WDR3

WDR 3 Hörspiel

mike walkerLetzte Fahrt Von Mike Walker Übersetzung aus dem Englischen: Sabine Hübner und Michael Walter Hosh: Lars Rudolph Cap: Reiner Schöne Herrick: Boris Aljinovic Savita: Laura Maire Chima, Vater von Savita: Maverick Quek Steuermann: Tom Zahner Crew 1 und Crew 2/Sprachberatung Hindu und Urdu: Sabiullah Anwar Regie: Annette Kurth In einem indonesischen Hafen heuern drei Männer auf einem japanischen Frachter an, dessen Führungsmannschaft plötzlich erkrankt ist. Wirklich qualifiziert sind sie für ihre neuen Aufgaben nicht.
Freitag 19:04 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Daniel Keyes«Blumen für Algernon» von Daniel Keyes 1/2 Charlie Gordon ist ein geistig behinderter Mann mit einem IQ von 68. Zwei Wissenschaftler wollen seine Intelligenz durch eine Hirnoperation verdreifachen. Bei einer Maus, die sie «Algernon» nennen, ist ihnen das schon gelungen. Und auch bei Charlie scheinen sie Erfolg zu haben. «Algernon» ist eine Maus, eingespannt in ein waghalsiges Experiment von Dr. Nemur, einem führenden Psychologen und Experimentaltheoretiker, sowie seinem Partner Dr. Strauss, einem Neurochirurgen. Und da ist Charlie Gordon. Charlie ist gutmütig, sanft und vertrauensselig. Und er hat eine starke Motivation, sich weiterzubilden. Damit ist Charlie das ideale Objekt für die praktische Umsetzung der theoretischen Erkenntnis, dass sich die Basisintelligenz des Menschen durch einen chirurgischen Eingriff verdreifachen lässt. Bald jedoch wird Charlie intelligenter als die Wissenschaftler und durchschaut ihr Projekt. Vor ihnen entdeckt er, dass die künstlich erzeugte Intelligenz nur kurze Zeit bestehen wird. Und auch, dass er wieder auf seinen kümmerlichen IQ von vorher absinken wird. Die Vorlage für das Hörspiel lieferte Daniel Keyes" wissenschaftspessimistischer Science-Fiction-Roman von 1966. Dieser gilt als Klassiker des Genres und hat bis heute nichts von seiner Relevanz eingebüsst. Mit: André Jung (Charlie), Doris Wolters (Miss Kinnian), Jürgen Cziesla (Dr. Nemur), Dietmar Schönherr (Dr. Strauss), Alexander Tschernek (Bert), Urs Bihler (Frank), Siggi Schwientek (Joe), Barbara Lotzmann (Mrs. Flynn), Inka Friedrich (Ellen), Jürgen Rohe (Mr. Donnegan), Josef Ostendorf (Sherrinford), Daniel Wahl (Boy), Gottfried Breitfuss (Besitzer, Polizist), Fritz Hammer (Gast, Mann) Aus dem Amerikanischen von Hans Hausmann - Hörspielfassung: Bert Coules - Tontechnik: Aldo Gardini und Jacqueline Stocker - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 1992 - Dauer: 47" Freitag, 30.06.2017, 20.00 Uhr, Radio SRF 1, 2/2 Aus urheberrechtlichen Gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

peter weissPeter Weiss: Abschied von den Eltern(3/4) "Die Sache mit der Wunschbiographie: In seiner Ästhetik des Widerstands spielt für Peter Weiss die Überlegung eine große Rolle, wie das eigene Leben verlaufen wäre, hätten sich nur ein paar wenige Parameter in seinem Lebenslauf verschieben lassen. Der namenlose Protagonist darf und muss sich durch ein Leben im Klassenkampf träumen, auch wenn er nie so recht über einen Beobachterstatus hinausgelangen kann. In Abschied von den Eltern, 1961, also gut zehn Jahre früher, veröffentlicht als der erste Band der Ästhetik, treffen wir im Gegensatz dazu auf den Versuch eines Rechenschaftsberichts über das in etwa tatsächlich so oder ähnlich verlaufene Leben des Dichters, ursprünglich einmal gerichtet an seine Lebensgefährtin Gunilla Palmstierna. Wie auch in der 10-teiligen BR-Hörspielfassung von der Ästhetik des Widerstands leiht Robert Stadlober in der Inszenierung von Abschied von den Eltern dem "Ich" seine Stimme; dramaturgisch und inszenatorisch unterstreichen wir damit die Ähnlichkeit des behandelten Sujets in beiden Werken, doch fehlt in Abschied von den Eltern das reflektierende Alter Ego, das in der Ästhetik durch Peter Fricke gegenwärtig war. Der junge Mann wird ohne Überbau klarkommen müssen, tasten, suchen, um Selbst-Verständnis ringen. Die acht Collagen, die Peter Weiss seinem zweiten bei Suhrkamp erschienenen Werk beigefügt hat, nehmen The Notwist - Meister der popmusikalischen Introspektion - zum Anlass, in kurzen Songs diesen Text aus der Hochzeit der Gruppe 47 mit einer heutigen Klangästhetik zu versehen." (Karl Bruckmaier) Peter Weiss, geb. 1916 in Nowawes (heute Potsdam). Sohn eines jüdische Textilfabrikanten ungarischer Herkunft und einer deutschen Schauspielerin. Deutsch-schwedischer Schriftsteller, Maler, Filmemacher und Illustrator. 1934 Tod der Schwester Margit und Emigration über London nach Prag. Studium der Malerei an der Prager Kunstakademie. 1938 Aussiedlung über die Schweiz ins Exil nach Schweden. Durch intensiven Briefwechsel mit seinem Idol Hermann Hesse, Bestärkung zur künstlerischen Arbeit. In den 30er-40er Jahren vorrangig Beschäftigung mit expressionistischer Malerei. Ab den 50er Jahren erste kleinere Erfolge als Experimentalfilmer. 1960 Durchbruch mit Der Schatten des Körpers des Kutschers und Aufnahme in die Künstlerverbindung Gruppe 47. Auf die surrealistische Prosa folgen politische Werke analytisch-dokumentarischen Charakters. Zentral ist dabei die vergangenheitspolitische Aufarbeitung Europas in der Kunst. Weiss propagiert, Kunst und Leben nicht zu trennen. 1982, im Jahr seines Todes, sollte Weiss mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt werden, er erhält die Auszeichnung posthum. Werke u.a. "Dokument I/Der Vogelfreie. Erzählung" (1949), "Abschied von den Eltern. Erzählung" (1961), "Fluchtpunkt. Roman" (1962), "Die Ästhetik des Widerstands" (3 Bände; 1975, 1978, 1981), "Die Versicherung" (1971), "Hölderlin. Stück in 2 Akten" (1971). Hörspiele u.a. "Die Ermittlung" (ARD/DRS 1965), "Die Ästhetik des Widerstands" (BR/WDR 2007), "Der Schatten des Körpers des Kutschers" (BR 2009).
Freitag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

thilo reffertNebenwirkung Krimihörspiel-Trilogie von Thilo Reffert (2/3) Tom Felskis zweiter Fall Mit: Fabian Gerhardt, Anika Mauer, Cathlen Gawlich, Martin Brambach, Winnie Böwe, Marc Hosemann u. v. a. Regie: Thomas Leutzbach (Produktion: WDR 2010) Tom Felski klärt auf, was er sich selber eingebrockt hat: Mit einer gehörigen Portion unfreiwilliger Selbsterkenntnis löst er seinen ersten Fall. Nach diesem Riesenerfolg wird er freilich weiterempfohlen: Die Atona Pharma AG wird erpresst. Unerklärliche Nebenwirkungen des erfolgreichen Leistungssteigerers "Cliral" sind bekannt geworden. Offenbar hat der Erpresser dem Mittel Fremdstoffe beigemischt. Die noch ziemlich frischen Spuren führen Felski in die Kreuzberger Musikerszene. (Dritter Fall, Freitag, 30. Juni, 22.03 Uhr)
Freitag 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

irmtraud morgnerHochzeit in Konstantinopel Von Irmtraud Morgner Mit Nora Abdel-Maksoud, Benjamin Sadler, Jutta Hoffmann, Margit Bendokat, Catherine Stoyan u. v. m. Regie: Barbara Plensat Produktion: rbb 2013
Freitag 22:04 Uhr

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