Deutschlandfunk Kultur

Feature

stella lunckeWahnsinn Familie! Von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers Regie: die Autoren Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54" (Ursendung) Familien zwischen Kinderchaos und Selbstverwirklichung. Die Großen zur Schule, die Kleinen in den Kindergarten, am Nachmittag Musikschule und Sportverein; hinbringen, abholen und zwischendurch noch etwas arbeiten. Dann einkaufen, Essen kochen, Kinder ins Bett bringen, den nächsten Tag organisieren. Bei diesem täglichen Wahnsinn quält berufstätige Eltern oft noch das schlechte Gewissen, zu wenig Zeit für die Kinder zu haben. Die Autoren begleiten Eltern bei der Alltags-Organisation - und fragen, was aus ihren Träumen geworden ist. "Ich bin kack-stolz, dass ich sagen kann: Das sind unsere Kinder. Also, nichts in meinem Leben, was ich gemacht habe, macht mich so stolz wie dieses: Wir haben diese Familie gegründet. Da hat niemand was dazu getan. " Stella Luncke und Josef Maria Schäfers, 1974 und 1968 geboren, produzieren freiberuflich und mit drei Kindern Features und Hörspiele: "Linda im Kopf" (SWR 2005, "Deine Welt sind die Berge ... Heidi, ein Star aus Japan" (Autorenproduktion 2007), "Open Shell" (WDR 2009), "Protestieren für Fortgeschrittene" (Deutschlandradio Kultur 2012), "Sommercamp" (Deutschlandradio Kultur 2016). Zahlreiche Wurfsendungen für Deutschlandradio Kultur. Stella Luncke erhielt 2009 den Kurt-Magnus-Preis. Wahnsinn Familie!
Samstag 18:05 Uhr

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HR2

Live Jazz

julia hülsmannJulia Hülsmann Oktett - Songs For Double Trio And Three Voices | 15. Darmstädter Jazzforum 2017: Jazz@100 Julia Hülsmann Oktett - Songs For Double Trio And Three Voices || Aline Frazão, voc | Live Maria Roggen, voc | Michael Schiefel, voc | Stephan Braun, cello | Héloïse Lefebvre, violin | Eva Kruse, b | Eva Klesse, dr | Julia Hülsmann, p | 15. Darmstädter Jazzforum 2017: Jazz@100 - (K)eine Heldengeschichte, Konferenz / Ausstellung / Konzerte || Eine Veranstaltung des Jazzinstituts Darmstadt, Centralstation Darmstadt, September 2017, Teil 1
Samstag 19:04 Uhr

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WDR4

WDR 4 Radiokonzert

peter maffayMit Peter Maffay Live aus dem Alten Pfandhaus, Köln Anschließend: WDR 4 Radioabend Mit Dominik Freiberger
Samstag 20:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

heinrich böll«Ein Tag wie sonst. Ich begegne meiner Frau» von Heinrich Böll Manchmal ist die naheliegendste Begegnung die unwahrscheinlichste: Als Schneider kurz aus dem Büro geht, da sieht er seine Frau auf der Strasse. Und zum ersten Mal seit Jahren schaut er sie richtig an. Schneider folgt ihr, beobachtet sie in ihrem Alltag, erinnert sich an die gemeinsame Geschichte. Heinrich Böll wurde vor 100 Jahren in Köln geboren. Er gilt als bedeutendster Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur, prägte die Gruppe 47 mit und erhielt den Nobelpreis für Literatur. Neben dem Verfassen von Romanen und Erzählungen war Böll auch als Hörspielautor produktiv; seine Erfahrungen im Rundfunk schlugen sich in der berühmten Satire «Doktor Murkes gesammeltes Schweigen» nieder. Mit: Adolf Spalinger (Paul Schneider), Alice Engel-Lietzau (Käthe, seine Frau), Matthias von Spallart (Karl, ihr zwölfjähriger Sohn), Anne-Marie Simmen (Helene, ihre zehnjährige Tochter), Walter Sprünglin (Herr Imhof), Hans Stöckl (Herr Becker), Georg Mark-Czimeg (ein Strassenbahnschaffner), Johannes von Spallart (Schneiders Chef) u.v.a. Hörspielfassung: Hans Wirz und Hans Gaugler - Regie: Hans Lietzau - Produktion: SRF 1955 - Dauer: 41" Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

Takuya KurodaMusikfest Bremen 2018: Takuya Kuroda &Band (Japan/USA) Konzertmitschnitt vom 29. August 2017 aus dem BLG-Forum, Bremen Takuya Kuroda ist kein Überflieger. Trompete spielt er zwar seit jungen Jahren. Doch seine Jazz-Kenntnisse beschränkten sich zunächst auf Big Band-Erfahrungen an der Schule. Aufgewachsen war Kuroda in einer Kleinstadt, die zwischen Kobe und Osaka liegt. Als ehrgeiziger Youngster suchte er eine Weile den Kontakt zu alten Hasen der Jazzszene in Kobe. Eine solide Jazzausbildung erfuhr der talentierte Trompeter allerdings erst, nachdem er 2003 den Sprung in die USA wagte. Mitstudent José James, frisch aufgestiegen zum neuen Sangesstar des Jazz ebnete ihm 2013 den Weg zu einer Produktion für das renommierte Blue Note-Label, "Rising Son". Das Album wies Takuya Kuroda als Jazz-Modernisten aus, dessen zeitgemäßer Crossover-Mix Elemente aus Souljazz, Funk, Hip-Hop und Afrobeat(!) einschloß. Noch konsequenter und selbstbewußter verfolgt Kuroda diese Richtung auf ? Nomen est omen - dem aktuellen Werk "Zigzagger", erschienen auf dem angesagten Label Concord. Mit seiner New Yorker Stamm-Band kam der inzwischen 37jährige Ende August zum Bremer Musikfest.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Gold-Box Die besten Jazzalben des Jahres 2017 Von Günther Huesmann Zeit für eine kleine Auslese: Kurz vor Jahresende wollen wir kreative Bilanz ziehen. Was waren die gelungensten Jazz-Aufnahmen des Jahres 2017? Welche Alben ragen aus der Flut der Neuerscheinungen heraus? Wie heißen die aktuellen Jazzproduktionen, die die Szene besonders beschäftigt und geprägt haben? Und welche historischen Reissue-CDs haben einen Platz als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum verdient?
Samstag 22:03 Uhr

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Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik

Georges BoeufAvantgarde aus Marseille Die Errungenschaften des Monsieur Boeuf Von Barbara Eckle Georges Boeuf, Jahrgang 1937, ist ein Gründer gewesen. Marseille, wo er studierte, verdankt ihm das heute größte elektronische Studio Frankreichs, das Télémaque Ensemble für zeitgenössische Musik, nicht zuletzt die Kompositionsklasse am örtlichen Konservatorium. Als deren Leiter pflegte er offenes, unabhängiges Denken. Boeufs Schüler, darunter Yann Robin und Régis Campo, machen heute Karriere in der französischen Hauptstadt. Ihr Komponieren ist aber im Süden verankert, im Humor und im flexiblen Transitgeist der Mittelmeerstadt. Barbara Eckle sprach auch mit Régis Campo, der die Nachfolge seines heute 80-jährigen Lehrers am Marseiller Konservatorium übernommen hat. Die Errungenschaften des Monsieur Boeuf
Samstag 22:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

Armstrong Fitzgerald1957 Das Jahr 1957 war zumindest jazzmässig gesehen eines der besten überhaupt. Louis Armstrong sang mit Ella Fitzgerald, Sammy Davis jr. tat dasselbe mit Carmen McRae, Miles Davis spielte die Filmmusik für «Ascenseur pour lEchafaud» ein, Billy Holiday sang for distingués Lovers, Stan Getz und Gerry Mulligan tauschten ihre Instrumente, und Coleman Hawkins traf sich im Studio mit Ben Webster. Übergenug Material für zwei klingende Late Night Jazz-Stunden!
Samstag 22:06 Uhr

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Deutschlandfunk

Lange Nacht

Heinrich BöllAuf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll Von Terry Albrecht Regie: Sabine Fringes Kein Schriftsteller lag so im Widerstreit mit der Bundesrepublik wie ihr erster Literaturnobelpreisträger. Bis zu seinem letzten Roman ,Frauen vor Flußlandschaft" rieb sich Heinrich Böll an seinem Land. Dessen restaurative Strukturen beschrieb er immer wieder in Romanen wie ,Gruppenbild mit Dame" oder ,Billard um halb zehn". Dabei stand seine Heimatstadt weniger im Zentrum seiner Bücher als allgemein angenommen wird. Böll hat hier seine literarische Prägung erfahren, seine ersten Schreibversuche gehen auf die ,Straßenschule" in Köln zurück, gefolgt von einem langjährigen Soldatenleben, in dem er den Krieg hassen lernte. Als er darüber schrieb, wollte Ende der 40er-Jahre keiner etwas davon wissen. Viele seiner frühen Erzählungen sind erst kurz vor seinem Tod 1985 oder postum veröffentlicht worden, wie der Roman ,Der Engel schwieg". Nicht nur in diesem Roman hat der gläubige Katholik Böll die Institution Kirche angegriffen und ihre Verstrickung in das Naziregime. Böll wurde zu dem literarischen Gewissen der Bundesrepublik. Dass sein öffentliches Engagement nicht von seinem literarischen zu trennen war, zeigt seine Auseinandersetzung mit dem Terrorismus der RAF in Reden, Essays und dem Roman ,Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Popularität erreichte Böll vor allem durch sein ,Irisches Tagebuch" und seine gesellschaftskritischen Satiren wie ,Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" oder ,Nicht nur zur Weihnachtszeit". Wie kein anderer Autor schrieb Heinrich Böll aus seiner Zeit heraus. Doch diese Zeiterfahrung seines Werkes hat viel Heutiges. Auf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land
Samstag 23:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Bela BDer Vampir mit dem Colt Mit Burghard Rausch Bela B. ist/war der Schlagzeuger der besten Band der Welt, der aus seinen Hobbies für Musik, Comics, Trashkino eine gemeinsame Leidenschaft machen konnte und damit Karriere machte. Bela B. wurde als Dirk Felsenheimer im Berliner Bezirk Spandau geboren und gilt als der beste Steh-Schlagzeuger Europas. Seinen Künstlernamen lehnte er an den Dracula-Darsteller Bela Lugosi an, dessen Filme ihn von Kindheit an begeisterten. Das "B." steht für Barney Geröllheimer aus der TV-Trickfilmserie "Familie Feuerstein" - ein Spitzname, den Felsenheimer schon in der Schule verpasst bekam. Neben seinen Aktivitäten für die Ärzte und als Solist, findet Bela B. immer mehr Gefallen an immer mehr Nebenschauplätzen. Burghard Rausch porträtiert im NachtClub Classics den Musiker, Schauspieler, Synchronsprecher und Familienvater Bela B., der am 14. Dezember 55 Jahre alt geworden ist - und natürlich seine Band Die Ärzte.
Samstag 23:05 Uhr

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