Jetzt läuft auf Bayern 2:

Bayern 2 am Sonntagvormittag

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Mattias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Gespräch mit ARD-WM-Team, zur Fußball-WM in Russland Gespräch mit Albrecht von Lucke, Politologe, zum Asylstreit und seinen Folgen Gespräch mit Philipp Köster, Chefredakteur Magazin 11 Freunde, zur WM Gespräch mit Dr. Tobias Rüther, Leiter der Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie München, zum gesellschaftlichen Umgang mit Süchten aller Art Wie denkt die CSU-Basis über die Asyloffensive der Parteispitze? Brenner-Nordzulauf: was bisher geschah Der perfekte Fußball-Rasen Wahlen in Kolumbien Einwanderung in die USA - eine Zukunft für die Dreamer? WHO erkennt Onlinespielsucht als Krankheit an Die Presse mit Eberhard Schellenberger Gedanken zum Tag von Franz Alt Ende der Welt von Gregor Hoppe: Dumme Ausreden 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Judith Heitkamp Vibrierender Wahnsinn: Anna Netrebko als "Lady Macbeth" an der Berliner Staatsoper Von Peter Jungblut Einstürzende Imperien: Die Bamberger Hegelwoche und der Untergang der EU Judith Heitkamp im Gespräch mit dem Althistoriker David Engels Preisgekrönter Rodeo-Film: Die junge chinesische Regisseurin Chloé Zhao und ihr Kinofilm "The Rider" Von Knut Cordsen Malerische Lektüre: Die Ausstellung "Bilder vom Lesen" im Franz-Marc-Museum in Kochel Von Anja Dürrmeier Musik: Buddy Guy, "The Blues Is Alive And Well" [VÖ: 15.6., Silvertone]


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Roter Kult und Massenmord Die Roten Khmer Genozid in Kambodscha Mao Zedong Kaiser, Dichter, Massenmörder Das Kalenderblatt 18.6.1821 "Der Freischütz" wird uraufgeführt Von Markus Vanhoefer Die Roten Khmer - Genozid in Kambodscha Autorin: Elsbeth Bräuer / Regie: Sabine Kienhöfer Das Regime der Roten Khmer in Kambodscha wurde weltweit berüchtigt für seine Massenmorde an der eigenen Bevölkerung. Es dauerte knapp vier Jahre von 1975 bis 1979, während der es die Menschen zu perfekten Sozialisten erziehen und eine Gesellschaft schaffen wollte, in der alle gleich sind, tatsächlich schufen sie ein Regime voll Gewalt und Paranoia. Nach unterschiedlichen Schätzungen fielen dem Experiment zwischen 750.000 und mehr als zwei Millionen Menschen zum Opfer. Der Großteil starb an Hunger, Erschöpfung oder Krankheiten. Das neue Kambodscha der Roten Khmer hieß "Demokratisches Kampuchea". Kontrolliert wurde es von einer Partei, die lange nicht zugab, überhaupt zu existieren: "Angkar" - die Organisation. Hinter Angkar stand Pol Pot, der "Bruder Nummer 1". Unter dieser Führung schafften die Roten Khmer Geld und Privateigentum kurzerhand ab, verbrannten "imperialistische Bücher" und sprengten die Nationalbank in die Luft: alles Symbole des Kapitalismus. Krankenhäuser, Schulen und Universitäten wurden als Brutstätten des Imperialismus geschlossen. Ein Krieg gegen Vietnam brachte das plötzliche Ende des Regimes. Die meisten Täter wurden nie zur Rechenschaft gezogen Mao Zedong - Kaiser, Dichter, Massenmörder Autor: Thomas Grasberger / Regie: Thomas Grasberger / Susi Weichselbaumer Kein anderer marxistischer Führer - nicht einmal Stalin - stand so sehr im Zentrum eines Personenkultes wie der "Himmelssohn" und "große Vorsitzende" Mao Zedong. Wer heute in die Volksrepublik China reist, kann überall noch das Konterfei jenes Mannes sehen, der zum Inbegriff Chinas in der Mitte des 20. Jahrhunderts geworden ist. Auch wenn es heute sogar im Land selbst kritische Stimmen gegen Mao und seine Politik gibt - ihm bleibt die zentrale Rolle, die er für die Identität der Chinesen einnimmt. Trotz millionenfacher Menschenopfer, trotz zahlreicher Exzesse in diversen politischen Kampagnen, trotz der katastrophalen Fehler bei der gewaltsamen Industrialisierung des Bauernlandes - Mao ist auch nach seinem Tod noch Kult! Selbst wenn dieser Kult eine andere Funktion hat als der Personenkult zu Maos Lebzeiten. Der Beitrag zeichnet Maos Lebensweg nach, beschreibt seine wichtigsten politischen Stationen und Kampagnen: zum Beispiel die "Hundert-Blumen-Bewegung" 1956/7, den "großen Sprung nach Vorn" (1958-61) und die "Kulturrevolution" (1966 folgende). Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Erbschleicher - wie Senioren abgezockt werden Notizbuch - Anrufsendung: Bewährungsprobe für die Liebe: Paare im Urlaub Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Paartherapeut Christoph Schubert Nah dran: Erbschleicher - wie Senioren abgezockt werden Von Mira Sophie Potten Wann soll man ein Erbe ausschlagen? Einwegbecher-Flut in Fußballstadien Wochenserie: Süße Früchtchen - "beeren"-stark: Die Erdbeere Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Moderation: Stephanie Heinzeller Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Mittag "Zur Person": US-Konsulin Jennifer Gavito Abschlußinterview US-Konsulin Jennifer Gavito


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Nach Überforderung und Führungsstreit bei der Nürnberger Tafel: Wie ist die aktuelle Situation? *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Spurensuche Spurensuche Südtirol, Italien, der Rest der Welt - Reisegeschichten und ihre Souvenirs Wir durchsuchen heute die Erinnerung: Nach Gemeinsamkeiten, beim ersten Urlaub mit den Eltern in Südtirol nach 25 Jahren, nach jüdischen Wurzeln in Rom und nach den schönsten Erlebnissen unserer radioReisen-Hörer. Zurück in die Vergangenheit Nach 25 Jahren wieder Urlaub mit den Eltern in Südtirol Von Felicia Englmann Roma ebraica Das jüdische Rom Von Andreas Pehl Ein Ausflug zu den radioReisen Mein schönstes Souvenir Diese Woche haben die radioReisen hohen Besuch: Die Hörer machen einen Ausflug in die Redaktion und schauen hinter die Kulissen. Für die BR-Aktion "Mitmischen!" haben sie ihre schönsten Reiseerlebnisse mitgebracht. Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Zurück in die Vergangenheit Nach 25 Jahren wieder Urlaub mit den Eltern in Südtirol Früher haben sie die Sonnencreme eingepackt, heute denkt unsere radioReisen-Autorin für ihre Eltern mit. Der erste gemeinsame Urlaub nach einer Ewigkeit: mit neuen Erlebnissen, einer Autopanne und einem Geständnis. Von Felicia Englmann Roma ebraica Das jüdische Rom Die echte römische Küche ist die jüdische: Diese Beobachtung kommt nicht von irgendwoher. Die Geschichten der Juden im Rom liegt Jahrtausende zurück und man kann sie an vielen Ecken nachempfinden. Ein Spaziergang durch die römische Vergangenheit und Gegenwart. Von Andreas Pehl Ein Ausflug zu den radioReisen Mein schönstes Souvenir Diese Woche haben die radioReisen hohen Besuch: Die Hörer machen einen Ausflug in die Redaktion und schauen hinter die Kulissen. Für die BR-Aktion "Mitmischen!" haben sie ihre schönsten Reiseerlebnisse mitgebracht.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Die erste bayerische Verfassung Bayerns Verfassung von 1818 König und Kontrolle Montgelas Wie Bayern zum modernen Staat wurde Das Kalenderblatt 18.6.1821 "Der Freischütz" wird uraufgeführt Von Markus Vanhoefer Bayerns Verfassung von 1818 - König und Kontrolle Autor: Michael Zametzer / Regie: Sabine Kienhöfer Was heute noch in der schweren, in blauem Samt gebundenen Urkunde steht, war für die damalige Zeit sehr fortschrittlich: Die Bayerische Verfassung von 1818 garantierte neben Bürgerrechten und Pressefreiheit auch eine Ständeversammlung, ein Art Parlament, in dessen beiden Kammern Adel und Bürgertum vertreten waren. Genaugenommen war die Verfassung für das Königreich Bayern von 1818 die zweite, denn es gab einen Vorläufer: Die Konstitution von 1808 - eine Reaktion auf Napoleons Absichten, den Staaten des Rheinbundes eine eigene Verfassung aufzuzwingen. Mit der Verfassung von 1818 schlug das Königreich Bayern dann endgültig den Weg vom Fürstenstaat zum Verfassungsstaat ein. Allerdings haben nicht die Bürger sich die Verfassung gegeben, wie heute beispielsweise das Grundgesetz: Sie war dem Volk vom König, der immer noch der Souverän war, gegeben worden. Die Verfassung von 1818 wurde in den folgenden Jahrzehnten immer wieder modifiziert, bis sie mit dem Ende der Wittelsbacher-Herrschaft im November 1918 ihre Gültigkeit verlor. Trotzdem steht sie am Beginn einer Bayerischen Verfassungstradition, die bis heute nachwirkt. Montgelas - Wie Bayern zum modernen Staat wurde Autor: Thomas Grasberger / Regie: Susi Weichselbaumer Maximilian Graf von Montgelas ist der entscheidende Mann hinter König Max I. Joseph. Er ist eigentlich das politische Talent, das aus dem alten Bayern einen modernen Staat macht. Der Aufklärer Montgelas ist verantwortlich für die radikale Säkularisation wie für die tiefgreifende Reform der öffentlichen Verwaltung. Als Außenminister, Innenminister und Finanzminister lenkt er Bayern durch die Napoleonische Zeit mit ihren großen Chancen und Risiken. Seine "Revolution von oben" krempelt Bayern komplett um. Allerdings sind manche seiner Reformen auch mit heißer Nadel gestrickt und voller ideologischem Übereifer. So wird später sein allzu ausgeprägter Hang zur Zentralisation wieder zurückgenommen werden, und die eigene Gattin Ernestine urteilt knapp: "Als Außenminister könnte man keinen besseren haben, als Innenminister ist er passable, als Finanzminister verdient er gehenkt zu werden". Montgelas' grundlegenden Reformen in Staat und Verwaltung jedoch bleiben erhalten. Ohne ihn sähe Bayern heute anders aus. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: David Schalko, Fernsehautor Stefan Parrisius im Gespräch mit David Schalko, Fernsehautor Wiederholung um 22.05 Uhr "In Österreich ist David Schalko weltberühmt", schrieb die "Welt am Sonntag" über den Macher der Fernsehserie "Braunschlag". Gerade hat David Schalko seinen nicht minder witzigen Roman "Schwere Knochen" veröffentlicht. Kult in Österreich Wo sonst als in Wien kann jemand wie David Schalko leben?! Kaffeehäuser, Heimat und Welt vereint in einer Stadt. Doch die skurrilen Typen in seinen Fernsehserien und Romanen müssen nicht aus Wien kommen. Als Kind war er an den Wochenenden viel im Waldviertel, wo auch seine ebenso hinterhältige wie hintergründige Serie "Braunschlag" spielt. In ihr lässt er einen verzweifelten Bürgermeister ein Marienwunder fingieren, um so Pilger-Touristen anzulocken. Aber Schalko schreibt nicht nur fürs Fernsehen und führt Regie, er schreibt auch Romane. Einer davon, "Weiße Nacht", bringt den Jörg-Haider-Vertrauten Stefan Petzner so gegen ihn auf, dass er gegen David Schalko klagt, allerdings erfolglos ... Anspruchsvoll und unterhaltsam Mit "Schwere Knochen" sei David Schalko " ein literarisches Epos" gelungen, schreibt das Magazin "Stern". Und auch "Eins zu Eins. Der Talk"-Moderator Stefan Parrisius ist sehr angetan von der Lektüre: "Wenn ein Buch über Gewaltverbrecher unterhaltsam sein kann, dann dieses".


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Abend Gespräch mit ARD-WM-Team, zur Fußball-WM in Russland 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Behandlung von Alkoholabhängigen Kontrollierter Konsum statt totale Abstinenz? Wie barbarisch waren die Germanen? Schlachtfeld in Dänemark gibt Auskunft Impfen statt sprühen Nanotechnologie soll Weinreben vor Pilzen schützen Moderation: Stefan Geier


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Die verrückten Tage mit Fußball-Sammelbildchen Von Inga Nobel Buchtipp: "Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts" von Wieland Freund Vorgestellt von Bernhard Schulz Praxis Dr. Hasenfuß: Superhüpfer Von Olga-Louise Dommel


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Am Pranger! Die Zündfunk WM-Kolumne Am Pranger! Die Zündfunk WM-Kolumne Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Thomas Harlan: Heldenfriedhof(2/2) Heldenfriedhof (2/2) Der Roman des Enrico Cosulich Von Thomas Harlan Mit Friedhelm Ptok, Sylvester Groth, Felix von Manteuffel und Eva Gosciejewicz Bearbeitung: Michael Farin Komposition: Martina Eisenreich Regie: Ulrich Lampen BR 2006 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Am 20. Mai 1962 werden auf dem Triester Heldenfriedhof 14 Tote in frisch ausgehobenen Gruben entdeckt. Die Selbstmörder, die mit Bergsteigerausrüstung und bunten Murmeln in den Taschen in Paaren zusammen liegen, geben ein verstörendes Bild ab. Die Frage nach Herkunft und Motiv der Toten durchzieht den Roman, der zu großen Teilen aus Dokumenten und Protokollen, bzw. Berichten, die solche zitieren, besteht. Nach und nach wird offenbar, dass es sich um Überlebende des nationalsozialistischen Kommandos "Reinhard" handelt, dem während des Zweiten Weltkriegs die Triester Reismühle "San Sabba" als Gefängnis- und Hinrichtungsstätte diente. Die Spurensuche führt unter anderem nach München in die Bräuhausstraße, in der der kollektive Selbstmord unter dem Deckmantel einer Tarnfirma akribisch geplant wird. Es geht um die Erfüllung eines alten Eides, dem Feind nicht lebendig in die Hände zu fallen. " Der Roman Heldenfriedhof ist ein irritierendes Kaleidoskop, vielschichtig, schillernd, oszillierend. Die beiden daraus entwickelten Hörspiele beschreiten, jedes für sich, verschiedene Wege, um aber dennoch zum selben Ziel zu gelangen. Sie ermöglichen eine Reise in die Vergangenheit, die Wirklichkeit, und eine Reise in die Zukunft, die Fiktion. Zusammen ergeben sie das Spiegelkabinett Gegenwart." (Michael Farin) Thomas Harlans Roman ist ein Kosmos aus unzähligen historischen wie fiktiven Personen und spielt an so verschiedenen Orten wie Triest, Mosambik und der Ramsau. In verschiedenen Erzählstilen werden Ereignisse zwischen 1942 und 2000 behandelt. Schlüsselfigur in dem Geschehen ist Enrico Cosulich, der als Leiter des Instituts für forensische Medizin in Triest und als Sohn eines der Opfer von "San Sabba" mit den Selbstmördern in Verbindung steht. Cosulich schreibt jedoch auch selbst an einem Folgeroman mit dem Titel Heldenfriedhof, der einen "Untersuchungsbericht, ein bis ins Unendliche reichendes Forschungsprojekt" darstellt. Der Tag, an dem der erste Teil dieses Romans veröffentlicht wird, ist genau jener 20. Mai 1962, an dem sich das darin Erzählte tatsächlich ereignet. Realität und Fiktion verbinden sich zu einer Schleife, die sich bis zum Ende des Romans nicht löst. Thomas Harlan (1929-2010), deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher. Filme u.a. "Torre Bela" (1976), "Wundkanal" (1984), "Souvenance" (1990). Theaterstücke u.a. "Bluma" (1953), "Ich selbst und kein Engel" (1957), "Catherine XXIII" (1993). BR-Hörspiele: "Rosa - Die Reise nach Kulmhof" (2001), "Rosa - Die Akte Rosa Peham" (2001, Hörspiel des Monats April), "Veit" (2011, Hörspiel des Monats März).


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Bedeckt - religiöse Kleidung Bedeckt im Namen Gottes - religiöse Kleidung Bedeckt - Burka, Kippa und Soutane. Von Veronika Wawatschek Verhüllt - die Modest-Fashion-Bewegung. Von Nabila Abdel-Aziz Sichtbar - wieviel Religion darf in Europa getragen werden? Von Isabelle Hartmann Papstschneider - die Gebrüder Gammarelli und römische Kleidervorschriften für Kirchenleute Angezogen - Nacktheit und Bekleidungsvorschriften. Von Christina Fuchs Moderation: Karin Wendlinger Mehrere Hunderttausend hinduistische Asketen kleiden sich mit nichts als Luft - sind also in der Öffentlichkeit vollkommen nackt. Was ihrer gesellschaftlichen Achtung keinerlei Abbruch tut, wäre in anderen Religionen ein Sakrileg. Im Judentum und Islam etwa spielt eher die Verhüllung eine zentrale Rolle. Religiöse jüdische Männer tragen als Zeichen von Gottesfurcht und Bescheidenheit eine Kippa, verheiratete Frauen bedecken ihr Haar oft mit Perücken, dem sogenannten "Scheitel". Dass religiöse Kleidung auch "verdammt" modisch sein kann, beweist die "Modest-Fashion-Bewegung" - selbst auf der New Yorker Fashion Week und dem amerikanischen Playboy-Cover präsentierten sich schon Models mit muslimischem Schleier. In den christlichen Religionen tragen hauptsächlich Geistliche bestimmte religiöse Kleidung. In Rom stattet die Traditionsschneiderei der Familie Gammarelli seit über 200 Jahren Seminaristen, Priester, Bischöfe und natürlich Päpste aus. Religiöse Kleidung ist ein Ausdruck der persönlichen Glaubensfreiheit. In mehreren EU-Staaten sind jedoch Verhüllungen in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen verboten; die Frage, ob etwa Lehrerinnen im Unterricht ein Kopftuch tragen dürfen, wird immer wieder vor deutschen Arbeitsgerichten verhandelt. Was zählt hier mehr? Religiöse Freiheit oder staatliche Neutralität? Mit dieser und anderen Fragen rund ums Thema religiöse Kleidung beschäftigt sich Theo.Logik an diesem Montagabend.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: David Schalko, Fernsehautor Stefan Parrisius im Gespräch mit David Schalko, Fernsehautor Wiederholung von 16.05 Uhr "In Österreich ist David Schalko weltberühmt", schrieb die "Welt am Sonntag" über den Macher der Fernsehserie "Braunschlag". Gerade hat David Schalko seinen nicht minder witzigen Roman "Schwere Knochen" veröffentlicht. Kult in Österreich Wo sonst als in Wien kann jemand wie David Schalko leben?! Kaffeehäuser, Heimat und Welt vereint in einer Stadt. Doch die skurrilen Typen in seinen Fernsehserien und Romanen müssen nicht aus Wien kommen. Als Kind war er an den Wochenenden viel im Waldviertel, wo auch seine ebenso hinterhältige wie hintergründige Serie "Braunschlag" spielt. In ihr lässt er einen verzweifelten Bürgermeister ein Marienwunder fingieren, um so Pilger-Touristen anzulocken. Aber Schalko schreibt nicht nur fürs Fernsehen und führt Regie, er schreibt auch Romane. Einer davon, "Weiße Nacht", bringt den Jörg-Haider-Vertrauten Stefan Petzner so gegen ihn auf, dass er gegen David Schalko klagt, allerdings erfolglos ... Anspruchsvoll und unterhaltsam Mit "Schwere Knochen" sei David Schalko " ein literarisches Epos" gelungen, schreibt das Magazin "Stern". Und auch "Eins zu Eins. Der Talk"-Moderator Stefan Parrisius ist sehr angetan von der Lektüre: "Wenn ein Buch über Gewaltverbrecher unterhaltsam sein kann, dann dieses".


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Cigarettes After Sex, Leon Vynhall und Spiritualized Der Zündfunk präsentiert ihr Konzert am Sonntag, 1. Juli beim Dachauer Musiksommer: Cigarettes After Sex spielen am Rathausplatz - und reihen sich damit ein in die Gruppe namhafter Bands, die dort schon gastierten. Der neue Song "Crush" macht Lust auf die schwelgerischen New Yorker mit dem tollen Sänger. Leon Vynehall ist ein hochtalentierter, britischer Elektroniker, der sein Debüt gerade vorgelegt hat - mit elegischen Tracks zeichnet er den Weg seiner Großeltern nach, die in den 60ern von England in die USA auswanderten. Aus England beglücken uns auch Spiritualized: Die Meister der psychedelisch-verspulten Pop-Songs legen nach sechs Jahren Pause wieder neues Material vor. Wir hören einen der beiden neuen Songs von Jason Pierce & Co. Gewohnt 'moody' die anderen Tracks der Blue Monday-Ausgabe: sie kommen von Sufjan Stevens (der Moses Sumney covert), Jenny Hval, Exploded View (sie spielte vor Kurzem in den Kammerspielen München), The Saxophones (das Crooner-Paar mit dem Debüt), Serpentwithfeet (der neue Queer-Star), Skee Mask (der Münchner ist Album des Monats im Groove-Magazin)


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 19.6.1990 - Schengener Übereinkommen


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Harald Genzmer: Concertino Nr. 1 (Andrea Lieberknecht, Flöte; Oliver Triendl, Klavier; Münchener Kammerorchester: Alexander Liebreich); Günter Bialas: Sechs Stücke und ein Marsch (Begoña Uriarte, Karl-Hermann Mrongovius, Klavier); Wilhelm Killmayer: "Hölderlin-Lieder", 3. Zyklus (Christoph Prégardien, Tenor; Siegfried Mauser, Klavier); Karl Amadeus Hartmann: Streichquartett Nr. 1 - "Carillon" (Henschel-Quartett); Hans Werner Henze: Symphonie Nr. 4 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Yuri Ahronovitch)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 4 B-Dur (Jean-Efflam Bavouzet, Klavier; BBC Philharmonic: Gianandrea Noseda); Hector Berlioz: "Messe solennelle" (Donna Brown, Sopran; Jean-Luc Viala, Tenor; Gilles Cachemaille, Bassbariton; Monteverdi Choir; Orchestre Révolutionnaire et Romantique: John Eliot Gardiner); Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett A-Dur, op. 68 (Scottish Ensemble: Jonathan Morton)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Benjamin Britten: Sonate C-Dur, op. 65 (Alban Gerhardt, Violoncello; Steven Osborne, Klavier); Modest Mussorgskij/Maurice Ravel: "Bilder einer Ausstellung" (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)


04.58 Uhr

 

 

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