SRF 2 Kultur

Kontext

Griechenland: Krise noch nicht ausgestanden «Die Probleme werden uns noch lange begleiten»: Davon sind viele Bürgerinnen und Bürger in Griechenland überzeugt. Denn trotz der europäischen Finanzspritzen von mehr als 250 Milliarden Euro hat das Land mehr Schulden als je zuvor. Seit acht Jahren hängt Griechenland am Finanztropf der Europäischen Union. Das Land bekam in mehreren Tranchen Kredite von über 250 Milliarde Euro und musste im Gegenzug Spar- und Reformprogramme durchziehen. Im August läuft das dritte Rettungspaket aus. Wie geht es dem Land, das jahrelang am Rand des Staatsbankrotts stand, heute? Dieser Frage geht «Kontext» nach mit einer Reportage von Alkyone Karamanolis und der Politologin Zoe Lefkofridi, die zum Thema europäische Integration forscht.
Montag 18:03 Uhr

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Ö1

Bali - Die Insel der Sinnsucher

BaliDie indonesische Insel Bali gilt als Traumziel für Urlauber und als Sehnsuchtsort für müde westliche Aussteiger Gestaltung: Lena Bodewein In den letzten Jahren ist die Trauminsel ziemlich überrannt worden. Jetzt wimmelt es dort von Bio-Cafés, Internet-Startups, Yoga-Studios und Surfschulen. Die Begleiterscheinungen sind verschmutzte Strände, Drogen, die teilweise Zerstörung traditioneller balinesischer Kultur. Eine Insel zwischen Bewahren und Verändern.
Montag 18:25 Uhr

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HR1

hr1-Lounge in Concert

Alison MoyetAlison Moyet und Yazoo live Moderation: Daniella Baumeister Alison Moyet gehört zu den außergewöhnlichsten Sängerinnen der 80er Jahre mit dieser unglaublich tiefen vibrierenden Stimme. Bis heute feiert sie weltweit Erfolge - solo oder zeitweise auch mit Vince Clarke als Yazoo.
Montag 19:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Herz der FinsternisOrson Welles´ Herz der Finsternis (1) Hörspiel in 5 Teilen nach dem Drehbuch eines nicht gedrehten Films Von Orson Welles nach Joseph Conrad Übersetzung aus dem Amerikanischen: Jochen Stremmel Komposition: Ulrich Espenlaub Orson Welles: Robert Dölle Charles Marlow: Sylvester Groth Elsa: Sandra Hüller Blauer: Robert Gallinowski Ernst Stitzer: Ingo Hülsmann Chlodwig Strunz: Martin Brambach Adalbert Melchers: Bruno Winzen Butz: Arnd Klawitter Edward (Eddie) Launce-Garriton: Andreas Fröhlich Arzt: Ernst August Schepmann Kapitän: Peter Harting Eingeborener: Abidoun Odukoya Regie: Walter Adler Anschließend: WDR 3 Foyer Hörspiel nach dem Drehbuch eines nie gedrehten Films
Montag 19:04 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Tandem

NachtigallAlle auf die Nachtigall Bürger erforschen eine Gesangslegende Gast: Silke Voigt-Heucke, Verhaltensbiologin Moderation: Bernd Lechler Redaktion: Martina Kögl Ihr Gesang hat von jeher die Menschen betört. Im alten Persien galt das Lied der Nachtigall als verführerisch, in Deutschland als pure Wehmut. Dichter hat sie inspiriert, Komponisten und Musiker. Die moderne Wissenschaft hat herausgefunden: Nachtigallen singen ihre Lieder in kunstvollen Strophen, die sie lange üben, um den richtigen Partner zu locken. Außerdem singen sie regional unterschiedlich. Um den Nachtigallengesang auf breiterer Grundlage zu erforschen, lädt das Berliner Museum für Naturkunde Menschen im deutschsprachigen Raum ein, per App Nachtigallen in ihrer Region aufzunehmen. Von diesem Bürgerforschungsprojekt zur Natur- und Kulturgeschichte des vielleicht geheimnisvollsten Singvogels erzählt die Leiterin Silke Voigt-Heucke in SWR2 Tandem.
Montag 19:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Heinz SlupetzkyPorträt eines Chronisten der Klimaerwärmung Von Lukas Wieselberg Gletscherforscher zu sein, ist in Zeiten wie diesen nicht ganz einfach. Denn das Forschungsobjekt schmilzt während der Untersuchung buchstäblich dahin. Das war nicht immer so. Noch in den 1970er Jahren hat es in Österreich eine kurze Phase von Gletscherwachstum gegeben. Heinz Slupetzky hat sie noch erlebt. 1960 hat er begonnen, Gletscher in den Hohen Tauern zu vermessen. Die jungen Kollegen beneiden ihn, dass er einen Gletschervorstoß dokumentieren konnte, sagt er heute lachend. Denn seit Jahrzehnten lässt die Klimaerwärmung das Eis schmelzen. Heinz Slupetzky ist ein Chronist dieses Tauens. Im Radio und Fernsehen ist er ein viel beachteter Experte, für science.ORF.at hat er seit 2003 ein Gletschertagebuch geschrieben. "Man baut schon eine persönliche Beziehung zu Gletschern auf", sagt der heute 78-Jährige. Besonders jener auf dem Stubacher Sonnblick hat es ihm angetan. Es war der erste, den der Forscher vermessen hat. In 20 bis 30 Jahren wird er verschwunden sein. Aber Slupetzkys Messungen, Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse - sie werden überdauern.
Montag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

FreibadNicht vom Beckenrand springen Ein Sommertag zwischen Chlor, Pommes und Burkini-Panik Von Christoph Spittler (Wdh. v. 01.08.2017) Es ist heiß, und wer nicht auf Rügen oder Mallorca ist, springt doch wenigstens ins Freibad: Für die Kernkompetenz der schnellen Abkühlung reicht"s, und den Arschbombenterror muss man halt in Kauf nehmen. Das Freibad ist öffentlicher Raum. In der Tradition der Hygiene- und Heilanstalt wird es irgendwie immer noch als kommunal zu fördernde Infrastruktur verstanden. Auch wenn die Gelder zusammenschmelzen, Bäder geschlossen werden und Eintrittspreise steigen, bleibt das Freibad ein sommerlauniges Deutschland in nuce: Disziplinierte Frühmorgenschwimmer finden sich hier ebenso wie Dauerkarten-Hartzler und balzende Pubertierende. Es ist Pommes-Rotweiß-Kindheitsparadies, Ort von Sprungturm-Mutproben und in letzter Zeit auch ziemlich aufgeladene interkulturelle Kampfzone: wenn unterschiedliche Auffassungen von öffentlicher Angezogenheit aufeinandertreffen und diffuse Ängste durch die Sommerluft schwirren.
Montag 19:30 Uhr

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RBB kulturRadio

SCHÖNE STIMMEN

anne sofie von ottermit Rainer Damm Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter Ihr Aufnahmespektrum reicht von Monteverdi, Bach und Händel bis zu Abba-Songs und einer Platte, die sie mit Elvis Costello aufnahm. Sie setzt sich für die Lieder Griegs ebenso ein wie für zeitgenössische schwedische Komponisten, für Weill und Zemlinsky, für das französische ""Fin de siècle"" oder "Musik aus Theresienstadt". Ihre Vielseitigkeit scheint keine Grenzen zu kennen. Und ihre Konzertabende in der Komischen Oper Berlin, selten aber regelmäßig, haben inzwischen geradezu Kultstatus.
Montag 20:04 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Isle of Wight50 Jahre Isle of Wight-Festival Moderation: Jan Kubon
Montag 20:05 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

cluesoClueso - Es war ein fulminanter Auftakt: Clueso eröffnete am 14. September 2017 das NDR 2 Soundcheck Festival mit einem umjubelten Auftritt. In der restlos ausverkauften Göttinger Stadthalle präsentierte der gebürtige Erfurter Songs aus seinem aktuellen Album "Neuanfang". Doch nicht nur mit seinen gefühlvollen Songs riss Clueso das Publikum mit - er nahm sich immer wieder Zeit für persönliche Anekdoten. "Neuanfang" ist für den vielfach ausgezeichneten Musiker (unter anderem sechs Gold- und eine Platinauszeichnung) durchaus wörtlich zu nehmen: Als er nach seiner Tour zum Album "Stadtrandlichter" 2015 nach Hause kommt, ist er gerade mal 35 Jahre alt und hat schon eine beachtliche Karriere hingelegt. Doch er fühlt sich müde und gleichzeitig aufgedreht. Er möchte etwas anderes - mehr "Bauchalben", wie er sagt. In dieser Stimmung kommt Cluesos "Neuanfang" zustande: Er trennt sich von seiner Band und nimmt auf eigene Faust ein neues Album auf. Und wieder einmal lag Thomas Hübner alias Clueso goldrichtig, auch diese Platte wird ein Nummer-eins-Album. Seine neuen nachdenklichen Songs wurden auch vom Göttinger Publikum begeistert gefeiert. Das Eröffnungskonzert des NDR 2 Soundcheck Festivals 2017 ist noch einmal in voller Länge im Radiokonzert bei NDR 2 zu hören!
Montag 21:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

angélique kidjoDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Angélique Kidjo Die Singer-Songwriterin stammt aus Benin. Anfang der 80er-Jahre wanderte sie nach Frankreich aus - in ihrer Heimat wäre sie fast ins Gefängnis gekommen, da sie keine "staatstragenden Lieder" gesungen hat. Mittlerweile kann Angélique Kidjo drei Grammys ihr Eigen nennen. Bis heute ist die Künstlerin aktiv, ihre Musik beschreibt sie als "World Pop". Wir haben für Sie den Mitschnitt ihres Auftritts beim Way Out Festival in Göteborg 2015.
Montag 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Wut

radiotatortARD RadioTatort Von Tom Peuckert (Ursendung) In einem Berliner Gentrifizierungsgebiet überfällt ein unbekannter Fahrradfahrer nachts Frauen, indem er ihnen Säure ins Gesicht spritzt. Die Situation eskaliert, als eine der Frauen dabei zu Tode kommt. Im Viertel formiert sich eine Bürgerwehr, die Rechtspopulisten machen die Sache für sich zum Thema und vermuten einen frauenhassenden Flüchtling hinter dem Täter. Das LKA beschließt, die Polizeibeamtin Jule als Lockvogel einzusetzen - für Hauptkommissar Alexander Polanski, der sie während ihrer nächtlichen Gänge durch den Kiez beschatten soll, wird die Unternehmung eine Herausforderung auf Leben und Tod. Tom Peuckert, geboren 1962 in Leipzig, studierte Theaterwissenschaft und lebt als Autor, Theaterregisseur und Dramaturg in Berlin. Er verfasste zahlreiche Hörspiele. "Wut" ist sein sechster ARD Radio Tatort für den RBB. Regie: Nikolai von Koslowski Komponist: Haarmann Produktion: RBB 2018 Sprecher: Alexander Khuon - Polanski Steffen Scheumann - Lehmann Lisa Hrdina - Jule Jockel Tschiersch - Schubert Udo Schenk - Arzt Susanna Simon - Profilerin Oliver Stokowski - Vater Katharina Zapatka - Frau Schrei Rainer Strecker - Verkäufer Späti Maximilian Held - Trinker Camill Jammal - Ahmad Jamal Nina Weniger - Marina Wilke Max von Pufendorf - Ole Wilke (54 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Essay

FußballDie Macht der Schweinsblase. Fußball. Eine Feldforschung Von Fred Bellmer Die Faszination an einem Spiel, in dem eine begrenzte Anzahl von Spielern einen Ball ausschließlich mit dem Fuß vor sich hertreibt, ist und bleibt unerklärbar. Mal wurde das Fußballstadion als Ersatz-Tempel der untergegangenen Götter verstanden, mal wurde das Fußballspiel als gesellschaftlicher Index für politische Gemengelagen analysiert. Was aber doch eher langweilt und die Faszination nicht erklärt. Versuchen wir es also noch einmal und ganz anders. Ganz anders? Na ja.
Montag 22:03 Uhr

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