Bayern 2

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KrillSchätze des Meeres Krill, Plankton und Algen - Die Basis des Lebens Autorin: Yvonne Maier / Regie: Sabine kienhöfer Krill kommt aus dem norwegischen und bedeutet übersetzt: "Walnahrung". Auf eine Menge von unglaublichen 125 Millionen Tonnen schätzen manche Experten den Krill in den Weltmeeren. Die Kleinkrebse essen Plankton - mikroskopisch kleine Algen, Kieselalgen und Bakterien - und der Wal den Krill. Doch was passiert, wenn sich durch den Klimawandel die Meere erwärmen und sich die grundlegende Nahrungsbasis von zahlreichen Meeresbewohnern ändert? Denn unter dem wärmeren Wasser leidet vor allem das Plankton. Mit Folgen, die heute noch kaum abzusehen sind. Seegras - Wächter im Ökosystem Küste Autorin: Brigitte Kramer / Regie: Martin Trauner Seegras sorgt im Mittelmeer für Artenvielfalt, klares Wasser und weiche Sandstrände. Die Unterwasserpflanze wächst am seichten Meeresgrund in Ufernähe. Dort bildet sie große Wiesen, die Mittelmeerbesucher als dunkle Flecken wahrnehmen. Rund um die Balearen gedeiht die Pflanze besonders gut. Und die Bewohner der Inselgruppe fühlen sich dem Seegras verbunden. Früher wurden mit dem getrockneten Laub Matratzen gestopft und Felder gedüngt. Heute erforschen Wissenschaftler die Rolle der Pflanze als Agent im Ökosystem Küste. Und Umweltschützer engagieren sich dafür, dass Seegraswiesen beim Ausbau von Hafenanlagen oder bei der Ausweisung von Ankerplätzen nicht beschädigt werden. Doch auch der Klimawandel richtet Schaden an. Hohe Wassertemperaturen lassen die Pflanzen absterben. Forscher experimentieren nun mit Züchtungen im Labor und Aussaat unter Wasser. Denn dort, wo die Wiesen verschwinden, gerät nicht nur das Ökosystem aus dem Gleichgewicht. Das Mittelmeer verliert auch einen Garanten seiner natürlichen Schönheit. Moderation: Leslie Rowe Redaktion: Gerda Kuhn
Freitag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioMikro

Silke WolfrumAlle Menschen sind gleich - auch Jungs und Mädchen? Ein radioMikro-Feature von Silke Wolfrum
Freitag 18:30 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

namibischen BuschmannBothas" Suche nach dem Glück Aus dem Leben eines namibischen Buschmannes Von Birgit Kannen Regie: Hüseyin Michael Cirpici Produktion: Dlf 2017 Bothas Marinda Xunudao, Ende 30, erzählt vom Weg aus seiner Heimat in Nordost-Namibia, dem heutigen Bwabwata-Nationalpark, nach Deutschland und zurück. Denn dies ist keine Flüchtlingsgeschichte. Bothas kam ganz offiziell und doch per Zufall nach Europa: Eigentlich war sein Freund eingeladen, um ein Lexikon des Khwedam, der Sprache seines Volkes, fertigstellen zu helfen. Die Reise des Freundes scheiterte an der Bürokratie. An seiner Stelle tauchte Bothas am Institut für Afrikanistik der Universität zu Köln auf. Die Wissenschaftler waren hochzufrieden mit Bothas, der doch eigentlich nichts gelernt hatte, außer Kwedam. Der Kontakt nach Köln hat Bothas Leben verändert - für kurze Zeit. Denn zehn Jahre später trifft ihn die Autorin als Straßenarbeiter in Windhoek wieder. Aber Bothas ist wild entschlossen, weiter für die Khwe zu kämpfen - wenn er selber nur wieder genug Kraft geschöpft hat. Bothas" Suche nach dem Glück
Freitag 20:10 Uhr

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