RBB kulturRadio

FEATURE

ErdbeerErdbeerium Die Früchtchen der Familie Dahl Von Wiebke Keuneke Regie: die Autorin Produktion: SWR 2017
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Im Geheimdienst Ihrer MajestätStefan der Stuntman. Wie ein Bergler zur Bond-Familie gekommen - und dort geblieben ist. Feature von Stefan Weber Schon als Kind fährt er mit den Brettern an den Füßen zur Schule und macht sich später als "wilder Hund" im Alpinsport einen Namen. Der Schweizer Stefan Zürcher, in den 1940er Jahren aufgewachsen in Wengen, am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau. Nach einer Elektromechaniker-Lehre in Zürich macht er das Skilehrer-Diplom und wandert mit 19 Jahren aus nach Kanada. In den späten 1960er Jahren erfährt er, dass in seinem Schweizer Nachbardorf in Mürren ein James-Bond-Film gedreht werde ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät"). Die Produzenten suchten Extrem-Skifahrer für eine Verfolgungsjagd. Zürcher bekommt den Job. Er erkennt seine Chance im Filmgeschäft und arbeitet sich während der nächsten 50 Jahre hoch zum Ski-Kameramann, Location-Manager und Produktions-Manager innerhalb verschiedenster Bond-Produktionen. Ende der 1980er gründet er seine eigene Film-Produktionsgesellschaft, die "Alpine Films" mit Sitz in Wengen. Er arbeitet zusammen mit unzähligen Filmgrößen wie Bob Fosse in "Cabaret" oder Steven Spielberg in "Band of Brothers". Der rote Faden in seinem Arbeitsleben sei aber das Produzieren mit der Bond-Familie, wie er sie liebevoll nennt. Bis heute werde da mit sehr wenig Computeranimation gearbeitet. Ein Detail am Rande: Innerhalb der Bond-Produktionen trägt Stefan Zürcher den Spitznamen "The Swiss Knife". Produktion:Stefan Weber Sprecherin: Silvia Meisterle, Steven Crilley Redaktion: Eva Roither
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

marina abramovicDie sieben Leben der Marina Abramovic Der Körper als Kunstwerk Von Nina Hellenkemper Aufnahme WDR/NDR/rbb 2014 Wiederholung: So 15.04 Uhr Ikone, Grenzgängerin, Radikale: Die serbische Performancekünstlerin Marina Abramovic fürchtet in ihren spektakulären Kunstaktionen weder Schmerz noch den Tod. Auch Lady Gaga zählt zu ihren Schülerinnen. Sie geißelte sich mit Peitschen, Feuer, Eis oder legte Besuchern eine geladene Pistole zur freien Verfügung vor. Was Marina Abramovic" Arbeit bis heute prägt, ist die maximale Spannung, die sie zwischen sich und dem Publikum erzeugt. Als erste lebende Künstlerin holte sie 750 000 Besucher ins Museum of Modern Art. Nach dem großen Erfolg ihrer Ausstellung "The Artist Is Present" 2010 gründete sie das "Marina Abramovic Institute", in dem Künstler aus aller Welt die Abramovic Methode erlernen können - die Erforschung der eigenen Präsenz.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

minimalismusDie Kraft der Reduktion - Minimalismus in der Kunst Von Rainer Praetorius DLF 2017 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Kölner Konzert-Tumult Februar 2016: In der Philharmonie wird Bach- Musik gegeben, kombiniert mit Zeitgenössischem von Fred Frith, Henryk Górecki und Steve Reich. Doch dann ist plötzlich Schluss. Die Komposition aus dem Jahr 1967 "Piano Phase" von Steve Reich, einem Pionier der Minimal Music, wird durch lautes Klatschen und Buhrufe gestört. Einer der besten Cembalisten der Welt, der aus Iran stammende Musiker Mahan Esfahani, unterbricht sein Spiel und fragt auf Englisch: "Wovor haben Sie Angst?" Daraufhin brüllt jemand im Saal: "Reden Sie doch gefälligst auf Deutsch!" Ob nun "Rassismus", so die schnell in Sozialen Medien zirkulierende Botschaft, oder "Überforderung des Publikums" wie der Veranstalter beschwichtigte: Der Konzert-Abbruch markiert eine Wende. Kölns Bildungsbürgertum war lange stolz darauf, das Avantgarde-Mekka der Bundesrepublik zu sein. Bereits 1951 etablierte der WDR das Studio für elektronische Musik mit seinem späteren Leiter Karl-Heinz Stockhausen. Die Avantgarde-Band Can schrieb von Köln aus Pop-Geschichte. In den 1960ern erfanden Kölner Galeristen die erste Kunstmesse für das zeitgenössische Schaffen, die Art Cologne. Eng verbunden mit dieser Avantgarde waren immer die Künstler des Minimalismus wie eben der Komponist Steve Reich oder bildende Künstler wie der Maler Yves Klein. Autor Rainer Praetorius begibt sich auf die Suche nach den Ursachen des Banausen-Ausbruchs in der Philharmonie. Er flaniert durch die Kölner Museumslandschaft und verfolgt die weltweite Wirkung der Werke des Minimalismus bis in die Gegenwart. Club Music wie House oder Techno sind die populärste Spätfolge. Pop-Art-Künstler Andy Warhol praktizierte in seinen frühen Filmen Extrem-Minimalismus und das legendär minimalistische Produktdesign der Firma Braun fand weltweit Beachtung. Jahrzehnte und viele iPhones und iPads später bedankte sich der Apple-Chefdesigner höchstpersönlich bei seinem Braun-Kollegen für die Inspiration.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

klavier"Silberner Klang trägt den Gesang" Liedbegleitung - Die subtile Kunst am Klavier Von Florian Heurich Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Liedbegleitung - Die subtile Kunst am Klavier Von Florian Heurich Einst haben Franz Schubert oder Richard Strauss ihre Lieder selbst begleitet und sich dabei bisweilen große Freiheiten erlaubt, zur Zeit der Salon- und Hausmusik setzte man sich oft mehr mit Hingabe als mit Talent ans Klavier, und noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein stand bei Liederabenden der Klavierbegleiter häufig im Schatten des Sängers und hielt sich dezent im Hintergrund. Mit dem Pianisten Gerald Moore, seinerzeit Partner von Dietrich Fischer-Dieskau oder Elisabeth Schwarzkopf, wurde die Kunst der Liedbegleitung jedoch auf ein neues Level gehoben. Mittlerweile sind Sänger und Pianist längst gleichwertige künstlerische Partner und verschmelzen oft zu kongenialen Lied-Duos. Wie genau funktioniert aber die Zusammenarbeit zwischen zwei Künstlerpersönlichkeiten bei der Vorbereitung und Probenarbeit für einen Liederabend? Welche Impulse gehen dabei vom Begleiter aus? Worauf wird bei Studium und Ausbildung von Liedpianisten Wert gelegt? Welches besondere Gespür braucht man für diesen Beruf? Solchen Fragen geht Florian Heurich nach und hat sich unter anderem mit den Pianisten Helmut Deutsch, Wolfram Rieger, Donald Sulzen und Gerold Huber sowie den Sängern Jonas Kaufmann, Bo Skovhus und Christian Gerhaher über die subtile Kunst der Liedbegleitung unterhalten.
Samstag 14:05 Uhr

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Bremen Zwei

Feature

Pole oder Deutscher? Teil 4-5 Wie aus Czeslaw im Dritten Reich Klaus B. wurde Ein Feature in fünf Folgen von Dorothee Schmitz-Köster Klaus B. wird 80 und führt eigentlich ein beschauliches Leben. Aber etwas lässt ihm keine Ruhe. Seine Kindheit, seine ersten sechs Lebensjahre sind in seinem Gedächtnis wie ausgelöscht. Erinnern kann er sich nur an eine einzige beängstigende Szene: Er stand auf einem Tisch - und um ihn herum "schwarze Männer". Wer waren diese Männer? Was haben sie mit ihm gemacht? Klaus B. will es endlich wissen. Mit einem schlimmen Verdacht beginnen die Recherchen. Und wie bei einem Puzzle fügt sich allmählich ein Steinchen ans andere. Da wird eine "Kinderakte" entdeckt, danach war Klaus B. ursprünglich ein ganz anderer. Da tauchen Halb-Geschwister auf, die Familienerinnerungen bewahrt haben. Da machen Recherchen vor Ort klar, dass im Krieg tausende polnische Kinder ein ähnliches Schicksal wie Klaus B. hatten. Unter dem Vorzeichen nationalsozialistischer "Rassenpolitik" wurden sie geraubt, wurde ihre Identität zerstört, wurden sie nach Deutschland verfrachtet, im Herzen ein Trauma, das die meisten tief in sich vergraben haben. In fünf Teilen erzählt das Feature von der schrittweise Entdeckung eines solchen Schicksals. In der SS-Organisationen und Kalter Krieg eine Rolle spielen, eine deutsche und eine polnische Familie, ein Gespinst aus Lügen, Leugnen und Verdrängen. Und die Frage, was die späte Entdeckung der Wahrheit mit einem Menschen macht. Produktion: Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

schallplatteDie Welt ist eine Scheibe Über das Revival der Vinyl-Schallplatte Von Eva Garthe Regie: die Autorin Mit: Britta Uphoff, Jens Schellhass, Holger Postler, Michelle Brückner Ton: Klaus Schumann Produktion: RB 2017 Länge: 53"35 Während die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens erfasst, erlebt die Schallplatte ein Comeback. Als Mittel zur Entschleunigung - und als Distinktionsobjekt. Die Vinyl-Schallplatte erlebt zurzeit ein ungeahntes Revival. Nach jahrelanger Talfahrt wurden 2014 so viele Platten verkauft wie zuletzt 1992, und 2015 steigerten sich die Umsätze noch einmal um rund 50 Prozent. Hat dieser Hype seinen Zenit bereits überschritten, oder ist noch Luft nach oben? Die Schallplatte als Mittel zur Entschleunigung - und als Distinktionsobjekt. Fragen und Aspekte, die die Autorin aufgreift. Eva Garthe, geboren 1975 in Hanau, hat sich während ihres Musik- und Kunstwissenschaftsstudiums zunächst im Bereich Medienkunst umgetan. Mittlerweile arbeitet sie tagsüber als Musikjournalistin sowie Feature- und Hörspielmacherin (u.a. für Radio Bremen und den ORF in Wien). Nachts legt sie auf der ein oder anderen Party elektronische Tanzmusik auf. Natürlich nur mit Vinylschallplatten. Die Welt ist eine Scheibe
Samstag 18:05 Uhr

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