Jetzt läuft auf Bayern 2:

Nachrichten, Wetter

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin am Morgen Gespräch mit Hubertus Heil, SPD Generalsekretär: Nach der Landtagswahl in Niedersachsen Gespräch mit Studio Wien: Österreich nach der Nationalratswahl Kommentar von Susanne Betz, BR-Redaktion Politik: Nach der Niedersachsen-Wahl Österreich hat gewählt Österreich hat gewählt - Portrait von Sebastian Kurz Österreich hat gewählt - Portrait von Heinz Christian Strache Wie der Export von deutschen Agrar-Produkten den Markt in Afrika zerstört - Beispiel Milchpulver "Nachgefragt": Sechs Monate nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei Mit Google Zukunftswerkstatt ins digitale Zeitalter? Die Presse mit Ralf Borchard Gedanken zum Tag von Reinhard Schultz Das Ende der Welt von Johannes Marchl 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Verbrechen früher Geschichte der Kriminaltechnik - Verbrecher hinterlassen Spuren Autor: Markus Mähner / Regie: Mit der Abschaffung der Folter im 18.Jahrhundert stand die Kriminalistik vor einem Problem: Das Geständnis als "Krone der Beweise"" verlor sein Gewicht. Neue Beweisführungen mussten her. Und die kamen schon bald aus den Reihen der Wissenschaft. Photographie, Toxikologie, Ballistik, Medizin oder Daktyloskopie sind nur einige Bereiche, die das Bekämpfen und die Verfolgung von Verbrechern bis heute erleichtern. Berühmte Kriminalfälle aus der Geschichte zeigen, welche wissenschaftliche Errungenschaften den Weg in die moderne Kriminaltechnik ebneten und welche Theorien und Praktiken schon bald in einer Sackgasse endeten. Denn jede Kriminaltechnik ist auch immer ein Abbild des Zeitalters, in dem sie entstanden ist. So haben sich zum Beispiel genetische Theorien, wonach man den "geborenen Verbrecher" einfach an seinem Aussehen erkennen könnte, als Unsinn erwiesen. Hamelns verschwundene Kinder - Der Zauber des Rattenfängers Autor: Johannes Munzinger / Regie: Auf der ganzen Welt wird die Sage vom Rattenfänger von Hameln erzählt. Von Amerika bis China ist sie Schullektüre, diese Geschichte über Schuld und Sühne; über ein Opfer, dass zum Täter wird und Betrüger, die um ihr höchstes Gut betrogen werden. Dass die Sage einen wahren Kern hat, ist unbestritten. Doch was geschah wirklich in Hameln? Die historische Spurensuche führt zurück in das Jahr 1284, als etwas Schreckliches in der niedersächsischen Stadt geschehen sein muss, schrecklich genug, um sich in das kollektive Gedächtnis der Bürger einzubrennen. 130 Kinder verschwanden damals spurlos, als sie einem geheimnisvollen Fremden aus der Stadt folgten. Noch heute, fast 750 Jahre nach dem Verschwindenden der Hamelner Kinder, ist die Stadt wie verzaubert vom Rattenfänger, kein Ort in Deutschland identifiziert sich so sehr mit einer Sagengestalt. Aus dem Trauma wurde Sage und aus dem Fremden das schillerndste Wahrzeichen Hamelns. Redaktion:Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Korruption und ihre Bekämpfung Wundermittel Vitamin C oder gelungener Marketing-Coup? Ein Klimaschutzmanager für vier Gemeinden Der gemeinsame Klimaschutzmanager - Vorbild für andere Gemeinden? Gespräch mit Martin Sambale Opfergeschichten recherchieren: Das Projekt "Erinnerung braucht Empathie" des Münchner Stadtarchivs Nah dran: Den Sumpf trockenlegen - aber wie? Korruption und ihre Bekämpfung Von Rainer Ulbrich Wochenserie: Vom Suchen und Finden: Berufe, die Orientierung schaffen Moderation: Mathias Knappe 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Nah dran: Den Sumpf trockenlegen - aber wie? Korruption und ihre Bekämpfung Im November 2006 war die Siemens- Affäre ins Rollen gekommen, als Staatsanwaltschaft und Polizei in einer Großrazzia Firmenbüros und Wohnungen durchsuchten, um Korruptionshinweisen nachzugehen. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass bei Auslandsgeschäften über 1,3 Milliarden Euro in schwarze Kassen geflossen waren. Immer wieder waren deutsche Unternehmen in Korruptionsskandale verstrickt. Daimler bekannte sich vor der US- Justiz schuldig, in mindestens 22 Ländern Regierungsbeamte bestochen zu haben, um an lukrative Aufträge zu kommen. MAN- Verkäufer versuchten mit Schmiergeldzahlungen, den Absatz von Bussen und Lkws zu erhöhen. Auch in den öffentlichen Verwaltungen gab es spektakuläre Korruptionsfälle. So sorgte beispielsweise in München das sogenannte "Küchenkartell" für Schlagzeilen. Zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die für die Küchenausstattung in Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern zuständig waren, wurden wegen Untreue und Bestechlichkeit zu hohen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten bei der Auftragsvergabe bestimmte Firmen bevorzugt, von denen sie Schmiergelder bekamen. Wie lässt sich Bestechung verhindern? Welche Möglichkeiten gibt es, Vergabeverfahren "wasserdicht" zu machen, wenn es um lukrative Aufträge geht? Die meisten großen Unternehmen, aber auch viele öffentliche Verwaltungen haben inzwischen Antikorruptionsbeauftragte. Was können sie bewirken? Das NOTIZBUCH hat in Firmen und Verwaltungen nachgefragt, wie sie versuchen, Korruption zu bekämpfen.


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Mittag Gespräch mit Ralf Borchard, BR-Österreich-Experte, zum Ausgang der Wahl Der Wahlausgang in Österreich Nach der CSU-Vorstandssitzung Die FPÖ und ihre Vergangenheit - haben sich die Rechtspopulisten geändert? Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Hotel-Geschichten Wir übernachten in indischen Palästen bei den Nachfahren der Maharadschas. Wir steigen in dem Hotel im Sudan ab, das Leni Riefenstahl das Leben rettete. Und wir erleben wie das einzige Boutique-Hotel des Kosovo zur Völkerverständigung beiträgt.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Geschichte der Hygiene Unterwäsche - Hautnahes im Wandel der Zeit Autorin: Ulrike Beck / Regie: Susi Weichselbaumer Die Geschichte der Unterwäsche beginnt mit einem Leinen-Schurz. Im alten Ägypten diente er als Funktionskleidung für die Arbeiter. Nur den Pharaonen und Privilegierten war es erlaubt, ein zweites, reich verziertes Tuch darüberzu tragen. Damit wurde der Schurz darunter zum ersten Mal zur Unterwäsche und im Dresscode der Reichen zum Luxusartikel, den sich über die folgenden Jahrtausende nur Adel und Wohlhabende leisten konnten. Erst mit der Einführung der Baumwolle als Massenware im 19.Jahrhundert setzt es sich durch, dass jeder Mann und jede Frau eine Unterhose trägt. Bis dahin hält sich die mittelalterliche Sitte, lediglich ein langes Hemd zu tragen. In der männerdominierten Gesellschaft galt es bis Ende des 19.Jahrhunderts sogar als verpönt, wenn Frauen ihre Scham verhüllten. Während die Männer der wohlhabenderen Schichten vereinzelt Beinkleider tragen, sind die Damen fest in ihr Korsett geschnürt und unter den Röcken nackt. Erst mit der Erfindung der Baumwoll-Trikotage ändert sich das. Die neue Unterwäsche findet reißenden Absatz und wird zum Alltagsartikel. Während die Herren die Wahl haben zwischen Feinrippslip und Boxershorts, entwickelt sich die Damenunterwäsche zum Sinnbild für Erotik. Egal, ob luxuriöse Dessous, essbare Fun-Wäsche oder atmungsaktive Funktionskleidung: Die Unterwäsche hat sich etabliert. Kulturgeschichte der Toilette - Von der Latrine zum Washlet Autor und Regie: Martin Trauner Latrine, Locus, Abort oder Donnerbalken. Allein schon die Namen für die Bedürfnisanstalten verheißen nichts gutes. Und Jahrhunderte lang funktionierte die Notdurftentsorgung ja nach einem einfachen Prinzip: Ab ins Töpfchen und raus damit auf die Straße. So in etwa. - Zwar gab es schon in der Antike Vorläufer der etwas moderneren Toilettenanlagen, doch die waren den wohlhabenden Bedürftigen vorbehalten. Erst Ende des 16. Jahrhunderts erfand ein englischer Dichter ein Wasserklosett; freilich mussten noch einmal 200 Jahre vergehen, bis der Schotte Alexander Cumming sein "Wasserklosett mit Auslaufventilspülung und Geruchsverschluss" patentieren ließ. Und trotzdem: Auf die heute geläufigen, mit Wasser spülenden Toiletten musste ein Großteil der Bedürftigen noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts warten. Doch auch die könnten bald ein Auslaufmodell werden. - Denn weil Wasser ein kostbares und knappes Gut geworden ist, gibt es nun wasserlose Toiletten mit Aktivkohle-Filter. Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Joachim Gerhard, Unternehmer Joachim Gerhard erlebte als Vater einen Albtraum: Seine beiden Söhne radikalisierten sich im Stillen und zogen nach Syrien, um für den IS zu kämpfen. Bis heute versucht er, seine Söhne aus dem Kriegsgebiet zu befreien und wird dabei immer wieder widersprüchlichen Meldungen über deren Tod und Geiselnahme ausgesetzt. Syrien statt Kassel Niemals hätte sich der gelernte Schlosser Joachim Gerhard vorstellen können, dass er irgendwann aus seinem beschaulichen Leben als Immobilien-Dienstleister in Kassel herausgerissen wird und sich stattdessen im türkisch-syrischen Grenzgebiet wiederfindet. Oder dass er sich im Geheimen mit jordanischen Geheimdienstmitarbeitern in einem deutschen Hotelzimmer trifft. Auf einmal sieht sich der 54-jährige Hesse, der in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen ist, mit einer Welt, einem Leben konfrontiert, dass er nicht mal seinem ärgsten Feind wünschen würde. Eigentlich sollte sein Leben anders verlaufen: Joachim Gerhard erlebt eine zufriedene Kindheit, hat ein gutes Verhältnis zu seinen Geschwistern und macht eine Schlosserlehre. Dann lernt er seine Frau kennen, gründet nacheinander eine Spargelzucht und einen Gastronomie-Dienstleistungsbetrieb, sie bekommen zwei Wunschkinder, und selbst nach der Trennung gelingt es ihm, mit seiner Ex-Partnerin befreundet und verheiratet zu bleiben. Seine Söhne leben später bei ihm in Kassel, bevor beide mit 16 und 20 nach Berlin ziehen. Der Horror beginnt am 2. November 2014 mit einem Anruf seiner Frau. Sie habe einen Abschiedsbrief gefunden, sagt sie. An dem Tag verschwinden seine Söhne, fahren mit seinem Firmenwagen angeblich nach Wien, um Freunde zu besuchen. Tatsächlich ziehen sie in den "Heiligen Krieg" des IS. Doch eigentlich beginnt alles viel früher. Vielleicht damals, als die Söhne aus ihrer wilden Studenten-WG in Berlin plötzlich wieder nach Kassel ziehen, ihre Ausbildungen abbrechen, ihre Lebensziele ändern und plötzlich bei ihm in seiner kleinen Firma arbeiten wollen. Sie konvertieren, beten fünf Mal täglich, ziehen sich anders an. Doch da ist es vermutlich schon zu spät. Die Hoffnung stirbt zuletzt In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Joachim Gerhard mit Stephanie Heinzeller darüber, wie er sich an die Hoffnung klammert, seine Söhne lebendig wiederzusehen. Er erzählt von der unerschütterlichen Liebe zu den Kindern und darüber, was er als Vater durchmacht, nachdem sich seine Söhne radikalisiert haben.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Frank Magazin am Abend Gespräch mit Matthias Micus, Politikwissenschaftler Göttingen: Wahl in Niedersachsen - Konsequenzen für Jamaika Wahl in Österreich Kommentar von Andrea Beer, ARD-Studio Wien: Österreich hat gewählt Festakt 650 Jahre Fugger im Augsburger Rathaus mit Ministerpräsident Horst Seehofer 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Maunzen und Gurren - Besuch beim Tierstimmenimitator Von Mischa Drautz Schöner vorlesen Von Geli Schmaus radioMikro reingehört: "Penelop und der funkenrote Zauber" von Valija Zinck Vorgestellt von Annabelle Zametzer Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Von Fake, Fiction und Freedom: So war der Zündfunk-Netzkongress Von Fake, Fiction und Freedom: So war der Zündfunk-Netzkongress / Album der Woche: St. Vincent's Masseduction / Neo-Blues: Cold Specks zu Gast im Zündfunk-Studio / Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Michael Farin: Nr. 989, Aichach. Vera Brühne Mitschnitte(2/3) Vera Brühne wurde, fast ohne ihr Zutun, zur Projektionsfläche, auf der sich vieles spiegelte, was die Gesellschaft der 1960er Jahre an Träumen und Wünschen, an Begehren und Nöten in sich trug. Und schon bald ging es gar nicht mehr um ihre Person: Vera B. wurde schnell zu einer anderen, frigid und Sexbombe zugleich, habgierig und grande dame - ein Katalysator. Solche Bilder wecken Sehnsüchte. Der Traum vom Spanienurlaub im eigenen Anwesen, die Verführungen der Halbwelt, das Leben in Luxus und Glamour. Aber es gibt da auch noch die andere Vera B.: die verzweifelte, die hysterische Angeklagte. Und manches Mal ist sie auch beides auf einmal: dann ist sie kalt, abweisend, herrisch. Der Mann an ihrer Seite geriet während des Prozesses zur Nebenfigur. Er wurde dargestellt als das hörige Faktotum einer habgierigen und kalten Frau. Das wird ihm nicht gerecht. Bei der Vernehmung kommt er jetzt auch einmal zu Wort: Vernehmung Ferbach am 23.10.1961. Auf der roten Papphülle steht: Magnetophontonband / BASF / Typ LGS für AEG Magnetophon KL 25 / 360 m / Geschwindigkeit 95 / Laufzeit 55 / Spur 1 / Badische Anilin & Soda-Fabrik Ludwigshafen am Rhein / innerhalb der Hülle liegt ein kleiner Zettel dabei - handschriftlich vom 27. April 1962. Darauf steht: "Tonband kann so abgespielt werden."


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Vom Loslassen und Neubeginnen Schluss, aus, basta - es reicht, ich fang was Neues an. Wer hat das nicht schon einmal gedacht? Zweifel, ob das eigene Leben so Sinn macht, wie es gerade läuft - die hat wohl jeder hier und da. Aber den Wunsch und auch den Mut, aus den gewohnten Bahnen auszubrechen und einen radikal anderen, neuen Lebensweg einzuschlagen, den haben nur wenige. Zeigen doch viele Studien und Umfragen, dass aktuell viele Menschen Angst vor Veränderung, ja sogar vor einem Traditionsverlust haben. Theo.Logik widmet sich in dieser Ausgabe dagegen Menschen, die es gewagt haben auszusteigen und dafür alles Gewohnte, einen bestimmten Lebensstil, geliebte Menschen oder Glaubenswelten hinter sich zu lassen


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Joachim Gerhard, Unternehmer Joachim Gerhard erlebte als Vater einen Albtraum: Seine beiden Söhne radikalisierten sich im Stillen und zogen nach Syrien, um für den IS zu kämpfen. Bis heute versucht er, seine Söhne aus dem Kriegsgebiet zu befreien und wird dabei immer wieder widersprüchlichen Meldungen über deren Tod und Geiselnahme ausgesetzt. Syrien statt Kassel Niemals hätte sich der gelernte Schlosser Joachim Gerhard vorstellen können, dass er irgendwann aus seinem beschaulichen Leben als Immobilien-Dienstleister in Kassel herausgerissen wird und sich stattdessen im türkisch-syrischen Grenzgebiet wiederfindet. Oder dass er sich im Geheimen mit jordanischen Geheimdienstmitarbeitern in einem deutschen Hotelzimmer trifft. Auf einmal sieht sich der 54-jährige Hesse, der in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen ist, mit einer Welt, einem Leben konfrontiert, dass er nicht mal seinem ärgsten Feind wünschen würde. Eigentlich sollte sein Leben anders verlaufen: Joachim Gerhard erlebt eine zufriedene Kindheit, hat ein gutes Verhältnis zu seinen Geschwistern und macht eine Schlosserlehre. Dann lernt er seine Frau kennen, gründet nacheinander eine Spargelzucht und einen Gastronomie-Dienstleistungsbetrieb, sie bekommen zwei Wunschkinder, und selbst nach der Trennung gelingt es ihm, mit seiner Ex-Partnerin befreundet und verheiratet zu bleiben. Seine Söhne leben später bei ihm in Kassel, bevor beide mit 16 und 20 nach Berlin ziehen. Der Horror beginnt am 2. November 2014 mit einem Anruf seiner Frau. Sie habe einen Abschiedsbrief gefunden, sagt sie. An dem Tag verschwinden seine Söhne, fahren mit seinem Firmenwagen angeblich nach Wien, um Freunde zu besuchen. Tatsächlich ziehen sie in den "Heiligen Krieg" des IS. Doch eigentlich beginnt alles viel früher. Vielleicht damals, als die Söhne aus ihrer wilden Studenten-WG in Berlin plötzlich wieder nach Kassel ziehen, ihre Ausbildungen abbrechen, ihre Lebensziele ändern und plötzlich bei ihm in seiner kleinen Firma arbeiten wollen. Sie konvertieren, beten fünf Mal täglich, ziehen sich anders an. Doch da ist es vermutlich schon zu spät. Die Hoffnung stirbt zuletzt In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Joachim Gerhard mit Stephanie Heinzeller darüber, wie er sich an die Hoffnung klammert, seine Söhne lebendig wiederzusehen. Er erzählt von der unerschütterlichen Liebe zu den Kindern und darüber, was er als Vater durchmacht, nachdem sich seine Söhne radikalisiert haben.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Sabine Gietzelt Die Tage der alten Musik Songs von Robert Plant, Timber Timbre und Courtney Marie Andrews Rock and Roll weigert sich - entgegen anderslautenden Gerüchten - abzutreten: Das liegt nicht nur an Veteranen wie Robert Plant, der gerade ein neues Solo-Album veröffentlicht hat, sondern auch an jüngeren Musikern, die in seine Fußstapfen treten, vor allem in Amerika. Ob es der melancholische Bluesrock von Timber Timbre ist oder die countryfizierten Songs von Courtney Marie Andrews - rebellische Traditionspflege ist in den USA nicht wegzudenken.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Markus Zahnhausen: "Kirschblüten-Caprice" (Aki Sunahara, Violine); Rodion Schtschedrin: Konzert Nr. 1 (Münchner Rundfunkorchester: Dmitry Sitkovetsky); Carl Mansker: Variationenen und Improvisationen über ein Thema von Mompou, op. 38 (Carl Mansker, Klavier); Gloria Coates: Symphonie Nr. 1 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Elgar Howarth); Paul Engel: Klaviertrio - "Calliopes descent from Olympus" (Alfons Kontarsky, Klavier; Christos Kanettis, Violine; Reinhard Latzko, Violoncello); Russell Smith: Konzert (Arnold Riedhammer, Schlagzeug; Münchner Philharmoniker: Dmitrij Kitajenko)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

George Onslow: Streichquartett g-Moll, op. 9, Nr. 1 (Mandelring Quartett); Benjamin Britten: Klavierkonzert, op. 13 (Barry Douglas, Klavier; Orchestre Philharmonique de Radio France: Marek Janowski); Gioacchino Rossini: "Messa di gloria" (Sumi Jo, Sopran; Ann Murray, Mezzosopran; Francisco Araiza, Raúl Gimenez, Tenor; Samuel Ramey, Bass; Chorus and Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Andreas Romberg: Streichquartett g-Moll, op. 1, Nr. 2 (Leipziger Streichquartett); Nino Rota: Klavierkonzert E-Dur - "Piccolo mondo antico" (Giorgia Tomassi, Klavier; Filarmonica della Scala: Riccardo Muti)


04.58 Uhr

 

 

Impressum