BR-Klassik

Das Musik-Feature

Melomanen außer Rand und Band Eine Kulturgeschichte des Buhens in der Oper Von Uwe Friedrich DLF 2017 Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Lautstarke Buhs gehören ebenso zu einer ordentlichen Opernpremiere wie frenetischer Jubel. Meistens trifft es das Regieteam, seltener die Musiker. Während Sänger zutiefst verstört auf die Ablehnung ihrer Kunst reagieren, sehen Regisseure den Widerspruch des bürgerlichen Publikums häufig als Ritterschlag und sind eher beleidigt, wenn sie niemanden im Zuschauerraum provozieren konnten. Nur im Fußballstadion kochen die Emotionen ebenso hoch wie im Opernhaus, und viele Künstler halten den Buhrufer für einen nahen Verwandten des Hooligans, dem stets das Stadionverbot droht. Aber während in früheren Jahrhunderten bei Missfallen auch verrottetes Gemüse und faule Eier auf die Bühne geworfen wurden, sind Buhrufe und Pfiffe durchaus als zivilisatorischer Fortschritt zu werten. Saalschlachten wie beim Bayreuther "Jahrhundert-Ring" von Patrice Chereau sind aber eher die Ausnahmen, in der Regel beruhigen sich auch die vehementesten Opernfans schnell, wenn das Licht im Saal wieder angeht. Die großen Uraufführungsskandale wie Rossinis "Barbier von Sevilla" oder Verdis "La traviata" hatten jedenfalls mehr mit dem gesellschaftlichen Umfeld als mit der musikalischen Leistung zu tun. Als Reaktion auf die irrationalen Exzesse im Theater verbot der österreichische Aufklärungskaiser Joseph II. am Wiener Burgtheater kurzerhand jede Publikumsreaktion, also auch den Applaus. Das kann nicht die Lösung sein, denn wer sich auf die Bühne stellt, um die Liebe des Publikums zu erringen, wird mitunter auch mit der schroffen Zurückweisung seiner Mühen leben müssen.
Freitag 19:05 Uhr

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Ö1

matrix - computer neue medien

MakerspacesBasteln unter staatlicher Aufsicht Makerspaces in China Gestaltung: Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner Made in China - diese Bezeichnung steht in Europa für Massenproduktion, Billigwaren und abgekupferte Ideen. Dabei spielen Erfindungsreichtum und Kreativität eine immer größere Rolle in China. Erfinder organisieren Messen für Ideen, junge Technikbegeisterte treffen sich in Makerspaces und auf Technik-Festivals. Groß geworden ist die Makerbewegung in Kalifornien, im Umfeld der Gründer- und Start-Up Szene des Silicon Valley. In China stehen Makerspaces für ein neues ökonomisches Selbstverständnis: weg von der globalen Werkbank und dem Ruf, vor allem gut zu kopieren, hin zu eigenen, wegweisenden Entwicklungen. Die chinesische Regierung hat hohe Erwartungen an Makerspaces und fördert sie mit Zuspruch und Geld. Direkt neben den alten "Makerspaces" - den Fabriken, die für den Export produzieren - sollen die neuen, die innovativen Kreativplätze aus dem Boden wachsen. Doch wie passt das zu anderen offiziellen Plänen Chinas: das Internet noch stärker zu kontrollieren, Meinungsfreiheit einzuschränken und seine Bürger zu kontrollieren? Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner haben sich in Peking, Shanghai und Shenzhen umgehört. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Grenzgänger China-Deutschland" unterstützt.
Freitag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Mikrokosmos - Die Kulturreportage

Reenactment013 Krieg spielen Von Philipp Schnee Reenactment heißt das, wenn Fachangestellte oder Beamtinnen am Wochenende in orginalgetreuen Uniformen und Formationen Schlachten ausfechten. So wird zum Beispiel die Völkerschlacht bei Leipzig Jahr für Jahr aufs Neue mit großem Ernst und viel Pulverrauch von begeisterten Laiendarstellern nachgestellt. Ist das alles nur Karneval, ein nettes Hobby? Oder trägt das Reenactment in breiten Bevölkerungsschichten zu einem besseren Verständnis von Geschichte bei? Reenactment möchte Geschichte emotional und körperlich, rituell nicht intellektuell, begreifbar und erfahrbar machen. Aber hat das Schauspiel wirklich einen erinnerungspolitischen Nutzen? Oder ist das Ganze doch nur Geschichte, konsumierbar gemacht für die Event-Gesellschaft? Warum wollen so viele Menschen echt, unverstellt, authentisch Krieg und Sterben nacherleben? Philipp Schnee musste sich einen preußischen Mantel überwerfen, um diesen Fragen in Leipzig an vorderster Front nachgehen zu können.
Freitag 19:15 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

jean-philippe blondel«6 Uhr 41» von Jean-Philippe Blondel Nichtsahnend sitzt Cecile morgens im Zug. Müde nach einer schlechten Nacht im Haus ihrer Eltern. Da setzt sich Philippe zu ihr, ungefähr der letzte Sitznachbar, den sie sich gewünscht hätte. Schwer atmend, zu dick, ergraut. Ihre erste grosse Liebe, ihre erste grosse Enttäuschung. Natürlich erkennen sie sich, wie sie da so nebeneinandersitzend durch die Landschaft fahren. Aber zum Smalltalk haben beide keine Lust und keinen Mut. So schweigen sie und erinnern sich in lebhaften inneren Monologen an ihre gemeinsamen Jugend-Erlebnisse. Vor ungefähr dreissig Jahren, ganz jung, hatten sie eine kurze Affäre. Damals hat Philippe Cecile in London bedenkenlos sitzen lassen. Für Cecile war das der Impuls für ein selbstbestimmtes, aktives Leben. Im Gegensatz zu Philippe ist sie gut gealtert. Schön, elegant, beruflich erfolgreich. Schnell nähert sich der Zug seinem Ziel. Endet die Reise wirklich? Oder ist ein neuer Anfang möglich? Das Hörspiel «6 Uhr 41» entstand auf der Basis der Theaterfassung von Annette Wunsch («Theater Triebgut»). In der Schweizer Hörspielversion fahren die Protagonisten nicht von Troyes nach Paris wie im Roman, sondern von Landquart nach Zürich. Philippe spricht Bündner Mundart, Cecile ist Aargauerin. Mit: Annette Wunsch (Cecile), Gian Rupf (Philippe), Karin Berri (Kathleen), Adrian Sommer (Kondukteur), Franz Baumann (Minibar-Mann) Aus dem Französischen von Anne Braun - Mundartbearbeitung: Isabel Schaerer, Gian Rupf und Margret Nonhoff - Musik: Michael Wernli - Theaterfassung: Annette Wunsch - Hörspielfassung und Regie: Margret Nonhoff - Tontechnik: Franz Baumann - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 49" Das Hörspiel steht bis am 16.4.2018 zum Download zur Verfügung.
Freitag 20:03 Uhr

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RBB kulturRadio

JAZZ BERLIN

irene schweizermit Ulf Drechsel JazzFest Berlin 1981 - Avantgarde trifft Hauptstrom Irene Schweizer Quartet und das Red Rodney-Ira Sullivan Quintet Die im schweizerischen Schaffhausen geborene Pianistin Irene Schweizer war bei ihrem 1981er Berlin-Gastspiel 40 Jahre alt und schon seit zwei Jahrzehnten eine der herausragenden europäischen Free Jazz-Musikerinnen. Bis heute steht die freie Improvisation im Fokus ihres künstlerischen Schaffens. Zum JazzFest Berlin kam sie 1981 im europäisch-afrikanischen Quartett mit Rüdiger Carl (cl, sax, harm), Johnny Dyani (b) und Han Bennink (dr). Ganz fest auf dem Boden der Bebop-Tradition stand hingegen das Red Rodney/Ira Sullivan Quintet. Allerdings ging es Rodney (tp, flh) und Sullivan (sax, fl, tp, flh) in ihrer - wie sie selbst sagten - ""Red/Sullivan Show"" nie um die museale Konservierung der Jazztradition, sondern viel mehr um die Reflexion der Tradition aus gegenwärtiger Perspektive. An ihrer Seite: Gary Dial (p); Jay Anderson (b) und Jeff Hirshfeld (dr). Konzertmitschnitte vom 8. November 1981, Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Micke BjörklöfFinnische Bluesgrößen: Micke Björklöf & The Blue Strip Am Mikrofon: Tim Schauen Aufnahme vom 19.5.2017 beim Bluesfestival Eutin 1991 gründete der Sänger Micke Björklöf seine Band The Blue Strip, die seit mittlerweile 15 Jahren unverändert besteht. Mit der Erfahrung von über 1000 gemeinsamen Auftritten gestählt, zeigten die Finnen auch beim Bluesfestival Eutin, warum sie 2014 den finnischen Blues Award gewannen und ihr Land beim europäischen Wettbwerb vertreten durften: Gut eingespielt und harmonierend, war ihr Programm eine handwerklich hervorragende und unterhaltsame Blues-Show mit Rock "n" Roll-Anleihen.
Freitag 21:05 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

gerhard rühmDiotima hat ihre Lektüre gewechselt Von Gerhard Rühm "das kriminalhörspiel diotima hat ihre lektüre gewechselt geht auf das protokoll eines mordprozesses zurück, der um die vorletzte jahrhundertwende stattfand: zwei musikschülerinnen wurden auf eigenen wunsch - wegen einer liebesaffäre - von ihrem klavierlehrer getötet, dem anschliessend der mut fehlte, sich selbst, wie verabredet, ebenfalls zu erschiessen. das protokoll wird von zwei mädchen alternierend vorgelesen. den text begleitet eine geräuschkulisse, die der hörer mit den dargestellten vorgängen unmittelbar in beziehung bringen kann, die sich aber von der schilderung emanzipiert und eine eigene geschehensdimension andeutet." (Gerhard Rühm) System und Sinnlichkeit Ein Seitenblick auf Gerhard Rühms gesammelte Hörspiele Von Klaus Ramm Vom Hörspielkrimi zur Tennismusik - kaum ein Autor hat die Ausdrucksmöglichkeiten der radiophonen Kunst so systematisch und so unvoreingenommen erkundet wie Gerhard Rühm. Seine Hörspiele sind charakteristisch für ein künstlerisches Gesamtwerk, das von vornherein grenz- und gattungsüberschreitend angelegt ist; es umfasst Musik und bildende Kunst ebenso wie alle Spielarten der Literatur. Die auf 16 Bände angelegte Ausgabe seiner Gesammelten Werke enthält daher nicht nur Gedichte, Prosa, Theaterstücke und theoretische Texte, sondern auch bildnerische Arbeiten, Klavierkompositionen und Tondichtungen. Zudem ist gerade ein 700 Seiten starker Band mit Hörspielen und radiophoner Poesie erschienen. Klaus Ramm wirft einen Blick auf die Vielfalt der dort versammelten Texte und Konzepte, die nicht im Druck, sondern erst im Tonstudio Gestalt annehmen. Jedes einzelne Stück ist die Realisation eines singulären, nicht wiederholbaren akustischen Geschehens, in der das zu entdeckende Verfahren und das eindringliche Klang-und Sprachmaterial nachvollziehbar inhaltliche Qualitäten gewinnen: Die hinreißende ästhetische Anziehungskraft der Hörstücke Gerhard Rühms ist am Ende das Ergebnis hartnäckig systematischer künstlerischer Arbeit. damentennis Von Gerhard Rühm "das hörspiel damentennis besteht weitgehend aus o-tonmaterial. basis des hörspiels bildet der auf rund eine viertelstunde verknappte mitschnitt des in der tennisgeschichte als historisch geltenden wimbledon-finales 1994 zwischen martina navratilova und conchita martinez. anders als in der realität bleibt der ausgang im hörspiel jedoch offen. während die lautäusserungen der spielerinnen im laufe der erregenden geschehens einen geradezu intimen charakter annehmen, was die kommentare des sportreporters und erst recht die spontanen reaktionen der zuschauer beinahe voyeuristisch erscheinen lässt, gewinnt der akzentuierende rhytmus des schlagabtauschs durchaus musikalische qualitäten. ich hatte zuerst sogar tennismusik als titel erwogen." (Gerhard Rühm)
Freitag 21:05 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

MurkesZum 100. Geburtstag von Heinrich Böll Dr. Murkes gesammeltes Schweigen Von Heinrich Böll Mit Henning Venske, Hilmar Thate, Jürgen Thormann, Hans Helmut Dickow, Christel Koerner, Gerd Andresen, Iris Werlin Komposition: Rolf-Hans Müller Bearbeitung & Regie: Hermann Naber Produktion: SWR/SR 1986
Freitag 22:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Concert

Billy CobhamBilly Cobham am Festival Jazznojazz Zürich 2017 In den 1970er-Jahren war der Schlagzeuger Billy Cobham der Mann der Stunde: Auf einem halben Dutzend der wegweisenden Alben jener Zeit trommelte er den Groove in den damals neuen und aufregenden Electric Jazz. Mit Miles Davis hat er gespielt, mit John McLaughlin und mit George Duke, und seine eigenen Alben «Spectrum» und «Crosswinds» machten in den 1970er-Jahren Furore: So präzis und so virtuos auf einem so enorm riesigen Drumset hatte man bin anhin noch keinen Schlagzeuger spielen hören. Am Jazznojazz Festival in Zürich blickte Cobham zurück auf «Crosswinds» von 1974. Und er zeigte sich dabei in alter Frische, hochvirtuos und die komplexen Fäden stets in der Hand haltend.
Freitag 22:06 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

bonoboRomare, Bonobo, Chilly Gonzales u.v.m. - Das renommierte Jazz Festival in Montreux ging dieses Jahr in die 51. Runde und präsentierte ein Programm, das sowohl Musikliebhaber wie auch Neugierige begeisterte. Mit dabei waren unter anderem Romare, Bonobo und Chilly Gonzales. Romare Bearden ist der Name eines Künstlers, der das Leben in New York während der Bürgerrechtsära in Collagen festgehalten hat. Nach ihm hat sich der Londoner Archie Fairhurst benannt, der später als Producer Romare dem Konzept von Bearden folgen sollte, indem er Soundcollagen der afroamerikanischen Musikgeschichte erstellt. Dabei entstehen Sounds zwischen Blues und Clubmusik. Aber auch Field Recordings, Atmen, Klatschen oder Fußstampfen - all das spielt eine außerordentliche Rolle in Romares Musik. Auf Bonobo alias Simon Green können sich momentan alle einigen, spätestens seit seinem letzten Album "The North Borders". Dabei bewegt sich Bonobo stets zwischen den Genres. Irgendwo zwischen Trip Hop und Soul, Downtempo Elektro und Global Sounds. Er hat aber zwei unverkennbare Markenzeichen, die seine Musik unverwechselbar machen: Niemand produziert so filigran wie Bonobo: seine Synthies, seine Beats, seine eigenen Aufnahmen oder die Samples. Chilly Gonzales ist Sänger, Pianist, Komponist, wie auch als Entertainer - ein echtes Ausnahmetalent also. Mit einer gewissen Leichtigkeit weiß der Kanadier verschiedene Stile zu mischen, von Klassik, zu Jazz und auch Indipop. In Paris unterstützt er seine einstige Tourgefährtin Feist bei den Aufnahmen zu "Let It Die", produziert für Stars wie Jane Birkin und Charles Aznavour und bedient sogar einmal für Iggy Pop das Schlagzeug. Aufgenommen am 02.07.2017 beim Montreux Jazz Festival in Montreux, Schweiz.
Freitag 23:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

Richard SaleLazarus Nr. 7 (1/3) Von Richard Sale Bearbeitung: Karl Richard Tschon Regie: Hermann Pfeiffer Mit Hansjörg Felmy, Ingeborg Engelmann, Günther Neutze, Eric Schildkraut, Arno Assmann, Ingeborg Christiansen, Harald Meister, Bruno Hübner, Gassan Al Bakri, Ronald Stürzebecher, Karl-Heinz Delow und Edgar Hoppe Musik: Enno Dugend Produktion: WDR 1966 Länge: 47"35 (mono) (Teil 2 am 23.12.2017) "Mein Name ist Mason. Steve Mason. Ich bin weder Polizist noch Privatdetektiv, noch gehöre ich dem FBI an. Ich bin Arzt. Mit Kriminalfällen hab ich nur ein einziges Mal etwas zu tun gehabt ..." Der Westernheft- und Pulp-Autor Richard Sale (1911-1993) veröffentlichte den Kriminalroman ,Lazarus #7" im Jahr 1942, als auch die Storys von Dashiell Hammett und Raymond Chandler Hochkonjunktur hatten. Inmitten des Zweiten Weltkriegs glaubten die amerikanischen Leser nicht mehr an eine heile Welt; es war an der Zeit, ihre Verlogenheit auffliegen zu lassen. Und welcher Ort hätte sich besser dazu geeignet als die ,Talmi-Stadt" Los Angeles? Als Drehbuchschreiber und Filmregisseur fand Richard Sale in Hollywood genug Vorbilder für das Personal der Mutual-Filmgesellschaft in seinem Roman: das hübsche Dummchen, das für eine Rolle alles tun würden; den etablierten Star, der alles dafür tun, es zu bleiben; das tumbe Muskelpaket als Leibwächter; den polternden Großproduzenten, der alle für käuflich hält; den Drehbuchautor, der sich am Ende tatsächlich kaufen lässt. Protzige Villen, wüste Partys, hemmungslose Flirts, Neid, Intrigen, inklusive Erpressung und Mord - da hatten die echten Männer nicht viel Zeit für ,political correctness". Ihr immer noch kolonialherrschaftliches Denken führte denn auch zu so mancher Bemerkung gegenüber Farbigen und Frauen, bei der man heute unweigerlich zusammenzuckt. Vielmehr interessierte damals Autoren und Leser, dass es in dieser durch und durch korrupten Gesellschaft einen Helden gab, wenn auch einen gebrochenen, der sich nicht blenden lässt und nicht nachgibt, bis Unrecht gesühnt ist: einen unbestechlichen, integren Arzt wie Steve Mason. Dessen Detektivarbeit wird flankiert von Richard Sales Serienfigur Daniel Webster vom Police Department in Los Angeles. Schließlich wartet Sale fast beiläufig mit einer weiteren Figur auf, Dr. Lekro, der nichts Geringerem als dem "größten Geheimnis der Welt" auf der Spur ist. Lazarus Nr. 7 (1/3)
Samstag 00:05 Uhr

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