Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

tom peuckertDoberschütz und der amerikanische Freund Von Tom Peuckert Regie: Thomas Leutzbach Mit Felix Goeser, Laszlo I. Kish, Gitta Schweighöfer, Axel Wandtke, Barnaby Metschurat, Marian Funk, Gerd Grasse, Christine Felix-Pohl u.a. Musik: Jean Boris Szymczak Produktion: WDR 2016 Länge: 52"57 Frank Doberschütz, ehemaliger Kriminalpolizist und seit seinem Rauswurf in den späten 80er-Jahren illegaler Privatdetektiv in Ostberlin, soll die Hintergründe zum Tod des US-Bürgers Dean Reed erforschen, einer der schillerndsten Figuren im DDR-Apparat. Nach geringem Erfolg als junger Hillbilly-Sänger in Denver wurde Dean Reed zum Teenager-Star in Lateinamerika, trat als Schauspieler in Telenovelas auf und engagierte sich politisch. 1966 traf er sich mit Che Guevara. Über die Sowjetunion gelangte er als Schauspieler nach Italien, dann in die DDR, wo er als Marxist und ,Sänger des anderen Amerika" einen festen Platz in der Unterhaltungswelt hatte. Als sein Ruhm schwand, versuchte Reed in den USA ein Comeback - vergeblich. Mit 48 Jahren ertrank Dean Reed im Zeuthener See. War es wirklich ein "tragischer Unglücksfall"? Oder hat sein früher Tod etwas mit seinen Verwicklungen in Geheimdiensttätigkeiten zu tun? Ein altes Foto von Reed auf dem Flughafen von Denver macht Doberschütz stutzig. Darauf ist jemand zu sehen, der dort eindeutig nicht hingehört ... Doberschütz und der amerikanische Freund
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

Onkel WanjaMuseum der Meisterwerke: "Onkel Wanja". Von Anton Tschechow. Mit Paul Hoffmann, Christiane Hörbiger, Christine Ostermayer, Walter Schmidinger, Romuald Pekny u.a. Übersetzung: Ilse Schneyder, Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner. (ORF Salzburg 1978) Der emeritierte Kunstprofessor Serebrjakow hat sich mit seiner jungen Frau Jelena auf das Landgut seiner verstorbenen ersten Frau zurückgezogen, weil das Leben auf dem Land billiger ist. Das Gut wird seit Jahren von Sonja, seiner Tochter aus erster Ehe und von "Onkel" Wanja bewirtschaftet, dem Bruder seiner ersten Frau. Serebjakow dankt den beiden jedoch nicht, dass sie bis zur Erschöpfung arbeiten, um sein Leben zu finanzieren. Als Wanja, der einst Serebrjakow bewundert hat, erkennt, dass dieser keineswegs eine wissenschaftliche Kapazität ist, und seine Umgebung mit Hypochondrie und Geltungssucht tyrannisiert, verliert er die Lust zu arbeiten und beginnt zu trinken, zumal seine leidenschaftliche Verehrung für Serebrjakows junge Frau Jelena nicht erwidert wird. Jelena liebt den Landarzt Astrow, der auch ihr seine Liebe gesteht. Astrow indes wird auch von Sonja geliebt, die seit Jahren vergebens auf Gegenliebe hofft. Als Serebrjakow verlangt, das Gut - Mitgift seiner ersten Frau und somit Sonjas Eigentum - zu verkaufen und in Wertpapieren anzulegen, damit er sich ein Haus in Finnland kaufen kann, bricht aus Wanja Empörung, Hass und Verachtung für Serebrjakow hervor, für den er Jahre seines Lebens vertan hat. Er schießt zweimal auf Serebrjakow, ohne ihn zu treffen. Serebrjakow reist mit seiner Gattin ab, auch Astrow verlässt das Gut und Wanja stürzt sich verzweifelt wieder in seine Arbeit. Gemeinsam mit Sonja wird er weiterhin das Gut bewirtschaften und den Ertrag an Serebrjakow schicken. Nichts hat sich geändert, alles bleibt beim Alten. Sonja tröstet ihn: "Armer Onkel Wanja, du hast in deinem Leben keine Freude gekannt, aber warte, warte: Wir werden ausruhen, wir werden ausruhen!" 25 Jahre lang war Klaus Gmeiner Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung des Landesstudios Salzburg. Zwischen 1971 und 1996 hat der aus Vorarlberg stammende Theater- und Hörspielregisseur mehr als 400 Hörspiele produziert, viele davon mit herausragenden Schauspieler/innen, die bei den Salzburger Festspielen gastierten. Zu den Qualitäten Klaus Gmeiners, der für Ö1 auch 700 Ausgaben von "Du holde Kunst" gestaltete, zählen klare Formensprache, sensible Schauspielerführung und die Konzentration auf das Wesentliche: das gesprochene Wort. In der Reihe "Museum der Meisterwerke" bringen wir Klaus Gmeiners Hörspielfassung von Anton Tschechows "Onkel Wanja - Szenen aus dem Landleben".
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

mann ohne eigenschaftenRobert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix(Teile 7, 8) Weltberühmt und ohne Leser: Auf diese ebenso paradoxe wie griffige Formel ließe sich vielleicht die Wirkungsgeschichte von Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften kurz und bündig bringen. Aber damit ist die Methode der Vereinfachung auch schon mit ihrem Latein am Ende. Zum Beispiel, was heißt schon "Roman" in diesem Fall? Von einem Romanprojekt kann die Rede sein, besser noch von einem Schreibexperiment, das seinen Autor zwanzig Jahre vollkommen beanspruchte und bis zum Ende seines Lebens - 1942 - nicht losließ. Der Mann ohne Eigenschaften blieb unvollendet, Torso, Fragment. Die zu Lebzeiten veröffentlichten Teile hatten ein Volumen von mehr als 1.600 Druckseiten; die Entwürfe im Nachlass des Autors umfassten circa 6.000 Manuskriptseiten. Der Mann ohne Eigenschaften als vielschichtige, nicht abgeschlossene Textkonstruktion, über die ihr Urheber die Nachwelt wissen lässt: "Am liebsten wäre mir, ich würde am Ende einer Seite mitten in einem Satz mit einem Komma aufhören." Geldmangel, Krankheit, politische Umstände und das Scheitern an seinen eigenen Ansprüchen - es gibt viele Gründe, warum der Roman unvollendet blieb. Dennoch hinterließ Musil ein Werk, das an literarischer Brillanz, an sprachlicher Präzision, Ideenfülle und Identifikationspotenzial kaum zu überbieten ist. Die Machtübernahme der Nazis 1933 und die Angliederung Österreichs an das Deutsche Reich 1938 verhinderten die Veröffentlichung einer Zwischenfortsetzung des Romans. Notizen und Entwürfe aus dem Nachlass zeigen, dass Musil vorhatte, dem Roman im Finale eine ganz neue Wendung zu geben. Der Mann ohne Eigenschaften. Remix präsentiert erstmals eine künstlerische Darstellung des Schreibexperiments Musils in seiner Gesamtheit. Die Produktion des Bayerischen Rundfunks, die im Zeitraum von 2002 bis 2004 entstand, stützte sich dabei auf die damals noch unveröffentlichte kommentierte digitale Ausgabe von Walter Fanta, Klaus Amann und Karl Corino mit sämtlichen Werken, Briefen und nachgelassenen Schriften Musils, sowie die laufende Forschung des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt. Ein Remix im Bereich der Pop-Musik ist die Neuabmischung eines Songs oder Tracks, die die Tanzbarkeit erhöhen soll. Beim Mann ohne Eigenschaften bezieht sich der Terminus Remix dagegen nur in zweiter Linie auf die Soundästhetik und die Arbeit im Studio. In erster Linie gemeint ist ein Spiel mit Möglichkeiten, das aus einem Konvolut von Materialien schöpft, aus Musils veröffentlichten und unveröffentlichten Texten, aber auch aus Gesprächen, die für diese Produktion geführt und aufgenommen wurden. Der Remix-Begriff umfasst weiter die Einbeziehung von Elfriede Jelineks im Studio aufgenommener Paraphrase und die Integration von verschiedenen Aufnahmen mit Künstlern und Forschern, etwa mit dem Musil-Biografen Karl Corino, mit Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und anderen. Der Remix spielt mit Optionen bzw. Varianten von Handlungsabläufen und führt damit zu Musils Schreibexperiment zurück, das in Permanenz einen Gegenstand umkreist und in den verschiedensten Formen der Darstellungen erprobt. Gleichzeitig beinhaltet der Remix keineswegs eine explizite Beschränkung auf den Musilschen Text, vielmehr wird vom Roman weg erzählt und reflektiert.
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

wolfgang zanderUnantastbar Von Wolfgang Zander Regie: Nikolai von Koslowski Aufnahme des rbb ARD Radio Tatort Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizei-Jargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für die Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Polanski und Lehmann stehen vor etlichen Rätseln.
Samstag 17:05 Uhr

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HR2

ARD Radio Tatort

Radio TatortUnantastbar Hörspiel von Wolfgang Zander Mitwirkende: Polanski - Alexander Khuon Lehmann - Shorty Scheumann u. v. a. Regie: Nikolai von Koslowski (rbb 2017)
Samstag 18:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

kirsten boieWiederholung: So 14.05 Uhr Der Junge, der Gedanken lesen konnte (1) Hörspiel in 2 Teilen von Kirsten Boie Bearbeitung: Angela Gerrits Regie: Hans Helge Ott Aufnahme des NDR Verwirrendes passiert im Leben des 10-jährigen Valentin: Er entdeckt an sich die Fähigkeit, Gedanken anderer Leute lesen zu können. Dieses Talent beunruhigt ihn, doch dann kommt es ihm zugute: Valentin erfährt, wer hinter einem gemeinen Diebstahl steckt, der auf dem Friedhof passiert ist. Ob die Polizei ihm glaubt? Doch es ist nicht allein kriminalistisches Interesse, das Valentin immer wieder auf den Friedhof lockt. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Mesut begegnet er dort liebenswerten und skurrilen Menschen, die sich - jeder auf seine Weise - mit dem Tod auseinandersetzen und die sich auf dem Friedhof sehr wohl zu fühlen scheinen.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Väter. Helden. Oder: die Sache mit der Solidarnosc und dem rosa Kaugummi» von Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth erzählen von ihrer Kindheit und Jugend zu Zeiten der «Solidarnosc», als ein Pole Papst wurde und polnische Werftarbeiter den Sturz des Kommunismus herbeiführten. Es ist purer Zufall, dass Aska, 1984 mit Mutter und Stiefvater von Danzig nach West-Berlin emigriert, von der wahren Identität ihres Vaters erfährt und davon, dass er ein Held war, ein Held der Solidarnosc, und noch dazu in einem Lied besungen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Renka, die als Teenager von der Solidarnosc-Bewegung wie elektrisiert war, reist sie nach Polen, um ihn zu finden. Es wird eine Reise zurück in die eigene Kindheit, als es in den Geschäften nur noch Essig gab, und eine Reise in das Polen von heute, gut 30 Jahre nach der Revolution, in welchem so mancher von den Helden und Idealen von einst nichts mehr wissen will. Mit: Renata Borowczak-Nasseri, Johanna Rubinroth und Ulf Handrek Regie: Robert Schoen - Produktion: rbb 2017 - Dauer: 55" Renata Borowczak-Nasseri, 1973 in Polen geboren, studierte Philosophie in Posen und Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seitdem führte sie Regie bei vielen Kurz- und Dokumentarfilmen und ist Autorin für Fernsehen und Rundfunk. Johanna Rubinroth, 1975 in Polen geboren, emigrierte 1984 mit ihren Eltern nach West-Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft, Schauspiel und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und schreibt Drehbücher und Hörspiele. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

günter eichTräume Von Günter Eich Regie: Fritz Schröder-Jahn Komposition: Siegfried Franz Mit Erich Schellow, Annegret Lerche, Eduard Marks, Lotte Klein, Wolfgang Rottsieper, Jo Wegener, Max Walter Sieg, Louise Dorsay, Helmut Gmelin, Inge Schmidt, Herbert A. E. Böhme, Marie Janke, Inge Meysel, Helmut Peine, Hermann Kner, Gerd Martienzen, Richard Munch, Heinz Suchantke, Josef Dahmen, Mirjam Horwitz-Ziegel, Dagmar Altrichter, Dietrich Haugk, Wilhelm Kürten u.a. Produktion: NWDR 1951 Länge: 71" Hörspielmagazin Extra: Paolo Angelis Träume nach vorn Unterwegs mit der "präparierten sardischen Gitarre" von Karl Lippegaus Die Ursendung von Günter Eichs Hörspiel ,Träume" am 19. April 1951 begann um 20.50 Uhr, etwas später als gewöhnlich, "weil man die Kinder schon in den Betten wissen" wollte. Eine "mörderische Angelegenheit" sollte es laut Spiegel-Vorbericht werden, und tatsächlich schien es dies für manche zu sein; der Nordwestdeutsche Rundfunk in Hamburg erhielt wütende Telefonanrufe und Beschwerdebriefe: "Wir haben da eben Ihr Hörspiel gehört, von dem Eich. Kann man den Mann nicht einsperren?" Träume
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Radio TatortUnantastbar ARD Radio Tatort Kriminalhörspiel von Wolfgang Zander Mit: Alexander Khuon, Steffen "Shorty" Scheumann, Anjorka Strechel u. v. a. Regie: Nikolai von Koslowski (Produktion: RBB 2017) Audio unter radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!
Samstag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

radio tatortARD Radio Tatort: Unantastbar Von Wolfgang Zander Musik: Haarmann Regie: Nikolai von Koslowski Gesang: Carb Mit Alexander Khuon, Steffen "Shorty" Scheumann, Anjorka Strechel, Ursula Werner, Peter Jordan, Max von Pufendorf, Ulrike Krumbiegel, Catrin Striebeck, Christoph Förster und Paul Sonderegger RBB 2017 Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizei-Jargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für das Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Als vor Jahren eine Polizistin ermordet wurde, verwiesen alle Spuren auf ihn. Doch die Kollegen vom Staatsschutz kamen zu keinem Ergebnis. Vielleicht, weil er als V-Mann vom Verfassungsschutz gedeckt wurde? Jetzt ist er tot, erschossen. Die Projektile verweisen auf dieselbe Waffe, mit der vor Jahren jene Polizistin ermordet wurde. Die Kommissare Polanski und Lehmann stehen vor etlichen Rätseln. Download unter www.radiotatort.ard.de und www.ndr.de/hoerspiele Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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