Ö1

Das Ö1 Konzert

telemannAlte Musik im Konzert. Aus Anlass des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann: Die visionären "Pariser Quartette" sowie die dramatische, vom 84jährigen Telemann komponierte Kantate "Ido". Präsentation: Christian Scheib Am 25. Juni des Jahres 1767, also vor 250 Jahren, ist Georg Philip Telemann im - für damalige Verhältnisse - Methusalem-artigen Alter von 86 Jahren verstorben. Schöpferisch tätig, und zwar an ästhetisch vorderster Front, war er bis in die letzten Monate seines langen Lebens. Aus deutscher Sicht waren im 18. Jahrhunderts die Stile, die da so unterschiedlich aus Italien und Frankreich kamen, eine Herausforderung dazu, durch eine Synthese etwas Drittes, Eigenständiges zu entwickeln. Kaum jemand war darin so virtuos, wie Georg Philipp Telemann. Seine kammermusikalischen Werke sind eben auch in Paris beliebt und 1737 verbringt er dann einige Monate dort, um zu recherchieren, zu komponieren und mit den angesagtesten Pariser Instrumentalvirtuosen aufzutreten. Dabei entstanden unter anderem die sechs sogenannten "Pariser Quartette". Und selten klang deutsche Musik so französisch. Über die dramatische Kantate "Ino", komponiert mit 84 Jahren, die in diesem "Ö1 Konzert" auch zu hören ist, heißt es: "Deutsche Kontrapunktik, italienische Melodiesprache und französische Orchestrationskunst lässt Telemann hier am Gipfel seiner eigenen Musiksprache als seinen unverwechselbaren Personalstil auf der Schwelle zur Klassik miteinander verschmelzen." "Ein Lulli wird gerühmt; Corelli lässt sich loben; nur Telemann allein ist übers Lob erhoben", meinte ein Zeitgenosse über Georg Philipp Telemann, einen musikalischen Tausendsassa, der - wie kaum einer seiner Kollegen - in sämtlichen musikalischen Stilen firm war. Ob italienischer, französischer Stil oder vermischter Geschmack, bei Telemann findet sich alles. An die tausend Orchesterwerke soll er komponiert haben, dazu etliche Jahrgänge an Kirchenkantaten, Opern, Oratorien, Kammermusik etc. Darüberhinaus hielt er als Generalmusikdirektor Hamburgs über viele Jahre die musikalischen Zügel der Hansestadt fest in der Hand. 1765 komponierte er "Ino", 1767 komponierte er noch eine Markus-Passion. Wenige Wochen später, am 25. Juni, starb Telemann im Alter von 86 Jahren.
Montag 14:05 Uhr

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NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

georg philipp telemannWerke von Georg Philipp Telemann zum 250. Todestag Ouvertüre B-Dur für 2 Oboen, Streicher und Basso continuo Ltg.: Carlos Kleiber Konzert E-Dur Otto Gerhard, Flöte Heinz Nordbruch, Oboe d"amore Günther Lemmen, Viola d"amore Ltg.: Hans Schmidt-Isserstedt Concerto grosso D-Dur Ltg.: Hans Schmidt-Isserstedt Suite C-Dur - Hamburger Ebb" und Fluth - Ltg.: Gerd Albrecht Konzert A-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo - Die Relinge - Violine und Ltg.: Gottfried von der Goltz Quartett G-Dur / Sonate B-Dur Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters Telemanns Musik bildet nicht gerade das Epizentrum im Repertoire eines modernen Sinfonieorchesters. Das NDR Elbphilharmonie Orchester hat den großen, lange in Hamburg wirkenden Komponisten trotzdem nie ganz aus den Augen verloren und beteiligt sich ja gerade wieder an den Ehrungen der Stadt zum 250. Todestag. Dieses Programm spannt einen historischen Bogen bis zurück in die frühen 1960er-Jahre. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter NDR Elbphilharmonie Orchester
Montag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Abendkonzert

julia fischerBBC Philharmonic Orchestra Julia Fischer (Violine) Leitung: Juanjo Mena Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper "Euryanthe" Benjamin Britten: Violinkonzert d-Moll op. 15 Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll (Konzert vom 21. März in der Stuttgarter Liederhalle) Weit spannt sich der Bogen dieses Konzerts von Webers heroisch-romantischer Euryanthe-Ouvertüre zu Brittens der Romantik in Kantilenen und klangschönen Bildern zugeneigtem Violinkonzert. Wieder einen Schritt zurück zu Tschaikowskys 4. Sinfonie, die ihrerseits mit zwei Takten zu Beginn des Pink Floyd-Titelsongs "wish you were here" zitiert wird, wenn man also will bis in die jüngere Musikgeschichte weist.
Montag 20:03 Uhr

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HR2

Konzert mit dem Wiener Klaviertrio

wiener klaviertrioC.Ph.E. Bach: Klaviertrio B-Dur Wq 89 Nr. 1 - Rebecca Clarke: Klaviertrio - Brahms: 1. Klaviertrio H-Dur op. 8 (Aufnahme vom 24. November 2015 aus dem Wiener Konzerthaus) ... Anschließend, ab ca. 21.30 Uhr: Vaughan Williams: The lark ascending (Romanze für Violine und Orchester) Jansen, Janine; Royal Philharmonic Orchestra, London; Barry Wordsworth - D. Scarlatti: 4 Klaviersonaten Racha Arodaky - Elgar: Sea Pictures op. 37 (für Singstimme und Orchester) Sarah Connolly; Bournemouth Symphony Orchestra; Simon Wright - Gershwin: Summertime Vienna Clarinet Connection ......................................................... Seit bald drei Jahrzehnten konzertiert das Wiener Klaviertrio regelmäßig in fast allen wichtigen Musikzentren in Europa, Lateinamerika, Nordamerika, Australien und im Fernen Osten. Das Ensemble steht dabei wie kaum ein anderes Trio für die Verbindung zwischen Tradition und Moderne, ebenso wie für den Brückenschlag zwischen "Alter und Neuer Welt". Im Wiener Konzerthaus ist das Dreigespann aus der österreichischen Hauptstadt regelmäßig mit einem eigenen Zyklus vertreten. hr2-kultur sendet heute eine Konzertaufnahme aus dem Wiener Konzerthaus vom November 2015, bei dem das Wiener Klaviertrio drei ganz unterschiedliche Werke vorstellt. So erklingt C.Ph.E. Bachs B-Dur-Trio Wq. 89, das der Komponist noch unter dem Titel "Claviersonaten mit einer Violine und einem Violoncello zur Begleitung" veröffentlicht hat, außerdem das H-Dur-Trio op.8 von Brahms in seiner Spätfassung und ein modernes Werk der englischen Komponistin und Bratschistin Rebecca Clarke aus dem Jahr 1921.
Montag 20:04 Uhr

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SR2 Kulturradio

Konzert aus München

mark padmoreSymphonieorchester des Bayerischen Rundfunk Dirigent: Mariss Jansons Mark Padmore, Tenor Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 "Frühlingssinfonie" Es-Dur op. 38 Thomas Larcher A Padmore Cycle Maurice Ravel La Valse Aufnahme vom 19. Mai 2017 aus dem Münchner Gasteig Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk Dirigent: Yannick Nézet-Séguin Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Aufnahme vom 4. November 2016 aus dem Münchner Herkulessaal
Montag 20:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

jugend musiziertMit Claudia Belemann Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2017 Preisträgerkonzert Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" Aufnahme aus der Paderhalle, Paderborn
Montag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Musik-Panorama

alexej gorlatchRheingau Musikfestival 2016 Frédéric Chopin Berceuse Des-Dur, op. 57 Vier Mazurkas, op. 67 Polonaise-Fantaisie As-Dur, op. 61 Barcarole Fis-Dur, op. 60 Sonate Nr. 2 b-Moll, op. 35 u. a. Alexej Gorlatch, Klavier Aufnahme vom 21.7.16 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal, Schloss Johannisberg Er gehört zu Alexej Gorlatchs absoluten Lieblingskomponisten: Frédéric Chopin. Und natürlich hat der 1988 in Kiew geborene Pianist, der drei Jahre später mit seiner Familie nach Deutschland übersiedelte, mehrere internationale Wettbewerbe mit Werken des verehrten polnischen Meisters gewonnen. Auch wenn 2016 nicht unbedingt ein Chopin-Gedenkjahr war, hatte Alexej Gorlatch für seinen Klavierabend im Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg nur dessen Werke ausgewählt. Alexej Gorlatch spielt Chopin
Montag 21:05 Uhr

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