Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

michel decarDas Tierreich Hörspiel von Nolte Decar Regie: Michel Decar Mit: Lukas Darnstädt, Max Hegewald, Olga Hohmann, Stefan Hornbach, Lola Klamroth, Luis Krawen, Adrienne von Mangoldt, Juno Meinecke, Thea Rasche, Lena Schmidtke, Karla Sengteller, Paula Thielecke, Eric Wehlan, Anton Weil Komposition: Max Andrzejewski, Daniel Bödvarsson Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"06 (Ursendung) Flaschendrehen, Freibad, Eisdiele - Sommerferien irgendwo in Deutschland. "Wir hassen unsere Eltern! Wir hassen unsere Eltern! Scheiß auf Selters! Korn Bier Weltall! ... worüber sollten wir einen Song machen? Über das Gefühl, wenn man auf der Bundesstraße liegt und so völlig betrunken ist, dass man hofft, von einem Fernfahrer überrollt zu werden! Oder wenn man sich fragt, was eigentlich hinter den Sternen ist ...". Sommerferien in der deutschen Provinz: Flaschendrehen. Freibad. Eisdiele. Und plötzlich fällt ein Panzer vom Himmel. Michel Decar und Jakob Nolte, 1987 und 1988 geboren, Autoren, Regisseure. Sie studierten Szenisches Schreiben an der UdK in Berlin und verfassen Romane und Theaterstücke. Ihr Stück "Das Tierreich" wurde 2013 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet und für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2014 nominiert. "Helmut Kohl läuft durch Bonn" wurde zu den Autorentheatertagen 2014 am Deutschen Theater Berlin eingeladen. 2014 nahmen sie außerdem am europäischen Autorenlabor Theatre Cafe teil, einer Kooperation von vier Theatern in England, den Niederlanden, Norwegen und Deutschland. Jakob Noltes Debütroman "Alff" wurde mit dem Kunstpreis Literatur 2016 ausgezeichnet. Im selben Jahr war er Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto. Michel Decar wurde für sein Stück "Jonas Jagow" mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Stückemarktes im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2012 ausgezeichnet. Hörspiele für Deutschlandradio Kultur: "Jonas Jagow" (2014), "Jenny Jannowitz oder der Engel des Todes" (2015), "Schere Faust Papier" (Hörspiel des Monats Januar 2017). Das Tierreich
Montag 00:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

franz musil«Hotel Rousseau einfach oder: Franz Musils dritter Fall» 1/2 Franz Musil, unkonventioneller Privatdetektiv und Sprössling der Privatbank Musil, wird vom Leben nicht verschont: Liebeskummer und Zahnschmerz! Das ist selbst für einen Musil dicke Post. Und damit nicht genug. Aus notorischer Geldnot heraus stolpert Musil in den nächsten Fall. Von Thomas Küng. Eine nackte Frauenleiche, die in einer Hotelsuite elegant auf dem Parkett drapiert wurde, macht ihm schwer zu schaffen. Dubiose Gestalten des Finanzplatzes Zürich halten ihn auf Trab. Stetige Zahnschmerzen und Liebeskummer sowie undurchsichtige Bordellgeschichten nagen so heftig an seinem Ego, dass es zum Verzweifeln ist. Und auch Kriminalkommissar Linder von der Stadtpolizei Zürich macht Musil das Leben gewohnt schwer. Kommissar Linder mag es nämlich gar nicht, wenn ein unbedarfter Hobby-Schnüffler wie Musil sich in seinen Fall einmischt. Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil/Kellner 1), Mathias Gnädinger (Polizeileutnant Linder), Agnes Dünneisen (Personalchefin Emmenegger), Jürgen Brügger (Hoteldirektor Welti), Barbara Sauser (Francesca), Albert Freuler (Finanzdirektor Hug), Marie-Therese Mäder (Tanja Berger), Peter Holliger (Herr Isler), Peter Rinderknecht (Taxichauffeur), Catriona Guggenbühl (Barkeeperin 1), Maria Ammann (Barkeeperin 2/Assistentin Poliklinik), Charlotte Heinimann (Frau Stähelin/Animierdame), Ruth Gundacker (Krankenschwester), Henryk Nolewajka (Escort-Inhaber), Markus Mathis (Kellner 2), Flavia Bearth (Zahnarztgehilfin), Reto Ott (Sanitäter/Beamter im Fundbüro), Thomas Küng (Hofmann, Linders Assistent) Bearbeitung und Regie: Fritz Zaugg - Musik: Lionel Hampton - Tontechnik: Monica Kilchenmann - Produktion: SRF 2000 - Dauer: 45" 2/2: Montag, 26.02.2018, 14.00 Uhr, SRF 1
Montag 14:06 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

weiße roseWagnis Weiße Rose (1) Hörspiel in 4 Teilen von Katrin Seibold und Michael Farin Komposition: zeitblom Mit den Zeugen Lilo Fürst-Ramdohr, Elisabeth Hartnagel, Hans Hirzel, Anneliese Knoop-Graf, Traute Lafrenz-Page, Franz J. Müller, Dieter Sasse, Erich Schmorell, Herta Siebler-Probst, Birgit Weiß-Huber, Jürgen Wittenstein, Susanne Zeller-Hirzel Sowie Katja Bürkle, Julia Loibl und Tobias Schormann Regie: die Autoren Aufnahme des BR Anschließend: WDR 3 Foyer Vor 75 Jahren wurden Sophie und Hans Scholl für ihren Widerstand gegen das NS-Regime hingerichtet. Die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" sind weitestgehend unbekannt. In diesem Hörspiel sprechen sie.
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

ford madoxDas Ende der Paraden III. Der Mann, der aufrecht blieb (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Valentine Wannop - Anna Drexler Mrs. Duchemin - Jeanette Spassova Miss Wanostrocht - Wiebke Puls McKechnie - Shenja Lacher Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Ford Madox Ford, geb. 1873 in Merton/ England als Ford Hermann Hueffer, Sohn eines deutschstämmigen Musikkritikers. Namensänderung wegen der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs, Mittelname zu Ehren des Großvaters mütterlicherseits, des Malers Ford Madox Brown. Studium in London. 1891 Konversion zum katholischen Glauben. 1915-17 als Soldat der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin "The English Review" gründet, veröffentlicht er darin u.a. Texte von Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Buttler Yeats. Mit Joseph Conrad verbindet Ford eine enge Freundschaft, die beiden verfassen zusammen den Roman "Romance" (1903). Tätigkeit als Verleger, Kritiker und Schriftsteller. Seine bedeutendsten Werke sind "The Good Soldier" (1915, dt. Übersetzung: "Die allertraurigste Geschichte") und die Tetralogie "Parade"s End" (1924-28, dt. Übersetzung: "Das Ende der Paraden"). Im Pariser Exil entsteht das Magazin "Transatlantic Review" und ist Grundstein für die Zusammenarbeit mit James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein und Ezra Pound in den 1920er Jahren. 1933 Veröffentlichung der Autobiografie "It Was The Nightingale". 1939 stirbt Ford Madox Ford im französischen Deauville.
Montag 20:05 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

radio tatortARD Radio Tatort "Im Königreich Deutschland" Kriminalhörspiel von Katja Röder Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen? Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Schmauchspuren noch Fingerabdrücke, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die beiden Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen. Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. Für den SWR entstanden die ARD Radio Tatorte "Tödliche Kunst", "Der Schläfer" und "Anatomie des Todes" in Zusammenarbeit mit Coautor Fred Breinersdorfer. Zuletzt schrieb sie die beiden Tatort-Hörspiele "Grauzone" und "Tod im Sechzehner" für den SWR. Mit: Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, u. v. a. Länge: ca. 54´ Regie: Alexander Schuhmacher Produktion: SWR 2018
Montag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Sven StrickerSörensen hat Angst Von Sven Stricker Realisation und Komposition: der Autor Mit: Bjarne Mädel, Birte Kretschmer, Bastian Reiber, Felix von Manteuffel, Anne Weber, Wolfgang Häntsch, Achim Buch, Florian Lukas, Yassine Boukhobza Ton: Kay Poppe Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 54"30 (Ursendung) Ein toter Bürgermeister, ein Kommissar mit Angststörungen und ein schweigendes Dorf. Tod am Koog - Mit einer Angststörung im Gepäck lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Er hofft, dass der Ort ihm ein ruhigeres Leben bescheren wird. Katenbüll ist trostlos, es regnet ständig und die Einheimischen haben nicht gerade auf ihn gewartet. Doch es kommt noch schlimmer. Gleich nach seiner Ankunft wird Bürgermeister Hinrichs tot im eigenen Pferdestall gefunden. Schon erste Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen. Sven Stricker, 1970 in Tönning geboren, wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 ist er Hörspielregisseur, Bearbeiter und Autor. Sven Stricker lebt in Potsdam. Sörensen hat Angst
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Im Königreich Deutschland

radio tatortARD Radio Tatort Von Katja Röder (Ursendung) Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustür von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen? Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Schmauchspuren noch Fingerabdrücke, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die beiden Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen. Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. Für den SWR entstanden die ARD Radio Tatorte "Tödliche Kunst", "Der Schläfer" und "Anatomie des Todes" in Zusammenarbeit mit Coautor Fred Breinersdorfer. Zuletzt schrieb sie die beiden Tatort-Hörspiele "Grauzone" und "Tod im Sechzehner" für den SWR. Regie: Alexander Schuhmacher Produktion: SWR 2018 Sprecher: Ueli Jäggi - Xaver Finkbeiner Karoline Eichhorn - Nina Brändle Matti Krause - Sieger u.a.
Montag 22:00 Uhr

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RBB kulturRadio

ARD RADIO TATORT

radio tatortIm Königreich Deutschland Von Katja Röder Mit: Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, u. v. a. Regie: Alexander Schuhmacher Produktion: SWR 2018 - Ursendung -
Montag 22:04 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Hörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Obladi-Oblada - Eine Beatles-Woche Er und ich Von Serotonin Komposition: Matthias Pusch Mit Andreas Petri, Meriam Abbas, Oliver Brod, Simone Kabst, Holm Tetens und anderen Regie: die Autoren bis 24:00 Uhr "Ich bin Paul McCartney. Aber eigentlich heiße ich Willi Kampel. Ich wurde sozusagenausgetauscht." Was paranoide Beatles-Fans schon immer ahnten, deckt das Hörspiel "Er undich" endlich auf.
Montag 23:00 Uhr

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SRF 1

Schreckmümpfeli

irma greber«Wann blühen Eiben?» von Irma Greber Manchmal weiss selbst der Gärtner keine Antwort. Mit: Nikola Weisse (Frau), Thomas Sarbacher (Fremder), Ulrike Knospe (Tochter), Raphael Clamer (Schwiegersohn) Tontechnik: Ueli Karlen Regie: Geri Dillier Produktion: SRF 2005 Dauer: 11"
Montag 23:04 Uhr

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