Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (II)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Kommentar von Daniel Pokraka, ARD-Hauptstadtstudio: Der SPD-Parteitag hat erfüllt, was er erfüllen sollte Confed-Cup: DFB-Team steht im Halbfinale Confed-Cup: Reaktionen auf Doping-Vorwürfen gegen Russland Abtreibungsregeln: Unsere Korrespondenten berichten aus Polen, den Niederlanden und den USA Gespräch mit Clemens Verenkotte, ARD-Studio Wien: Parlamentswahl in Albanien Bertelsmann-Studie zur Altersarmut in Deutschland Hai-Alarm auf Mallorca: Strände geräumt, ein Tier gefangen Trendsport Trampolinspringen: Wie gefährlich ist es? Gespräch Daniel Pokraka, ARD-Hauptstadtstudio: Nach dem SPD-Parteitag Freihandels-Streit: Knickt die EU vor Japan ein? Verzauberte Welt: Vor 20 Jahren erschien der erste Harry Potter Gespräch mit Matthias Fack, Präsident Bayerischer Jugendring: Tag der Jugend in Brüssel Wegen Folter: Menschenrechtler wollen stellvertretende CIA-Chefin verklagen Die Presse mit Petra Herrmann Gedanken zum Tag von Melanie Wolfers Gespräch mit Hans-Jochen Vogel, Ex-SPD-Chef, nach dem SPD-Parteitag in Dortmund Syrien-Krieg: Eindrücke aus Aleppo Ende der Welt: Wittling, Krabbe, Trump - ist Hamburg am Ende? Von Thomas Koppelt 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Hochzeitsfeier, Eheleid Die Landshuter Hochzeit - "Damit wir uns in Freude und Fröhlichkeit ergötzen" Autorin: Carola Zinner / Regie: Martin Trauner Der Landshuter Herzog Ludwig der Reiche machte seinem Namen alle Ehre: Im Jahr 1475 lud er zur Vermählung seines Sohns Georg mit der polnischen Prinzessin Hedwig in sein niederbayerisches Herzogtum ein. Die Hochzeitsfeier im November war dann ein solch prunkvolles Ereignis, dass sie heute alle vier Jahre von den Landshuter Bürgern mit großem Aufwand nachgespielt wird. Sie orientieren sich an historischen Quellen wie dem "Markgrafenschreiber", der die Landshuter Hochzeit genau protokolliert hat: Wie Herzog Georg zusammen mit der Festgesellschaft die Braut und ihren Tross in Landshut empfing, die Trauung in der Pfarrkirche St. Martin und das achttägige, ausgelassene Fest. Zehntausend Gäste drängten sich in der Stadt, es wird von einem beinahe babylonischen Sprachengewirr berichtet. Doch waren wirklich alle glücklich? Eine Liebesheirat war es schließlich nicht, sondern eine politische Entscheidung, der monatelange Verhandlungen vorausgingen. Herzogin Hedwig von Burghausen - Verschachert und verbannt Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Susi Weichselbaumer Im Gedächtnis der Nachwelt ist Hedwig vor allem als Braut lebendig geblieben. 1475 hat sie in Landshut den Herzog Georg geheiratet. Herzog Ludwig und sein Sohn Georg, Hedwigs Bräutigam, wollen vor aller Welt ihren Reichtum und ihre Macht demonstrieren. Fürstenhochzeiten folgten dem politischen Kalkül. Sie sollen Bündnisse festigen, Friedenschlüsse bekräftigen oder Staatsfinanzen sanieren. Hedwig kann von Glück reden, dass ihr Bräutigam Georg altersmäßig zu ihr passt und zudem als attraktiver junger Mann gilt. Glücklich geworden ist sie in der Ehe wohl nicht: abgeschoben auf die Burg von Burghausen verbrachte sie den Großteil ihres Lebens getrennt von ihrem Ehemann. Als der ersehnte Thronfolger ausblieb, war ihr Schicksal endgültig besiegelt. Sie musste zwar materiell keinen Mangel leiden, doch ein glanzvolles Leben an der Seite eines liebenden Ehemanns ist ihr versagt geblieben. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wie gehen Eltern mit Radikalisierung um? Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr - Was Jugendliche über Alkohol-Missbrauch denken Gespräch mit Suchtexperten Siegfried Gift über Drogenmissbrauch in Deutschland Aus der Sonne mit den Kleinen! - Wie man Babys vor Hitze schützt Schwerpunkt: Zwei Irrtümer über die Ehe - Schweigepflicht und Plichtanteil - Entscheidung im Notfall - der Ehepartner darf nicht alles Irrtum Pflichtanteil - worauf Ehepaare beim Vererben achten sollte - Gespräch mit Wolfram Schrag Nah dran: Wenn der Dschihad ruft - Wie gehen Eltern mit Radikalisierung um? Von Josef Röhmel Was tun gegen islamistische Radikalisierung von Verwandten? - Gespräch mit Holger Schmidt, Leiter des Kompetenzzentrums für Deradikalisierung beim Landeskriminalamt Bayern Wochenserie: Leicht und g'schmackig - Notizbuch-Sommergerichte aus Bayern Moderation: Ulrike Ostner 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Nah dran: Wenn der Dschihad ruft - Wie gehen Eltern mit Radikalisierung um? Im Raum Weiden in der Oberpfalz wird Ende Mai ein mutmaßlicher Dschihadist und Syrien-Rückkehrer verhaftet. Es finden mehrere Hausdurchsuchungen statt. Auch in Österreich, wo die 70-jährige Mutter des Verhafteten lebt. Die Aufregung im Umfeld des Verhafteten ist groß. Die Mutter beklagt öffentlich in einem Facebook-Video die schlechte Behandlung der Beamten. Der Verhaftete soll für die Al-Kaida nahe Gruppe Junud al-Sham in Syrien gekämpft haben. Trotzdem fragen Freunde und Verwandte: Ist er wirklich ein Dschihadist? Die Gruppe bekämpft doch den Machthaber Assad und die Terrormiliz IS. Aus ihrer Sicht wollen das die Sicherheitsbehörden nicht erkennen. Zu Wort kommt auch eine Mutter, die vor Gericht gegen den Partner ihrer Tochter ausgesagt hat, weil er für den IS kämpfen wollte. Seither ist das Vertrauen in die Mutter gebrochen, in den IS dagegen gestärkt. BR-Reporter Joseph Röhmel hat für das Notizbuch Nah dran monatelang in der Salafistenszene recherchiert und Kontakt zu den Angehörigen aufgenommen. Wie erklären sie sich, dass ihr Verwandter in den Dschihad gezogen ist? Welche Verantwortung schreiben sie sich selbst dafür zu? Welchen Rat geben spezialisierte Beratungsstellen Eltern und anderen Angehörigen? "Wenn der Dschihad ruft. Wie gehen Eltern mit Radikalisierung um?"


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Immer mehr Geburtsstationen schließen: Wo bleibt die Wertschätzung für die Hebammen?


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Mittag CSU reagiert auf Äußerungen von Martin Schulz Gespräch mit Albrecht von Lucke, Politologe: Die verschärfte Rhetorik des Martin Schulz Kommentar von Birgit Harprath, BR-Redaktion Wirtschaft: Rentenlücke Gespräch mit Rita Waschbüsch, Bundesvorsitzende Donum Vitae: Bundestag beschließt vor 25 Jahren neue Abtreibungsregeln Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Afrikanische Abenteuer Afrikanische Abenteuer Tansania, Sambia, Somaliland Unterwegs im Pride of Africa Im Luxuszug durch Ostafrika Drinnen poliertes Holz und kühle Drinks, draußen bittere Armut und manchmal Elefanten auf den Gleisen. Eine Zugfahrt im Pride of Africa ist voller Kontraste. Michael Marek und Sven Weniger sind vom Daressalam bis zu den Victoria Fällen mitgefahren.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Die Erfindung der Ferien Karl Baedeker - Welche Lust gewährt das Reisen Autorin und Regie: Dorit Kreissl "Könige und Regierungen mögen irren, aber niemals Mr. Baedeker" - heißt es in Jacques Offenbachs Operette "Pariser Leben". Was für ein Kompliment für einen Mann, dessen Name noch heute als Synonym für das Reisehandbuch schlechthin steht. 1835 erschien der erste Baedeker: "Die Rheinreise". Bald folgten Bände über Belgien, Holland, Schweiz, Frankreich, Deutschland und den Österreichischen Kaiserstaat. Der Genauigkeitsfanatiker Karl Baedeker recherchierte selbst. Die Hälfte des Jahres war er auf Reisen - zu Fuß, per Rad, mit der Eisenbahn oder dem Schiff. Akribisch notierte er Verkehrsverbindungen und Preise, schilderte Merk- und Sehenswürdigkeiten, warnte vor möglichen Gefahren. Unbestechlich testete Baedeker Hotels und Gasthäuser und vergab Sterne für die besten, getreu seiner Philosophie: "Des Reisenden praktisches Bedürfnis ist des Herausgebers erster Zweck". 175 Jahre später existiert der Baedeker immer noch, auch wenn er längst nicht mehr im Familienbesitz ist. Mittlerweile gibt es 160 Baedeker für Ziele auf der ganzen Welt. Die Erfindung der Ferien - Geschichte einer wunderbaren Zeit Autorin: Ulrike Rückert / Regie: Ein Traumurlaub kann ganz unterschiedlich aussehen: Sonnenbaden auf Mallorca, Tauchen auf den Malediven, Wandern in den Alpen, Urlaub auf Balkonien. Egal, ob daheim oder weit weg, egal ob man sich ausruht oder sich austobt: Ferien sind eine wunderbare Zeit. Und das Bedürfnis danach ist nur menschlich. Und trotzdem ist die Idee, jedes Jahr einige Wochen Pause von der Arbeit und dem Alltag zu machen, ziemlich neu. Die Vorstellung, eine längere Phase ganz der Erholung und dem Vergnügen zu widmen, war vor zweihundert Jahren den Menschen so fremd wie der Gedanke, in einer großen Blechkiste um die Welt zu fliegen. Und als die Sommerfrische auf dem Land für gutsituierte Bürger schon fest zum Jahreslauf gehörte, konnten Arbeiter von Urlaubstagen nur träumen. Redaktion: Nicole Ruchlak Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Silke Burmester, Medienjournalistin "Mich interessiert, warum in unserer Gesellschaft die Dinge so sind, wie sie sind. Warum ist Scheitern plötzlich hip, warum gibt es Gewürzgurken für Männer und welche für Frauen und warum so viele alpine Lokale auf Sylt?", schreibt Silke Burmester zu ihrem aktuellen Buch "Mutterblues". Darin hinterfragt sie ihre Haltung zur Pubertät ihres Sohnes und zu seinem Auszug von zu Hause, der für Burmester bei allem Schmerz auch ein Befreiungsschlag war. Auf Umwegen zum Schreiben Silke Burmester wächst ohne Geschwister in einem "einfachen" Elternhaus auf und vermutet heute, ihre Eltern oft überfordert zu haben. Dafür nimmt sie sich die "Hippie-Mutter" ihrer besten Freundin zum Vorbild. In der Schule ist Burmester schlecht, hat aber eine Deutschlehrerin, die ihr Talent im Schreiben erkennt. Nach der Mittleren Reife und einer abgebrochenen Ausbildung zur Großhandelskauffrau landet sie auf dem Wirtschaftsgymnasium in Hamburg-St. Pauli und lernt dort ihren nächsten Förderer kennen - einen "von den 68ern durchdrungenen Lehrer", der wie im "Club der toten Dichter" vor- und vorangeht. Burmester besteht das Fachabitur mit 1,6, wird Redaktionsassistentin bei Spiegel-TV und gründet aus einer Bierlaune heraus zusammen mit einer Freundin das Fanzine "Planet Pussy". Damit verdient sie zwar kein Geld, findet aber zu ihren Themen, ihrer Haltung und ihrem Stil. Später kommentiert sie bei der taz in ihrer Kolumne "Die Kriegsreporterin" das Mediengeschehen und hat bei Spiegel Wissen die Kolumne "Frau Burmester hat einen Termin". Ohne Berührungsängste schreibt sie außerdem auch fürs Manager Magazin, Brigitte Woman und für Reisemagazine. Journalistin mit Haltung und Stil Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Silke Burmester auch darüber, wie wichtig es sei - insbesondere für JournalistInnen - eine Haltung zu haben und diese auch zu zeigen.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Abend Gespräch mit Tomas Marttila, Institut für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zur Nichtwähler-Studie Gespräch mit Christiane Raabe, Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek in München, zum Phänomen Harry Potter Umstrittene Firma Bayern-Ei: Bezirksmitarbeiter wurde freigesprochen Lehrerinnen und Lehrer von Grund- und Mittelschulen dürfen teilweise nicht mehr in Frührente "Bierkrieg in Bayern" - Fristo verbannt große Brauereien aus Getränkemärkten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo wegen schwerer Erkrankung freigelassen Helmut-Kohl-Geburtsklinik in Sri Lanka 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Nackt!? Warum wir wo, wann, was anziehen - oder eben nicht Urlaub auf dem FKK-Campingplatz? Was hat sich Inas Papa denn dabei gedacht? Soll Ina wirklich den ganzen Sommer über nackt herumlaufen? "So ist der Mensch nun mal geschaffen!", sagt Papa. "Wird das nicht peinlich?", meint Mama. Und Ina? Die geht der Sache mit dem Nackigsein erst mal auf den Grund: Seit wann zieht sich der Mensch überhaupt was an? Und warum? Wieso schämt man sich ohne Kleidung? Und seit wann? Warum empfinden sich manche schon als nackt, wenn man ihr Kopfhaar sieht und andere springen problemlos im Bikini herum? Her mit der nackten Wahrheit!, denkt Ina. Ihre Fragen beantworten: Eva-Maria Weber vom Museum für Mensch und Natur, der Sexualwissenschaftler Kurt Starke, der Ethnologe Prof. Dr. Thomas Reinhardt und viele Kinder. "Nackt!? Warum wir wo wann was anziehen - oder eben nicht" läuft am Montag, den 26. Juni 2017 um 18.30 Uhr bei radioMikro auf Bayern 2.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Album der Woche im Zündfunk Das Album der Woche im Zündfunk: Vince Staples - Big Fish Theory Wie Städte versuchen, politisch mehr Einfluss zu bekommen "Und an den Unis lernen sie Sitzblockaden:" Hass und Verschwörungen in Sachsen Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Jan Peters: Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte Immer noch ist der Filmemacher und Hörspielautor Jan Peters auf der Suche nach Antworten auf die wirklich großen Fragen: nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Mit dem Eindruck, es schon an vielen Stellen versucht und dabei wenig Neues entdeckt zu haben, hat er sich als "artist in residence" an einem Ort beworben, der für die Entwicklung neuer Ideen bekannt ist: am CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, wo Wissenschaftler aus aller Welt auch auf der Suche nach Antworten auf wirklich große Fragen sind. Sie suchen die Weltformel, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklären und verknüpfen soll. Dazu haben sie einen gigantischen Teilchenbeschleuniger gebaut, in dem auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Protonen zur Kollision gebracht werden. Im Rahmen eines Stipendiums konnte Jan Peters an dieser Grundlagenforschung teilnehmen und ist mit dem CERN-Ingenieur und nebenberuflichen Filmemacher Neal Hartman zum Forschungsteam um den Pixel-Detektor am ATLAS-Experiment im CERN gestoßen. Im Hörspiel Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte erzählt er davon, wobei er immer wieder eine Verbindung zwischen Physik und Kunst, zwischen Philosophie und Politik herstellt. Jan Peters, geb. 1966, Filmemacher, Hörspielautor. BR-Hörspiele u.a. "Lost Tapes Found 1,2,3," (2009), "Zeitlochbohrversuche" (2011).


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Ehrenamtliche gesucht! Es gibt immer weniger Priester in katholischen Pfarreien. Diesen Mangel will die Kirche jetzt durch Laien ausgleichen. In einem Pilotprojekt des Erzbistums München-Freising sollen ab diesem Herbst in ausgewählten Pfarreien haupt- und ehrenamtliche Laien als Gemeindeleiter eingesetzt werden. Und das Bistum Würzburg bildet gerade Ehrenamtliche zu Bestattungsbegleitern aus. Theo.Logik stellt die Projekte vor und fragt: Wie weit können Laien den Pfarrer ersetzen? Nicht ein Mangel an Geistlichen, sondern ein Mangel an Räumen herrscht bei den Muslimen in der Münchner Innenstadt, wo Gebetsräume wegen Überfüllung schließen mussten. Theo.Logik blickt auf eine muslimische Initiative, die Freitagsgebete in alternativen Räumlichkeiten organisiert, wie katholischen Kirchen oder den Münchner Kammerspielen. Die Kunstform des Poetry Slam, dem lebendigen Vortragen von Texten auf der Bühne, hat inzwischen zahlreiche Lebensbereiche erfasst: Für Wissenschaftler gibt es sogenannte Science-Slams, für Philosophen Philosophy-Slams. Höchste Zeit also, dass auch religiöse Diskurse auf Slambühnen verhandelt werden, dachte sich zumindest die Katholische Hochschulgemeinde München die mit "Spiritualität in sieben Minuten" einen religiösen Poetry Slam veranstaltet hat. Theo.Logik war dabei.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Silke Burmester, Medienjournalistin "Mich interessiert, warum in unserer Gesellschaft die Dinge so sind, wie sie sind. Warum ist Scheitern plötzlich hip, warum gibt es Gewürzgurken für Männer und welche für Frauen und warum so viele alpine Lokale auf Sylt?", schreibt Silke Burmester zu ihrem aktuellen Buch "Mutterblues". Darin hinterfragt sie ihre Haltung zur Pubertät ihres Sohnes und zu seinem Auszug von zu Hause, der für Burmester bei allem Schmerz auch ein Befreiungsschlag war. Auf Umwegen zum Schreiben Silke Burmester wächst ohne Geschwister in einem "einfachen" Elternhaus auf und vermutet heute, ihre Eltern oft überfordert zu haben. Dafür nimmt sie sich die "Hippie-Mutter" ihrer besten Freundin zum Vorbild. In der Schule ist Burmester schlecht, hat aber eine Deutschlehrerin, die ihr Talent im Schreiben erkennt. Nach der Mittleren Reife und einer abgebrochenen Ausbildung zur Großhandelskauffrau landet sie auf dem Wirtschaftsgymnasium in Hamburg-St. Pauli und lernt dort ihren nächsten Förderer kennen - einen "von den 68ern durchdrungenen Lehrer", der wie im "Club der toten Dichter" vor- und vorangeht. Burmester besteht das Fachabitur mit 1,6, wird Redaktionsassistentin bei Spiegel-TV und gründet aus einer Bierlaune heraus zusammen mit einer Freundin das Fanzine "Planet Pussy". Damit verdient sie zwar kein Geld, findet aber zu ihren Themen, ihrer Haltung und ihrem Stil. Später kommentiert sie bei der taz in ihrer Kolumne "Die Kriegsreporterin" das Mediengeschehen und hat bei Spiegel Wissen die Kolumne "Frau Burmester hat einen Termin". Ohne Berührungsängste schreibt sie außerdem auch fürs Manager Magazin, Brigitte Woman und für Reisemagazine. Journalistin mit Haltung und Stil Im Gespräch mit Stefan Parrisius in "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Silke Burmester auch darüber, wie wichtig es sei - insbesondere für JournalistInnen - eine Haltung zu haben und diese auch zu zeigen.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Thomas Mehringer Blue Monday Musik von Radiohead, Osibisa und Algiers Wie heißt es so schön: Musiker sind gleichzeitig auch immer die größten Musikfans. Es lohnt immer in ihre Playlisten zu spicken. Im Blue Monday werfen wir einen Blick auf die Liste von Stephin Merritt von den Magnetic Fields. Er hat für uns eine Afro-Rock-Band aus dem London der 70ies hochgetaucht: Osibisa. Außerdem lesen uns die Gospel-Rocker Algiers eine neue Messe und wir feiern mit Radiohead 20 Jahre "Ok Computer".


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Carl Orff: "Carmina burana", Fünf Sätze (Bläsersolisten des BR Symphonieorchesters); Rudi Spring: Tango I - V (Maria Reiter, Akkordeon; Marianne Kirch, Hackbrett; Rudi Spring, Klavier); Wilhelm Killmayer: "Sonntagsgeschichten", Sonntagsausflug (Musica-Viva-Chor Bamberg: Fritz Braun); Wilfried Hiller: "Klapperschlangen-Tango"; "Schildkröten-Boogie"; "Eidechsen-Sarabande" (Philharmonische Cellisten Köln); "Die zerstreute Brillenschlange" (Frank Reinecke, Sprechstimme; Werner Mittelbach, Klarinette; Hanno Simons, Violoncello; Teja Andresen, Kontrabass); Wilhelm Killmayer: "Sonntagsgeschichten", Sonntagsgedanken (Musica-Viva-Chor Bamberg: Fritz Braun); Günter Bialas: Jazz-Promenade (Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier); Robert Delanoff: "Noble Tafelmusik" (Münchner Flötentrio); Günter Bialas: Romanza e danza (Manfred Clement, Gerhard Hermann, Oboe; Gerd Starke, Albrecht Weigler, Klarinette; Achim von Lorne, Fagott; Kurt Richter, Walter Burkhart, Tobias Einsiedler, Horn); Wilhelm Killmayer: "Sonntagsgeschichten", Sonntagnachmittagskaffee (Musica-Viva-Chor Bamberg: Fritz Braun); Carl Orff: "Der Mond", Drei Tänze und Schlussszene (Bläserensemble Mainz: Klaus Rainer Schöll)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernst Krenek: "Reisebuch aus den österreichischen Alpen", op. 62 (Florian Boesch, Bariton; Roger Vignoles, Klavier); Richard Strauss: "Eine Alpensinfonie", op. 64 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Ignacy Paderewski: "Tatra-Album", op. 12, Nr. 4-6 (Ewa Kupiec, Klavier)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Schubert: Streichquartett G-Dur, D 887 (Novus String Quartet); Ludwig van Beethoven: Romanze G-Dur, op. 40 (Daniel Müller-Schott, Violoncello; The Australian Chamber Orchestra: Richard Tognetti); Robert Schumann: "Des Abends", Fantasiestück, op. 12, Nr. 1 (Herbert Schuch, Klavier)


04.58 Uhr

 

 

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