Ö1

Dimensionen

SprachenWas wir verlieren, wenn eine Sprache stirbt Von Wibke Bergemann Rund 7.000 Sprachen gibt es weltweit. Nie zuvor gingen so viele Sprachen verloren wie heute. Nach Schätzung der UNESCO wird zum Ende des 21. Jahrhunderts nur noch die Hälfte der heutigen Idiome existieren. Mit jeder Sprache, die ausstirbt, geht etwas Wertvolles unwiederbringlich verloren. Während die Hälfte der Weltbevölkerung eine der 19 großen Sprachen spricht, wie etwa Chinesisch, Englisch oder Spanisch, spricht die andere Hälfte der Menschheit eine der unzähligen kleinen und Kleinstsprachen, mit manchmal verblüffend einfachen Lösungen für komplizierteste Sachverhalte. Ihre Verdrängung durch die jeweiligen National- und Kolonialsprachen hat sich beschleunigt, seit die kulturell dominanten Idiome nicht mehr nur von den Eliten gesprochen werden, sondern in alle Ecken und Schichten der Gesellschaften vordringen. Die betroffenen Gemeinschaften verlieren nicht nur ihre Sprache, sondern auch Identität und geistige Heimat. Dabei ist es oft erst die zweite Generation, der dies schmerzlich bewusst wird.
Dienstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

ResozialisierungZweimal lebenslänglich Resozialisierung unter Höchststrafe Von Stephan Beuting Regie: der Autor Produktion: Dlf 2018 Draußen war W. Kfz-Mechaniker. Dann wurde er spielsüchtig. Er brauchte Geld und beraubte eine ältere Dame, die starb. Lebenslänglich. Draußen hat K. Geld mit Raubmorden verdient. Aus dem Gefängnis versuchte er auszubrechen, Geiselnahme mit versuchtem Mord. Mehrfach lebenslänglich. Die Taten der beiden liegen schon etliche Jahre zurück. Heute sitzen sie in der Haftanstalt Geldern Pont. Sie sitzen dort, damit die Gesellschaft vor ihnen geschützt ist. Aber vor allem, um sich zu bessern, denn das ist das vorrangige Ziel unseres Systems des freiheitsentziehenden Strafvollzugs. Aber was ist besser? Und was ist überhaupt gut? Gut heißt im Sinne der Resozialisierung zumindest, nicht wieder straffällig zu werden, ein Leben den Regeln entsprechend. Aber gerade was diese Regeln betrifft, gibt es ein Problem. Hier draußen bei uns gelten andere, als dort drinnen. Ein Feature über das lebenslängliche Leben im Knast. Zweimal lebenslänglich
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Wir Weltverbesserer Ein Solidaritätsseminar in Brasilien 1989 - und ein Treffen fast 30 Jahre danach Von Philipp Gessler Im Sommer vor dem Mauerfall 1989 reist eine Gruppe von jungen engagierten Westdeutschen aus der so genannten ,3. Welt-Bewegung" für einen Monat nach Brasilien, um in einer verfallenen Klosteranlage mit Gleichaltrigen aus dem südamerikanischen Land über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit für eine gerechtere Weltordnung zu diskutieren. Mehr als 25 Jahre später treffen sich viele der Deutschen wieder - zu einem Seminar, das klären soll: Was haben wir damals gewollt? Was haben wir erreicht? Sind wir unseren Idealen treu geblieben? Wir Weltverbesserer - ein Feature mit echter Selbstkritik und leichter Nostalgie - oder andersrum!
Dienstag 19:30 Uhr

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HR2

Rheingau-Musik-Festival - Eröffnungskonzert mit dem hr-Sinf

hr-sinfonieorchesteronieorchester Konzert | ARD Radiofestival 2018 Mit Puccinis "Messa di Gloria" präsentiert das hr-Sinfonieorchester in Kloster Eberbach ein Hauptwerk der italienischen Sakralmusik des 19. Jahrhunderts. Der Bratscher Antoine Tamestit ist in Berlioz" Sinfonie "Harold en Italie" zu erleben.
Dienstag 20:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

of monsters and menDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Of Monsters And Men (1/2) Das ist eine isländische Indie-Rockband, die auch schon mit Arcade Fire verglichen wurden. Mit "Little Talks" hatten sie 2011 aber auch einen richtig großen Hit: Nicht nur in ihrer Heimat, sondern auf der ganzen Welt war der Song erfolgreich. Anschließend folgte ein Plattenvertrag bei einem großen Label, auch bei vielen Soundtracks waren ihre Songs zu hören. Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts von Of Monsters And Men beim Rolling Stone Weekender 2015.
Dienstag 20:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

george harrisonSpiritualität und Rock"n"Roll George Harrison Er war der Lead-Gitarrist, der stille Beatle, derjenige, der neben den beiden Ueberfiguren John Lennon und Paul McCartney bestehen musste. Eric Facon hat den Gitarristen Tom Etter, bekannt aus seiner Arbeit für Züri West und Hank Shizzoe, zum Gespräch geladen. Er war zwar der Lead-Gitarrist der Beatles, aber es dauerte eine ganze Weile, bis man George Harrison im Rahmen dieser Band richtig wahrnahm. Jahrelang sang er Cover-Versionen seiner Vorbilder, seine eigenen Kompositionen kamen nur tröpfchenweise heraus, bis er kurz vor der Auflösung mit «Something» einen der grossen Songs der Band schrieb. Was war der Einfluss des Musikers, den man oft als «stillen Beatle» bezeichnete, auf den Sound der Band? Wie verlief seine Solo-Karriere? Eric Facon hat den Gitarristen Tom Etter zum Gespräch über den vor 17 Jahren gestorbenen Beatle eingeladen, der dieses Jahr 75 Jahre alt geworden wäre.
Dienstag 21:00 Uhr

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WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

Pit KnorrSommerkabarett - nur das Beste von den Besten Erziehung des Scherzens auf dem zweiten Bildungsweg (1/2) Mit Pit Knorr, Hans Zippert und Thomas Gsella Aufnahme vom 31. März aus dem Haus Waldfrieden, Alf an der Mosel
Dienstag 22:04 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2018 Gespräch

reinhard hübschDer Sternekoch Tim Raue im Gespräch mit Reinhard Hübsch Unter den Kochkünstlern der Welt zählt er zu den Top 50: der Berliner Tim Raue, den sein Weg - wie er in seiner Autobiografie "My Way" formuliert - "aus der Gosse in Kreuzberg in den kulinarischen Sternenhimmel" führte. Als den Wendepunkt seiner Karriere nennt Tim Raue Singapur, wo er 2004 im Restaurant "Jade" den jungen Küchenchef Sam Leong kennenlernte, der chinesische Traditionen mit westlicher Gegenwartsküche zu einer neuen Fusion brachte: "Alles schmeckte grandios". Im Gespräch im ARD Radiofestival erzählt der 44-Jährige, der bereits vor zehn Jahren von den Kritikern des Gault-Millau zum "Koch des Jahres" gekürt wurde, wie aus dem Gang-Mitglied des Berliner Wrangelkiezes der international geachtete Sternekoch wurde. "In der Küche", so Raue, agiere er "immer noch wie ein Hooligan". ARD Radiofestival 2018 Gespräch
Dienstag 22:30 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

Cedar WaltonNews & Roots Der amerikanische Jazzpianist Cedar Walton (1934-2013): Henning Sieverts erinnert an den großen Pianisten und Komponisten in Aufnahmen aus allen Phasen seiner langen Karriere.
Dienstag 23:05 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Jazz

lauren newtonSoundsongs vom Neckar Die in Tübingen lebende Vokalistin Lauren Newton Von Julia Neupert Lauren Newton vermeidet die Berufsbezeichnung "Sängerin", wenn sie über das spricht, was sie seit vielen Jahrzehnten tut: improvisieren, experimentieren, andere und auch sich selbst überraschen: "Seit ich als Vokalistin Töne produziere, ist es mir ein Bedürfnis, kreativ mit meiner Stimme zu arbeiten". Mitte der 1970er-Jahre kam die in Oregon geborene Amerikanerin nach Deutschland, studierte an der Stuttgarter Musikhochschule und etablierte sich schnell in der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Newton war unter anderem Mitglied im Vienna Art Orchestra, hat in den verschiedensten Besetzungen für Bühne, Film und Hörspiel gearbeitet und immer auch eigene Projekte verwirklicht - unter anderem mit der Kontrabassistin Joëlle Léandre, der Pianistin Aki Takase oder dem Saxofonisten Urs Leimgruber.
Dienstag 23:35 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Ein trans-lesbisches Familienglück Oder: Das aufgeklärteste Kind der Welt Von Annika Erichsen Regie: die Autorin Mit: Monika Oschek Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017 Länge: 52"38 (Wdh. v. 27.05.2017) Eine Geschichte über Identität, den Kampf um Anerkennung und eine große Portion Familienglück. Julia und Caroline bekommen ein Kind. Bei der Untersuchung fragt die Frauenärztin: "Wie haben Sie es denn gemacht?" "Auf natürlichem Weg." Die Ärztin schaut auf: "Aber ich hätte Sie für eine Frau gehalten." "Bin ich ja auch, aber ich bin eben auch der Erzeuger des Kindes. Ich bin eine Transfrau", sagt Julia. Dass Geschlechtsidentität nicht unbedingt mit biologischen Merkmalen zu tun hat, ist für viele Menschen nicht einfach nachzuvollziehen. Über drei Jahre hinweg hat die Autorin die ungewöhnliche Kleinfamilie begleitet. Annika Erichsen, geboren 1981 in Schwäbisch Hall, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Marseille. Seit 2010 Feature-Autorin und Regisseurin für die ARD, Deutschlandradio und ARTE Radio in Frankreich. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Drei Schwestern und ein Downsyndrom" (2015), ausgezeichnet mit einem Sonderpreis des Marlies-Hesse-Nachwuchspreises 2016. Ein trans-lesbisches Familienglück
Mittwoch 00:05 Uhr

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