RBB kulturRadio

FEATURE

CSSR 1968Vor 50 Jahren: Sowjetischer Einmarsch in die CSSR Ein Mann allein Der August 1968 in Halle/Saale Von Tobias Barth Regie: Rainer Schwarz Produktion: MDR 2016
Samstag 09:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

alfred hrdlickaDer Fall Flora S. Reportage einer mörderischen Abhängigkeit Von Susanne Ayoub Aufnahme des ORF 2001 Wiederholung: So 15.04 Uhr Der "Liebestod" nicht als Bühnenmotiv, sondern als leidenschaftliche Sehnsucht in der Wirklichkeit. Die Österreicherin Flora S. beging 1999 im Alter von 37 Jahren Selbstmord aus Liebe zu dem Künstler Alfred Hrdlicka. Seit ihrem 12. Lebensjahr träumte Flora S. vom Liebestod. Damals wusste sie allerdings noch nicht, mit wem sie ihn vollziehen sollte. Das änderte sich, als sie, nach Jahren besessener Schwärmerei für Alfred Hrdlicka, dessen Geliebte wurde. Ihre Leidenschaft für den 33 Jahre älteren Künstler entwickelte sich zu mörderischer Hörigkeit. 24 Stunden am Tag war sie für ihn da, wenn es ihn danach verlangte. Sie gab ihre Schauspielkarriere auf und lebte nur mehr für ihn, seine ergebene Sklavin, maßlos in ihrer gewalttätigen Eifersucht. Flora S. war eine Frau mit vielen Talenten, mit Witz, Charme und Intelligenz. Eine außergewöhnliche Persönlichkeit und eine vielseitige Künstlerin. Am 26. Jänner 1999 nahm sie sich das Leben. Ihr Wunsch gemeinsam mit Alfred Hrdlicka zu sterben, erfüllte sich nicht. Flora S. war 37 Jahre alt.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Walter SedlmayrMundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung um 21.05 Uhr 2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: Die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben. Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film- und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach. Erstsendung: 28. Oktober 2012
Samstag 12:05 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

georg lohmeierOffenes Archiv - Das Feature als Dokument seiner Zeit Wenn Schriftsteller Radio machen (4/6) Stacheldraht - Beschreibung eines Hindernisses Von Georg Lohmeier Wenn an den Schriftsteller Georg Lohmeier (gestorben 2015 in München) erinnert wird, dann ist meist zuerst die Rede von der ZDF-Vorabendserie "Das königlich bayerische Amtsgericht" aus den 1970ern, zu der er das Drehbuch verfasste, gefolgt von dem Hinweis, Lohmeier sei ein Anhänger der bayerischen Monarchie gewesen. Beides verschwimmt dann gerne zu einem Bayernbild, bei dem mehr der Wunsch der Vater des Gedanken ist, als Lohmeier sein Urheber. Denn dem Meister gewitzter Radio- und Fernseh-Unterhaltung lag nichts ferner als Bayernkitsch oder gar die heute weit verbreitete Bayerndeppen-Gaudi. Sein ZDF-Amtsgericht mag zwar in der damaligen jungen Fernsehgeneration den norddeutschen Blick auf den Süden nachhaltig verklärt haben, war jedoch aus süddeutscher Sicht lediglich eine gut gemachte Gerichtsposse, in der sich die scheinbar immerwährenden bayerischen Charaktere gegenseitig entdecken konnten, sei es der Schlawiner, der Schlaumeier oder der Stiernacken. Und auch Lohmeiers Forderung nach dem "Kini" zielte nicht auf König-Ludwig-Marketing, sondern auf ein "scheener war"s scho". Heißt auch böse zugespitzt: Ohne Monarchie hätten die Bayern eben kein Gefühl für Schönheit und Kultur. Lohmeiers umfassendes Radio-Schaffen im Bayerischen Rundfunk galt vor allem der Unterhaltung, doch zeigt sich seine Kultur-und Gesellschaftskritik besonders deutlich in den wenigen Hörbildern. Das Offene Archiv - das Feature als Dokument seiner Zeit - wiederholt seine Sendung "Stacheldraht" aus dem Jahr 1969. Darin brandmarkt Georg Lohmeier den Zynismus von Sicherheitsideologie und Rüstungsindustrie. Bekannte Radiostimmen, zum Beispiel Ruth Kappelsberger oder Klaus Havenstein (in der Rolle des Stacheldrahtexporteurs zur Entwicklungshilfe in Afrika) machen "Stacheldraht" zu einem besonderen Schall-Dokument seiner Zeit.
Samstag 13:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Geld

münzeWer hat die Münze erfunden? | Von Monika Konigorski
Samstag 14:45 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

219 Tage Geher auf dem Weg zur Leichtathletik-EM (3 4/4) Von Julia Illmer und Massimo Maio Regie: die Autoren Redaktion: Jenny Marrenbach und Ingo Kottkamp Mit: Luise Wolfram Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandfunk Kultur / SWR2 2018 Länge: 54"30 (Ursendung) In einer 4-teiligen Serie begleiten wir Geherinnen und Geher auf dem Weg zum wichtigsten Ereignis des Jahres - der Leichtathletik-EM in Berlin. Teil 3: Nie genug Der erste internationale Wettbewerb in China ist eine Ernüchterung: die Konkurrenz ist stark. Dann kommen die Mühen der Ebene. Trainieren, trainieren, trainieren. Macht es eigentlich auch Spaß? Im Trainingslager werden die ersten nervös. Noch 76 Tage bis zur EM. Teil 4: Der Erfolg muss kommen Sie haben Höhen und Tiefen erlebt. Erfolge gefeiert und sich mit Krankheiten herumgeschlagen. Jetzt ist der Tag X da für Emilia Lehmeyer, Christopher Linke und die anderen aus dem deutschen Geherteam. In Berlin am Breitscheidplatz treten sie an in der Strecke über 20 Kilometer. Was kommt? Und was kommt danach? Julia Illmer, geboren 1984, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Sie arbeitet als Redakteurin und Autorin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sowie politische und kulturelle Institutionen. Zuletzt: "Ausgepackt - Kreuzberger Jugendliche führen Familiengespräche" (Deutschlandfunk Kultur 2017, mit Massimo Maio). Massimo Maio, 1981 geboren im badischen Gengenbach, studierte Kulturwissenschaften. Arbeitet als Radioautor, Moderator und Theatermacher. Für Deutschlandradio Kultur u.a.: "Schule, chillen, Schlagzeug spielen" (2013, mit Wiebke Köplin und Margot Overath) und "Kevin" (Deutschlandradio Kultur 2016). Nie genug Der Erfolg muss kommen
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

walter sedlmayrMundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben. Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film- und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach. Erstsendung vom 28. Oktober 2012
Samstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Maximilian BrücknerMundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben. Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film- und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach. Erstsendung vom 28. Oktober 2012
Samstag 21:05 Uhr

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