Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Ernst Peter FischerGlaube und Wissenschaft Die "Relativitätstheorie", die "endliche Raumzeit ohne Grenzen" oder die "Heisenberg´sche Unschärferelation": moderne Naturwissenschaft ist nicht leicht zu verstehen. Der Wissenschaftshistoriker Prof. Ernst Peter Fischer, studierter Mathematiker, Physiker und Biologe, widmet sich seit Jahren der Verbreitung von naturwissenschaftlicher Allgemeinbildung, die unser vor allem geisteswissenschaftlich geprägter Bildungsbegriff bislang eher vernachlässigt hat. Das brachte dem Autor denn auch etliche Auszeichnungen ein. Über 60 Bücher sind von Ernst Peter Fischer inzwischen erschienen, zuletzt auch eines über Religion und Wissenschaft im Wechselspiel der Geschichte: "Gott und der Urknall". Der Autor zeigt: Ohne Religion ist auch die aktuelle Naturwissenschaft nicht zu denken. Man muss sich nur ihre Geschichte vor Augen halten. Redaktion: Gerda Kuhn
Dienstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Sklaverei MauretanienKoreas Salzsklaven - Teuflische Zustände auf den Engelsinseln Von Jürgen Hanefeld Sklaverei in Mauretanien - Warum sich Leibeigenschaft hier erhält Von Alexander Bühler Moderation: Andre Zantow Seit mehr als 100 Jahren wird die Sklaverei international geächtet. In Mauretanien existierte sie inoffiziell bis heute. Vier Millionen Menschen leben im westafrikanischen Land zwischen Atlantik und Sahara, rund ein Drittel soll entweder noch in Leibeigenschaft leben oder ein Nachkomme von Sklaven sein. Sie werden "Hratins" genannt und stehen in der sozialen Hierarchie ganz unten. Viele glauben selbst an eine göttliche Ordnung: Nur wer seinem "Herren" diene, komme ins Paradies.
Dienstag 18:30 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

LimesLeben am Limes. Von Wolfgang Slapansky Der Limes war eine Grenzbefestigung des Römischen Reichs, die ab dem 1. Jahrtausend n. Chr. errichtet wurde. Kastelle, Türme mit Wachtposten in regelmäßigen Abständen, Holzpflöcke oder Marschlager markierten die Grenze. Natürliche Grenzen wie Flüsse wurden ebenso in den Limes integriert und militärisch durch Soldaten auf Booten gesichert. Es konnten auch kilometerlange Steinmauern sein. Der Limes war keineswegs ein "Eiserner Vorhang". Er war einerseits eine Militärgrenze, um das Römische Reich in allen Randgebieten zu schützen, andererseits und vor allem eine Zoll- und Personengrenze. Man wollte genau wissen, welche Waren und welche Personen die Grenze passierten. Rund sechs Jahrhunderte lang prägte der Limes die Grenze des Römischen Reichs. Mit dessen Ende verschwanden auch nach und nach die Anlagen an der Grenze.
Dienstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Bore-Out"Ich sitze hier meine Lebenszeit einfach nur ab." Ausgebrannt vom Nichtstun - Bore-Out ist der Gegenspieler des Burn-Out - aber kaum bekannt Von Jenni Roth Anna S. ist niedergeschlagen, antriebslos. Sie hat Schlafstörungen, leidet unter Schwindel und Kopfschmerzen. Der Arzt schließt organische Ursachen aus. Die Symptome erinnern an einen Burn-out. Aber Anna S. hat nicht zu viel zu tun, im Gegenteil: "Es war die pure Langeweile." Jeden Tag war sie nach drei Stunden mit ihrer Arbeit fertig. "Toll, Geld fürs Nichtstun bekommen", könnte man denken. "Aber das ist viel schlimmer, als zu viel zu tun haben. Ich sitze hier täglich fünf oder sechs Stunden meiner Lebenszeit einfach nur ab." Anna S. ist ausgebrannt - vom Nichtstun. Der Burn-out ist als Krankheit der Leistungsträger längst in unserer Gesellschaft angekommen. Weniger bekannt und vielleicht auch weniger salonfähig ist sein Gegenspieler, der Bore-out.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Kulturforum

TerminatorTotally wired. I"m a Cyborg - is that ok? Feature von Dörte Wustrack und Jennyffer Puhle Darth Vader, Terminator, Data und Samatha-Cyborgs, Androide oder intelligente Betriebssysteme sind den meisten aus der Popkultur längst bekannt. Doch auch in der Realität schreitet die Verschmelzung von Mensch und Maschine immer rasanter voran: Mit "Hey Siri" oder "Okay Google" wendet man sich an computergestützte Sprachassistenten. Es gibt Menschen mit Herzschrittmacher und mit digitalen Hör- oder Neuroprothesen. Weitaus mehr Unbehagen bereiten selbstautomatisierte Waffensysteme, durch die der Mensch als Akteur des Krieges in weite Ferne rückt. Wohin geht die Reise und was sind unsere Aufgaben dabei? 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Kulturforum
Dienstag 20:00 Uhr

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NDR 90,3

Treffpunkt Hamburg / Aktuell

G20Der Protest-Gipfel - Die G 20-Demomacher Moderation: Jörn Straehler-Pohl Der G 20-Gipfel hält Hamburg in Atem - und sie sind drei Gesichter des Protestes am Gipfel-Wochenende: Jan van Aken von der Linken organisiert die Großdemo am 8. Juli. Nicolas Hill ist Initiator von "Hamburg zeigt Haltung", die am gleichen Tag auf die Straße gehen wollen. Und Andreas Blechschmidt von der Roten Flora hat die Demonstration "Welcome to hell" am 6. Juli angemeldet. Drei ganz unterschiedliche Demonstrationen und wir reden mit ihnen über ihre Ziele - und die Kritik an ihren Demonstrationen.
Dienstag 20:00 Uhr

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SRF 1

Doppelpunkt

Kernkraftwerk SchweizMühleberg ein Dorf verabschiedet sich von der Atomkraft Im Dezember 2019 ziehen die Bernischen Kraftwerke BKW in Mühleberg den Stecker. Das Kernkraftwerk unten an der Aare ist das erste in der Schweiz, das stillgelegt und zurückgebaut wird. Im Dorf oben blickt man dem Ende mit gemischten Gefühlen entgegen. Für Kraftwerkveteranen ist das Abschaltdatum ein trauriger Tag. Andere sind erleichtert über das baldige Ende des Kernkraftwerks. Das Kernkraftwerk Mühleberg ging 1972 ans Netz. Kontinuierlich wuchs in den Jahren danach in der Schweiz und auch europaweit eine Anti-Atombewegung. Atomkraftgegner gab es immer auch in Mühleberg. Doch die Kernspaltung unten im Tobel führte nie zu einer Spaltung der Bevölkerung oben im Dorf. Das sagt heute unter anderem der Gemeindepräsident René Maire (SVP): «Wenn man in einer kleinen Gemeinde wie Mühleberg zusammenleben will, muss man versuchen, miteinander auszukommen. Atomkraftgegnern liess man ihre Meinung und umgekehrt.» Maire sieht der Zukunft des Dorfes ohne sein Kernkraftwerk einigermassen gelassen entgegen: «Wir haben gerechnet, und wir werden nicht schlechter dastehen als die umliegenden Gemeinden.» «Das Highlight meines Lebens» Peter Lüthy arbeitete 40 Jahre lang im Kernkraftwerk. Der gelernte Elektriker kam Ende der Sechzigerjahre nach Mühleberg. Ihn interessierte die damals in der Schweiz noch einigermassen neuartige Energiegewinnung mittels Kernspaltung. Er war beim Start des Kernkraftwerks Mühleberg dabei. «Als wir zum ersten Mal die Steuerstäbe ausfuhren und damit die Kernspaltung auslösten, da waren wir angespannt bis aufs letzte, und ich habe wahnsinnig geschwitzt. Für mich war es das Highlight des Lebens.» Lüthy kannte nie Zweifel an dieser Technologie. Für ihn ist es ein Jammer, dass das Kraftwerk nun abgeschaltet wird. «Das Kernkraftwerk Mühleberg war nie sicherer als jetzt» Auch der Elektrotechniker Guido Flury war dabei, als das Kraftwerk ans Netz ging. «Wir waren eine junge Mannschaft dort unten, und das war etwas komplett Neues für uns. Wenn ich zurückblicke, muss ich sagen: Das Kraftwerk ist heute dank der vielen Nachrüstungen sicherer als damals, als wir es als Greenhörner übernommen hatten.» Flury kam ursprünglich aus dem Solothurnischen. In Mühleberg begann er sich im Dorf zu engagieren. Zunächst in der Bewegung «Junges Mühleberg», später in der FDP. Die junge, internationale Mannschaft im Kernkraftwerk habe damals etwas Modernität ins Bauerndorf Mühleberg gebracht, sagt Flury heute. «Ich stelle den Champagner erst kalt, wenn dort unten wieder grüne Wiese ist also im Jahr 2035» Die Heilpädagogin Annerös Marti ist eine entschiedene AKW-Gegnerin. Sie wuchs in Mühleberg auf, zog weg und entschied sich ausgerechnet 1986 im Jahr der Katastrophe von Tschernobyl in ihr Heimatdorf zurückzukehren. «Mühleberg ist super, um hier Kinder aufzuziehen.» Auch Marti engagierte sich politisch in der Gemeinde, in der SP. Die Ortspartei hielt sich bewusst aus dem Thema «AKW» heraus: «Bei diesem Thema konnten wir nur verlieren», sagt Marti. Auch sie verneint eine Spaltung der Dorfbevölkerung in AKW-Gegner und -Befürworter: «In der Regel lebt man hier gut miteinander und gegeneinander.» Öffentlich angefeindet worden sei sie nur ein einziges Mal, an einer Demonstration vor dem Kraftwerk. Das Dorf und sein Kernkraftwerk: Eine fünfzigjährige Liaison geht zu Ende Wenn das Kernkraftwerk Mühleberg vom Netz geht, dann geht eine rund fünfzigjährige gemeinsame Geschichte von Dorf und Kraftwerk zu Ende. Das Kraftwerk hat dem Dorf in dieser Zeit Arbeitsplätze und gute Steuererträge gebracht. Mühleberg war zeitweise die steuergünstigste Gemeinde im Kanton Bern. Kaderleute der Bernischen Kraftwerke wurden im Dorf ansässig und engagierten sich teilweise in der Politik. Das Dorf erlebte durch die Kraftwerksanstellten und ihre Familien eine Veränderung in der Bevölkerungszusammensetzung und einen gewissen Modernitätsschub. Neue Infrastruktur namentlich im Schulbereich wurde gebaut. Und nun ist man laut Gemeindepräsident René Maire bereit für den lokalen Ausstieg aus der Atomenergie. Was ist Mühleberg ohne das Kernkraftwerk? «Wir haben einige Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe hier, wir haben landwirtschaftliche Betriebe. Und wir haben eine sehr schöne Landschaft hier, ein tolles Naherholungsgebiet.»
Dienstag 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

NarasiratoMit Babette Michel TFF Rudolstadt Fernost Riesen-Panflöten und Bambus-Perkussion von Narasirato Vietnamesische Klangbilder mit Huong Thanh Aufnahmen von der Großen Bühne Heinepark, Rudolstadt, und aus der Lutherkirche, Hamm
Dienstag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

louise bourgeoisding fest machen - nach den Aufzeichnungen von Louise Bourgeois Von Ulrike Haage Regie und Komposition: die Autorin Mit: Monica Bleibtreu, Judith Engel, Benedicte Savoy, Martin Wuttke Produktion: BR 2003 Länge: 42"43 Es gibt kaum ein Material, das die eigenwillige Künstlerin Louise Bourgeois nicht bearbeitet und zugleich bezwungen hat. An dieser Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. In das Hörstück fließen autobiografische und theoretische Texte der Bildhauerin ein, Interviews, Poeme und Klangtexte, die sich mit den zentralen Themen des Lebens der Bourgeois befassen: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigten Emotionen. Louise Bourgeois (1911-2010), französisch-amerikanische Künstlerin. Ulrike Haage, Komponistin, Musikerin, Hörspielmacherin. ding fest machen
Dienstag 20:10 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

gilberto gilGilberto Gil, mit Rodrigo Botter Maio Gilberto Gil, der Gitarrist, Komponist und zwischenzeitliche Kulturminister Brasiliens, kam schon mit einem Starvorteil zur Welt, als Sohn eines Arztes, der sich als einer der ersten ein Radio leisten konnte. Aber Gil machte aus seinen guten Karten dann auch das beste und lernte einerseits, nachdem er den Bossa-Nova-Gründer João Gilberto gehört hatte, im Schnellzug-Tempo Gitarre spielen und singen, und kombinierte andererseits die Bossa-Nova-Musik auch gleich noch mit modernen Elementen. Warum der so enstandene Tropicalismo nicht nur musikalisch aufhorchen liess, sondern auch politisch sehr kritisch war und für Gilberto Gil unter anderem Exil bedeutete, dass diskutiert der brasilianische Musiker Rodrigo Botter Maio in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
Dienstag 21:00 Uhr

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Nordwest Radio

Nordwestradio in concert

art landeArt Lande"s Rubisa Patrol (USA) Konzertmitschnitt vom 20. Mai 1976, Jazzclub Ostertor, Bremen Auf den US-amerikanischen Pianisten Art Lande wurde das europäische Jazzpublikum erstmals durch eine Veröffentlichung auf dem jungen ECM-Label aufmerksam. "Red Lanta" hieß das Duo-Album mit dem norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek, damals ein "Rising Star" des internationalen Jazzgeschehens. Lande, der im Februar dieses Jahres seinen 70. Geburtstag feierte, ist gebürtiger New Yorker. Ende der sechziger Jahre war er nach San Francisco, CA gezogen. Dort entstand Mitte der Siebziger die Gruppe Rubisa Patrol mit Drummer Glenn Cronkhite, Bassist Bill Douglass und Trompeter Mark Isham, allesamt agile Kräfte der jungen Jazz-Generation rund um die Bay Area. Mark Isham machte später unter anderem Karriere mit eigenen Projekten, als Sideman von Größen wie Van Morrison und David Sylvian sowie ? vor allem - als gefragter Filmmusik-Komponist. Im Verlaufe der ersten Europatournee im Frühjahr 1976, die Rubisa Patrol auch nach Bremen führte, entstand das Debütalbum für ECM.
Dienstag 22:05 Uhr

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SWR1 Baden- Württemberg

Radioreport - Recht

deutsch-südwestafrikaKeine Verantwortung für die Vergangenheit - der deutsche Völkermord an den Herero und Nama "Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts", so wird er oft genannt, der Völkermord an den Herero und Nama in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. 1904 schlugen die deutschen Kolonialtruppen einen Aufstand der Herero brutal nieder und trieben die Überlebenden in die Omaheke-Wüste. Die große Mehrheit des Stammes, Kinder und Frauen eingeschlossen, verhungerten und verdursteten. Zwischen 1904 und 1908 starben 80 Prozent der Herero und 50 Prozent der Nama, die sich ebenfalls gegen die deutschen Kolonialisten erhoben hatten. Bis heute haben Kolonialzeit und Völkermord Folgen für die Menschen in Namibia. Die Nachfahren der Herero besitzen kaum Land und Vieh. Die großen Farmen sind weiterhin in der Hand von Siedlern mit deutschen Wurzeln. Der SWR1 Radioreport Recht fragt nach, ob die Herero Rechtsansprüche gegen Deutschland haben. Außerdem: Wie leben die Herero heute? Und warum sind die Verhandlungen zwischen der deutschen und der namibischen Regierung über Entschädigungen ins Stocken geraten?
Dienstag 22:15 Uhr

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SWR2

SWR2 MusikGlobal

Yvonne Mwale"Eines Tages werde ich Sängerin" Yvonne Mwale aus Sambia Von Marlene Küster Yvonne Mwale ist 12, als ihre Eltern sterben. Damit ändert sich ihr Leben schlagartig: Auf sich allein gestellt landet sie auf den Straßen von Sambias Hauptstadt Lusaka. Doch der Überlebenskampf auf der Straße macht Yvonne Mwale stark. Und vor allen Dingen hilft ihr die Musik in diesen schweren Zeiten, an sich zu glauben. Unbeirrt verfolgt sie das Ziel, Sängerin zu werden. Bereits mit Mitte 20 hat sie sich einen Namen gemacht: aus ihrem Album Kalamatila (2012) wählt die BBC den Titelsong zur Single des Monats, beim Jahazi Jazz Festival erhält sie eine Auszeichnung und zwei Nominierungen bei den Kilimanjaro Music Awards. Yvonne Mwale lebt heute in Deutschland. Hier war es der 27-jährigen Künstlerin möglich, die Alben "Ninkale" und "Msimbi Wakuda" zu realisieren.
Dienstag 23:03 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

nat king colePiano and straight Der amerikanische Sänger und Pianist Nat King Cole (1919-1965): Kaum ein Jazzmusiker verstand sich so gut auf die Kunst, musikalische Klasse und Entertainment spielend zu verbinden - Henning Sieverts präsentiert zeitlos gute Trio- und Bigband-Aufnahmen aus den 40er bis 60er Jahren.
Dienstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Auf diesen Steinen wollen wir tanzen Der Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall Von Anna Seibt Mit: Svenja Liesau Regie: Walter Filz Mit: Svenja Liesau und der Autorin Ton: Rudjard Hasel Produktion: SWR 2016 Länge: 53"06 Eine Neuerkundung des Clubs der Jugendtage. Dutschke war da. Ihre Mutter war da. Und dann war sie auch da: "Harte, elektronische Bässe. Ich öffne die Tür und mir schlägt eine Miefmischung aus Schweiß, Bier und Zigaretten entgegen. Im Dunkeln kann ich ein paar Leute auf der Tanzfläche erkennen. Künstlicher Nebel wabert durch den Raum. Ich bin 16. Die Party ist ab 18. Ich darf trotzdem rein." Seit 50 Jahren gibt es den Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall. Ein Freiraum zwischen Bausparkasse und Maultaschen. Die Autorin erkundet eines der ältesten selbstverwalteten soziokulturellen Zentren Deutschlands. Anna Seibt, geboren 1988 im Süden Deutschlands, studierte Angewandte Literaturwissenschaft. Lebt in Berlin und arbeitet als Radiomacherin und Regieassistentin. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Making of Game" (2014). Auf diesen Steinen wollen wir tanzen
Mittwoch 00:05 Uhr

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