Deutschlandfunk Kultur

In Concert

imarhan27. Rudolstadt-Festival Heine-Park Aufzeichnung vom 10.07.2017 Imarhan Moderation: Carsten Beyer Die junge Generation der Tuareg-Wüstenrocker. Tuareg-Musik ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und das nicht nur bei Weltmusik-Fans. Stars der Szene, wie etwa die malische Band Tinariwen, spielen als Headliner auf großen Festivals und selbst in den Pop-Charts taucht der melancholische Sound der Sahara- Nomaden auf. Nun steht eine zweite, jüngere Generation von Tuareg-Musikern in den Startlöchern, die den Crossover zur westlichen Rockmusik vollenden wollen. Dazu gehören auch Imarhan. Die Band wurde 2006 von Sänger und Gitarrist Iyad Moussa Ben Abderahmane in der algerischen Wüstenstadt Tamanrasset gegründet. Im vergangen Jahr erschien ihr Debütalbum beim Berliner Label cityslang. "Imarhan" - das heißt auf Deutsch so viel wie "Die, die mir etwas bedeuten." Die fünf Musiker sind keine Traditionalisten: Sie haben den Tagelmust, den traditionellen Kopfschmuck der Tuareg, gegen westliche Kleidung eingetauscht und in ihren Songs gibt es Anklänge an Genres wie Rock, Funk oder Hip Hop. Der Asuf aber, der Wüstenblues, der einen nur in der absoluten Einsamkeit der Sahara befallen kann, ist in der Musik von Imarhan niemals fern... Wüstenrock junger Sahara-Nomaden
Montag 20:03 Uhr

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