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COSMO Live

orkesta mendozaOrkesta Mendoza, Inna de Yard, Aurelio und Celso Piña - Das Paleo Festival ging letztes Jahr in die 41. Runde und lud Künstler aus Rock, Pop, Indie, Hip Hop und Reggae ein. Mit dabei waren unter anderem Orkesta Mendoza, Inna de Yard, Aurelio und Celso Piña. Sergio Mendoza hat seine eigene Mambo-Band 2009 gegründet. Der Sound der siebenköpfigen Formation steht für eine tanzbare Fusion aus Mambo, Merengue, Rumba und Jazz, gepaart mit psychedelischen Cumbia-Spielereien und Indie-Elementen. Bei Inna de Yard treffen junge Reggaemusiker auf Veteranen wie Ken Boothe und Winston McAnuff. Während sich in Kingston heute die Dancehall-Stars in Studiokabinen mit Super-High-Tech-Ausrüstung isolieren, setzt Inna De Yard auf das Gegenteil. Es geht um mehr als Musik, nämlich um eine Geisteshaltung: Das Kollektiv gibt die Songs so zum Besten, wie sie je nach Vibrationen in den Yards - den Hinterhöfen - entstanden sind. Aurelio ist die wichtigste Figur der Garifuna-Musik. Er ist ein Troubadour, ein Sänger, der zu fröhlichen Melodien sozialkritische Kommentare liefert. Ein Mann, der für das Überleben der Garifuna-Kultur kämpft. Als Spezialist der Paranda, einer Garifuna-Musik, die afrikanische Schlaginstrumente mit Latino-Klängen vermischt, singt er auf der Garifuna-Sprache Igneri. Man hört westafrikanische und karibische Rhythmen, Swing, Flamenco, Soul, Latin-Elemente, Call- and Response-Gesänge und kongolesische Rumba. Der exzentrische Handharmonikaspieler Celso Piña ist nicht so richtig der Typ, der bei Tanztees für Senioren aufspielt. Dieser Bewunderer des Che, der zu Recht "El Rebelde del Acordeón" genannt wird, macht seine eigene aufgestellte Revolution, bei der er traditionellen Cumbia mit urbanen und populären Klängen versetzt, Norteña und Sonidera oder sogar Ska, Reggae und HipHop aufeinanderprallen lässt. Cumbia und Akkordeon der Ära 2.0. Aufgenommen am 18.07.2017 bis 23.07.2017 beim Paleo Festival 2017 in Nyon, Schweiz.
Montag 20:00 Uhr

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