Jetzt läuft auf WDR3:

WDR 3 Konzert live

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06.00 Uhr

 

 

WDR aktuell



06.04 Uhr

 

 

WDR 3 am Sonntagmorgen

John Field Nocturne Nr. 11 Es-dur für Klavier; Elizabeth Joy Roe Marc-Antoine Charpentier Sonate à 8 für Traversflöten, Violinen, Bassgambe, Bassgeige, Theorbe und Cembalo; Les Dominos, Leitung: Florence Malgoire César Franck Prélude, Fugue et Variation h-moll, op. 18, in der Ausführung mit 2 Harfen; Silke Aichhorn und Regine Kofler Dietrich Buxtehude Sonate e-moll, op. 1,7 für Violine, Viola da gamba und Basso continuo; Arcangelo, Leitung: Jonathan Cohen Giovanni Pierluigi da Palestrina Fuit homo missus a Deo, in der Ausführung mit Bläsern und Basso continuo; Capricornus Ensemble Stuttgart, Leitung: Henning Wiegräbe Édouard Lalo Romance-Sérénade für Violine und Orchester; Vladyslava Luchenko; Liège Royal Philharmonic, Leitung: Jean-Jacques Kantorow


07.00 Uhr

 

 

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07.04 Uhr

 

 

WDR 3 Geistliche Musik

08.00 WDR 3 Bach-Kantate Christoph Demantius Jerusalem gaude für Chor und Ensemble; Dresdner Kreuzchor; Cappella Sagittariana Dresden, Leitung: Roderich Kreile Claudio Monteverdi Ut queant laxis, hymnus sancti Joannis, Konzert für Singstimme, Zinken, Violinen und Basso continuo; Carlos Mena, Altus; La Fenice, Leitung: Jean Tubéry Duarte Lôbo Kyrie und Gloria, aus "Missa Vox clamantis" zu 6 Stimmen; Tallis Scholars, Leitung: Peter Phillips Alessandro Stradella Benedictus Dominus Deus, Motette für Sopran, Alt und Basso continuo; Sandrine Piau, Sopran; Gérard Lesne, Altus; Il Seminario Musicale Marc-Antoine Charpentier Antiennes O de l'avent für 4 Singstimmen, Flöten, Streicher und Basso continuo; Ensemble Correspondances, Leitung: Sébastien Daucé Johann Sebastian Bach Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 62, Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Sarah Wegener, Sopran; Benno Schachtner, Countertenor; Sebastian Kohlhepp, Tenor; Thomas E. Bauer, Bass; Chorus Musicus Köln; Das Neue Orchester, Leitung: Christoph Spering Pelham Humfrey Lift Up Your Heads, Verse Anthem für Soli, Chor, Instrumente und Basso continuo; Donna Deam, Sopran; Rogers Covey-Crump, Tenor; Choir of Clare College Cambridge; Romanesca, Leitung: Nicholas McGegan


08.30 Uhr

 

 

WDR 3 Lebenszeichen

Wut - Trauer - Hoffnung Betroffene des Berliner Terroranschlags im Trauerjahr Von Hans Rubinich Wiederholung: 13.30 Uhr


09.00 Uhr

 

 

WDR aktuell


09.04 Uhr

 

 

WDR 3 Lieblingsstücke

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsstück! WDR 3 Hörer-Telefon: 0221 - 567 89 333 (08.00 - 20.00 Uhr, kostenpflichtig)


12.00 Uhr

 

 

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12.04 Uhr

 

 

WDR 3 Kultur am Sonntag


13.00 Uhr

 

 

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13.04 Uhr

 

 

WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope

Winterträume


15.00 Uhr

 

 

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15.04 Uhr

 

 

WDR 3 Kulturfeature

Heinrich Böll Das Gewissen der Literatur Von Thomas von Steinaecker Aufnahme des WDR 2017 Heinrich Böll war der Inbegriff des engagierten Autors. Was kann er uns heute sagen, in einer Zeit, die wie wenige andere von politischen Umbrüchen geprägt ist? Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat sich auf eine Spurensuche gemacht. "Ich hasse den Krieg, ich hasse ihn aus tiefster Seele, den Krieg und jedes Leid, jedes Wort, jede Geste, jeden, der irgendwie etwas anderes kennt für den Krieg als Hass." Das schreibt Böll 1944 von der russischen Front nach Hause. Wie so viele seiner Generation hat er den Krieg am eigenen Leib erfahren. Mit Anfang 20 wird er Soldat, gerät in Gefangenschaft, steht nach seiner Heimkehr in Köln als gelernter Buchhändler vor dem Nichts. Aber anders als viele andere Deutsche empfindet er seine Erlebnisse und vor allem sein Überleben als Pflicht, im Nachkriegsdeutschland seine Stimme zu erheben und unbeirrt auf unliebsame Wahrheiten hinzuweisen, die man im Wirtschaftswunderdeutschland nur zu gerne verdrängen würde. Erzählungen wie "Wanderer kommst du nach Spa..." oder der Roman "Billard um halb zehn" sind sowohl Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit als auch Mahnung an seine Mitbürger. Bölls Erfolg ist enorm. Sehr schnell wird er im In- und Ausland zum Bestsellerautor, kann von seinen Büchern leben; wo immer er hinkommt, wird er gehört. Doch hier beginnt die zweite und in gewisser Weise tragische Geschichte des Menschen Böll: Nach seinem bis dahin kommerziell erfolgreichsten Roman "Ansichten eines Clowns", 1961, wird er mehr und mehr zum engagierten Autor, zu einem Künstler, der sich einmischt; aber je mehr Reden er hält und Aufsätze schreibt, desto weniger belletristische Werke entstehen. Als dann 1971 "Gruppenbild mit Dame" erscheint und er dafür als erster deutsche Schriftsteller nach dem Zweiten Weltkrieg den Literaturnobelpreis erhält, geht dieser äußere Triumph einher mit einer der traumatischsten Erfahrungen Bölls. Nach seinem Artikel "Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit?" im "Spiegel" wird er über Jahre hinweg in den Medien diffamiert und von den Behörden schikaniert. Nur noch ein einziger Roman entsteht zu Lebzeiten. Allgemein hat sich die Meinung durchgesetzt, der engagierte Bürger Böll habe den einst hoch geschätzten Schriftsteller verdorben. So dichtete Robert Gernhardt: "Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär' überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane." Und heute? Ist die große Epoche der allseits bewunderten Großschriftsteller und Humanisten vorbei? Wie unterscheidet sich Bölls Rolle von der heutiger Schriftsteller? Kann ein Autor heute überhaupt noch etwas Vergleichbares bewirken? Der Schriftsteller und Filmemacher Thomas von Steinaecker nimmt die gegenwärtige politische Stimmung in Deutschland zum Anlass, Heinrich Böll, den politisch bewussten Autor par excellence, ästhetisch und inhaltlich einer Neubewertung zu unterziehen. Während der Lektüre der Hauptwerke Bölls, besucht er das Böll-Archiv in Köln und fährt nach Langenbroich, wo Böll starb und heute verfolgte Autoren aus aller Welt Gäste sind. Kollegen wie Uwe Tim und Eva Menasse beschreiben ihr Verhältnis zum Werk Bölls, Freunde wie Volker Schlöndorff und Reinhold Neven DuMont sowie sein Sohn René Böll erinnern sich an den Menschen Böll, der in zahlreichen Ausschnitten Interviews und Lesungen selbst zu Wort kommt. So entsteht ein persönliches, zeitgemäßes Porträt, angetrieben von der Suche nach etwas, was wir vielleicht mehr denn je brauchen: das Gewissen der Literatur.


16.00 Uhr

 

 

WDR aktuell


16.04 Uhr

 

 

WDR 3 Klassik Klub

Von Ulrike Gruner


17.45 Uhr

 

 

WDR 3 ZeitZeichen

Stichtag heute 17. Dezember 1892 Die erste "Vogue" erscheint in New York Von Anke Rebbert "Before it's in fashion it's in vogue", das ist die Selbstbeschreibung einer Zeitschrift, die sich als Avantgardemagazin der Mode versteht. Als das Blatt 1892 in New York von Arthur Baldwin Turnure gegründet wurde, standen Kleider noch nicht im Vordergrund. Turnure, selbst Mitglied der feinen und reichen New Yorker Gesellschaft, hatte sich vorgenommen mit dem Heft die Lebensart der New Yorker Elite zu zeigen. Die erste Ausgabe bot neben Artikeln über Mode, Bücher und Kunst viele Tipps zum korrekten Benehmen bei gesellschaftlichen Anlässen. Eine zweite Geburt erlebte die Zeitschrift ab 1909 als Condé Nast die Vogue kaufte. Er wollte daraus das tonangebende Heft für Stil, Mode und Kultur machen. Von da an verpflichtetet Vogue stilbildende Illustratoren, Fotografen, sogar Künstler wie Pablo Picasso und durchsetzungsfähige Chefredakteurinnen. Seit 1988 ist Anna Wintour bei der amerikanischen Vogue am Ruder. Sie wurde durch den Kinofilm "Der Teufel trägt Prada" auch einem Publikum außerhalb der Modewelt bekannt.


18.00 Uhr

 

 

WDR aktuell


18.04 Uhr

 

 

WDR 3 Gutenbergs Welt


19.00 Uhr

 

 

WDR aktuell


19.04 Uhr

 

 

WDR 3 Forum


20.00 Uhr

 

 

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20.04 Uhr

 

 

WDR 3 Oper

Der fliegende Holländer Oper von Richard Wagner Donald, ein schottischer Seefahrer: Franz-Josef Selig, Bass Senta, seine Tochter: Astrid Weber, Sopran Georg, ein Jäger: Jörg Dürmüller, Tenor Mary, Sentas Amme: Simone Schröder, Alt Der Steuermann Donalds: Kobie van Rensburg, Tenor Der Holländer: Terje Stensvold, Bariton WDR Rundfunkchor, Einstudierung: Anton Marik und Jörg Ritter; Prager Kammerchor, Einstudierung: Josef Pancik; Cappella Coloniensis, Leitung: Bruno Weil Anschließend: Operntagebuch Mit Richard Lorber


23.00 Uhr

 

 

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23.04 Uhr

 

 

WDR 3 Studio Neue Musik

Böll zum Hundertsten: Herzkammern Kölns Von Max Nyffeler Klaus Huber Cantiones de circula gyrante, nach Texten von Heinrich Böll und Hildegard von Bingen für Chor, Soli, Sprecher und 13 Instrumentalisten; Theophil Maier, Stimme; Les jeunes solistes, Leitung: Rachid Safir bis 24:00 Uhr


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD Nachtkonzert

Vom Bayerischen Rundfunk Eugen d'Albert Vorspiel aus "Tiefland"; MDR Sinfonieorchester, Leitung: Jun Märkl Joseph Haydn Streichquartett B-dur, op. 64,3; Leipziger Streichquartett Jan Václav Vorísek 12 Rhapsodien, op. 1; Gerlint Böttcher, Klavier Johannes Brahms O Heiland, reiß die Himmel auf, op. 74,2; MDR Rundfunkchor, Leitung: Wolf-Dieter Hauschild Gioacchino Rossini Streichersonate Nr. 3 C-dur; Thüringisches Kammerorchester Weimar, Leitung: Martin Hoff Johannes Brahms Es ist das Heil uns kommen her, op. 29,1; MDR Rundfunkchor, Leitung: Wolf-Dieter Hauschild Edward Elgar Sinfonie Nr. 2 Es-dur, op. 63; Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Leitung: Sakari Oramo Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett Es-dur, op. 20; L'Archibudelli; Smithsonian Chamber Players Georges Bizet L' Arlésienne, Suite Nr. 1, op. 23; Orchestre National de Lyon, Leitung: Emmanuel Krivine Richard Strauss Romanze F-dur; Arto Noras, Violoncello; Norwegisches Rundfunk-Sinfonieorchester, Leitung: Ari Rasilainen Joseph Haydn Klavierkonzert D-dur, Hob XVIII:11; Jörg Demus; Tokyo Chamber Players Franz Schubert Streichquartett C-dur, D 32; Auryn Quartett Antonín Dvorák Slawischer Tanz As-dur, op. 72,8; Gewandhausorchester, Leitung: Václav Neumann Robert Schumann 3 Romanzen, op. 94; Christoph Hartmann, Oboe; Hansjacob Staemmler, Klavier Antonio Vivaldi Allegro, aus dem Violinkonzert D-dur; Nicola Benedetti; Scottish Chamber Orchestra, Leitung: Christian Curnyn Michail Glinka Walzer-Fantasie h-moll; Orchestre Philharmonique de Radio France, Leitung: Paavo Järvi Wolfgang Amadeus Mozart Allegro, aus dem Klavierkonzert Es-dur, KV 482; Alfred Brendel; Academy of St. Martin-in-the-Fields, Leitung: Neville Marriner Emmanuel Chabrier España; Saint Louis Symphony Orchestra, Leitung: Leonard Slatkin Ludwig van Beethoven Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande, aus der Sinfonie Nr. 6 F-dur, op. 68; Netherlands Symphony Orchestra, Leitung: Jan Willem de Vriend Henri Herz Finale aus dem Klavierkonzert Nr. 3 d-moll, op. 87; Tasmanian Symphony Orchestra, Solist und Leitung: Howard Shelley