88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR5

Dok 5 - Das Feature

Korruption AserbaidschanWiederholung: 26.02. 20.04 Uhr das ARD radiofeature Geschenke aus Baku Ein Feature über Korruption im Europarat Von Martin Durm Aufnahme des SWR 2018 Alles ist käuflich. Nach dieser Devise versucht Aserbaidschan seit Jahren, den Straßburger Europarat zu korrumpieren. Dort werden Abgeordnete mit Geld und Geschenken geködert, um dem Alijew-Regime als "Wahlbeobachter" demokratische Persilscheine zu verschaffen. Baku erwartet als Gegenleistung für seine Gefälligkeiten geschönte Berichte und positive Bilanzen. Die wurde in den vergangenen Jahren auch prompt aus Straßburg geliefert: Egal ob Parlamentswahl, Präsidentschaftswahl oder Verfassungsreferendum. Dabei versteht sich der vor bald 70 Jahren in Straßburg gegründete Europarat als "Wahrer der europäischen Menschenrechtskonvention". Doch wenn die "Kaviar-Diplomatie" Aserbaidschans nicht gestoppt wird, verspielt er seine Existenzberechtigung und seine Glaubwürdigkeit.
Sonntag 11:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Das Feature

aserbaidschandas ARD radiofeature Von Martin Durm SWR 2018 Alles ist käuflich. Nach dieser Devise versucht Aserbaidschan seit Jahren, den Straßburger Europarat zu korrumpieren. Abgeordnete werden mit Geld, Reisen und kostspieligen Geschenken geködert, um später als "Wahlbeobachter" in Aserbaidschan das diktatorische Alijew-Regime zu legitimieren. Baku erwartet als Gegenleistung für seine Gefälligkeiten geschönte Berichte und positive Bilanzen. Die wurde in den vergangenen Jahren auch prompt aus Straßburg geliefert: Egal ob Parlamentswahl, Präsidentschaftswahl oder Verfassungsreferendum, jedes Mal hat der Europarat dem Regime demokratische Persilscheine ausgestellt. Dabei versteht sich der vor bald 70 Jahren in Straßburg gegründete Europarat als "Wahrer der europäischen Menschenrechtskonvention". Doch wenn die "Kaviar-Diplomatie" Aserbaidschans nicht gestoppt wird, verspielt er seine Existenzberechtigung und seine Glaubwürdigkeit. Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

langeweileNichts los Was wurde aus der Langeweile? Von Olaf Karnik und Volker Zander Sendeschluss, Ladenschluss, Sperrstunde. Nichts ist los! Langeweile war ein Kennzeichen des analogen Zeitalters: Mangel und Warten. Aber dann begann das digitale Zeitalter. Und seitdem ist alles los. Immer. Und nie mehr Langeweile. Aber bringt die Kombination aus Gleichzeitigkeit und Überfluss, Beschleunigung und Stillstand nicht wieder neue Formen der Langeweile hervor? Langeweile zwischen Überdruss und permanenter Standby-Aufmerksamkeit? Wie fühlen sich die unterschiedlichen Formen der Langeweile an? Wie öde war der Alltag in der alten Bundesrepublik und warum ist es der Sonntagnachmittag auch heute noch? Was hatte es mit dem Schlachtruf "Boredom" im Punk auf sich? Wie produktiv ist Langeweile für künstlerische Prozesse und wie gefährlich ist der Boreout am Arbeitsplatz? Zeitzeugen, Opfer, Täter und Genießer geben Auskunft.
Sonntag 14:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Kulturfeature

estlandDas sowjetische Trauma Estland auf der Suche nach sich selbst Von Elke Pressler Aufnahme des WDR 2014 Vor 100 Jahren - im Februar 1918 - erlangten die Esten ihre erste Unabhängigkeit von Russland. Auf die zweite mussten sie dann bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion warten. Die Geschichte hat das Land geprägt; die Suche nach der estnischen Identität hält an. Was ist estnisch? Soll der russischen Minderheit ein Sprachzeugnis oder gar ein Bekenntnis zur Mehrheitskultur abverlangt werden? Und wie definiert die sich überhaupt - in einem Land, das wie kaum ein anderes auf Internet und digitale Vernetzung setzt? Mit ihrem Roman "Fegefeuer" hat die estnisch-finnische Autorin Sofi Oksanen vor einigen Jahren eine Debatte ausgelöst, die noch nicht beendet scheint. Wie weit haben die Esten die Jahrzehnte sowjetischer Okkupation und erzwungenen Schweigens aufgearbeitet, und welche Lehren sind zu ziehen?
Sonntag 15:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

HR2

Feature

aserbaidschanGeschenke aus Baku - Ein Feature über Korruption im Europarat | von Martin Durm Alles ist käuflich. Nach dieser Devise versucht Aserbaidschan seit Jahren, den Straßburger Europarat zu korrumpieren. Abgeordnete werden mit Geld, Reisen und kostspieligen Geschenken geködert, um später als "Wahlbeobachter" in Aserbaidschan das diktatorische Alijew-Regime zu legitimieren.
Sonntag 18:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Tom DruryGlückssucher in Iowa. Porträt des US-amerikanischen Schriftstellers Tom Drury. Feature von Michael Hillebrecht Grouse County ist ein sehr überschaubarer fiktiver Bezirk im Mittleren Westen der USA. Seine Ortschaften sind klein oder gar winzig. Dort sind die "Grouse County"-Romane von Tom Drury angesiedelt. Der 1956 geborene Autor ist selbst in Iowa in einem Ort mit etwa 200 Einwohnern aufgewachsen. In seiner Romantrilogie beschreibt Drury das Kleinstadtleben mit viel Sympathie, lakonischem Humor und einem besonderen Gespür für die surrealen Momente des Alltäglichen. So klebt etwa der Sheriff von Grouse County, als seine Wiederwahl zu scheitern droht, in einer verzweifelten nächtlichen Aktion seine Wahlplakate an die Flügel einer Windmühle. Drurys Romane leben einerseits von witzigen Dialogen, die an die Filme der Coen-Brüder denken lassen und andererseits von traumverlorenen, oft nächtlichen Szenen, die atmosphärisch an Gemälde von Edward Hopper erinnern. Drury lebt mittlerweile in Berlin, nachdem er zuvor in Los Angeles und New York gewohnt hat. Wie einige seiner Romanfiguren hat es Drury in die Großstadt gezogen, aber gedanklich kehrt er immer wieder in seinen Heimatort Swaledale zurück und zieht daraus entscheidende Anregungen für sein Schreiben.
Sonntag 20:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

das ARD radiofeature

korruptionGeschenke aus Baku Ein Feature über Korruption im Europarat Von Martin Durm SWR 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Alles ist käuflich. Nach dieser Devise versucht Aserbaidschan seit Jahren, den Straßburger Europarat zu korrumpieren. Abgeordnete werden mit Geld, Reisen und kostspieligen Geschenken geködert, um später als "Wahlbeobachter" in Aserbaidschan das diktatorische Alijew-Regime zu legitimieren. Baku erwartet als Gegenleistung für seine Gefälligkeiten geschönte Berichte und positive Bilanzen. Die wurde in den vergangenen Jahren auch prompt aus Straßburg geliefert: Egal ob Parlamentswahl, Präsidentschaftswahl oder Verfassungsreferendum: Jedes Mal hat der Europarat dem Regime demokratische Persilscheine ausgestellt. Dabei versteht sich der vor bald 70 Jahren in Straßburg gegründete Europarat als "Wahrer der europäischen Menschenrechtskonvention". Doch wenn die "Kaviar-Diplomatie" Aserbaidschans nicht gestoppt wird, verspielt er seine Existenzberechtigung und seine Glaubwürdigkeit.
Sonntag 21:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren