Bremen Zwei

Gesprächszeit

VermögensabgabeEva Stilz - die Frau, die gern mehr Steuern zahlen würde Eva Stilz ist Erbin. Aus einer Vermögensstiftung ihrer Familie bezieht sie jährlich 130.000 Euro, nach Steuern. Sie besitzt Immobilien, Aktien, sie fühlt sich reich. Und sie investiert viel in den Kampf für ein gerechteres Leben, denn sie hat das Gefühl, dass sie das dem armen Teil der Welt schuldig ist. Sie sagt: "Ich bin christliche Sozialistin. Ich will das abgeben, was ich zu viel habe." Mit dem Geld aus ihrem Erbe verfolgt Eva Stilz ihre politischen Ziele. Sie ist Mitglied in der "Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe" und Gründerin der Stiftung "Gegensteuern". Die Machtverhältnisse müssen sich ändern, meint sie. Sie wird dabei gestützt vom Glauben an eine Welt, die unhierarchisch regiert wird, auf Augenhöhe. Dabei verbindet sie Spiritualität mit politischer Aktion. Damit tritt sie nicht nur gegen die Regierung an, sondern auch gegen ihr eigenes Erbe, gegen diesen Reichtum, für den sie nichts leisten musste. "Ich komme aus einer der führenden Familien in Deutschland. Ich bilde mir da nichts drauf ein, das ist einfach so." Ihre Miterben wollen mit ihrem politischen Engagement nichts zu tun haben. "Ich gelte als schwarzes Schaf." Mit der Frau, die gerne mehr Steuern zahlen würde, spricht Julia Meichsner.
Mittwoch 18:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

ernst jandl68 - Das neue Hörspiel Fünf Mann Menschen Von Ernst Jandl und Friederike Mayröcker Ansager: Günther Neutze Stimmen 1-5: Helmut Wöstmann, Jürgen Schmidt, Friedrich von Bülow, Gian Fadri Töndury und Gerhard Remus Vater: Hans Timerding Mutter: Ellen Xenakis Berufsberater/Unteroffizier/Offizier/Richter: Heiner Schmidt Kellnerin/Krankenschwester/Schwester I: Dinah Hinz Schwestern II-V: Christine Davis, Ute Remus, Isabel Stumpf und Renate E. Bauer Regie: Peter Michel Ladiges Aufnahme des SWF Anschließend: WDR 3 Foyer Satire auf den bürgerlichen Lebenslauf
Mittwoch 19:04 Uhr

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Ö1

Dimensionen

LithiumLithiumabbau im Lavanttal. Von Ilse Huber Computer, Smartphones, Elektroautos - alle benötigen Lithium für die Stromspeicherung. Um das leichte Alkalimetall, die Nummer drei im Periodensystem, ist ein wahrer Goldrausch entstanden. Die Rohstoffquellen liegen in Südamerika, China und Australien - und in Österreich. Ab 2021 sollen im Kärntner Lavanttal bis zu 10.000 Tonnen Lithium-Hydroxit pro Jahr geschürft werden. - Das wurde in den 1980er Jahren schon einmal versucht, aber nach ersten Probebohrungen verkaufte die Staatliche Industrieholding (ÖIAG) das Bergwerk an ein Kärntner Unternehmen: um einen Schilling! Inzwischen hat der Eigentümer mehrmals gewechselt. Während im Salar de Uyuni in Bolivien, der weltgrößten Salzpfanne, das Lithium ober Tage gewonnen wird, muss das Lithiumerz Spodumen im Lavanttal unter Tage abgebaut werden. Ein aufwendiges Verfahren, das allerdings Milliarden einbringen könnte. Denn das Reservoir in Kärnten soll das größte in Europa sein.
Mittwoch 19:05 Uhr

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Bayern 2

ARD Radio Tatort

radio tatortEinen Moment nicht aufgepasst Von Martin Mosebach Regie: Thomas Wolfertz HR 2018 Der Pharmavertreter Dr. Brandenstein hat "einen Moment nicht aufgepasst" und verliert noch im Vorzimmer seines missgünstigen Chefs seine Aktentasche mit wichtigen Dokumenten zum neuen Impfstoff der Meyerheim Laboratories. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: ein geschlossener Raum, eine übersichtliche Anzahl Personen, dazu noch alle auf die eine oder andere Weise dem Unternehmen verpflichtet - dennoch ist die Tasche weg. Das ist Kommissar Haas eigentlich auch, - "weg!" - jedenfalls hat er gerade das Dezernat für Wirtschaftskriminalität verlassen, um es im fortgeschrittenen Berufsalter noch mal mit den richtig schweren Jungs aufzunehmen. "Eigentlich" heißt nicht "tatsächlich" und deshalb schiebt der Kommissar seinen Dezernatswechsel noch mal bis zur Lösung dieses vertrackten Rätsels auf. Gelegenheit auch für seine neue Mitarbeiterin Felsenstein ihren eigenbrötlerischen baldigen Chef kennenzulernen. Martin Mosebach, geb. 1951 in Frankfurt am Main, Schriftsteller. Romane, Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays. Auszeichnungen u.a. Heinrich-von-Kleist-Preis 2002, Georg-Büchner-Preis 2007. Weitere hr-Hörspiele u.a. Rotkäppchen und der Wolf (1990), Das Wasser in Capri (2000).
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

marc broussardDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Marc Broussard (1/2) Der Musiker aus Louisiana macht Bayou Soul, also eine Mischung aus Funk, Blues, R Rock und Pop - und das vermischt er mit Southern Roots aus Louisiana. Sozial aktiv ist er auch, so hat er beispielsweise 2005 einen Fond für die Opfer des Hurrikans "Katrina" gegründet. Wir haben für Sie das Konzert von Marc Broussard vom 13. Juni 2018, als er im Downtown Bluesclub aufgetreten ist.
Mittwoch 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

sisters of comedyKabarett, Comedy & schräge Lieder Sisters of Comedy - Nachgelacht! (2/4) Frauen erobern Deutschlands Kabarettbühnen Mitschnitt vom 12.11.2018 aus den Berliner Wühlmäusen Frauenpower auf Deutschlands Bühnen! Über 300 Künstlerinnen haben sich unter dem Namen Sisters of Comedy zusammengetan, um endlich zu zeigen: Es gibt Frauen mit Humor! Und zwar in großer Zahl und Vielfalt. Am 12. November eroberten sie zeitgleich in ganz Deutschland die Bühnen und traten gemeinsam mit bis zu neun Künstlerinnen in der bundesweiten Show ,Nachgelacht" auf. Eine bisher einmalige Aktion, die die Sendung ,Querköpfe" als Medienpartner in mehreren Städten begleitet. Heute hören Sie die Highlights aus der Show in den Berliner Wühlmäusen mit Suchtpotenzial, Lisa Eckhart, Christine Prayon und vielen anderen. Sisters of Comedy (2/4)
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Helga M NovakDer Marder Von Helga M. Novak Regie: Bernd Lau Mit: Hermann Lause, Donata Höffer, Rolf Zacher, Rose-Renée Roth, Iska Geri, Gerti Fricke, Franz Rudnick, Irene Marhold, Edgar Hoppe, Elke Twiesselmann, Gert Andresen, Ashoka Homeier, Dirk Manfred Laasch, Peter Rührig, Hajo Solinger u.a. Ton: Walter Jost Produktion: SDR 1984 Länge: 58"12 "Was soll aus dir werden, wenn du deinen Marder mal zur Strecke gebracht hast?" Magda ahnt, dass sich Ludwigs Unzufriedenheit nicht legen wird, wenn all seine Probleme gelöst sind. Westdeutschland in den 1980er-Jahren: Magda und Ludwig verbringen das Wochenende in ihrem Bauernhaus auf dem Lande. Dort plagt sie ein Marder, der auf dem Dachboden lärmt. Ludwig will ihn loswerden, es wäre ihm am liebsten, auch die alte Kastanie, die dem Marder als Leiter dient und der unzuverlässige Wanderarbeiter Alex würden verschwinden. Der Kampf gegen Mensch, Raum und Tier beschäftigt ihn unentwegt. Magda ahnt, dass sich Ludwigs Unzufriedenheit nicht legen wird, wenn all die Probleme gelöst sind. Helga M. Novak, geboren am 8. September 1935 in Berlin, gestorben am 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin, schrieb Prosa, Hörspiele und Lyrik. Wurde 1966 wegen regimekritischer Texte aus der DDR ausgewiesen. Lebte u.a. in Island und Polen. Zahlreiche Hörspiele: "Stadtgespräch Nr. 1" (SDR 1972), "Ballade von der kastrierten Puppe" (WDR/NDR 1972), "Musikwalze" (SDR 1978), "Carmen in Peking" (SDR 1986), "Die Eisheiligen" (RBB 2006). Wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Droste-Preis der Stadt Meersburg 2012. Der Marder
Mittwoch 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Meine Nacht ist ohne Morgen

Tschetschenen in Brandenburg Von Andreas F. Müller (Ursendung) Im Sog der Flüchtlingswellen 2015 und 2016 kamen viele Menschen aus den Teilrepubliken der Russischen Föderation nach Deutschland, darunter über 80 Prozent Tschetschenen. Viele kamen nach Polen in den Schengenraum, um von dort über die grüne Grenze, zu Fuß, oder mit Schleppern nach Deutschland zu gelangen, wo sie Asyl beantragten. Ein großer Teil dieser Geflüchteten lebt in Brandenburg, sie gelten als verschlossen und schwer integrierbar, der Ruf islamistischer Gewaltbereitschaft eilt ihnen voraus, sie stehen unter Generalverdacht. Der Autor trifft tschetschenische Geflüchtete aus Berlin und Brandenburg, spricht mit jungen Männern und Frauen, die versuchen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen, aber auch mit älteren tschetschenischen Intellektuellen, wie dem Dichter Apti Bisoltanov. Produktion: rbb 2018
Mittwoch 22:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

lukas kranzelbinderJazz aus Nürnberg: Live-Mitschnitte "Mario Rom"s Interzone" Mit Mario Rom (Trompete), Lukas Kranzelbinder (Bass) und Herbert Pirkner (Schlagzeug) Aufnahme aus dem Jazzstudio Nürnberg vom 29. September 2018 Moderation und Auswahl: Beate Sampson
Mittwoch 23:05 Uhr

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