Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

nikola richterMitternachtsshopping Hörspiel von Nikola Richter Regie: Judith Lorentz Mit: Claudius von Stolzmann, Franz Hartwig, Milan Peschel, Marie-Luise Schramm, Margarita Broich, Nele Rosetz Ton: Martin Eichberg und Eugenie Kleesattel Produktion: SWR/Deutschlandradio Kultur 2009 Länge: 54"27 (Wdh. v. 15.03.2010) Nachwendekindheit in den neuen Bundesländern. Zwei beste Freunde geraten in die Fänge radikaler Politik. Ein Hörspiel nach einer wahren Begebenheit: Mick wohnt gegenüber von Sammi, sie sind beste Freunde. Als Wendekinder sind sie in Umbruchlandschaften geboren, in die Riesensupermärkte wie Symbole des anderen Systems Einzug halten. Arbeit fehlt und die Erwachsenen sind zunehmend überfordert. Sammis Eltern trennen sich, die Mutter zieht mit ihm ins Nachbardorf. Immer öfter hängen die Jungen nun am Supermarkt herum. Dauerabwesende Eltern, fehlende berufliche Perspektiven - da ergeben die simplen Haltungen radikaler Politik plötzlich Sinn. Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, Autorin, Kuratorin, Verlagsleiterin. 2006 Roman und Hörspiel "Die Lebenspraktikanten" (SWR/DKultur). 2007 erschien der Roman "Schluss machen auf einer Insel". 2012: "poesia del parque. poemas en espanol falso". 2014 "Young Excellence Award" des Börsenblatts für ihre Arbeit als Digitalverlegerin. Sie ist Leiterin und Gründerin des Verlags "mikrotext", stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift "Kulturaustausch" und Kuratorin für das Format "Netzkultur" bei den Berliner Festspielen. 2016 erhielt sie für "mikrotext" die Auszeichnung "Berlin"s Best". Mitternachtsshopping
Montag 00:05 Uhr

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HR2

Lesezeit

nasse fischDer nasse Fisch - nach dem Roman von Volker Kutscher, die Hörspielserie zu "Babylon Berlin" (6|8)
Montag 15:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

68 - Das neue Hörspiel Walzer der Verirrten Von Hans Fors Übersetzung aus dem Schwedischen: Marianne Weno Komposition: Enno Dugend Soldat 1: Michael Thomas Soldat 2: Norbert Kappen Soldat 3: Günther Neutze Lucille: Giselheid Hönsch Bäckermaja: Annemarie Schlaebitz Mädchen mit Poesie: Ingrid Piltz Blondine mit Melodie: Louise Martini Der kleine Schwarze: Ernst Jacobi Chor: Hanns Ernst Jäger Chor A: Christoph Quest Chor B: Sigrun Höhler Ferner: Irminhild Batzing, Sabine Postel, Marlies Spohr, Frank Barufski, Heinrich Fendel, Paul-Albert Krumm, Alf Marholm, Klaus-Dieter Pittrich, Werner Semper, Franz-Josef Stefens und Klaus Wirbitzky Regie: Raoul Wolfgang Schnell Aufnahme WDR/SFB 1968 Anschließend: WDR 3 Foyer Eine Klangcollage gegen den Krieg
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

frank witzelStahnke 4) Diemelsbach 5) Grünsheim Von Frank Witzel Komposition: Frank Witzel Regie: Leonhard Koppelmann BR 2018 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr 4/15: Diemelsbach Die Reisen des immer noch abgängigen Stahnke im Auftrag seiner Arbeitgeberin Schmidt-Ehry zur Evaluation der deutschen Provinz führten ihn nach Diemelsbach an der Luhr. Die dortige Begegnung zwischen Stahnke und dem Pianisten Günther-Hans Jürgens war für viele Beteiligte folgenreich. 5/15: Grünsheim In der Nähe von Grünsheim werden innerhalb weniger Wochen zwei ermordete Frauen gefunden, beide um die 40 Jahre alt. Kommissar Manteuffel tritt auf den Plan. Vernehmungen im Umfeld der Toten lassen seine Wege mit denen des verschwundenen Architekten Stahnke kreuzen. Hatte dieser nicht genau in dem fraglichen Zeitraum in dieser Gegend mit mehreren Frauen mittleren Alters angebandelt?
Montag 20:05 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

nasse fischDer nasse Fisch - Die Hörspielserie zu "Babylon Berlin" Nach dem Roman von Volker Kutscher (3/4) Bearbeitung: Thomas Böhm / Benjamin Quabeck Im Berliner Nachtleben Ende der 1920er Jahre ermittelt der Kölner Gereon Rath in einem Mordfall, der immer weitere Kreise zieht und ihn zusehends tiefer verstrickt. Nicht nur das erste Opfer hat er kurz vor seinem Tod noch kennengelernt - auch die nächste Leiche, die auf einer Baustelle auftaucht, hat mehr mit ihm selbst zu tun, als ihm lieb sein kann. Als sein Mitarbeiter Jänicke tot aufgefunden wird, wird alles noch rätselhafter. Rath findet sich zwischen Gaunern, Kommunisten, Militaristen und Bolschewisten wieder. Und irgendwo soll in Berlin auch noch legendäres Russengold versteckt sein im Wert von 80 Millionen Reichsmark. Rath muss ausloten, wem er noch vertrauen kann - in Berlin hat jeder eigene Interessen, offensichtlich auch Kollegen der Berliner Polizei. Mitwirkende: Ole Lagerpusch, Alice Dwyer, Peter Lohmeyer, Marlon Kittel, Meret Becker, Denis Moschitto, Peter Sattmann, Ulrich Noethen u.v.a. Regie: Benjamin Quabeck Komposition, Liedtexte und Musik: Verena Guido mit Ensemble und das WDR-Funkhausorchester Länge: ca. 55" Produktion: Radio Bremen/WDR/rbb 2018
Montag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

harry quebertDie Wahrheit über den Fall Harry Quebert (2/3) Das Schreiben des Buchs Nach dem Roman von Joël Dicker Übersetzung: Carina von Enzenberg Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Christian Redl, Laura Maire, Marie Löcker, Hedi Kriegeskotte, Hille Darjes, Klaus Dittmann, Marlen Diekhoff, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger, Matthias Leja, Peter Rühring, Beate Rysopp, Wolf-Dietrich Sprenger, Victoria Trauttmansdorff, Maria Magdalena Wardzinska, Tilo Werner, Gustav Peter Wöhler Komposition: Peter Harrsch Ton: Peter Kretschmann, Corinna Gathmann, Sebastian Ohm Produktion: NDR 2015 Länge: 53"48 (Teil 3 am 19.11.2018) Um die Unschuld seines Mentors zu beweisen, recherchiert Marcus Goldman immer tiefer in dessen Vergangenheit. Welche Beziehung hatte Harry Quebert zu der 15-jährigen Nola, deren sterbliche Überreste 20 Jahre nach ihrem Verschwinden unter den Hortensien seines Gartens gefunden werden? Ist Harry ihr Mörder, wie die Staatsanwaltschaft vermutet? Sein ehemaliger Schüler und Freund, der junge Erfolgsautor Marcus Goldman, ist von Harrys Unschuld überzeugt und beginnt mit Recherchen. Je intensiver er mit den Einwohnern ins Gespräch kommt, desto komplizierter und zweifelhafter wird die Geschichte. Joël Dicker, 1985 in Genf geboren, studierter Jurist, lebt in Paris. Nach seinem Debüt mit der Novelle "Le tigre" (2005) veröffentlicht Dicker 2010 seinen ersten Roman, "Die letzten Tage unserer Väter", in dem er über den französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs schreibt. Mit "La Vérité sur l" Affaire Harry Quebert" ("Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert") wird er einem großen Publikum bekannt und erhält mehrere Literaturpreise, u.a. den Grand Prix du Roman der Académie Française. Das bei dem kleinen Verlag "Édition de Fallois" erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012, inzwischen ist es in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien sein Roman "Le Livre des Baltimore" ("Die Geschichte der Baltimores"), mit dem er an seine Erfolge anknüpfen konnte. Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (2/3)
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Leipziger Hörspielsommer 2018 - Die Preisträgerstücke

"Wie schmeckt nochmal Zuhause" von Silvia Liebig | "Das Haus" von John Sauter | "Das Leben - ein Fest" von Bettie I. Alfred Der Leipziger Hörspielsommer gehört zu den bundesweit größten und erfolgreichsten Publikumsveranstaltungen für Hörspielkunst. Vom 06. bis 18. Juli 2018 fand er zum 16. Mal statt. Hörspiel- und Klangkunstproduktionen, ausgesuchte Lesungen, Konzerte, Live- Performances, ein reichhaltiges Kinderprogramm und die Lange Nacht des Hörspiels luden zu einem kurzweiligen Festival ein. Zehn Tage lang zogen wieder mehrere tausend Gäste in den Richard- Wagner-Hain am Elsterflutbecken. Junge und jüngste Klangforscher konnten sich im Kinder- und Jugendhörspielwettbewerb messen und zum 3. Mal wurde, in Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar, Professur für Experimentelles Radio, der Hörspielmanuskriptwettbewerb ausgeschrieben. Bereits Tradition: Der Internationale Hörspielwettbewerb für Nachwuchs-Hörspielmacher. Gegründet als Plattform für die Arbeiten junger Hörspielaktivisten, hat sich das Starterfeld über die Jahre deutlich professionalisiert. Die Fachjury des 16. Internationalen Hörspielwettbewerbs hat die Gewinner in den Kategorien "Bestes dokumentarisches Hörstück", "Bestes Kurzhörstück" und "Bestes Langhörspiel" gekürt. MDR KULTUR stellt die drei Gewinnerstücke und ihre Macher vor. Die Produktionen sind 30 Tage lang im MDR-Kulturportal im Netz zu finden unter mdr kultur de. Bestes dokumentarisches Hörstück: "Wie schmeckt nochmal Zuhause" von Silvia Liebig Text, Regie, Schnitt, Ton: Silvia Liebig .Produktion: soundpatrouille.de Länge: 20"00 In der Audio-Collage berichten 50 Menschen verschiedenen Alters aus der ganzen Welt von ihrem Zuhause: wo es liegt, wie es riecht, klingt und schmeckt. Heimat kann Castrop-Rauxel sein, geröstete Esskastanien, das herb-süße Parfüm der Mutter, der Zuglärm in der Ferne. Die Suche und Reise zu diesem Ort namens Zuhause ist für jeden Menschen anders verortet, die Erinnerung ist persönlich und individuell, aber doch geprägt von der gleichen Sehnsucht nach Ankommen und Aufgehobensein. Bestes Kurzhörstück: "Das Haus" von John Sauter Text, Regie: John Sauter . Schnitt, Ton: Martin Knapp . Sprecher: John Sauter Produktion: John Sauter, Martin Knapp . Dauer: 6"00 LUKHB - Lass uns kein Haus bauen. LUAV - Lass uns alles verkaufen. GZN - Grundstück, Zäune, Nachbarn. Denn Häuser bauen den neuen Menschen der Provinz, der hämisch spottet, gierig grillt und beruhigt konsumiert. Provinz ist ein Albtraum, in dem für den Erzähler die Grenzen zwischen Realität und Verfolgungswahn verschwimmen. Denn wer ein Haus baut, wirft große Schatten. Und frisst Menschen. Bestes Langhörspiel: "Das Leben - ein Fest" von Bettie I. Alfred Text, Regie, Schnitt, Ton: Bettie I. Alfred . Sprecher*innen: Bettie I. Alfred, Christoph Theussl . Dauer: 35"00 Bine und Frankie leben aneinander vorbei in einem ewigen Kreislauf. Erst mit Hund, dann ohne Kind. Das Haus ist wackelig, es steht im Lärm. Um es herum wabert eine diffuse Welt. Manchmal explodiert etwas. Alles schwankt. Die Jahre vergehen, es passiert alles, eine neue Frau, der Hund stirbt, ein Mord . und doch nichts. Ein beckettscher Irrsinn, indem nichts mehr richtig tickt. Was bleibt sind Widerspruch, Irritation, erschreckende Komik und anziehende Verstörung. Produktion: Autorenproduktionen (75 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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Alex Offener Kanal Berlin

Ernst und Albert

Trash oder Sinn des Lebens? Die beiden Egomanen kreuzen Ereignisse, Menschen und die Wahrheit zwischen Peinlichkeit und Entlarvung. Heraus kommen Geschichten mit Hörspielcharakter.
Montag 23:00 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Hörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Dorfdisco Von Lisa Sommerfeldt Mandy: Vanessa Loibl Till: Robin Meisner Vater: Steffen Scheumann Nina: Anna Drexler Max: Béla Gabor Lenz Regie: Susanne Krings bis 24:00 Uhr Junge Frau kehrt in ihr ostdeutsches Heimat-Kaff zurück
Montag 23:00 Uhr

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