Bayern 2

Zündfunk extra

bob marley1977 - das Jahr des Punk Rock Von Michael Bartle und Roderich Fabian The History Of Rock "n" Roll 1977 - die Helden der Stunde Iggy Pop und David Bowie, Bob Marley und Fela Kuti, Fleetwood Mac und die Talking Heads prägten den Sound des Jahres - soweit es um bereits eingeführte Stile geht. Vor vierzig Jahren waren aber auch sie alle geprägt vom Aufbruch in etwas Neues. Hier hören wir die Protagonisten und ihre Musik. Wiederholung vom 15.06.2017 The History of Rock "n" Roll 1977 - das Jahr des Punk Rock Die Sex Pistols und The Clash in England, Television und die Ramones in New York, aber auch Wire, Suicide und Johnny Thunders lieferten vor 40 Jahren einen neuen Sound, der die Rockszene in ihren alten Überzeugungen erschütterte. Aber auch die New Wave nahm mit Leuten wie Blondie und Elvis Costello schon Fahrt auf. Wiederholung vom 15.06.2017
Dienstag 19:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

Nicks Baby Hörspiel von Maja Das Gupta Regie: Mark Ginzler (Produktion: SWR 2015) Nick ist Journalist auf Jobsuche. Erst neulich hat er wieder eine Absage kassiert - von einem Eltern-Magazin, für das er in Ermangelung eines Kindes nicht in Frage kam. Doch eines Morgens fährt er seinen Rechner hoch und wird auf Facebook mit Glückwünschen zum Vatersein überhäuft. Denn eine Freundin hat ein Foto gepostet, das ihn mit einem Baby auf dem Arm zeigt, das fälschlicherweise ihm zugeschrieben wird. Eigentlich will Nick den Irrtum schnell aufklären, aber da meldet sich besagtes Eltern-Magazin, gratuliert zum Sohn und unterbreitet ihm ein Jobangebot. Nick erliegt der Versuchung: Wenn alle Welt ihm online zum Vaterglück gratuliert, warum nicht offline davon profitieren? Allerdings erweist es sich im digitalen Zeitalter mit seiner Fotosucht als gar nicht so einfach, über einen längeren Zeitraum die Anwesenheit eines Kindes zu simulieren...
Dienstag 19:20 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

xavier ruddDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Xavier Rudd (1/2) Der australische Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist behandelt in seinen Songs viele soziale und gesellschaftliche Fragen, zum Beispiel Naturschutz und die Rechte von Aborigines. Die Nähe zu seinem Heimatkontinent hört man ebenfalls in seinem Sound: Auch das Didgeridoo kommt zum Einsatz. Seine Live-Qualitäten hat er am 17. Juli 2015 unter Beweis gestellt: Dort spielte er beim Gurtenfestival in Bern in der Schweiz. Wir haben den Mitschnitt des Konzertes für Sie.
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

virginia woolfZum Leuchtturm (1/3) Die Tür aus Glas Von Virginia Woolf Aus dem Englischen von Gaby Hartel Bearbeitung: Gaby Hartel Komposition: Ulrike Haage Regie: Katja Langenbach Mit Irina Wanka, Wiebke Puls, Zoe Hutmacher, Krista Posch, Walter Hess, Caroline Ebner, Shenja Lacher, Peter Brombacher, Julia Loibl, Christian Löber, Moritz Zehner Produktion: BR 2016 Länge: 47"14 (Teil 2 am 22.8.2017) ,Zum Leuchtturm" ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen, wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Vier Romane liegen vor diesem Buch und vier werden ihm noch folgen. Für die Autorin war es ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts ?weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". Mehr noch als in Mrs. Dalloway oder Jacobs Zimmer, arbeitet Woolf hier an der Verschränkung und Verdichtung von Zeitebenen, Gefühlsebenen und Erlebnisebenen. Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. Virginia Woolf wusste früh, dass dieser Roman vom Klang des Meeres unterlegt sein sollte und es scheint, als habe sich die Autorin so auch in einen Schreibrhythmus gewiegt, der sie in ihre Kindheit zurückführte. Mr. und Mrs. Ramsay sind den ?Eltern der Autorin nachempfunden: Julia Stephen, der charismatischen, früh verstorbenen Mutter und Leslie Stephen, dem ?cholerischen Vater und einflussreichen Schriftsteller. Wenn dieses Werk auch von Woolfs emotionaler Ambivalenz gegenüber den Eltern angetrieben wird, so lässt es das Autobiografische doch weit hinter sich. Die Autorin verdichtet ihr Nachdenken über das eigene Leben ins Universale, indem sie eine Reihe von Gegensätzen untersucht: männlich/weiblich, Leben/Tod, Kreativität (Malen, Schreiben, Reden)/steriler Egozentrismus, Vergänglichkeit des Augenblicks/Schaffen einer dauerhaften Erfahrung. Diese Dualismen bettet Woolf in die drei Teile ihres ?Romans ein, von denen der erste an einem Nachmittag und Abend spielt, der zweite zehn Jahre umfasst, in denen fast ausschließlich das Haus Protagonist der Erzählung ist und der dritte einen langen Vormittag darstellt. ,Zum Leuchtturm" wird von Naturgeräuschen und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim ?Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich. Virginia Woolf, wurde 1882 in London geboren und starb 1941 in Rodmell. Sie hatte früh Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb und begann früh als Autorin und Verlegerin zu arbeiten. 1917 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Leonard Woolf den Verlag Hogarth Press mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. Sie veröffentlichte zahlreiche Erzählungen, Romane und Essays. Ende der 1920er-Jahre war sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. Zum Leuchtturm (1/3)
Dienstag 20:10 Uhr

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Bremen Zwei

Bremen Zwei

Internationale Poetry-Slam-Gala Mitschnitt einer Veranstaltung im Rahmen des Festivals "Poetry on the Road" im Wallsaal der Bremer Stadtbibliothek vom 07.06.2017.
Dienstag 21:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

WG SebaldAurachs Mutter Von W.G. Sebald Mit Corinna Kirchhoff und Michael König Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt BR 1995 Bei ihrem letzten Zusammentreffen in England läßt W.G. Sebald dem Erzähler der Geschichte - in seinem Buch Die Ausgewanderten - von dem Maler Max Aurach ein Bündel Aufzeichnungen, das seine Mutter ihm hinterlassen hatte, zur Aufbewahrung überreichen. Aurachs Eltern wurden 1941 von München nach Riga deportiert und dort umgebracht. Die Aufzeichnungen hatte seine Mutter von 1939 bis zu ihrer Deportation angefertigt. Sie erwähnt darin mit keinem Wort ihr drohendes Schicksal und die aktuelle Verfolgung. Berichtet wird über ein für uns gänzlich unvorstellbares, normales und für das junge Mädchen Luisa Lanzberg vorwiegend glückliches, jüdisches Leben in ihrem Geburtsort Steinach in Unterfranken und später - zur Kaiserzeit - in Bad Kissingen, in Orten, deren Bevölkerung seit dem 17. Jahrhundert zu einem Drittel jüdischen Glaubens war. Sie erzählt vom Geschäftsleben des Vaters, von ihrer Verwandtschaft, der Schule, den jüdischen Feiertagen sowie vom schmerzlichen Verlust zweier geliebter Männer, mit denen ein gemeinsames Leben schon Gewißheit war. In den zahlreichen Facetten des "normalen" Lebens der Familie Lanzberg erkennen wir, daß viele Juden bis zuletzt nicht glauben mochten, dass aus ihrer allmählichen Verfolgung in Deutschland blutiger Ernst werden würde. W.G. Sebald (1944-2001), Autor, Literaturwissenschaftler. 1966 Auswanderung nach England, ab 1988 Professor an der University of East Anglia. Werke u.a. "Nach der Natur. Ein Elementargedicht" (1988), "Die Ausgewanderten" (1992), "Austerlitz" (2001). Hörspieladaptionen "Max Aurach" (BR 1994), "Austerlitz" (MDR 2011).
Dienstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Isaac HayesIsaac Hayes Black Moses der Soulmusik Die hechelnde Wah-Wah-Gitarre im Soundtrack zum Kultstreifen «Shaft» hat sich ins kollektive Bewusstsein der Film- und Musikliebenden eingegraben. Seinen Schöpfer Isaac Hayes allerdings auf diese eine Idee zu reduzieren, ist weit zu kurz gegriffen. Hayes ist ein Monument! Isaac Hayes hatte einen enormen Einfluss auf die schwarze Soul- und Popmusik der 1970er und 1980er-Jahre, als Songschreiber, Labelmanager, Produzent, Sänger und Soundtrack-Lieferant für Blaxploitation-Filme. Selber sang er oft mit kehligem Bariton und opulenter Orchesterbegleitung weisse Popsongs für ein schwarzes Publikum und war damit unglaublich erfolgreich. Immer wieder war Hayes auch als Schauspieler zu sehen, und der Look mit exaltierten Outfits im goldenen Cadillac passte zu seinen Rollen. Annina Salis rückt Isaac Hayes im Gespräch mit Roman Hosek ins rechte Licht!
Dienstag 21:00 Uhr

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SRF 1

BuchZeichen

Eine Sardelle pro Tag, mehr gab es nicht Die 50er Jahre in Italien. Hunderttausende wandern von Süden nach Norden auf der Suche nach Arbeit. Darunter sind viele Kinder, die alleine unterwegs sind. Sie suchen vor allem im Industriegürtel rund um Mailand eine Bleibe. Oft nicht älter als neun Jahre alt, werden sie als billige Arbeitskräfte missbraucht. Der Mailänder Autor Marco Bolzano greift dieses Thema im Roman «Das Leben wartet nicht» auf und schlägt den Bogen zu Flüchtlingskindern von heute.
Dienstag 21:03 Uhr

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WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

jochen malmsheimerKabarettsommer 2017 Jochen Malmsheimer: Dogensuppe Herzogin - ein Austopf mit Einlage (1/2) Aufnahme vom 15. Februar aus dem Comedia-Theater, Köln
Dienstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

annenmaykantereitHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Barfuß am Klavier Die Story von AnnenMayKantereit Von Julia Bader Mit AnnenMayKantereit, Kraftklub, Clueso, K.I.Z., Matthias Schweighöfer, Mark Forster, Tim Bendzko, Joris, Milky Chance und vielen anderen Regie: Susanne Krings bis 24:00 Uhr Sie wirken verträumt, ein bisschen verpeilt, aber auch tiefenentspannnt mit ihren zerzausten Haaren, übergroßen Strickpullis und den ausgelatschten Sneakers. Und sie können eine dieser Bilderbuch-Bandgeschichten erzählen: AnnenMayKantereit.
Dienstag 23:00 Uhr

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WDR3

ARD Radiofestival. Gespräch

ilma rakusaDie Schriftstellerin Ilma Rakusa im Gespräch mit Silke Behl Ilma Rakusa zählt zu den profiliertesten Schriftstellerinnen deutscher Sprache, ist aber gar nicht so leicht zu verorten. Sie stammt aus einem ungarisch-slowenischen Elternhaus, wuchs in Triest auf, studierte in Paris und Leningrad. Auch von Prag kennt sie sämtliche Facetten der Nachkriegszeit. Heute lebt Ilma Rakusa überwiegend in der Schweiz, ein zweites Standbein hat sie in Berlin. Ihren Lesern begegnet sie als schreibende und klarsichtige Weltforscherin, die ihre Aufmerksamkeit der wechselvollen europäischen Geschichte widmet, dabei aber das Individuum ebenso wenig aus dem Blick verliert wie die Schönheit der Kunst. Themen wie Flucht, Heimat- und Freiheitsverlust sind ihrer eigenen Biographie und ihrer schriftstellerischen Arbeit eingeschrieben ebenso wie die Hoffnung auf ein starkes, friedliches Europa.
Dienstag 23:04 Uhr

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HR2

ARD Radiofestival 2017

kyle shepherdJazz Klanglabor Rundfunkstudio - Das SWR NEWJazz Meeting 2016 mit Kyle Shepherd und Lionel Loueke und ihrem Projekt "Sound Portraits From Contemporary Africa" Am Mikrofon: Günther Huesmann
Dienstag 23:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Die große Leere: Wenn Frauen bereuen, Mutter geworden zu sein Von Franziska Storz Regie: Susi Weichselbaumer Mit: der Autorin Ton: Gerhard Wicho Produktion: BR 2016 Länge: 52"22 Krankt die Gesellschaft an einem überfrachteten Mutterbild? In einer 2015 veröffentlichten Studie der israelischen Soziologin Orna Donath bekannten sich 23 Frauen dazu, ihre Mutterschaft zu bereuen. Es kamen Rückmeldungen von Frauen aus aller Welt, die meisten aus Deutschland. Mütter sollen heute immer mehr leisten: erfolgreich im Job sein, nebenbei Kuchen backen und selbstgemachte Einladungen für den Kindergeburtstag basteln. Die gesamte Familienlogistik bleibt meist an ihnen hängen. Sind bereuende Mütter ein Produkt der überfrachteten Frauenrolle unserer Gesellschaft? Franziska Storz, geboren 1979, ist Journalistin und Moderatorin. Sie absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Für ihr Feature "Ihre Verbindung wird gehalten" (BR 2007) erhielt sie als Ko-Autorin den Ravensburger Medienpreis 2007. Lebt in München. Die große Leere: Wenn Frauen bereuen, Mutter geworden zu sein
Mittwoch 00:05 Uhr

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