Bremen Zwei

ARDradiofeature

lernfabrikIntensivstation Schule Ein Feature über den Alltag in einer Lernfabrik von Jens Schellhass Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft. Sie ist die Wiege unserer volkswirtschaftlichen Zukunft und die Fabrik, die Bildung vermitteln und leistungsstarken Nachwuchs hervorbringen soll. Doch das Schulsystem krankt. Die zunehmenden sozialen Unterschiede innerhalb unserer Gesellschaft sind in den Klassenräumen angekommen. Armut, Migration, Aggression und familiäre Vernachlässigung halten Einzug in den Schulalltag. Lehrer und Schüler werden gleichermaßen zu Opfern des Systems. Hier Lehrer, die bei allem Engagement an ihre Leistungsgrenzen stoßen - dort Schüler, deren individuelle Begabung systembedingt verkümmern muss, weil es an Förderung und Beachtung fehlt. Drei Jahrzehnte nach Ende der eigenen Schulzeit hat sich der Autor noch einmal auf die Schulbank gesetzt. Für ein knappes Jahr. Um Einblick zu erhalten hinter die Kulissen eines verstörenden Schulbetriebs. Biografie Jens Schellhass Jens Schellhass, geboren 1963, lebt als Autor in Bremen. Für seine Features und Reportagen ist er mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Deutschen Radiopreis und dem DRK-Medienpreis. Seine Produktionen suchen vor allem nach sinnlichen Darstellungsformen von komplexen Inhalten und Hintergründen. Produktion Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

18 Plus! Zu Hause raus - und jetzt? Zwei Pflegekinder werden erwachsen Von Barbara Felsmann Regie: Clarisse Cossais Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 34"26 (Ursendung) Krieg spielen Von Fabian Driehorst und Martin Reimers Regie: die Autoren Mit: Marian Funk, Max Hegewald, Hansa Czypionka, Haino Rindler, Luzie Kurth, Barbara Becker, Roman Kanonik Ton: Andreas Stoffels Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 19"52 (Ursendung) Einmal Ukraine, einmal Deutschland: unsere Reihe 18plus! zeigt junge Männer auf dem Weg ins Erwachsenenalter. Jörg, 23, und Max, 19, haben zwei Drittel ihres Lebens bei ihrem Pflegevater Jürgen verbracht. Nachdem ihre früheste Kindheit von emotionaler und sozialer Vernachlässigung geprägt war, folgte ein Leben voller Fürsorge mit eigenem Zimmer, Klavier- und Reitunterricht sowie speziellen schulischen Förderprogrammen. Dann die Abnabelung, der Auszug mit jeweils 18. Bei beiden verlief er nicht ohne Konflikte. Nun, wo die Jungen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, wird sich zeigen, in welche Richtung ihre Entwicklung geht. Barbara Felsmann, geboren 1956 in Berlin, studierte Germanistik und Slawistik, sie ist Filmjournalistin und Autorin von Radio-Features und dokumentarischer Literatur. Dabei wendet sie sich am liebsten Themen aus der jüngsten Geschichte sowie Lebensgeschichten zu. Zuletzt für Deutschlandradio "Die Zeit der Utopien - Das Neue Forum und die friedliche Revolution" (2012) und "96 Tage - Der Zentrale Runde Tisch im letzten Jahr der DDR" (2014). Artiom, 18 Jahre, will an die Front in der Ostukraine. Er ist Waffennarr und hat schon als Kind Krieg gespielt. Seit zwei Jahren kämpft sein Bruder für die gegnerische Seite, die Russen. Bald könnten die beiden sich im Kampf gegenüberstehen. Artioms Großvater, der ihm das Schießen beibrachte, will ihn zurückhalten. Was treibt den jungen Mann an, alle Brücken hinter sich abzubrechen? Im Aufnahmegespräch mit dem Kommandeur setzt sich das Puzzle Teil für Teil zusammen. Fabian Driehorst, geboren 1982 in Gifhorn, studierte von 2006 bis 2011 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. 2011 gründete er mit Frédéric Schuld das Studio Fabian&Fred um Filme und Animation zu produzieren. 2014 erhielten sie das Wim Wenders Stipendium zur Entwicklung ihres ersten animierten Kinofilms. Ihre letzten Produktionen waren u.a. die Animationsfilme "Däwit" und "Drifting Away" und der Dokumentarfilm "The Last Tape". Martin Reimers, geboren1978 in Düsseldorf. Von 2004-2010 Montagestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Nach dem Studium Gründung von "Schnittbüro" mit Oscar Loeser und Mathias Niepenberg. Arbeitet als Filmeditor in Berlin. Zu Hause raus - und jetzt? Krieg spielen
Samstag 18:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

tugsal mogul«Auch Deutsche unter den Opfern» von Tugsal Mogul Der NSU-Strafprozess ist der grösste Strafprozess seit der deutschen Wiedervereinigung. Seit über 400 Verhandlungstagen bemüht sich die Justiz um Aufklärung. Tugsal Mogul hat die verfügbaren Fakten nach jahrelanger Recherchearbeit zusammengetragen. Es ist ein Verbrechen, das so gross scheint, dass es kaum zu bewältigen ist. Bereits seit über 400 Verhandlungstagen versucht die deutsche Justiz im NSU-Prozess die Hintergründe von zehn Morden, zwei Bombenanschlägen und 15 Raubüberfällen aufzuklären. Aus den geplanten zwei Jahren Prozessdauer sind inzwischen fünf geworden. Frühestens im Mai wird ein Urteil erwartet. In jahrelanger Recherchearbeit hat Tugsal Mogul die Fakten und Hintergründe zusammengetragen, den laufenden Prozess in München besucht, mit Rechtsanwälten, Journalisten und Prozessbeobachtern gesprochen. Was er gefunden hat, zeigt nicht nur Pannen, sondern regelrechte Sabotageakte bei den Ermittlungen. Da züchtet der Thüringer Verfassungsschutz die rechte Szene selber, die er zu überwachen hat, Akten von V-Männern verschwinden und absurde Schlüsse werden auf der Suche nach den Tätern gezogen: «Diese Art der Hinrichtung - so können Deutsche gar nicht morden». Diskriminierung und rassistische Vorurteile ziehen sich durch die Ermittlungen, die wie eine Posse wirken könnten, wäre die Realität nicht so erschütternd. Mit: Marina Frenk, Christian Löber, Carb Carl Beike, Carolin Wirth, An Kuohn, Thomas Anzenhofer, Tugsal Mogul und Ernst-August Schepmann Musik: Ralf Haarmann - Hörspielfassung und Regie: Ralf Haarmann - Produktion: WDR 2017 - Dauer: 53" Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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NDR Info

Jazz Klassiker

johnny griffin"The Little Giant": Johnny Griffin Mit Marianne Therstappen Der Saxofonist Johnny Griffin zählte zu den versiertesten Musikern auf seinem Instrument. Als Mitglied der Bigband von Lionel Hampton und später Art Blakey"s legendären Jazz Messengers erspielte sich Griffin die Spitznamen "Volcano" wegen seines erruptiven Spiels und aufgrund seiner Körpergröße "The Little Giant". Am 24. April wäre er 90 Jahre alt geworden.
Samstag 20:15 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

Pangea UltimaMibnight Jazzfestival 2018 (I): Pangea Ultima (D/Mexiko/Peru/Chile), Jens Schöwings Blue Note Bach (D), Reza Askari"s ROAR (D) Konzertmitschnitte vom 2. und 3. März 2018 aus der Schwankhalle, Bremen Es ist Jahr für Jahr eine neue Herausforderung, allemal für eine Musikerinitiative: Wie wird man am Besten den selbst ausgerufenen Ansprüchen an ein vielfältiges, dabei gut ausbalanciertes Festival gerecht? Aus den Mibnight-Festivalprogrammen der vergangenen Jahre spricht da ein gutes Augenmaß und eine ordentliche Portion Erfahrung. Bei der Zusammenstellung geht es nicht einfach darum, möglichst bunt zu sein und Allem, was in den eigenen Reihen gedeiht, um jeden Preis einen Platz zu verschaffen. Formationen des heimischen Dunstkreises werden systematisch verschränkt mit Gästen aus anderen Szenen, national und international. Dabei soll eine möglichst breite Palette an Stil- und Spielarten zeitgenössischen Jazz-Schaffens zum Tragen kommen. Außerdem müssen die "Hör-Parcours" der beiden Haupt-Festivalabende funktionieren. Schließlich will das Konzertpublikum, das von Set zu Set fast nahtlos zwischen den Sälen der Bremer Schwankhalle wechselt, stets neu mitgenommen werden. Das Mibnight Jazzfestival 2018 wurde zu einem weiteren gelungenen Durchgang für die geschichtsträchtige Musikerinititiative Bremen. Im Aufgebot war unter anderem das progessive Latinjazz-Quintett Pangea Ultima um den deutsch-mexikanischen Gitarristen José Diaz de León, das Blue Note Bach-Quartett des Bremer Pianisten, Arrangeurs und Komponisten Jens Schöwing sowie das Trio Roar um den in Köln lebenden Bassisten Reza Askari.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Muggsy SpanierThat"s A Plenty Der Trompeter Muggsy Spanier Von Gerd Filtgen Für den jungen Kornettisten und Trompeter Muggsy Spanier (1901 - 1967) bot Chicago in den wilden 20er-Jahren das richtige Umfeld für seine Jazz-Leidenschaft. Die Inspirationen verdankte er legendären Musikern aus New Orleans, die wie King Oliver und Louis Armstrong in seiner Heimatstadt eine neue Wirkungsstätte gefunden hatten. Schon bald brillierte Spanier mit seiner Konzeption in lokalen Gruppen und erregte damit die Aufmerksamkeit des Bandleaders Ted Lewis. Für mehrere Jahre verliehen seine ideenreichen Soli dessen eher auf Show ausgerichteten Orchestern Glanz. Ab dem Jahr 1938 trat Muggsy Spanier als Leader eigener Formationen auf, wirkte aber auch als Sideman in den Gruppen des Pianisten Earl Hines und des Sopransaxofonisten Sidney Bechet sowie anderer prominenter Jazz-Musiker mit.
Samstag 22:30 Uhr

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Deutschlandfunk

Lange Nacht

HamburgZum Raum wird hier die Zeit Eine Lange Nacht über Hamburg Von Dirk Meyhöfer Regie: Jan Tengeler Hamburg liegt an der Elbe und ist mit seinem Hafen, St. Pauli und den Landungsbrücken zu einem Sehnsuchtsort der Deutschen geworden: ein Tor zur Welt, zu allen Zeiten seiner Geschichte. Trotzdem bleibt die Freie und Hansestadt für Besucher und Touristen immer noch die raue, fremde Schöne des Nordens. Nicht verwunderlich, denn die Hanseaten wissen sehr wohl, dass man es nicht mit dem ersten Fischbrötchen schafft, Hamburg zu durchschauen. Der Wahlhamburger, Lichtkünstler und Regisseur Michael Batz führt jedes Jahr mit einem eigenen Ensemble den ,Hamburger Jedermann" in der Speicherstadt auf - und hält den Hanseaten literarisch den Spiegel vor. Hamburg ist seit dem frühen Mittelalter eine erfolgreiche freie Hafenstadt, im 19. Jahrhundert erfolgte der Aufstieg in die Liga der modernen Großstädte. Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel wurden zu Symbolen dafür. Nach den Zäsuren des Zweiten Weltkrieges und der Wiedervereinigung ist Hamburg wieder auf der Überholspur. Insgeheim hatte man Berlin oder Rotterdam schon lange hinter sich gelassen. Gescheiterte Olympiabewerbung, neue Wohnungsnot und G20-Gipfel polarisieren allerdings in der Stadt der pfeffersäckischen, lutherischen und sozialdemokratischen Traditionen: Nur noch ein Drittel kann sich das schöne Hamburg leisten - gibt es ein Hamburg für alle? Das vielfach zitierte Wort des Parzivals von Richard Wagner vom "Raum, der zur Zeit wird" wurde zum Motto für die Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017. Es steht auch für die Freie und Hansestadt Hamburg, wo Reichtum und Ungeduld immer wieder Veränderungen bringen.
Samstag 23:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Klaus VoormannDer fünfte Beatle Mit Burghard Rausch Er ist ein weltbekannter Unbekannter. Einer, der lieber in der zweiten Reihe steht, weil er keinen Wert darauf legt im Blitzlichtgewitter der Fotografen zu sein - Klaus Voormann. Kein Deutscher hat in der internationalen Rock- und Pop-Musik so viele Spuren hinterlassen wie er - als Musiker, Produzent, Grafiker und Maler. Er gilt als der fünfte Beatle, war Bassist bei Manfred Mann, war der Mitentdecker und Produzent von Trio, ist für das "Revolver"-Cover der Beatles mit einem Grammy ausgezeichnet worden, ebenso für sein Mitwirken bei George Harrisons legendärem "Concert For Bangladesh". Er war (neben Eric Clapton) der Mitgründer von John Lennons und Yoko Onos Plastic Ono Band. Burghard Rausch porträtiert im Nachtclub Classics den "fünften Beatle" Klaus Voormann, der am 29. April 80 Jahre alt wird.
Samstag 23:05 Uhr

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