RBB kulturRadio

FEATURE

faltbootFaltboot - Erkundung einer Leidenschaft Von Sascha Lange Regie: Tobias Barth Produktion: MDR 2014
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Gustav MahlerMuseum der Meisterwerke: Ich bin der Welt abhanden gekommen. Vom Verschwinden, plötzlichen Wiederauftauchen und erneuten Verlorengehen eines Liedes von Gustav Mahler. Von Michael Lissek und Elisabeth Stratka. Mehr als 50 Jahre hatte die Musikwissenschaft danach gesucht - im Jahre 2000 lag es plötzlich bei Sotheby"s zur Versteigerung: Das Autograf des Mahlerliedes "Ich bin der Welt abhanden gekommen". Eingereicht hatte es der Wiener Rechtsanwalt Dr. Richard Heiserer junior, der es 1957 von seinem Vater Richard Heiserer senior geerbt hatte. Seitdem lag es in seinem Safe. Jetzt wollte er es verkaufen. Für viel Geld. Von 500.000 Euro war die Rede. Versteigert wurde das Autograf aber erst mal nicht. Es kam zum Notar. Zur Verwahrung. Denn auf dem Deckblatt der Partitur stand: "Meinem theuren Freund Guido Adler (der mir nie abhanden kommen möge) als ein Andenken an seinen 50. Geburtstag 1905". Und hier beginnt die verwickelte Geschichte. Wie waren die Heiserers in den Besitz des wertvollen Manuskriptes gekommen? Welche Rolle spielte Heiserer sen. bei der "Arisierung" der umfangreichen Bibliothek des Begründers der österreichischen Musikwissenschaft, des jüdischen Intellektuellen Guido Adler? Ein Feature über Enteignungen, Verstrickungen und unbearbeitete Vergangenheit. Über die Undurchsichtigkeiten des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Wien. Über die Seltsamkeit familiärer Bande. Und nicht zuletzt ein Stück über die Musik Gustav Mahlers.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Luk PercevalReise ins Geheimnis Das Theater des flämischen Regisseurs Luk Perceval Von Thomas David Aufnahme des WDR 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr Im Rahmen der Ruhrtriennale 2017 erzählt der Regisseur Luc Perceval vom Aufstand der Bergarbeiter in Zeiten sozialer Ungerechtigkeit und der vom Hunger entfesselten Bestie Mensch. Premiere ist am 7.9. in der Gießhalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord. "Hunger" ist nach "Liebe" und "Geld" der letzte Teil seiner auf Romanen Émile Zolas beruhenden "Trilogie meiner Familie". Der 1957 in Flandern geborene Luk Perceval gehört seit dem triumphalen Erfolg seines Ende der neunziger Jahre entstandenen Shakespeare-Marathons «Schlachten!» zu den meistbeachteten Regisseuren des europäischen Theaters. Seine Inszenierungen sind Meditationen über die zentralen Menschheitsfragen. Das Feature beobachtet den Regisseur bei den Proben und gewährt Einblicke in seine Arbeit mit dem Ensemble des Hamburger Thalia Theaters. Es begleitet ihn nach Belgien, wohin Perceval nach achtzehnjähriger Arbeit in Deutschland zurückkehrt, um ein neues, multikulturelles Ensemble aufzubauen. Perceval erzählt von seiner Kindheit auf dem Lastschiff seiner Eltern und den künstlerischen Anfängen in der Enge des bürgerlichen Stadttheaters. Aus Begegnungen mit dem Regisseur, Freunden und Mitarbeitern entsteht das Porträt eines Künstlers, der mehr als dreißig Jahre nach der Gründung seines ersten eigenen Ensembles abermals um die Realisierung seines Traums von der Erneuerung des Theaters kämpft.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Gespräche auf einer Großbaustelle (1972) Wenn Percy Adlon lateinische Dichter zur römischen Entlastungsstraße nach Neapel zitiert oder die Inka ins Feld führt, dann bewegt er sich Anfang der 1970er Jahre noch auf gesichertem, jedoch mittlerweile umstrittenen Terrain: Die Fernstraße als staatliche Aufgabe. Heute sind wir mit deren Abschaffung konfrontiert: Wo das noch nicht mehrheitsfähig ist, bauen sogenannte Public Private Partnerships Brücken zu den großen Straßenkonzernen. Doch Percy Adlon interessiert sich Anfang der 1970er Jahre nicht für die Ökonomie der Straße. Neoliberale Infrastrukturmodelle sind noch nicht vorstellbar. Auch die damals noch gegenwärtige nationalsozialistische Inszenierung der Autobahnbaustellen durch staatlich geförderte Autobahnmalerei greift Adlon nicht auf. Sein Ziel im Feature ist der Alltag und das Gespräch mit der arbeitenden Bevölkerung. Womit er durchaus mit der Wirklichkeit in Konflikt gerät. "Das Offene Archiv - Das Feature als Dokument seiner Zeit" steht in diesem Bayern 2-Sommerradio unter dem Motto: "Wie erzählen wir Wirklichkeit?" Während Percy Adlons großartiger Reportage im Außenraum und im Mikrokosmos einer Autobahnbaustelle bei München wird immer offensichtlicher, dass sich die dort Arbeitenden gar nicht mit Nomaden identifizieren. Die These des Autors gerät ins Wanken. Wie wird er damit umgehen? Und welche Rolle spielt sein Undercover-Informant? Percy Adlon ist Autor zahlreicher Radiofeatures für den Bayerischen Rundfunk, heute einem breiterem Publikum allerdings eher als Film-und Fernsehregisseur bekannt ("Out of Rosenheim"). Er lebt mit seiner Frau in Pacific Palisades in Kalifornien.
Samstag 13:05 Uhr

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HR2

Trialog der Kulturen - Was glaubst Du denn?

trialog der kulturenDas hr2-Kinderfunkkolleg Religion Warum essen Josche und Nuriye kein Schweinefleisch? von Maria Bonifer www.kinderfunkkolleg-trialog.de Gummibärchen, darf man die eigentlich essen? Als gläubiger Moslem oder Jude? Denn da ist ja Speisegelatine drin, die oft aus Schweinefleisch hergestellt wird. Und Schweinefleisch essen, das ist im Judentum wie auch im Islam verboten. Schweinefleisch gilt im Judentum als unrein, als nicht "koscher". Und für Muslime ist es nicht "halal". Aber was bedeutet das, und warum ist das eigentlich so? Gibt es noch andere Speisegebote in diesen Religionen? Welchen Hintergrund haben sie? Und gibt es sie auch im Christentum?
Samstag 14:45 Uhr

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Bremen Zwei

Bremen Zwei - Feature

Schnelldampfers BremenKönigin der Meere Geschichte des Schnelldampfers "Bremen" Von Detlef Michelers Zu einer Triumphfahrt wurde die Jungfernreise der "Bremen" im Jahr 1929. Als das Schiff am 22. Juli an der New Yorker Brooklyn-Pier des Norddeutschen Lloyd festmachte, stand fest: nach 20 Jahren hatte wieder ein deutscher Dampfer das "Blaue Band" für die schnellste Atlantiküberquerung gewonnen. Ein Ereignis, das in der internationalen Presse hymnisch gefeiert wurde. Denn mit der "Bremen" hatte sich Deutschland nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg eindrucksvoll als große Schiffbau- und Seefahrtnation zurückgemeldet. In den kommenden Jahren traf sich die internationale Prominenz aus Kultur, Politik und Wirtschaft auf dem Luxusliner, der für sein erlesenes Ambiente und den superben Service berühmt war. Noch heute erzählen ehemalige Stewards und Liftboys mit großer Begeisterung von dieser Glanzzeit der Passagierschifffahrt. Diese legendäre Ära endete abrupt mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Fortan diente die "Bremen" als Wohnschiff für die Kriegsmarine. Das traurige Ende der "Königin der Meere" kam am 16. März 1941, als das Schiff durch Brandstiftung vernichtet wurde. Eine der großen Katastrophen der Seefahrtgeschichte, deren Hintergründe nie vollständig aufgeklärt werden konnten. Bremen Zwei wiederholt diesen "Klassiker" des Bremer Feature-Autors Detlef Michelers aus Anlass seines 75.Geburtstags. Radio Bremen 2004
Samstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Zwei Waisenkinder und ihr erstes Kind Von Stefan Kolbe und Chris Wright Regie: die Autoren Sprecher: Chris Wright Ton: Holger König Produktion: MDR 2017 Länge: 28"50 Ein Stück über die Möglichkeit der Erfindung von Liebe. Anschließend: Gespräch mit den Autoren über ihre Arbeit an dem Stück Ein Stück über die Möglichkeit der Erfindung von Liebe. Im Mittelpunkt ein neugeborenes Kind. Drum herum zwei Eltern, die selbst noch in ihrer Kindheit gefangen sind - Sarah und Daniel. Beide sind in Kinderheimen aufgewachsen (,Kleinstheim", siehe Feature vom 19.08.17), beide Halbwaisen. Sie haben keine selbstverständlichen Vorbilder und nur eine vage Vorstellung von Familie. In diese Situation fällt nun ihre Tochter Marie hinein. Sie ist Hoffnung und größte Belastungsprobe zugleich. Stefan Kolbe, 1972 in Halle an der Saale geboren. Zeitungsvolontariat. Kamerastudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Produzent, Kameramann, Fotograf. Lebt in Berlin und in der Uckermark. Chris Wright, 1972 in Radcliffe, England, geboren. Studium der Germanistik und Romanistik in Cambridge und Leipzig. Schnittstudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Schnittmeister, Dozent, Redakteur. Lebt in Berlin. Zwei Waisenkinder und ihr erstes Kind
Samstag 18:05 Uhr

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