Jetzt läuft auf SWR2:

ARD-Nachtkonzert

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


05.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Johann Pachelbel: Canon e Gigue Gli Incogniti Ernesto Lecuona: "La conga de media noche" Philharmonische Cellisten Ludwig van Beethoven: 7 Variationen C-Dur über das englische Volkslied "God save the King" WoO 78 Florian Uhlig (Klavier) Giuseppe Antonio Brescianello: Konzert g-Moll Katharina Arfken (Oboe) David Plantier (Violine) La Cetra Barockorchester Basel Leitung: Vaclav Luks Giovanni Paisiello: "Proserpine", Ouvertüre Collegium Philarmonicum Chamber Orchestra Leitung: Gennaro Cappabianca Moritz Moszkowski: "Etincelles" op. 36 Nr. 6 Vladimir Horowitz (Klavier) Henry Purcell: "King Arthur", Suite European Union Baroque Orchestra Leitung: Ton Koopman


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


06.03 Uhr

 

 

SWR2 Musik am Morgen

Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74 Sebastian Manz (Klarinette) Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Antonio Méndez Michel Corrette: "Carillon des morts" Musica Antiqua Köln Leitung: Philippe Herreweghe Johann Sebastian Bach: Air aus der Ouvertüre D-Dur BWV 1068, Bearbeitung Academy of St. Martin in the Fields Violine und Leitung: Joshua Bell Camille Saint-Saëns: Danse macabre op. 40 Renaud Capuçon (Violine) Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Leitung: Daniel Harding Frédéric Chopin: 3. Satz aus der Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35 Maurizio Pollini (Klavier) Joseph Haydn: Ouvertüre zur Oper "L'anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice" The Academy of Ancient Music Leitung: Christopher Hogwood


06.58 Uhr

 

 

SWR2 Programmtipps


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


07.03 Uhr

 

 

SWR2 Musik am Morgen

Claudio Monteverdi: Toccata zur Oper "L'Orfeo" L'Arpeggiata Leitung: Christina Pluhar Johannes Brahms: "Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh" und "O Tod, wie bitter bist du" aus den 4 ernsten Gesängen op. 121, Bearbeitung Mischa Maisky (Violoncello) Pavel Gililov (Klavier) Christoph Willibald Gluck: 2 Sätze aus der Ballettmusik der Oper "Orphée et Eurydice" Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach Leitung: Hartmut Haenchen Wolfgang Amadeus Mozart: 2. Satz aus der Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 Gidon Kremer (Violine) Kim Kashkashian (Viola) Wiener Philharmoniker Leitung: Nikolaus Harnoncourt Eugène Ysaye: "Obsession" aus der Sonate für Violine solo Nr. 2 a-Moll op. 27 Frank Peter Zimmermann (Violine) Oskar Nebdal: Valse triste Tschechische Philharmonie Leitung: Václav Neumann Friedrich Witt: Concertino für Oboe und Bläserensemble C-Dur Zefiro Leitung: Alfredo Bernardini


07.55 Uhr

 

 

Lied zum Sonntag


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


08.03 Uhr

 

 

SWR2 Kantate

Carl Philipp Emanuel Bach: "Der Gerechte, ob er gleich zu zeitig stirbt" Hilke Helling (Alt) Hein Meens (Tenor) Harry van der Kamp (Bass) Rheinische Kantorei Das Kleine Konzert Leitung: Hermann Max Johann Sebastian Bach: "Dialogus zwischen Furcht und Hoffnung" aus "O Ewigkeit, du Donnerwort" BWV 60 Anne Sofie von Otter (Mezzosopran) Anders J. Dahlin (Tenor) Concerto Copenhagen Leitung: Lars Ulrik Mortensen


08.30 Uhr

 

 

SWR2 Wissen: Aula

Kein Auslaufmodell - die Familie als Kern sozialen Lebens Von Tilmann Allert Es ist eigenartig: Wenn es um die zentrale Frage nach der Gestaltung des privaten Lebens geht, um das komplizierte Spannungsverhältnis von eigenem Lebensentwurf, Beruf, Partnerschaft und Elternschaft, so halten viele die Familie für ein Auslaufmodell. Polemisch wird das Urteil zugespitzt, indem dieses Lebensmuster als bürgerlich abgetan wird. Unabhängig von den vielfältigen Erscheinungsformen, in denen sie sich in der modernen Gesellschaft darstellt - von der Einelternfamilie bis zur Patchworkfamilie - zeigt sich diese hochdynamische Kommunikationsbeziehung zwischen den Generationen in einer unerschütterlichen Vitalität. Die Familie ist eine der elementaren Formen sozialen Lebens, sie fungiert als Bollwerk gegen Zumutungen des beruflichen Lebens. Tilmann Allert, Professor für Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, fragt, warum sich die Moderne schwer tut mit der Familie, obgleich die Sehnsucht danach ungebrochen scheint.


09.00 Uhr

 

 

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09.03 Uhr

 

 

SWR2 Matinee

Alles in einen Topf - Die Suppe Sonntagsfeuilleton mit Manuela Reichart Früher galt sie als Schonkost und Arme-Leute-Essen, heute ist sie hipp und heiß begehrt: die Suppe. Die SWR2 Matinee fragt nach Gründen für den neuen Food-Trend und erkundet die facettenreiche Welt der Suppen. 10:00 - 10:03 Nachrichten, Wetter 11:00 - 11:03 Nachrichten, Wetter Lange Zeit war sie nur Auftakt zum ' richtigen' Essen oder kam bei Kranken und Armen auf den Tisch. Heute dagegen steht die Suppe für bewusste Ernährung und Lifestyle. Suppenbars schießen wie Pilze aus dem Boden, Eintöpfe und Kraftbrühen sind gefragte Kost, Suppenkochbücher füllen Regale. Aber warum lieben wir sie so - die Mahlzeit aus dem Suppentopf? Die SWR2 Matinee erkundet das Kultpotential der Suppe und löffelt dazu aus vielen Tellern: Wir besuchen eine trendige Suppenbar und fragen: sind Suppen unsere neuen Smoothies? Machen sie wirklich glücklich, wie oft behauptet wird? Und was ist dran am ' Klassiker Hühnersuppe' , dem ja große Heilkräfte bei Erkältung nachgesagt werden? Wir schauen in die Töpfe einer Stuttgarter Suppenküche, widmen uns der Tütensuppe und hören wie kleine Suppenkasper die Nerven ihrer Eltern strapazieren. Dann blicken wir nach Fernost: die Nudelsuppenkultur in Japan ist legendär, doch stark im Wandel begriffen, selbst das laute Schlürfen ist in Gefahr - warum, erklärt uns eine Japanologin. Auch nicht-essbare Suppen sind Thema der Matinee: wir sprechen mit dem Leiter der Bergwetterwarte Brocken über die hartnäckige Nebelsuppe auf dem Berg. Und unterhalten uns mit einem Forscher über das Gemisch, aus dem alles entstand - die Ursuppe. Ganz zum Schluss geht der Schriftsteller Björn Kern in einer exklusiven Erzählung auf die Suche nach dem Haar in der Suppe. Gesprächspartner der Sendung sind Cornelia Reiher, Professorin für Japanologie an der FU Berlin, Professor Christian Mayer, Physikochemiker an der Universität Duisburg-Essen und Klaus Adler, der Leiter der Bergwetterwarte Brocken. Redaktion: Christine Fleischer Musik: Nicole Dantrimont


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

SWR2 Glauben

Seele ist nicht mehr gefragt Vom Abgesang der Ordensschwestern Von Hans-Volkmar Findeisen Eine Ära geht zu Ende. Lautlos und fast unbemerkt. Über viele Generationen hinweg prägten Ordensschwestern das Bild der Pflege an Krankenhäusern oder in den Gemeinden. Heute bestimmen weniger Caritas, sondern geschäftliches Kalkül und gesetzlich garantierte Arbeitnehmerrechte den Pflegealltag, der obendrein mit viel Verwaltungs- und Dokumentationspflichten verbunden ist. Angehörige des Ordens der Vinzentinerinnen, der in Stuttgart das Marienhospital betreibt, beschreiben diesen Wandel aus ihrem eigenem Erleben.


12.30 Uhr

 

 

SWR2 Sonntagskonzert

Ludwig van Beethoven: "Leonoren"-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: François-Xavier Roth Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 "Die Unvollendete" SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: François-Xavier Roth Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 Lena Neudauer (Violine) Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Joseph Swensen Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (Erstfassung von 1841) Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Roger Norrington


13.58 Uhr

 

 

SWR2 Programmtipps


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

SWR2 Feature am Sonntag

Dr. C's Conversationslexikon(2/3) Eine ökonomische Radiofeature-Reihe M wie Management Von Armin Chodzinski M wie Management: Management ist das praktische Leben um den Ausnahmezustand herum. Und da es so viele Ausnahmezustände gibt, gibt es auch überall Manager: Hausmeister, Putzfrau, Wissenschaftler, ... alles Manager, alle mit einer speziellen Methode, alle immer krank. Management ist ohne Krankheit nicht zu denken, der Einzelne ist verantwortlich für alles bzw. vieles, denn Management ist die Vertreibung aus dem Paradies, das Destillat menschlicher Abgründe und Verfehlungen ... also unbedingt notwendig?! (Teil 3, Sonntag, 3. Dezember, 14.05 Uhr)


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

SWR2 Zur Person

Die Pianistin Mari Kodama Von Sabine Fallenstein Die japanische Pianistin Mari Kodama zeichnet sich durch ihr sensibles, klares und uneitles Spiel aus. Immer steht das Werk im Mittelpunkt ihrer Arbeit, nie die pianistische Selbstdarstellung. Fantasie und Augenmaß, kraftvolle Eleganz und vollendetes Stilempfinden prägen ihre Interpretationen. Geboren in Osaka, wuchs Mari Kodama in Düsseldorf und Paris auf und studierte dort u. a. bei Geneviève Joy-Dutilleux. 1995 gab sie ihr Recital-Debüt in der New Yorker Carnegie Hall, der Startpunkt einer internationalen Konzertkarriere, die sie allerdings über Jahre hinweg mit angezogener Handbremse verfolgte. Denn sie hatte sich bewusst dafür entschieden, zunächst Mutter einer (vielbegabten) Tochter und Ehefrau eines (weltberühmten) Dirigenten zu sein, was bedeutete, über Jahre hinweg auf die Reisetätigkeit als weltweit gefragte Pianistin zu verzichten. Dass ihr die Balance zwischen Kind und Karriere gelungen ist, zeigen nicht nur die engen und herzlichen Familienbande im Hause Nagano-Kodama, sondern auch ihr Veranstaltungskalender: Der füllt sich zunehmend, seitdem die Tochter aus dem Haus ist - mit Solo-Recitals und Orchesterkonzerten, aber auch mit Duo-Programmen zusammen mit Schwester Momo und mit Kammermusik. Besonders am Herzen liegt Mari Kodama die Musik Ludwig van Beethovens; ihre Gesamteinspielung der Klaviersonaten erhielt exzellente Kritiken, ebenso wie Beethovens Klavierkonzerte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Auch ihre letzte CD-Veröffentlichung - Ballett-Suiten für zwei Klaviere mit Momo Kodama - war ein großer Erfolg.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


17.05 Uhr

 

 

SWR2 lesenswert Magazin

Redaktion: Frank Hertweck Moderation: Anja Höfer Mit neuen Bücher von Joachim Meyerhoff, und Volker Weidermann, sowie Büchern über Lion Feuchtwanger, Heinrich Böll und Napoleon Bonaparte Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger Kiepenheuer & Witsch, 416 Seiten, 24 Euro Gespräch mit Julia Haungs Volker Weidermann: Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen Kiepenheuer & Witsch, 288 Seiten, 22 Euro Rezension: Oliver Pfohlmann Anne Hartmann: Ich kam, ich sah, ich werde schreiben. Lion Feuchtwanger in Moskau 1937. Eine Dokumentation Wallstein Verlag, 455 Seiten, 39 Euro Rezension: Stefan Berkholz Heinrich Böll: Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind. Die Kriegstagebücher 1943-1945 Kiepenheuer & Witsch, 352 Seiten, 23 Euro Ralf Schnell: Heinrich Böll und die Deutschen Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 19 Euro Sammelrezension: Sabine Fröhlich Patrice Gueniffey: Bonaparte 1769-1802 Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Tobias Scheffel und Claudia Steinitz Suhrkamp, 1296 Seiten, 58 Euro Rezension: Michael Kuhlmann


18.00 Uhr

 

 

SWR2 Aktuell mit Nachrichten


18.20 Uhr

 

 

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Ein paar Dinge, die ich loswerden wollte Hörspiel von Dirk Laucke Frei nach seinem Roman "Mit sozialistischem Grusz" Mit: Sebastian Urzendowsky, Charly Hübner u. a. Musik: Ira Göbel, Bernhard Raser Regie: Dirk Laucke (Produktion: SWR 2017 - Ursendung) Bitterfeld im Jahr 2002 - das kann alles Mögliche sein. Zum Beispiel beschissen, findet Phillip. Seine Mutter ist in den Westen, schlimmer noch, nach Bayern abgehauen. Sein Vater schiebt seitdem den Blues. Und Phillip muss Rindenmulch im Park verteilen (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den Aufschwung Ost). Denn für die Medienhochschule hat es bei ihm trotz Abi nicht gereicht. Warum also nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Ödnis in ein Kunstprojekt verwandeln? Phillip zeichnet alles auf: die Schimpftiraden der ABM-Leidensgenossen Jutta (alleinerziehende Mutter) und Tilo (Klimaschutzgegner), den verschuldeten Kumpel Ralf (Ex-Klein-Dealer) und natürlich die hübsche Krankenpflegerin Nicole (spröde). Inzwischen wird auch Vater Hermann kreativ. Er schreibt einen Brief an Margot Honecker, von der er sich Hilfe für seinen perspektivlosen Sohn erhofft. Und ausgerechnet der soll den Brief an die ehemalige DDR-Ministerin für Volksbildung zur Post bringen ... Während das "Jahrhunderthochwasser" droht, einen ganzen Landstrich zu verwüsten, bahnt sich eine mittlere häusliche Katastrophe an. Denn Phillip schickt den Brief nicht ab. Stattdessen lässt er seinem Vater eine eigenwillige Antwort zukommen.


19.15 Uhr

 

 

SWR2 Jazz

The Divine Frühe Aufnahmen der Sängerin Sarah Vaughan Von Odilo Clausnitzer Man nannte sie "The Divine One" - "Die Göttliche". Für manche steht sie auf der ewigen Rangliste der größten Jazzsängerinnen an erster Stelle: Sarah Vaughan (1924 - 1990). Ihr enormer Tonumfang, ihre fast klassisch glanzvolle Altstimme und ihr höchst modulationsreicher Vortrag sicherten ihr schell eine Ausnahmestellung. Als sie Anfang der 1940er-Jahre ihre Profilaufbahn einschlug, war sie eng mit der Bebop-Szene assoziiert. Die Tonsprache Charlie Parkers und Dizzy Gillespies übertrug sie in ihre wendigen Scat-Improvisationen. Aber kaum eine andere konnte auch Balladen mit solch glutvoller Intensität und honigsüßer Lieblichkeit interpretieren wie sie. Swing- und Blues-Nummern sang sie mit spielerischer Koketterie - auch dafür stand ihr zweiter Spitzname "Sassy", "die Freche". Die Sendung gibt einen Überblick über das erste Jahrzehnt ihrer Karriere, in dem sich ihr späterer Star-Status anbahnte.


20.00 Uhr

 

 

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20.03 Uhr

 

 

SWR2 Oper

Prolog Textauszüge von Elfriede Jelinek Hans Werner Henze: "Das Floß der Medusa", Oratorium für Sopran, Bariton, Sprechstimme, gemischten Chor und Orchester Camilla Nylund (Sopran) Peter Schöne (Bariton) Peter Stein (Sprecher) SWR Vokalensemble WDR Rundfunkchor Freiburger Domsingknaben SWR Symphonieorchester Leitung: Peter Eötvös (Konzert vom 17. November 2017 in der Elbphilharmonie Hamburg) Hans Werner Henze: "Lieder von einer Insel", Chorfantasie für Kammerchor und 7 Instrumente SWR Vokalensemble Stuttgart Ensemble Modern Leitung: Marcus Creed Hans Werner Henze: Quattro Fantasie für Klarinette, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass Ensemble Modern Leitung: Marcus Creed Hans Werner Henze: "Orpheus behind the wire" SWR Vokalensemble Stuttgart Leitung: Marcus Creed Die Grausamkeiten der menschlichen Gesellschaft, ausgetragen auf kleinstem Raum: Auf einem Floß treiben knapp 150 Schiffbrüchige hoffnungslos und zunehmend gewalttätig gegeneinander in der Weite des Meeres, nachdem sich die hierarchisch Höhergestellten mit den Rettungsbooten davon gemacht haben. Die alte Geschichte dieser 1817 historisch verbriefte Tragödie um den Untergang der Fregatte Medusa inspirierte Ernst Schnabel und Hans Werner Henze zu einem Oratorium, das nicht zuletzt jene Klassenunterschiede beschrieb und anprangerte. Eigentlich sehr zeitgemäß - aber die geplante hamburger Uraufführung ging damals nach studentischen Protesten gegen den saturierten Kulturbetrieb in einem Tumult unter. Das SWR Symphonieorchester bringt zusammen mit den Rundfunkchören des SWR und des WDR sowie den Freiburger Domsingknaben das Werk nun zurück an den Ort seiner Uraufführung. Im Anschluss an diese Konzertübertragung aus der Hamburger Elbphilharmonie gibt es Kammermusik von Hans Werner Henze in neuen SWR Produktionen mit dem SWR Vokalensemble und dem Ensemble Modern. Diese Musik zeigt die leise Seite dieses Komponisten, der sich trotz seiner internationalen Erfolge an den Opern und Konzerthäusern zeitlebens als Außenseiter fühlte: ausgeschlossen und als Traditionalist belächelt von den tonangebenden Komponistenkollegen, die als "Avantgarde" von Darmstadt und Donaueschingen aus den bürgerlichen Konzertsaal auf den Kopf stellten.


23.00 Uhr

 

 

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23.03 Uhr

 

 

SWR2 Musikpassagen

Zeitdiebe, Zeitbomben und die Ewigkeit Lieder Von Gesine Heinrich "Was hat die Zeit mit uns gemacht?", fragt Udo. Die Zeit vergeht. Und es ist immer zu spät. Noch einmal mit dem Vater sprechen - da ist er schon tot. Barbara kommt zu spät. Die Zeit ist so alt und Liebe so kurz. Liebe ist pures Gold und die Zeit ein Dieb, so Ogden Nash und Kurt Weill. Wahrlich, ein seltsam Ding, die Zeit. So furchtbar relativ. Nimm dir welche, sonst hast du keine Zeit. Und der Dieb wird zur Bombe. Gut, dass es Liebe gibt. Denn da ist Ewigkeit. Im Zuhören.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Julius Rietz: "Hero und Leander", Ouvertüre MDR Sinfonieorchester Leitung: Bruno Weil Baldassare Galuppi: "Nisi Dominus", Psalm Roberta Invernizzi, Lucia Cirillo (Sopran) Sara Mingardo (Alt) Körnerscher Sing-Verein Dresden Dresdner Instrumental-Concert Leitung: Peter Kopp Carl Goldmark: Streichquartett B-Dur op. 8 Klenke-Quartett Weimar Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 Hélène Grimaud (Klavier) Staatskapelle Dresden Leitung: Vladimir Jurowski


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll New Yorker Philharmoniker Leitung: Leonard Bernstein Jean Sibelius: Streichquartett d-Moll op. 56 "Voces intimae" Tetzlaff Quartett Friedrich Kuhlau: Klavierkonzert C-Dur op. 7 Amalie Malling (Klavier) Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks Leitung: Michael Schønwandt


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Zoltán Kodály: "Tänze aus Galánta" Staatliche Philharmonie Brünn Leitung: José Serebrier Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Hungarian National Philharmonic Orchestra Leitung: Zoltán Kocsis Franz Liszt: "Mephisto"-Walzer Nr. 1 Chicago Symphony Orchestra Leitung: Georg Solti