Deutschlandfunk

Essay und Diskurs

Sama MaaniExpeditionen Wenn fremde Kulturen verschwinden Von Sama Maani Ob die Nenzen in der russischen Arktis oder die Indianer im brasilianischen Regenwald - viele fremde Kulturen, ihre Sprachen und Gebräuche, sind vom Aussterben bedroht. Eine ungewöhnliche und provokante Frage ist, was daran eigentlich so schlimm wäre. Womöglich ist es vor allem die westliche Perspektive, die den Angehörigen dieser Gesellschaften eine volle Identifizierung mit ihren kulturellen Traditionen zuschreibt. Unser Blick ist getrübt durch das eigene Unbehagen an der Moderne - während diesen Gesellschaften die westliche Zivilisation nicht immer bloß als Bedrohung erscheinen mag, sondern auch als Versprechen. Schließlich sind Tradition und Kultur häufig andere Namen für Herrschaft und Unterdrückung. Und das Überwinden überkommener Traditionen die Voraussetzung für gesellschaftliche Emanzipation. Sama Maani, geboren in Graz, lebt als Schriftsteller und Psychoanalytiker in Wien. Aktuelle Veröffentlichungen: ,Respektverweigerung: Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht" (Essayband). ,Teheran Wunderland" (Roman). Dieser Essay begleitet die Feature-Reihe ,Expeditionen", die im Januar immer freitags ausgestrahlt wird und Reisen unter anderem zu den Nenzen in die russische Arktis oder zu den Tenharim in den südwestlichen Regenwald unternimmt. Wenn fremde Kulturen verschwinden
Sonntag 09:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

evangelikale christenEvangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich. Ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen versuchen sie in Kirche und Politik durchzusetzen. Einige Evangelikale sind Bundestagsabgeordnete der CDU, aber besonders attraktiv ist für viele die AfD. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute? das ARD radiofeature Befehlsempfänger Gottes Über Evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik Von Michael Weisfeld Aufnahme des SWR 2019 Wiederholung: 28.01. 20.04 Uhr
Sonntag 11:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

evangelikale christendas ARD radiofeature: Befehlsempfänger Gottes Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik Von Michael Weisfeld SWR 2019 Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute? Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Bibliothek AlexandriaDas Alexandria-Versprechen Sammeln, horten, speichern und bewahren Von Jochen Dreier Sie galt als bedeutendster Wissensspeicher der Antike: die Bibliothek von Alexandria. Wann sie wie wodurch vernichtet und warum nicht der geringste Rest von ihr je gefunden wurde, weiß man heute ebenso wenig, wie man ihren genauen Standort kennt. Überliefert ist nur die Überlieferung: Schriften antiker Autoren, die die Bibliothek erwähnen. Das soll nicht noch mal passieren. Alles was Menschen heute wissen und hinterlassen, wird gesammelt und gespeichert, gehortet und archiviert - möglichst an weltuntergangssicheren Orten: verschlossen und verschweißt, in tiefen Bergstollen oder im ewigen Eis. (Produktion 2017)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

psychiatrieAufnahme des WDR 2017 Zudröhnen oder Ausschleichen? Von Martin Hubert Die neuen Pfade der Psychiatrie Die Geschichte der Psychopharmaka ist eng verbunden mit der Geschichte der Psychiatrie. Schizophrenie, Angstzustände, Depression versprachen Pharmafirmen einst mit Medikamenten zu heilen und Ärzte verschrieben sie. Doch jetzt kündigt sich ein Kulturwandel an. Zuerst erstellt der Psychiater eine Diagnose. Dann verordnet er Psychopharmaka, die den Geist herunter regulieren oder stimulieren. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass eine zusätzliche Psychotherapie sinnlos sei, wenn der Patient seine Medikamente nicht längerfristig einnimmt. Das ist Standard in der psychiatrischen Behandlung von Psychosen und anderen schweren psychischen Leiden. Lange hat die Pharmaindustrie davon profitiert. Doch inzwischen nagen wissenschaftliche Studien am Fundament der Standardtherapie. Weil keine besseren chemischen Substanzen in Sicht sind, haben sich wichtige Pharmafirmen aus Forschung und Vermarktung verabschiedet. Mit Milliardengeldern der EU sollen sie zurück ins Boot geholt werden und neue Studiendesigns werden entworfen. Können die dafür sorgen, dass Psychopharmaka Menschen nicht nur zudröhnen, sondern ihnen langfristig helfen? Oder ist ein grundsätzlich anderer Umgang mit Medikamenten nötig: Verzicht oder schnellst mögliches Ausschleichen und empathische Begleitung?
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

Feature

Befehlsempfänger Gottes | Ein Feature über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik | Michael Weisfeld Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen, ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen.
Sonntag 18:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

Befehlsempfänger Gottes Ein Feature über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik Von Michael Weisfeld SWR 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Sonntag 21:05 Uhr

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