Deutschlandfunk Kultur

Feature

KleinstheimKleinstheim Hörstück aus Originaltönen Von Stefan Kolbe und Chris Wright Mit: Sarah, Nancy, Adriano, Fermin, Erzieherin Mella, Erzieherin Anette und Erzieherin Elke Ton: Chris Wright und Andreas Stoffels Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011 Länge: 52"17 (Wdh. v. 18.04.2011) Im Kinderheim aufwachsen in Sachsen-Anhalt. In der Nähe von Magdeburg steht eine Schlossburg. Im Obergeschoss wohnen sieben Teenager. Sie führen den Alltag normaler Jugendlicher, zwischen Schule, Chatroom, erster Liebe, Langeweile und Dorfplatztratsch. Betreuer und Erzieher helfen ihnen. Kleinstheim Schloss Krottorf nennen sie das Kinderheim. Eine Sammlung von kurzen und längeren Geschichten, aufgezeichnet, aufgeschrieben oder hingekritzelt. Wo ist der eigene Platz in dieser Gesellschaft? Das Folgestück zu "Kleinstheim" läuft in der kommenden Woche am 26. August 18.05 Uhr: "Zwei Waisenkinder und ihr erstes Kind". Stefan Kolbe, 1972 in Halle an der Saale geboren. Zeitungsvolontariat. Kamerastudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Produzent, Kameramann, Fotograf. Lebt in Berlin und in der Uckermark. Chris Wright, 1972 in Radcliffe, England, geboren. Studium der Germanistik und Romanistik in Cambridge und Leipzig. Schnittstudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Schnittmeister, Dozent, Redakteur. Lebt in Berlin. Gemeinsam zuletzt: "Pfarrer" (DKultur 2014). Kleinstheim
Samstag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Breitengrad

WashingtonWashington - Leben in der Blase Eine monumentale Hauptstadt mit vielen Nationalmuseen, dem Weißen Haus und dem Kapitol - so wird Washington von Touristen wahrgenommen. Eine Metropole, in der die Elite arbeitet und sich die ganze Welt begegnet - so sehen es Menschen aus dem Ausland, die hier leben und arbeiten. Eine abgehobene Blase, die mit dem Rest des Landes nichts zu tun hat, ein Sumpf von Lobbyisten und Politikern, die im Luxus schwelgen und sich nur für ihre eigenen Belange interessieren - das ist der Eindruck vieler Amerikaner. Und die Bewohner Washingtons? Die haben es satt, nur auf das Dasein als Regierungssitz reduziert zu werden. Washington, der District of Columbia, ist ein historisch einzigartiges Gebilde in den USA: Geschaffen durch die Verfassung als staatenloses Bundesgebiet, kontrolliert vom Kongress. Was die Menschen vom Rest des Landes unterscheidet? Sie dürfen nicht mitbestimmen und bezeichnen sich deshalb als unamerikanischste Stadt Amerikas.
Samstag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bremen Zwei

Musikfest Bremen 2017

Chihiro YamanakaDie Eröffnung: Eine große Nachtmusik Das Musikfest Bremen geht in die 28. Runde. Bei dem festlichen Eröffnungsabend, der "Großen Nachtmusik", wird die Bremer Innenstadt rund fünf Stunden lang unter Licht und Klang gesetzt. Bremen Zwei war live an verschiedenen Aufführungsorten dabei, zum Beispiel in der Bremer Glocke, in der Oberen Halle des Rathauses und im Innenhof des Atlantic Grand Hotels. Zu Gast in Bremen waren international bekannte Musiker und Ensembles wie das Orquestra de Cadaqués unter der Leitung von Jaime Martín, das Ensemble "Il Giardino Armonico" und das Chihiro Yamanaka Trio. Eine musikalische Reise durch verschiedene Zeiten und Kulturen, hier präsentiert in einem bunten Zusammenschnitt.
Samstag 19:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Väter. Helden. Oder: die Sache mit der Solidarnosc und dem rosa Kaugummi» von Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth Renata Borowczak-Nasseri und Johanna Rubinroth erzählen von ihrer Kindheit und Jugend zu Zeiten der «Solidarnosc», als ein Pole Papst wurde und polnische Werftarbeiter den Sturz des Kommunismus herbeiführten. Es ist purer Zufall, dass Aska, 1984 mit Mutter und Stiefvater von Danzig nach West-Berlin emigriert, von der wahren Identität ihres Vaters erfährt und davon, dass er ein Held war, ein Held der Solidarnosc, und noch dazu in einem Lied besungen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Renka, die als Teenager von der Solidarnosc-Bewegung wie elektrisiert war, reist sie nach Polen, um ihn zu finden. Es wird eine Reise zurück in die eigene Kindheit, als es in den Geschäften nur noch Essig gab, und eine Reise in das Polen von heute, gut 30 Jahre nach der Revolution, in welchem so mancher von den Helden und Idealen von einst nichts mehr wissen will. Mit: Renata Borowczak-Nasseri, Johanna Rubinroth und Ulf Handrek Regie: Robert Schoen - Produktion: rbb 2017 - Dauer: 55" Renata Borowczak-Nasseri, 1973 in Polen geboren, studierte Philosophie in Posen und Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seitdem führte sie Regie bei vielen Kurz- und Dokumentarfilmen und ist Autorin für Fernsehen und Rundfunk. Johanna Rubinroth, 1975 in Polen geboren, emigrierte 1984 mit ihren Eltern nach West-Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft, Schauspiel und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und schreibt Drehbücher und Hörspiele. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

HR2

ARD Radiofestival 2017

la clemenza di titoSalzburger Festspiele: Mozarts Oper "La Clemenza di Tito" Tito - Russell Thomas Vitellia - Golda Schultz Servilia - Christina Gansch Sesto - Marianne Crebassa Annio - Jeanine De Bique Publio - Willard White musicAeterna Chor musicAeterna Leitung: Teodor Currentzis Fassung von Peter Sellars und Teodor Currentzis mit gekürzten Rezitativen und zusätzlicher Musik von Mozart aus: Messe c-Moll KV 427 / Adagio und Fuge c-Moll KV 546 / Maurerische Trauermusik KV 477 (Aufnahme vom 27. Juli 2017 aus der Felsenreitschule) ... Anschließend: Festival Montpellier: Die Pianistin Nathalia Milstein Bach/Liszt: Präludium und Fuge a-Moll BWV 543 - Prokofjew: Sieben Stücke für Klavier aus op. 12 - Valery Arzoumanov: Präludium und Fuge fis-Moll - Ravel: Le Tombeau de Couperin (Aufnahme vom 28. Juli 2017 aus Le Corum / Salle Pasteur) Mozarts letzte Oper, uraufgeführt wenige Wochen vor seinem Tod, in einer Neuinszenierung der diesjährigen Salzburger Festspiele und ein Klavierabend mit der jungen Pianistin Nathalia Milstein. Ausgerechnet im Revolutionsjahr 1789 erhielt Mozart von den böhmischen Ständen den Auftrag zu einer neuen Oper für Prag, wo sein "Don Giovanni" 1787 mit großem Erfolg über die Bühne gegangen war. Zwei Jahre später wurde "La Clemenza di Tito" im Rahmen und am Rande der Krönung Kaiser Leopolds II. zum böhmischen König, uraufgeführt. Der Kaiser, der sein Volk versöhnt, den Staat befriedet und selbst dem Attentäter, dem unglücklichen Sesto nämlich, verzeiht - das ist der Ausgangspunkt für den amerikanischen Theaterregisseur Peter Sellars und den griechischen Star-Dirigenten Teodor Currentzis, der in diesem Jahr sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gibt. Der zweite Teil des Abends führt uns nach Montpellier, wo seit 1985 das "Festival Radio France Occitanie Montpellier", kurz Festival Montpellier, stattfindet. Das Festivalmotto in diesem Jahr lautet "Revolutionen". Wir sind zu Gast in der Salle Pasteur Montpellier bei einem Konzert der erst 22-jährigen französischen Pianistin Nathalia Milstein mit Werken von Bach, Prokofjew, Arzoumanow und Ravel.
Samstag 20:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Hörspiel

günter eichTräume Von Günter Eich Regie: Fritz Schröder-Jahn Komposition: Siegfried Franz Mit Erich Schellow, Annegret Lerche, Eduard Marks, Lotte Klein, Wolfgang Rottsieper, Jo Wegener, Max Walter Sieg, Louise Dorsay, Helmut Gmelin, Inge Schmidt, Herbert A. E. Böhme, Marie Janke, Inge Meysel, Helmut Peine, Hermann Kner, Gerd Martienzen, Richard Munch, Heinz Suchantke, Josef Dahmen, Mirjam Horwitz-Ziegel, Dagmar Altrichter, Dietrich Haugk, Wilhelm Kürten u.a. Produktion: NWDR 1951 Länge: 71" Hörspielmagazin Extra: Paolo Angelis Träume nach vorn Unterwegs mit der "präparierten sardischen Gitarre" von Karl Lippegaus Die Ursendung von Günter Eichs Hörspiel ,Träume" am 19. April 1951 begann um 20.50 Uhr, etwas später als gewöhnlich, "weil man die Kinder schon in den Betten wissen" wollte. Eine "mörderische Angelegenheit" sollte es laut Spiegel-Vorbericht werden, und tatsächlich schien es dies für manche zu sein; der Nordwestdeutsche Rundfunk in Hamburg erhielt wütende Telefonanrufe und Beschwerdebriefe: "Wir haben da eben Ihr Hörspiel gehört, von dem Eich. Kann man den Mann nicht einsperren?" Träume
Samstag 20:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Jazz Klassiker

Jack TeagardenIt"s Trombone Time - Jack Teagarden und andere Posaunisten Mit Marianne Therstappen Dieser Abend gehört den Posaunen, genauer gesagt denen, die sie spielen. Marianne Therstappen wandelt auf den Spuren von Jack Teagarden und anderen Posaunisten der Swing- und Bebop-Ära - und stößt in den NDR-Archiven auf ungeahnte Schätze.
Samstag 20:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Jazz Konzert

jazzbalticaJazzBaltica 2017: Peter Weniger "Point Of Departure" Mit Felix Tenbaum Peter Weniger gilt als einer der profiliertesten Saxofonisten Deutschlands. Seit jeher macht er es sich zur Aufgabe, auf Grundlage von traditionellen musikalischen Vorlagen neue Wege zu beschreiten - auch über Genregrenzen hinaus. Immer wieder kreuzten auf diesen Wegen nationale und internationale Jazzgrößen seinen Weg. So arbeitete er unter anderem mit Jasper van"t Hof, Maceo Parker oder Django Bates zusammen. Für sein aktuelles Projekt "Point Of Departure" hat sich Peter Weniger den amerikanischen Pianisten Don Grusin ins Boot geholt und mit seiner Band das Programm bei der JazzBaltica 2017 auf die Bühne gebracht.
Samstag 22:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Eins zu Eins. Der Talk

Volker SchlöndorffGast: Volker Schlöndorff, Regisseur Es ist sein vielleicht persönlichster Film: Mit "Rückkehr nach Montauk" hat der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Volker Schlöndorff sein Leben und seine große Liebe verfilmt - obwohl es sich bei dem Stoff eigentlich um die Erzählung seines alten Freundes, dem Schriftsteller Max Frisch, handelt. Im Rahmen des Bayern 2-Sommerradios wiederholen wir den Talk mit Volker Schlöndorff aus dem Mai 2017. Literatur und Film Volker Schlöndorff, geboren 1939 in Wiesbaden, studiert zunächst in Paris Jura, besucht aber währenddessen schon bis zu drei Mal täglich die "Cinémathèque française", wo er die "Nouvelle Vague" kennenlernt. Als Volontär und Regieassistent lernt er bei prominenten französischen Regisseuren wie Louis Malle, Jean-Pierre Melville und Alain Resnais. "Der junge Törless", Schlöndorffs erstes Drehbuch, wird 1965/66 ein Kritikererfolg und gleich mit drei deutschen Filmpreisen gekürt, und gilt als erster internationaler Erfolg des jungen deutschen Films. Auf dem Titelblatt seiner Autobiografie "Licht, Schatten und Bewegung" (2008) ist Schlöndorff neben seiner wohl berühmtesten Filmfigur zu sehen: dem Blechtrommler Oskar Matzerath. Die Verfilmung von Günter Grass" "Blechtrommel" (1979) ist sein internationaler Durchbruch, wird mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet und ist nur ein Beispiel für Schlöndorffs große Vorliebe für Literaturverfilmungen. Für "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1974) von Heinrich Böll werden Schlöndorff und seine damalige Frau Margarethe von Trotta, die gemeinsam Regie führten, heftig von CDU und Axel Springer Verlag für ihre Darstellung des Boulevardjournalismus kritisiert. Politisch ist Schlöndorff wandelbar: Er unterstützte sowohl die Haftentlassung des ehemaligen RAF-Angehörigen Christian Klar als auch die Kanzlerinnenkandidatur von Angela Merkel. Jugend ohne Mutter In "Eins zu Eins.Der Talk" sprach Norbert Joa mit dem Regisseur Volker Schlöndorff auch über dessen Jugend im Taunus, die er ohne seine im Krieg getötete Mutter verbringen musste. Und über seine Bekanntschaft mit berühmten Schauspielern wie Alain Delon oder Jeanne Moreau sowie den Regie-Größen Ernst Lubitsch, Billy Wilder und Louis Malle.
Samstag 22:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Lange Nacht

Landschaft mit Ruine Eine Lange Nacht über Reisen nach Italien Von Nora Bauer Regie: Nora Bauer Seit der Antike gehört das Reisen zu den kulturellen Praktiken, die zu Erwerb und Weitergabe von Bildung und Wissen genutzt werden. Im Mittelalter durchqueren die Mönche auf langen, beschwerlichen Fahrten von Kloster zu Kloster den europäischen Raum gen Süden. Die Könige reisen nach Rom, um sich vom Papst krönen zu lassen. Ihnen folgen die Händler und dann der Adel. Im Zeitalter der Aufklärung unternimmt die neue Klasse der ,Bürger" Bildungsreisen nach ?Italien. Der Archäologe Johann Joachim ?Winckelmann formuliert in seiner Interpretation der antiken Statuen, die er in Italien bewundert, eine bürgerliche Ästhetik "des ?edlen Ausdrucks und der stillen Größe". Er löst damit größtes Interesse unter deutschen Italien-Touristen aus, die anschließend ihre Reisetagebücher veröffentlichen. In den ?,Italienreisen" spiegelt sich der Paradigmenwechsel in Politik, Philosophie und Kunst vom Mittelalter über die Aufklärung bis in das Zeitalter der Nationalstaaten. Für die wechselnden Blickwinkel finden sich in den Werken von Lessing und Archenholz, Goethe, Seume und Heine frühe Signale einer Umdeutung des Sehnsuchtsziels Italien: vom Gipfel des ästhetischen Ideals bis in die Tiefen der Kritik an der politischen Rückständigkeit und der Zerstörung durch Adel, Klerus und Krieg. Landschaft mit Ruine
Samstag 23:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren