lang, Luitgard Im und anderen Komposition: Matthias Thurow Regie: Norbert Schaeffer WDR/BR/HR 1987 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Drei Wochen nach dem Sprung eines Herrn Fünflinger von der Dachterrasse des "Drei-Riesen-Turms" wird in der Nähe ein unbeschädigter Miniatur-Kassettenrekorder gefunden. Das Gerät muss dem Springer auf dem Weg zum Erdgeschoß aus der Tasche gefallen sein. Dieses "Penthouse-Protokoll", wie es jetzt genannt wird, gibt den Verlauf einer Sitzung wieder, die dem Sprung vorausging. Der "Drei-Riesen-Turm" ist das Bürohochhaus dreier großer Pharmachemie-Konzerne, und es handelte sich um eine Sitzung der von diesen drei Riesen gesponserten Stiftung Pro Homine, die das Projekt EOS auf der Agenda hat. Worum es bei EOS geht und warum es zum Sprung des Herrn Fünflinger kam, das erklärt jetzt anhand der Kassette ein Rundfunk-Moderator dem geneigten Hörer im Plauderton. Satirisch grotesk attackiert Carl Amery in seinem Science-Fiction-Hörspiel Menschenverachtung und Profitgier, die im Gewand wissenschaftlicher Theorien auch vor Eingriffen in die Psyche des Einzelnen nicht haltmachen. Carl Amery (1922-2005), Autor. Romane, Essays, Fernseh- und Hörspiele. Mitglied der Gruppe 47, Gründungsmitglied der Partei Die Grünen 1980. Seit 2007 Vergabe des Carl-Amery-Literaturpreises. Hörspiele u.a. "Finale Rettung Michigan" (WDR/BR 1982), "Schirmspringer" (BR/WDR 1984).


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Wie wir im Alter leben wollen 1928 wurde in München das erste Altersheim eröffnet: Schlichte, aber bequeme Wohnmöglichkeiten für alte Menschen mit genügend Privatsphäre einerseits und Gemeinschaftsräumen andererseits. Gründerin Luise Kiesselbach gelang mit ihrem "Hotel der Erfüllung" eine kleine Sensation: Sie schuf eine völlig neue Form des Wohnens im Alter. Theo.Logik-Autorin Antje Dechert stellt die Frauenrechtlerin und Sozialpolitikerin Luise Kiesselbach vor. Das Altwerden im Seniorenheim - damals Sensation - ist heute eher (Pflege-)Skandal, wird zudem oft mit einem "Abschieben" oder "Loswerden" älterer Menschen gleichgesetzt. Deswegen gibt es immer mehr sogenannte alternative Wohnprojekte. Wenn der Opa als ehemaliger Gärtner den Gemeinschaftsgarten in Schuss hält und die jüngeren Familienmitglieder im Haus sich mit um die pflegebedürftige Oma kümmern, dann nennt man das "Share-Economy" - Teilen und Helfen in einem Mehrgenerationenhaus. Reporter Markus Kaiser hat dieses und andere alternative Wohnprojekte für Theo.Logik besucht. Und: Was bedeutet Alt sein in anderen Kulturen? Theo.Logik hat bei ARD-Korrespondenten in Afrika, Asien und den USA nachgefragt. Außerdem: Geht ein Pfarrer in Ruhestand, soll er sein gewohntes Umfeld verlassen und in eine andere Gemeinde ziehen. So wünschen es zumindest katholische und evangelische Kirche. Wie gehen die Pfarrer mit dieser "Entwurzelung" um und macht sie Sinn? In unserer Sommerserie geht es diesmal nach Weßling im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Die hundertjährige Orgel in der Kirche St. Georg stand ursprünglich in der Augsburger Synagoge.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Peter Prange, Schriftsteller Peter Pranges Leidenschaft sind Geschichten mit Geschichte. Seine Bestseller "Das Bernstein-Amulett" und "Die Philosophin" zeigen, dass sich diese nicht auf unter 500 Seiten niederschreiben lassen. Sein aktueller Roman "Unsere wunderbaren Jahre" umfasst sogar fast 1000 Seiten. Wir wiederholen das Gespräch mit Peter Prange aus dem Mai 2017 im Bayern 2-Sommerradio. Von der Muse geknutscht Sein jüngstes Buch spannt einen Bogen vom ersten bis zum letzten Tag der D-Mark, 60 Jahre Nachkriegsgeschichte ab 1948. Insgesamt möchte er ein ganzes Jahrtausend literarisch aufarbeiten. Dabei wehrt sich Peter Prange erst einmal dagegen, Schriftsteller zu werden. Der studierte Philosoph und Romanist arbeitet zunächst als Unternehmensberater ("da kam ich mir immer vor wie Felix Krull") und Übersetzer. Sein Verleger bekniet ihn, endlich auch selbst unter die Autoren zu gehen - ohne Erfolg. Bis zum 19. August 1989. "Um 21.45 Uhr bin ich zum Schriftsteller geworden", erinnert sich Prange genau. Als er im "Heute Journal" den Mauerfall sieht, küsst ihn die Muse - oder knutscht ihn vielmehr, wie er schmunzelnd korrigiert. Sein neuer Roman spielt in seiner Heimatstadt Altena im Sauerland. Seine Geschichten speisen sich oft aus eigenen Erfahrungen. Vom Bettengeschäft seiner Eltern bis zum "staatlich geprüften Erotologen", als der er sich selbst nach seiner Dissertation über die sexuelle Revolution im 18. Jahrhundert beschreibt, ist es aber noch ein weiter Weg. Ein Pferd zum Studium In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius verriet Peter Prange, warum ihm sein Vater ein Pferd zum Studium geschenkt hat und wie er seine türkische Frau in einer WG kennengelernt hat. "Sie hat leider kein Talent zur Bewunderung", sagt er. Bei seinen Auflagen kann er das aber sicher verschmerzen.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Four Tet, Martin Rev und Vic Mensa Four Tet zählt zu den prägenden Figuren der zeitgenössischen Clubmusik Englands. Tanzbarkeit erzielt er immer auch durch Offenheit für neue Sounds. Zur Zeit veröffentlicht er einzelne Tracks auf seinem Text Label in London - das neueste Stück "Planet", ist wieder sehr gelungen. Martin Rev wird heuer 70 - als eine Hälfte von Suicide hat er Pop-Geschichte geschrieben. Mit "Demolition 9" bringt er sein erstes Album nach dem Tod von Suicide-Sänger Alan Vega auf den Markt. Gelegenheit, im Solo-Material des New Yorkers zurückzuspulen: z. B. in Revs "Cheyenne"-Album aus den 90ern. Vic Mensa aus Chicago gehört inzwischen zu den namhaften Rappern der USA - auf seinem zweiten Album "The Autobiography" verarbeitet er mit "Didn't I Say (Say I Didn't)" ein nahezu vergessenes Soul-Lied: Vic sampelt "Didn't I" von Darondo aus dem Jahr 1972. Außerdem dabei in der Blue Monday-Ausgabe: Burkini Beach, Barney Wilen, Cage The Elephant, COH (der Russe covert Donna Summers - "I Feel Love" und nennt es "I Feel Summer"), The Space Lady (covert Elvis, der seinen 40. Todestag am 16.8. hat), My Favourite Things, Ross From Friends, St. Vincent und Grizzly Bear - die Artisten der Woche im Nachtmix.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Viera Janárceková: "Dreifenster-Duo" (Bianca Breitfeld, Violoncello; Stefanie Schumacher, Akkordeon); Konstantia Gourzi: "for four", op. 59 (Slava Cernavca, Klarinette; Miltiades Papastamou, Violine; Sven Kacirek, Marimba; Konstantia Gourzi, Klavier); Helga Pogatschar: "Underground surround" (Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun, Zither); Dorothee Eberhardt: "Xenon Phi" (Münchner Flötentrio); Isabel Mundry: "Liaison" (Sofija Molchanova, Klarinette; Georgios Panagiotidis, Violine; Anna Khubashvili, Violoncello; Minas Koutsambasopoulos, Klavier); Gloria Coates: Streichquartett Nr. 5 (Modern String Quartet)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Michael William Balfe: "The Bohemian Girl", Ouvertüre (National Symphony Orchestra of Ireland: Richard Bonynge); Hamilton Harty: "A John Field Suite" (Edmonton Symphony Orchestra: Uri Mayer); John Field: Klavierkonzert Nr. 2 As-Dur (Míceál O'Rourke, Klavier; London Mozart Players: Matthias Bamert); Charles Villiers Stanford: Klavierquartett F-Dur, op. 15 (David Adams, Viola; Gould Piano Trio); Leroy Anderson: "Irish Suite" (Cynthia Fleming, Violine; BBC Concert Orchestra: Leonard Slatkin)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 2 C-Dur (Andrew Wan, Violine; Orchestre symphonique de Montréal: Kent Nagano); Claude Debussy: Trois Nocturnes (Women of the Royal Scottish National Orchestra Chorus; Royal Scottish National Orchestra: Stéphane Denève)


04.58 Uhr

 

 

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